
Thema Nebukadnezar
Thema Nebukadnezar
Ein babylonischer König, der Jerusalem zerstörte und Juda ins Exil verschleppte.
Daniel 1 | Vers 1-6
Es war im dritten Jahr der Herrschaft von Jojakim, dem König von Juda. Da zog Nebukadnezzar, der König von Babylonien, nach Jerusalem und belagerte es. Gott gab Jojakim, den König von Juda, in die Gewalt Nebukadnezzars. Auch einen Teil der wertvollen Gefäße aus dem Haus Gottes gab er Nebukadnezzar zur Beute. Der ließ sie in das Land Schinar bringen, in den Tempel seines Gottes. Er brachte die Gefäße in das Schatzhaus seines Gottes. König Nebukadnezzar sagte zu Aschpenas, seinem Palastvorsteher: »Wähl von den Israeliten einige aus. Sie sollen aus dem Königshaus sein oder aus angesehenen Familien stammen. Es sollen junge Männer sein, an denen es nichts auszusetzen gibt. Sie sollen schön sein, weise und klug, einsichtig und verständig – also geeignet, in den Dienst am Königshof einzutreten. Sie sollen unsere Schrift und unsere Sprache lernen, hier in Babylonien! Gib ihnen jeden Tag etwas von der königlichen Tafel zu essen. Sie sollen den Wein trinken, den auch ich trinke. Die Männer sollen drei Jahre lang ausgebildet werden und dann in meinen Dienst eintreten.« Unter den ausgesuchten Männern aus Juda waren Daniel, Hananja, Mischael und Asarja.
Daniel 2 | Vers 1-16
Im zweiten Jahr seiner Königsherrschaft hatte Nebukadnezzar einen Traum. Der Traum beunruhigte ihn so sehr, dass er nicht mehr schlafen konnte. Da gab der König den Befehl, Zeichendeuter, Magier, Zauberer und Sterndeuter zu rufen. Sie sollten ihm sagen, was er geträumt hatte. Die Männer kamen und traten vor den König. Der König sagte zu ihnen: »Ich hatte einen Traum. Nun bin ich sehr beunruhigt, weil ich den Traum nicht verstehe.« Die Sterndeuter sagten auf Aramäisch zum König: »Lang lebe der König! Erzähl deinen Knechten, was du geträumt hast, und wir werden es deuten.« Der König antwortete den Sterndeutern: »Mein Entschluss steht fest! Ihr sollt mir sagen, was ich geträumt habe, und es mir auch deuten. Wenn ihr das nicht könnt, dann soll man euch in Stücke reißen. Eure Häuser sollen zu Schutthaufen werden. Wenn ihr mir aber sagen und deuten könnt, was ich geträumt habe, dann gebe ich euch Geschenke. Euch wird große Ehre zuteil. Daher sagt mir, was ich geträumt habe, und erklärt es mir!« Da wiederholten sie, was sie zuvor gesagt hatten: »Der König möge seinen Knechten erzählen, was er geträumt hat. Dann werden wir ihm den Traum deuten.« Der König erwiderte: »Ich weiß ganz genau, dass ihr nur Zeit gewinnen wollt. Denn ihr habt erkannt, dass mein Entschluss feststeht. Wenn ihr mir nicht sagen könnt, was ich geträumt habe, ist das Urteil über euch gefällt. Jetzt wollt ihr euch etwas ausdenken. Ja, ihr möchtet mir etwas Falsches auftischen, um Zeit zu gewinnen. Nun sagt mir, was ich geträumt habe! Dann weiß ich, dass ihr meinen Traum deuten könnt.« Die Sterndeuter antworteten dem König: »Auf der Erde gibt es nicht einen Menschen, der die Forderung des Königs erfüllen kann. Nie zuvor hat es einen König gegeben, der von Zeichendeutern, Magiern und Sterndeutern so etwas verlangt hat – ganz egal, wie groß und mächtig er war. Was der König verlangt, ist zu schwer. Niemand kann ihm sagen, was er geträumt hat. Nur die Götter könnten es, doch die wohnen nicht bei den Menschen.«
Daniel 2 | Vers 36-38
Daniel sagte weiter: »Das war der Traum. Nun wollen wir dem König erklären, was er bedeutet. Du, König, bist der König der Könige. Dir hat der Gott des Himmels Königreich, Kraft, Stärke und Würde gegeben. Alle Orte, an denen Menschen wohnen, hat er in deine Hand gegeben. Das gilt auch für die Tiere des Feldes und die Vögel des Himmels. Daher bist du der goldene Kopf.
Daniel 2 | Vers 46-49
Nebukadnezzar fiel auf die Knie und verneigte sich vor Daniel. Er befahl, Daniel Speise- und Räucheropfer darzubringen. Der König sagte zu Daniel: »Es ist wahr: Euer Gott ist der Gott der Götter und der Herr der Könige. Er enthüllt Geheimnisse. Deshalb konntest du dieses Geheimnis offenbaren.« Dann verlieh der König Daniel einen hohen Rang und gab ihm viele große Geschenke. Er machte ihn zum Herrscher der Provinz Babylonien und zum obersten Vorsteher aller Weisen Babyloniens. Auf Daniels Bitte hin beauftragte der König Schadrach, Meschach und Abed-Nego mit der Verwaltung der Provinz Babylonien. Daniel aber blieb am Hof des Königs.
Daniel 3 | Vers 1-33
König Nebukadnezzar ließ ein goldenes Standbild machen. Es war 30 Meter hoch und 3 Meter breit. Er ließ es in der Ebene Dura aufstellen, in der Provinz Babylonien. Dann ließ König Nebukadnezzar die Würdenträger holen: die Statthalter und Provinzverwalter, die hohen und einfachen Beamten, die Ratgeber, Schatzmeister und Richter und die Befehlshaber der Provinzen. Sie sollten zur Einweihung des Standbildes kommen, das der König hatte aufstellen lassen. Da versammelten sich die Statthalter und Provinzverwalter, die hohen und einfachen Beamten, die Ratgeber, Schatzmeister und Richter und die Befehlshaber der Provinzen. Sie alle kamen zur Einweihung des Standbildes, das König Nebukadnezzar aufstellen ließ. Sie sammelten sich um dieses Standbild, das der König hatte errichten lassen. Dann rief ein Ausrufer mit lauter Stimme: »Euch wird etwas befohlen, euch Menschen aller Völker, Nationen und Sprachen: Ihr sollt niederfallen, sobald die Instrumente zusammen erklingen: die Hörner, Pfeifen und Zithern, die Leiern und Harfen. Dann sollt ihr das goldene Standbild anbeten, das König Nebukadnezzar hat aufstellen lassen. Wer nicht niederfällt, um es anzubeten, wird noch im selben Augenblick in einen brennenden Ofen geworfen.« Die Völker fielen nieder, sobald sie den Klang der Instrumente hörten: der Hörner, Pfeifen, Zithern, Leiern und Harfen. Und die Menschen aller Völker, Nationen und Sprachen beteten das goldene Standbild an, das König Nebukadnezzar hatte aufstellen lassen. Einige babylonische Männer gingen zum König und erhoben schwere Vorwürfe gegen die Juden. Sie sagten zu Nebukadnezzar: »Lang lebe der König! Du, König, hast diesen Befehl erteilt: Die Menschen sollen niederfallen, sobald die Instrumente zusammen erklingen: die Hörner, Pfeifen und Zithern, die Leiern und Harfen. Sie sollen das goldene Standbild anbeten. Wer nicht niederfällt, um es anzubeten, soll im selben Augenblick in den brennenden Ofen geworfen werden.
Daniel 4 | Vers 1-24
Ich, Nebukadnezzar, lebte sorglos in meinem Haus und war glücklich in meinem Palast. Da hatte ich einen Traum, der mich erschreckte. Die Gedanken, die mir im Bett kamen, und das, was ich vor meinem inneren Auge sah, beunruhigten mich. Daher erteilte ich den Befehl, alle Weisen Babyloniens zu mir zu bringen. Sie sollten mir meinen Traum deuten. Da kamen die Zeichendeuter, Magier, Sterndeuter und Wahrsager. Ich erzählte ihnen, was ich geträumt hatte, doch sie konnten es nicht deuten. Zuletzt trat Daniel vor mich. Sein babylonischer Name ist Beltschazzar, nach dem Namen meines Gottes. In ihm ist der Geist der heiligen Götter. Ich erzählte ihm, was ich geträumt hatte: »Beltschazzar, du oberster Zeichendeuter, ich weiß, dass der Geist der heiligen Götter in dir ist. Vor dir bleibt kein Geheimnis verborgen. Hör dir an, was ich im Traum gesehen habe, und sag mir, was es bedeutet.« »Das ist es, was ich sah, als ich auf meinem Bett lag: Ich sah einen Baum. Er stand mitten auf der Erde und war sehr hoch. Der Baum wurde immer größer und stärker. Er reichte bis zum Himmel, und er war bis ans Ende der ganzen Welt zu sehen. Er hatte schönes Laub und viele Früchte, sodass er Nahrung für alle bot. Unter ihm fanden die Tiere des Feldes Schatten, in seinen Zweigen wohnten die Vögel des Himmels. Alle Lebewesen ernährten sich von ihm. Während ich die Visionen auf meinem Bett hatte, sah ich einen Wächterengel vom Himmel herabsteigen, einen Heiligen. Er rief mit lauter Stimme: ›Haut den Baum um und hackt seine Zweige ab! Streift sein Laub ab und zerstreut seine Früchte! Die Tiere des Feldes sollen aus seinem Schatten fliehen und die Vögel von seinen Zweigen.
Daniel 4 | Vers 24-34
Darum, König, nimm meinen Ratschlag an: Kehre dich vom Unrecht ab und halt dich an das Recht. Mach deine Vergehen wieder gut, indem du Armen Gutes tust. Dann wird dein Glück von Dauer sein.« Das alles stieß König Nebukadnezzar zu: Zwölf Monate später ging er spazieren auf dem Dach seines Palastes in Babylon. Der König sagte: »Ist das nicht das großartige Babylon? Ich habe es erbaut als Sitz meines Königreiches, voll Stärke und Kraft und zu Ehren meiner Hoheit.« Bevor der König die Worte ganz ausgesprochen hatte, kam eine Stimme vom Himmel: »Dir, König Nebukadnezzar, wird das Königreich weggenommen. Man wird dich von den Menschen verstoßen, und du wirst bei den Tieren des Feldes wohnen. Man wird dir Gras zu fressen geben wie Rindern. Sieben Zeiten werden über dich dahingehen – bis du erkennst, dass der Höchste die Macht hat über die Königreiche der Menschen. Wem auch immer er sie geben will, dem wird er sie geben.« Im gleichen Augenblick erfüllte sich das Wort an Nebukadnezzar. Er wurde von den Menschen verstoßen und fraß Gras wie die Rinder. Sein Körper wurde vom Tau des Himmels nass. Seine Haare wurden so lang wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelkrallen. Als die vorherbestimmte Zeit vorbei war, erhob ich, Nebukadnezzar, meine Augen zum Himmel. Mein Verstand kehrte zu mir zurück. Da pries ich den Höchsten und lobte und ehrte den, der für immer lebt: »Seine Herrschaft wird ewig bestehen, sein Königreich bleibt von Generation zu Generation. Alle Bewohner der Erde gelten vor ihm wie nichts. Was auch immer er will, macht er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde. Es gibt keinen, der seine Hand abwehren kann oder ihm sagen kann, was er tun soll. In dem Moment kehrte mein Verstand zu mir zurück. Ich erhielt auch meinen Ruhm und meinen Glanz zurück, zur Ehre meines Königreichs. Meine Minister und mächtigsten Männer suchten mich auf. Ich wurde wieder über mein Königreich eingesetzt und meine Macht wurde noch größer. Ich, Nebukadnezzar, lobe, preise und ehre jetzt den König des Himmels. All seine Taten sind wahr und seine Wege gerecht. Wer stolz umhergeht, den kann er demütigen.«
Jeremia 39 | Vers 1-5
Es war zu der Zeit, als Zidkija König von Juda war. Im neunten Regierungsjahr, im zehnten Monat kam Nebukadnezzar nach Jerusalem. Der babylonische König und sein ganzes Heer belagerten die Stadt. Am neunten Tag des vierten Monats, im elften Regierungsjahr Zidkijas, durchbrachen sie die Stadtmauer. Die Heerführer des babylonischen Königs nutzten den Durchgang in der Mauer und zogen bis zum mittleren Tor. Dort blieben sie und errichteten ihr Hauptquartier. Es waren: Nergal-Sarezer von Sin-Magir, Sar-Sechim, der Palastvorsteher, und der andere Nergal-Sarezer, der oberste Berater des Königs. Dazu kamen noch die anderen Offiziere Nebukadnezzars. Als Zidkija, der König von Juda, sie sah, floh er zusammen mit all seinen Kriegern. Mitten in der Nacht verließen sie die Stadt durch den königlichen Garten. Sie flohen durch das Tor zwischen den Mauern und folgten dem Weg hinaus Richtung Osten. Doch die Soldaten der Babylonier jagten ihnen nach. Sie holten Zidkija in der Ebene bei Jericho ein und nahmen ihn gefangen. Dann brachten sie ihn nach Ribla im Land Hamat zu König Nebukadnezzar von Babylonien. Dieser sprach das Urteil über Zidkija:
2. Chronik 36 | Vers 6-21
Gegen ihn zog Nebukadnezzar heran, der König von Babylonien. Nebukadnezzar legte Jojakim in Ketten aus Bronze und verschleppte ihn nach Babylon. Nebukadnezzar brachte auch zahlreiche Geräte aus dem Haus des Herrn nach Babylonien. Er stellte sie in Babylon in seinem Palast auf. Die übrige Geschichte Jojakims ist aufgeschrieben im Buch der Könige von Israel und Juda. Sie erzählt von seinen abscheulichen Taten und was man sonst noch über ihn fand. Sein Sohn Jojachin wurde an seiner Stelle König. Jojachin war 18 Jahre alt, als er König wurde. Drei Monate und zehn Tage lang regierte er in Jerusalem. Er tat, was der Herr verurteilt. Um die Jahreswende schickte König Nebukadnezzar seine Leute dorthin. Die verschleppten Jojachin und holten weitere kostbare Geräte aus dem Haus des Herrn nach Babylonien. Dann machte Nebukadnezzar Zidkija, den Bruder Jojakims, zum König von Juda und Jerusalem. Zidkija war 21 Jahre alt, als er König wurde. Elf Jahre lang regierte er in Jerusalem. Zidkija tat, was der Herr, sein Gott, verurteilt. Er gab auch Jeremia gegenüber nicht nach, der als Prophet den Befehl des Herrn verkündete. Er lehnte sich gegen König Nebukadnezzar auf, obwohl der ihn einen Schwur bei Gott leisten ließ. Er war halsstarrig und sein Herz blieb hart. Er kehrte nicht um zum Herrn, dem Gott Israels. Auch alle führenden Priester und das Volk handelten immer wieder treulos. Sie begingen Schandtaten wie die fremden Völker. Sie machten das Haus des Herrn unrein, das Gott in Jerusalem für sich allein bestimmt hatte. Der Herr, der Gott ihrer Vorfahren, schickte ihnen immer wieder Boten mit Warnungen. Er hatte Mitleid mit seinem Volk und seinem Wohnort. Das Volk aber verspottete die Boten Gottes und verachtete seine Worte. Es lachte über seine Propheten – so lange, bis der Zorn des Herrn über sein Volk nicht mehr besänftigt werden konnte:
2. Könige 24 | Vers 11-16
Dann traf der König von Babylonien selbst ein, während seine Truppen die Stadt belagerten. Da ergab sich Jojachin, der König von Juda. Er verließ die Stadt zusammen mit seiner Mutter, seinen Dienern, Heerführern und Beamten. Im achten Jahr seiner Königsherrschaft nahm der babylonische König sie alle gefangen. Außerdem nahm er alle Schätze mit, die er im Tempel und im Palast fand. Er erbeutete auch die goldenen Geräte, die im Inneren des Tempels standen. König Salomo von Israel hatte sie anfertigen lassen. So erfüllte sich, was der Herr angekündigt hatte. Dann nahm er die Bewohner Jerusalems gefangen und verschleppte sie in die Verbannung: alle Beamten und Heerführer, zusammen 10.000 Mann. Auch alle Handwerker und Schmiede nahm er mit. Nur die arme Landbevölkerung blieb noch übrig. Er verschleppte Jojachin nach Babylon zusammen mit seiner Mutter, seinen Frauen und Beamten. Alle mächtigen Männer des Landes ließ er ebenfalls von Jerusalem nach Babylon bringen. Dazu ließ er die Männer nach Babylon verschleppen, die er für den Kriegsdienst brauchen konnte: 7000 kampferprobte Soldaten und 1000 Mann, die Waffen herstellen konnten.
Jeremia 27 | Vers 5-14
Ich habe die Erde geschaffen, dazu die Menschen und Tiere, die auf der Erde leben. Mit meiner großen Kraft habe ich das getan und mit meinem machtvoll ausgestreckten Arm. Ich gebe das alles dem, der in meinen Augen der Richtige ist. Und nun übergebe ich Nebukadnezzar alle diese Länder. Er, der König von Babylonien, ist mein Knecht. Selbst die wilden Tiere sollen ihm dienen. Alle Völker sollen zuerst ihm dienen, danach seinem Sohn und seinem Enkel. Erst wenn für sein Land die Zeit gekommen ist, wird ihre Herrschaft enden. Dann müssen sie selbst anderen dienen – großen Völkern und mächtigen Königen. Bis dahin muss jedes Volk und jedes Königreich Nebukadnezzar, dem König von Babylonien, dienen. Sie alle müssen ihren Nacken unter sein Joch beugen. Weigert sich ein Volk, werde ich es mit Krieg, Hunger und Seuche strafen. Durch Nebukadnezzars Hand werde ich alles vernichten. – Ausspruch des Herrn Hört also nicht auf eure anderen Propheten, Wahrsager, Traumdeuter, Zeichendeuter und Zauberer! Die sagen euch: »Ihr werdet dem babylonischen König nicht dienen!« Sie weissagen euch nur Lügen. Hört ihr darauf, müsst ihr euer Land verlassen. Ich werde euch verstoßen, und ihr geht zugrunde. Doch das Volk, das dem babylonischen König dient, lasse ich im eigenen Land leben. Das Volk, das seinen Nacken unter sein Joch beugt, wird das eigene Land bearbeiten und bewohnen. – So lautet der Ausspruch des Herrn. Alle diese Worte sagte ich auch zu Zidkija, dem König von Juda: »Dient dem babylonischen König und seinem Volk und beugt euren Nacken unter sein Joch! Dann werdet ihr am Leben bleiben! Oder wollt ihr alle sterben, du und dein Volk? Wollt ihr durch Krieg, Hunger und Seuchen umkommen? So hat es der Herr doch dem Volk angedroht, das dem babylonischen König nicht dienen will. Hört nicht auf die Worte der anderen Propheten, die euch sagen: ›Ihr werdet dem babylonischen König nicht dienen!‹ Sie weissagen euch nur Lügen.
Hesekiel 26 | Vers 7
Ja, so spricht Gott, der Herr zu Tyros: Ich schicke Nebukadnezzar aus dem Norden zu dir, den König von Babylonien und König der Könige. Er kommt mit Pferden, Wagen und Reitern, einem Heer und großem Kriegsvolk.
Hesekiel 29 | Vers 18-20
Du Mensch! Der König von Babylonien, Nebukadnezzar, trieb sein Heer vor Tyros zu großen Anstrengungen an. Die Soldaten scheuerten sich die Schultern wund. Sogar die Haare fielen ihnen aus. Aber er und sein Heer bekamen keinen Lohn dafür, dass sie sich in Tyros so anstrengten. Darum spricht Gott, der Herr: Nebukadnezzar, der König von Babylonien, erhält von mir das Land Ägypten. Er plündert, raubt es aus und macht Beute. Das wird der Lohn für sein Heer sein. Als Belohnung für seine Leistung gebe ich ihm das Land Ägypten. Denn sie haben all das für mich getan. – Ausspruch von Gott, dem Herrn –
Hesekiel 30 | Vers 10
So spricht Gott, der Herr: Ich mache dem Reichtum Ägyptens ein Ende, mithilfe von Nebukadnezzar, dem König von Babylonien.
2. Könige 24 | Vers 1
Während seiner Regierungszeit rückte Nebukadnezzar, der König von Babylonien, heran. Jojakim unterwarf sich ihm für drei Jahre, doch dann lehnte er sich gegen ihn auf.
Jeremia 21 | Vers 2-7
»Befrag doch den Herrn für uns! Denn Nebukadnezzar kämpft gegen uns. Vielleicht tut der Herr ein Wunder für uns, wie er es früher getan hat. Dann zieht der babylonische König wieder ab.« Jeremia antwortete ihnen: »Richtet Zidkija Folgendes aus: So spricht der Herr, der Gott Israels: Noch kämpft ihr vor den Mauern der Stadt. Draußen richtet ihr eure Waffen gegen eure Belagerer, den babylonischen König und die Babylonier. Doch ich werde eine Wende herbeiführen. Bald kämpft ihr mitten in der Stadt gegen die Feinde. Ich selbst werde dann gegen euch kämpfen – mit ausgestreckter Hand und starkem Arm, voller Wut und Zorn und mit aller Macht. Ich werde alle in dieser Stadt mit Krankheit schlagen, Mensch und Tier. An einer schlimmen Seuche werden sie sterben. Danach wird es Zidkija, den König von Juda, treffen – samt seinem Hofstaat und dem Rest des Volkes, der Seuche, Krieg und Hunger überlebt hat. So lautet der Ausspruch des Herrn: Ich werde sie in die Gewalt ihrer Feinde geben – in die Hand von Nebukadnezzar, dem König von Babylonien, und von allen, die ihnen nach dem Leben trachten. Er wird sie mit dem Schwert abschlachten lassen, schonungslos, ohne Mitleid und Erbarmen.«
Jeremia 28 | Vers 1-5
Es war am Anfang der Regierungszeit des Königs Zidkija von Juda, im fünften Monat des vierten Jahres. In diesem Jahr trat Hananja Jeremia entgegen. Hananja, der Sohn des Asur, galt auch als Prophet. Er stammte aus Gibeon. In Gegenwart der Priester und des ganzen Volkes sagte er im Haus des Herrn zu Jeremia: »So spricht der Herr Zebaot, der Gott Israels: Ich zerbreche das Joch des babylonischen Königs! Noch zwei Jahre, dann bringe ich alles an diesen Ort hier zurück: alle Gerätschaften aus dem Haus des Herrn, die König Nebukadnezzar von Babylonien geraubt hat. Er hat sie von diesem Ort weggenommen und nach Babylon gebracht. Auch König Jojachin von Juda, den Sohn des Jojakim, bringe ich zurück an diesen Ort – zusammen mit allen anderen aus Juda, die nach Babylon verschleppt wurden. Denn ich zerbreche das Joch des babylonischen Königs. – So lautet der Ausspruch des Herrn.« Doch Jeremia widersprach dem Propheten Hananja vor den Priestern und dem ganzen Volk. Sie waren im Haus des Herrn versammelt.
Jeremia 28 | Vers 11-14
Dazu erklärte Hananja vor dem ganzen Volk: »So spricht der Herr: Genauso zerbreche ich das Joch Nebukadnezzars. Der König von Babylonien hatte es allen auferlegt. Noch zwei Jahre, dann befreie ich alle Völker von seiner Herrschaft.« Der Prophet Jeremia ging weg. Doch da kam das Wort des Herrn zu ihm. Der Prophet Hananja hatte zuvor die Stange vom Nacken des Propheten Jeremia genommen und das Joch zerbrochen. Da sagte der Herr zu Jeremia: »Geh und richte Hananja aus: So spricht der Herr: Stangen aus Holz hast du zerbrochen. Deshalb bist du verantwortlich dafür, dass es Stangen aus Eisen geben wird. Denn so spricht der Herr Zebaot, der Gott Israels: Ein Joch aus Eisen lege ich auf ihren Nacken, damit alle diese Völker König Nebukadnezzar dienen. Über sie alle wird der babylonische König herrschen. Auch die wilden Tiere werden ihm gehorchen.«
Jeremia 34 | Vers 1-7
Nebukadnezzar, der König von Babylonien, kämpfte gegen Jerusalem und alle anderen Städte. Er führte ein riesiges Heer an – mit eigenen Soldaten und mit Kämpfern aus den unterworfenen Königreichen und Völkern. Da kam dieses Wort vom Herrn zu Jeremia: So spricht der Herr, der Gott Israels! Geh zu König Zidkija von Juda und richte ihm aus: So spricht der Herr! Ich gebe diese Stadt in die Hand des Feindes. Der babylonische König wird sie in Brand stecken. Auch du wirst seiner Hand nicht entkommen. Man wird dich gefangen nehmen und in seine Gewalt übergeben. Auge in Auge wirst du ihm Rede und Antwort stehen. Vor dem babylonischen König musst du dich verantworten. Dann wird man dich nach Babylon bringen. Doch jetzt hör, König Zidkija von Juda, was der Herr dir sagen lässt! So spricht der Herr über dich: Du wirst nicht durch das Schwert umkommen. Du wirst in Frieden sterben. Wie es beim Begräbnis von Königen üblich ist, wird man auch für dich Totenfeuer anzünden. So hat man es bei deinen Vorfahren getan, den Königen, die vor dir regierten. Auch wird man die Totenklage für dich halten und rufen: »Ach, unser Herrscher!« Das ist mein Versprechen, das ich dir gebe. – So lautet der Ausspruch des Herrn Der Prophet Jeremia ging zu König Zidkija von Juda und überbrachte ihm diese Botschaft in Jerusalem. Damals kämpfte das Heer des Königs von Babylonien schon gegen Jerusalem und alle andere Städte. Von allen befestigten Städten Judas waren allein Lachisch und Aseka noch nicht gefallen.
Jeremia 37 | Vers 1
König Zidkija, der Sohn des Joschija, regierte anstelle von Konja, dem Sohn des Jojakim. Nebukadnezzar, der König von Babylonien, hatte ihn zum König im Land Juda gemacht.
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