
Thema Stephanus
Thema Stephanus
Erster Märtyrer, der Jesus bezeugte und Feinden vergab.
Apostelgeschichte 6 | Vers 1-8
In dieser Zeit wuchs die Zahl der Jünger stetig. Doch bald wurden in der Gemeinde Klagen laut. Sie kamen von den Griechisch sprechenden Mitgliedern, die aus anderen Ländern zugezogen waren. Die warfen den Hebräisch sprechenden Einheimischen vor, ihre Witwen bei der täglichen Speisung zu übergehen. Daraufhin beriefen die Zwölf eine Versammlung aller Jünger ein und sagten: »So geht das nicht! Wir können doch nicht die Verkündigung von Gottes Wort vernachlässigen – und uns stattdessen selbst um die Essensausgabe an den Tischen kümmern. Brüder und Schwestern, wählt aus eurer Mitte sieben Männer aus. Sie sollen einen guten Ruf haben und vom Geist Gottes und von Weisheit erfüllt sein. Ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir dagegen werden uns ganz dem Gebet und der Verkündigung widmen.« Der Vorschlag fand die Zustimmung der ganzen Versammlung. Sie wählten Stephanus, einen Mann mit festem Glauben und erfüllt vom Heiligen Geist. Hinzu kamen Philippus, Prochorus, Nikanor, Timon, Parmenas und Nikolaus aus Antiochia, der zum jüdischen Glauben übergetreten war. Diese sieben ließ man vor die Apostel treten. Die beteten für sie und legten ihnen die Hände auf. Das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wuchs immer weiter. Sogar von den Priestern nahmen viele den Glauben an Jesus an. Stephanus war ganz erfüllt von der Gnade und Kraft Gottes. So konnte er beim Volk Wunder und große Zeichen vollbringen.
Apostelgeschichte 6 | Vers 9-15
Da traten Leute auf, die Stephanus in einen Streit verwickelten. Einige gehörten zur Synagoge der Freigelassenen, andere zu den Synagogen der Juden, die unterschiedlicher Herkunft waren. Sie stammten aus Kyrene und Alexandria, aus Kilikien und der Provinz Asia. Stephanus aber redete mit großer Weisheit und in der Kraft, die Gottes Geist ihm gab. Deshalb konnten sie seinen Worten nichts entgegensetzen. Also stifteten sie einige Männer zu der Aussage an: »Wir haben gehört, wie er Mose und Gott gelästert hat.« So hetzten sie das Volk, die Ratsältesten und die Schriftgelehrten gegen ihn auf. Dann ergriffen sie Stephanus und schleppten ihn vor den jüdischen Rat. Dort ließen sie falsche Zeugen auftreten, die behaupteten: »Dieser Mensch hört nicht auf, Reden gegen diese heilige Stätte und gegen das Gesetz zu führen. Wir haben gehört, wie er gesagt hat: ›Jesus, der Nazoräer, wird diese Stätte niederreißen. Außerdem wird er die Vorschriften des Gesetzes umstürzen, die Mose uns gegeben hat.‹« Alle Ratsältesten blickten Stephanus gespannt an. Da merkten sie, dass sein Gesicht leuchtete wie das eines Engels.
Apostelgeschichte 7 | Vers 1-7
Der Hohepriester fragte Stephanus: »Ist das wahr?« Stephanus erwiderte: »Ihr Brüder und Väter, hört mich an! Gott, dem Ehre gebührt, erschien unserem Stammvater Abraham, als der noch in Mesopotamien lebte. Das war, bevor er sich in Haran niederließ. Gott sagte zu Abraham: ›Verlass dein Land und deine Verwandtschaft! Geh in das Land, das ich dir zeigen werde!‹ Da verließ Abraham das Land der Babylonier und ließ sich in Haran nieder. Nachdem sein Vater gestorben war, brachte Gott ihn hierher in dieses Land, in dem ihr heute lebt. Doch er gab ihm keinen Erbbesitz in diesem Land, nicht einen Fußbreit. Er versprach ihm nur: ›Ich gebe dir das Land zum Besitz – dir und deinen Nachkommen.‹ Dabei hatte Abraham noch gar kein Kind. Aber Gott sagte auch: ›Deine Nachkommen werden als Fremde in einem fremden Land leben. Sie werden als Sklaven dienen müssen und unterdrückt werden – 400 Jahre lang. Aber dann werde ich das Volk bestrafen, dem sie dienen müssen‹, sagte Gott. ›Danach werden deine Nachkommen von dort wegziehen. Und sie werden mich hier an diesem Ort verehren.‹
Apostelgeschichte 7 | Vers 54-60
Als die Mitglieder des jüdischen Rats das hörten, gerieten sie außer sich vor Zorn über Stephanus. Vor Wut knirschten sie mit den Zähnen. Aber Stephanus war ganz vom Heiligen Geist erfüllt. Er blickte zum Himmel empor und sah Gottes Herrlichkeit – und Jesus, der an der rechten Seite Gottes stand. Da rief er: »Ich sehe den Himmel offen. Und ich sehe den Menschensohn. Er steht an der rechten Seite Gottes!« Die Mitglieder des jüdischen Rats schrien laut auf und hielten sich die Ohren zu. Alle miteinander stürzten sie sich auf Stephanus. Sie trieben ihn aus der Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes ab, der Saulus hieß. Während sie ihn steinigten, rief Stephanus zum Herrn: »Herr Jesus, nimm meinen Geist bei dir auf!« Dann sank er auf die Knie und rief laut: »Herr, rechne ihnen diese Schuld nicht an!« Mit diesen Worten starb er.
Apostelgeschichte 8 | Vers 1-2
Saulus aber war einverstanden mit der Hinrichtung von Stephanus. An diesem Tag begann für die Gemeinde in Jerusalem eine schwere Verfolgung. Mit Ausnahme der Apostel zerstreuten sich alle über das Gebiet von Judäa und Samarien. Einige fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn.
Apostelgeschichte 22 | Vers 20
Ich stand dabei, als das Blut deines Zeugen Stephanus vergossen wurde. Ich war mit allem einverstanden und passte sogar auf die Kleider seiner Mörder auf.‹
Apostelgeschichte 11 | Vers 19
Während der Verfolgung nach dem Tod von Stephanus hatte sich die Gemeinde im Land zerstreut. Dabei kamen die Flüchtlinge bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia. Zunächst verkündeten sie die Botschaft Gottes nur unter den Juden.
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