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Thema Hiob

Hiob leidet schwer, ringt mit Gott, bleibt treu, wird wiederhergestellt.

Hiob 1 | Vers 1-5

Im Land Uz lebte ein Mann mit Namen Hiob. Der war fromm und führte ein vorbildliches Leben. Er begegnete Gott mit Ehrfurcht und hielt sich von allem Bösen fern. Sieben Söhne und drei Töchter wurden ihm geboren. Zu seinem Besitz zählten 7000 Schafe, 3000 Kamele, 500 Gespanne Rinder und 500 Eselinnen. Dazu kamen viele Knechte und Mägde. So war der Mann hoch angesehen – mehr als alle, die im Osten wohnten. Seine Söhne aber feierten gern ausgelassene Feste. Wer an der Reihe war, gab ein Essen in seinem Haus. Sie luden auch ihre drei Schwestern ein, damit diese mit ihnen aßen und tranken. Nach jedem Fest sorgte Hiob dafür, dass sie wieder heilig wurden. Er stand dazu früh am Morgen auf und brachte für jedes Kind ein Brandopfer dar. Denn Hiob sagte sich: »Vielleicht hat eines meiner Kinder sich etwas zuschulden kommen lassen und in Gedanken Gott gelästert?« So tat es Hiob nach jedem Fest.

Hiob 1 | Vers 8

Der Herr fragte den Satan weiter: »Hast du auch meinen Knecht Hiob beobachtet? Es gibt auf der Erde keinen Menschen wie ihn! Er ist fromm und führt ein vorbildliches Leben. Er begegnet Gott mit Ehrfurcht und hält sich von allem Bösen fern.«

Hiob 1 | Vers 9-12

Doch der Satan antwortete dem Herrn: »Meinst du, dass Hiob sich umsonst an Gott hält? Du bist es doch, der ihn rundum beschützt – sein Haus und alles, was ihm gehört. Du segnest die Arbeit seiner Hände. Sein Besitz wächst und wächst im Land. Aber strecke doch einmal die Hand aus und nimm ihm alles weg, was er hat! Dann wird er dir ins Gesicht fluchen!« Da sagte der Herr zum Satan: »Gut! Alles, was ihm gehört, gebe ich in deine Gewalt. Nur gegen ihn selbst darfst du die Hand nicht ausstrecken.« Danach verließ der Satan den Herrn.

Hiob 1 | Vers 13-22

Eines Tages geschah es dann: Hiobs Söhne und Töchter waren beisammen, aßen und tranken Wein im Haus ihres ältesten Bruders. Da kam ein Bote zu Hiob und sagte: »Die Rinder waren gerade beim Pflügen, und die Eselinnen weideten in der Nähe. Da machten Räuber aus Arabien einen Überfall. Sie nahmen alles mit sich fort und töteten die Knechte mit dem Schwert. Nur ich allein bin entkommen, um dir die Botschaft zu bringen.« Während er noch redete, kam ein anderer und sagte: »Ein Feuer Gottes fiel vom Himmel und steckte die ganze Schafherde in Brand. Auch die Hirten fielen den Flammen zum Opfer. Nur ich allein bin entkommen, um dir die Botschaft zu bringen.« Während er noch redete, kam ein anderer und sagte: »Drei Horden von Nomaden preschten heran und fielen über die Kamele her. Sie nahmen alles mit sich fort und töteten die Knechte mit dem Schwert. Nur ich allein bin entkommen, um dir die Botschaft zu bringen.« Während er noch redete, kam ein anderer und sagte: »Deine Söhne und Töchter waren beisammen, aßen und tranken Wein im Haus ihres ältesten Bruders. Da brauste ein Sturm aus der Wüste heran. Der packte das Haus an den vier Ecken. Es stürzte über den jungen Leuten zusammen. Alle kamen dabei ums Leben. Nur ich allein bin entkommen, um dir die Botschaft zu bringen.« Da stand Hiob auf, zerriss sein Gewand und schor sich den Kopf kahl. Dann sank er nieder auf die Knie, beugte sich tief zur Erde und sagte: »Nackt kam ich aus dem Leib meiner Mutter, und nackt gehe ich wieder aus dem Leben dahin. Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen. Der Name des Herrn sei gelobt!« Bei allem ließ Hiob sich nichts zuschulden kommen. Er tat nichts, woran Gott Anstoß nehmen konnte.

Hiob 2 | Vers 2-6

Da fragte der Herr den Satan: »Woher kommst du?« Der Satan antwortete dem Herrn: »Ich habe die Erde durchstreift, ich war mal hier und mal dort.« Der Herr fragte den Satan weiter: »Hast du auch meinen Knecht Hiob beobachtet? Es gibt auf der Erde keinen Menschen wie ihn! Er ist fromm und führt ein vorbildliches Leben. Er begegnet Gott mit Ehrfurcht und hält sich von allem Bösen fern. Noch immer hält er sich frei von Schuld. Du hast mich umsonst überredet, ihn ins Unglück zu stürzen.« Doch der Satan antwortete dem Herrn: »Haut für Haut! Ein Mensch gibt alles her, wenn er nur die eigene Haut retten kann. Aber strecke doch einmal die Hand aus, greife seinen Körper und seine Gesundheit an! Dann wird er dir ins Gesicht fluchen!« Da sagte der Herr zum Satan: »Gut! Ich gebe ihn in deine Gewalt. Doch sein Leben musst du ihm lassen!«

Hiob 2 | Vers 7-10

Danach verließ der Satan den Herrn und sorgte dafür, dass Hiob krank wurde: Geschwüre brachen aus und bedeckten ihn von Kopf bis Fuß. Da nahm er eine Tonscherbe, um sich zu kratzen. Er saß auf dem Boden mitten im Dreck. Seine Frau sagte zu ihm: »Willst du dich noch immer frei von Schuld halten? Verfluche endlich Gott, sodass du stirbst!« Da antwortete er ihr: »Dummes Gerede! Wenn wir das Gute von Gott bekommen, sollten wir da nicht auch das Böse annehmen?« Bei allem ließ Hiob sich nichts zuschulden kommen. Kein böses Wort kam ihm über die Lippen.

Hiob 3 | Vers 1-4

Endlich tat Hiob den Mund auf und verfluchte den Tag seiner Geburt. Er ergriff das Wort und sprach: Ausgelöscht soll er sein: der Tag, an dem ich geboren wurde! Ausgelöscht die Nacht, die verkündete: Die Eltern haben ein Kind gezeugt. Dieser Tag soll in der Finsternis verschwinden. Nicht einmal Gott in der Höhe soll nach ihm suchen. Nie mehr soll es hell werden über ihm.

Hiob 19 | Vers 25-27

Ich weiß ja doch, dass mein Erlöser lebt. Als mein Anwalt wird er auf der Erde auftreten und zum Schluss meine Unschuld beweisen. Mit zerfetzter Haut stehe ich hier. Abgemagert bin ich bis auf die Knochen. Trotzdem werde ich Gott sehen. Ich werde ihn mit meinen Augen sehen, und er wird für mich kein Fremder sein. So wird es sein, auch wenn ich schon halb tot bin.

Hiob 9 | Vers 15-16

Auch wenn ich im Recht wäre, könnte ich nichts gegen ihn vorbringen. In meinem Fall bleibt nur, um Gnade zu betteln. Ich kann ihn auffordern, mir zu antworten. Doch ich glaube nicht, dass er mich hört.

Hiob 13 | Vers 13-15

Seid endlich still, jetzt rede ich! Ich rede ganz offen, auch wenn’s mir schadet. Ich beiße die Zähne zusammen und setze mein Leben aufs Spiel. Wenn Gott mich töten will, soll es so sein. Doch vorher will ich mein Leben vor ihm rechtfertigen.

Hiob 23 | Vers 10

Er aber kennt den Weg, auf dem ich bin. Wenn er mich prüft, so bin ich rein wie Gold.

Hiob 40 | Vers 1-5

So redete der Herr mit Hiob und fragte ihn: Wie kann denn einer mit dem Allmächtigen streiten, der meint, er wüsste alles besser? Wer Gott zurechtweisen will, soll ihm auch Rede und Antwort stehen. Da antwortete Hiob dem Herrn und sagte: Siehe, ich bin nichts im Vergleich mit dir! Was könnte ich dir noch entgegnen? Ich lege den Finger auf meinen Mund. Ich habe einmal geredet, ich will nicht mehr. Ich habe noch einmal geredet, jetzt ist Schluss!

Hiob 42 | Vers 1-6

Da antwortete Hiob dem Herrn und sagte: Jetzt weiß ich, dass alles in deiner Macht steht. Man kann dich an keinem deiner Vorhaben hindern. Du hast gefragt: »Wer ist es, der meinen Plan verdunkelt, mit Worten, gesprochen ohne Verstand?« Ich war’s! Ja, ich habe ohne Einsicht geredet. Ich sprach von Dingen, die ich nicht verstand. Du hast mich aufgefordert: »Hör zu, wenn ich mit dir rede! Ich will dir meine Fragen vorlegen. Belehr mich doch, wenn du es kannst!« Ja, bis dahin kannte ich dich nur vom Hörensagen. Doch jetzt hat mein Auge dich wirklich gesehen. Darum bereue ich meine Worte und finde Trost, so wie ich hier in Staub und Asche sitze.

Hiob 42 | Vers 10-17

Der Herr wendete Hiobs Schicksal zum Guten, als er für seine Freunde Fürbitte einlegte. Und der Herr gab ihm doppelt so viel wie Hiob früher besessen hatte. Alle kamen zu ihm nach Hause und aßen mit ihm: seine Brüder und Schwestern und die, die ihn früher gekannt hatten. Sie zeigten ihm ihr Mitgefühl und trösteten ihn. Denn er hatte sehr unter dem Unglück gelitten, das der Herr über ihn gebracht hatte. Jeder gab ihm ein Geldstück und einen goldenen Ring. Der Herr segnete die späte Lebenszeit Hiobs mehr als die Zeit vor seinem Unglück. So steigerte er seinen Besitz auf 14.000 Schafe, 6000 Kamele, 1000 Gespanne Rinder und 1000 Eselinnen. Und er bekam wieder sieben Söhne und drei Töchter. Die erste seiner Töchter nannte er Jemima, die zweite Kezia und die dritte Keren-Happuch. Und es fanden sich im ganzen Land keine Frauen, die schöner waren als die Töchter Hiobs. Ihr Vater aber bestimmte, dass auch sie einen Erbteil bekommen sollten, so wie ihre Brüder. Hiob lebte danach noch 140 Jahre. Er hatte Freude an seinen Kindern und Enkelkindern bis in die vierte Generation. Dann starb Hiob in hohem Alter, nach einem langen und erfüllten Leben.

Jakobus 5 | Vers 11

Seht doch, wir preisen diejenigen glückselig, die standhaft geblieben sind. Ihr habt gehört, wie standhaft Hiob war. Und ihr habt gesehen, wie Gott es bei ihm zu einem guten Ende gebracht hat. Denn der Herr ist voller Mitleid und Barmherzigkeit.

Hiob 10 | Vers 1-2

Auch wenn mich mein Leben anwidert, lass ich mir das Klagen nicht verbieten. Ich will mir von der Seele reden, was mich so stark verbittert. Zu Gott will ich sprechen: Behandle mich nicht wie einen Verbrecher! Sag mir, was wirfst du mir eigentlich vor?

Hiob 23 | Vers 2-7

Auch heut bleib ich beim Widerspruch, das ist der ganze Inhalt meiner Klage. Und seufze ich, liegt es an Gottes Hand, die mich noch immer niederdrückt. Ach, wenn ich doch nur wüsste, wo ich ihn finde. Dann ging ich hin zu seinem Richterthron. Ich würde meinen Rechtsfall vor ihn bringen und ihm die Gründe nennen, die mich entlasten. Dann wird er mir Rede und Antwort stehen. Ich möchte verstehen, was er mir zu sagen hat. Ob er mich dann mit Gewalt in die Schranken weist? Nein! Er wird bestimmt Rücksicht auf mich nehmen. Dann kann ich offen und ehrlich mit ihm streiten und dort mein Recht für immer durchsetzen.

Hiob 7 | Vers 11

Doch ich will meinen Mund nicht halten. Es muss heraus, was mich so sehr bedrückt. Ich will mir von der Seele reden, was mich so stark verbittert.

Hiob 16 | Vers 19-22

Schon jetzt, das müsst ihr wissen, habe ich einen Zeugen im Himmel. Dort oben habe ich einen, der für mich bürgt. Er ist mein Fürsprecher, mein Freund. Unter Tränen schau ich hinauf zu Gott. Er wird den Streit schlichten, den ein Mann gegen Gott führt. Er wird auch zwischen den Menschen vermitteln. Denn es bleibt nicht mehr viel Zeit, bis ich davongehe und nicht mehr wiederkomme.

Hiob 23 | Vers 8-12

Doch wenn ich nach Osten gehe, ist Gott nicht da. Auch im Westen kann ich ihn nicht finden. Im Norden bekomme ich ihn nicht zu fassen, und auch im Süden seh’ ich ihn nicht. Er aber kennt den Weg, auf dem ich bin. Wenn er mich prüft, so bin ich rein wie Gold. Denn ich lenkte meine Schritte in seine Richtung. Ich blieb auf seinem Weg und bog nicht davon ab. Seine Gebote las ich ihm von den Lippen ab. Und alle seine Worte bewahrte ich im Herzen.

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