[{"data":1,"prerenderedAt":684},["ShallowReactive",2],{"topic-sieg-und-niederlage":3,"rockc-questions-for-topic-sieg-und-niederlage":483},{"name":4,"id":5,"slug":6,"definition":7,"altText":8,"bibleReferences":9},"Sieg und Niederlage","victory-and-defeat","sieg-und-niederlage","Durch das Böse fallen oder mit Jesus siegen.","",[10,24,35,46,57,68,79,91,102,111,121,132,141,152,164,181,192,202,211,222,233,249,256,263,273,284,292,302,309,316,325,334,341,348,355,366,374,386,394,403,413,423,430,437,444,451,461,468,476],{"book":11,"chapter":12,"bookName":19,"text":20,"truncated":23},"1JN",{"single":13},{"index":14,"verses":15},5,[16],{"range":17},{"min":18,"max":14},4,"1. Johannes",[21,22],"Denn jeder, der Gott zum Vater hat, besiegt diese Welt. Und es ist unser Glaube, der diese Welt besiegt hat.","Aber wer kann diese Welt besiegen? Nur der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist.",false,{"book":25,"chapter":26,"bookName":32,"text":33,"truncated":23},"JHN",{"single":27},{"index":28,"verses":29},16,[30],{"single":31},33,"Johannes",[34],"Das habe ich euch gesagt, damit ihr bei mir Frieden findet. In der Welt habt ihr Angst. Aber fasst Mut, ich habe die Welt besiegt!«",{"book":36,"chapter":37,"bookName":43,"text":44,"truncated":23},"1CO",{"single":38},{"index":39,"verses":40},15,[41],{"single":42},57,"1. Korinther",[45],"Dank sei Gott! Denn er schenkt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus.",{"book":47,"chapter":48,"bookName":54,"text":55,"truncated":23},"ROM",{"single":49},{"index":50,"verses":51},8,[52],{"single":53},37,"Römer",[56],"Doch aus alldem gehen wir als strahlende Sieger hervor. Das haben wir dem zu verdanken, der uns so sehr geliebt hat.",{"book":58,"chapter":59,"bookName":65,"text":66,"truncated":23},"REV",{"single":60},{"index":61,"verses":62},12,[63],{"single":64},11,"Offenbarung",[67],"Doch sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihrer Zeugenaussage. Ihr Leben ging ihnen nicht über alles, sie nahmen sogar den Tod in Kauf.",{"book":69,"chapter":70,"bookName":76,"text":77,"truncated":23},"2CO",{"single":71},{"index":72,"verses":73},2,[74],{"single":75},14,"2. Korinther",[78],"Dank sei Gott! Er führt uns allezeit wie in einem Triumphzug mit, der für Christus abgehalten wird. Wer er ist, wird von uns an jedem Ort bekannt gemacht. Wie ein Duft verbreitet sich diese Botschaft überall.",{"book":80,"chapter":81,"bookName":87,"text":88,"truncated":23},"2TI",{"single":82},{"index":18,"verses":83},[84],{"range":85},{"min":86,"max":50},7,"2. Timotheus",[89,90],"Ich habe den guten Kampf gekämpft. Ich bin am Ziel des Wettlaufs angekommen. Ich habe treu den Glauben bewahrt.","Nun wartet auf mich der Siegeskranz der Gerechtigkeit. Den wird mir der Herr, der gerechte Richter, am Tag des Gerichts überreichen – und nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten.",{"book":92,"chapter":93,"bookName":99,"text":100,"truncated":23},"PHP",{"single":94},{"index":95,"verses":96},1,[97],{"single":98},21,"Philipper",[101],"Denn für mich ist Christus das Leben. Und deshalb ist sogar das Sterben für mich ein Gewinn.",{"book":103,"chapter":104,"bookName":108,"text":109,"truncated":23},"JAS",{"single":105},{"index":95,"verses":106},[107],{"single":61},"Jakobus",[110],"Glückselig ist derjenige, der standhaft bleibt, wenn er auf die Probe gestellt wird. Denn nachdem er sich bewährt hat, wird er den Siegeskranz empfangen. Dieser Siegeskranz ist das ewige Leben. Gott hat ihn denen versprochen, die ihn lieben.",{"book":58,"chapter":112,"bookName":65,"text":118,"truncated":23},{"single":113},{"index":114,"verses":115},3,[116],{"range":117},{"min":64,"max":61},[119,120],"Ich komme bald. Halte an dem fest, was du hast, damit dir niemand den Siegeskranz wegnimmt.","Wer siegreich ist und standhaft im Glauben, den werde ich zu einer Säule machen im Tempel meines Gottes. Er wird ihn nie mehr verlassen müssen. Ich werde den Namen meines Gottes auf ihn schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes. Diese Stadt ist das neue Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommen wird. Auch meinen neuen Namen werde ich auf ihn schreiben.‹",{"book":122,"chapter":123,"bookName":128,"text":129,"truncated":23},"HEB",{"single":124},{"index":61,"verses":125},[126],{"range":127},{"min":95,"max":72},"Hebräer",[130,131],"Wir sind also von einer großen Menge von Zeugen wie von einer Wolke umgeben. Darum lasst uns alle Last abwerfen, besonders die der Sünde, in die wir uns so leicht verstricken. Dann können wir mit Ausdauer in den Kampf ziehen, der vor uns liegt.","Dabei wollen wir den Blick auf Jesus richten. Er ist uns im Glauben vorausgegangen und wird ihn auch zur Vollendung führen. Er hat das Kreuz auf sich genommen und der Schande keine Beachtung geschenkt. Dies tat er wegen der großen Freude, die vor ihm lag: Er sitzt auf der rechten Seite von Gottes Thron.",{"book":133,"chapter":134,"bookName":138,"text":139,"truncated":23},"1PE",{"single":135},{"index":14,"verses":136},[137],{"single":18},"1. Petrus",[140],"Wenn dann der oberste Hirte erscheint, werdet ihr den Siegeskranz empfangen, dessen Herrlichkeit unvergänglich ist.",{"book":142,"chapter":143,"bookName":149,"text":150,"truncated":23},"LUK",{"single":144},{"index":145,"verses":146},9,[147],{"single":148},24,"Lukas",[151],"Wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Wer sich aber zu mir bekennt und deshalb sein Leben verliert, der wird es retten.",{"book":36,"chapter":153,"bookName":43,"text":159,"truncated":23},{"single":154},{"index":145,"verses":155},[156],{"range":157},{"min":148,"max":158},27,[160,161,162,163],"Ihr wisst doch: Im Stadion laufen zwar alle Läufer um die Wette, aber nur einer gewinnt den Siegespreis. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt!","Alle Wettkämpfer üben in jeder Hinsicht Verzicht. Sie tun es, um einen vergänglichen Siegeskranz zu gewinnen. Aber wir tun es für einen unvergänglichen Siegeskranz.","So führt mein Wettlauf nicht ins Ungewisse und meine Fausthiebe gehen nicht in die Luft.","Vielmehr treffen meine Schläge meinen eigenen Körper und unterwerfen ihn mir. Denn ich will nicht anderen etwas verkünden und selbst als Versager dastehen.",{"book":165,"chapter":166,"bookName":173,"text":174,"truncated":23},"EPH",{"single":167},{"index":168,"verses":169},6,[170],{"range":171},{"min":61,"max":172},17,"Epheser",[175,176,177,178,179,180],"Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut. Er richtet sich gegen die Mächte und Gewalten, die Weltenherrscher, die diese Finsternis regieren. Ja, er richtet sich gegen die bösen Geister, die im Reich der Lüfte herrschen.","Deshalb sollt ihr zu allen Waffen greifen, die Gott euch gibt. Damit könnt ihr in den schlimmen Tagen Widerstand leisten. Und wenn ihr alles richtig zum Einsatz bringt, könnt ihr dem Angriff standhalten.","Also haltet stand! Tragt die Wahrheit als Gürtel um eure Hüfte und zieht die Gerechtigkeit als Brustpanzer an.","Und tragt an euren Füßen als Schuhe die Bereitschaft, die Gute Nachricht vom Frieden zu verkünden.","Was auch kommen mag: Ergreift als euren Schild den Glauben! Mit ihm könnt ihr alle brennenden Pfeile abwehren, die der Böse gegen euch schießt.","Nehmt als Helm eure Rettung in Empfang. Und lasst euch das Schwert geben, das der Heilige Geist euch schenkt: das Wort Gottes.",{"book":133,"chapter":182,"bookName":138,"text":188,"truncated":23},{"single":183},{"index":14,"verses":184},[185],{"range":186},{"min":50,"max":187},10,[189,190,191],"Bewahrt einen klaren Kopf, seid wachsam! Euer Feind, der Teufel, streift wie ein brüllender Löwe umher. Er sucht jemanden, den er verschlingen kann.","Leistet ihm Widerstand, indem ihr am Glauben festhaltet! Ihr wisst, dass eure Brüder und Schwestern in dieser Welt die gleichen Leiden ertragen müssen.","Gott hat euch in seiner großen Gnade dazu berufen, an seiner ewigen Herrlichkeit teilzuhaben. In der Gemeinschaft mit Christus habt ihr Teil daran. Nur für eine kurze Zeit müsst ihr leiden. Dann wird er euch wieder aufrichten und stärken, euch Kraft verleihen und euch Halt geben.",{"book":193,"chapter":194,"bookName":199,"text":200,"truncated":23},"MAT",{"single":195},{"index":28,"verses":196},[197],{"single":198},25,"Matthäus",[201],"Wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Wer sich aber zu mir bekennt und deshalb sein Leben verliert, wird es erhalten.",{"book":203,"chapter":204,"bookName":208,"text":209,"truncated":23},"1TI",{"single":205},{"index":168,"verses":206},[207],{"single":61},"1. Timotheus",[210],"Kämpfe den guten Kampf des Glaubens! Erlange das ewige Leben! Zu beidem bist du berufen. Und dazu hast du dich bekannt, als du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.",{"book":58,"chapter":212,"bookName":65,"text":217,"truncated":23},{"single":213},{"index":72,"verses":214},[215],{"range":216},{"min":86,"max":187},[218,219,220,221],"Wer ein Ohr dafür hat, soll gut zuhören, was der Geist Gottes den Gemeinden sagt: ›Wer siegreich ist und standhaft im Glauben, dem gebe ich vom Baum des Lebens zu essen. Das ist der Baum, der in Gottes Paradies steht.‹«","»Schreib an den Engel der Gemeinde in Smyrna: ›So spricht der Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde:","Ich weiß, dass du bedrängt wirst und in Armut lebst. – Aber in Wirklichkeit bist du reich! – Ich weiß von den Lästerungen aus dem Kreis derer, die sich als Juden bezeichnen. Das sind sie aber nicht, sondern sie sind die Versammlung des Satans.","Fürchte dich nicht vor dem Leiden, das dir noch bevorsteht. Der Teufel wird einige aus deinen Reihen ins Gefängnis werfen. Denn er will sie auf die Probe stellen. Zehn Tage lang werden sie leiden müssen. Bleib mir treu, auch wenn es dich das Leben kostet. Dann werde ich dir als Siegeskranz das ewige Leben geben.‹",{"book":58,"chapter":223,"bookName":65,"text":229,"truncated":23},{"single":224},{"index":114,"verses":225},[226],{"range":227},{"min":228,"max":98},19,[230,231,232],"Alle, die ich liebe, weise ich zurecht und erziehe sie streng. Mach also Ernst und ändere dich.","Hör doch! Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten. Ich werde mit ihm das Mahl einnehmen und er mit mir.","Wer siegreich ist und standhaft im Glauben, der soll neben mir auf meinem Thron sitzen – so wie auch ich den Sieg errungen habe und neben meinem Vater auf seinem Thron sitze.‹",{"book":122,"chapter":234,"bookName":128,"text":241,"truncated":23},{"single":235},{"index":64,"verses":236},[237],{"range":238},{"min":239,"max":240},32,38,[242,243,244,245,246,247,248],"Was soll ich noch sagen? Mir fehlt die Zeit, auch noch von Gideon, Barak, Simson, Jiftach, David oder Samuel zu erzählen – oder gar von den Propheten.","Aufgrund ihres Glaubens haben sie Königreiche besiegt. Sie haben Gerechtigkeit geübt und erfahren, dass Gott seine Versprechen erfüllt. Löwen haben sie den Rachen gestopft","und gewaltiges Feuer gelöscht. Sie sind der Klinge des Schwertes entkommen. Wenn sie schwach waren, schenkte Gott ihnen Kraft. Sie wurden stark im Kampf und schlugen feindliche Heere in die Flucht.","Frauen bekamen ihre Toten als Auferstandene zurück. Andere ließen sich zu Tode foltern, ohne die angebotene Freilassung anzunehmen. Denn sie wollten etwas Besseres erlangen: die Auferstehung.","Wieder andere mussten Spott und Peitschenhiebe über sich ergehen lassen, ja sogar Fesseln und Gefängnis.","Sie wurden gesteinigt, zersägt und mit dem Schwert hingerichtet. Sie zogen in Schaf- und Ziegenfelle gekleidet umher – Not leidend, verfolgt und misshandelt.","Sie irrten durch Wüsten und Berge, durch die Höhlen und Schluchten des Landes. Dabei war die Welt es nicht wert, dass sie in ihr lebten.",{"book":80,"chapter":250,"bookName":87,"text":254,"truncated":23},{"single":251},{"index":72,"verses":252},[253],{"single":14},[255],"Und wer an einem Wettkampf teilnimmt, gewinnt den Siegeskranz nur, wenn er nach den Regeln kämpft.",{"book":25,"chapter":257,"bookName":32,"text":261,"truncated":23},{"single":258},{"index":61,"verses":259},[260],{"single":198},[262],"Wem sein Leben über alles geht, der verliert es. Aber wer sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.",{"book":92,"chapter":264,"bookName":99,"text":270,"truncated":23},{"single":265},{"index":114,"verses":266},[267],{"range":268},{"min":269,"max":75},13,[271,272],"Brüder und Schwestern, ich bilde mir wirklich nicht ein, dass ich es schon geschafft habe. Aber ich tue eines: Ich vergesse, was hinter mir liegt. Und ich strecke mich nach dem aus, was vor mir liegt.","Ich laufe auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen: die Teilhabe an der himmlischen Welt, zu der Gott uns durch Christus Jesus berufen hat.",{"book":58,"chapter":274,"bookName":65,"text":279,"truncated":23},{"single":275},{"index":98,"verses":276},[277],{"range":278},{"min":18,"max":86},[280,281,282,283],"Er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz. Denn was früher war, ist vergangen.«","Der auf dem Thron saß, sagte: »Ich mache alles neu.« Und er fügte hinzu: »Schreib alles auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.«","Dann sagte er zu mir: »Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich werde dem Durstigen Wasser geben, das aus der Quelle des Lebens fließt. Ich gebe es ihm umsonst.","Wer siegreich ist und standhaft im Glauben, wird das alles als Erbe erhalten. Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Kind sein.",{"book":193,"chapter":285,"bookName":199,"text":290,"truncated":23},{"single":286},{"index":187,"verses":287},[288],{"single":289},39,[291],"Wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren. Aber wer sein Leben verliert, weil er es für mich einsetzt, wird es erhalten.«",{"book":293,"chapter":294,"bookName":299,"text":300,"truncated":23},"ACT",{"single":295},{"index":296,"verses":297},20,[298],{"single":148},"Apostelgeschichte",[301],"Doch was liegt schon an meinem Leben! Es kommt nur darauf an, dass ich mein Ziel erreiche. Ich habe den Auftrag zu erfüllen, den Jesus, der Herr, mir gegeben hat: Zeuge zu sein für die Gute Nachricht, dass Gott uns seine Gnade schenkt!",{"book":193,"chapter":303,"bookName":199,"text":307,"truncated":23},{"single":304},{"index":148,"verses":305},[306],{"single":269},[308],"Aber wer bis zum Ende standhält, wird gerettet werden.",{"book":142,"chapter":310,"bookName":149,"text":314,"truncated":23},{"single":311},{"index":172,"verses":312},[313],{"single":31},[315],"Wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Wer es aber verliert, wird es bewahren.",{"book":317,"chapter":318,"bookName":322,"text":323,"truncated":23},"MRK",{"single":319},{"index":269,"verses":320},[321],{"single":269},"Markus",[324],"Alle werden euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. Wer aber bis zum Ende standhält, wird gerettet werden.«",{"book":69,"chapter":326,"bookName":76,"text":331,"truncated":23},{"single":327},{"index":18,"verses":328},[329],{"range":330},{"min":50,"max":145},[332,333],"Wir stehen von allen Seiten unter Druck, aber wir werden nicht erdrückt. Wir sind ratlos, aber wir verzweifeln nicht.","Wir werden verfolgt, aber wir sind nicht im Stich gelassen. Wir werden zu Boden geworfen, aber wir gehen nicht zugrunde.",{"book":142,"chapter":335,"bookName":149,"text":339,"truncated":23},{"single":336},{"index":98,"verses":337},[338],{"single":228},[340],"Haltet also durch und gewinnt so das Leben!«",{"book":25,"chapter":342,"bookName":32,"text":346,"truncated":23},{"single":343},{"index":64,"verses":344},[345],{"single":198},[347],"Da sagte Jesus zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.",{"book":69,"chapter":349,"bookName":76,"text":353,"truncated":23},{"single":350},{"index":61,"verses":351},[352],{"single":187},[354],"Deshalb freue ich mich über meine Schwäche – über Misshandlung, Not, Verfolgung und Verzweiflung. Ich erleide das alles gern wegen Christus. Denn nur wenn ich schwach bin, bin ich wirklich stark.",{"book":69,"chapter":356,"bookName":76,"text":362,"truncated":23},{"single":357},{"index":18,"verses":358},[359],{"range":360},{"min":28,"max":361},18,[363,364,365],"Darum lassen wir den Mut nicht sinken. Auch wenn unsere äußeren Kräfte aufgezehrt werden, bekommen wir innerlich Tag für Tag neue Kraft.","Die Not, die wir gegenwärtig leiden, wiegt leicht. Denn sie bringt uns eine Fülle an Herrlichkeit, die jedes Maß übersteigt und kein Ende hat.","Wir dürfen unseren Blick allerdings nicht auf das Sichtbare richten, sondern auf das Unsichtbare. Denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare dagegen ist unvergänglich.",{"book":47,"chapter":367,"bookName":54,"text":372,"truncated":23},{"single":368},{"index":168,"verses":369},[370],{"single":371},23,[373],"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Aber die Gnade, die Gott uns gewährt, ist das ewige Leben. Denn wir gehören zu Christus Jesus, unserem Herrn.",{"book":122,"chapter":375,"bookName":128,"text":381,"truncated":23},{"single":376},{"index":187,"verses":377},[378],{"range":379},{"min":380,"max":289},36,[382,383,384,385],"Was ihr jetzt braucht, ist Geduld. Tut, was Gott will – dann werdet ihr erhalten, was er versprochen hat:","»Nur noch eine kurze, ganz kurze Zeit. Dann wird der auftreten, der kommen soll. Und er wird nicht auf sich warten lassen.","Aber mein Gerechter wird aufgrund seines Glaubens das Leben erlangen. Wenn er sich jedoch von mir abwendet, habe ich keinen Gefallen an ihm.«","Wir gehören aber nicht zu denen, die zurückschrecken und damit in ihr Verderben rennen. Sondern wir gehören zu denen, die glauben und dadurch das ewige Leben gewinnen.",{"book":58,"chapter":387,"bookName":65,"text":392,"truncated":23},{"single":388},{"index":72,"verses":389},[390],{"single":391},26,[393],"Wer siegreich ist und standhaft im Glauben und bis zuletzt nach meinem Willen lebt: dem werde ich Macht über die Völker geben.",{"book":395,"chapter":396,"bookName":400,"text":401,"truncated":23},"2CH",{"single":397},{"index":296,"verses":398},[399],{"single":39},"2. Chronik",[402],"Jahasiel sagte: »Hört jetzt alle gut zu, ganz Juda, ihr Einwohner von Jerusalem und du, König Joschafat! So spricht der Herr zu euch: Habt keine Angst und erschreckt nicht vor diesem großen Heer! Der Kampf ist nicht eure, sondern Gottes Sache.",{"book":404,"chapter":405,"bookName":410,"text":411,"truncated":23},"PSA",{"single":406},{"index":407,"verses":408},44,[409],{"single":14},"Psalm",[412],"Du bist mein König und mein Gott. Du bestimmst, dass Jakob gerettet wird.",{"book":414,"chapter":415,"bookName":420,"text":421,"truncated":23},"1SA",{"single":416},{"index":172,"verses":417},[418],{"single":419},45,"1. Samuel",[422],"David aber erwiderte dem Philister: »Du kommst zu mir mit Schwert, Lanze und Speer. Ich aber komme zu dir im Namen des Herrn Zebaot. Er ist der Gott der Schlachtreihen Israels, die du lächerlich gemacht hast.",{"book":404,"chapter":424,"bookName":410,"text":428,"truncated":23},{"single":425},{"index":158,"verses":426},[427],{"single":95},[429],"VON DAVID. Der Herr ist mein Licht und mein Glück. Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist der Schutz meines Lebens. Vor wem sollte ich erschrecken?",{"book":47,"chapter":431,"bookName":54,"text":435,"truncated":23},{"single":432},{"index":50,"verses":433},[434],{"single":361},[436],"Ich bin überzeugt: Das Leid, das wir gegenwärtig erleben, steht in keinem Verhältnis zu der Herrlichkeit, die uns erwartet. Gott wird sie an uns offenbar machen.",{"book":58,"chapter":438,"bookName":65,"text":442,"truncated":23},{"single":439},{"index":172,"verses":440},[441],{"single":75},[443],"Sie werden gegen das Lamm Krieg führen. Aber das Lamm wird sie besiegen. Denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige. Und wer bei ihm ist, ist berufen, ausgewählt und treu.«",{"book":404,"chapter":445,"bookName":410,"text":449,"truncated":23},{"single":446},{"index":296,"verses":447},[448],{"single":50},[450],"Manche verlassen sich auf Streitwagen, andere auf Schlachtrosse. Wir aber bekennen uns unerschrocken zum Namen des Herrn, unseres Gottes!",{"book":452,"chapter":453,"bookName":458,"text":459,"truncated":23},"PRO",{"single":454},{"index":98,"verses":455},[456],{"single":457},31,"Sprüche",[460],"Das Schlachtross ist gerüstet für den Krieg. Doch der Herr entscheidet über den Sieg.",{"book":92,"chapter":462,"bookName":99,"text":466,"truncated":23},{"single":463},{"index":114,"verses":464},[465],{"single":50},[467],"Ja wirklich: Ich betrachte es ausnahmslos als Nachteil. Dahinter steht die überwältigende Erkenntnis, dass Jesus Christus mein Herr ist! Verglichen mit ihm ist alles andere wertlos geworden, ja, in meinen Augen ist es nichts als Dreck! Mein Gewinn ist Christus.",{"book":404,"chapter":469,"bookName":410,"text":474,"truncated":23},{"single":470},{"index":471,"verses":472},73,[473],{"single":391},[475],"Auch wenn mein Leib und mein Leben vergehen, bleibst du, Gott, trotz allem mein Fels und mein Erbteil für immer!",{"book":92,"chapter":477,"bookName":99,"text":481,"truncated":23},{"single":478},{"index":18,"verses":479},[480],{"single":269},[482],"Ich bin allem gewachsen durch den, der mich stark macht.",[484,492,500,508,516,524,532,540,548,556,564,572,580,588,596,604,612,620,628,636,644,652,660,668,676],{"cluId":485,"questionNr":486,"slug":487,"question":488,"shortAnswer":489,"longAnswer":490,"image":491,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000147","147","noten-jesus-christus-ist-der-sieger","Noten Jesus Christus ist der Sieger","\u003Cp>Bei „Jesus Christus ist der Sieger“ handelt es sich um ein von Wolf Rahn geschriebenes Lied, das sich sehr lose an die Bibelstellen \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"54-57\">1. Korinther 15,54-57\u003C\u002Fspan> sowie \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"8\">Hebräer 13,8\u003C\u002Fspan> anlehnt. In dem Kanon geht es um den Sieg von Jesus über die Mächte, die Gott entgegenstehen. Außerdem beschreibt das Lied die Berufung einer jeden Christin und jedes Christen, Jesus mit dem eigenen Leben zu dienen. Die Noten zum Kanon sind in verschiedenen Liederbüchern abgedruckt und finden sich auch im Internet.\u003C\u002Fp>","\u003Cp>Bei dem besagten Stück wurde ein neuer Text auf eine traditionelle hebräische Melodie gedichtet. Sie ist als Kanon konzipiert; es kann also harmonisch an verschiedenen Stellen eingesetzt werden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Der Liedtext von „Jesus Christus ist der Sieger“\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Jesus Christus ist der Sieger\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>über Sünde, Tod und Teufel,\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>darum wähl ich ihn.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Er gab meinem Leben Sinn\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>und ewges neues Leben,\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>darum sing ich froh von ihm.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Jesus Christus gestern und auch heute\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>und derselbe auch in Ewigkeiten.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Fasse seine Hand, er will dich führen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Er hält dich für alle Zeiten.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Text: Wolf Rahn\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Melodie: aus Israel\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>© (Text) 1991 SCM Hännsler, Holzgerlingen\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>bei creedle veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlags\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Inhalt des Lieds\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Inhaltlich basieren die ersten beiden Zeilen lose auf der Erläuterung zum Sieg von Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung, wie ihn Paulus in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"1-58\">1. Korinther 15\u003C\u002Fspan> beschreibt. Dabei ist der theologische Gedanke maßgeblich, dass Jesus am Kreuz nicht einfach einen grausamen Tod gestorben ist, sondern stellvertretend für uns Menschen dieses Leiden erduldet hat. Er hat den Tod angenommen und ihm dadurch die Macht über die Menschen genommen. Paulus selbst beschreibt den physischen Tod des Menschen als „der letzte Feind“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"25\">1. Korinther 15,26\u003C\u002Fspan>) und stellt den Christinnen und Christen in der griechischen Stadt Korinth in Aussicht, dass der Tod zum Ende der Zeiten besiegt sein wird. Ja, in der Auferstehung ist er schon besiegt. Deswegen ruft Paulus auch triumphierend am Ende des Abschnittes aus: „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"55\">1. Korinther 15,55\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Für Paulus ist nämlich klar: Der Tod hat nur Macht über den Menschen durch die Schuld, die der Mensch im Laufe seines Lebens auf sich lädt. Doch Jesus hat die Schuld – gegenüber Gott wie gegenüber Menschen – am Kreuz in vollem Umfang abbezahlt. Durch die Auferstehung ist klargestellt, dass die Bezahlung vollständig war. Deshalb hat der Tod seine Macht verloren. Die Angst vor dem Tod und dem darauffolgenden Gericht ist nicht nur weniger geworden, sie ist vollständig verschwunden. Das ist der Kern der guten Nachricht, wie sie Paulus verkündigt hat und die Christinnen und Christen seit 2000 Jahren glauben. Und darin ist dann auch der Sieg begründet, der im Kanon besungen wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der zweite Teil des Liedes lehnt sich eher an \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"8\">Hebräer 13,8\u003C\u002Fspan> an, der die Ewigkeit von Jesus besingt: dass er nicht veränderbar ist, nicht den Veränderungen der Zeit unterworfen ist. Wenn dem so ist, so die Logik, kann ein Mensch sich auch vollkommen auf ihn verlassen mit seinem Leben. Wer ewig unveränderbar ist, der ist auch absolut zuverlässig. Auch diese Botschaft des Liedes lässt sich ausgesprochen gut von der „guten Nachricht“ ableiten, die im ersten Teil des Liedes besungen wird: Der Tod ist die größte und tiefgreifendste Veränderung des Lebens, die nach der Geburt bzw. Zeugung auf den Menschen zukommt. Alle anderen Veränderungen, die uns vielleicht Angst machen können, sind dieser Veränderung untergeordnet.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Interessanterweise erkennt in der Bibel auch der Teufel als großer Widersacher und Stammhalter des Bösen selbst diese Wirklichkeit an: Der Tod ist die größte und angsteinflößendste Veränderung des Lebens. Im Buch Hiob bekommt der Teufel literarisch die Erlaubnis, einem Menschen alles zu nehmen, was sein Leben lebenswert macht, mit einer Einschränkung: „Nur gegen ihn selbst darfst du die Hand nicht ausstrecken.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOB\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"12\">Hiob 1,12b\u003C\u002Fspan>) Als diese Veränderungen nicht das vom Teufel gewünschte Ergebnis liefern, die Abkehr Hiobs von seiner Treue zu Gott, sagt er: „Haut für Haut! Ein Mensch gibt alles her, wenn er nur die eigene Haut retten kann.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOB\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"4\">Hiob 2,4\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Entsprechend gilt es in diesem Lied zu besingen: Jesus ist der Sieger über den Tod selbst und der Tod hat damit seine Macht verloren. Deswegen sind alle Veränderungen unseres Lebens, die uns vielleicht Angst machen oder vor unlösbare Herausforderungen stellen, zu bewältigen. Die Einfachheit eines Lebens im Vertrauen auf die Unveränderbarkeit und die Gnade Gottes wird ausgedrückt durch das Bild, an der „Hand“ von Jesus unterwegs zu sein. Das weckt die Vorstellung von einem Kind, das neugierig, aber in vollem Vertrauen auf die Fürsorge des Vaters oder der Mutter die Welt mit ihren Herausforderungen entdeckt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Noten des Lieds\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die Noten zum Text finden sich in verschiedenen Liederbüchern abgedruckt. Die Homepage \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.evangeliums.net\u002Flieder\u002F\">evangeliums.net\u003C\u002Fa> stellt viele davon zusammen. Exemplarisch sei hier das Liederbuch „Ich will dir danken. Lieder für die Gemeinde“ genannt, in dem das Lied sich unter der Nummer 193 finden lässt. Dieses Liederbuch ist weit verbreitet. Auch das beliebte Liederbuch „Wiedenester Jugendliederbuch“ enthält das Lied unter der Nummer 98.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>An verschiedenen Stellen kann man auch online die Noten zum Lied finden. Exemplarisch sei hier die Seite \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.sermon-online.com\u002Fde\u002Fhome\">sermon-online.com\u003C\u002Fa> genannt, die in der entsprechenden Eintragung neben einer Bilddatei mit den Noten auch verschiedene MP3-Dateien mit Aufnahmen des Liedes zur Verfügung stellt. Da die Rechte am Liedtext, den Noten sowie dem Notensatz (mehrlagige Stimmen z. B. für Chöre) noch nicht zur allgemeinen Verfügung stehen, sondern noch einem Verlag gehören, ist das Abdrucken der Noten im Internet nicht einfach so möglich.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Marcus-Benjamin Hübner\u003C\u002Fp>","images\u002F147\u002Fnoten-jesus-christus-ist-der-sieger.webp",{"cluId":493,"questionNr":494,"slug":495,"question":496,"shortAnswer":497,"longAnswer":498,"image":499,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000331","331","wie-sieht-gott-aus","Wie sieht Gott aus?","\u003Cp>\u003Cspan>Um die Frage beantworten zu können, wie Gott aussieht, müssen wir zunächst fragen, woher wir überhaupt von Gott wissen. Die Antwort lautet: Gott hat sich uns in der Bibel mitgeteilt und ist außerdem in seinem Sohn Jesus Christus Mensch geworden. In der Bibel wird gesagt, dass Gott einerseits unvorstellbar ist und wir uns überhaupt kein Bild von ihm machen sollen. Er übersteigt alles menschliche Vorstellungsvermögen. Andererseits durften Menschen in Jesus den unbegreiflichen Gott sehen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Gott hat sich offenbart\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>In der Heiligen Schrift hat sich der Schöpfer des Universums den Menschen mitgeteilt. Die Bibel enthüllt uns den Namen Gottes, seine Eigenschaften und sein Wesen. Der Name Gottes, der in der Sprache des Alten Testaments (Hebräisch) aus vier Buchstaben besteht – JHWH – hat die Bedeutung: der Ewige, Unveränderliche, immer Gleichbleibende. Gott ist – im Unterschied zu uns Menschen – nicht der Zeit unterworfen. Was das bedeutet, können wir uns nicht vorstellen, weil unser Denken und Verstehen an Raum und Zeit gebunden sind. Doch Gott ist nicht nur jenseits von Raum und Zeit, er ist auch nicht aus Fleisch und Blut, wie wir Menschen und Tiere. \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gott ist Geist\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Der ewige Gott, so sagt die Bibel, ist Geist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"24\">Johannes 4,24\u003C\u002Fspan>). Er ist ein über Raum und Zeit stehender Geist, der überall gegenwärtig ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"139\" data-verse=\"7-12\">Psalm 139,7-12\u003C\u002Fspan>). Er sprengt alles menschliche Vorstellungsvermögen. Deshalb verbietet Gott auch nachdrücklich, sich irgendein Bild von ihm zu machen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"4\">2. Mose 20,4\u003C\u002Fspan>). Gott ist unsichtbar (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Römer 1,20\u003C\u002Fspan>). Mose wollte Gottes Herrlichkeit einmal sehen, doch Gott antwortete ihm: „Du kannst mein Angesicht nicht sehen. Denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"33\" data-verse=\"20\">2. Mose 33,20\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gott ist herrlich\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Zwar kann kein Mensch das Angesicht Gottes sehen. Aber Gott hat einzelne Menschen in Visionen etwas von seiner Herrlichkeit sehen lassen. So durfte etwa der Prophet Jesaja in einer Vision den Schöpfer auf seinem Thron sehen. Er war tief ergriffen von der Herrlichkeit und Heiligkeit Gottes und fürchtete, aufgrund seiner Schuld sterben zu müssen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"1-7\">Jesaja 6,1-7\u003C\u002Fspan>). Auch der Prophet Hesekiel sah in einer Vision die Herrlichkeit Gottes. Mit Begriffen wie Licht, Feuer, Kristall und Saphir beschrieb er die Majestät Gottes und seiner Umgebung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1-28\">Hesekiel 1\u003C\u002Fspan>). Schließlich durfte auch der Prophet Daniel in einer Vision Gott schauen. Er nannte Gott den „Hochbetagten“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DAN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"9\">Daniel 7,9\u003C\u002Fspan>) und drückte damit aus, dass Gott ewig ist. Und er beschrieb, dass absolute Reinheit Gott kennzeichnet und viele Tausend Wesen ihm dienen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gott zeigt sich in Jesus\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Weil kein Mensch die Herrlichkeit Gottes aushalten kann, hat Gott diese Herrlichkeit abgelegt und ist in seinem Sohn Jesus als Mensch auf unseren Planeten gekommen. Von Jesus heißt es: „Er legte die göttliche Gestalt ab und nahm die eines Knechtes an. Er wurde in allem den Menschen gleich. In jeder Hinsicht war er wie ein Mensch.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"7\">Philipper 2,7\u003C\u002Fspan>) Doch Gott wurde in Jesus nicht nur Mensch, sondern er ließ sich sogar von anderen Menschen auspeitschen und schließlich umbringen. Er starb wie ein Verbrecher an einem Kreuz, obwohl er nie etwas Böses begangen hatte. Dies tat er, um die Schuld der Menschheit zu sühnen und uns einen Weg zurück zu ihm zu bahnen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Es gab noch keine Fotos\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie sah denn Jesus aus? Die Menschen sahen vor 2.000 Jahren, als Jesus auf der Erde war, tatsächlich Gott, wenn auch in menschlicher „Verkleidung“. Leider gab es damals weder Fotos noch Filme. Daher wissen wir nicht, wie Jesus aussah. Doch viel wichtiger als sein Äußeres sind seine inneren Werte und Charaktereigenschaften. Und in dieser Hinsicht berichten uns die Evangelien sehr viel über den Sohn Gottes. Jesus war demütig, geduldig, weise, liebevoll, heilig, fehlerlos, barmherzig, gerecht, vergebungsbereit und stets den Menschen zugewandt. All dies sind Eigenschaften, die nicht nur auf Jesus zutreffen, sondern auf den dreieinen Gott insgesamt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die Herrlichkeit von Jesus\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Nachdem Jesus für die Schuld der Menschen am Kreuz von Golgatha gestorben war, wurde er drei Tage später von den Toten auferweckt. Er redete mit seinen Jüngern und gab ihnen Anweisungen für die Zukunft. Dann ging er zurück in die Dimension Gottes. Einige Jahrzehnte später konnte der Jünger Johannes Jesus in einer Vision in der himmlischen Welt sehen. Seine Beschreibung in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"12-16\">Offenbarung 1,12ff\u003C\u002Fspan> erinnert an die oben erwähnte Vision Daniels. Jesus hat nun wieder seine Majestät angenommen. Seine Herrlichkeit und Reinheit waren so gewaltig, dass Johannes ohnmächtig zu Boden sank.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Wie sieht Gott nun aus?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Kein Mensch kann das Angesicht Gottes sehen. Doch die Bibel zeigt uns, dass Gott umgeben ist von Glanz, Reinheit, Herrlichkeit und gewaltiger Majestät. Vor diesem Gott kann man sich nur beugen und ihn anbeten.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Prof. Dr. theol. Friedhelm Jung\u003C\u002Fp>","images\u002F331\u002Fwie-sieht-gott-aus.webp",{"cluId":501,"questionNr":502,"slug":503,"question":504,"shortAnswer":505,"longAnswer":506,"image":507,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000264","264","wie-sieht-jesus-die-zukunft","Wie sieht Jesus die Zukunft?","\u003Cp>Jesus knüpft mit seinen Aussagen über die Zukunft an die damaligen Vorstellungen seiner Mitmenschen an. Er spricht vom Kommen des Reiches Gottes. Dieses Reich ist jedoch nicht an ein bestimmtes Gebiet gebunden, sondern verändert die Menschen von innen heraus. \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In diesem Reich Gottes wird es weder Sünde und Tod noch Ungerechtigkeit mehr geben. Gott möchte seine Schöpfung von allem Leid erlösen. Wenn Menschen nach dem Willen Gottes leben, zeigt sich dieses Reich Gottes schon heute. \u003C\u002Fp>","\u003Cp>Wenn wir fragen, wie Jesus die Zukunft dieser Welt sieht, müssen wir vom Kommen des Reiches Gottes reden. Das „Reich“ Gottes ist ein durch die Übersetzung der entsprechenden Vater-Unser-Bitte fest geprägter Begriff. Auch wenn man das im griechischen Urtext stehende \u003Cspan>„\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>basileia tou theou\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> genauer mit Königsherrschaft Gottes wiedergeben sollte, was gleichbedeutend ist mit Königsherrschaft der Himmel im Matthäusevangelium. Diese Vorstellung kommt aus dem Alten Testament. Hier wird, insbesondere in den Psalmen, der Gott Israels als „König“ angebetet und gepriesen. Er ist der Herr über die ganze Schöpfung (z. B. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"95\" data-verse=\"1\">Psalm 95\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>), ein König, der über allen irdischen Herrschern steht (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"44\" data-verse=\"1\">Psalm 44\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>), der mächtiger ist als alle anderen „Götter“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"1\">Psalm 29\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>) und der seine Macht darin erweist, dass er sein Volk Israel gegen seine Feinde schützt und seine Gerechtigkeit durchsetzt (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"99\" data-verse=\"1\">Psalm 99\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>). \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan>Die Vorstellung von einem weltlichen Königtum, das diese Herrschaft Gottes repräsentiert, lässt sich in den Berichten über König David (1000\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>–\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>960 vor Christus) erkennen. Tatsächlich wurde Israel unter diesem Herrscher zu einem Großreich, welches bis in die Zeit Salomos hinein eine kulturelle Blüte erlebte. Zugleich war dies aber der Beginn eines Irrweges: Die Verehrung Gottes sollte politische Macht und wirtschaftlichen Erfolg garantieren. Diese offenkundige Verfälschung der Bundeszusagen mit ihren negativen sozialen Folgen wurde insbesondere von den Propheten radikal in Frage gestellt; die Katastrophe des babylonischen Exils (587\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>–\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>520 vor Christus) sahen sie als Antwort Gottes darauf (vgl. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"31\" data-verse=\"1-3\">Jesaja 31,1-3\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>). Das israelitische Königtum war gescheitert, das „Reich“ war verloren.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Immer stärker wurde in der nachexilischen Zeit die Sehnsucht, dass Gott selbst noch einmal eingreifen würde, um seine Herrschaft unwiderruflich aufzurichten und sich als von Israel, ja vom Zion aus herrschender Friedenskönig über die Völkerwelt zu zeigen. Diese Hoffnung hatte apokalyptische Züge, d. h. sie erwartete die Vernichtung der Gottlosen und den Untergang der damaligen Weltreiche (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DAN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"1\">Daniel 7\u003C\u002Fspan>). Damit verband sich die Erwartung eines Messias aus der Nachkommenschaft Davids. Dieser würde – auch politisch und militärisch – aller Fremdherrschaft und Ungerechtigkeit ein Ende machen und das ersehnte Reich des Friedens aufrichten.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wenn Jesus nun die Herrschaft Gottes proklamiert, zur Umkehr aufruft (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"15\">Markus 1,15\u003C\u002Fspan>), dann knüpft er auch an diese Vorstellungen an. Allerdings ist für ihn das „Reich“ nicht mehr mit einem bestimmten Territorium oder irdischen Herrschaftsformen verbunden. Gottes Herrschaft verändert die Menschen von innen heraus. Sie markiert damit auch den Beginn vom Ende dieser vergehenden Weltzeit („Äon“). Deshalb der dringliche Ruf zur Entscheidung. Wer im „Reich Gottes mit zu Tisch sitzen will“, muss sich jetzt der Herrschaft Gottes unterstellen und nach ihren Regeln leben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Wie, wo, wann, wozu?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Soviel zu den Anfängen. Dennoch fragen sich viele: Wie kann man sich das vorstellen? Ein Reich, ein Machtbereich, in dem Gott regiert, wo es keinen Platz mehr für weltliche Macht, für Torheit und Ungerechtigkeit gibt. Wo die Sünde, der Tod und das Böse nichts mehr ausrichten können. Kommt dieses Reich wirklich zu uns, wie es Jesus immer wieder sagt, und wenn ja: Müssen Christen dafür etwas tun?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Weiter wird gefragt: Was geschieht dann mit der Erde? Gibt es eine Zukunft für die Schöpfung mit ihrer wundervollen Ordnung? Oder wird sie, wie es in manchen christlichen Kreisen propagiert wird, zerstört? Verglüht sie in einer kosmischen Katastrophe, sodass es gar keinen Sinn macht, sich heute darum zu kümmern? Vor allem: Wo und wann wird dieses „Reich“ Gestalt annehmen?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Man muss, um diese Fragen zu beantworten, verschiedene Bild-Ebenen des Wortes Gottes zusammenhalten. Jesus selbst antwortet auf die Fragen nach dem Wo und Wann mit den Worten: „Hier und jetzt!“ Wo der Messias gegenwärtig ist, da hat die Herrschaft Gottes begonnen und kann an ihren Folgen erkannt werden. Mit seiner Rückkehr in die Welt des Vaters hat Jesus nach dem Zeugnis der Bibel die uneingeschränkte Herrschaft über den Kosmos und alle Mächte angetreten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20-23\">Epheser 1,20-23\u003C\u002Fspan>), von dort „wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten“. Das heißt: Schon heute verwirklicht sich die Herrschaft Gottes im gehorsamen Tun der Glaubenden, das endgültige Offenbarwerden dieses „Reiches“ aber ist mit der Wiederkunft Jesu am Ende der Zeit verbunden. Dem entspricht das Bild von der Stadt Jerusalem, die am Ende der Zeit vom Himmel auf die Erde herunterkommt und sich mit dieser hochzeitlich verbindet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"2\">Offenbarung 21,2\u003C\u002Fspan>). Die detaillierte Beschreibung dieser Stadt zeigt, dass das neue Leben im „Reich Gottes“ auch ästhetische, ökologische, politische und missionarische Dimensionen hat; es ist geprägt von vollkommener Schönheit und Gerechtigkeit. Zugleich ist dieses Reich – und das ist überraschend - nach außen geöffnet: Von hier aus können alle Nationen Heilung erfahren.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Verwandlung und Vollendung\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Das zuletzt Gesagte macht deutlich: Ein Leben im Reich Gottes ist nicht langweilig, es gibt für die Erlösten viel zu tun: Anbetung, Begegnung, Regierungsarbeit, vielleicht auch Mission. Die Bestimmung des Menschen zum „Mitarbeiter Gottes“ soll in einer guten Weise verwirklicht werden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"9\">1. Korinther 3,9\u003C\u002Fspan>). Ob vielleicht auch noch Dinge aus dem irdischen Leben zu klären, in Ordnung zu bringen sind? Das mag für manche etwas gewöhnungsbedürftig sein. Ist nicht die Vorstellung viel schöner, dass der Himmel ein unendlich weit entfernter Ort ist, der mit dem jetzigen Dasein gar nichts mehr zu tun hat? Dass wir dort ein störungsfreies Leben führen und unsere Lieben wiedersehen, aber ohne jeden Beziehungsstress und sonstige Verpflichtungen?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Nein. Diese Vorstellung von einem „Himmel“, in den wir nach unserem Erdenleben kommen, hat zwar unsere Frömmigkeit sehr stark geprägt, ist aber nicht biblisch. Es geht in der Nachfolge Jesu nicht nur um das persönliche „Seelenheil“ der Gläubigen. Abgesehen davon, dass die Bibel eine Erlösung der „Seele“ ohne den Körper nicht kennt (das ist eine platonische Vorstellung): Das Ziel der Heilsgeschichte Gottes ist nicht allein die Rettung einzelner Menschen. Diese ist die Folge in einem viel größeren Kontext. Und diesen Kontext beschreibt das Wort Gottes mit dem Begriff der Neuschöpfung des Kosmos, der Menschheit, ja der gesamten Kreatur. Wenn Jesus vom „Himmel“ als einem Ort spricht, dann meint er damit genau das: Die in seiner Person anbrechende Herrschaft Gottes, durch die das Bestehende teils zerstört (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"29\">Matthäus 24,29\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"10\">2. Petrus 3,10\u003C\u002Fspan>), teils vollendet wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"1\">Römer 8\u003C\u002Fspan>). An das Evangelium glauben heißt, sich auf diese Herrschaft und ihre Ordnungen einzustellen und entsprechend zu handeln.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wir „schaffen“ das Reich Gottes nicht – aber wir sind dazu bestimmt, unter der Anleitung Jesu den göttlichen Plan dazu auszuführen. Sünden werden bekannt und vergeben, Krankheit und Sterben besiegt, Hungrige satt, Entrechtete und Gedemütigte rehabilitiert. Frauen und Kinder werden in ihrer Gottesebenbildlichkeit gewürdigt, Ausgegrenzte in die Gemeinschaft zurückgeholt, Gaben entfaltet, Prioritäten erkannt: Trachtet zuerst nach der Herrschaft Gottes! (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"33\">Matthäus 6,33\u003C\u002Fspan>) In der Nachfolge Jesu nimmt das Gestalt an, was der Schöpfer ursprünglich im Sinn hatte, als er dem Menschen die Erde anvertraute und ihn in die Gemeinschaft mit sich rief. Für den Prozess dieser Vollendung kennt das NT auch Ausdrücke wie „Herrlichkeit“ oder „Gleichgestaltung“ mit Christus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"29\">Römer 8,29\u003C\u002Fspan>). Diese Umgestaltung betrifft übrigens auch den menschlichen Körper. Er wird keineswegs als notwendiges Übel abgeschafft – auch wenn dieser Irrtum vielfach beschrieben und besungen wurde. Unser Körper wird zu einer neuen, geistlichen Körperlichkeit erweckt, so wie der auferstandene Christus einen anderen Körper hatte, aber dennoch leiblich erschien und auch an körperlichen Merkmalen erkennbar war (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"44-49\">1. Korinther 15,44-49\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gerechtigkeit – das große Aufatmen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die von Gott geschaffene Welt steht durch den Sündenfall unter der Knechtschaft der Sünde und des Todes. Die ganze „Kreatur“ sehnt sich nach Befreiung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"19\">Römer 8,19\u003C\u002Fspan>) und gerechten Verhältnissen. Dazu muss nicht Gottes gute Schöpfung vernichtet werden, wohl aber alles, was durch die Sünde korrumpiert und entstellt ist, was dem heiligen Willen Gottes widerstrebt. Jesus, der Herr, wird richten, das bezeugt Gottes Wort unmissverständlich. Ja, hier wird es harte Urteile und Vernichtung geben, sogar von einem zweiten, endgültigen Tod ist die Rede. Warum? Weil Gottes Gerechtigkeit wieder hergestellt werden muss. Menschen, die dem Schöpfer die Ehre verweigern, die Geld und Macht anbeten, die Gottes Ordnungen entstellen und zerstören, werden im künftigen Reich nicht mehr sein (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"8\">Offenbarung 21,8\u003C\u002Fspan>). Insbesondere die Weltreiche und ihre Potentaten sind davon betroffen, was für die verfolgten Christen der Antike von größter Wichtigkeit war und es bis heute ist: Einmal werden wir aufatmen, befreit von allem, was uns quälte, kränkte, schmerzte und fesselte! Befreit zur „herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"21\">Römer 8,21\u003C\u002Fspan>)! Gereinigt durch das Blut Christi und geläutert durch Bedrängnisse und Anfechtung, gibt es „keine Verurteilung mehr für die, die zu Christus Jesus gehören.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"1\">Römer 8,1\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Christen haben allen Grund, sich auf diese Zukunft zu freuen. Und tatkräftig die Liebe Gottes zu leben, die in seinem Reich alles bestimmen wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dr. Friedemann Fritsch\u003Cbr>Albrecht-Bengel-Haus (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u002F\">https:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u002F\u003C\u002Fa>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>(Erschien ursprünglich in Theologische Orientierung No. 207, S. 7-9 mit dem Titel \"Eine uralte Hoffnung: Vom Kommen einer Herrschaft, die schon längst begonnen hat.\")\u003C\u002Fp>","images\u002F264\u002Fwie-sieht-jesus-die-zukunft.webp",{"cluId":509,"questionNr":510,"slug":511,"question":512,"shortAnswer":513,"longAnswer":514,"image":515,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000233","233","woher-weiss-man-sicher-dass-jesus-christus-auferstanden-ist","Woher weiß man sicher, dass Jesus Christus auferstanden ist?","\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW147691742 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun CommentStart SCXW147691742 BCX0\">ie Auferstehung von Jesus ist ein\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\"> Ereignis\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\">, d\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\">as\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\"> von vielen Zeitzeugen bezeugt wurde.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\"> Jesus ist nach seiner Auferstehung vielen Menschen begegnet, die ihn gesehen haben.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW147691742 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"EOP SCXW147691742 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW147691742 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\">Aber \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\">o\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW147691742 BCX0\">b etwas für uns persönlich wahr ist oder nicht, hängt davon ab, ob wir es glauben oder nicht. Selbst die eindeutigsten und offensichtlichsten Tatsachen werden von manchen Menschen angezweifelt. Menschen können selbst die stichhaltigsten Beweise ignorieren, um ihre Meinung nicht ändern zu müssen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fdiv>","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Mehrere Historiker, die zur selben Zeit wie Jesus gelebt haben, be\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">richten\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">, dass sein Grab tatsächlich leer war. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Auch \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">etliche\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> Augenzeugen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">berichte \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">bestätigen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">, d\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ass das Grab \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> leer war und leer ist\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Dafür gibt es keine schlüssige Erklärung – außer der, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">Das versiegelte Grab\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Die jüdischen Priester erfanden \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">die \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">höchst unwahrscheinliche \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Geschichte, dass\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> der\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> Leichnam \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">von Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">von seinen Jüngern gestohlen wurde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"11-15\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Matthäus 28,11-\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Allerdings \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">wurde d\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">as \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Grab \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">von Jesus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> mit einem römischen Siegel versiegelt und von römischen Soldaten bewacht (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"62-66\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Matthäus 27,62-\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">66\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">amals \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">war es \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">nahezu \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">unmöglich, ein \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">solches \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Siegel \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">zu \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">brechen. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Das beschreibt \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Josh McDowell in seinem Buch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Die Tatsache der Auferstehung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Kein Mensch hätte sich getraut, dieses Siegel anzurühren und das Grab zu öffnen. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Die Römer hatten die Todesstrafe für dieses Vergehen festgelegt. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Sollten d\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ie \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Jünger, die Jesus alle feige im Stich ließen und nach seiner Festnahme sogar \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">leugneten\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">, ihn \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">zu \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">kennen, plötzlich für einen Leichnam ihr Leben riskiert haben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"50\">Markus 14,50\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"12-27\">Johannes 18,12-27\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">)? \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Sie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> waren \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ja \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">nicht einmal bereit, ihr Leben für ihn zu riskieren, als er noch lebte. Warum sollten \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">sie \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">das \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">dann t\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">un, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">nachdem\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> er tot war und nichts mehr für sie tun konnte?\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">A\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">uch die Pflichtverletzung römischer Soldaten \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">wurde \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">mit dem Tode bestraft. Wenn ein römischer Wachsoldat einschlief, wurde er hingerichtet. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Deshalb\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> hätte keiner der römischen Soldaten es gewagt, auch nur ein einziges Auge während seines Wachdienstes zu schließen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> Priester\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> bestachen die römischen Soldaten, damit diese behaupteten, dass sie nachts eingeschlafen w\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ä\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ren und der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Leichnam \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">so \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">gestohlen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> werden konnte. Außerdem garantierten \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">sie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> den Soldaten,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> sich dafür ein\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">zu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">setzen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">, dass \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ie \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">nicht hingerichtet w\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ü\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">rden. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Wenn \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">die Soldaten \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">wirklich\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> während ihres Wachdienstes geschlafen hätten, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">wären sie spätesten\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">s \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">dann \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">aufgewacht, als jemand versuchte, den großen und schweren Stein vom Grabeingang \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">wegzuwälzen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. So einen großen Stein kann man nicht geräuschlos bewegen. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Wenn nur ein einziger Soldat Wache gehalten hätte, wäre es theoretisch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> möglich\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">, dass er eingeschlafen wäre. Zugegeben hätte er das aber niemals\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Denn dann\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> hätte \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">er \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">sterben müssen. Viel eher hätte er behauptet, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">mit Waffengewalt und\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">eine\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">r\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> große\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">n\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> Überzahl \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">an Angreifern \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">überwältigt w\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">o\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">rde\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">n zu sein.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> Bei mehreren Soldaten, die alle Angst vor der Todesstrafe hatten, ist es noch unwahrscheinlicher, dass alle gleichzeitig einschliefen. Außerdem stellt sich natürlich die Frage, wie jemand, der geschlafen hat, wissen kann, dass die Jünger den Leichnam \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">gestohlen haben. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Die Erklärung, dass Jesus von seinen Jüngern aus dem Grab gestohlen wurde, während die Soldaten schliefen, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ergibt also \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">keinen Sinn.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">Die Augenzeugen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Außerdem berichtet die Bibel von mehreren Augenzeugen, die Jesus nach seiner Auferstehung gesehen haben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"5-8\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">1. Korinther 15,5-\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">8\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. Er \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">erschien \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Petrus, Jakobus und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">den anderen Jüngeren mehrfach\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. Einmal \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">begegnete \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">er sogar mehr als 500 Menschen auf einmal\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. Als Maria zu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">m Grab\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> von Jesus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> kam und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">seinen Leichnam \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">nicht vorfand, fing sie an zu weinen, bis \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">plötzlich \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">lebendig \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">vor ihr stand. Erst hielt sie ihn für den Gärtner und fragte ihn, wo er Jesus hingebracht habe (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"11-18\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Johannes 20,11-\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">18\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. Als \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">er \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">sich ihr dann aber offenbarte, verstand sie, dass er von den Toten auferstanden war. Hätte sich die frühe Kirche diese Geschichte ausgedacht, hätte\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> man \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">niemals eine Frau als erste Zeugin der Auferstehung gewählt. Die Aussagen von Frauen galten damals kaum \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">etwas.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> Auch den Jüngern, die auf dem Weg nach Emmaus waren, erschien Jesus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"13-35\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">(Lukas 24,13-\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">35\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">I\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">m Neuen Testament\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> wird von vielen Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus nach seiner Auferstehung persönlich gesehen und mit ihm geredet haben. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun CommentStart SCXW44847457 BCX0\">Ob man an \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">die\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">von Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">glaubt, hängt \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">maßgeblich \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">davon ab, ob man \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">diesen Schriften \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">und\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> ihren Aussagen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">über\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">vertraut\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">Das Zeugnis des neuen Lebens\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Die Jünger, die vor der Kreuzigung noch feige davongelaufen waren, waren nach \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">von Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">bereit, für ihn zu leben und für ihn zu sterben. Vor der Auferstehung von Jesus hatten \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">sie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> sich aus Angst vor den Priestern versteckt und verkrochen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"19\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Johannes 20,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">19\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. Nach seiner Auferstehung verkündigten sie mutig mitten in Jerusalem vor \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">T\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">ausenden \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">von Menschen die gute Botschaft (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Apostelgeschichte 2,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">14\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">. Diese Veränderung der Jünger ist ein starker Hinweis darauf, dass Jesus wirklich auferstanden war. Jesus war nicht nur aus dem Grab auferstanden, sondern auch in den Herzen seiner Jünger. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Ganz ähnlich\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun CommentStart SCXW44847457 BCX0\"> kann \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">man auch heute noch \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">persönlich erfahren, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Die Bibel sagt, dass die Kraft, die in Christen wirkt, die gleiche Kraft ist, durch die Jesus auferweckt wurde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-20\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Epheser 1,19-\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">20\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. Wenn man an Jesus glaubt, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">wird\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> man \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">gewissermaßen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">zu einem neuen Menschen gemacht\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. So wie Jesus von Gott, dem Vater, von den Toten auferweckt wurde, dürfen auch wir ein neues Leben empfangen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"4\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Römer 6,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">4\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. Das \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">wird in der Bibel als \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">„\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Wiedergeburt durch den Heiligen Geist Gottes\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">“ bezeichnet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">enn d\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">urch Gottes Gnade w\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">rden wir \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">v\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">or dem ewigen Tod errettet. Wegen unserer Sünden waren wir in Gottes Augen tot. Doch \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">r hat uns so sehr geliebt, dass er uns mit Christus neues Leben schenkte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"5\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Epheser 2,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">5\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Durch seinen Heiligen Geist lebt Jesus im Herzen jedes Christen. Christus lebt in uns (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"20\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Galater 2,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">20\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">. Wer diese persönliche Auferstehung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> von\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> in seinem eigenen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Leben \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">erfahren hat, darf sicher wissen, dass Jesus Christus auferstanden ist und ewiges Leben schenken kann.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Joas \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">Bogesch\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">Haus Bethesda (\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.hausbethesda.de\u002F)\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">https:\u002F\u002Fwww.hausbethesda.de\u002F)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW44847457 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">Samaritan's \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW44847457 BCX0\">Purse\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\"> (\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.die-samariter.org\u002F)\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW44847457 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW44847457 BCX0\">https:\u002F\u002Fwww.die-samariter.org\u002F)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F233\u002Fwoher-weiss-man-sicher-dass-jesus-christus-auferstanden-ist.webp",{"cluId":517,"questionNr":518,"slug":519,"question":520,"shortAnswer":521,"longAnswer":522,"image":523,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000289","289","wie-kann-gott-ueberall-sein-und-wir-sehen-ihn-nicht","Wie kann Gott überall sein und wir sehen ihn nicht?","\u003Cp>Gott existiert außerhalb menschlicher Wahrnehmungsfähigkeit. Er ist ein Geistwesen und nicht ohne Weiteres erkennbar. Wir Menschen sind so geschaffen, dass wir eine Ahnung von ihm haben. Wir können ihn als allmächtigen Schöpfer in der Schöpfung wahrnehmen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-20\">Römer 1,19-20\u003C\u002Fspan>). Gott macht sich durch seinen Sohn, Jesus Christus, erkennbar. Unsere Aufgabe: an ihn glauben! In ihm haben wir Gott mit seinen Eigenschaften, seinen Worten und Taten überall vor Augen.\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Gott existiert außerhalb menschlicher Erkenntnis\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Es ist nachvollziehbar, dass ein spiritueller Mensch, dem Gott wichtig ist, den Wunsch hat, Gott zu sehen. Aufgrund dieser Sehnsucht will dieser Mensch mehr von Gott wissen und ihm begegnen. Die Frage, mit der wir uns in diesem Artikel beschäftigen, dürfte schon tausendfach gestellt worden sein.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der biblische Gott ist aber nicht substanziell, kein Wesen, kein Alien, keine Projektion unserer Wünsche oder Unzulänglichkeiten. Er sagt von sich: „Ich werde sein, der ich sein werde.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"14\">2. Mose 3,14\u003C\u002Fspan>) Dies ist eine Selbstaussage Gottes, um grundsätzlich deutlich zu machen, dass er wirklich existiert. Er ist ein Teil der objektiven Wirklichkeit, unabhängig davon, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Er ist der, der er ist, ob wir ihn uns vorstellen können oder nicht, ob er mit den menschlichen Sinnen wahrnehmbar ist oder nicht (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">Johannes 1,18\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Es gibt wesentliche und trennende Unterschiede zwischen Mensch und Gott\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Gott ist Geist, aber kein Gespenst, kein menschlicher Gedanke oder eine Traumfigur, sondern ganz anders als die sichtbare Schöpfung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"24\">Johannes 4,24\u003C\u002Fspan>); ganz anders als seine Geschöpfe mit oder ohne Intelligenz und Selbsterkenntnis – nämlich absolut heilig (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"99\" data-verse=\"3\">Psalm 99,3\u003C\u002Fspan>). Er existiert außerhalb unserer physischen und psychischen Möglichkeiten und Vorstellungskräfte, weil er der Schöpfer der Welt und der Lebewesen ist und wir „nur“ ein Teil seiner Kreativität und seines schöpferischen Willens sind (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"139\" data-verse=\"13-16\">Psalm 139,13-16\u003C\u002Fspan>). Somit ist er auch überall im Weltraum und erfüllt diesen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"139\" data-verse=\"7-8\">Psalm 139,7-8\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Trotz der Ebenbildlichkeit Gottes sind wir als seine Geschöpfe von ihm zunächst weit entfernt. Wir sind beschränkt, fehlerhaft, unzulänglich, lieblos, in vielen Bereichen des Lebens und dessen Umstände machtlos und schließlich der Vergänglichkeit preisgegeben. Diese von Gott festgelegten Tatsachen sind ersichtlich und unverrückbar, müssen aber von uns Menschen zuerst akzeptiert werden, bevor wir uns der eigentlichen Frage zuwenden können.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gott hat Zugänge zur Erfahrbarkeit geschaffen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Noch eine weitere wesentliche geistliche Tatsache möchte ich meiner Antwort vorausschicken: Der Mensch kann laut der Bibel in der Tat Gott sehen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"32\" data-verse=\"31\">1. Mose 32,31\u003C\u002Fspan>), wahrnehmen und erkennen, wenn er ein Auge – einen besonderen Sinn – dafür entwickelt und biblische Aussagen über Gott ernst und für sich in Anspruch nimmt. Er kann Gott in seiner unfassbar komplexen, stimmigen und fantastischen Schöpfung und den Geschöpfen, wie auch in jedem seiner Mitmenschen jederzeit entdecken und wahrnehmen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-20\">Römer 1,19-20\u003C\u002Fspan>). Denn der Mensch ist tatsächlich ein Gedanke und eine Ausführung Gottes in Körper, Seele und Geist und nach seinen Vorstellungen geschaffen bzw. gestaltet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"27\">1. Mose 1,27\u003C\u002Fspan>). Gott hat ausschließlich dem Menschen als dem Besten seiner Schöpfung\u003Cspan class=\"MsoCommentReference\"> \u003C\u002Fspan>eine Seele, außergewöhnliche Intelligenz, Logik, Ordnungssinn, Neugier, Forschungswillen und Kreativität geschenkt – ebenso wie vielfältige Gefühle mit der außerordentlichen Fähigkeit, tiefgründig und bewusst zu lieben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"7\">1. Johannes 4,7\u003C\u002Fspan>). Gott hat dem Menschen die Möglichkeit geschenkt, Schönheit zu sehen, sie differenziert, rein und gut ganz tief in der Seele zu empfinden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Auch die Naturgesetze an sich und die Gegebenheiten im Weltall sind so gestaltet, dass wir Gottes genialen Schöpfergeist erkennen können. Unser Sonnensystem ist so unfassbar stimmig und exakt geschaffen, dass wir Rückschlüsse vom Weltraum her über unseren Planeten ziehen können. Aus diesem Grunde sind wir eben nicht „lost in space“; nicht unterwegs im Nirgendwo.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In alldem ist letztlich Gott sichtbar und erlebbar. Vorausgesetzt, man lässt sich auf den Gedanken ein, dass man nicht nur biologisch existiert, sondern „geistlich veranlagt“ ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOB\" data-chapter=\"32\" data-verse=\"8\">Hiob 32,8\u003C\u002Fspan>), eine unsterbliche Seele hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"28\">Matthäus 10,28\u003C\u002Fspan>) und dass es einen allmächtigen, ewigen Gott (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"48\" data-verse=\"15\">Psalm 48,15\u003C\u002Fspan>), einen Schöpfer und Erhalter des Lebens gibt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die menschliche Erkenntnis von Gott ist begrenzt\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Dennoch ist Gott selbst ausschließlich transzendent. Er ist übernatürlich, geistig und geistlich. Er ist kraft seiner Weisheit, seiner Allmacht und seiner ewigen Existenz immer da und kann überall zur gleichen Zeit sein und eingreifen. Er ist vollkommen; vollkommene Heiligkeit, Schönheit, Licht und Liebe (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"32\" data-verse=\"4\">5. Mose 32,4\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"2\">1. Samuel 2,2\u003C\u002Fspan>). Er kennt die Gedanken aller Menschen gleichzeitig, nimmt Teil an jedem Schicksal und vergisst nichts (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"6\">Lukas 12,6\u003C\u002Fspan>). Das ist für uns Menschen nur ansatzweise vorstellbar, aber nicht wirklich zu verstehen. Aber deswegen ist Gott eben (ein) Gott. Er will auch nicht „leibhaftig“ (substanziell) gesehen werden, weil der Mensch diese Begegnung nicht ertragen könnte. Einigen Menschen (Mose, Jakob, Elia u. a.) hat Gott ermöglicht, mit ihm durch ein „Medium“ (brennender Dornbusch, engelähnliche Männer usw.) zu reden, zu verhandeln und sogar zu kämpfen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"1\">1. Mose 17,1\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"35\" data-verse=\"1\">1. Mose 35,1\u003C\u002Fspan>)! Darüber hinaus zeigt er sich in übernatürlichen Erscheinungen, bei denen Beteiligte aber sofort wissen, dass Gott in dieser Erscheinung vorhanden ist und eine Botschaft für sie hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CH\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"3\">2. Chronik 7,3\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Der Mensch besitzt ein Wissen um Gott\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Gott bleibt also ein Stück weit geheimnisvoll und schützt sich selbst\u003Cspan class=\"MsoCommentReference\"> \u003C\u002Fspan>und uns Menschen vor einer direkten Begegnung, setzt aber darauf und rechnet fest damit, dass unsere „Antenne“ für ihn Signale erkennen und aufnehmen kann. Dieser „siebte (achte oder neunte) Sinn“, diese „Antenne“, diese besondere Ahnung hat er von Urzeiten an in jedem Menschen angelegt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JER\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"13-14\">Jeremia 29,13-14a\u003C\u002Fspan>). Deshalb ist die Frage nach ihm und der Wunsch, ihn zu erfahren – ihn mit allen Sinnen zu erkennen – in uns allen vorhanden. Die ersten Menschen der Schöpfung durften sogar, als alles noch in bester (göttlicher) Ordnung war, Gottes direkte und leibliche Gegenwart hautnah erleben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gott muss sich zu uns aufmachen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Doch inzwischen sind wir Menschen von Geburt an von Gott getrennt, nicht „auf einer Wellenlänge“ mit ihm. Wir sind der Sünde und Schuld unterworfen, unheilig und mit eigener Möglichkeit und Anstrengung nicht fähig, uns ihm zu nähern und ihn zu erleben. Er ist viel zu heilig, als dass wir ihn mit unseren Sinnen erfassen könnten. Deshalb sind wir auf seine Gnade angewiesen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"8-9\">Epheser 2,8-9\u003C\u002Fspan>). Er muss sich uns in Jesus Christus offenbaren, sich in unserem Leben bemerkbar machen und uns eine Einsicht in unsere Verlorenheit schenken (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">1. Korinther 1,18\u003C\u002Fspan>). Diese Einsicht bewirkt normalerweise anschließende Reue und Buße mit einer Umkehr (Bekehrung) zu Gott. Die Bibel spricht dann von einer „Wiedergeburt zu einem neuen Leben“.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gott wird sichtbar durch Jesus Christus …\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Trifft dies ein, so wird Gott in unser Leben einkehren und Platz in uns einnehmen. Wer dieses neue Leben besitzt, kann Gottes Spuren in der persönlichen Biografie und sein Wirken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erkennen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"50\" data-verse=\"20\">1. Mose 50,20\u003C\u002Fspan>). Gott ist mit all seinen Absichten und Eigenschaften, in seinen wunderbaren Taten, seiner Zugewandtheit zum sündigen Menschen, seiner vorbehaltlosen Liebe und Geduld sichtbar geworden durch seinen Sohn Jesus Christus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"7-9\">Johannes 14,7-9\u003C\u002Fspan>). So lebt Gott durch die An- und Aufnahme von Jesus in jedem echten Christen und ist durch ihn geistig und geistlich erkennbar und in diesem Sinne „sichtbar“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"20\">Galater 2,20\u003C\u002Fspan>). Wir können ihn also nicht mit unseren Sinnen sehen, aber erfahren. Selbstverständlich ist Gott aber vor allem (und überall) da sichtbar, wo wir sein Leben und seine Worte vor Augen haben und in der Bibel von ihm lesen und in einer Predigt von ihm hören.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>… und durch unseren Glauben an ihn\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Gott möchte, dass wir durch den Glauben an ihn seine Allmacht und Liebe erleben. Mit anderen Worten: Uns Menschen wird die Verantwortung nicht abgenommen, uns willentlich auf Gott einzulassen und an ihn zu glauben. Wäre er für alle Menschen sichtbar, müsste man nicht an ihn glauben. Der Glaube und die Hinwendung zu Jesus als meinen und deinen Erretter aber ist der Schlüssel zur Erfahrbarkeit, zur Erkennbarkeit seiner Einzigartigkeit und Heiligkeit. Und der Glaube ist der Schlüssel zur tieferen Selbsterkenntnis, zu einer göttlichen Sichtweise der Weltgeschichte und des Menschseins – zum Sinn meines und deines Lebens.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Noch einmal: Der Glaube an Gott, den Vater, und ein Leben mit einer engen Bindung an Jesus sind die Vorgaben Gottes, sind seine Bedingungen, die er dem Ebenbild Mensch auferlegt. Ohne deren Erfüllung bleibt der Mensch in der Ferne von Gott – kann ihn möglicherweise ein Leben lang suchen, ihn aber trotzdem nicht „sehen“ bzw. finden. Er sucht das Licht, bleibt aber in der Dunkelheit. Das Magazin P.M. hat 2006 die Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes auf 62 % „berechnet“. Warum sollte man sich wegen 38 % berechneter Unwahrscheinlichkeit in der Dunkelheit verlieren und schließlich verloren gehen?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Moderator und Entertainer, Thomas Gottschalk, ein gläubiger Katholik, meint dazu ganz schlicht und pragmatisch: „Mit dem Glauben an Gott sterbe ich lieber, wenn ich schon muss.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dietmar Tober\u003C\u002Fp>","images\u002F289\u002Fwie-kann-gott-ueberall-sein-und-wir-sehen-ihn-nicht.webp",{"cluId":525,"questionNr":526,"slug":527,"question":528,"shortAnswer":529,"longAnswer":530,"image":531,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000247","247","wie-und-warum-wurde-jesus-christus-gekreuzigt","Wie und warum wurde Jesus Christus gekreuzigt?","\u003Cp>Die Kreuzigung war eine grauenvolle Hinrichtungsmethode. Dass Jesus Christus sie erlitt, ist dramatisch, aber aus Sicht des Neuen Testamentes notwendig. Denn dadurch stellte Jesus die Beziehung zwischen Mensch und Schöpfer wieder her. Jesus schaffte Frieden und Versöhnung, wo Trennung und Zerbruch waren. Er macht den Menschen frei für ein neues Leben zur Ehre Gottes. Wer Jesus im Glauben annimmt, erhält Vergebung von Schuld und ewige Gemeinschaft mit Gott, selbst nach dem Tod.\u003C\u002Fp>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Kreuzigung? – Was ist das überhaupt?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Die Kreuzigung kann man nur zu Recht als eine der grausamsten Folterungs- und Hinrichtungsmethoden bezeichnen. Im Römischen Reich war sie eine gängige Praxis, um entlaufene und rebellische Sklaven oder Nichtrömer, die sich als Aufrührer gegen das römische Regime auflehnten, zu bestrafen. Auf höchst sadistische Weise wurde der Verurteilte im Vorfeld und am Kreuz nicht nur durch Worte, sondern insbesondere durch körperliche Misshandlungen entehrt und gedemütigt. Die am Kreuz Hingerichteten sollten ein abschreckendes Beispiel dafür sein, sich der römischen Macht besser zu ergeben und die „Pax Romana“, den römischen Frieden, nicht zu gefährden. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Wie lief die Kreuzigung von Jesus ab?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Jesus wird ausgepeitscht und verspottet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Nachdem der römische Statthalter Pilatus Jesus auf Druck der führenden jüdischen Elite zum Tod am Kreuz verurteilt hatte, ließ er ihn von den Soldaten zunächst auspeitschen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"26\">Matthäus 27,26\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"15\">Markus 15,15\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"1\">Johannes 19,1\u003C\u002Fspan>). Jesus wurde vermutlich schon für die Geißelung entkleidet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"28\">Matthäus 27,28\u003C\u002Fspan>). Ausgepeitscht wurde mit einer mehrgliedrigen Lederriemenpeitsche, dem sogenannten \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Flagrum\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">. An den Enden dieser Peitschen waren neben Bleikugeln auch Knochenstückchen oder Nägel eingearbeitet. Während die Metallkugeln Blutergüsse hervorriefen, rissen die Knochenstücke oder Nägel wie Widerhaken die Hautdecke an den Schultern, dem Rücken und den Beinen auf. Dies führte neben qualvollen Schmerzen bereits zu einem enormen Blutverlust. Nicht selten starben Verurteilte schon bei der Geißelung.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Um ihren Spott mit Jesus zu treiben, legten die Soldaten Jesus im Anschluss an die Auspeitschung einen Purpurmantel an, drückten ihm eine Krone aus Dornen auf den Kopf und gaben ihm ein Rohr als Zepter in die Hand (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"28\">Matthäus 27,28f\u003C\u002Fspan>.; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"17\">Markus 15,17\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"2\">Johannes 19,2\u003C\u002Fspan>). Sie machten sich so über Jesus lustig, indem sie ihm auf hämische Weise mit Kniefall als „König der Juden“ huldigten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"29\">Matthäus 27,29\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"18\">Markus 15,18\u003C\u002Fspan>). Dabei schlugen sie ihm ins Gesicht und mit dem Rohr auf seinen Kopf. Außerdem spuckten sie ihn an (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"30\">Matthäus 27,30\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"19\">Markus 15,19\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Nachdem die Soldaten ihn verspottet und gedemütigt hatten, zogen sie Jesus den Purpurmantel aus und seine eigenen Kleider wieder an (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"31\">Matthäus 27,31\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"20\">Markus 15,20\u003C\u002Fspan>). Laut dem Johannesevangelium präsentierte Pilatus Jesus mit Dornenkrone und Purpurmantel den Juden, um Mitleid für einen in seinen Augen Unschuldigen zu erwirken. Doch das blieb ohne Erfolg. Also gab Pilatus ihrer Forderung nach und übergab Jesus der Kreuzigung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"16\">Johannes 19,16\u003C\u002Fspan>)!       \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Jesus trägt sein Kreuz\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Jesus wurde gezwungen, sein Kreuz selbst aus der Stadt und zur Hinrichtungsstätte namens Golgatha zu tragen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"17\">Johannes 19,17\u003C\u002Fspan>). Mit Kreuz ist hier sicherlich der Querbalken, das sogenannte \u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Patibulum\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">, \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">gemeint. Dem Verurteilten wurde der Querbalken auf beide lädierte Schultern gelegt und dann die Hände daran festgebunden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass bei der Kreuzigung von Jesus das \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Patibulum\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\"> später in einer Kerbe ganz am oberen Ende des \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Stipes\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">, des Senkrechtbalkens, befestigt wurde. Man konnte den Querbalken auch am oberen Drittel des Pfahls oder an einen Baum befestigen. So erhielt das Kreuz entweder die Form eines großen „T“ oder kleinen „t“.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">Das Matthäus-, Markus- und Lukasevangelium erwähnen einen Simon von Kyrene, den die Soldaten heranzogen, um das Kreuz zu tragen. Offensichtlich brach Jesus allein schon \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">von der körperlichen Misshandlungen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\"> im Vorfeld erschöpft unter der Last des ca. 50 kg wiegenden \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Patibulum\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\"> zusammen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"32\">Matthäus 27,32\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"21\">Markus 15,21\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"26\">Lukas 23,26\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Jesus wird auf Golgatha gekreuzigt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Auf Golgatha angekommen, wurde Jesus zunächst an den Querbalken genagelt. Die Nägel wurden dabei nicht, wie oft dargestellt, durch die Handflächen getrieben. Stattdessen wurden sie durch die Handwurzelknochen oder zwischen Elle und Speiche eingeschlagen. Die Füße wurden etwas angewinkelt seitlich durch das Fersenbein am Senkrechtbalken festgenagelt. Manchmal wurde ein \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Sedile\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">, eine Art kleiner Sitz angebracht, auf dem der Gekreuzigte sein Gesäß abstützen konnte, um seine Arme zu entlasten und das Atmen zu erleichtern. An manchen Orten war es üblich, den Gekreuzigten die Füße bzw. Unterschenkel zu brechen, um den Todeskampf abzukürzen. Das war in der Passionsgeschichte von Jesus der Fall (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"32-33\">Johannes 19,32-33\u003C\u002Fspan>). Dann wurden die Beine auf einem kleinen Querbalken, dem \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Suppedaneum\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">, positioniert. Hierdurch sollte das Abstützen, durch das der Todeskampf verlängert wurde, unterbunden werden. Eigentlich wurden die Verurteilten nackt gekreuzigt, um die Opfer noch mehr zu erniedrigen. Den Juden war jedoch ein Lendentuch oder Schamtuch gestattet. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Warum wurde Jesus gekreuzigt?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Die jüdische Sicht\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Die religiöse Elite drängte auf die Kreuzigung, weil Jesus den Anspruch erhob, der Messias zu sein. Der Messias war der rechtmäßige, von Gott eingesetzte König, der als Thronfolger Davids für immer herrschen sollte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"63\">Matthäus 26,63\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"61\">Markus 14,61\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"67-71\">Lukas 22,67-71\u003C\u002Fspan>). Im Verhör vor dem Hohen Rat erhob Jesus nicht nur den Anspruch, der Messias zu sein. Laut dem Lukasevangelium fügte er außerdem hinzu, dass er der „Menschensohn“ sei, der zur Rechten Gottes sitzt und damit Teilhaber seiner Macht wird. Damit spielte Jesus auf eine Vision des Propheten Daniel an. Darin gelangt einer, der aussieht wie ein Mensch – „der Menschensohn“ – zu Gott (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DAN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"13\">Daniel 7,13\u003C\u002Fspan>). Von Gott wird ihm ein ewiges, unverbrüchliches Königtum und Macht über alle Nationen gegeben. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">So fassten die Juden richtig zusammen, dass Jesus sich als Sohn Gottes verstand. Hinter dem Begriff „Gottessohn“ verbirgt sich nicht lediglich die Beschreibung eines verwandtschaftlichen Verhältnisses. Zur Sohnschaft gehört es, in der vollen Legitimation und Vollmacht von Gott, seinem Vater, auftreten zu können (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"70\">Lukas 22,70f\u003C\u002Fspan>.). Als Jesus am Kreuz hing, verspotteten sie Jesus als hilflos und ohnmächtig – von wegen Sohn Gottes und Messias, Inhaber der Macht Gottes (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"40\">Matthäus 27,40\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"30\">Markus 15,30\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Die römische Sicht\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Aus römischer Sicht starb Jesus aufgrund seines Vergehens, „König der Juden“ zu sein. Pilatus ließ eine Schuldtafel über dem Kopf von Jesus am Kreuz anbringen, die das Selbstverständnis von Jesus als König als sein Verhängnis deklarierte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"26\">Markus 15,26\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"38\">Lukas 23,38\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"19\">Johannes 19,19\u003C\u002Fspan>). Laut dem Majestätsgesetz von Kaiser Augustus durfte sich niemand im römischen Reich selbst zum König machen. Damit beleidigte man die alleinige Majestät des Kaisers und verdiente wegen dieses Hochverrats die Todesstrafe. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Die neutestamentliche Sicht\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">Der Tod von Jesus war kein zufälliges und bedauerliches Ergebnis, das geschah, weil die politischen Umstände gerade schlecht waren. Vielmehr geschah er aus gutem Grund:\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">Er war ein vollständiger Neuanfang (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"5\">Offenbarung 21,5\u003C\u002Fspan>) und brachte neues Leben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"3\">Kolosser 3,3f\u003C\u002Fspan>.), Vergebung, Freispruch und Erlösung von Schuld und Sünde, die Gottes Licht und Heiligkeit für uns unerträglich machen würden. Sowie Befreiung von Gottes Zorn und dem Tod (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">Römer 1,18\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"23\">Römer 3,23\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"12\">Römer 5,12\u003C\u002Fspan>), Frieden mit Gott (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"15\">Epheser 2,15f\u003C\u002Fspan>.; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"15\">Epheser 6,15\u003C\u002Fspan>), freien Zugang zu Gott (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"51\">Matthäus 27,51\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"12\">Epheser 3,12\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"19\">Hebräer 7,19\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"19\">Hebräer 10,19\u003C\u002Fspan>), Kindschaft und Erbschaft (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"11-12\">Johannes 1,11-12\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"15\">Römer 8,15\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"4-7\">Galater 4,4-7\u003C\u002Fspan>). Somit wurde diese scheinbare Niederlage von Jesus zu seinem größten Sieg. Wer auf diese Siegestat vertraut, gehört einem neuen (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Herrschaftsbe\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">-)Reich an (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"13\">Kolosser 1,13\u003C\u002Fspan>) und ist damit Bürger einer neuen Welt – dem Himmel (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"13\">2. Petrus 3,13\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"20\">Philipper 3,20\u003C\u002Fspan>)!\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">Die Bibel spricht von Jesus als dem „Lamm Gottes“, welches die Sünde der Welt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"29\">Johannes 1,29\u003C\u002Fspan>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"36\">36\u003C\u002Fspan>) und damit das Strafurteil Gottes über die Sünde stellvertretend trägt. Jesus selbst erklärte seinen Jüngern, dass sein Leiden und Sterben Vergebung und Begnadigung bedeuten und dadurch eine gute Nachric\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">ht sind (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"47\">Lukas 24,47\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"7\">Epheser 1,7\u003C\u002Fspan>). Jesus wurde zum Sühneopfer: Sein vergossenes Blut versöhnt uns mit Gott (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"25-26\">Römer 3,25-26\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"17\">Hebräer 2,17\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"2\">1. Johannes 2,2\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"10\">1. Johannes 4,10\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">Gott ist also nicht unser Feind, sondern er schafft Frieden als Grundlage für eine Beziehung mit uns (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14\">Lukas 2,14\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"38\">Lukas 19,38\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"27\">Johannes 14,27\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"33\">Johannes 16,33\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"10-11\">Römer 5,10-11\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"18-20\">2. Korinther 5,18-20\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Kolosser 1,20\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"15\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Hebräer\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\"> 9,15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">). Wir genießen nun das Vorrecht, in seiner Nähe sein zu dürfen und überhaupt zu leben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"13\">Epheser 2,13\u003C\u002Fspan>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"16\">16\u003C\u002Fspan>). Gott sieht uns wieder als gerecht an, weil Jesus sich selbst mit der Sünde identifiziert hat und die gerechte Strafe dafür empfing (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"21\">2. Korinther 5,21\u003C\u002Fspan>). Das Gesetz des Alten Testaments, hält uns unsere Schuld und Ungerechtigkeit vor und zielt darauf ab, uns für die Schuld zur Rechenschaft zu ziehen. Davon sind wir nun frei (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"1\">Römer 5,1\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14\">Kolosser 2,14\u003C\u002Fspan>). Jesus hat die Forderung des Gesetzes nach Gerechtigkeit erfüllt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"1\">Galater 5,1\u003C\u002Fspan>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"13\">13\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">Wir wurden aber auch davon freigekauft – erlöst –, der Sünde sklavisch dienen zu müssen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"22\">1. Korinther 7,22\u003C\u002Fspan>). Unser Leben erhält durch Jesus eine neue Ausrichtung: Wir sollen nun ein Leben z\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">ur Ehre Gottes und nach Gottes Willen führen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"17\">Römer 14,17\u003C\u002Fspan>). Deshalb hat er uns aus der Gewalt der Finsternis befreit (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"13\">Kolosser 1,13\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">Die Kreuzigung von Jesus – was für eine scheußliche Tat und was für eine unfassbare Barmherzigkeit Gottes! Pontius Pilatus und die jüdischen Hohenpriester wollen nur ihre eigene Macht retten. Aber Jesus Christus ist am Karfreitag gestorben, um die Welt zu retten. Der Glaube an den Tod von Jesus und seine Auferstehung zum Sieg über unsere Sünde führt uns auch heute zurück in die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Lies\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\"> einmal selbst die Berichte und über die Bedeutung dieses Ereignisses in den Evangelien im Neuen Testament (z. B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"1\">Johannes 18\u003C\u002Fspan>–\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"1\">20\u003C\u002Fspan>). Die Kreuzigung von Jesus war kein dummer Unfall, sondern ein liebevoller Plan!\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">„Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf dass ich’s wieder empfange. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu empfangen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"17-18\">Johannes 10,17-18\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW80699308 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW80699308 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW80699308 BCX0\">Benjamin \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW80699308 BCX0\">Mass\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F247\u002Fwie-und-warum-wurde-jesus-christus-gekreuzigt.webp",{"cluId":533,"questionNr":534,"slug":535,"question":536,"shortAnswer":537,"longAnswer":538,"image":539,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000253","253","was-bedeutet-die-versuchung-von-jesus-christus-in-der-wueste-fuer-mich","Was bedeutet die Versuchung von Jesus Christus in der Wüste für mich?","\u003Cdiv>Jesus Christus wird nach seiner Taufe in die Wüste geführt, um vom Teufel geprüft zu werden. Dort widersteht er den Versuchungen und zeigt so seine Treue zu Gott. Dadurch wird klar: Jesus ist stärker als der Teufel. \u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>Diese Geschichte ermutigt uns, auch in den „Wüstenzeiten“ unseres Lebens auf Jesus und das Wort Gottes zu vertrauen. Er ist stärker als jede Schuld und jede Herausforderung.\u003C\u002Fdiv>","\u003Cp>„Da erklang eine Stimme aus dem Himmel: ‚Das ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude.‘ Danach wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt. Dort sollte er vom Teufel auf die Probe gestellt werden.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"17\">Matthäus 3,17\u003C\u002Fspan>-\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"1\">4,1\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Was soll das? Soeben hörte Jesus noch bei seiner Taufe: „Das ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude.“ Und dann folgt direkt im nächsten Satz (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"1\">Matthäus 4,1\u003C\u002Fspan>): „Danach wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt. Dort sollte er vom Teufel auf die Probe gestellt werden.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>In der Wüste – geführt\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Jesus bekommt bei seiner Taufe den Geist Gottes und das erste, was dieser mit ihm tut, ist, ihn in die Wüste zu führen; und nicht nur das. Die Begründung lässt nicht auf sich warten: „damit er vom Teufel versucht würde“. Was hat das zu bedeuten? – Eine Erklärung lautet wohl: In der Wüste muss sich Gottes Taufzusage „Das ist mein lieber Sohn“ bestätigen. In der Wüste muss die Gottessohnschaft von Jesus offensichtlich werden. Entsprechend beginnt der Teufel seinen Angriff auch mit den Worten: „Bist du Gottes Sohn ...“ Was in der Taufe zugesprochen worden ist – „Du gehörst zu mir“ –, muss sich in der Wüste, in der Anfechtung und in der Konfrontation mit dem Teufel erweisen. „Danach wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt. Dort sollte er vom Teufel auf die Probe gestellt werden.“ Hierin erkennen wir letztlich den Lebensauftrag von Jesus. Von diesen 40 Wüstentagen an bis zu seinem Tod am Kreuz geht es darum, dem Teufel entgegenzutreten und deutlich zu machen, wer das Sagen hat, nämlich allein der Gottessohn Jesus Christus.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Diese Wüstenerfahrung Jesu ist einzigartig und lässt sich nicht direkt übertragen. Sie ist ein Vorgeschmack auf die Passionszeit Jesu. Und trotzdem kennt auch jeder von uns Wüstentage – beruflich, wenn Krankheiten das Leben schwer machen, wenn Zukunftssorgen übermächtig werden und wir uns fragen, wie es mit unseren Gemeinden, der Kirche, unserem Land, persönlich oder familiär weitergehen soll. Und vermutlich kann jeder von uns noch manche Anfechtung ergänzen, die uns das Gefühl gibt, in der Wüste zu sein. Bei Jesus hat die Wüste einen Sinn. Sie soll Jesus als Sohn Gottes offenbaren. Er ist es, der Sünde, Tod und Teufel in die Schranken weisen kann, und er ist es, der auch meine Wüste kennt. Unsere Wüstenerfahrungen erscheinen uns oft sinnlos und vielleicht sind sie es auch. Aber Gott wird uns einmal herausführen und auf die Wüstenzeit neues Leben schenken. In der Geschichte vom Auszug Israels aus Ägypten lesen wir: „Als der Pharao das Volk ziehen ließ, führte Gott sie nicht durch das Land der Philister. Das wäre der kürzeste Weg gewesen, aber Gott dachte: ‚Wenn das Volk dort in einen Kampf verwickelt wird, könnte es den Auszug bereuen. Dann will es nach Ägypten zurückkehren.‘ Deshalb ließ Gott das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste zum Schilfmeer. Wie ein Heer zogen die Israeliten aus Ägypten ...“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"17\">2. Mose 13,17f\u003C\u002Fspan>). Mit einem Weg durch die Wüste bewahrt Gott sein Volk vor größerem Schaden – auch wenn es dies gegenwärtig wahrscheinlich nicht so sehen würde.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>In der Wüste – verführt\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Ausgemergelt und kaputt, einsam und hungrig sehen wir Jesus durch die Wüste laufen: ein ideales Opfer, das man mit ein paar Tischlein-deck-dich-Spielchen schnell dort haben müsste, wo man es haben will. „Und der Versucher trat zu ihm und sprach: ‚Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden.‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"3\">Matthäus 4,3\u003C\u002Fspan>) Jesus muss es bei diesem Satz das Herz und den Magen zerrissen haben. Seit 40 Tagen hat er nichts mehr gegessen und erhält jetzt die Chance auf Brot in Fülle. Und was wäre das für eine missionarische Chance, fortan alle Menschen mit Brot zu versorgen. Oder ein Sprung vom Tempel: Dieser würde jede „proChrist“-Veranstaltung toppen. Scharenweise würden sich die Menschen bekehren.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In der Wüste kommen einem die besten Ideen, weshalb etwas, das man früher nie in Erwägung gezogen hätte, plötzlich doch gut sein soll. Wüstenzeiten sind Versuchungszeiten. In der Wüste wird man bereit zu Kompromissen, die sonst nie in Frage gekommen wären. In Wüstenzeiten lassen die Kräfte nach, um an Werten festzuhalten, und man wird mit Wertlosigkeiten zufrieden. Jesus verzichtet auf „Brot und Spiele“. Er hält an dem einzigartigen Wert seiner Gottessohnschaft fest. Wir sollen es ihm gleichtun und an der einzigartigen Würde, Gottes Kind zu sein, dankbar, gehorsam und vertrauensvoll festhalten. Was gibt Jesus dazu die Kraft mitten in der Wüste?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>In der Wüste - herausgeführt\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>„Jesus aber antwortete: ‚In der Heiligen Schrift steht: Der Mensch lebt nicht nur von Brot. Nein, vielmehr lebt er von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"4\">Matthäus 4,4\u003C\u002Fspan>) Wovon zehre ich in Wüstenzeiten? Wovon lebe ich in Zeiten, in denen das Leben schwerfällt? Wovon lebe ich, wenn ich vielleicht schon einer Versuchung erlegen bin und jetzt nicht nur durch die Wüste muss, sondern auch noch ein Paket an Schuld mit mir trage? Unser Evangelium ist klar: Wir leben aus dem Wort Gottes. Gottes Wort gibt die Kraft zu widerstehen. Und wenn ich hingefallen bin, so gibt mir Gottes Vergebungswort die Kraft, wieder aufzustehen. Das Wort Gottes ist der Proviant, den Jesus in der Wüste dabei hat, wenn er auch sonst nichts dabei hat.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Doch das Vesperpaket will gepackt sein, bevor es in die Wüste geht. In der Wüste gibt es nichts mehr, was man noch packen kann, oder man hat keine Kraft mehr dazu. Seelsorge beginnt als Seelsorge an der eigenen Seele, indem wir in guten Zeiten biblische Texte, Lieder und Gebete auswendig lernen, um sie in den Wüstenzeiten unseres Lebens und unseres Sterbens wie ein Vesperpaket parat zu haben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Schlussendlich aber lebe ich davon, dass mein Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, durch die Wüste und bis ans Kreuz vorausgegangen ist. Er hat dem Satan auf der ganzen Linie widerstanden und hat ihn am Kreuz und in seiner Auferstehung in die Schranken gewiesen. Jesus Christus überlässt die, die auf ihn vertrauen, nicht den Versuchungen des Teufels. Deshalb ist sich Paulus sicher (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"13\">1. Korinther 10,13\u003C\u002Fspan>): „Ihr seid noch nicht auf eine Probe gestellt worden, die das menschliche Maß überschritten hätte. Aber Gott ist treu. Er wird keine Prüfung zulassen, die eure Kräfte übersteigt. Vielmehr wird er für einen Ausweg sorgen, sodass ihr die Probe bestehen könnt.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dr. Uwe Rechberger\u003Cbr>Albrecht-Bengel-Haus (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u002F\">https:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u002F\u003C\u002Fa>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>(Erschien ursprunglich in Theologische Orientierung Nr. 191, S. 8–9)\u003C\u002Fp>","images\u002F253\u002Fwas-bedeutet-die-versuchung-von-jesus-christus-in-der-wueste-fuer-mich.webp",{"cluId":541,"questionNr":542,"slug":543,"question":544,"shortAnswer":545,"longAnswer":546,"image":547,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000172","172","was-bedeutet-jesus-christus-ist-der-weg","Was bedeutet Jesus Christus ist der Weg","\u003Cp>\u003Cspan>„Viele Wege führen nach Rom“ – aber nur einer zu Gott, und auf dem Wegweiser steht: Jesus Christus. Jesus sagte in seiner großen Abschiedsrede vor seinem Tod: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Zu dieser knallharten Selbstaussage von Jesus muss jeder Mensch, der sie hört, Stellung beziehen: annehmen oder ablehnen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Wer den Tod vor Augen hat …\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>… der überlegt sich seine letzten Worte und Taten gut. In der Bibel, im Johannes-Evangelium, lesen wir: „Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war. Jetzt sollte er die Welt verlassen und zum Vater gehen. Er hatte die Menschen immer geliebt, die in der Welt zu ihm gehörten. Und so liebte er sie bis zuletzt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"1\">Johannes 13,1\u003C\u002Fspan>)  \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Es war seine Stunde, nicht die seiner theologischen Gegner, nicht die der mächtigen Römer. Und was tat Jesus in seiner Stunde? Er stand vom festlichen Essen der Passafeier auf, legte sein Obergewand ab, band sich ein Tuch um, goss Wasser in eine Schüssel, kniete nieder und wusch seinen Schülern reihum die Füße. „Er erniedrigte sich selbst“, wird der Apostel Paulus später an die Gemeinde in Philippi schreiben, und hatte dabei vielleicht diese Szene vor Augen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"8\">Philipper 2,8\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der große Prediger, der vollmächtige Teufelsaustreiber, der barmherzige Heiland, der einfühlsame Gleichnis-Erzähler, der berufene Gottessohn, der mit Nachdruck die Anliegen seines himmlischen Vaters vertrat – er, Jesus, legte alle Statussymbole freiwillig ab. Er handelte demütig, wie ein Sklave, scheute sich nicht, sowohl dem Verräter Judas und als auch dem sich selbst überschätzenden Petrus die Füße zu waschen. Der zweifelnd-skeptische Thomas, der schüchterne Andreas, der aufmerksame Philippus und der aufrechte Nathanael – alle zwölf seiner engsten Freunde erfuhren die wohltuende Erfrischung des Fußbades, das Jesus ihnen bereitete. Als Jesus sich erhob und wieder an den Tisch zurückkehrte, schaute er sie alle an und sagte: „Ich habe euch die Füße gewaschen – ich, der Herr und Lehrer. Also sollt auch ihr einander die Füße waschen. Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben. Ihr sollt das tun, was ich für euch getan habe. … Glückselig seid ihr, wenn ihr auch so handelt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"14-17\">Johannes 13,14.15.17b\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Jesus ist der Weg\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Dieser Jesus war wohl der allerdemütigste Mensch, der je über diese Erde gegangen ist. Aber dieser Jesus sagte auch diesen vermeintlich anstößigen Satz, dass der Mensch nur durch ihn zum Vater im Himmel kommen kann. Es gibt keinen anderen Weg und am Ende auch keine andere Tür ins Himmelreich (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"9\">Johannes 10,9\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dieses Wort von Jesus gehört zu den großen sieben Selbst-Offenbarungsworten, die Johannes aufgeschrieben hat:\u003C\u002Fp>\n\u003Col>\n\u003Cli>„Ich bin das Brot des Lebens.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"35\">Johannes 6,35\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>„Ich bin das Licht der Welt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"12\">Johannes 8,12\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>„Ich bin die Tür.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"9\">Johannes 10,9\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>„Ich bin der gute Hirte.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"11\">Johannes 10,11\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>„Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"25\">Johannes 11,25\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>„Ich bin der wahre Weinstock.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"1\">Johannes 15,1\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Fol>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wir beschäftigen uns näher mit dem sechsten Wort in dieser Reihe. Warum fahren viele Menschen bei diesem Wort reflexartig die Krallen der Abwehr aus? Moderne Menschen mögen keine absoluten Setzungen: Nur ein Weg führt zu Gott – was für eine Zumutung!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dabei werden oft folgende Argumente ins Feld geführt: Und die Muslime, die wild um die Kaaba tanzen; die Hindus, die mit Selbstkasteiung Thaipusam begehen; das rituelle Reinigungsbad der Buddhisten im Ganges – zählt das alles nichts? Sind das nicht auch Wege, die am Ende zu Gott führen? Bei allem Respekt vor den Gründern dieser Religionen und der Ernsthaftigkeit ihrer Gläubigen – sie alle begehen Wege und Rituale, die von Menschen erdacht und anderen Menschen oft mit Gewalt auferlegt wurden. Zugleich sind sie auch Ausdruck einer großen Sehnsucht, Lasten des Lebens abzulegen und Gott zu finden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Bei Jesus Christus liegen die Dinge anders: Er kam vom Vater im Himmel zu uns auf die Erde und kehrte nach seinem Tod am Kreuz und der Auferstehung aus dem Grab wieder zu seinem Vater zurück. Darum kennt er den Weg, der allein zum Vater führt. Von ihm bezeugt Johannes der Täufer: „Kein Mensch hat Gott jemals gesehen. Nur der eine, der Mensch geworden ist, selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt – der hat uns über ihn Auskunft gegeben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">Johannes 1,18\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Und einige Verse vor dem Zeugnis des Täufers lesen wir: „Er, das Wort, wurde ein Mensch. Er lebte bei uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Es war die Herrlichkeit, die ihm der Vater gegeben hat – ihm, seinem einzigen Sohn. Er war ganz erfüllt von Gottes Gnade und Wahrheit.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"14\">Johannes 1,14\u003C\u002Fspan>) Womit wir auch das zweite Stichwort haben:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Jesus ist die Wahrheit\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Heutzutage wimmelt es von Fake-News, von Lügen, die schamlos und bewusst verbreitet werden. Als Jesus lebte, muss Wahrheit auch eine Rarität gewesen sein. In einem vertraulichen und höchst inhaltsreichen kurzen Gespräch mit einem Vertreter der römischen Staatsmacht sagte Jesus: „Das ist der Grund, warum ich geboren wurde und in die Welt gekommen bin: Ich soll als Zeuge für die Wahrheit eintreten.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"28\">Johannes 18,28\u003C\u002Fspan>) Woraufhin der Statthalter Roms, Pontius Pilatus, fast resignierend fragte: „Wahrheit – was ist das?“ Wahrheit ist das, was unumstößlich gültig ist, worauf man sich felsenfest verlassen kann. Im \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"22\">1. Petrusbrief 2,22\u003C\u002Fspan> wird diese Tatsache, dass Jesus ein Vertreter der Wahrheit ist, ebenfalls betont: „Er hat keine Sünde begangen und keine Lüge kam aus seinem Mund.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wer sich auf den Weg mit Jesus begibt, verbannt die Unwahrheit aus seinem Leben. In der Gegenwart dessen, der die Wahrheit ist, herrscht klare, aufrichtige, verlässliche Rede: „Sagt einfach ‚Ja‘, wenn ihr ‚Ja‘ meint, und ‚Nein‘, wenn ihr ‚Nein‘ meint. Jedes weitere Wort kommt vom Bösen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"37\">Matthäus 5,37\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Jesus ist das Leben\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Wer sich dem Weg, der zum Vater führt, anvertraut und sich der Wahrheit verpflichtet hat, der empfängt das volle Leben von Jesus. Während der Niederschrift dieser Zeilen wird in Deutschland Karneval gefeiert, teilweise wie von Sinnen. Die Menschen wollen leben, tanzen, singen, lachen. „Und am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – zerplatzt der Rausch vom Leben wie eine Seifenblase.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Bei Jesus ist das ganz anders: Am Beginn des Johannes-Evangeliums wird berichtet, wie Jesus mit seinen Jüngern auf einer orientalischen Hochzeit feiert, auf der temperamentvoll gelacht, getanzt und gesungen wird. Jesus verwandelt sogar Wasser in Wein, als ein Engpass auftritt. Das Leben mit Jesus ist ein glaubensfrohes Leben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-11\">Johannes 2,1-11\u003C\u002Fspan>).  \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Blättern wir ein paar Kapitel weiter: Jesus trifft eine Frau an einem Brunnen, aus dem sie Wasser schöpfen will. Er macht ihr ein Angebot: „Ich gebe dir lebendiges Wasser.“ Die Frau antwortet schlagfertig: „Du hast ja kein Gefäß, um Wasser zu schöpfen! Wo willst du denn dann lebendiges Wasser herbekommen?“ „Darauf antwortete Jesus: ‚Wer von diesem Wasser hier trinkt, wird wieder Durst bekommen. Aber wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird nie wieder Durst haben. Denn das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle werden: Ihr Wasser fließt und fließt – bis ins ewige Leben.‘“ Da reagiert die Frau sehr klug, sie bittet: „Herr, gib mir dieses Wasser!“ (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"10-15\">Johannes 4,10-15\u003C\u002Fspan>) Damit wird der Lebensdurst der Frau wirklich gestillt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Einem Blindgeborenen fiel es wie Schuppen von den Augen: Jesus schenkte ihm das Augenlicht, er konnte die Welt sehen und zugleich bekam er eine neue Perspektive für sein ganzes Leben. Am Ende einer Diskussion mit den Schriftgelehrten begegnete er noch einmal Jesus und sagte: „‚Ich glaube, Herr!‘ Und er fiel vor ihm auf die Knie.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"38\">Johannes 9,38\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Bei der Auferweckung des Lazarus siegte das Leben über den Tod. Dieses Leben konnte nur Jesus schenken, denn er ist das Leben! Deshalb konnte er den bereits verwesenden Leichnam vor den Augen den Umstehenden ins Leben zurückrufen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"25\">Johannes 11,25\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Jesus hat Autorität und eine Einladung\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Dass Jesus von sich sagt, ICH BIN Weg, Wahrheit und Leben, erinnert uns an eine andere biblische Geschichte, die wir in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-20\">2. Mose 3,1ff\u003C\u002Fspan> lesen: Die Geschichte vom brennenden Dornbusch, der nicht verbrennt. Aus diesem flammenden Busch hört Mose die Worte des lebendigen Gottes: „ICH BIN DER ICH BIN!“ Indem Jesus siebenmal dieses ICH BIN vor grundsätzliche Worte der Rettung, Heilung und Orientierung setzt, beansprucht er seine Autorität als Gottessohn.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Was tat Jesus, um seine göttliche Macht durchzusetzen? Hat er – wie andere Religionsstifter – Heere gesammelt, Gewalt eingesetzt, andere Meinungen brutal unterdrückt? Nichts von alledem hat er getan, nichts davon hat er seinen Nachfolgern befohlen. Sein Weg ist Einladung, ist Evangelium, Demut, Liebe. Deshalb ist das Kapitel 13 im Johannesevangelium, das die Fußwaschung überliefert, so wichtig, deshalb haben wir sie auch näher betrachtet.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Es gilt für alles, was Jesus sagt: Jeder Mensch, der seine Worte hört, muss sich dazu verhalten. Es gibt einen Weg zu Gott, es gibt eine personifizierte Wahrheit, es gibt eine Fülle des Lebens – nur durch Jesus Christus. Der Mensch kann diese Gaben annehmen oder ablehnen. Die Konsequenzen dieser Entscheidung liegen klar auf dem Tisch.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Sr. Heidemarie Führer\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Diakonissenmutterhaus Aidlingen\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de\u002F\">https:\u002F\u002Fwww.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>","images\u002F172\u002Fwas-bedeutet-jesus-christus-ist-der-weg.webp",{"cluId":549,"questionNr":550,"slug":551,"question":552,"shortAnswer":553,"longAnswer":554,"image":555,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000075","75","warum-wurde-jesus-christus-verraten","Warum wurde Jesus Christus verraten?","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW196022287 BCX0\">Die Bibel nennt drei zusammenhängende Gründe, warum Judas Jesus verraten hat.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW196022287 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW196022287 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">Grund \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">1 \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"15\">Matthäus 26,15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW196022287 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">): Gegner von Jesus, Priester aus Jerusalem, haben Judas mit Geld bestochen, damit er Jesus verr\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">iet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">.  \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW196022287 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cdiv>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW196022287 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">Grund \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">2 \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"27\">Johannes 13,27\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW196022287 BCX0\">): Der Teufel hat Judas beeinflusst und ihn dazu gebracht, Jesus zu verraten.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW196022287 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW196022287 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">Grund \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">3 \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"21\">Markus 14,21\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW196022287 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">): Gott hat diesen Verrat eingeplant. Er wollte, dass Jesus auf diese Weise seinen Auftrag\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\"> erfüllte\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">, am Kreuz zu sterben und wieder aufzuerstehen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW196022287 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW196022287 BCX0\">\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003C\u002Fdiv>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">Der Verrat\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Judas Iskariot, einer \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">der\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> engsten Freunde\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> von Jesus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">verriet ihn an eine Gruppe von Priestern in Jerusalem. Diese Gruppe hatte bereits zuvor beschlossen, Jesus zu töten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"6\">Markus 3,6\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">A\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">us ihrer Sicht \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">traf er \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">gotteslästerliche Aussagen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">brachte \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ihre Machtstellung in Gefahr\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Judas ging zu dieser Gruppe von Priestern und erbat Bezahlung für Informationen zum Aufenthaltsort \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"14-15\">Matthäus 26,14-15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">). Gegen ein Bestechungsgeld führte Judas die Priester und ihre Diener zu Jesus und identifizierte diesen durch einen Kuss (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"48-49\">Matthäus 26,48-49\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">), eine liebevolle Geste. Es war im Judentum der Antike gängige Praxis, dass ein Schüler seinen Lehrer mit einem ehrerbietigen Kuss begrüßte. Durch diese Geste erkannten die Priester und deren Helfer, wen sie festnehmen sollten. Jesus wurde daraufhin verhaftet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"46\">Markus 14,46\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">) und angeklagt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"55-56\">Markus 14,55-56\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">). \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Nach dem Verrat wurde deutlich, was für eine tragische Figur Judas eigentlich \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">war\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Er bereute den begangenen Verrat zutiefst und beging schließlich Suizid (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"3-8\">Matthäus 27,3-8\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">). \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">Die Gründe für den Verrat\u003C\u002Fspan> \u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">Die Bibel nennt mindestens drei Gründe für diesen Verrat.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Zum einen berichtet die Bibel von einem Bestechungsgeld, das \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">die Priester in Jerusalem an Judas bezahlt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">en\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Die Höhe des Bestechungsgeldes betrug 30 Silberstücke (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"15\">Matthäus 26,15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">). Judas wird ohnehin als eine Figur dargestellt, die sich auf persönlichen finanziellen Gewinn konzentrierte: Es wird berichtet, dass er aus der Almosenkasse Geld stahl (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"6\">Johannes 12,6\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">). Aus rein psychologischer, menschlicher Sicht betrachtet mag Judas Jesus also aus Geldgier verraten haben.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Die Bibel gibt aber auch noch eine geistliche Deutung des Verrats. So spricht sie davon, dass der Teufel\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> (auch \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Satan\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> genannt)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> Judas zu diesem Verrat verleitete (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"3\">Lukas 22,3\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"2\">Johannes 13,2\u003C\u002Fspan>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"27\">27\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">). Als Jesus seine Jünger zu einer letzten Mahlzeit versammelt hatte, identifizierte er Judas als den Verräter: Er t\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">a\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">t dies, indem er ihm einen Bissen des Essens reicht\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"26\">Johannes 13,26\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">). Als Judas diesen Bissen von Jesus ann\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ahm\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">, ger\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">t er unter den Einfluss des Teufels (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"2\">Johannes 13,2\u003C\u002Fspan>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"27\">27\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">). Diese letzte Geste der Liebe wird zum Scheidepunkt. Judas verl\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ieß\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> die \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW87412698 BCX0\">Jüngergruppe\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> von Jesus und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">war \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">jetzt dem Teufel ausgeliefert. Das ist jedoch nicht klar vom vorherigen Grund zu trennen: Der Teufel nutzt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">die \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Geldgier\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> von Judas\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">, um ihn dazu zu bringen, Jesus zu verraten. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Schließlich lässt die Bibel noch eine dritte Begründung für den Verrat an Jesus erkennen. Judas verr\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">t Jesus, weil \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">das\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> Gottes Plan zur Rettung der Menschheit entspr\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">a\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Theologen nennen diesen Plan Heilsgeschichte. Sichtbar wird dies zum Beispiel in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"18\">Johannes 13,18\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">: „Aber das Wort aus der Heiligen Schrift muss in Erfüllung gehen: ‚Einer, der mein Brot isst, tritt mich mit Füßen.‘“ Jesus zitiert\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> hier ein altes jüdisches Gebet, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"41\" data-verse=\"10\">Psalm 41,10\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Und er bez\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">og\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> es auf Judas. Jesus behauptet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> hier, dass\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> Gott\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> bereits viele Jahrhunderte zuvor \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">eine Andeutung durch den Beter dieses Psalms aufschreiben ließ. Gott wusste also schon immer, dass Judas Jesus verraten würde. Und trotzdem ließ er zu, dass der Verrat gesch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">a\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">h\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Jesus l\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ieß\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> sich verraten im vollen Wissen darum, wer ihn verr\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">iet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Aber Jesus g\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ing\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> in seiner Deutung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> noch weiter. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"21\">Markus 14,21\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> sagt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> er: „Der Menschensohn muss sterben. So ist es in der Heiligen Schrift angekündigt. Aber wehe dem Menschen, der den Menschensohn verrät. Er wäre besser nie geboren worden!“ \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Judas \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">war \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">offensichtlich ein wichtiger Teil der Heilsgeschichte: Jesus, der Menschensohn, muss\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">te\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> sterben. Sein Tod \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">war \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">unausweichlich. Und Judas Verrat bewirkt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">, dass Jesus st\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">a\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">rb\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Aber daraus folgt trotzdem nicht, dass Judas ferngesteuert und somit nicht mehr für seine Taten verantwortlich gewesen wäre. Vielmehr beg\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ing\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> er den Verrat willentlich und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">war \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">somit schuldfähig. Gott nutzt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> den Verrat zwar, um etwas Gutes zu schaffen. Aber der Verrat an sich \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">war \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">deswegen trotzdem noch keine gute Tat. Auch die Autoren der Evangelien \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">a\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">hen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Judas als einen negativen Charakter. Das kann man schon daran sehen, dass sein Name in allen Listen der Jünger von Jesus als letztes genannt wird. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Man sollte diese drei genannten Gründe nicht gegeneinander ausspielen. Sie gehören vielmehr zusammen. Der Teufel nutzt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> die Geldgier Judas, um ihn dazu zu bringen, Jesus zu verraten. Gott nutzt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> diesen teuflischen Plan, um daraus etwas Gutes entstehen zu lassen. Er h\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">lt den Teufel nicht auf, l\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">ieß\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> ihn machen. Das führt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> am Ende zur Niederlage des Teufels. Als Jesus am Kreuz über Sünde siegt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">, siegt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> er auch über den Teufel (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14-15\">Hebräer 2,14-15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">Die historische Verlässlichkeit des Verrats\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">Hat Judas diesen Verrat tatsächlich so begangen, wie die Bibel ihn schildert? \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">2006 wurde eine Handschrift des sogenannten Judasevangeliums veröffentlicht. Diese nicht biblische Schrift wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts nach Christus geschrieben. Oft behaupten Kritiker der biblischen Überlieferung, dass darin ein anderer Judas gezeichnet werden würde\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> als \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">in der\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> Bibel\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Der Judas des Judasevangelium sei positiv dargestellt und würde Jesus helfen, ihn nicht verraten. Diese Interpretation verwerfen heute die meisten Forscher. In jedem Fall entstand das Judasevangelium ca. 100 Jahre nach dem biblischen Markusevangelium. Es ist nicht wahrscheinlich, dass darin historische Berichte\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\"> einflossen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">, die die Autoren der Evangelien nicht kannten\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">. Das entspricht auch nicht dem, was das Judasevangelium erreichen wollte. Judas \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">dient \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">dort mehr als Sprachrohr für eine bestimmte, der Bibel entgegenstehende Theologie.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">Heute hält nur eine Minderheit der Forscher den Verrat von Jesus für nicht historisch. Das liegt vor allem daran, dass das sogenannte Kriterium der Peinlichkeit hier angewendet werden kann. Es besagt, dass ein historischer Bericht dann als zutreffend angesehen werden kann, wenn der Inhalt für den Autor des Berichtes peinlich war. Warum hätte ein Autor schließlich einen peinlichen Bericht erfinden sollen?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Für Jesus und seine Nachfolger war es peinlich, dass der Verräter ausgerechnet aus dem engsten Kreis der Vertrauten von Jesus kam. Illoyalität der eigenen Schüler galt als eine Schande für den Lehrer. Der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">Verrat \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">a\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">n Jesus wurde \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">aber \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">– trotz der damit verbunden Schande – nicht verschwiegen. Das spricht dafür, dass der Verrat tatsächlich stattgefunden hat.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">Tim Spahn\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW87412698 BCX0\">evangelische Landeskirche in Württemberg \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW87412698 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.elk-wue.de\u002F\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW87412698 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW87412698 BCX0\">https:\u002F\u002Fwww.elk-wue.de\u002F\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F75\u002Fwarum-wurde-jesus-christus-verraten.webp",{"cluId":557,"questionNr":558,"slug":559,"question":560,"shortAnswer":561,"longAnswer":562,"image":563,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000329","329","warum-beten-manche-zu-jesus-und-maria-und-nicht-direkt-zu-gott","Warum beten manche zu Jesus und Maria und nicht direkt zu Gott?","\u003Cp>\u003Cspan>Gebet und Anbetung sind ausschließlich an Gott zu richten. Da Jesus Gott ist, kann man zu ihm, wie auch zum Heiligen Geist beten. Der christliche Gott wird als ein Gott in drei Personen geglaubt. Die drei Personen sind Vater, Sohn (Jesus) und Heiliger Geist. Genau genommen ist die Anrufung Mariens kein Gebet, sondern eine Bitte um das Gebet. Es gibt christliche Konfessionen, in denen die Anrufung von Maria und auch anderer Personen, den sogenannten „Heiligen“, mit der Bitte um Gebet üblich ist.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Jesus empfängt als Gott Anbetung\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Im biblischen Verständnis kommt Gebet und Anbetung nur Gott zu. Nach christlichem Verständnis trat Jesus von Nazareth mit dem Anspruch auf, Gott zu sein. Für die Juden der damaligen Zeit war die Anerkennung der Gottheit von Jesus eine große Herausforderung. Dennoch gibt es schon im Neuen Testament Formen der Anbetung und des Gebets zu Jesus. Zwei Beispiele für Anbetung:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> „Die Jünger im Boot warfen sich vor Jesus nieder. Sie sagten: ‚Du bist wirklich der Sohn Gottes!‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"33\">Matthäus 14,33\u003C\u002Fspan>). Das Niederwerfen ist ein deutlicher körperlicher Ausdruck der Anbetung. Wenn die Jünger Jesus nur als Mensch angesehen hätten, wäre diese Geste absolut unpassend.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Dann sagte er“ (der auferstandene Jesus) „zu Thomas: ‚Leg deinen Finger hierher und sieh meine Hände an. Streck deine Hand aus und leg sie in die Wunde an meiner Seite. Sei nicht länger ungläubig, sondern komm zum Glauben!‘ Thomas antwortete: ‚Mein Herr und mein Gott!‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"27-28\">Johannes 20,27-28\u003C\u002Fspan>) Mit dieser Aussage bestätigte Thomas, dass er die Gottheit von Jesus anerkannte.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ein Beispiel für Gebet als Bitte an Jesus: Paulus schrieb an die Korinther: „Dreimal habe ich deswegen zum Herrn gebetet, dass er ihn wegnimmt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"8\">2.Korinther 12,8\u003C\u002Fspan>) Mit „Herr“ meinte Paulus Jesus.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Christliches Gebet ist an den einen Gott gerichtet, der als dreifaltiger Gott, in Vater, Sohn (Jesus) und Heiligem Geist geglaubt wird. Wer also zu Jesus betet, betet zu Gott, nicht zu einem Menschen. Anders verhält es sich mit Maria.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Ansprache \u002F Anrufung Marias ist kein Gebet\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Auch wenn umgangssprachlich von Gebet an bzw. zu Maria gesprochen wird, ist es genau genommen kein Gebet. Es ist eine Anrufung \u002F Ansprache mit der Bitte um Fürbitte-Gebet. Als Beispiel sei hier das sogenannte „Ave Maria“ zitiert: „Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Anrufung setzt sich aus zwei Bibelzitaten zusammen, wobei im ersten Zitat der Name Maria und im zweiten der Name Jesus ergänzt wird. Das erste stammt aus der Anrede des Engels an Maria, als ihr die Schwangerschaft angekündigt wird: „Sei gegrüßt! Gott hat dir seine Gnade geschenkt. Der Herr ist mit dir.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"28\">Lukas 1,28\u003C\u002Fspan>) Und das zweite aus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"42\">Lukas 1,42\u003C\u002Fspan>, aus dem Ausruf Elisabeths, als Maria sie besucht: „Gesegnet bist du unter allen Frauen und gesegnet ist das Kind in deinem Bauch!“ „Gebenedeit“ ist ein altertümlicher Ausdruck für „gesegnet“, der vom lateinischen Wort „benedicere“ (segnen) stammt. Am Ende der Anrufung wird das Anliegen formuliert, dass Maria jetzt und in der Todesstunde für uns bitten soll. Es handelt sich also um eine Aufforderung zu einer Fürbitte, die von Maria an Gott gerichtet werden soll. Vor allem in der katholischen und orthodoxen Tradition des Christentums gibt es vielfältige weitere Anrufungen an sogenannte Heilige.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Warum nicht direkt zu Gott beten?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Wir lesen in der Bibel, dass der Apostel Paulus in seinen Briefen an verschiedenen Stellen um Gebet für sich bittet. „Betet auch für mich, dass Gott mir die richtigen Worte in den Mund legt. Dann kann ich offen und unverhüllt das Geheimnis der Guten Nachricht bekannt machen. Auch in Ketten bin ich ein Botschafter für sie. Betet also dafür, dass ich die Gute Nachricht offen und unverhüllt verkünden kann – so wie mein Verkündigungsauftrag es erfordert.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"19-20\">Epheser 6,19-20\u003C\u002Fspan>) Für Paulus war es anscheinend kein Problem, zusätzlich zum direkten Gebet an Gott auch das Fürbittgebet seiner Glaubensgenossen zu erbitten. Weitere Stellen, in denen er das tut, finden wir in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"30\">Römer 15,30\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"11\">2.Korinther 1,11\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"25\">1.Thessalonicher 5,25\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2TH\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-2\">2.Thessalonicher 3,1-2\u003C\u002Fspan>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Eine Bitte um Fürbitte bei anderen Gläubigen ist biblisch gesehen also in Ordnung. Auch wenn die Frage offen bleibt, warum diese Bitte ausgesprochen wird. Um aber die Praxis der Anrufung von Verstorbenen verstehen zu können, braucht es zwei Voraussetzungen. Zum einen die Vorstellung, dass ein verstorbener Christ nicht gänzlich tot ist. Zum anderen, dass er ansprechbar und in Bezug auf Gott sprachfähig ist. In den christlichen Kirchen haben sich zu diesem Fragenkreis unterschiedliche Glaubensvorstellungen entwickelt. Um uns diesen anzunähern, schauen wir uns biblische Aussagen zu dem Thema an.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Sicht vom Leben nach dem Tod\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Im Alten Testament wird von einem Aufenthaltsort der Toten geredet, auf hebräisch Scheol. In den älteren Schriften scheint diese Vorstellung noch wenig differenziert. Dieser Ort ist ein Sammelplatz, an dem der Mensch keine Handlungsmöglichkeiten mehr hat; teils wird er als ein Ort ohne Wiederkehr beschrieben. Es gibt Andeutungen, dass dies der Ort des Versagens bzw. der Strafe ist, analog der Vorstellung der Hölle. „Ein Mensch, der den Weg der Vernunft verlässt, wird bald den Toten Gesellschaft leisten“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PRO\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"16\">Sprüche 21,16\u003C\u002Fspan>). Beim Propheten Daniel ist es ein Ort der Zwischenzeit, an dem die Toten schlafen; erst danach erfolgt die Belohnung bzw. Strafe. „Von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden viele vom Tod aufwachen – die einen zu ewigem Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DAN\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2\">Daniel 12,2\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Im geschichtlichen Buch Samuel wird eine Situation berichtet, die voraussetzt, dass die Toten nicht ganz tot sind. An dieser Stelle sucht der König Saul eine Totenbeschwörerin auf, die für ihn den Geist des verstorbenen Samuels herbeiruft. „Samuel sagte zu Saul: ‚Warum störst du mich in meiner Ruhe und lässt mich aus der Erde heraufsteigen?‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"15\">1. Samuel 28,15\u003C\u002Fspan>) Diese Art, mit Toten in Kontakt zu treten, ist im Gesetz des damaligen Volkes Israel ausdrücklich verboten. „Auch darf niemand Beschwörungen sprechen, Vorfahren oder Geister befragen oder sich überhaupt an die Toten wenden. Denn der Herr verabscheut jeden, der so etwas tut.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"11-12\">5.Mose 18,11-12\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Es gibt im Alten Testament auch die Vorstellung des direkten Eingangs in die göttliche Gegenwart im Himmel: „Und wenn mein Leben zu Ende geht, nimmst du mich in deine Herrlichkeit auf. Wen habe ich denn im Himmel? Bei dir zu sein, ist alles, was ich mir auf der Erde wünsche. Auch wenn mein Leib und mein Leben vergehen, bleibst du, Gott, trotz allem mein Fels und mein Erbteil für immer! (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"73\" data-verse=\"24-26\">Psalm 73,24-26\u003C\u002Fspan>) Aus der Lektüre des Alten Testaments erhalten wir kein klares Bild, wie es sich mit dem Menschen nach dem Tod verhält.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Das Neue Testament erzählt ein Gleichnis (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"19-31\">Lukas 16,19-31\u003C\u002Fspan>), in dem die weitere Geschichte von zwei Gestorbenen beschrieben wird. Der arme Lazarus wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, der Reiche wird begraben und leidet in der Unterwelt qualvolle Schmerzen. Der Reiche kann Abraham und Lazarus über sich sehen und mit ihnen sprechen. Er bittet, Abraham möge Lazarus schicken. Dieser solle ihm mit seinem Finger und kaltem Wasser Linderung verschaffen. Abraham antwortet ihm, dass ein unüberwindlicher Abgrund die beiden Bereiche trennt und niemand von einem in den anderen gelangen kann. Außerdem soll sich der Reiche erinnern, dass er schon zu Lebzeiten seine Wohltaten erhalten habe, aber Lazarus nur Schlechtes. Es gibt also zwei Bereiche, einen der Qual und einen des Trostes. Inwieweit diese Geschichte Abrahams Schoß als Endzustand Himmel und die Unterwelt als Hölle versteht, bleibt deutungsoffen. Hauptaussage ist, dass man auf die Schrift (Mose und die Propheten) hören soll.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Im Johannesevangelium lesen wir in der Übersetzung der Basisbibel: „Amen, amen, das sage ich euch: Wer an meinem Wort festhält, wird in Ewigkeit nicht von Gott getrennt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"51\">Johannes 8,51\u003C\u002Fspan>) Im griechischen Urtext heißt es, dass derjenige den Tod nicht schauen wird. Daraus lesen manche, dass es für die Glaubenden keine zwischenzeitliche Nichtexistenz gibt und sie mit ihrem leiblichen Tod direkt bei Gott sind.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Paulus schreibt über seinen Wunsch bei Gott zu sein: „So sind wir in jeder Lage zuversichtlich. Wir sind uns zwar bewusst: Solange wir in unserem Körper wohnen, leben wir noch nicht beim Herrn. Unser Leben ist vom Glauben bestimmt, nicht vom Schauen dessen, was kommt. Trotzdem sind wir voller Zuversicht. Am liebsten würden wir unseren Körper verlassen und beim Herrn leben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"6-8\">2.Korinther 5,6-8\u003C\u002Fspan>) Es bleibt offen, wie er sich dieses „beim Herrn leben“ vorstellt, ob es körperlos oder mit neuem Körper ist.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In der Offenbarung des Johannes wird eine Szene beschrieben, in der die „Seelen“ der Märtyrer sich zu Wort melden: „Als das Lamm das fünfte Siegel öffnete, sah ich einen Altar und darunter Seelen. Es waren die Seelen der Menschen, die hingeschlachtet wurden, weil sie an das Wort Gottes glaubten – und weil sie als Zeugen dafür eingetreten sind. Sie riefen mit lauter Stimme: ‚Wie lange dauert es noch, du heiliger und wahrhaftiger Herrscher? Wann sprichst du das Urteil? Wann ziehst du die Bewohner der Erde zur Rechenschaft, weil sie unser Blut vergossen haben?‘ Jede einzelne Seele erhielt ein weißes Gewand.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"9-11\">Offenbarung 6,9ff\u003C\u002Fspan>) In dieser Vision werden Seelen beschrieben, die vor der allgemeinen Auferstehung schon in Gottes Gegenwart sind und als sprachfähig wahrgenommen werden. Dass jede Seele ein weißes Gewand bekommt, übersteigt wohl unsere Vorstellungskraft.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Bibel gibt also verschiedene Hinweise, aber keine klare Beschreibung, was mit dem Menschen nach dem leiblichen Tod passiert. Die christlichen Konfessionen haben daher verschiedene Vorstellungen zu diesem Fragenkreis entwickelt. Manche betrachten die Seele als unsterblich, sodass diese nach dem Tod des Leibes weiter existiert. Andere gehen davon aus, dass die Seele mit einem Zwischenleib für die Zeit im Himmel bis zur Auferstehung versehen wird. Bei wiederum anderen gibt es keine „Zwischenexistenz“ vor der Auferstehung aller Toten (am Ende der Welt).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Anrufung von Heiligen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Einige christliche Kirchen haben das Verständnis, dass die Verstorbenen nicht ganz tot sind und die Seelen der Gläubigen schon bei Gott sind. Davon ausgehend haben sie eine Sicht der Kirche als Leib Christi, die über die Todesgrenze hinausgeht. In ihrem Verständnis bilden die aktuell lebenden Menschen in der Kirche die sogenannte „pilgernde Kirche“. Die Gläubigen, die nach ihrem Tod in irgendeiner Weise schon bei Gott sind, werden „glorifizierte Kirche“ genannt. In diesem Verständnis ist die Bitte um Gebet an einen Gläubigen, der bereits bei Gott ist, für diese christliche Konfessionen nachvollziehbar.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Entsprechend empfiehlt die Katholische Kirche ihren Gläubigen die Bitte an die sogenannten „Heiligen“ um Gebet: „Wir können und sollen sie (die Heiligen) bitten, für uns und für die ganze Welt einzutreten.“ (Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 2683) „Die pilgernde Kirche ist in ihrem Beten mit dem Gebet der Heiligen verbunden, deren Fürsprache sie erbittet.“ (Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 2692) Der Titel „Heiliger“ wird einem Christen posthum verliehen, der von der römisch-katholischen Kirche offiziell heiliggesprochen wird. In der römisch-katholischen Kirche wird der Prozess der Heiligsprechung zentral geregelt. In den Orthodoxen Kirchen ist jede Teilkirche selbst dafür verantwortlich.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Andere christliche Konfessionen, insbesondere im Protestantismus, sehen die Möglichkeit der Bitte um Fürbitte an einen verstorbenen und somit verherrlichten Gläubigen nicht gegeben. In protestantischen Kirchen werden alle Christen als Heilige gemäß ihrer Stellung durch den Glauben an Jesus Christus betrachtet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"2\">1.Korinther 1,2\u003C\u002Fspan>). Deshalb ist es ihrer Überzeugung nach nicht Sache der Kirche, einzelne Personen hervorzuheben. Die Anrufung von verstorbenen Gläubigen ist für sie nicht mit der Bibel vereinbar und sie teilen die hier dargelegten Argumente nicht. Am Gebet der Christen füreinander wird festgehalten, aber nur diesseits der Todesgrenze.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Für katholische und orthodoxe Christen ist die Praxis der Anrufung der Heiligen kein Akt, der die Größe Gottes mindert. Sie sehen diese Art der Frömmigkeit nicht im Widerspruch zum biblischen Zeugnis.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Roland Abt  \u003C\u002Fp>","images\u002F329\u002Fwarum-beten-manche-zu-jesus-und-maria-und-nicht-direkt-zu-gott.webp",{"cluId":565,"questionNr":566,"slug":567,"question":568,"shortAnswer":569,"longAnswer":570,"image":571,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000146","146","wo-gibt-es-lieder-ueber-jesus-christus","Wo gibt es Lieder über Jesus Christus?","\u003Cp>Lieder über Jesus Christus gibt es sehr viele. Seit über 2000 Jahren singen Nachfolger von Jesus Christus Lieder über ihn. Man findet sie heute in vielen Liederbüchern, aber auch im Internet über YouTube und andere Plattformen. Eine Datenbank mit vielen verschiedenen Liedern findet man hier: \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.evangeliums.net\u002Flieder\u002F\">www.evangeliums.net\u002Flieder\u002F\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW197151826 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">Lieder über Jesus Christus gibt es sehr viele. Seit über 2000 Jahren singen Nachfolger \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">s Christus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\"> Lieder über \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">ihn\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">. Man findet sie heute in vielen Liederbüchern\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\"> aber auch im Internet über \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">YouTube\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\"> und andere Plattformen. Lieder über Jesus Christus gibt es\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\"> in unterschiedlichen Sprachen und Musikstilen. Eine Datenbank mit vielen verschiedenen Liedern findet man \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">hier\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">: \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.evangeliums.net\u002Flieder\u002F\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW197151826 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">www.evangeliums.net\u002Flieder\u002F\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003Cspan class=\"EOP SCXW197151826 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW197151826 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">Übrigens: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\">Eines\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW197151826 BCX0\"> der ältesten Lieder über Jesus Christus ist wohl der Christushymnus in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"5-11\">Philipper 2,5-11\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW197151826 BCX0\">. Schon die ersten Christen sangen also Lieder über Jesus Christus.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW197151826 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW197151826 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW197151826 BCX0\">Clemens Hanßmann\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW197151826 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW197151826 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW197151826 BCX0\">Pfarrer der evangelischen Landeskirche Württemberg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F146\u002Fwo-gibt-es-lieder-ueber-jesus-christus.webp",{"cluId":573,"questionNr":574,"slug":575,"question":576,"shortAnswer":577,"longAnswer":578,"image":579,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000256","256","was-will-jesus-christus-eigentlich-von-uns","Was will Jesus Christus eigentlich von uns?","\u003Cp>Wichtig ist: Wir müssen nichts tun, um Gott zu gefallen, sondern Gott schenkt uns sein Heil. Daraufhin können wir tun, was er von uns will. \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Er will, dass wir unser Leben ändern und an das Evangelium glauben. Wir sollen ihm nachfolgen, ihm unser ganzes Leben zur Verfügung stellen und Gott und unsere Nächsten lieben. Durch die Teilnahme am Abendmahl bekräftigen wir den neuen Bund mit Gott. Die Gute Nachricht von Gottes Liebe sollen wir in die Welt hinaustragen.\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Umkehr und Glaube\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>„Johannes der Täufer wurde ins Gefängnis geworfen. Danach kam Jesus nach Galiläa und verkündete die Gute Nachricht von Gott: \u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Die von Gott bestimmte Zeit ist da. Sein Reich kommt jetzt den Menschen nahe. Ändert euer Leben und glaubt dieser Guten Nachricht!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>(\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"14\">Markus 1,14f\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Mit seinen allerersten Worten fordert Jesus nichts von uns. Im Gegenteil. Er verkündet, dass Gott alles ändert, ganz ohne unser Zutun: „Sein Reich kommt jetzt den Menschen nahe.“ Diese Reihenfolge ist wichtig. Das Reich Gottes kommt nicht, wenn oder weil wir das tun, was Jesus will. Es ist umgekehrt. Weil es kommt – deswegen sollen und können wir etwas tun. Das Heil kommt an die erste Stelle, nicht unser Tun. Wer das Heil nicht an der ersten Stelle lässt, richtet Unheil an.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Das Erste, was Jesus von uns will, ist: Buße tun! Das griechische Wort lässt auch andere Übersetzungen zu, etwa „umkehren“ oder „umdenken“. Wenn sich die ganze Wirklichkeit ändert, soll sich auch unser ganzes Wirken ändern. So hat es schon Luther verstanden und in der ersten seiner 95 Thesen auf den Punkt gebracht: „Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: ‚Tut Buße‘ usw. (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"17\">Matthäus 4,17\u003C\u002Fspan>), hat er gewollt, dass das ganze Leben der Gläubigen Buße sein soll.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Buße tun, umkehren – das wären für sich allein genommen noch leere Worte. Denn wir wissen ja noch nicht, wohin wir umkehren sollen. Erst der Glaube gibt der Umkehr Richtung, denn der Glaube glaubt etwas Bestimmtes, an jemand Bestimmten. Er verankert mich in etwas Festem, wie ein Zeltpflock ein Zelt im Boden verankert. Das hebräische Wort für Glauben heißt „festmachen“. Aber woran? Jesus fordert uns auf, an das Evangelium zu glauben: Evangelium, eine frohe Botschaft, wird in diesen Versen beschrieben als Evangelium vom Reich Gottes. Wer an das Evangelium vom Reich Gottes glaubt, der glaubt, dass Gott der Herrscher ist und nicht er selbst. Der glaubt, dass Gott herrscht. Und dieser Glaube ist der Glaube an eine frohe Botschaft. Denn dieser Glaube entlastet mich vom Selber-Herrschen-Müssen oder vom Andere-Götter-Suchen-Müssen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Nachfolgen auch im Leiden\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>„Dann rief Jesus das Volk und seine Jünger zu sich. Er sagte: \u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Wer mir folgen will, darf nicht an seinem Leben hängen. Er muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir auf meinem Weg folgen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"34\">Markus 8,34\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Wer mir folgen will ...“ \u003Cspan>–\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> was heißt das heute für uns? Wir können Jesus ja nicht mehr auf unseren Füßen nachlaufen über die staubigen Straßen Galiläas. Was haben Jesu Nachfolger und Nachfolgerinnen eigentlich damals gemacht? Sie sind einfach an die Orte gegangen, die Jesus aufgesucht hat, haben ihm zugehört und bei dem mitgemacht, was er gemacht hat. Und das geht heute auch noch. Welches sind die Orte und Menschen in meinem Lebenskreis, die Jesus wohl aufgesucht hätte? Wo kann ich ihn hören? Was tut Jesus und wie kann ich mitmachen?\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Nachfolge bekommt in Kapitel 8 des Markus-Evangeliums einen neuen Ton. Wer nachfolgt, muss bereit sein, zu leiden. Sein Kreuz auf sich nehmen – das hatte in der damaligen Zeit einen klaren Sinn. Es hieß, gegebenenfalls den Querbalken eines Kreuzes bis zur eigenen Hinrichtungsstätte zu tragen, kurz: sich auf einen grausamen Tod einzustellen. Manche sprechen deswegen von „Leidensnachfolge“. Das Wort ist missverständlich, denn wir sollen nicht dem Leiden nachfolgen. Es heißt Jesusnachfolge, nicht Leidensnachfolge. Nur sollen wir uns darauf einstellen, dass wir, wenn wir ihm nachfolgen, auch leiden werden, und dass das eher die Normalität darstellt als den Ausnahmefall.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Sich Gott hingeben \u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>„Sie gingen zu ihm und sagten: ‚Lehrer, wir wissen: Dir geht es nur um die Wahrheit. Dabei nimmst du auf niemanden Rücksicht, denn du siehst nicht auf die Person. Vielmehr sagst du die Wahrheit und lehrst, wie wir nach Gottes Willen leben sollen. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuern zu zahlen oder nicht? Sollen wir sie nun zahlen oder nicht?\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Jesus durchschaute ihr falsches Spiel und sagte zu ihnen: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Wollt ihr mich auf die Probe stellen? Gebt mir eine Silbermünze, ich will sie mir ansehen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Sie gaben ihm eine, und er fragte sie: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Wer ist auf dem Bild zu sehen, und wer wird in der Inschrift genannt?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Sie antworteten: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Der Kaiser.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Da sagte Jesus zu ihnen: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Über diese Antwort waren sie sehr erstaunt.“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"14-17\">Markus 12,14-17\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Jesus lässt sich eine römische Münze zeigen, mit dem Bild und der Aufschrift des Kaisers. Es ist leicht verständlich, dass man die dem Kaiser geben soll, sie gehört ja ihm, was durch Bild und Aufschrift klar ist. Was aber sollen wir Gott geben? Was ist die Münze, die wir Gott zurückgeben müssen, weil sie Gott gehört? Was trägt Bild und Aufschrift Gottes? Antwort: wir. Wir sind Ebenbild Gottes. Was will Jesus deswegen? Er will, dass wir uns Gott zurückgeben als die, die ihm ohnehin gehören. Wir sollen sozusagen keine Steuer hinterziehen, die Gott von uns einfordert. Wir sollen ihm glauben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Ein Schriftgelehrter war dazugekommen und hatte die Auseinandersetzung mit angehört. Als er merkte, wie treffend Jesus den Sadduzäern geantwortet hatte, fragte er ihn: \u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Welches Gebot ist das wichtigste von allen?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Jesus antwortete: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Das wichtigste Gebot ist dieses: Höre, Israel: Der Herr ist unser Gott, der Herr allein! Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Und als Zweites kommt dieses dazu: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"28-31\">Markus 12,28-31\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Was ist Kern und Stern der Bibel? Worauf läuft alles zu? Jesus zitiert das Glaubensbekenntnis Israels aus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"4\">5. Mose 6,4\u003C\u002Fspan> und den ihm folgenden Vers. Er fordert uns auf, Gott zu lieben. Warum Gott lieben? Oder: Warum fragt der Auferstandene am See Genezareth seinen Jünger Petrus ausgerechnet, ob der ihn liebt?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Liebe ist vollkommene Hingabe. Deswegen will und kann Gott und sein Sohn Jesus auf unsere Liebe nicht verzichten. Ist Gott unser Schöpfer, dann sind wir ganz sein und sollen uns ihm ganz hingeben. Liebe ist das, was unsere Beziehung zu Gott vollkommen macht. Sie geht über das nur Äußere hinaus und fasst den Menschen auch in seinem Inneren. Gehorsam allein bleibt dem Menschen noch äußerlich, Furcht allein bewegt ihn sogar von Gott weg, auch Ehre und Lob alleine muss das Innere eines Menschen noch nicht notwendig umfassen. Liebe dagegen beschreibt etwas Totales. Es umfasst den Menschen ganz, äußerlich und innerlich.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Stellt euch in den neuen Bund!\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>„Beim Essen nahm Jesus ein Brot. Er lobte Gott und dankte ihm dafür. Dann brach er das Brot in Stücke und gab es seinen Jüngern. Er sagte: ‚Nehmt, das ist mein Leib.\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Dann nahm er den Becher. Er dankte Gott und gab ihn seinen Jüngern. Sie alle tranken daraus. Jesus sagte zu ihnen: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Das ist mein Blut. Es steht für den Bund, den Gott mit den Menschen schließt. Mein Blut wird für die vielen vergossen werden.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"22-24\">Markus 14,22-24\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Abendmahlsworte Jesu werden in den Evangelien und bei Paulus unterschiedlich überliefert, deswegen habe ich hier ein bisschen gemogelt. Aber egal, wir sollen essen und trinken, von seinem Leib und seinem Blut. Das will Jesus. Warum? Was geschieht, wenn wir zum Abendmahl gehen? Jesus spricht vom „Blut des Bundes“. Wer mit dem Alten Testament vertraut ist, hört hier die Geschichte vom Bundesschluss am Sinai, als Gott mit seinem Volk einen Bund schloss. Wer zum Abendmahl geht, der stellt sich in den Bund mit Gott, den Jesus durch sein Blut geschlossen hat. Wer hier gläubig tut, was Jesus will, der kehrt um, gibt sich Gott ganz hin und empfängt Teilhabe am neuen Bund.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In der Marienkirche in Lübeck hängt ein Bild von Hans Memling. Es ist eine alte Kreuzigungsdarstellung: Da sind viele bekannte Personen zu sehen. Johannes, Maria, Soldaten. Aber ein Platz unterm Kreuz ist frei, so als ob der Betrachter eingeladen wäre, sich selbst dazuzustellen. So ist es im Abendmahl: Werdet Teilhaber des Kreuzes. Das bedeutet, dass das Kreuz, die Mitte unseres Glaubens, für uns vielleicht nirgendwo so nah wird, so greifbar, wie im Abendmahl. Nirgendwo ist uns Christus so nah wie im Abendmahl. Ich weiß, dass es viele Ansichten zum Abendmahl gibt, viele Abendmahls-Verständnisse. Aber das sollte deutlich sein: Hier gibt es Liebe Gottes, die man sehen und schmecken kann.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Geht, predigt!\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>„Jesus sagte zu den elf Jüngern: \u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Geht in die ganze Welt hinaus. Verkündet allen Menschen die Gute Nachricht.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"15\">Markus 16,15\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der letzte Wille des Auferstandenen Jesus vor seiner Himmelfahrt. Das, was die Jünger gesehen und erlebt haben, soll nun in die ganze Welt. Gottes ganze Schöpfung, auf der sein Name steht, soll vom Evangelium erfahren.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Geht! Man kann oft davon hören, die Kirche solle „offen“ sein für dieses oder jenes. Ich will jetzt gar nicht über Inhalte streiten. Das Wort „offen“ hat aber einen entscheidenden Nachteil: Es geht von einer Kirche aus, die irgendwo steht, offen ist und andere können hineinlaufen. Darum geht es aber nicht. Es geht darum, dass sich diese Kirche aufmacht, hinaus in alle Welt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Mir ist eine ‚verbeulte‘ Kirche lieber, die verletzt und schmutzig ist, weil sie auf die Straßen hinausgeht, als eine Kirche, die wegen ihrer Verschlossenheit und Bequemlichkeit krankt und sich an eigenen Sicherheiten verklammert.“ (Papst Franziskus)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dr. Clemens Hägele\u003Cbr>Albrecht-Bengel-Haus (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u002F\">https:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u002F\u003C\u002Fa>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>(Erschien ursprünglich in Theologische Orientierung Nr. 190, S. 10-212 mit dem Titel \"Was will Jesus eigentlich von uns?\")\u003C\u002Fp>","images\u002F256\u002Fwas-will-jesus-christus-eigentlich-von-uns.webp",{"cluId":581,"questionNr":582,"slug":583,"question":584,"shortAnswer":585,"longAnswer":586,"image":587,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000174","174","ist-jesus-christus-im-paradies","Ist Jesus Christus im Paradies?","\u003Cp>Am Kreuz versprach Jesus dem Verbrecher: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"43\">Lukas 23,43\u003C\u002Fspan>). Das heißt: Nach seinem Tod war er dort. Ob er jetzt im Paradies ist, hängt von der Bedeutung des Wortes „Paradies“ ab. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"4\">2. Korinther 12,4\u003C\u002Fspan> wird „Paradies“ wie „Himmel“ verstanden. Nach diesem Verständnis ist Jesus im Paradies, denn das Neue Testament sagt mehrfach, dass er heute zur Rechten Gottes im Himmel sitzt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Epheser 1,20\u003C\u002Fspan> u. a.).\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Jesus Christus ist im Himmel\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Am Anfang sollten wir festhalten, dass die Bibel eindeutig davon spricht, dass Jesus im Himmel ist. Mindestens zwanzig Bibelstellen bezeugen ausdrücklich, dass sich Jesus nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt zur Rechten des Vaters gesetzt hat. Diese Formulierung bezeichnet einen Platz der Macht und Autorität (siehe u. a. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"69\">Lukas 22,69\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"33\">Apostelgeschichte 2,33\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"34\">Römer 8,34\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Epheser 1,20\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1\">Kolosser 3,1\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"3\">Hebräer 1,3\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"1\">8,1\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"12\">10,12\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2\">12,2\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22\">1. Petrus 3,22\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Am Kreuz versprach Jesus jedoch dem gläubigen Verbrecher, dass sie noch am selben Tag zusammen im Paradies sein würden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"43\">Lukas 23,43\u003C\u002Fspan>). Wo oder was auch immer das Paradies genau ist – Jesus war nach seinem Tod und vor seiner Auferstehung dort. Diese Aussage bezieht sich selbstverständlich auf seinen Geist, denn sein Körper ruhte im Grab (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"57-61\">Matthäus 27,57-61\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"42-47\">Markus 15,42-47\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"50-56\">Lukas 23,50-56\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"38-42\">Johannes 19,38-42\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Was ist das Paradies?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Um die Frage zu beantworten, ob Jesus sich jetzt im Paradies befindet, müssen wir zunächst klären, ob „Paradies“ mit dem „Himmel“ gleichzusetzen ist. An dieser Stelle wird es schwieriger, mit Sicherheit zu sprechen, denn das Neue Testament verwendet das Wort „Paradies“ insgesamt nur dreimal. Und was genau damit bezeichnet wird, ist nicht völlig eindeutig.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies in 2. Korinther 12,2-4\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Der erste weitere Gebrauch des Wortes „Paradies“ (neben \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"43\">Lukas 23,43\u003C\u002Fspan>) findet sich in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2-4\">2. Korinther 12,2-4\u003C\u002Fspan>. Dort berichtet Paulus von einem Mann, den er kennt, der bis in den dritten Himmel entrückt wurde – ja, ins Paradies selbst. An diesem Ort empfing er unaussprechliche Offenbarungen, die von Gott gegeben waren.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Hier der Bibeltext:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Ich weiß von einem Menschen, der zu Christus gehört. Der wurde vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel emporgehoben. Ich weiß nicht, ob er sich dabei in seinem Körper befand. Genauso wenig weiß ich, ob er außerhalb seines Körpers war. Gott allein weiß es!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ich weiß auch nicht, ob ihm das zusammen mit seinem Körper geschah oder ohne seinen Körper. Das weiß nur Gott allein.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ich weiß aber, dass er in das Paradies emporgehoben wurde. Dort hörte er unsagbare Worte, die kein Mensch aussprechen darf.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Fast alle Bibelgelehrten sind sich einig, dass Paulus in dieser Passage in Wirklichkeit von sich selbst spricht. Er wählt jedoch eine demütige Ausdrucksweise und berichtet in der dritten Person.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies und der dritte Himmel\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"4\">Vers 4\u003C\u002Fspan> verwendet Paulus den Begriff „Paradies“ parallel zum „dritten Himmel“ (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2\">Vers 2\u003C\u002Fspan>). Manche Ausleger vertreten die Ansicht, es habe sich dabei um zwei Stufen in der mystischen Entrückung gehandelt: zunächst in den dritten Himmel und dann in das Paradies. Doch der Text lässt sich ebenso gut – und vielleicht sogar überzeugender – verstehen, wenn „dritter Himmel“ und „Paradies“ als Bezeichnungen für ein- und denselben Ort verstanden werden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Ausdruck „dritter Himmel“ bedeutet nicht, dass es im heutigen Sinn drei oder mehrere Himmel (also drei Wohnsitze Gottes) gäbe. Vielmehr wird hier das Wort „Himmel“ in unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht. Es kann den Bereich bezeichnen, in dem die Vögel fliegen, also die Atmosphäre (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"58\">Lukas 9,58\u003C\u002Fspan>). Es kann sich auch auf den Bereich der Sterne und Planeten, also den Weltraum, beziehen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"12\">Hebräer 11,12\u003C\u002Fspan>). Der „dritte Himmel“ schließlich ist im Gegensatz zu diesen beiden nicht mit physikalischen Mitteln erkennbar: Er ist weder mit dem bloßen Auge noch mit Teleskopen oder Raumsonden zugänglich. Vielmehr ist er der geistliche Bereich, in dem Gott in besonderer Weise wohnt – auch wenn Gott zugleich allgegenwärtig ist. Dort sind seine Engel und andere himmlische Wesen gegenwärtig (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"43\">Lukas 22,43\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"51\">Johannes 1,51\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Man kann sagen: Der „dritte Himmel“ ist das, was wir heute gewöhnlich unter „Himmel“ verstehen – die Gegenwart Gottes selbst. Wenn Paulus also in 2. Korinther 12 „Paradies“ und „dritter Himmel“ gleichsetzt, dann meint er damit nichts anderes als die unmittelbare Gegenwart Gottes.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies als Wartezimmer für den Himmel\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Können wir diese Bedeutung des Wortes einfach auf die Worte Jesu am Kreuz zurückführen?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Vielleicht. Doch es gibt in der christlichen Theologie, mit Wurzeln im jüdischen Denken, eine lange Tradition, die „Paradies“ nicht völlig mit dem „Himmel“ gleichsetzt. Zumindest galt dies für die Zeit vor dem Tod Jesu Christi am Kreuz. Denn sein Tod hat den Weg in den Himmel eröffnet.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Nach dieser Vorstellung war der Weg zu Gott vor dem Kreuz selbst für gläubige und gerechte Menschen nicht frei. Auch sie gelangten nicht unmittelbar in die Gegenwart Gottes, sondern befanden sich an einem Zwischenort der Glückseligkeit, während sie darauf warteten, dass Christus die Barriere zum Himmel beseitigte. Dieser Ort wurde „Paradies“ genannt. Wo genau dieses Paradies zu verorten ist, lässt sich in diesem Verständnis nicht mit Sicherheit sagen – doch man stellte es sich als eine Art Bereich im dritten Himmel vor oder als eine Vorstufe des Himmels selbst.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies und Abrahams Schoß\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Eine besondere Herausforderung bei diesem Thema liegt darin, dass die Bibel nur sehr wenig über den Zustand zwischen Tod und Auferstehung aussagt. Dennoch sehen viele in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"19-31\">Lukas 16,19-31\u003C\u002Fspan> eine Unterstützung für diese Sichtweise. Dort erzählt Jesus von zwei Männern, die gestorben sind: einem ungenannten Reichen und einem armen Mann namens Lazarus (nicht zu verwechseln mit dem Lazarus aus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"1-54\">Johannes 11\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Seele des reichen Mannes gelangt in den Hades – ein Begriff, der allgemein den Aufenthaltsort der Toten bezeichnen kann, in dieser Erzählung jedoch ausdrücklich als Ort des Leidens dargestellt wird. Die Seele des Lazarus hingegen wird an einen Ort gebracht, der „Abrahams Schoß“ genannt wird. Dieser Ort erscheint als eine Stätte des Trostes und der Freude, verbunden mit Abraham, dem großen Vorbild all jener, die Gottes Verheißungen im Glauben annehmen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Obwohl in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"19-31\">Lukas 16,19-31\u003C\u002Fspan> das Wort „Paradies“ nicht vorkommt, begegnen wir dort doch dem Gedanken, dass gerechte Menschen nach dem Tod ihres Leibes an einen Ort des Trostes gelangen – einen Ort, der jedoch noch nicht ausdrücklich „Himmel“ genannt wird. Die Ungerechten dagegen finden sich an einem Ort des Leidens wieder. Zwischen diesen beiden Bereichen besteht ein tiefer, unüberbrückbarer Abgrund (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"26\">Vers 26\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Viele Ausleger sind daher der naheliegenden Auffassung, dass „Abrahams Schoß“ lediglich ein anderer Name für das „Paradies“ ist.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Seit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi jedoch dürfen Gläubige erwarten, dass sie mit dem Tod unmittelbar in die Gegenwart Christi eingehen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"23\">Philipper 1,23\u003C\u002Fspan>). Und da Christus im Himmel ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1\">Kolosser 3,1\u003C\u002Fspan>), richtet sich diese Hoffnung nun direkt auf den Himmel selbst. In diesem Zusammenhang begegnet uns der Begriff „Paradies“ nicht mehr.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Was ist also mit Abrahams Schoß beziehungsweise mit dem Paradies geschehen? Die naheliegende Schlussfolgerung lautet: Christus hat den Weg in den Himmel, den Weg zum Vater, endgültig frei gemacht. Alle Gläubigen des Alten Testaments befinden sich nun im Himmel, in der Gegenwart Gottes, dank des vollbrachten Werkes von Jesu Tod und Auferstehung.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Zwar finden wir in der Bibel keine Stelle, die diesen Übergang ausdrücklich beschreibt, doch ergibt sich diese Folgerung logisch aus den Angaben, die uns die Schrift gibt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Manche Ausleger sehen eine Stütze für diesen Gedanken in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"7-10\">Epheser 4,7-10\u003C\u002Fspan>. Dort ist von den „Gefangenen“ die Rede, die Christus mit sich geführt hat. Darunter verstehen manche die Menschen, die im Paradies auf den Himmel warteten. Das ist zwar eine mögliche Interpretation, doch der Text legt nicht ausdrücklich fest, wer mit den „Gefangenen“ gemeint ist. Zudem erscheint es ungewöhnlich, Menschen an einem Ort des Trostes mit diesem Begriff zu bezeichnen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Andere verweisen auf \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"18-20\">1. Petrus 3,18-20\u003C\u002Fspan> als Bestätigung der Vorstellung, dass Christus nach seinem Tod die im Paradies befindlichen Menschen in den Himmel geführt habe. Allerdings ist die Bedeutung dieser schwierigen Passage stark umstritten und lässt sich nicht eindeutig festlegen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies und der Baum des Lebens\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Die dritte neutestamentliche Stelle, in der das Wort „Paradies“ vorkommt, findet sich in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"7\">Offenbarung 2,7\u003C\u002Fspan>. Johannes überliefert dort die Worte Jesu an die Gemeinde in Ephesus und schließt mit folgendem Satz: „Wer ein Ohr dafür hat, soll gut zuhören, was der Geist Gottes den Gemeinden sagt: ‚Wer siegreich ist und standhaft im Glauben, dem gebe ich vom Baum des Lebens zu essen. Das ist der Baum, der in Gottes Paradies steht.‘“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Verbindung des Baumes des Lebens mit dem Paradies offenbart einen weiteren Aspekt der Frage, wo oder was das Paradies ist. Zugleich wird hier die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs deutlich: „Paradies“ ist ein Lehnwort aus dem Persischen und bedeutet so viel wie „Garten“ oder „umzäunter Park“. Als griechischsprachige Juden das Alte Testament ins Griechische übersetzten, verwendeten sie dieses Wort, um den Garten Eden zu bezeichnen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-25\">1. Mose 2\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-24\">–3\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies und der Garten Eden\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Meinte Jesus damit, dass er und der Verbrecher neben ihm zusammen im Garten Eden sein würden?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Nein. Der Garten Eden war ein physischer Ort auf der Erde, wie in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-25\">1. Mose 2\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-24\">-3\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan> beschrieben. Jesus spricht hier jedoch von einem nichtkörperlichen Ort, was deutlich wird, da ihre beiden Körper begraben wurden. Zudem wäre der ursprüngliche Garten Eden, unabhängig von seinem Standort, durch die Sintflut (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"1-24\">1. Mose 7\u003C\u002Fspan>) zerstört worden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Es gibt jedoch eine geistliche Dimension von Eden als dem verlorenen Paradies. Wie oben beschrieben, gehen manche Ausleger davon aus, dass das Paradies zu einem Zwischenaufenthalt für diejenigen geworden ist, die durch den Glauben an Gottes Wort gerecht wurden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Manches deutet darauf hin, dass Eden eines Tages wiederhergestellt wird. Tatsächlich begegnet uns ein entsprechendes Bild am Ende der Bibel: In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"1-27\">Offenbarung 21\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"1-21\">–22\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan> wird beschrieben, wie der Himmel auf die Erde kommt und Gott mit seinem Volk zusammen wohnt. In diesem Zusammenhang lesen wir erneut vom Baum des Lebens, der in dem Himmel wächst, der auf die Erde kommen wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Daraus ergibt sich: In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"7\">Offenbarung 2,7\u003C\u002Fspan> verspricht Jesus denen, die siegen, dass sie am Ende im Paradies teilhaben werden, im vollendeten Zusammenhang von Himmel und Erde.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Das Paradies als Zwischenort\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Was war also das Paradies, von dem Jesus am Kreuz sprach? Mit einiger Sicherheit lässt sich sagen, dass es sich um einen geistlichen Zwischenort der Glückseligkeit handelte. Jesus, der durch seinen Tod am Kreuz die Sünde besiegt hatte, konnte den gläubigen Verbrecher mit sich in dieses Paradies aufnehmen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Höchstwahrscheinlich durften anschließend auch die Menschen, die dort warteten, mit Jesus in die Gegenwart Gottes gelangen, also in den Himmel. Das Paradies war somit, wenn auch nicht unbedingt eins zu eins, mit dem Himmel identisch. Es war also ein Ort, der in direktem Zusammenhang mit der Gegenwart Gottes stand.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Ist Jesus Christus also im Paradies?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Es ist bemerkenswert, dass Jesus das Wort „Paradies“ niemals verwendete, als er über seine Himmelfahrt sprach. Stattdessen sagte er, er gehe zurück zu seinem Vater, zur Rechten Gottes des Vaters. Auch die Bibelstellen, die Jesu gegenwärtigen Aufenthaltsort beschreiben, verwenden das Wort „Paradies“ nicht.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wir haben keine eindeutige biblische Erklärung dafür, warum dies so ist. Wenn das Paradies jedoch jetzt im Himmel ist oder möglicherweise mit ihm vereint wurde, wird verständlich, warum die Schrift eher betont, dass Jesus im Himmel ist.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ist Jesus also im Paradies? Ja, man kann das so sagen. Wer jedoch eine Ausdrucksweise wählen möchte, die näher an der biblischen Terminologie liegt, betont besser, dass Jesus im Himmel ist und zur Rechten Gottes sitzt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Können wir ins Paradies gelangen?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Ja! In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22-24\">1. Mose 3,22-24\u003C\u002Fspan> lesen wir, dass sündhafte Menschen nicht in das Paradies gelangen dürfen. Doch genauso wie für den Verbrecher am Kreuz gilt: Wer an Jesus glaubt und darauf vertraut, dass sein Werk am Kreuz den Weg zu Gott geöffnet hat, darf ebenfalls mit Jesus ins Paradies.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Scott Way\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Theologisches Seminar Rheinland\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.tsr.de\u002F\">www.tsr.de\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>","images\u002F174\u002Fist-jesus-christus-im-paradies.webp",{"cluId":589,"questionNr":590,"slug":591,"question":592,"shortAnswer":593,"longAnswer":594,"image":595,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000165","165","hat-jesus-christus-die-offenbarung-an-johannes-diktiert","Hat Jesus Christus die Offenbarung an Johannes diktiert?","\u003Cp>\u003Cspan>Der Chef diktiert und der Sekretär tippt den Brief ab. So einfach war und ist es mit der Entstehung der Offenbarung nicht. Aber die ersten drei Verse am Anfang des inhaltsschweren Buches sagen uns, \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan>dass Jesus Christus die Offenbarung von seinem himmlischen Vater empfangen hat und \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan>dass darin die Zukunft erörtert wird, die bald geschehen muss,\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan>damit Menschen, die an Christus glauben, erfahren, wie es im Himmel und auf Erden weitergehen wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1-3\">Offenbarung 1,1-3\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Eine außergewöhnliche Dreiecks-Geschichte\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Aus der Offenbarung selbst erfahren wir Folgendes über ihren Entstehungsprozess: Gott, der Vater, offenbarte die zukünftigen Ereignisse seinem Sohn Jesus; dieser übermittelte sie seinem Jünger Johannes durch einen Engel. Und Johannes bezeugt, dass es sich um das Wort Gottes handelt, das er niederschrieb, um es bekannt zu machen. (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1-2\">Offenbarung 1,1-2\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Diese „himmlische Post“ geht auch an uns heute. Diejenigen, die das prophetische Buch lesen oder andern vorlesen, werden als besonders glückliche Menschen bezeichnet. Und diejenigen, die es hören, zu Herzen nehmen und befolgen, können sich ebenfalls glücklich schätzen. (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"3\">Offenbarung 1,3\u003C\u002Fspan>) Grund genug, dass wir uns die Sache genauer anschauen:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Im Himmel ist es fast so wie früher\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Springen wir zurück in die Zeit, als Jesus auf der Erde lebte. Nach seiner Auferstehung aus dem Tod war Jesus immer wieder mit seinen Jüngern zusammen. Er sprach mit ihnen, sie aßen miteinander, er beantwortete ihnen ihre Fragen. Das ging vierzig Tage lang so. Danach kehrte er zu seinem Vater in die himmlische Herrlichkeit zurück. (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1-3\">Apostelgeschichte 1,1-3\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Damit war das vertraute Verhältnis zwischen Vater und Sohn wieder so hergestellt, wie es von Anfang an war. Die Rettungsgeschichte für die Menschen auf der Erde war mit dem Tod von Jesus am Kreuz beendet. Nicht beendet ist aber die Verbindung zu seinen Leuten, die an ihn glauben. Dafür ist der Heilige Geist zuständig. Jesus hatte versprochen: „Ich werde den Vater um etwas bitten: Er wird euch an meiner Stelle einen anderen Beistand geben, einen, der für immer bei euch bleibt. Das ist der Geist der Wahrheit.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"16-17\">Johannes 14,16-17a\u003C\u002Fspan>) So ist es gekommen. Bis heute.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Außerdem sagte Jesus in dem großen Gebet vor seiner Kreuzigung: „Ich bete auch für alle, die durch ihr Wort zum Glauben an mich kommen. Sie sollen alle untrennbar eins sein, so wie du, Vater, mit mir verbunden bist und ich mit dir. Dann können sie auch mit uns verbunden sein.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"20-21\">Johannes 17,20-21\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wer Jesus nachfolgt, ist also mit der himmlischen Dreieinigkeit verbunden. Darum ist es im Himmel nicht mehr ganz so wie früher: Wir gehören – in Christus – dazu. Wenn das kein Grund zur Freude ist!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Johannes, der Schreiber, stellt sich und seinen Auftrag vor\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Im Buch der Offenbarung durch Jesus Christus stellt sich Johannes als Absender vor: „Johannes. An die sieben Gemeinden in der Provinz Asia“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"4\">Offenbarung 1,4\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Gemeinden in Kleinasien, in der heutigen Türkei, kannten den hochbetagten Johannes gut. Von Ephesus aus hatte er vielen Menschen von Jesus Christus erzählt und verkündet, dass sie nur durch den Glauben an Jesus zu Gott kommen können (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"24\">Johannes 5,24\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In jener Zeit wurden die Christen oft bedrängt und verfolgt. Lesen wir, was Johannes dazu in seinem Buch aufgeschrieben hat:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Ich, Johannes, euer Bruder, habe das Wort Gottes verkündet und bin als Zeuge für Jesus aufgetreten. Deswegen bin ich auf die Insel Patmos verbannt worden. Wegen Jesus bin ich mit euch zusammen in Bedrängnis.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Aber wegen Jesus habe ich mit euch auch Anteil am Reich Gottes und bleibe standhaft im Glauben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"9\">Offenbarung 1,9\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Insel Patmos ist nicht erfunden. Die zerklüftete Insel gehört zu den Sporaden an der Westküste Kleinasiens und kann heute noch besucht werden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die Initialzündung zum Buch\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Dort geschah die Initialzündung für das Buch der Offenbarung Jesu Christi an einem Sonntag:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Am Tag des Herrn wurde ich vom Geist Gottes ergriffen. Und ich hörte eine mächtige Stimme hinter mir, die war laut wie eine Trompete. Die Stimme sagte: ‚Schreib in ein Buch, was du siehst ...‘\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ich drehte mich um, um zu sehen, wessen Stimme da mit mir redete. Und als ich mich umdrehte, sah ich sieben goldene Leuchter. Mitten zwischen den Leuchtern sah ich jemanden, der aussah wie ein Menschensohn. Er hatte ein langes Gewand an und trug ein goldenes Band um die Brust. Sein Kopf und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, ja wie Schnee. Seine Augen glichen lodernden Flammen. Seine Füße glänzten wie Golderz, das im Schmelzofen glüht. Seine Stimme klang wie das Tosen von Wassermassen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In seiner rechten Hand hatte er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein doppelschneidiges, scharfes Schwert. Sein Gesicht leuchtete so hell wie die Sonne zur Mittagszeit.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Als ich ihn sah, brach ich wie tot vor ihm zusammen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"10-17\">Offenbarung 1,10-17a\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Aus Respekt vor der gewaltigen Schilderung dessen, was Johannes widerfahren ist, wollte ich den Text nicht durch eigene Worte erzählend glätten und eingängiger machen. Gut ist es, den Text mehrfach zu lesen und auf sich wirken zu lassen. Versuchen wir aber trotzdem, zu klären, was im Text steht:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Wer spricht und gibt den Schreib-Befehl?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die Bibel berichtet auch an anderer Stelle von einer Stimme, die laut wie eine Trompete oder Posaune in die Welt hineindröhnte. Dies geschah z. B. am Berg Sinai, als Gott zum Volk Israel sprach. Wer diese donnernde Stimme hörte, erschrak bis ins Mark. Ich empfehle, den Text nachzulesen in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"20-25\">2. Mose 19,20-25\u003C\u002Fspan>.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Also haben wir es in Offenbarung 1 mit einer göttlichen Stimme zu tun, genauer: mit der Stimme des auferstandenen Jesus, des Menschensohns. So bezeichnete sich Jesus oft, während er auf der Erde mit den Jüngern unterwegs war, z. B. in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"51\">Johannes 1,51\u003C\u002Fspan>: „Amen, Amen, das sage ich euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen. Und die Engel Gottes werden vom Menschensohn zum Himmel hinaufsteigen und von dort wieder zu ihm herabsteigen!“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Johannes schildert die priesterliche Kleidung und das Aussehen des Auferstandenen. Die Wirkung ist so gewaltig, dass er ohnmächtig zu Boden stürzt. Keine Spur vom „lieben Jesulein“, das „fünfe gerade sein lässt“, sondern der Auferstandene ist umflutet von einer für uns Menschen unerträglichen Klarheit, von Licht und Kraft.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Und in den folgenden Kapiteln, die Johannes sehen und hören wird, gibt es Passagen, da können uns Hören und Sehen vergehen, so urgewaltig und schnörkellos sind sie. Auch sind immer noch manche Texte rätselhaft, die selbst die klügsten Theologen nicht mit Sicherheit entschlüsseln konnten.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Jesus erbarmt sich\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Jesus lässt den ohnmächtigen Johannes aber nicht einfach liegen und kümmert sich weiter um seine himmlischen Geschäfte. Nein, er legt seine Hand auf ihn und spricht mit ihm und tröstet ihn: „Fürchte dich nicht!“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Jesus ist die große Key-Person\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>„Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, doch schau her: Ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zum Totenreich.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"17-18\">Offenbarung 1,17b+18\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Jesus ist die große Schlüssel-Person, die alles umspannt von allem Anfang an – „der Erste!“ – bis zum ganzen Schluss – „der Letzte“. Darin eingeschlossen ist die große Weltgeschichte der Völker; sie sind vor Gott „wie ein Tropfen aus dem Eimer“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"40\" data-verse=\"15\">Jesaja 40,15\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Mittendrin finden wir auch die Geschichte des jüdischen Gottesvolkes: „Tröstet, tröstet mein Volk! Spricht euer Gott“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"40\" data-verse=\"1\">Jesaja 40,1\u003C\u002Fspan>). Und genauso die Geschichte der Gemeinde von Jesus: „Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes … Er ist vor allem da, und in ihm hat alles Bestand.” Und „er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"15-18\">Kolosser 1,15.17.18\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Was Johannes hört und sieht, kommt von Jesus Christus, der seit seiner Auferstehung von den Toten und der Rückkehr ins ewige Reich seines Vaters als Gottes Sohn wirkt und regiert. Deshalb kann Jesus Johannes offenbaren, was in Zukunft geschehen wird. All das schrieb Johannes in dieses Buch, er notierte in eigenen Worten, was er sah, er zitierte auch wörtlich, was er hörte.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Der Herr Jesus kommt bald\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Wir lesen am Ende der Offenbarung u. a.: „Der Engel sagte zu mir: ‚Diese Worte sind zuverlässig und wahr. Der Herr selbst, der Gott, dessen Geist durch die Propheten spricht, hat seinen Engel gesandt. Er sollte seinen Dienern zeigen, was in Kürze geschehen muss.‘\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>– ‚Gebt acht: Ich komme bald. Glückselig ist, wer an den prophetischen Worten in diesem Buch festhält.‘ –\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ich, Johannes, habe das alles gehört und gesehen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Und als ich es gehört und gesehen hatte, warf ich mich vor dem Engel nieder. Ich wollte ihn anbeten, denn er hatte mir all das gezeigt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Aber er sagte zu mir: ‚Tu das nicht! Ich bin ein Diener Gottes wie du und deine Brüder und Schwestern, die Propheten. Ich bin wie alle anderen, die an den Worten dieses Buches festhalten. Bete Gott an!‘\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dann sagte der Engel zu mir: \u003Cbr>‚Behalte nicht für dich, was an prophetischen Worten in diesem Buch steht. Denn der Zeitpunkt steht kurz bevor, an dem sie in Erfüllung gehen.‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"6-10\">Offenbarung 22,6-10\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wir haben Grund genug, diese Worte zu Herzen zu nehmen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Sr. Heidemarie Führer\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Diakonissenmutterhaus Aidlingen\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de\">Diakonissenmutterhaus Aidlingen\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>","images\u002F165\u002Fhat-jesus-christus-die-offenbarung-an-johannes-diktiert.webp",{"cluId":597,"questionNr":598,"slug":599,"question":600,"shortAnswer":601,"longAnswer":602,"image":603,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000330","330","gibt-es-gott","Gibt es Gott?","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW18592139 BCX0\">Gibt es Gott? Ja!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW18592139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW18592139 BCX0\">Er hat sich im Besonderen durch Jesus Christus offenbart. Das heißt: Wer Gott wirklich ist, wird durch Jesus sichtbar. Wir können eine persönliche Beziehung zu ihm haben und Gott so selbst kennenlernen. Darüber gibt es verschiedene philosophische und naturwissenschaftliche Argumente, die für die Existenz Gottes sprechen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Die Frage nach der Existenz Gottes ist wohl eine der ältesten und wichtigsten Fragen der Menschheit. Wie können wir Menschen Gott erkennen? Können wir wissen, dass Gott existiert? \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Wie können wir Gott erkennen, wenn wir ihn nicht mit unseren Sinnen sehen oder fühlen können? Wir können ihn nur dann erkennen, wenn er sich selbst offenbart. Gott hat sich zu erkennen gegeben. Zunächst \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">ganz allgemein\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> durch seine \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Schöpfung aber\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> dann\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> auch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> ganz einzigartig und persönlich in Jesus Christus und durch seine Auferstehung. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">In Jesus ist Gott sichtbar geworden. An ihm können wir nicht nur erkennen, dass Gott existiert, sondern auch, wie er ist und wie er zu uns steht. Wenn wir Gott verstehen wollen, müssen wir unseren Blick auf Jesus richten. Jesus selbst sagte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"9\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Johannes 14,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">9\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">) \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">In den Evangelien in der Bibel können wir viele glaubwürdige und gut überlieferte Berichte über Jesus und sein Leben nachlesen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Wie offenbarte sich Gott in Jesus Christus?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott der Liebe\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Jesus zeigt uns durch seine Taten, wie Gott ist. Jesus hat Kranke geheilt, den Armen und Schwachen geholfen, sich Bedürftigen und Ausgegrenzten zugewandt. Jesus hat nie jemanden abgewiesen, sondern ist allen Menschen mit Liebe und Mitgefühl genau in ihrer Situation begegnet.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Daraus können wir erkennen, dass Gott ein liebender und gnädiger Gott ist, der unsere Sorgen und Ängste ernst nimmt. Daher sagte Jesus auch: „Das ist mein Gebot: Ihr sollt einander lieben – so wie ich euch geliebt habe.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"12\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Johannes 15,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">12\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott der Gnade\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Jesus hat immer wieder Menschen vergeben, die Fehler gemacht haben. Egal ob es eine Ehebrecherin war, ein Zöllner oder ein Dieb am Kreuz. Jesus zeigte, dass Gottes Gnade keine Grenzen hat. Er sagte zu den Sündern: „Deine Sünden sind dir vergeben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"48\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Lukas 7,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">48\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> Dadurch erkennen wir, dass Gott ein gnädiger Gott ist, der uns unsere Sünden vergibt. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott des Friedens\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Jesus spricht oft vom Frieden und bietet uns diesen an. Er sagte zu seinen Jüngern: „Zum Abschied schenke ich euch Frieden. Ich gebe euch meinen Frieden.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"27\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Johannes 14,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">27\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> Gott ist also nicht ein Gott des Kampfes oder der Unruhe und er steht uns auch in schwierigen Zeiten zur Seite. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott der Wahrheit\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Johannes 14,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">6\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> Er hat immer die Wahrheit gesprochen und gelehrt, egal wie unbequem sie war. Durch Jesus erfahren wir, dass Gott ein Gott der Wahrheit ist, der uns die Erkenntnis und Weisheit schenkt und uns den Weg für unser Leben zeigt. Ebenso sollen auch wir in der Wahrheit leben und uns nicht der Lüge hingeben.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott der Stärke\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Gott ist nicht nur der Schöpfer der Welt, jedes Menschen und aller Galaxien, er hat auch den Tod selbst besiegt durch die Auferstehung von Jesus nach seinem Tod am Kreuz. Jesus ist der Sieger über alles Leid in der Welt und Ursprung aller Stärke und Macht. Wenn wir schwach sind, können wir uns an Gott wenden, der uns Kraft und Mut schenkt. Der Apostel Paulus schrieb: „Ich bin allem gewachsen durch den, der mich stark macht.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"13\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Philipper 4\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">13\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">) \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Diese Stärke kommt nicht aus uns selbst, sondern durch den Glauben an einen allmächtigen Gott, der uns nie verlässt.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Gott hat sich also durch Jesus Christus offenbart als ein Gott der Liebe, der Gnade, des Friedens, der Wahrheit und der Stärke. Im Leben von Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> sehen wir, dass Gott gerecht und mitfühlend ist, unsere Sorgen kennt und unser Freund und Retter sein will. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Gibt es auch Argumente für die Existenz Gottes? \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"15\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">1. Petrus 3,15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> werden wir aufgefordert, bereit zu sein, unseren Glauben zu begründen. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19\">Römer 1,19\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> heißt es: „Denn sein unsichtbares Wesen ist seit der Erschaffung der Welt erkennbar geworden – und zwar an dem, was er geschaffen hat.“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Die Bibel sagt uns also, dass sich unsere Überzeugung für die Existenz Gottes auf Gründe stützen kann, die durch Vernunft und Erfahrung erkannt werden können. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein gutes Argument hat wahre Voraussetzungen (auch Prämissen genannt) und eine logisch zwingende Schlussfolgerung (auch Konklusion genannt). Ziel von Argumenten ist es, strittige Aussagen auf unstrittige zurückzuführen. Sie können uns helfen, unsere Gedanken gemeinsam zu erforschen und zu diskutieren. In den folgenden Abschnitten wollen wir uns die drei wichtigsten Argumente für die Existenz Gottes anschauen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch3>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">1. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das Kosmologische Argument\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh3>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das kosmologische Argument beschäftigt sich mit der Frage nach dem Ursprung des Universums. Es geht davon aus, dass alles, was anfängt zu existieren, eine Ursache haben muss. Das Universum hat angefangen zu existieren, also braucht auch das Universum eine Ursache. Diese Ursache ist Gott. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Etwas formaler sieht das Argument wie folgt aus: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Alles, was anfängt zu existieren, hat eine Ursache.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das Universum hat angefangen zu existieren.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das Universum hat eine Ursache. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Diese Ursache ist Gott.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Dieses Argument wurde von dem \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Theologen Thomas von Aquin formuliert. Es fängt in der ersten These mit der Idee an, dass alles, was anfängt zu existieren, eine Ursache braucht. Das scheint einleuchtend, denn in unserer Erfahrung gibt es kein Gegenbeispiel, bei dem Dinge gänzlich ohne Ursache auftreten. Wenn man glaubt, dass Dinge einfach aus dem Nichts kommen können, wäre das schlimmer, als einem Zauberkünstler zu glauben. Wenn ein Zauberkünstler einen Hasen aus dem Hut zieht, dann hat man immerhin noch den Zauberkünstler und den Hut. Aber selbst da sind wir zumindest mal skeptisch, ob der Hase tatsächlich aus dem Nichts kam. Warum sollten wir dann einfach glauben, dass Dinge gänzlich ohne Ursache aus dem Nichts kommen sollten? Nein, wir lernen aus unserer Erfahrung: Von nichts kommt nichts. Wenn das Universum angefangen hat zu existieren, braucht es auch eine Ursache.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Hat das Universum angefangen zu existieren oder existiert es schon seit aller Ewigkeit? Zwei verschiedene Gedankengänge können wir hier gehen: einen philosophischen und einen wissenschaftlichen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch4>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Philosophischer Gedankengang\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh4>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Wenn wir uns Gedanken über die Unendlichkeit machen, können wir etwas Spannendes erkennen. In unserer Lebenserfahrung finden wir keine abgeschlossene Unendlichkeit. Wir können zwar zum Beispiel unendlich viele Zahlen nach oben zählen (1, 2, 3, 4\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">…), aber wir können nie sagen: „Jetzt bin ich bei unendlich angekommen.“ Eine Unendlichkeit findet sich in unserer Erfahrung immer nur als ein Potenzial und nie als eine Tatsache wieder.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Stellen wir uns vor, dass wir im Supermarkt an der Kasse stehen und vor uns erstreckt sich eine unendlich lange Schlange. Das würde bedeuten, dass wir niemals ankommen und bezahlen könnten. Es wäre eine endlose Warteschleife, in der wir nie die Gelegenheit hätten, selbst zu bezahlen, ganz egal, wie lange wir anstehen. Denn es gäbe immer eine weitere Person, die vor uns steht. Das \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">ist geradezu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> unvorstellbar. Eine tatsächliche Unendlichkeit kommt in unserer Erfahrung nicht vor. Wenn wir jedoch behaupten würden, dass das Universum unendlich alt ist, müssten wir annehmen, dass bereits unendlich viele Tage vergangen sind. Um bei unserem Beispiel zu bleiben, wäre das so, als hätten wir bereits unendlich viele Tage in einer endlosen Warteschlange erlebt und wären jetzt endlich an der Reihe zu zahlen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein weiteres Beispiel: Stellen wir uns zwei Planeten vor, die um die Sonne kreisen. Der eine Planet A umkreist die Sonne fünfmal im Jahr, während der andere Planet B zehnmal im Jahr kreist. Mit jedem Jahr wird der Unterschied also größer. Nach 10 Jahren hat Planet A 50 Umläufe vollendet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> und Planet B bereits 100.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Was passiert jedoch, wenn unendlich viele Jahre vergehen? Interessanterweise verschwindet der Unterschied. Planet A hat unendlich viele Umläufe\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> und Planet B ebenfalls. Das scheint doch ein komischer Widerspruch zu sein.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Durch solche Absurditäten wirkt es sinnvoll, dass eine tatsächliche Unendlichkeit unmöglich ist. Dadurch könnten wir solche Widersprüche vermeiden. Aber dann ist auch das Universum nicht unendlich alt und braucht einen wirklichen Anfang. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch4>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wissenschaftlicher Gedankengang\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh4>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wir haben auch wissenschaftliche Gründe anzunehmen, dass das Universum nicht seit Ewigkeit existiert, sondern einen Anfang hat. Der zweite Satz der Thermodynamik besagt, dass in einem abgeschlossenen System die Unordnung immer zunimmt. Im Universum bedeutet das, dass Energie sich zunehmend verteilt und weniger nutzbar wird. Wenn das Universum unendlich alt wäre, müsste die Energie bereits völlig verteilt und die Unordnung maximal sein. Da wir aber immer noch Energiequellen wie Sterne haben, kann das Universum nicht unendlich alt sein. Es muss also einen Anfang gehabt haben.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Edwin Hubble entdeckte, dass das Licht von fernen Galaxien ins Rötliche verschoben ist. Das nennt man „Rotverschiebung“. Diese Rotverschiebung zeigt uns, dass sich die Galaxien von uns wegbewegen. Das Universum dehnt sich also aus. Wenn das Universum sich ausdehnt, bedeutet das, dass es früher kleiner und dichter war. Das würde bedeuten, dass es einen Anfang hatte. Hubbles Entdeckung der Rotverschiebung unterstützt also die Idee, dass das Universum nicht unendlich alt ist, sondern einen konkreten Startpunkt hatte.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Damit haben wir sowohl wissenschaftliche als auch philosophische Gründe, die den Anfang des Universums glaubwürdig machen. Wenn die ersten beiden Prämissen richtig sind, dann folgt die dritte zwingend, nämlich, dass das Universum eine Ursache hat.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wie können wir uns diese Ursache des Universums vorstellen? Die Ursache des Universums kann schon mal nicht selbst ein Teil des Universums sein. Denn sonst hätte sich das Universum, das noch nicht existiert, selbst erschaffen. Das heißt, dass die Ursache außerhalb des Universums sein muss. Also raumlos, zeitlos und materielos. Dazu muss diese Ursache außerordentlich mächtig sein, um das Universum zu erschaffen, und es muss ein persönliches Wesen sein, um die Entscheidung fassen zu können, ein Universum überhaupt erst zu kreieren. Wir haben also ein raum-, zeit- und materieloses Wesen, das überaus mächtig ist und persönlich. Diese Ursache nennen wir Gott.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Die Bibel sagt in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">1.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Mose 1,1\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">: „Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.“ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch3>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">2. Das teleologische Argument\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh3>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das teleologische Argument, auch als Design-Argument bekannt, weist auf die Ordnung und Komplexität des Universums hin. Diese Ordnung kann drei verschiedene Gründe haben: Notwendigkeit, Zufall und Design. Wie wir gleich sehen werden, sind Notwendigkeit und Zufall keine glaubwürdigen Theorien. Deswegen ist es wahrscheinlich Design.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Formal: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Die Feinabstimmung des Universums ist entweder das Ergebnis von Notwendigkeit, Zufall oder Design.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Es ist nicht das Ergebnis von Notwendigkeit oder Zufall\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Daher ist die Feinabstimmung des Universums das Ergebnis von Design.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Dieses Argument wurde schon von Sokrates und Platon diskutiert. Welcher der drei möglichen Gründe ist nun der sinnvollste?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">„Notwendig“ bedeutet, dass das Universum gar nicht anders hätte sein können. Es musste einfach genauso existieren. Punkt. Wie realistisch ist das aber wirklich? Hätte es nicht auch anders sein können? Hätten wir uns nicht auch in einer anderen Galaxie befinden können? Hätte es nicht einen Planeten mehr oder weniger geben können, der unsere Umlaufbahn verändert? Hätte die Erde nicht etwas größer oder kleiner sein können? Das alles sind Möglichkeiten, die zwar nicht das tatsächliche Universum beschreiben, aber trotzdem nicht undenkbar scheinen. Dass das Universum also nur genauso sein konnte, wie es ist, ist nicht besonders überzeugend. Solange es keine klaren Gründe gibt, anzunehmen, dass das Universum notwendigerweise existiert, ist diese Erklärung nicht ausreichend.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">„Dass es Leben im Universum gibt, ist purer Zufall.“ So etwas hört man häufiger. Aber wie hoch sind denn die Chancen, dass das Leben auf der Erde zufällig entstanden ist? Das Universum ist wie ein Uhrwerk abgestimmt. Das zeigt sich in Systemen der Natur und in physikalischen Konstanten. Wäre die Schwerkraft nur ein Bruchteil kleiner oder größer als 9,81 m\u002Fs², würde das ganze Universum entweder zu einem unendlich dichten und schweren Klumpen zusammenfallen oder sich so weit ausdehnen, dass sich nicht einmal Umlaufbahnen um anderen Planeten oder Sonnen bilden könnten. Leben wäre dann nicht möglich. Berechnungen zeigen, dass das Leben auch unmöglich wäre, wenn die starke Kernkraft, die Protonen und Neutronen im Atomkern zusammenhält, auch nur um 5\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">% stärker oder schwächer wäre. Auch die Stärke der Kernkräfte scheint aufs Genaueste abgestimmt zu sein. Diese Kräfte bestimmen die Stabilität von Atomkernen und die Art und Weise, wie Atome miteinander reagieren. Wenn diese Kräfte nicht genau richtig eingestellt wären, könnten keine stabilen Elemente entstehen. Die Chance, dass Leben zufällig entsteht, ist verschwindend gering. Wenn es tatsächlich nur Zufall war, gleicht \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">das geradezu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> schon wieder einem Wunder\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Schließlich bleibt Design als Erklärung. Wenn Gott der Schöpfer des Universums ist, ist es nicht überraschend, dass Leben im Universum möglich ist. Es ist nicht überraschend, dass das Universum \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">geradezu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> wie ein Uhrwerk abgestimmt ist. Design ist also nicht nur die Theorie, die die meiste Erklärungskraft hat, sondern auch die sinnvollste Erklärung, vor allem im Vergleich zu den Alternativen. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Es ist also vernünftig anzunehmen, dass das Universum einen Designer hat. Dieser Designer ist Gott.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"1\">Psalm 19,1\u003C\u002Fspan> heißt es: „Die Himmel erzählen von Gottes Herrlichkeit. Das Sternenzelt verkündet das Werk seiner Hände.“\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch3>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">3. Das moralische Argument \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh3>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wenn Gott nicht existiert, gibt es keine objektiven moralischen Werte und Verpflichtungen. Es gibt aber objektive moralische Werte und Verpflichtungen. Deswegen können wir schlussfolgern: Gott existiert.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Formal: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Der amerikanische Religionsphilosoph William Lane Craig formuliert das moralische Argument in der Regel folgendermaßen:\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wenn Gott nicht existiert, gibt es keine objektiven moralischen Werte und Verpflichtungen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Es gibt jedoch objektive moralische Werte und Verpflichtungen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Daher existiert Gott.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">„Das ist doch unfair!“ „Das ist nicht gerecht!“ Das hat jeder von uns schon einmal gesagt. Aber wer bestimmt eigentlich, was fair ist, was gerecht ist? Darf das jeder selbst entscheiden? Worin sollte man eine objektive Moral gründen können, wenn nicht in Gott? Ist es so wie bei Eiscreme, wo der eine \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">eben Erdbeere\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">, der andere Schokolade mag, aber es keine objektiv „beste“ Eissorte gibt? Muss man sagen, dass Moral und Gerechtigkeit tatsächlich nur ein Nebenprodukt von sozialen und evolutionären Entwicklungen sind? Dass \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">alles eigentlich\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> nicht wirklich, nicht objektiv\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> richtig oder falsch ist, sondern höchstens kulturell nicht angebracht? \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">So wäre Sklaverei zum Beispiel gar nicht \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">wirklich moralisch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> falsch, sondern lediglich heute nicht mehr in Mode. Müsste man dann sagen, dass für die Menschen im Jahr 1820 Sklaverei eigentlich in Ordnung war? Kann man sagen, dass Moral eben von der Kultur, der Zeit oder der Religion abhängt? \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Nein! Der Wissenschaftsphilosoph Michael Ruse sagte zu Recht: „Der Mann, der sagt, dass es moralisch akzeptabel ist, kleine Kinder zu vergewaltigen, irrt sich genauso wie der Mann, der sagt, 2+2=5.“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Aber woher wissen wir überhaupt, dass es eine objektive Moral gibt? Jeder von uns hat ein Empfinden für Gerechtigkeit. Wenn wir Böses in der Welt sehen, können wir es oft kaum ertragen und wollen einschreiten. Gute Taten belohnen und fördern wir, Verbrecher stellen wir vor Gericht, um Gerechtigkeit zu bekommen. Wenn wir Aussagen über Gerechtigkeit treffen, sagen wir nicht nur, dass wir jetzt gerade eine Laune empfinden, die eine gewisse Neigung hat, sondern dass hier etwas Allgemeingültiges beansprucht wird. Dieses starke Gefühl für eine objektive, für alle gültige Moral begegnet uns jeden Tag und wird uns vor allem dann vor Augen geführt, wenn wir Ungerechtigkeit hautnah erleben. Solange es kein überzeugendes Argument gibt, nicht auf diese Intuition zu vertrauen, ist der Glaube an eine objektive Moral gerechtfertigt. Vielmehr ist dieser Glaube an eine Moral, die für alle Menschen gültig ist, notwendig, um wirklich moralisch gut zu leben und sein Verlangen nach Gerechtigkeit auch für andere geltend zu machen. Ohne Gesetzgeber kann es auch kein Gesetz geben. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Dann ist durch dieses Argument auch der Glaube an Gott gerechtfertigt, denn nur durch Gott können wir einen objektiven Standard für Moral festlegen. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MIC\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"8\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Micha 6,8 \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">steht: „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Es wurde dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: das Rechte tun, Nachsicht mit anderen haben und bewusst den Weg mit deinem Gott gehen.“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Es gibt also tatsächlich gute Gründe zu glauben, dass Gott existiert\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Aber Glaube ist mehr als nur Theorie. Deswegen möchte ich dazu einladen, Gott ganz persönlich kennenzulernen und durch sein Wort, Lobpreis, Gemeinschaft und Gebet mit ihm in eine lebendige Beziehung zu kommen. Sprich mit Menschen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">, die schon Erfahrungen mit Gott gemacht haben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> und öffne dein Herz für Gottes Wirken und seine Liebe zu dir.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Cornelius Doll\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F330\u002Fgibt-es-gott.webp",{"cluId":605,"questionNr":606,"slug":607,"question":608,"shortAnswer":609,"longAnswer":610,"image":611,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000324","324","warum-ist-israel-gottes-volk","Warum ist Israel Gottes Volk?","\u003Cp>Einer der großen „Israeltexte“ der Bibel ist \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"6-8\">5. Mose 7,6-8\u003C\u002Fspan>. Dort wird über Israel gesagt: „Der Herr, dein Gott, hat dich erwählt.“ Israel ist Gottes Volk, weil Gott es erwählt hat. Unter all den Völkern fiel seine Wahl auf dieses eine Volk: Israel. So wurde Israel zu Gottes „Eigentumsvolk“.\u003C\u002Fp>","\u003Cp>Der Bibeltext aus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"6-8\">5. Mose 7,6-8\u003C\u002Fspan> ist so bedeutungsvoll, dass er hier zunächst komplett zitiert werden soll:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Du, Israel, bist ein besonderes Volk, du bist heilig für den HERRN, deinen Gott. Der HERR, dein Gott, hat dich erwählt: Als einziges Volk unter allen Völkern der Erde sollst du ihm gehören. Nicht weil ihr zahlreicher seid als alle Völker, empfindet der HERR Zuneigung zu euch. […] Sondern aus Liebe zu euch hat der HERR es getan. Er hält sich an den Eid, den er euren Vorfahren geschworen hat.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gott erwählt Israel\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Gott hat Israel erwählt. Das macht Israel so besonders. Zunächst stutzt man beim Lesen: Warum ausgerechnet Israel? Warum nicht irgendein anderes Volk? Der Grund liegt nicht darin, dass Israel zahlreicher (oder besser, freundlicher, kreativer, schöner usw.) wäre. Dass Gott Israel erwählt hat, liegt nicht an Israel. Es liegt an Gott. Zwei Gründe werden genannt, die gegensätzlicher kaum sein könnten: Gott hat Israel erwählt, weil er es liebt und weil er seinen Eid an die Vorfahren (Israels Urväter) hielt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Beginnen wir mit der Liebe. Es war eine Regung des Herzens, die Gott zu Israel gezogen hat. Scheinbar hat sich Gott, um es vereinfacht zu sagen, in dieses kleine Völkchen „verliebt“. So etwas kann man nicht erklären und muss es auch nicht. Es findet einfach statt und führte in diesem Fall zur Erwählung Israels. Gott ist also mit ganzem Herzen bei Israel, seine Erwählung ist von seinem Innersten getragen und hat eine tief emotionale Seite. Das sieht man auch an Stellen, wo Gott Israel als seine „Ehefrau“ bezeichnet (z. B. in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HOS\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"4\">Hosea 2,4\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HOS\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"18\">+18\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"8\">Hesekiel 16,8\u003C\u002Fspan>). Oder in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ZEC\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"12\">Sacharja 2,12\u003C\u002Fspan>, wo Israel Gottes „Augapfel“ genannt wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Das andere ist der Eid an die Väter. Gott hat den Stammvätern Israels gegenüber einen Schwur geleistet bzw. einen Bund mit ihnen geschlossen. Das fängt schon bei Abraham an (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"1-3\">1. Mose 12,1-3\u003C\u002Fspan>). Gott versprach Abraham, dass er ein Land bekommen und dass aus ihm ein Volk hervorgehen sollte. Volk plus Land ergibt eine Nation. Diese Nation wiederum sollte zum Segen für die gesamte Menschheit werden. Das versprach Gott dem Abraham frei in die Hand. Dieser Eid (oft Abrahambund genannt) wurde später weitergereicht. Er wanderte über Isaak zu Jakob und mündete ein in das Volk Israel (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"1-22\">1. Mose 17\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"1-6\">26\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"1-22\">28\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"35\" data-verse=\"9-15\">35\u003C\u002Fspan>). Israel ist dieses Volk, das das versprochene Land besitzen und zum Segen der Welt werden soll. Das hat Gott versprochen, also hält er es auch.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Gott hat Israel aus Liebe erwählt. Dahinter steht sein Herz, nicht nur das kalte Einhalten eines Versprechens. Umgekehrt gilt aber auch: Gott hält sein Versprechen an die Väter, an Abraham, Isaak und Jakob. Dahinter steht sein Wort, nicht nur eine Emotion, die kommen und gehen kann. Beides zusammen, Liebe und Eid, Herz und Wort, führt zur Erwählung Israels. So ist Gott!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Ist Israel immer noch erwählt?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Christen haben oft gefragt, ob das jüdische Volk bis zum heutigen Tag erwählt ist. Das ist tatsächlich der Fall. Selbst nach der „Christus-Krise“ – als das Volk Israel Jesus abgelehnt hat – bleibt Gott seinem Volk treu und hält an seiner Erwählung fest. Das kann man gut an \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"28\">Römer 11,28\u003C\u002Fspan> sehen: „Betrachtet man es von der Guten Nachricht her, dann sind sie Feinde geworden. […] Betrachtet man es aber von daher, dass Gott sie erwählt hat, dann bleiben sie von Gott geliebt.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Apostel Paulus schreibt an dieser Stelle aus zwei unterschiedlichen Perspektiven über Israel. Es ist, als würde er zwei verschiedene Brillen nutzen. Wenn er durch die Evangeliumsbrille schaut, dann sieht er in Israel viele „Feinde“: Juden, die Jesus und die gute Nachricht ablehnen. Das hat Paulus selbst erlebt und das hat ihm viel Schmerz zugefügt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"1-2\">Römer 9,1-2\u003C\u002Fspan>). Wenn Paulus aber durch die Erwählungsbrille schaut, kommt er zu einem ganz anderen Ergebnis. Dann sieht er, dass die Juden noch immer Gottes geliebtes Volk sind. Das heißt: Obwohl viele Juden Jesus ablehnen, bleibt die Erwählung bestehen. Die Juden sind und bleiben erwählt und geliebt. Daran ändert sich nichts. Wie erstaunlich!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Israels Erwählung und das Wesen Gottes\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Viele Christen irritiert das. Sie fragen: „Wie kann das sein?“ Die Antwort ist einfach: Weil Gott treu ist. Im Neuen Testament wird von Gott gesagt: „Aber wenn wir treulos sind, bleibt er trotzdem treu. Denn er kann nicht sich selbst untreu werden“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2TI\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"13\">2. Timotheus 2,13\u003C\u002Fspan>). Gott bleibt auch angesichts menschlicher Untreue treu. Weil er treu ist. Auf Israel angewandt bedeutet dies, dass Gott trotz aller Schwierigkeiten, die er mit diesem Volk hatte und hat, ihm immer treu bleiben wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>An dieser Stelle hat sich die Christenheit ein großes Problem eingehandelt. Über viele Jahrhunderte hat man diese biblischen Zusammenhänge nicht gesehen oder ignoriert. Die sog. „Ersatztheologie“ hat sich eingeschlichen und wurde zur Mainstream-Theologie im Hinblick auf Israel. Die Ersatztheologie besagt: „Gott hat mit Israel Schluss gemacht und hat es durch die Gemeinde Jesu ersetzt. Jetzt sind wir Christen dran!“ Für die Juden hatte das fatale Folgen. Denn im Mittelalter sah man sie nicht nur als „verworfen“ an, sondern man hat sie zugleich verfolgt, vertrieben, geschändet und ermordet – und all das „im Namen Jesu“. Mit diesem „verworfenen Volk“, den „Christusmördern“, durfte man, so die Meinung, verfahren, wie man wollte, und so hat man Bosheit und Hass an ihnen ausgelassen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ersatztheologie und Judenfeindschaft haben dazu geführt, dass sich das Volk der Juden von Jesus und allem Christlichen ferngehalten hat. Sie haben aber auch Auswirkungen auf uns Christen: Wer an die Ersatztheologie glaubt, der glaubt im tiefsten Inneren an einen untreuen Gott. An einen Gott, der seine Erwählten aufgibt und durch andere ersetzt. Das Gift der Ersatztheologie schadet nicht nur den Juden – es schadet auch uns Christen. Es zersetzt den Glauben. Deshalb ist es doppelt wichtig, sie ein für allemal auszuräumen. Gott ist treu! Sowohl zu uns Christen als auch zu den Juden. Das ist die biblische Wahrheit.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Zukunftsperspektiven\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Gottes Treue führte schon in alter Zeit dazu, dass er Israel die allergrößten Versprechen mit auf den Weg gab. Gott versprach Israel eine grandiose Wiederherstellung: eine Rückkehr ins Land der Bibel und eine innere Erneuerung der Herzen am Ende der Tage. Diese Versprechen gelten kollektiv ganz Israel (z. B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JER\" data-chapter=\"30\" data-verse=\"3-24\">Jeremia 30–33\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"36\" data-verse=\"1-38\">Hesekiel 36–39\u003C\u002Fspan>). Noch weiter ging Paulus mit der großen Zusage, dass „ganz Israel gerettet werden“ wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"26\">Römer 11,26\u003C\u002Fspan>). Ganz Israel, nicht nur ein Teil. Es werden also nicht nur die Christen gerettet, sondern auch die Juden. Das ist der Höhepunkt der Versprechen Gottes an Israel. Daran wird deutlich: Gott meint es ernst mit der Erwählung Israels und hält sie bis zum Schluss durch. Israel wird nicht auf der Strecke bleiben, sondern ans Ziel kommen, und mit der Gemeinde Jesu zusammen die Ewigkeit verbringen. Was für eine Perspektive!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dr. theol. Tobias Krämer\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Christen an der Seite Israels e.V.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.csi-aktuell.de\u002F\">www.csi-aktuell.de\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>","images\u002F324\u002Fwarum-ist-israel-gottes-volk.webp",{"cluId":613,"questionNr":614,"slug":615,"question":616,"shortAnswer":617,"longAnswer":618,"image":619,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000039","39","wie-funktioniert-die-auferstehung-von-jesus-christus","Wie funktioniert die Auferstehung von Jesus Christus?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW143327840 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">Die Auferstehung von Jesus Christus ist eine der zentralen Lehren des christlichen Glaubens\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\"> und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">unterscheidet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\"> ihn von anderen Religionen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">. Die Bibel betont, dass Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">nicht nur tatsächlich körperlich starb, sondern nach drei Tagen leibhaftig von den Toten auferstand\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"4\">1. Korinther 15,4\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW143327840 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">Nur weil Jesus die komplette Kont\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">r\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">olle über Leben und Tod hat, kann die Auferstehung mit der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">Wissenschaft \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">in Einklang stehen. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">Deshalb hat\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\"> seine Auferstehung auch mit dem Schicksal von allen Menschen zu tun\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW143327840 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Die Auferstehung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> – \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">eine zentrale Lehre im Neuen Testament\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Die körperliche Auferstehung von Jesus Christus ist eine der zentralen Lehren des christlichen Glaubens\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">S\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">ie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> unterscheidet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> ihn von allen anderen Religionen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. Der christliche Glaube steht und fällt mit der Tatsache, dass Jesus von Nazareth nicht nur ein vorbildlicher Mensch, ein mächtiger Prophet, ein Wunderheiler oder ein begabter Lehrer war – sondern dass er real starb und nach wenigen Tagen leibhaftig von den Toten wieder auferstand. Keine andere \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">religiöse Richtung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> aus der damaligen Zeit behauptete etwas Vergleichbares \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW130409875 BCX0\">von ihren Anführern\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">!\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Christ\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">us \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">wird von allen vier Evangelien des Neuen Testaments eindeutig bezeugt und bildet stets ihren Höhepunkt. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">So z. B. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">i\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">n der letzten Szene des Matthäusevangeliums, des ersten Evangeliums\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">: Dort \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">gibt \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">der auferstandene Jesus seinen Nachfolgern den Befehl, alle Nationen zu Jüngern zu machen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">, u\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">nd sichert ihnen seinen Beistand zu (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"16-20\">Matthäus 28,16-20\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">). In manchen Evangelien, wie z.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">B. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">dem \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Lukas\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">evangelium\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">, wird zudem die Himmelfahrt \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> erwähnt (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"50-53\">Lukas 24,50-53\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Auch die Briefe des Neuen Testaments – vor allem die Briefe des Apostels Paulus – setzen die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> voraus. Es gibt nur wenige neutestamentliche Brief\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">, in de\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">nen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">die Tatsache der Auferstehung nicht explizit erwähnt wird. Paulus macht deutlich, dass die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> zu einem zentralen Bestandteil der Lehre der frühen Christen gehörte\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. So schreibt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> er den Gläubigen in der griechischen Stadt Korinth\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">:\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Was ich euch weitergegeben habe, habe ich selbst als Überlieferung empfangen. Grundlegend ist: Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es in der Heiligen Schrift steht. Er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift steht. Er hat sich \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW130409875 BCX0\">Kephas\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> gezei\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">gt, danach auch den Zwölf\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.“ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"3-5\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">1.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Korinther 15,3-5\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Der Tod von Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">– \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">im Neuen Testament bestätigt\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Natürlich kann es sich nur dann um eine Totenauferstehung handeln, wenn die Person davor tatsächlich tot war. Auch diese Tatsache wird von den Verfassern der neutestamentlichen Schriften ausdrücklich betont: Jesus wurde \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">an einem Folterinstrument hingerichtet und war biologisch gesehen tot\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">„\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">schrie laut auf und starb\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"37\">Markus 15,37\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">;\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> „e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">r ließ den Kopf sinken und starb\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"30\">Johannes 19,30\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">). Wie die Evangelisten berichten, wurde sein Leichnam vom Kreuz heruntergenommen und in eine Gruft gelegt (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"57-61\">Matthäus 27,57-61\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Es gab also\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> keine Zweifel an der Wirklichkeit seines Todes\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Auch in den Briefen des Neuen Testaments wird \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Tod \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">als selbstverständlich vorausgesetzt und sogar als ein zentrale\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Element des Glaubens erwähnt: „Christus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">ist für uns gestorben, als wir noch schwach waren. Das heißt: Er starb für Menschen, die zu diesem Zeitpunkt noch ohne Gott lebten!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"6\">Römer 5,6\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Im Buch der Offenbarung, dem krönenden Abschluss der Bibel, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">ringt \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">der Schreiber Johannes damit\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">, seine Vision des Sieges Gottes und der zukünftigen neuen Schöpfung mit menschlichen Worten zu beschreiben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. Darin\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> stellt sich Jesus ausdrücklich als der einst Tote und nun Auferstandene vor: „Ich war tot, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">doch schau her: Ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zum Totenreich.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">Offenbarung 1,18\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">– \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Urheber des Lebens\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Doch wie konnte Jesus von den Toten auferstehen, wenn so etwas nach dem heutigen Stand der Medizin \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">unmöglich ist? Ist es nicht absurd, an so etwas „Unwissenschaftliches“ zu glauben? Interessanterweise ist dieser \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">berechtigte Einwand keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Schon die Menschen, denen die ersten Nachfolger \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> von dessen Auferstehung erzählten, reagierten mit Skepsis, Unglauben und Spott. So beispielsweise in der altgriechischen Stadt Korinth\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Dort hielt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> der Apostel Paulus eine Rede \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">und wir \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">lesen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">über die Reaktion Folgendes\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">: „Als Paulus von der Auferstehung der Toten sprach, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">lachten ihn einige seiner Zuhörer aus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"32\">Apostelgeschichte 17,32\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Sogar unter den ersten Nachfolgern \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> schien es Menschen zu geben, denen die Tatsache der Totenauferstehung Mühe machte (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"12\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">1.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Korinther 15,12\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Die Frage, wie die Auferstehung von den Toten funktionieren konnte, lässt sich nur \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">so \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">beantworten\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">as Phänomen des Todes \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">war \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesus vollständig untertan\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">konnte \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von ihm außer Kraft gesetzt werden\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. In einer der ältesten uns überlieferten christlichen Predigten formuliert es Petrus, einer der engsten Nachfolger von Jesus, folgendermaßen: „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Ihr habt den getötet, der das Leben bringt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"15\">Apostelgeschichte 3,15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Weil Jesus der „Urheber \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">des Lebens“ ist, hat er das letzte Wort\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> und nicht der Tod. Das deckt sich mit der Selbstvorstellung von Jesus im Johannesevangelium\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Dort sagt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Jesus – kurz bevor er einen verstorbenen Freund zum Leben auferweckt – über sich\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"25\">Johannes 11,25\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Das bedeutet nichts \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">anderes\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">, als dass Jesus Christus Gott selbst ist, von dem das Leben ausgeht!\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Es verwundert daher nicht, dass Jesus schon vor seinem Tod seinen Nachfolgern gegenüber mehrfach ankündigte, dass er sowohl sterben als auch auferstehen würde\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Das wird \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">mehrfach in den Evangelien erwähnt \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">(z.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">B. in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"31\">Markus 8,31\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">). So wie der Tod \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> kein tragische\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Unglück war, war auch seine Auferstehung von Gott geplant und bewirkt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Damit wollte er \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">seinen Plan mit der Welt zur Vollendung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">bringen. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Die Folge der Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">– \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Entmachtung des Todes\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Daher ist die Auferstehung von Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">etwas\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> komplett ander\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">e\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> als andere Totenauferweckungen im Alten und im Neuen Testament, etwa das Kind aus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2KI\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"34\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">2.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Könige 4\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\"> oder das Mädchen aus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"21-43\">Markus 5,21-43\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. Auch bei diesen Menschen zeigte Gott bzw. Jesus, dass er die Macht über den Tod hat – doch waren ihre Totenauferweckungen nur „lebensverlängernde“ Maßnahmen. Die Auferstehung von Jesus dagegen markiert das absolute Ende der Herrschaft des Todes: „Wir wissen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">doch: Christus wird nicht mehr sterben, nachdem er vom Tod auferweckt wurde. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"9\">Römer 6,9\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">So schreibt der Verfasser des Briefes an die Hebräer, dass Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">„\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">durch seinen Tod den vernichten sollte, der Macht über den Tod hat. Das ist der Teufel. Und er sollte die Menschen aus der Angst vor dem Tod befreien. Diese Angst hielt sie ihr Leben lang in Sklaverei\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">“ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14\">Hebräer 2,14f\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Der Tod und die Auferstehung von Jesus waren buchstäblich notwendig, um \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">d\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">ie \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Herrschaft des Todes – der schon auf den ersten Seiten der Bibel \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW130409875 BCX0\">in Gottes\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> gute Schöpfung eindrang – \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">zu beenden\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">– \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">ein\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Vorgeschmack unserer Hoffnung\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Deshalb ist die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> auch ein Prototyp dessen, was am Ende der Zeiten \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">mit allen Menschen passieren wird\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Dann wird\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Gott seinen Plan zum krönenden Abschluss bringen und die gesamte Schöpfung erneuern\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">„\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Denn durch einen Menschen kam der Tod in die Welt. So bringt auch ein Mensch die Auferstehung der Toten. Weil wir mit Adam verbunden sind, müssen wir alle sterben. Weil wir aber mit Christus verbunden sind, werden wir alle lebendig gemacht. Das geschieht für jeden nach dem Platz, den Gott für ihn bestimmt hat: Als Erster wird Christus auferweckt. Danach, wenn er wiederkommt, folgen alle, die zu ihm gehören.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> […] \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Das geschieht ganz plötzlich, in einem Augenblick, beim letzten Trompetenstoß. Die Trompete wird erschallen – da werden die Toten zu unvergänglichem Leben erweckt. Wir aber werden verwandelt […]\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Dank sei Gott! Denn er schenkt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"21-23\">1. Korinther 15,21-23\u003C\u002Fspan>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"52\">52\u003C\u002Fspan>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"57\">57\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Dabei macht Jesus jedoch auch unmissverständlich klar, dass seine Auferstehung und sein Sieg über das Böse nicht nur eine pauschale, billige Hoffnung bringen. Sie machen auch deutlich, dass Gott eines Tages alles Böse in dieser Welt richten wird. Jesus sagt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">: „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Wundert euch nicht darüber: Es kommt die Stunde, in der alle Toten in ihren Gräbern seine Stimme hören. Sie werden alle herauskommen. Diejenigen, die Gutes getan haben, werden auferstehen, um das ewige Leben zu empfangen. Diejenigen aber, die Böses getan haben, werden auferstehen, um verurteilt zu werden\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"28-29\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Johannes 5,28\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">-29\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> Die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> liefert also einen Vorgeschmack auf Gottes Gericht über das Böse am Ende der Zeiten – und der Glaube an \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Tod und Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">von Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">w\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">i\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">rd\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\"> dabei über das ewige Schicksal eines Menschen entscheiden.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">Alexander \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW130409875 BCX0\">Dalinger\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130409875 BCX0\">   \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">Bibelschule Brake (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.bibelschule-brake.de\u002F\">https:\u002F\u002Fwww.bibelschule-brake.de\u002F\u003C\u002Fa>)  \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130409875 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130409875 BCX0\">Kontaktmission (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.kontaktmission.de\u002F\">https:\u002F\u002Fwww.kontaktmission.de\u002F\u003C\u002Fa>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F39\u002Fwie-funktioniert-die-auferstehung-von-jesus-christus.webp",{"cluId":621,"questionNr":622,"slug":623,"question":624,"shortAnswer":625,"longAnswer":626,"image":627,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000259","259","was-sagt-jesus-ueber-himmel-und-hoelle","Was sagt Jesus über Himmel und Hölle?","\u003Cp>Jesus spricht im Neuen Testament häufig über den Himmel. Er beschreibt ihn als Ort der Gemeinschaft mit Gott. Über die Hölle spricht Jesus seltener, aber eindringlich. Er beschreibt sie als Ort der Finsternis und des Zähneknirschens. \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Allerdings erklärt er nicht genau, wie diese Orte aussehen, sondern spricht meist in Gleichnissen. Durch sie ruft er seine Zuhörer zur Umkehr auf. Er betont, dass die Entscheidung für oder gegen ihn und seine Botschaft ewige Konsequenzen hat.\u003C\u002Fp>","\u003Cp>Niemand im Neuen Testament spricht so oft über Himmel und Hölle wie Jesus. Wie versteht er diese Begriffe und was will er erreichen, wenn er davon redet?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Festmahl oder Zähneknirschen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Jesus weiß, was er meint, wenn er vom Himmel redet, denn von dort kam er, um den Willen Gottes zu tun (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"38\">Johannes 6,38\u003C\u002Fspan>). Nachdem er sein Werk auf Erden vollendet hat, wird er zur Rechten Gottes im Himmel eingesetzt und von dort wiederkommen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"62\">Markus 14,62\u003C\u002Fspan>). Der Himmel ist damit auf besondere Weise mit Jesus verbunden. Das Himmelreich ist auch Kern der Botschaft Jesu. Es realisiert sich durch Jesu Person und sein Handeln (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"20\">Lukas 11,20\u003C\u002Fspan>). Für die Seinen hält Jesus fest: Sie sollen einmal mit ihm in seinem vollendeten Reich zu Tisch sitzen und Gemeinschaft haben (z. B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"29\">Matthäus 26,29\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Von der Hölle redet Jesus seltener. Wenn er es tut, dann nutzt er Bilder wie „ewiges Feuer“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"8\">Matthäus 18,8\u003C\u002Fspan>) oder „die völlige Finsternis; da draußen gibt es nur Heulen und Zähneklappern“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"12\">Matthäus 8,12\u003C\u002Fspan>). Die Schriftgelehrten und Pharisäer fragt er: „Wie wollt ihr der Höllenstrafe entkommen?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"33\">Matthäus 23,33\u003C\u002Fspan>) Die Rede von der Hölle rüttelt also das Gewissen wach und macht nachdenklich: Auf was baue ich mein Leben?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Kein Geografieunterricht, sondern Ruf zur Umkehr\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Jesus will keine „Jenseitsgeografie“ entfalten. Er erklärt nicht, wie genau Himmel und Hölle aussehen werden. Er will also nicht einfach nur informieren, als ob er die Frage „Brennt in der Hölle Feuer?“ beantworten wolle. Deshalb spricht Jesus besonders häufig in Gleichnissen. Von diesen erwarten Zuhörer nämlich bildliche Geschichten. Und Jesus erwartet von den Zuhörern, dass sie auf seine Gleichnisse reagieren. Wenn Jesus von der Hölle redet, dann geht es ihm also immer darum, dass die Menschen umkehren und anders denken und handeln als zuvor.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Das Gleichnis von der verschlossenen Tür\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Dieser Sinn der Rede von Himmel und Hölle wird im Gleichnis von der verschlossenen Tür deutlich. Auf dem Weg nach Jerusalem wird Jesus gefragt: „Herr, werden nur wenige gerettet?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"23\">Lukas 13,23\u003C\u002Fspan>) Jesus antwortet dann allen Anwesenden:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan>„\u003C\u002Fspan>Ihr müsst euch anstrengen, um durch die enge Tür hineinzukommen. Das sage ich euch: Viele werden hineinwollen, es aber nicht schaffen. Wenn der Hausherr aufsteht und die Tür verschließt, dann werdet ihr draußen stehen. Dort werdet ihr an die Tür klopfen und rufen: \u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>Herr, mach uns auf!\u003Cspan>‘ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Aber er wird euch antworten: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Ich kenne euch nicht. Wo kommt ihr her?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Dann werdet ihr sicher sagen: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken! Du hast auf den Straßen unserer Stadt gelehrt.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Aber der Hausherr wird euch antworten: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Ich kenne euch nicht. Wo kommt ihr her? Macht, dass ihr alle fortkommt, Ihr alle tut, was gegen Gottes Willen ist!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> Da draußen gibt es nur Heulen und Zähneklappern! Denn ihr werdet alle im Reich Gottes sehen: Abraham, Isaak, Jakob und sämtliche Propheten. Aber ihr selbst werdet ausgeschlossen sein. Viele werden kommen aus Ost und West und aus Nord und Süd. Sie werden im Reich Gottes zu Tisch liegen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"24-29\">Lukas 13,24-29\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Auch wenn die Begriffe Himmel und Hölle nicht vorkommen, wird hier viel darüber erklärt:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>1. Die Sache ist ernst! Jesus beschreibt mit aller Dringlichkeit, dass es ein „zu spät“ geben kann. Die Eingangstür in das Himmelreich wird eines Tages verschlossen werden. Dann wird es Menschen geben, die draußen stehen und hineinschauen, aber der Zutritt wird ihnen verweigert bleiben. Drinnen werden diejenigen aus aller Welt, die der Hausherr kennt, mit ihm am Tisch sitzen und ein großes Freudenmahl halten. Das ist der Himmel: pure Gegenwart und Gemeinschaft mit Gott. Draußen sein bedeutet ausgeschlossen zu sein von diesem Leben in Fülle, absolute Gottesferne. Da kann man nur weinen und verzweifeln: Das ist Hölle.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>2. In Beziehung leben! Die Zu-spät-Kommenden versuchen noch, den Hausherrn zu überzeugen, sie hereinzulassen. Sie erzählen ihm, dass er sie doch kennen muss: Sie saßen mit ihm am Tisch, er hat ihnen gepredigt. Hier wird deutlich: Dieser Hausherr ist Jesus selbst. Wir wissen, dass er mit allerlei Menschen Tischgemeinschaft hatte und umherzog und lehrte. Jesus antwortet ihnen aber: „Nein, ich kenne euch nicht. Ihr gehört nicht zu mir.“ Eine unpersönliche, flüchtige Bekanntschaft mit Jesus reicht also nicht aus. Jesus schließt Menschen nicht willkürlich aus, sondern zeigt: Es geht um eine vertrauensvolle Beziehung zu ihm, dem Herrn. Jesus ist die einzige Tür ins Himmelreich, und nur die Seinen kommen hinein. Das ausschlaggebende Kriterium ist also, ob man Jesu Lehre nicht nur hört, sondern ihm auch nachfolgt. Wer Jesu Ruf folgt und in Beziehung mit ihm lebt, dem wird die Tür offen stehen. Er soll gewiss sein: Selbst Zweifel und Schuld können mich nicht mehr von meinem Herrn trennen. Ich bin auf Jesu Namen getauft. Ich gehöre zu ihm. Er kennt mich!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>3. Nicht über die anderen reden! Über die Frage, wer gerettet wird und „reinkommt“ und wer „draußen bleiben muss“, sollen wir nicht spekulieren. Der Unbekannte will darüber mit Jesus diskutieren, als er nach der Anzahl der Geretteten fragt. Jesus antwortet der ganzen Menge mit dem Gleichnis, das dazu auffordert, die eigene Stellung zu Jesus zu bedenken, statt über das Ende der anderen zu reden. Himmel und Hölle betreffen in erster Linie mich, denn Jesus ruft mich zur Umkehr, um ihm nachzufolgen, und nicht zum Umdrehen nach den anderen, um sie zu beurteilen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>4. Jetzt ist die Zeit! Setzt alles daran, euch jetzt durch diese enge Tür zu quetschen, auch wenn die anderen das nicht tun, so sagt es Jesus. Noch ist es möglich! Der Hausherr ist noch nicht aufgestanden, um die Tür zu schließen. Das wird am Tag der Wiederkunft und des Gerichts passieren. Bis dahin gilt Jesu Ruf zur Umkehr: \u003Cspan>„\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Die von Gott bestimmte Zeit ist da. Sein Reich kommt jetzt den Menschen nahe. Ändert euer Leben und glaubt dieser Guten Nachricht!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"15\">Markus 1,15\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Eine wichtige Entscheidung\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Es hat also Konsequenzen, ob man Jesu Botschaft annimmt oder ablehnt. Jesus beschreibt diesen letzten Ernst der Entscheidung. Umkehr geschieht aber nicht aus Höllenangst, sondern weil Jesus ruft. Das Furchtbare der Hölle sind nicht körperliche Qualen, sondern das endgültige Ausgeschlossensein vom Heil und der Gegenwart Gottes. Ewiges Leben und Gemeinschaft mit Christus hingegen erwartet alle, die sich Jesus ganz anvertrauen – und darauf können sie sich gewiss freuen. Jesu Rede von Himmel und Hölle zeigt damit ganz deutlich: Jesus ringt leidenschaftlich um seine Hörer. Er will nicht, dass jemand draußen stehen bleibt. Deshalb ruft er. Auch heute.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Lisa Trumpp\u003Cbr>Albrecht-Bengel-Haus (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u002F\">https:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u002F\u003C\u002Fa>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>(Erschien ursprünglich in Theologische Orientierung Nr. 196, S. 18-19 mit dem Titel \"Zwischenfestmahl und Zähneknirschen—wie Jesus von Himmel und Hölle redet\")\u003C\u002Fp>","images\u002F259\u002Fwas-sagt-jesus-ueber-himmel-und-hoelle.webp",{"cluId":629,"questionNr":630,"slug":631,"question":632,"shortAnswer":633,"longAnswer":634,"image":635,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000391","391","welche-namen-hat-der-heilige-geist","Welche Namen hat der Heilige Geist?","\u003Cp>Der hebräische Name für den Geist Gottes ist Ruah. Dieser Begriff bedeutet so viel wie Wind, Atem oder Luft. Er soll zeigen, dass der Heilige Geist für den Menschen Lebensatem ist und wir Menschen eine enge Verbindung mit Gott zum Leben brauchen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Das griechische Wort für den Heiligen Geist ist Parakletos. Es bedeutet übersetzt so viel wie Tröster und Beistand. Dieser Name des Heiligen Geistes soll aussagen, dass Gott uns in seinem Heiligen Geist nahe bleibt, uns begleitet und tröstet.\u003C\u002Fp>","\u003Cp>Für den Heiligen Geist gibt es in der Bibel unterschiedliche Begriffe und Namen. Das liegt daran, dass das Alte Testament in der hebräischen Sprache und das Neue Testament in der griechischen Sprache geschrieben wurde.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Das hebräische Wort für den Geist Gottes: Ruah\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Das hebräische Wort für „Geist“ lautet Ruah. Dieses Wort bedeutet nicht nur „Geist“, sondern auch „Wind“ oder „Atem“ – ein Ausdruck für eine unsichtbare, aber kraftvolle Bewegung. Im Alten Testament wird Ruah oft als der lebensspendende Atem Gottes beschrieben, der alles Existierende durchdringt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Bereits im Schöpfungsbericht der Bibel wird von diesem Geist Gottes gesprochen. Die Bibel erzählt, dass Gott die Welt erschafft: Er bringt Licht hervor, lässt Pflanzen wachsen, erschafft Tiere und schließlich den Menschen. Doch der Mensch, aus Erde geformt, bleibt zunächst leblos – eine reine Hülle ohne Bewegung, ohne Leben. Erst als Gott ihm seinen Atem einhaucht, wird er lebendig. (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"7\">1. Mose 2,7\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Diese Szene zeigt etwas Tiefgründiges: Der Mensch lebt nicht nur, weil sein Körper funktioniert, sondern weil Gott ihm seinen Geist gibt. Ohne diesen göttlichen Atem bleibt der Mensch unvollständig – leblos, ohne Seele.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Im Hebräischen gibt es für „Seele“ und „Kehle“ nur ein einziges Wort: Näphäsch. Das zeigt, wie eng Atem und Leben miteinander verbunden sind. Die hebräische Sprache ist sehr bildhaft – viele Wörter klingen so, wie das, was sie beschreiben. Stell dir das Wort „murmeln“ vor: Es klingt bereits so, als würde jemand leise murmeln. Ähnlich ist es mit Näphäsch. Wenn du es aussprichst, spürst du, wie du tief Luft holst, wie der Atem aus deinem Brustkorb nach außen strömt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dass für „Kehle“ und „Seele“ dasselbe Wort verwendet wird, hat eine tiefere Bedeutung. Der Mensch ist von Gott so geschaffen, dass er vom ersten Atemzug an Luft zum Leben braucht – nicht nur für seinen Körper, sondern auch für sein Innerstes, seine Seele. Die Bibel zeigt, dass der göttliche Atem nicht nur den Menschen ins Leben ruft, sondern ihn auch in einer engen Verbindung zu Gott hält. Diese Nähe ist lebenswichtig – so nahe, dass wir den Atem Gottes auf unserer Haut spüren können. Nur in dieser tiefen, innigen Verbindung kann unsere Seele wirklich „atmen“.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Eine der eindrucksvollsten Darstellungen der lebensspendenden Kraft von Gottes Ruah findet sich in der Vision des Propheten Hesekiel. (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"37\" data-verse=\"1-14\">Hesekiel 37,1-14\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Hesekiel lebte in einer Zeit großer Not. Das Volk Israel war ins Exil verschleppt worden. Die Israeliten hatten ihre Heimat, ihre Identität und ihre Hoffnung verloren. Alles schien aussichtslos. Inmitten dieser Situation gibt Gott Hesekiel eine gewaltige Vision:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Gott nimmt ihn mit in ein Tal. Doch anstatt von Leben ist dort nur Tod – ein riesiges Feld voller vertrockneter, lebloser Knochen. Keine Bewegung, keine Hoffnung, nichts als Stille und Verfall.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Gott fragt Hesekiel: „Glaubst du, dass diese Knochen wieder lebendig werden können?“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Prophet ist verunsichert. Vor ihm liegt nur Tod – wie sollte daraus jemals wieder Leben entstehen? Er weiß nicht, was er antworten soll.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Doch dann geschieht etwas Unglaubliches. Gott gibt Hesekiel einen Auftrag: Er soll zu den Knochen sprechen. Er soll ihnen verkünden, dass sie wieder lebendig werden. Ein scheinbar sinnloses Unterfangen – kann ein Prophet wirklich mit toten Knochen sprechen?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Doch als Hesekiel gehorcht und zu den Knochen spricht, beginnt ein gewaltiges Wunder:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Plötzlich fügen sich die Knochen zusammen. Sehnen und Fleisch wachsen an ihnen, Haut überzieht sie. Doch sie sind noch immer leblos – denn noch fehlt ihnen der Atem, der Geist Gottes. Also gibt Gott Hesekiel einen zweiten Befehl. Er soll den Geist Gottes rufen, der die Knochen wieder lebendig macht. (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"37\" data-verse=\"9\">Hesekiel 37,9\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Und dann geschieht das Unmögliche: Der Geist Gottes kommt über die toten Körper. Sein Atem erfüllt sie. Die leblosen Gestalten erheben sich – und stehen wieder auf, voller Leben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Diese Vision ist ein kraftvolles Bild für das, was Gottes Geist bewirken kann. Selbst der tiefste Tod ist nicht endgültig, wenn Gottes Atem, sein Ruah, eingreift. Was völlig verloren erscheint, kann durch seine Kraft wiederhergestellt werden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Diese biblischen Geschichten zeigen eine zentrale Wahrheit: Leben ist mehr als bloßes Atmen – es ist der Geist Gottes, der uns wirklich lebendig macht. Wenn Gott seinen Atem in den Menschen haucht, bedeutet das nicht nur körperliches Leben, sondern eine tiefe, geistliche Existenz. Wir sind so geschaffen, dass wir Gottes Nähe brauchen, um innerlich erfüllt zu sein.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Manchmal erleben wir selbst Phasen, in denen wir uns wie in einem „Tal voller Knochen“ fühlen – ausgebrannt, hoffnungslos, ohne Kraft. Doch die Geschichte von Hesekiel erinnert uns daran: Es gibt nichts, was Gottes Geist nicht wiederherstellen kann. Egal, wie tot oder verloren sich etwas anfühlt – Gottes Atem kann es neu beleben. Seine Nähe gibt unserer Seele Luft zum Atmen. Er ist unser Ruah – unser Atem, unser Leben, unser Geist.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Das griechische Wort für Ruah: Pneuma\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die direkte griechische Übersetzung von Ruah ist Pneuma. Auch dieser Begriff hat eine tiefgehende Bedeutung und lässt sich mit „Atem“, „Luft“ oder „Wind“ übersetzen. In der Bibel wird Pneuma jedoch nicht nur im natürlichen, sondern auch im geistlichen Sinne verwendet, insbesondere in Bezug auf den Geist Gottes. Diese Verbindung zeigt sich in verschiedenen biblischen Kontexten, in denen Pneuma eine zentrale Rolle spielt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ein besonders markantes Beispiel für die Verwendung dieses Begriffs findet sich in der Taufe von Jesus, wie sie im Markusevangelium beschrieben wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"10\">Markus 1,10\u003C\u002Fspan>). Dort heißt es: Als Jesus aus dem Wasser stieg, sah er, wie der Himmel sich öffnete und der Geist (Pneuma) in Gestalt einer Taube auf ihn herabkam. Diese Szene verdeutlicht, dass Pneuma nicht nur als physischer Wind oder Atem zu verstehen ist, sondern auch als ein Symbol für die göttliche Kraft, die Jesus erfüllte und seine Mission bestätigte. Pneuma repräsentiert also auch die Gegenwart Gottes, die Jesus stärkte und begleitete.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Vielschichtigkeit des Begriffs Pneuma zeigt sich in zahlreichen weiteren biblischen Passagen, vor allem in den Paulusbriefen. In diesen Zusammenhängen wird Pneuma als eine unsichtbare, aber machtvolle Realität verstanden, die Gottes Wirken in der Welt offenbart.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In beiden Sprachen – Hebräisch und Griechisch – wird also das Bild des Atems oder Windes genutzt, um die lebendige, bewegende und schöpferische Kraft Gottes zu beschreiben. Diese Bildsprache macht deutlich, dass Gottes Geist nicht statisch ist, sondern wie ein Wind weht und das Leben erneuert. Inzwischen ist Pneuma ein zentraler Begriff in der Theologie, der sowohl die lebensspendende als auch die verändernde Kraft Gottes zum Ausdruck bringt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Das griechische Wort für den Geist Gottes: Parakletos\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Im Neuen Testament wird der Heilige Geist meist als Parakletos bezeichnet. Dieses Wort hat ebenfalls eine vielschichtige Bedeutung und kann mit „Beistand“, „Tröster“, „Fürsprecher“ oder „Helfer“ übersetzt werden. Es beschreibt die Rolle des Heiligen Geistes als jemanden, der die Gläubigen stärkt, sie in schwierigen Zeiten begleitet und ihnen beisteht, wenn sie Trost oder Führung benötigen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Besonders in den Abschiedsreden von Jesus im Johannesevangelium spielt der Begriff Parakletos eine zentrale Rolle. Jesus spricht mehrmals vom Heiligen Geist als demjenigen, der nach seinem Weggang kommen wird, um seine Jünger zu leiten, sie an seine Worte zu erinnern und ihnen die göttliche Wahrheit zu offenbaren. Dabei betont er, dass der Heilige Geist nicht nur eine vorübergehende Hilfe sein wird, sondern eine bleibende Gegenwart in ihrem Leben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"16\">Johannes 14,16\u003C\u002Fspan> sagt Jesus: „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand (Parakletos) geben, der für immer bei euch bleiben soll.“ Diese Aussage macht deutlich, dass der Heilige Geist als göttlicher Beistand dauerhaft bei den Gläubigen sein wird, um ihnen Kraft, Weisheit und Trost zu schenken. Er wird als Lehrer und Helfer wirken, der sie in ihrem Glauben stärkt und ihnen hilft, die Lehren von Jesus in ihrem Leben umzusetzen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Neben der Funktion als Tröster und Helfer wird der Heilige Geist in der Bibel auch als Fürsprecher beschrieben. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"7-8\">Johannes 16,7-8\u003C\u002Fspan> erklärt Jesus, dass der Heilige Geist kommen wird, um die Welt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht zu überführen. Das bedeutet, dass er den Menschen die Wahrheit über ihre geistliche Lage offenbaren und sie zur Umkehr führen wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Bedeutung des Begriffs Parakletos zeigt: Der Heilige Geist ist unersetzlich im Leben der Gläubigen. Er ist nicht nur ein abstraktes Konzept oder eine göttliche Kraft, sondern eine persönliche, göttliche Gegenwart, die die Gläubigen begleitet, ermutigt und leitet. Jesus verspricht seinen Jüngern, dass sie nach seiner Himmelfahrt nicht allein sein werden, sondern dass der Heilige Geist als ihr göttlicher Beistand mit ihnen sein wird – ein Versprechen, das bis heute für alle Christen gilt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Katharina Sophia Trostel\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Evangelische Landeskirche Württemberg\u003C\u002Fp>","images\u002F391\u002Fwelche-namen-hat-der-heilige-geist.webp",{"cluId":637,"questionNr":638,"slug":639,"question":640,"shortAnswer":641,"longAnswer":642,"image":643,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000187","187","was-bedeutet-das-blut-jesu-christi","Was bedeutet das Blut Jesu Christi?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW210146498 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW210146498 BCX0\">„Blut“ bedeutet in der Bibel „Leben“. Wenn Jesus beim Abendmahl sagt: „Mein Blut wird für die vielen vergossen“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"28\">Matthäus 26,28\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW210146498 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW210146498 BCX0\">), dann heißt das: Mein Leben wird hingegeben, wird geopfert für die vielen Menschen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Auch in einigen Briefen im Neuen Testament wird mit dem Wort „Blut“ der Tod von Jesus Christus mit seiner erlösenden Wirkung beschrieben. Zum Beispiel \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"7\">1. Johannes 1,7\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">: „Dann reinigt uns das Blut von jeder Schuld, das sein Sohn Jesus für uns vergossen hat.“ Man kann diesen Satz so übertragen: „Wir sind rein; denn Jesus hat sein Leben für uns hingegeben. Damit befreit er uns von jeder Schuld\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">“\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">Wie kann man das verstehen? Hier für theologisch Interessierte ein paar Hintergründe:\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">„Blut ist das Leben“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"23\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">5.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Mose 12,23\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">) – diese Vorstellung zieht sich durch die Bibel (und überhaupt durch die Antike). „Im Blut ist die Lebenskraft“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LEV\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"11\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">3.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Mose 17,11\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">). Wenn das Blut pulsiert, lebt der Körper. Fließt das Blut hinaus, schwindet das Leben.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Weil auch bei Tieren im Blut das Leben ist, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">sagen die Speiseregeln des Alten Testaments (und des Judentums bis heute): „Das Blut darfst du nicht essen!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"16\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">5.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Mose 12,16\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">) – mit manchen Folgen für die Verarbeitung des Fleisches (Schächtung usw.).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">Die Vorstellung „Blut ist Leben“ zeigt sich auch in den Opferanwei\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TrackChangeTextDeletionMarker TrackedChange SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun TrackChangeTextDeletion SCXW216531090 BCX0\">­\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">sungen im Alten Testament. Da sagt Gott: „Denn im Blut ist die Lebenskraft. Deshalb habe ich das Blut dazu bestimmt, dass ihr es am Altar verwendet. Dort sorgt es für Versöhnung zwischen mir und euch. Denn das Blut mit seiner Lebenskraft ist es, das für Versöhnung sorgen kann“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LEV\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"11\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">3.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Mose 17,11\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Dahinter steckt die Einsicht: Der Mensch ist vor Gott ein Sünder. Er hat sein Leben verwirkt. Eigentlich verdient er den (ewigen) Tod. Aber Gott will das nicht. Darum bietet er einen anderen Weg an: Gott gibt ein Opfertier, das stellvertretend für den Menschen stirbt. Das „Blut“ meint das Leben des Opfers. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Durch dessen Tod kann\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> der Mensch wieder \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">mit \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Gott\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">versöhnt leben \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">(\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">siehe auch \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LEV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"4\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">3.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Mose 1,4\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">). Gott und Mensch sind wiede\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">r \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">verbunden. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Auch beim Bundesschluss spielt das Blut eine Rolle. Wir kennen das z.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">B. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">von „Blutsbrüdern“. Der Gedanke dahinter: Ich stehe mit meinem ganzen Leben für die Verbindung mit dir ein. Das gilt auch für den Bund zwischen Gott und dem Volk Israel. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"8\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">2.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Mose 24,8\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> berichtet: „Mose nahm das Blut, sprengte es über das Volk und sagte: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Mit diesem Blut wird der Bund besiegelt!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">“\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">Auf diesem Hintergrund wird der Sinn der Worte deutlich, die Jesus beim Abendmahl sagte. Am Ende des Mahls nahm Jesus den Weinbecher, sprach ein Dankgebet über ihm und sagte: „Das ist mein Blut. Es steht für den Bund, den Gott mit den Menschen schließt. Mein Blut wird für die vielen vergossen werden zur Vergebung ihrer Sünden.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"28\">Matthäus 26,28\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">Das Wort „Blut“ wird hier zum Inbegriff der ganzen Lebenshingabe von Jesus. So ist \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"7\">1. Johannes 1,7\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\"> zu verstehen (siehe oben). In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"7\">Epheser 1,7\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\"> zeigt Paulus, dass wir „durch sein Blut die Erlösung“ haben. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">Es gibt noch eine Reihe anderer Bibelstellen, in denen das Blut Jesu als Synonym für seinen Tod\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> verstanden wird. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">h. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">es steht \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">für seine Lebenshingabe und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">wird \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">dadurch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> die\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> Grundlage des neuen Bundes \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">(\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">z. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">B\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW216531090 BCX0\"> \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"24\">Hebräer 12,24\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\"> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"20\">Hebräer 13,20\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW216531090 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW216531090 BCX0\">Ulrich Mack\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F187\u002Fwas-bedeutet-das-blut-jesu-christi.webp",{"cluId":645,"questionNr":646,"slug":647,"question":648,"shortAnswer":649,"longAnswer":650,"image":651,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000341","341","was-sagt-gott-fuer-mich","Was sagt Gott für mich?","\u003Cp>\u003Cspan>Gott stellt sich dir als Schöpfer des Universums vor. Er sagt dir, dass du ihn als solchen anerkennen und ehren sollst (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-20\">Römerbrief 1,19-20\u003C\u002Fspan>). Er gebraucht dazu dein Denken, aber auch dein Gewissen, welches dir persönliche Schuld signalisiert. Gott sagt dir auch, dass du seine Vergebung brauchst – und er zeigt dir, wie du sie bekommst. Wenn du schon von der Vergebung durch Jesus Christus weißt, verhalte dich so, dass es Gott und den Menschen Ehre macht.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Cp>Die Frage ist sehr persönlich. Weil ich dich aber nicht kenne, muss ich sie etwas pauschal beantworten. So ähnlich macht es die Bibel auch. Sie spricht alle Menschen an, auch die, die nicht an Gott glauben. Und sie hat denen viel zu sagen, die schon eine persönliche Beziehung über Jesus Christus zu Gott haben.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Glaubst du (noch) nicht an Gott?\u003C\u002Fh2>\n\u003Ch3>Denken wir ein wenig miteinander\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Du weißt ja: Aus nichts kommt nichts. Etwas philosophischer: „Warum ist überhaupt etwas da und nicht vielmehr nichts?“ Aber es ist etwas da! Du bist eine Person und hast um dich herum andere Menschen. Du lebst mit ihnen auf der Erde und mit dieser irgendwo in einem unfassbar großen Kosmos. Schon immer haben sich Menschen gefragt, woher das alles kommt und warum es so präzise funktioniert. Insoweit waren sie sich schon in alten Zeiten einig: Dahinter muss eine gewaltige Intelligenz stehen. Denn die Aussage „Niemand hat aus nichts alles gemacht“ ist nicht sehr glaubhaft, selbst wenn man den Beginn des Universums als „singulären Punkt” erklärt, aus dem heraus mit dem sogenannten Urknall alles entstand. Es muss auch dafür einen Urheber geben. Gott stellt sich dir als der einzige Urheber vor. Er sagt über sich: „Ich bin der, dem du dein Leben und alles um dich herum verdankst.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Laut der Bibel ist das, was man von Gott erkennen kann, unter den Menschen bekannt. Selbst seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung, wenn sie ihn nicht als Schöpfer anerkennen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-21\">Römer 1,19-21\u003C\u002Fspan>). Als der Apostel Paulus in Athen auf dem Areopag predigte, erklärte er: „Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist. Er ist der Herr über Himmel und Erde. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand errichtet wurden. Er ist auch nicht darauf angewiesen, von Menschen versorgt zu werden. Er ist es doch, der uns allen das Leben, den Atem und alles andere schenkt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"24-25\">Apostelgeschichte 17,24-25\u003C\u002Fspan>) Die ganze Bibel bestätigt das in allen ihren Büchern. Man bedenke dabei, dass die Bibel in einem Zeitraum von etwa 1500 Jahren entstand!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Achte einmal auf dein Gewissen\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Jeder Mensch hat eine besondere Instanz in sich, die bestimmt, was richtig oder falsch, gut oder böse ist. Das ist unser Gewissen. Es wirkt oft wie ein persönlicher Störenfried. Im positiven Sinn sagt die Bibel es so: „Die Völker kennen das Gesetz zwar nicht. Trotzdem tun sie von sich aus, was das Gesetz verlangt. Obwohl sie das Gesetz nicht kennen, tragen sie es offensichtlich in sich. Sie zeigen damit, dass das vom Gesetz geforderte Handeln in ihr Herz geschrieben ist. Ihr Gewissen bestätigt das. So streiten in ihren Gedanken Anklage und Verteidigung miteinander.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14-15\">Römer 2,14-15\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dein Gewissen hat dir mit Sicherheit schon oft signalisiert, dass du etwas Böses gesagt oder getan hast. Die Bibel nennt das Sünde. Ein biblisches Beispiel finden wir bei König David. Ihm schlug einmal das Gewissen, weil er gegen Gottes Willen das Volk gezählt hatte. Dann betete er zu Gott: „Es war ein großes Unrecht, was ich getan habe. Doch jetzt, HERR, vergib deinem Knecht die Schuld! Denn ich habe ohne Sinn und Verstand gehandelt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2SA\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"10\">2. Samuel 24,10\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Schuld kann einen Menschen sehr schwer belasten. Die Bibel erklärt, dass viele Menschen, die unter dieser Last leiden, Gott suchen. Zu seinem Volk Israel hatte Gott gesagt: „In der Verbannung wirst du, Israel, den HERRN, deinen Gott, suchen. Und du wirst ihn finden, wenn du ihn wirklich suchst – mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"29\">5. Mose 4,29\u003C\u002Fspan>) Hier kommt auch der Glaube ins Spiel: „Wer nicht glaubt, für den ist es unmöglich, dass Gott an ihm Gefallen findet. Denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt – und dass er die Menschen belohnt, die ihn suchen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"6\">Hebräer 11,6\u003C\u002Fspan>) Das gilt grundsätzlich für alle Menschen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Du hast schon gemerkt: Wenn du wissen willst, was Gott zu dir sagt, brauchst du nicht nur dein eigenes Denken und dein Gewissen. Du benötigst noch eine andere Quelle für die Wahrheit. Das ist die Bibel.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Du hast schon eine Beziehung zu Gott?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>In diesem Fall weißt du, dass Gott dein Schöpfer ist und hast auch verstanden, dass die Welt durch Gottes Wort entstand, dass also das Sichtbare aus dem Unsichtbaren kam (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"3\">Hebräer 11,3\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Dann glaubst du auch, dass Jesus Christus, der als Sohn Gottes auf die Erde kam, der einzige Weg zu Gott ist. So hat es Jesus gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C\u002Fspan>) Deshalb ist Jesus Christus für unsere Sünden gestorben, wie es die biblischen Schriften vorausgesagt haben. Er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift steht (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"3-4\">1. Korinther 15,3-4\u003C\u002Fspan>). Der Apostel Johannes formuliert am Ende seines Briefes eine erstaunliche Gewissheit: „Dies alles habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst: Ihr habt das ewige Leben. Denn ihr glaubt an den Sohn Gottes.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"13\">1. Johannes 5,13\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Was Gott dann für dich sagt, findet sich alles im Neuen Testament. Nur einige Beispiele: Dann wirst du den Namen des Herrn bekennen, das heißt, anderen gegenüber aussagen, dass Jesus Christus dein Herr geworden ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"32\">Matthäus 10,32\u003C\u002Fspan>). Dann sagt dir Gott, dass du heilig leben sollst. Das bedeutet, so zu leben, dass es Gott und den Menschen gefällt. Gott sagt dir auch, dass du dich nicht von Leidenschaften und Begierden beherrschen lässt wie Menschen, die Gott nicht kennen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"3-5\">1. Thessalonicher 4, 3-5\u003C\u002Fspan>). Und noch eins sagt er dir: „Freut euch immerzu! Betet unablässig! Dankt Gott für alles! Denn das ist Gottes Wille, und das hat er durch Christus Jesus für euch möglich gemacht.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"16-18\">1. Thessalonicher 5,16-18\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Karl-Heinz Vanheiden\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Theologischer Referent des Bibelbundes\u003Cbr>Bibelübersetzer und Bibellehrer im Reisedienst\u003Cbr>\u003Cbr>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.derbibelvertrauen.de\">www.derbibelvertrauen.de\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>","images\u002F341\u002Fwas-sagt-gott-fuer-mich.webp",{"cluId":653,"questionNr":654,"slug":655,"question":656,"shortAnswer":657,"longAnswer":658,"image":659,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000041","41","wie-hat-jesus-christus-den-tod-ueberlebt","Wie hat Jesus Christus den Tod überlebt?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW222862503 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">„Den Tod überleben“ – ist das nicht ein Widerspruch in sich? Genau das ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens: Jesus Christus war tot\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\"> und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">Gott hat ihn \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">leibhaftig von den Toten aufer\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">weckt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">Er hat \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">Jesus in ein neues Leben gerufen und ihm \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">alles im Universum, auch de\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">n\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\"> Tod, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">untertan \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">gemacht\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">Darum\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\"> ist \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">die Quelle des Lebens\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">Er ist \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">fähig, den Tod außer Kraft zu setzen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"3-4\">Johannes 1,3-4\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW222862503 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"38-44\">11,38-44\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW222862503 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW222862503 BCX0\">).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Der Tod und die Auferstehung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> von\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">: zentrale Aspekte des Glaubens\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Dass Jesus Christus leibhaftig starb und kurze Zeit später buchstäblich von den Toten auferstand, ist ein zentraler Aspekt des christlichen Glaubens. In sämtlichen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Büchern \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">des Neuen Testaments wird darauf direkt oder indirekt Bezug genommen. In einer Kurzzusammenfassung der Grundlagen des christlichen Glaubens schreibt der Apostel Paulus, von dem einige neutestamentliche Briefe stammen: „Was ich euch weitergegeben habe, habe ich selbst als Überlieferung empfangen. Grundlegend ist: Christus ist für unsere S\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">ü\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">nden gestorben, wie es in der Heiligen Schrift steht. Er wurde begraben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> und a\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">m dritten Tag auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift steht. Er hat sich \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW183561093 BCX0\">Kephas\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> gezeigt, danach auch den Zwölf.” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"3-5\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">1.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Korinther 15,3-\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW183561093 BCX0\">5\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW183561093 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">Das Zeugnis des Neuen Testaments: Jesus hat den Tod überlebt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">ie Evangelien\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> skizzieren \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">wichtige Episoden aus dem Leben von Jesus aus erster Hand\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. Auch sie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> betonen explizit, dass Jesus hingerichtet wurde und tatsächlich starb (siehe z.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"24\">Markus 15,24\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"30\">Johannes 19,30\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">). Mehr noch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">I\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">n den Evangelien wird auch \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">ausdrücklich \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">erwähnt, dass Jesus seinen eigenen Tod voraussagte (siehe z.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"31\">Markus 8,31\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">). Zudem werden dort andere Details beschrieben, die nur Sinn machen, wenn Jesus tatsächlich starb, etwa seine Grablegung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"50-56\">Lukas 23,50-56\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">). Mit allen Mitteln wird also betont, dass Jesus von Nazareth einen realen Tod erlebte – etwas, was ein gewöhnlicher Mensch normalerweise nicht „überlebt“.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Gleichzeitig betont die Bibel auch, dass der Tod nicht das Ende von Jesus Christus war. Alle vier Evangelien heben am Ende hervor, dass Jesus wieder unter den Lebenden ist\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">S\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">eine ersten Nachfolger \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">waren \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">die Augenzeugen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">dafür\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. Auch die Briefe des Neuen Testaments setzen die Tatsache der Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> voraus. Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">sieht \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">der Verfasser \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">in einer Vision\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. Jesus sagt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> zu ihm\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">: „Ich war tot, doch schau her: Ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zum Totenreich.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Off\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">en\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">b\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">arung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> 1,18\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">). Das gesamte Neue Testament bestätigt also, dass Jesus den Tod „überlebt“ hat.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">Die Ursache der Auferstehung: Gottes Macht\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Über die medizinischen oder biologischen Gründe der Aufer\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">weck\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">ung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> von\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> wird in der Bibel nicht spekuliert. Die Ursache wird auf Gottes Macht zurückgeführt. So werden die ersten Augenzeuginnen des leeren Grabes mit der rhetorischen Frage konfrontiert: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Da\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">raufhin\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> folgt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> die überraschende Aussage\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">: „Er ist nicht hier: Gott hat ihn von den Toten auferweckt!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"5\">Lukas 24,5f\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">). An vielen anderen Stellen der Bibel wird Gott ausdrücklich als der Handelnde \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">in \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">der Auferweckung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">dargestell\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">t\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">: „Gott, [de\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">r\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">] Vater, der ihn von den Toten auferweckt hat“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">Galater 1,1\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">). \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Gott\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> wird\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> von der ersten Seite der Bibel an als die Quelle und der Ursprung des Lebens beschrieben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">ie Auferstehung von Jesus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> beweist\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">, dass\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> er\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> sich nicht von der Macht des Todes aufhalten lässt.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">Die Bedeutung der Auferstehung: kompletter Sieg über den Tod\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Jedoch handelt es sich bei der Auferweckung von Jesus um mehr als nur ein spektakuläres Wunder Gottes. Von Totenauferweckungen wird auch an anderen Stellen der Bibel berichtet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">A\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">m ausführlichsten wohl im Fall von Lazarus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. Er war\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> ein\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> Freund\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> von\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> und wird von ihm\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> von den Toten auferweckt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"1-44\">Johannes 11\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">). Doch die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> ist aus zwei \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Gründen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">noch \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">viel\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> bedeutsamer. Zum einen, weil Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">der ist\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">, „der das Leben bringt“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"15\">Apostelgeschichte 3,15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. Er setzt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> die Macht des Todes komplett außer Kraft \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"9\">Römer 6,9\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">: „Wir wissen doch: Christus wird nicht mehr sterben, nachdem er vom Tod auferweckt wurde. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.“). Die anderen Totenauferweckungen, von denen die Bibel berichtet, waren dagegen in gewissem Sinne nur „Lebensverlängerungsmaßnahmen“.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Zum anderen ist die Auferstehung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">von \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> deshalb bedeutsamer, weil sie Auswirkungen auf das Schicksal der ganzen Welt und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">jede\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> Menschen hat. So heißt es in der Bibel: „Als wir noch Feinde waren, wurden wir mit Gott versöhnt durch den Tod seines Sohnes. Wenn wir jetzt versöhnt sind, ist es umso gewisser: Wir werden dadurch gerettet werden, dass sein Sohn lebt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"12\">Römer 5,10\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> Durch seinen Tod und Auferstehung besiegt Jesus also den Tod, einen unerwünschten Eindringling \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW183561093 BCX0\">in Gottes\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> gute Schöpfung. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Und damit wird der Weg für Gottes neue Schöpfung geebnet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">. Dort\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> w\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">ird\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> der Idealzustand wiederhergestellt und es \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">wird \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">keinen Tod mehr geben \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">(siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"14\">Offenbarung 20,14\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"4\">Offenbarung 21,4\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">). Laut der Bibel wird \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW183561093 BCX0\">das passieren\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">, wenn der auferstandene und in den Himmel aufgefahrene Jesus Christus am Ende der Zeiten auf die Erde zurückkehren und alle Ungerechtigkeit der Welt bestrafen wird (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"28\">Johannes 5,28f\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">Alexander \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW183561093 BCX0\">Dalinger\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">Bibelschule Brake (\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.bibelschule-brake.de\u002F\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">https:\u002F\u002Fwww.bibelschule-brake.de\u002F\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">) \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW183561093 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">Kontaktmission (\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.kontaktmission.de\u002F\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW183561093 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW183561093 BCX0\">https:\u002F\u002Fwww.kontaktmission.de\u002F\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW183561093 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F41\u002Fwie-hat-jesus-christus-den-tod-ueberlebt.webp",{"cluId":661,"questionNr":662,"slug":663,"question":664,"shortAnswer":665,"longAnswer":666,"image":667,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000254","254","kennt-jesus-die-wahrheit-ueber-mein-leben","Kennt Jesus die Wahrheit über mein Leben?","\u003Cp>Ja, Jesus kennt die Wahrheit über dein Leben. Während Menschen oft lügen und sich verstellen, ist Gott immer ehrlich und wahrhaftig (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"19\">4. Mose 23,19\u003C\u002Fspan>). Jesus ist der wahre Sohn Gottes. Er offenbart die Lügen in unserem Leben und befreit uns von ihnen. Der Heilige Geist hilft uns, diese Wahrheit zu verstehen und in unserem Leben anzunehmen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">Johannes 16,13\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>","\u003Cp>Wenn Filmstars bei einer Rolle so richtig neben sich stehen, haben sie gute Chancen, die „Goldene Himbeere“ für die schlechteste Schauspielleistung zu erhalten. Spricht das Neue Testament über „Lüge“ und „Wahrheit“, dann zielt es auf etwas ganz Ähnliches wie diese gefürchtete Auszeichnung ab. Denn eines der häufigsten Wörter für „Lügen“ im griechischen Urtext kommt ursprünglich aus dem Bereich des Theaters und meint, dass ein Spieler nicht mit seiner Rolle identisch ist. Schein und Sein klaffen auseinander.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die Lüge aller Lügen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Für die Bibel gibt es nur einen, der mit sich selbst immer identisch ist: Gott selbst. Der, der ist, der er ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"14\">2. Mose 3,14\u003C\u002Fspan>). Ihn bekennen Bileam (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"19\">4. Mose 23,19\u003C\u002Fspan>) und Samuel (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"29\">1. Samuel 15,29\u003C\u002Fspan>) als einen Gott, der gerade kein Mensch ist und deshalb auch niemals lügt. Bei Gott stimmen Wollen, Reden und Tun immer überein: „Ja, das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt für alle Zeit“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"40\" data-verse=\"8\">Jesaja 40,8\u003C\u002Fspan>). Deshalb kann der durch Menschen in Kritik geratene Apostel Paulus auch gar nicht anders, als die Wahrheit seiner Verkündigung vor Gott – und gerade nicht vor Menschen – zu beteuern (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Galater 1,20\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"31\">2. Korinther 11,31\u003C\u002Fspan>). Was Gott verspricht, hält er. Gott ist immer mit sich selbst identisch, deshalb ist auf ihn Verlass.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Doch genau hier beginnt die große Lüge der Menschheitsgeschichte. „Sollte Gott wirklich gesagt haben …?“ Mit dieser Frage der Schlange hält der Zweifel an Gottes Wahrhaftigkeit Einzug in Adams und Evas Herzen. Sollte er wirklich gesagt haben, dass er alles für mich bereithält, was ich brauche? Sollte er wirklich gesagt haben, dass ich ohne eine Beziehung zu ihm niemals ich selbst sein werde? Sollte er wirklich gesagt haben, dass ein Leben ohne ihn vergeudet ist? Diese Zweifel stecken seitdem in jedem von uns. „Sollte er …?“ „Nein, hat er nicht …“ so lautet die Lüge der Schlange, der Adam und Eva Glauben schenken.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Und hier wird etwas sehr Wichtiges deutlich: Bei der großen Lebenslüge des Menschen geht es aus biblischer Sicht nicht zuerst um „richtig“ oder „falsch“. Es geht um Beziehung. Denn die Folge dieser Lüge ist ein tiefer Riss zwischen Gott und Mensch. Ein Beziehungsriss, der auch alle anderen Beziehungen infrage stellt: meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen, zu meiner Umwelt und vor allem zu mir selbst (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"17-19\">1. Mose 3,17-19\u003C\u002Fspan>). Ich schreibe mir selbst eine Rolle zu, die allein derjenige vollkommen auszufüllen vermag, der mich geschaffen hat: Herr und Meister über mein Lebensgeschick zu sein. Ich kann mich mühen, wie ich will – das Publikum spürt, dass ich in meiner Lebensrolle immer wieder versage, und sei es einzig mein inneres Publikum, wenn ich allein in den Spiegel schaue. Mein Sein ist nur Schein.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>In der Zwangsjacke\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Diese Lüge bestimmt das Leben wie eine Zwangsjacke und kommt dabei auf ganz unterschiedliche Weise zum Vorschein. Im Neuen Testament gilt sie deshalb nicht als situationsbezogene Entscheidung, sondern als ein ganzheitlicher Lebensvollzug. Von Hananias wird aufgrund seiner (wirtschaftlich motivierten) Lüge gesagt, der Teufel habe sein Herz erfüllt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"3\">Apostelgeschichte 5,3\u003C\u002Fspan>). Und wessen das Herz voll ist, dessen geht der Mund bekanntlich über (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"45\">Lukas 6,45\u003C\u002Fspan>). In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"44\">Johannes 8,44\u003C\u002Fspan> bezeichnet Jesus diesen Teufel als „Vater der Lügen“. Seinem Samen gebe ich beim Lügen einen fruchtbaren Nährboden in meinem Leben. Die Lüge gibt vor anderen bewusst vor, wahr zu sein. So wie die heuchlerischen Spione, die von den Schriftgelehrten zu Jesus geschickt wurden, um ihn bei einer Gotteslästerung zu erwischen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"20\">Lukas 20,20\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Aber es kommt noch unheimlicher. Die Lüge kann den Lügner sogar selbst belügen, indem er tatsächlich glaubt, dass er dabei gerecht ist. Deshalb ruft Jesus denjenigen Pharisäern, die meinen, Gott zu ehren, aufgebracht zu: „Ihr Heuchler! Was der Prophet Jesaja gesagt hat, trifft genau auf euch zu: \u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Dieses Volk ehrt mich mit seinen Lippen, aber im Herzen ist es weit weg von mir.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"7-8\">Matthäus 15,7-8\u003C\u002Fspan>\u003Cspan> und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"13\">Jesaja 29,13\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>) Die Lüge ist wie eine Selbst-Blindheit – ein riesengroßer Balken in meinem Auge, der meinen Blick weg von meiner eigenen Lebenslüge hin zu dem Splitter in den Augen aller anderen lenkt. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan>Doch bevor ich jetzt aufatme und kopfschüttelnd auf jene Pharisäer blicke, sollte ich darüber nachdenken, wann und wo bei mir Wollen, Denken, Reden und Handeln nicht deckungsgleich sind. Selbst Petrus war nicht davor gefeit, in Antiochia ein falsches Spiel zu treiben. Obwohl er Juden und Nichtjuden das Evangelium verkünden sollte und wollte, versuchte er den Schein vor seinen jüdischen Mitstreitern zu wahren, die den Umgang mit Nichtjuden ablehnten. Als sie ihn in Antiochia besuchten, wusste er auf einmal nichts mehr davon, mit eben jenen Nichtjuden gegessen zu haben. Und dabei brachte er andere, wie Barnabas, sogar mit in Misskredit, weil sie seinem Beispiel folgten. Erst Paulus erinnerte Petrus daran, dass er sich hier nicht aufrichtig verhielt (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"11-14\">Galater 2,11-14\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>). Wie schnell kann der Blindenführer zum „blinden Führer“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"24\">Matthäus 23,24\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>) werden?!\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Alles steht Kopf\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Daran zeigt sich einer der teuflischsten Wesenszüge der Lüge: Sie liebt das Versteckspiel. Als Adam und Eva die Lüge über Gott in ihre Herzen gelassen hatten, spürten sie eine erdrückende Scham vor ihm. Deshalb versteckten sie sich (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"8\">1. Mose 3,8\u003C\u002Fspan>). So ist das mit der Lüge. Sie will im Verborgenen bleiben und mich nicht rauslassen. Die Lüge hat dann gewonnen, wenn sie für mich zur Wahrheit wird. „Wir machen sogar Gott zum Lügner, wenn wir behaupten: \u003Cspan>‚\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Wir haben noch nie etwas getan, wodurch wir schuldig geworden sind!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>‘ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Dann wirkt sein Wort nicht in uns.“ (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"10\">1. Johannes 1,10\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>) Wenn ich, mit welcher Motivation auch immer, das für „gut“ erkläre, was Gott ablehnt, gelangt die Lüge an ihr Ziel: Ich werde blind für die Lüge über meinem Leben und bin gezwungen, mich immer dann gegen Gott aufzulehnen, wenn sein Wort mich infrage stellt. Die Wahrheit wird zur Lüge und die Lüge zur Wahrheit (\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"25\">Römer 1,25\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>). Deshalb nennt das Neue Testament den Teufel den Lügner schlechthin, auf Griechisch „diabolos“ – den Durcheinanderbringer. Hier steht alles auf dem Kopf. Ich weiß von allein nicht mehr, wo oben und unten ist. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus kopfschüttelnd.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die Wahrheit kommt ans Licht\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Doch wie soll die Wahrheit aus dem Schatten der Lüge ans Licht kommen? Wie kann Paulus von uns fordern, die Lügenzwangsjacke „abzulegen“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"25\">Epheser 4,25\u003C\u002Fspan>)? Die wesentliche Eigenschaft einer Zwangsjacke liegt ja gerade darin, dass der Gefangene sich selbst nicht befreien kann. Letztlich gibt es nur einen Weg. Nicht allein die Lüge müssen wir ablegen. Paulus schreibt: „Belügt einander nicht. Denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Gewohnheiten ausgezogen und den neuen Menschen angelegt wie ein neues Gewand. Der Schöpfer hat ihn nach seinem Bild erneuert, damit er zur Erkenntnis gelangt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"9\">Kolosser 3,9-10\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Zwei Dinge sind hier besonders wichtig: Wer alle Lüge in seinem Leben ablegen will, muss das ablegen, was allen Lügen in seinem Leben Raum gibt: den Zweifel an Gottes Bedeutung für mein Leben. Dadurch kann ich Gott wieder als den kennenlernen, der er ist, der wahre Sinn meines Lebens. Doch dahin komme ich nicht aus eigener Kraft. Diesen neuen Menschen erschafft Gott selbst. Er hat uns in seinem Sohn Jesus Christus demonstriert, wie ein Leben in Beziehung mit ihm aussieht, das nicht von Lüge, sondern Wahrhaftigkeit bestimmt ist. Von Jesus heißt es im Hebräerbrief, dass er das wahre Ebenbild Gottes ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"3\">Hebräer 1,3\u003C\u002Fspan>). Jesus ist genau das, was jeder Mensch von Beginn an sein sollte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"27\">1. Mose 1,27\u003C\u002Fspan>), aber durch den Glauben an die Lüge über Gott verloren hat. In Jesu Beziehung zu Gott gibt es kein „Jein“. Jesus kennt nur ein uneingeschränktes „Ja“ zu Gottes Willen, der ihn um unseretwillen sogar bis in den Tod am Kreuz führt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"8\">Philipper 2,8\u003C\u002Fspan>). Der ohne Lüge war, wird für meine Lüge bestraft. Der Durcheinanderbringer feiert seinen größten Sieg.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Doch ironischerweise hat sich der „Vater der Lügen“ damit selbst belogen. Durch die Wahrheit Jesu wird die Lüge über meinem Leben aufgedeckt. Und ihre Macht wird dann gebrochen, wenn ich der Wahrheit von Jesus folge. Anstelle der Lüge über Gott und mich selbst lasse ich ihn in mein Herz und meinen Verstand. Was Wahrheit und was Lüge ist, entscheidet sich im Neuen Testament allein an der Person Jesus Christus. Er ist die Wahrheit (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C\u002Fspan>) und der unumstößliche Beweis für Gottes Treue (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">2. Korinther 1,20\u003C\u002Fspan>). Sehe ich ihn an, sehe ich nicht einen Schauspieler, der sich mit seiner unspielbaren Rolle als Gott plagt. Ich sehe Gott selbst im wahren Leben. Aus Schein wird Sein. Und um Jesus immer klarer zu sehen, haben wir den Heiligen Geist bekommen, der nicht umsonst – im Gegensatz zum „Vater der Lügen“ – der „Geist der Wahrheit“ genannt wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">Johannes 16,13\u003C\u002Fspan>). Er erinnert mich an die Wahrheit in Jesus, wenn die Lüge mich wieder blenden will. Deshalb darf ich immer wieder dieses wunderbare Pfingstlied zu meinem täglichen Gebet machen: „O komm, du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein, verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Andreas-Christian Heidel\u003Cbr>Albrecht-Bengel-Haus (\u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\">http:\u002F\u002Fwww.bengelhaus.de\u003C\u002Fa>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>(Erschien ursprunglich in Theologische Orientierung Nr. 192, S. 10-12 mit dem Titel \"Der Anfang und das Ende der Lüge: wie Jesus die Wahrheit über mein Leben aufgedeckt\")\u003C\u002Fp>","images\u002F254\u002Fkennt-jesus-die-wahrheit-ueber-mein-leben.webp",{"cluId":669,"questionNr":670,"slug":671,"question":672,"shortAnswer":673,"longAnswer":674,"image":675,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000245","245","warum-ist-die-auferstehung-von-jesus-christus-wichtig","Warum ist die Auferstehung von Jesus Christus wichtig?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW214955807 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW214955807 BCX0\">Die Auferstehung von Jesus Christus ist von zentraler Bedeutung im christlichen Glauben. Gemäß der Bibel waren sowohl sein Tod als auch die Auferstehung notwendig. Durch seinen Tod am Kreuz stellte er für die Menschen die Versöhnung und den Frieden mit Gott wieder her. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan>Die Auferstehung von Jesus Christus bedeutet, dass Gott dieses Werk angenommen hat. Der Tod selbst wurde besiegt und neues Leben beginnt. Durch den Glauben an Jesus können wir an diesem neuen ewigen Leben Anteil haben.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Die Bedeutung der Auferstehung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Die Auferstehung von Jesus Christus ist ein historisches Ereignis, das für den christlichen Glauben zentral ist. Sie unterscheidet ihn grundlegend von anderen Religionen. Die Auferstehung bildet das Herzstück des Evangeliums – und das ist die Hauptbotschaft des Christentums. An Ostern, dem wichtigsten Fest von Christen auf der ganzen Welt, steht die Auferstehung von Jesus im Mittelpunkt.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW257867159 BCX0\">Der Apostel Paulus, der einige Schriften des Neuen Testaments verfasst hat, drückte es an einer Stelle folgendermaßen aus: „Was ich euch weitergegeben habe, habe ich selbst als Überlieferung empfangen. Grundlegend ist: Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es in der Heiligen Schrift steht. Er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift steht. Er hat sich \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW257867159 BCX0\">Kephas\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW257867159 BCX0\"> gezeigt, danach auch den Zwölf.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"3-5\">1. Korinther 15,3-5\u003C\u002Fspan>) Im gleichen Kapitel brachte Paulus es noch klarer auf den Punkt: „Wenn aber Christus nicht auferweckt wurde, dann ist euer Glaube vergeblich. Dann seid ihr immer noch Sünder. “ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"17\">1. Korinther 15,17\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Die Belege für den Kreuzigungstod von Jesus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">In nahezu allen Büchern des Neuen Testaments wird erklärt oder vorausgesetzt, dass Jesus buchstäblich tot war und auferstand. So beispielsweise in den vier Evangelien (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"1-10\">Matthäus 28,1-10\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"36-49\">Lukas 24,36-49\u003C\u002Fspan>). Aber auch schon in den Heiligen Schriften des Alten Testaments gibt es Hinweise darauf, dass so etwas geschehen würde. Z. B. ist beim Propheten Jesaja von einem „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Knecht Gottes\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">“ die Rede, der für die Schuld von anderen leiden und sterben, aber paradoxerweise danach „viele Nachkommen haben und lange leben“ wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"53\" data-verse=\"10\">Jesaja 53,10\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Die Kreuzigung war eine römische Todesstrafe im ersten Jahrhundert. Sie führte mit großer Sicherheit den Tod herbei und galt als eine besonders schändliche Art der Hinrichtung. Der römische Philosoph Cicero schrieb, dass man als römischer Bürger nicht einmal daran denken dürfte. Und alle vier Evangelien (Berichte, die aus erster Hand Schlüsselereignisse aus dem Leben des Jesus von Nazareth schildern) sind sich einig: Jesus wurde am Karfreitag durch eine Kreuzigung hingerichtet und starb tatsächlich (siehe z. B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"24\">Markus 15,24\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"30\">Johannes 19,30\u003C\u002Fspan>). Es wird sogar berichtet, dass den Gekreuzigten normalerweise durch die römischen Soldaten die Beine gebrochen wurden. Doch im Fall von Jesus erfolgte dies nicht, weil er „bereits tot war“ (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"31-33\">Johannes 19,31-33\u003C\u002Fspan>). Der Leib von Jesus wurde am Kreuz sogar mit einem Speer durchstochen, um sicherzugehen, dass er wirklich tot war (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"34\">Johannes 19,34\u003C\u002Fspan>). All das überlebt man nicht. Auch wird in mehreren Evangelien erwähnt, dass der Leichnam von Jesus in ein Grab gelegt wurde. Jesus war also nicht nur scheintot und wurde auch nicht etwa durch einen anderen Menschen ersetzt.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Die Belege für die Auferstehung von Jesus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW257867159 BCX0\">Wie im Falle der Kreuzigung und des Sterbens von Jesus an Karfreitag sind sich die Evangelien auch einig über seine Auferstehung am Ostersonntag. Frauen entdeck\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW257867159 BCX0\">t\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW257867159 BCX0\">en das leere Grab (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"2-8\">Markus 16,2-8\u003C\u002Fspan>) und leiteten diese Nachricht an andere Nachfolger von Jesus weiter. Daraufhin erschien Jesus ihnen mehrfach (siehe z. B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"16-20\">Matthäus 28,16-20\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"13-35\">Lukas 24,13-35\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"19-23\">Johannes 20,19-23\u003C\u002Fspan>). Übrigens ist die Tatsache, dass die ersten Zeugen der Auferstehung Frauen waren, ein Hinweis für die Echtheit der Evangelien. Frauen galten in der damaligen Kultur nicht als zuverlässige Zeugen vor Gericht – hätte man die Evangelien erfunden, hätte man wohl kaum unzuverlässige Zeugen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW257867159 BCX0\">dazugedichtet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW257867159 BCX0\">! \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Es gibt keine gute Erklärung für die Auferstehung von Jesus, die mit unserem „rationalen“ Denken kompatibel ist und die sich in uns bekannte „Naturgesetze“ hineinpressen lässt. Dass ein Toter wieder zum Leben aufersteht, ist im Fall von Jesus Christus nur deshalb möglich, weil Jesus kein gewöhnlicher Mensch war. Er war auch nicht einfach ein Prophet mit besonderen Superkräften. Sogar andere Auferweckungen von Toten, von denen die Bibel berichtet – etwa im alttestamentlichen Buch Könige (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2KI\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"1-37\">2. Könige 4,1-37\u003C\u002Fspan>) oder während des Wirkens von Jesus (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"21-43\">Markus 5,21-43\u003C\u002Fspan>) – sind nicht mit der Auferstehung von Jesus zu vergleichen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">So heißt es in einer der ersten überlieferten Predigten der Jünger von Jesus, dass man mit Jesus den tötete, „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">der das Leben bringt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">“ (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"15\">Apostelgeschichte 3,15\u003C\u002Fspan>). Jesus hatte übrigens nicht nur seine bevorstehende Kreuzigung, sondern auch die Auferstehung vorausgesagt (siehe z.B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"31\">Markus 8,31\u003C\u002Fspan>). Er bezeichnete sich zu seinen Lebzeiten auf der Erde selbst als „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">die Auferstehung und das Leben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"25\">Johannes 11,25\u003C\u002Fspan>). Die einzige Begründung, warum die Auferstehung Jesu möglich war, liegt also darin, dass der Tod keine Kraft über ihn hat. Ähnlich drückte es der Apostel Paulus im Brief an die Römer aus: „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Der Tod hat keine Macht mehr über\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\"> [Jesus]“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"9\">Römer 6,9\u003C\u002Fspan>). Jesus Christus ist also mehr als ein Mensch. Er ist stärker als der Tod – er ist Gott selbst, die Quelle des Lebens.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Die Notwendigkeit des Todes und der Auferstehung von Jesus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Aber wenn die Auferstehung von Jesus Gottes Sieg über den Tod zeigt – wieso musste Jesus dann überhaupt sterben? Wäre es für Gott nicht einfacher, den Weg des Sterbens schlichtweg zu umgehen, wenn er doch allmächtig ist? Auf diese Frage liefert der christliche Glaube eine Antwort.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Jesus Christus musste sterben, weil Gott erst damit seinen Plan zur Wiederherstellung seiner guten Schöpfung erfüllen konnte. Bereits auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir, wie Gott eine perfekte Welt erschuf, in der der Mensch als Gottes Stellvertreter leben sollte (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">1. Mose 1\u003C\u002Fspan>–\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1\">2\u003C\u002Fspan>). Eine perfekte Umgebung, die keinen Platz für den Tod hatte – und dennoch drang diese fremde Macht in die Welt ein (nachzulesen in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1\">1. Mose 3\u003C\u002Fspan>). Der Apostel Paulus fasste es so zusammen: „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt. Und durch die Sünde kam der Tod. So verfielen alle Menschen dem Tod. Denn alle Menschen haben Schuld auf sich geladen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"12\">Römer 5,12\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Um die Macht des Todes zu überwinden und unwirksam zu machen, musste Gott selbst eingreifen. Und das tat Gott, indem er in Jesus Christus als Mensch auf die Erde kam. Jesus war vollkommen Mensch und identifizierte sich hundertprozentig mit der Menschheit. Deshalb nahm er auch den Tod auf sich – stellvertretend für die Sünde der Menschheit und um das zu überwinden, was Menschen von Gott trennt. „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Als wir noch Feinde waren, wurden wir mit Gott versöhnt durch den Tod seines Sohnes. Wenn wir jetzt versöhnt sind, ist es umso gewisser: Wir werden dadurch gerettet werden, dass sein Sohn lebt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"10\">Römer 5,10\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Deshalb hat auch die Auferstehung von Jesus Folgen für jeden Menschen, der an ihn glaubt. „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Denn durch einen Menschen kam der Tod in die Welt. So bringt auch ein Mensch die Auferstehung der Toten. Weil wir mit Adam verbunden sind, müssen wir alle sterben. Weil wir aber mit Christus verbunden sind, werden wir alle lebendig gemacht. Das geschieht für jeden nach dem Platz, den Gott für ihn bestimmt hat: Als Erster wird Christus auferweckt. Danach, wenn er wiederkommt, folgen alle, die zu ihm gehören.“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\"> So heißt es an einer Stelle im Neuen Testament (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"21-23\">1. Korinther 15,21-23\u003C\u002Fspan>). Wer durch Glauben zu Jesus gehört, wird am Ende der Zeiten wie Jesus körperlich auferstehen und ewig leben – wenn Gott den perfekten Zustand der Schöpfung wiederherstellen und den Tod für immer abschaffen wird (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"14\">Offenbarung 20,14\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"4\">21,4\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW257867159 BCX0\">Alexander \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW257867159 BCX0\">Dalinger\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Bibelschule Brake (\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.bibelschule-brake.de\u002F\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">https:\u002F\u002Fwww.bibelschule-brake.de\u002F\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">) \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW257867159 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">Kontaktmission (\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.kontaktmission.de\u002F\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">https:\u002F\u002Fwww.kontaktmission.de\u002F\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW257867159 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F245\u002Fwarum-ist-die-auferstehung-von-jesus-christus-wichtig.webp",{"cluId":677,"questionNr":678,"slug":679,"question":680,"shortAnswer":681,"longAnswer":682,"image":683,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000283","283","warum-laesst-gott-leid-zu","Warum lässt Gott Leid zu?","\u003Cp>Kaum eine Frage bewegt die Gemüter mehr. Eine klare Antwort scheint kaum möglich. Ob Krankheit, Krieg oder Katastrophen – Gott scheint zu all dem Durcheinander in der Welt zu schweigen. Kann man daraus schließen, dass er gar nicht existiert? Oder will er uns ärgern? Eher nicht. Vielmehr könnte es sein, dass Gott etwas damit bezweckt. Denn wenn er gut ist – und vieles spricht dafür –, dann verfolgt er ein großes Ziel mit uns Menschen, auch wenn der Weg dorthin manchmal schwer zu ertragen ist.\u003C\u002Fp>","\u003Cp>Es gibt Menschen, die klagen, ohne zu leiden. Wirklich betroffen von Unglück sind sie nicht, doch sie klagen. Und sie klagen an: „Wie kann Gott nur so viel Leid in der Welt zulassen?“ Allgemein. Ihnen geht es bestenfalls um eine sachliche Auseinandersetzung mit dieser Frage.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Doch es gibt auch die anderen. Diejenigen, die mit dem Tod eines lieben Menschen zurechtkommen müssen oder mit einer schlimmen Krankheit, Depressionen oder mit einem Bankrott ... Leidtragende klagen aus gutem (oder aus bösem) Grund. Manche verbittern und wollen nichts mehr von Gott wissen, der sie anscheinend im Stich gelassen hat.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Und wiederum andere leiden, ohne zu klagen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die Frage nach dem Leid\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>„Warum lässt Gott Leid zu?“, ist eine uralte, nagende Frage. Und sie ist berechtigt – ganz gleich, aus welcher Lebenslage heraus sie gestellt wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Obwohl er unschuldig war, hatte man Jesus Christus wie einen Verbrecher gekreuzigt. In seiner Pein bringt er selbst diese Frage hervor. Jesus schreit: Warum? – „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"46\">Matthäus 27,46\u003C\u002Fspan>) Sein exemplarisches „Warum“ deutet darauf hin, dass das maximale Leid die Trennung von Gott ist.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ein Mensch von Gott verlassen – das gab es zuvor noch nie. Den umgekehrten Fall dagegen millionenfach, dass nämlich Menschen Gott verlassen. Die Propheten vor Christus haben stets vor einem Abfall von Gott und dem damit verbundenen Unheil gewarnt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JER\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"13\">Jeremia 2,13\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"4-5\">Jesaja 1,4-5\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"30-32\">Hesekiel 18,30-32\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HOS\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"9\">Hosea 13,9\u003C\u002Fspan> und viele mehr). Menschen damals wie heute aber wollen unabhängig von ihrem Schöpfer leben. Während sie sich von Gott abwenden, laufen sie irgendwelchen Trugbildern hinterher. Doch wer sich von der Lichtquelle entfernt, landet im Dunkeln, wer sich von der Wärmequelle entfernt, in der Kälte.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die Ursache für Leid\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Im Garten Eden, den Gott als Lebensraum für die ersten Menschen geschaffen hatte, gab es noch kein Leid. Im Himmel wird es kein Leid mehr geben. In der Gegenwart allerdings gibt es all dieses Elend, Not und Verzweiflung. Der Sündenfall (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-19\">1. Mose 3\u003C\u002Fspan>) hat die gesamte Schöpfung beeinflusst. Leid hat etwas mit Sünde zu tun – und zwar generell, nicht aber unbedingt individuell. Das heißt: Man darf einem Kranken nicht vorhalten: „Wahrscheinlich ist das die Strafe für irgendeine verborgene Sünde in deinem Leben ...“ Nein, allgemein ist Leid die Folge der Abkehr des Menschen von Gott.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Was der Prophet Jeremia dem Volk Israel sagt, lässt sich auf die Menschheit als Ganze übertragen: „Dich trifft die Strafe für deine eigene Bosheit. Du hast dich von mir abgewandt, und das fällt jetzt auf dich zurück. Sieh doch ein, wie böse und bitter es ist, den Herrn, deinen Gott, zu verlassen. Du hast keine Ehrfurcht vor mir, deinem Gott. – So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn Zebaot.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JER\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"19\">Jeremia 2,19\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Reaktionen auf das Leid\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Verzweiflung kann einen dazu treiben, Gott eine Absage zu erteilen und fortan gottlos zu leben. Dadurch wird das Problem allerdings noch verstärkt. Denn die schwierigen Umstände bleiben und hinzukommt, dass einen dann keiner mehr begründet trösten oder einem Hoffnung vermitteln kann; eine Hoffnung nämlich, die über das irdische Leben hinausreicht.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Es ist erschütternd, von dem Leiden Hiobs in der Bibel zu lesen, von seinen beklagenswerten Verlusten, den vielen „Hiobsbotschaften“, die ihn erreicht hatten. Die Lage war so aussichtslos, dass seine Frau ihm riet: „Verfluche endlich Gott, sodass du stirbst!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOB\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"9\">Hiob 2,9\u003C\u002Fspan>) Das ist eine Art, wie sich Leid auswirken kann: Man reagiert, indem man resigniert und sich aus Enttäuschung von Gott abwendet. Auf diese Weise kann Leid Gott und Mensch auseinanderbringen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Eine andere von Leid hervorgerufene Reaktion aber ist das Gegenteil, nämlich, dass es einen in Gottes Arme treibt. Da ging es einem Menschen so gut, dass er sich nie veranlasst sah, nach Gott zu fragen. Wozu? Er hatte doch (vermeintlich) alles im Griff. Doch dann ist etwas Tragisches passiert. Der Betroffene beginnt aus seiner Not heraus zu beten und macht dabei die Erfahrung, wie freundlich Gott ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"34\" data-verse=\"9\">Psalm 34,9\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CH\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"34\">1. Chronik 16,34\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"3\">1. Petrus 2,3\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wer „Hiobs Botschaft“ liest, der entdeckt übrigens, dass zwar seine Theologie erschüttert wurde, nicht aber sein Glaube an Gott. Dieser gewann vielmehr an Tiefe.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Positive Resultate von Leid\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Den Christen in Korinth schreibt der Apostel Paulus: „Denn eine solche gottgewollte Traurigkeit bewirkt eine Änderung des Lebens. Die führt zur Rettung, und man bereut sie nicht.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"10\">2. Korinther 7,10\u003C\u002Fspan>) Das heißt nicht, dass Gott jede „Traurigkeit“ verursacht – wohl aber, dass er sie mitunter gutheißt und benutzen kann. Heftige Lebenssituationen sind durchaus geeignet, Menschen in Gottes Nähe zu bringen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>An die Römer gerichtet hebt Paulus Gottes Großzügigkeit hervor: „Er hat ja seinen eigenen Sohn nicht verschont. Vielmehr hat er ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wenn er uns aber seinen Sohn geschenkt hat, wird er uns dann nicht auch alles andere schenken?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"32\">Römer 8,32\u003C\u002Fspan>) Mit anderen Worten: Wer mit den Millionen um sich wirft, der wird nicht mit dem Cent geizen. Wer mit dem Evangelium von Jesus Christus seine ganze Liebe unter Beweis gestellt hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Johannes 3,16\u003C\u002Fspan>), der liebt uns wirklich.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wenige Verse zuvor heißt es: „Wir wissen aber: Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten. Es sind die Menschen, die er nach seinem Plan berufen hat.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"28\">Römer 8,28\u003C\u002Fspan>) Alles, was einem Menschen, der Gott (zurück-)liebt, widerfährt, dient zu seinem Besten. Natürlich sieht manches schlecht aus, es schmeckt schlecht, es fühlt sich schlecht an und es ist auch schlecht. Aber die Bibel sagt hier: Es wird uns dennoch zum Guten dienen. Dienen – das heißt, Leid und Unglück sind nicht unsere tyrannischen Herrscher, sondern unsere Diener. Der Schmerz, die Einsamkeit usw. sollen uns nicht zerstören, sondern uns helfen, Gott näher zu kommen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Schlimmeres als irdisches Leid\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Jesus half einmal einem Mann auf die Beine, der zuvor 38 Jahre lang bewegungsunfähig war. Dann folgt ein bemerkenswertes Statement; Jesus trifft den Geheilten im Tempel wieder und sagt ihm: „Du bist gesund geworden. Lade keine Schuld mehr auf dich, damit dir nichts Schlimmeres geschieht!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"14\">Johannes 5,14\u003C\u002Fspan>). Gibt es Schlimmeres, als 38 Jahre lang schwer krank zu sein? Ja, gibt es. Nämlich eine Ewigkeit in der Gottesferne verbringen zu müssen. Das Größte ist, wenn ein Mensch sich zu Jesus Christus bekehrt und so das ewige Leben findet, das Schlimmste dagegen ist die Hölle. Manchmal lässt Gott Leid zu, um uns vor dem Schlimmeren zu bewahren. Wenn jemand sich in seiner Not an Gott wendet, darf er erwarten, dass Gott ihn erretten wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"50\" data-verse=\"15\">Psalm 50,15\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Unzählige haben genau das erlebt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Angenommen, ein Kleinkind läuft auf die Straße, ohne zu merken, dass da ein 7,5-Tonner auf es zurast. Der Vater steht daneben. Er würde doch alles versuchen, um sein Kind vor der Katastrophe zu bewahren. Er würde es zurückzerren, auch wenn er ihm dabei die Klamotten kaputtrisse. Er würde es von der Straße reißen, selbst wenn er ihm dabei den Arm auskugelte. Jemand könnte vorschnell sagen: „Welch grausamer Vater, der seinem Kind den Arm auskugelt!“ Aber man muss hier den Gesamtkontext sehen ... – Wenn sich durch Leid ausgelöst Menschen hilfesuchend an Jesus Christus wenden und er sie aus der Gefahrenzone der Sünde errettet, dann sind sie vor dem noch viel Schlimmeren, der Gottesferne, bewahrt worden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Das Heilwerden im Leid\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Manchmal bemitleiden wir die falschen: Menschen mit Behinderung etwa, die äußerlich zwar beeinträchtigt sind, aber innerlich glücklich. Sie haben Jesus als ihren Freund und Helfer in der Not kennengelernt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Auf der anderen Seite beneiden wir auch manchmal die falschen: Leute, die äußerlich schön und reich, innerlich aber völlig ausgebrannt sind. Sie sind immerzu auf der Suche nach mehr, jagen dem Bild von einem Leben nach, das sie kaum erreichen werden. Deshalb sind sie nie zufrieden. Aber äußerst erschöpft.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Stellen wir uns vor, so jemand war früher weitestgehend sorgenfrei unterwegs. Aus heiterem Himmel trifft das Leid diese Person, sie ist vom Leben enttäuscht. Wenn sie sich nun besinnt und aus ihrer Not heraus betet und Zuflucht bei Jesus Christus sucht, dann hätte das Leid für sie die alles entscheidende Umkehr bewirkt. Dieser Mensch findet im Vertrauen auf Jesus Christus neues, ewiges Leben. Dann kann er sagen: „Mein bitteres Leid hat mir Frieden gebracht.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"38\" data-verse=\"17\">Jesaja 38,17\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Markus Wäsch\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Stiftung der Brüdergemeinden\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.markus-waesch.de\">www.markus-waesch.de\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>","images\u002F283\u002Fwarum-laesst-gott-leid-zu.webp",1785842073085]