
Thema Paulus
Thema Paulus
Von Jesus berufener Apostel und Gemeindegründer.
Apostelgeschichte 9 | Vers 1-6
Saulus verfolgte immer noch die Jünger des Herrn und drohte ihnen mit Hinrichtung. Er ging zum Hohepriester und bat um eine schriftliche Vollmacht für die Synagogen in Damaskus. Er hatte vor, dort die Anhänger des neuen Weges aufzuspüren. Er wollte sie, Männer und Frauen, festnehmen und nach Jerusalem bringen. Auf dem Weg nach Damaskus, kurz vor der Stadt, umstrahlte ihn plötzlich ein Licht vom Himmel. Er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme, die zu ihm sagte: »Saul, Saul, warum verfolgst du mich?« Er fragte: »Wer bist du, Herr?« Die Stimme antwortete: »Ich bin Jesus, den du verfolgst. Doch jetzt steh auf und geh in die Stadt. Dort wirst du erfahren, was du tun sollst.«
Apostelgeschichte 9 | Vers 10-19
In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Dem erschien der Herr und sagte zu ihm: »Hananias!« Hananias antwortete: »Hier bin ich, Herr!« Der Herr sagte: »Steh auf und geh in die Gerade Straße. Dort sollst du im Haus von Judas nach Saulus aus Tarsus fragen. Er ist dort und betet. In einer Erscheinung hat er einen Mann namens Hananias gesehen. Der kam zu ihm und legte ihm die Hände auf, damit er wieder sehen konnte.« Hananias antwortete: »Herr, ich habe schon viel von diesem Mann gehört. Er hat deinen Heiligen in Jerusalem viel Böses angetan. Und jetzt ist er mit einer Vollmacht von den führenden Priestern hierhergekommen. Er will alle festnehmen, die deinen Namen anrufen.« Aber der Herr sagte zu ihm: »Geh nur hin! Denn gerade ihn habe ich mir als Werkzeug gewählt. Er soll meinen Namen bekannt machen – vor den Völkern und ihren Königen wie auch vor dem Volk Israel. Ich werde ihm zeigen, wie viel er leiden muss, weil er sich zu mir bekennt.« Da machte sich Hananias auf den Weg und ging in das Haus. Er legte Saulus die Hände auf und sagte: »Saul, mein Bruder, der Herr hat mich gesandt – Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist. Du sollst wieder sehen können und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.« Sofort fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen, und er konnte wieder sehen. Er stand auf und ließ sich taufen. Dann aß er etwas und kam wieder zu Kräften. Danach verbrachte Saulus einige Zeit bei den Jüngern in Damaskus.
Galater 1 | Vers 13-19
Ihr habt doch gehört, wie ich früher als gesetzestreuer Jude meinen Glauben gelebt habe. Mit aller Kraft habe ich die Gemeinde Gottes verfolgt und wollte sie vernichten. In meiner Treue zum Gesetz übertraf ich viele Gleichaltrige in meinem Volk. Mit aller Leidenschaft setzte ich mich für das ein, was von meinen Vorfahren überliefert wurde. Aber Gott hatte mich schon im Mutterleib ausgewählt und in seiner Gnade berufen. Er hatte beschlossen, mir seinen Sohn zu offenbaren. Bei allen Völkern sollte ich ihn bekannt machen. Nach dieser Offenbarung habe ich keinen Menschen um Rat gefragt. Ich ging auch nicht nach Jerusalem zu denen, die schon vor mir Apostel waren. Vielmehr zog ich zunächst nach Arabien und kehrte dann wieder nach Damaskus zurück. Erst drei Jahre später ging ich nach Jerusalem, um Kephas kennenzulernen. Fünfzehn Tage blieb ich bei ihm. Von den anderen Aposteln habe ich keinen gesehen außer Jakobus, den Bruder des Herrn.
Apostelgeschichte 13 | Vers 2-8
Einmal fasteten sie für einige Zeit und widmeten sich ganz dem Gebet. Da sprach der Heilige Geist zu ihnen: »Stellt mir Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei, zu der ich sie berufen habe.« Daraufhin fasteten sie noch einmal, beteten und legten ihnen die Hände auf. Dann ließen sie Barnabas und Saulus ziehen. Der Heilige Geist schickte Barnabas und Saulus auf den Weg. Sie reisten nach Seleukia. Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Zypern weiter. In Salamis angekommen, verkündeten sie das Wort Gottes in den jüdischen Synagogen. Als Helfer hatten sie noch Johannes bei sich. Dann reisten sie über die ganze Insel bis nach Paphos. Dort trafen sie einen Juden namens Barjesus, einen Zauberer und falschen Propheten. Er gehörte zum Gefolge des römischen Statthalters Sergius Paulus, der ein gebildeter Mann war. Der Statthalter hatte Barnabas und Saulus zu sich rufen lassen, um das Wort Gottes zu hören. Aber Elymas, das bedeutet: Zauberer – wie sich Barjesus auf Griechisch nannte –, trat ihnen entgegen. Er versuchte mit allen Mitteln zu verhindern, dass der römische Statthalter zum Glauben kam.
1. Korinther 15 | Vers 8-10
Ganz zuletzt hat er sich auch mir gezeigt – also gleichsam einem Missratenen. Ich bin nämlich der unwürdigste unter den Aposteln. Ich verdiene es nicht, Apostel genannt zu werden. Denn ich habe die Gemeinde Gottes verfolgt. Aber durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin. Und seine Gnade, die er mir erwiesen hat, blieb nicht ohne Wirkung. Im Gegenteil: Ich habe mehr für die Gute Nachricht gearbeitet als alle anderen Apostel. Aber das habe nicht ich getan, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.
Apostelgeschichte 22 | Vers 22-29
Bis zu diesen Worten hatten die Leute Paulus ruhig zugehört. Aber jetzt fingen sie an zu schreien: »Weg mit ihm! So einer muss von der Erde verschwinden. Er darf nicht am Leben bleiben!« Sie tobten, rissen sich die Kleider vom Leib und warfen Staub in die Luft. Der Kommandant befahl, Paulus in die Festung zu bringen. Er ordnete an, ihn unter Peitschenhieben zu verhören. So wollte er herausfinden, warum seinetwegen unter den Leuten so ein Tumult entstanden war. Paulus war schon zur Auspeitschung festgebunden. Da sagte er zu dem Hauptmann, der die Aufsicht führte: »Dürft ihr denn einen römischen Bürger auspeitschen – noch dazu ohne ordentliches Gerichtsverfahren?« Als der Hauptmann das hörte, ging er zum Kommandanten, meldete es ihm und fragte: »Was willst du jetzt tun? Dieser Mann ist ein römischer Bürger!« Da ging der Kommandant zu Paulus und fragte ihn: »Sag mir: Bist du wirklich ein römischer Bürger?« Paulus antwortete: »Ja.« Der Kommandant sagte: »Ich habe für dieses Bürgerrecht viel Geld bezahlt.« Paulus entgegnete: »Ich besitze es sogar von Geburt an.« Die Männer, die ihn verhören sollten, ließen sofort von ihm ab. Auch der Kommandant bekam Angst, nachdem er erfahren hatte, dass Paulus ein römischer Bürger war – und er hatte ihn fesseln lassen!
Apostelgeschichte 14 | Vers 8-20
In Lystra wohnte ein Mann, der keine Kraft in seinen Beinen hatte. Er war von Geburt an gelähmt und hatte noch nie einen Schritt getan. Dieser Mann war unter den Zuhörern, als Paulus redete. Paulus blickte den Gelähmten an. Er sah den Glauben des Mannes, der fest darauf vertraute, geheilt zu werden. Da rief er laut: »Stell dich auf deine Beine – gerade und aufrecht!« Da sprang der Gelähmte auf und tat die ersten Schritte. Als die Leute sahen, was Paulus getan hatte, riefen sie auf Lykaonisch: »Die Götter haben Menschengestalt angenommen und sind zu uns herabgestiegen!« Sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er der Wortführer war. Der Priester aus dem Zeustempel vor der Stadt brachte Stiere und Blumenkränze zum Stadttor. Zusammen mit den Leuten wollte er Opfer für die beiden darbringen. Als die Apostel Barnabas und Paulus das hörten, zerrissen sie ihre Kleider. Sie stürzten sich in die Menge und riefen: »Männer, was tut ihr da? Wir sind doch Menschen genau wie ihr. Wir verkünden euch die Gute Nachricht, damit ihr euch von diesen nutzlosen Götzen abwendet. Wendet euch dem lebendigen Gott zu! Er hat den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen mit allem, was darin ist. In den vergangenen Zeiten ließ Gott alle Völker ihre eigenen Wege gehen. Und doch hat er sich auch ihnen immer wieder deutlich zu erkennen gegeben – durch all das Gute, das er tut: Vom Himmel her gibt er euch Regen und lässt die Ernte reifen. Er schenkt euch Nahrung und erfüllt euer Herz mit Freude.« Doch selbst mit diesen Worten konnten Paulus und Barnabas die Leute kaum davon abhalten, ihnen Opfer darzubringen.
Apostelgeschichte 16 | Vers 9-10
In der Nacht hatte Paulus eine Erscheinung. Ein Mann aus Makedonien stand vor ihm und bat: »Komm herüber nach Makedonien und hilf uns!« Gleich nachdem Paulus die Erscheinung gehabt hatte, suchten wir nach einer Möglichkeit, um nach Makedonien zu gelangen. Denn wir waren sicher: Gott hatte uns dazu berufen, den Menschen dort die Gute Nachricht zu verkünden.
1. Korinther 3 | Vers 10
Als erfahrener Bauleiter habe ich das Fundament gelegt. Dazu hat Gott mich in seiner Gnade befähigt. Jetzt baut ein anderer darauf weiter. Aber jeder muss aufpassen, wie er weiterbaut.
2. Korinther 12 | Vers 1-5
Ich muss mich selbst wohl noch mehr loben. Es nützt zwar nichts, trotzdem will ich auf Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn zu sprechen kommen. Ich weiß von einem Menschen, der zu Christus gehört. Der wurde vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel emporgehoben. Ich weiß nicht, ob er sich dabei in seinem Körper befand. Genauso wenig weiß ich, ob er außerhalb seines Körpers war. Gott allein weiß es! Ich weiß auch nicht, ob ihm das zusammen mit seinem Körper geschah oder ohne seinen Körper. Das weiß nur Gott allein. Ich weiß aber, dass er in das Paradies emporgehoben wurde. Dort hörte er unsagbare Worte, die kein Mensch aussprechen darf. Im Hinblick auf diesen Menschen will ich mich loben. Aber im Hinblick auf mich selbst kann ich nur mit meiner Schwäche angeben.
2. Korinther 12 | Vers 7-10
auch wenn diese Offenbarungen wirklich außergewöhnlich sind. Aber damit ich mir nichts darauf einbilde, ließ Gott meinen Körper mit einem Stachel durchbohren. Ein Engel des Satans darf mich mit Fäusten schlagen, damit ich nicht überheblich werde. Dreimal habe ich deswegen zum Herrn gebetet, dass er ihn wegnimmt. Aber der Herr hat zu mir gesagt: »Du brauchst nicht mehr als meine Gnade. Denn meine Kraft kommt gerade in der Schwäche voll zur Geltung.« Ich will also gern stolz auf meine Schwäche sein. Dann kann sich an mir die Kraft von Christus zeigen. Deshalb freue ich mich über meine Schwäche – über Misshandlung, Not, Verfolgung und Verzweiflung. Ich erleide das alles gern wegen Christus. Denn nur wenn ich schwach bin, bin ich wirklich stark.
Apostelgeschichte 23 | Vers 11
In der folgenden Nacht erschien der Herr dem Paulus und sagte: »Nur Mut! Wie du in Jerusalem mein Zeuge warst, so sollst du auch in Rom mein Zeuge sein!«
Apostelgeschichte 18 | Vers 5-11
Als dann Silas und Timotheus aus Makedonien nachkamen, konnte sich Paulus ganz der Verkündigung widmen. Eindrücklich bezeugte er den Juden: »Jesus ist der Christus!« Aber sie wollten nichts davon wissen und spotteten darüber. Da schüttelte Paulus den Staub aus seinen Kleidern und sagte zu ihnen: »Ihr habt es euch selbst zuzuschreiben, wenn ihr verloren geht. Mich trifft keine Schuld! Von jetzt ab werde ich mich an die Menschen aus anderen Völkern wenden.« Paulus verließ die Synagoge. Er lehrte nun im Haus eines Mannes namens Titius Justus, der an den Gott Israels glaubte. Sein Haus grenzte direkt an die Synagoge. Krispus, der Synagogenleiter, kam zum Glauben an den Herrn – zusammen mit allen, die zu seiner Hausgemeinschaft gehörten. Viele Korinther, die davon hörten, kamen ebenfalls zum Glauben und ließen sich taufen. Eines Nachts hatte Paulus eine Erscheinung. Der Herr sagte zu ihm: »Hab keine Angst! Verkünde weiter die Gute Nachricht und schweige nicht! Ich bin bei dir, und niemand kann dir etwas anhaben. Viele Menschen in dieser Stadt sollen nämlich zum Glauben an mich kommen.« Paulus blieb noch eineinhalb Jahre in Korinth und lehrte dort das Wort Gottes.
Galater 2 | Vers 7-8
Im Gegenteil! Sie sahen, dass Gott es mir anvertraut hat, die Gute Nachricht zu den Völkern zu bringen. Ebenso war es ja Petrus anvertraut, sie zu den Menschen jüdischer Herkunft zu bringen. Denn Gott hat Petrus befähigt, Apostel für die Menschen jüdischer Herkunft zu sein. Genauso hat er mich befähigt, Apostel für die Völker zu sein.
Apostelgeschichte 20 | Vers 22-24
Jetzt muss ich nach Jerusalem gehen. Der Heilige Geist zwingt mich dazu. Ich weiß nicht, was dort mit mir geschehen wird. Ich weiß nur das: In jeder Stadt kündigt der Heilige Geist mir an, dass Gefangenschaft und Leiden auf mich warten. Doch was liegt schon an meinem Leben! Es kommt nur darauf an, dass ich mein Ziel erreiche. Ich habe den Auftrag zu erfüllen, den Jesus, der Herr, mir gegeben hat: Zeuge zu sein für die Gute Nachricht, dass Gott uns seine Gnade schenkt!
2. Timotheus 4 | Vers 6-8
Denn mein Leben wird schon geopfert. Und es ist für mich die Zeit gekommen, dass ich sterben muss. Ich habe den guten Kampf gekämpft. Ich bin am Ziel des Wettlaufs angekommen. Ich habe treu den Glauben bewahrt. Nun wartet auf mich der Siegeskranz der Gerechtigkeit. Den wird mir der Herr, der gerechte Richter, am Tag des Gerichts überreichen – und nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten.
2. Petrus 3 | Vers 15-16
Begreift doch, dass die Geduld unseres Herrn eure Rettung bedeutet. Das hat auch unser lieber Bruder Paulus geschrieben, dem Gott so viel Weisheit geschenkt hat. In allen seinen Briefen spricht er ja davon. Manches darin ist allerdings schwer zu verstehen. Das werden die verdrehen, die nichts davon verstehen und die im Glauben nicht gefestigt sind. So werden sie es auch mit den anderen Schriften machen – zu ihrem eigenen Verderben.
Apostelgeschichte 17 | Vers 15-18
Seine Begleiter brachten Paulus bis nach Athen, dann kehrten sie zurück. Paulus gab ihnen die Anweisung für Silas und Timotheus mit, so schnell wie möglich nachzukommen. Paulus wartete in Athen auf Silas und Timotheus. Die Stadt war voller Götzenbilder. Als Paulus das sah, packte ihn der Zorn. Er sprach in der Synagoge zu den Juden und zu denen, die an den Gott Israels glaubten. Jeden Tag redete er mit den Leuten, die er auf dem Marktplatz antraf. Einige epikureische und stoische Philosophen verwickelten ihn in ein Streitgespräch und meinten: »Was will dieser Schwätzer eigentlich?« Andere sagten: »Anscheinend verkündet er irgendwelche fremden Gottheiten.« Denn Paulus verkündete die Gute Nachricht von Jesus und von der Auferstehung.
1. Korinther 3 | Vers 4-7
Wenn der eine sagt: »Ich gehöre zu Paulus.« Und der andere sagt: »Ich gehöre zu Apollos.« Das zeigt, dass ihr wie alle anderen Menschen seid! Wer ist denn Apollos? Oder wer ist Paulus? Sie sind Diener des Herrn, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Und jeder dient dem Herrn mit den Gaben, die er bekommen hat. Ich habe gepflanzt, Apollos hat gegossen. Aber Gott hat es wachsen lassen. Es zählt nicht, wer pflanzt oder wer gießt. Es kommt auf Gott an, der alles wachsen lässt.
2. Timotheus 4 | Vers 17
Doch der Herr stand mir bei und gab mir Kraft. Denn die Verkündigung seiner Botschaft sollte durch mich ihr Ziel erreichen: Alle Völker sollten sie hören. Und ich wurde aus dem Rachen des Löwen gerettet.
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