
Thema Petrus
Thema Petrus
Fischer, Jünger von Jesus, der Apostel und führende Persönlichkeit der Alten Kirche wurde.
Lukas 5 | Vers 3-11
Jesus stieg in das Boot, das Simon gehörte. Er bat Simon, ein Stück vom Ufer wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte die Leute vom Boot aus. Als Jesus seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: »Fahre hinaus in tieferes Wasser! Dort sollt ihr eure Netze zum Fang auswerfen.« Simon antwortete: »Meister, wir haben die ganze Nacht hart gearbeitet und nichts gefangen. Aber weil du es sagst, will ich die Netze auswerfen.« Simon und seine Leute warfen die Netze aus. Sie fingen so viele Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten. Sie winkten die Fischer im anderen Boot herbei. Sie sollten kommen und ihnen helfen. Zusammen beluden sie beide Boote, bis sie fast untergingen. Als Simon Petrus das sah, fiel er vor Jesus auf die Knie und sagte: »Herr, geh fort von mir! Ich bin ein Mensch, der voller Schuld ist!« Denn er und die anderen, die dabei waren, waren sehr erschrocken. So riesig war der Fang, den sie gemacht hatten. Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, erging es ebenso. Die beiden arbeiteten eng mit Simon zusammen. Jesus sagte zu Simon: »Hab keine Angst! Von jetzt an wirst du ein Menschenfischer sein!« Da zogen sie die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm.
Matthäus 16 | Vers 16-19
Simon Petrus antwortete: »Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!« Jesus sagte zu ihm: »Glückselig bist du, Simon, Sohn des Johannes! Diese Erkenntnis hast du nicht aus dir selbst, sondern von meinem Vater im Himmel. Und ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Fels werde ich meine Gemeinde bauen. Nicht einmal die Macht des Todes wird ihr etwas anhaben können. Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich geben: Was du auf der Erde für gültig erklärst, wird auch im Himmel gelten. Was du nicht für gültig erklärst, wird auch im Himmel nicht gelten.«
Lukas 22 | Vers 31-34
»Simon, Simon! Sieh doch: Der Satan hat sich von Gott erbeten, euch durchzusieben wie den Weizen! Aber ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhört. Wenn du dann wieder zu mir zurückgekehrt bist, sollst du deine Brüder und Schwestern stärken.« Petrus entgegnete Jesus: »Herr! Ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis zu gehen – ja, sogar mit dir zu sterben!« Aber Jesus erwiderte: »Das sage ich dir, Petrus: Noch bevor heute der Hahn kräht, wirst du dreimal abstreiten, dass du mich kennst.«
Matthäus 14 | Vers 28-33
Petrus sagte zu Jesus: »Herr, wenn du es bist, befiehl mir, über das Wasser zu dir zu kommen.« Jesus sagte: »Komm!« Da stieg Petrus aus dem Boot, ging über das Wasser und kam zu Jesus. Aber auf einmal merkte er, wie stark der Wind war. Da bekam er Angst. Er begann zu sinken und schrie: »Herr, rette mich!« Sofort streckte Jesus ihm die Hand entgegen und hielt ihn fest. Er sagte zu Petrus: »Du hast zu wenig Vertrauen. Warum hast du gezweifelt?« Dann stiegen sie ins Boot und der Wind legte sich. Die Jünger im Boot warfen sich vor Jesus nieder. Sie sagten: »Du bist wirklich der Sohn Gottes!«
Johannes 21 | Vers 15-22
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: »Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als irgendein anderer hier?« Er antwortete ihm: »Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.« Da sagte Jesus zu ihm: »Führe meine Lämmer zur Weide!« Dann fragte er ihn ein zweites Mal: »Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?« Petrus antwortete: »Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe!« Da sagte Jesus zu ihm: »Hüte meine Schafe!« Zum dritten Mal fragte er ihn: »Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb?« Da wurde Petrus traurig, weil er ihn zum dritten Mal gefragt hatte: »Hast du mich lieb?« Er sagte zu Jesus: »Herr, du weißt alles! Du weißt, dass ich dich lieb habe!« Da sagte Jesus zu ihm: »Führe meine Schafe zur Weide! Amen, amen, das sage ich dir: Als du jung warst, hast du dir selbst den Gürtel umgebunden. Du bist dahin gegangen, wohin du wolltest. Aber wenn du alt bist, wirst du deine Hände ausstrecken. Dann wird ein anderer dir den Gürtel umbinden. Er wird dich dahin führen, wohin du nicht willst.« Mit diesen Worten deutete Jesus an, wie Petrus sterben und dadurch die Herrlichkeit Gottes sichtbar machen würde. Dann sagte Jesus zu Petrus: »Folge mir!« Petrus drehte sich um und sah, dass der Jünger, den Jesus besonders liebte, ihnen folgte. Es war derselbe Jünger, der beim Festmahl an der Seite von Jesus gelegen hatte. Er hatte Jesus damals gefragt: »Herr, wer ist es, der dich verraten wird?« Als Petrus ihn sah, fragte er Jesus: »Herr, was wird aus ihm?« Jesus erwiderte: »Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich wiederkomme – was geht das dich an? Folge du mir nach!«
Matthäus 26 | Vers 69-75
Petrus saß draußen im Hof. Da kam ein Dienstmädchen des Hohepriesters auf ihn zu und sagte: »Du warst doch auch mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen!« Petrus stritt das ab vor allen, die dabei waren, und sagte: »Ich weiß nicht, wovon du da sprichst.« Dann ging er in das Torgebäude. Dort sah ihn ein anderes Dienstmädchen. Sie sagte zu denen, die dort standen: »Der war auch mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen.« Aber Petrus stritt es wieder ab und schwor: »Ich kenne diesen Menschen nicht!« Kurz darauf sagten andere, die dabeistanden: »Natürlich gehörst du auch zu denen. Deine Sprache verrät dich.« Da legte Petrus einen Schwur ab: »Gott soll mich strafen, wenn ich lüge! Ich kenne diesen Menschen nicht.« Im selben Moment krähte ein Hahn. Da erinnerte sich Petrus an das, was Jesus gesagt hatte: »Noch bevor der Hahn kräht, wirst du dreimal abstreiten, mich zu kennen.« Und er lief hinaus und weinte heftig.
Johannes 21 | Vers 2-14
Es waren dort beieinander: Simon Petrus, Thomas, der Didymus genannt wird, Natanael aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei weitere Jünger. Simon Petrus sagte zu den anderen: »Ich gehe fischen!« Sie antworteten: »Wir kommen mit.« Sie gingen zum See und stiegen ins Boot. Aber in jener Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Die Jünger wussten aber nicht, dass es Jesus war. Jesus fragte sie: »Meine Kinder, habt ihr nicht etwas Fisch zu essen?« Sie antworteten: »Nein!« Da sagte er zu ihnen: »Werft das Netz an der rechten Bootsseite aus. Dann werdet ihr etwas fangen!« Sie warfen das Netz aus. Aber dann konnten sie es nicht wieder einholen, so voll war es mit Fischen. Der Jünger, den Jesus besonders liebte, sagte zu Petrus: »Es ist der Herr!« Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, zog er sich seinen Mantel über und band ihn hoch. Er war nämlich nackt. Dann warf er sich ins Wasser. Die anderen Jünger folgten im Boot und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Sie waren nicht mehr weit vom Ufer entfernt, nur etwa 100 Meter. Als sie an Land kamen, sahen sie dort ein Kohlenfeuer brennen. Darauf brieten Fische, und Brot lag dabei. Jesus sagte zu ihnen: »Bringt ein paar von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.« Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land. Es war voll mit großen Fischen – genau 153 Stück. Und das Netz zerriss nicht, obwohl es so viele waren. Da sagte Jesus zu ihnen: »Kommt und esst!« Keiner der Jünger wagte es, ihn zu fragen: »Wer bist du?« Sie wussten doch, dass es der Herr war.
Apostelgeschichte 2 | Vers 14-21
Da trat Petrus vor die Menge, zusammen mit den anderen elf Aposteln. Mit lauter Stimme wandte er sich an die Leute: »Ihr Leute von Judäa, Bewohner von Jerusalem! Lasst euch erklären, was hier vorgeht, und hört mir gut zu! Diese Leute hier sind nicht betrunken, wie ihr meint. Es ist ja erst die dritte Stunde des Tages. Nein, was hier geschieht, hat der Prophet Joel vorhergesagt: ›Gott spricht: Das wird in den letzten Tagen geschehen: Ich werde meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden als Propheten reden. Eure jungen Männer werden Visionen schauen, und eure Alten von Gott gesandte Träume haben. Über alle, die mir dienen, Männer und Frauen, werde ich in diesen Tagen meinen Geist ausgießen. Und sie werden als Propheten reden. Ich werde Wunder tun droben am Himmel und Zeichen erscheinen lassen unten auf der Erde: Blut und Feuer und dichte Rauchwolken. Die Sonne wird sich verfinstern, und der Mond wird blutrot werden. Dies alles geschieht, bevor der große und prächtige Tag des Herrn anbricht. Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden!‹
Johannes 18 | Vers 10-11
Simon Petrus hatte ein Schwert dabei. Er zog es und schwang es gegen einen der Männer, die dem Hohepriester unterstanden. Dabei schlug er ihm das rechte Ohr ab. Dieser Mann hieß Malchus. Da sagte Jesus zu Petrus: »Steck das Schwert wieder weg! Soll ich etwa den Becher nicht austrinken, den mir der Vater gegeben hat?«
Apostelgeschichte 4 | Vers 13-20
Die Ratsältesten wunderten sich, wie unerschrocken Petrus und Johannes auftraten. Dabei waren sie doch keine Gelehrten, sondern einfache Leute. Sie erkannten, dass die beiden zu Jesus gehört hatten, und sahen den Geheilten bei ihnen stehen. Da waren sie nicht in der Lage, etwas dagegen zu sagen. Sie befahlen den beiden, die Ratsversammlung zu verlassen. Dann beratschlagten sie und sagten zueinander: »Was sollen wir mit diesen Menschen tun? Offensichtlich ist durch sie ein Zeichen geschehen. Alle Bewohner von Jerusalem wissen davon. Und wir können es nicht bestreiten! Aber die ganze Sache soll im Volk nicht noch mehr bekannt werden. Deshalb wollen wir ihnen verbieten, künftig noch einmal zu irgendjemandem im Namen von Jesus zu sprechen – andernfalls sollen sie bestraft werden!« Dann riefen sie Petrus und Johannes wieder herein. Sie verboten ihnen jede Verkündigung oder Lehre im Namen von Jesus. Aber Petrus und Johannes antworteten: »Entscheidet selbst: Ist es vor Gott recht, euch mehr zu gehorchen als ihm? Wir können doch nicht verschweigen, was wir gesehen und gehört haben.«
Apostelgeschichte 12 | Vers 3-17
Herodes merkte, dass das bei den Juden Beifall fand. Da ließ er auch Petrus verhaften, und zwar während der Tage der ungesäuerten Brote. Nach seiner Verhaftung ließ Herodes ihn ins Gefängnis werfen. Die Bewachung übertrug er vier Abteilungen von je vier Soldaten. Nach dem Passafest wollte er Petrus vor dem Volk öffentlich verurteilen. So saß Petrus streng bewacht im Gefängnis. Aber die Gemeinde betete Tag und Nacht für ihn zu Gott. In der Nacht, bevor Herodes ihn öffentlich verurteilen wollte, schlief Petrus zwischen zwei der Soldaten. Er war mit zwei Ketten an sie gefesselt. Die beiden anderen Soldaten hielten vor der Zellentür Wache. Da trat ein Engel des Herrn herein, und Licht erhellte den Raum. Der Engel weckte Petrus mit einem Stoß in die Seite und sagte: »Schnell, steh auf!« Dabei fielen Petrus die Ketten von den Händen ab. Der Engel sagte zu ihm: »Binde dir den Gürtel um und zieh deine Sandalen an!« Petrus gehorchte. Dann sagte der Engel: »Wirf deinen Mantel über und folge mir!« Petrus folgte ihm nach draußen. Er wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was er gerade mit dem Engel erlebte. Es kam ihm vor wie ein Traum. Sie gingen am ersten Wachposten vorbei und auch am zweiten. Dann kamen sie zu dem eisernen Tor, das in die Stadt führte. Das Tor öffnete sich von selbst vor ihnen. Sie traten hinaus und gingen bis zur nächsten Straße. Dann war der Engel plötzlich verschwunden. Da kam Petrus zu sich und sagte: »Es ist tatsächlich wahr – der Herr hat seinen Engel gesandt. Der hat mich aus der Gewalt des Herodes befreit. Und er hat mich vor einer Verurteilung bewahrt, die sich das jüdische Volk erhofft hatte.« Als ihm das klar geworden war, ging er zum Haus von Maria. Sie war die Mutter des Johannes, der auch Markus genannt wurde. Viele aus der Gemeinde waren dort versammelt und beteten. Petrus klopfte an das Tor. Eine Dienerin kam, um zu öffnen. Ihr Name war Rhode.
Apostelgeschichte 3 | Vers 1-8
Einmal gingen Petrus und Johannes zum Tempel. Es war um die neunte Stunde, die Zeit für das Nachmittagsgebet. Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Tag für Tag setzte man ihn an das Tor zum Tempelvorhof, das die »Schöne Pforte« genannt wird. Dort sollte er bei den Tempelbesuchern um eine Gabe betteln. Der Mann sah Petrus und Johannes, als sie gerade in den Tempel gehen wollten. Er bat sie um eine Gabe. Petrus und Johannes blickten ihn an, und Petrus sagte: »Sieh uns an!« Der Gelähmte sah zu ihnen auf und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen. Doch Petrus sagte: »Gold und Silber habe ich nicht. Aber was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen von Jesus Christus, dem Nazoräer: Steh auf und geh umher!« Petrus fasste den Mann bei der rechten Hand und zog ihn hoch. Im selben Augenblick kam Kraft in seine Füße und Gelenke. Mit einem Sprung war er auf den Beinen und machte ein paar Schritte. Er folgte Petrus und Johannes in den Tempel. Dort lief er umher, sprang vor Freude und lobte Gott.
Apostelgeschichte 10 | Vers 5-17
Darum schicke jetzt einige Männer nach Joppe. Sie sollen einen gewissen Simon zu dir bitten, der auch Petrus genannt wird. Er ist zu Gast bei dem Gerber Simon, dessen Haus am Meer liegt.« Dann verließ ihn der Engel wieder, der mit ihm gesprochen hatte. Kornelius rief zwei seiner Diener und einen frommen Soldaten aus seinem persönlichen Gefolge. Er erklärte ihnen, was sie zu tun hatten, und schickte sie nach Joppe. Es war am nächsten Tag um die sechste Stunde. Die Männer waren noch unterwegs, hatten Joppe aber schon fast erreicht. Petrus stieg auf das Dach, um zu beten. Da bekam er Hunger und bat um etwas zu essen. Während das Essen zubereitet wurde, hatte er eine Vision. Er sah den Himmel offen. Daraus kam ein Behältnis herab. Es sah aus wie ein großes Leinentuch, das an seinen vier Ecken zur Erde hinuntergelassen wurde. Darin befanden sich alle möglichen Tierarten: Vierbeiner, Kriechtiere und Vögel. Eine Stimme sprach zu ihm: »Steh auf, Petrus! Schlachte und iss!« Aber Petrus erwiderte: »Auf gar keinen Fall, Herr! Denn ich habe noch nie etwas Unvorschriftsmäßiges oder Unreines gegessen.« Da forderte ihn die Stimme ein zweites Mal auf und sagte: »Was Gott rein gemacht hat, das sollst du nicht unrein nennen!«
Galater 2 | Vers 7
Im Gegenteil! Sie sahen, dass Gott es mir anvertraut hat, die Gute Nachricht zu den Völkern zu bringen. Ebenso war es ja Petrus anvertraut, sie zu den Menschen jüdischer Herkunft zu bringen.
Lukas 18 | Vers 28-30
Da sagte Petrus zu Jesus: »Du weißt: Wir haben unseren Besitz zurückgelassen und sind dir gefolgt.« Jesus antwortete: »Amen, das sage ich euch: Jeder, der für das Reich Gottes etwas zurückgelassen hat – Haus, Ehefrau, Geschwister, Eltern oder Kinder – wird es um das Vielfache neu bekommen. Das gilt schon jetzt in dieser Zeit. Und dann, wenn Gottes Reich kommt, bekommt er das ewige Leben.«
Apostelgeschichte 9 | Vers 36-43
In Joppe lebte eine Jüngerin namens Tabita. – Der Name heißt auf Griechisch Dorkas, das bedeutet: Gazelle. – Sie hatte viel Gutes getan und den Armen durch reiche Gaben geholfen. Doch während Petrus in Lydda war, wurde sie krank und starb. Man wusch sie und bahrte sie im oberen Stockwerk auf. Lydda lag nahe bei Joppe. Als die Jünger hörten, dass Petrus sich dort aufhielt, schickten sie zwei Männer zu ihm. Die baten ihn: »Verlier keine Zeit. Komm so schnell wie möglich zu uns!« Petrus brach sofort auf und ging mit ihnen. Als er in Joppe ankam, führten sie ihn hinauf ins obere Stockwerk. Dort drängten sich alle Witwen aus der Gemeinde um ihn. Weinend zeigten sie ihm ihre Hemden und Mäntel. Die hatte Dorkas für sie gemacht, als sie noch lebte. Petrus schickte sie alle hinaus. Er kniete nieder und betete. Dann wandte er sich der Toten zu und sagte: »Tabita, steh auf!« Da öffnete sie die Augen. Als sie Petrus sah, setzte sie sich auf. Er gab ihr die Hand und half ihr hoch. Dann rief er die Heiligen und die Witwen herein und zeigte ihnen, dass Tabita lebte. Das wurde in ganz Joppe bekannt, und viele Menschen kamen zum Glauben an den Herrn. Petrus blieb noch einige Tage in Joppe bei dem Gerber Simon.
Johannes 13 | Vers 6-10
Als er zu Simon Petrus kam, sagte der zu ihm: »Herr, du willst mir die Füße waschen?« Jesus antwortete: »Was ich tue, das verstehst du jetzt noch nicht. Du wirst es aber später verstehen.« Petrus erwiderte: »Nie und nimmer sollst du mir die Füße waschen!« Jesus antwortete: »Wenn ich dich nicht wasche, gibt es für dich keine Gemeinschaft mit mir.« Da sagte Simon Petrus: »Herr, dann wasche mir nicht nur die Füße, sondern auch die Hände und den Kopf!« Jesus antwortete: »Wer gebadet hat, ist ganz rein. Er braucht sich später nur noch die Füße waschen zu lassen. Und ihr seid rein – aber nicht alle!«
1. Petrus 5 | Vers 1
Ich bin ein Gemeindeältester und ein Zeuge für die Leiden von Christus. Deshalb habe ich auch Anteil an der Herrlichkeit, die bald offenbar werden wird. Nun ermahne ich die Gemeindeältesten unter euch:
Matthäus 26 | Vers 37-41
Er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit. Plötzlich wurde er sehr traurig, und Angst überfiel ihn. Da sagte er zu ihnen: »Ich bin verzweifelt und voller Todesangst. Wartet hier und wacht mit mir.« Jesus selbst ging noch ein paar Schritte weiter. Dort warf er sich zu Boden und betete: »Mein Vater, wenn es möglich ist, dann erspare es mir, diesen Becher auszutrinken! Aber nicht das, was ich will, soll geschehen – sondern das, was du willst!« Jesus kam zu den drei Jüngern zurück und sah, dass sie eingeschlafen waren. Da sagte er zu Petrus: »Könnt ihr nicht diese eine Stunde mit mir wach bleiben? Bleibt wach und betet, damit ihr die kommende Prüfung besteht! Der Geist ist willig, aber die menschliche Natur ist schwach.«
Galater 2 | Vers 11-14
Doch als Kephas dann nach Antiochia kam, stellte ich ihn persönlich zur Rede. Denn er war im Unrecht: Zunächst hatte er nämlich zusammen mit Menschen aus den Völkern gegessen. Aber dann kamen einige Leute aus dem Kreis um Jakobus. Da zog er sich zurück und hielt sich von ihnen fern. Denn er hatte Angst vor den Leuten jüdischer Herkunft. Und genauso heuchlerisch verhielten sich auch die anderen Juden in der Gemeinde. Sogar Barnabas ließ sich von ihrer Heuchelei anstecken. Damit verließen sie den rechten Weg, wie er der Wahrheit der Guten Nachricht entspricht. Als ich das sah, stellte ich Kephas vor allen anderen zur Rede: »Obwohl du ein Jude bist, lebst du wie ein Mann aus den Völkern – und nicht wie ein Jude. Warum zwingst du dann die Menschen aus den Völkern, wie Juden zu leben?«
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