[{"data":1,"prerenderedAt":294},["ShallowReactive",2],{"topic-hannah-mutter-samuels":3,"rockc-questions-for-topic-hannah-mutter-samuels":95},{"name":4,"id":5,"slug":6,"definition":7,"altText":8,"bibleReferences":9},"Hannah, die Mutter Samuels","hannah-the-mother-of-samuel","hannah-mutter-samuels","Ehefrau Elkanas und Mutter des Propheten und Priesters Samuel.","",[10,30,51,68,87],{"book":11,"chapter":12,"bookName":19,"text":20,"truncated":29},"1SA",{"single":13},{"index":14,"verses":15},1,[16],{"range":17},{"min":14,"max":18},8,"1. Samuel",[21,22,23,24,25,26,27,28],"In der Stadt Ramatajim lebte ein Mann, ein Nachkomme des Zuf aus dem Gebirge Efraim. Er hieß Elkana und war der Sohn von Jeroham, dem Sohn von Elihu, dem Sohn von Tohu, dem Sohn von Zuf aus dem Stamm Efraim.","Der Mann hatte zwei Frauen: Die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna hatte Kinder, Hanna aber hatte keine.","Jahr für Jahr verließ Elkana seine Stadt und ging mit seiner Familie nach Schilo hinauf. Er tat das, um den Herrn Zebaot anzubeten und ein Schlachtopfer darzubringen. – In Schilo gab es damals Priester des Herrn, nämlich Hofni und Pinhas, die beiden Söhne des Eli.","Jedes Jahr an dem Tag, an dem Elkana das Schlachtopfer darbrachte, verteilte er die Anteile für das Festessen: Seine Frau Peninna erhielt ein Opferstück und alle ihre Söhne und Töchter ebenfalls.","Auch Hanna bekam nur ein einziges Stück, obwohl es Hanna war, die er lieb hatte. Der Herr aber ließ sie keine Kinder bekommen.","Peninna aber, die etwas gegen Hanna hatte, kränkte sie sehr wegen ihrer Kinderlosigkeit. Denn der Herr ließ sie keine Kinder bekommen.","So ging es Jahr für Jahr, wenn Hanna hinaufzog zum Haus des Herrn. Jedes Mal fing die andere damit an, Hanna zu kränken. Da weinte sie und wollte nicht essen.","Doch Elkana, ihr Mann, sagte zu ihr: »Hanna, warum weinst du? Warum willst du nicht essen? Warum ist dir das Herz so schwer? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?«",false,{"book":11,"chapter":31,"bookName":19,"text":38,"truncated":50},{"single":32},{"index":14,"verses":33},[34],{"range":35},{"min":36,"max":37},9,20,[39,40,41,42,43,44,45,46,47,48,49],"Einmal stand Hanna einfach auf, nachdem sie in Schilo gegessen hatten. Der Priester Eli saß gerade auf einem Stuhl am Türpfosten vor dem Tempel des Herrn.","Hanna hatte einen ganz bitteren Tag erlebt. Unter vielen Tränen betete sie zum Herrn","und gab ihm das folgende Versprechen: »Ach, Herr Zebaot, sieh das Elend deiner Magd an! Denk doch an mich und vergiss deine Magd nicht! Schenk deiner Magd einen Sohn! Dann will ich ihn dem Herrn überlassen sein ganzes Leben lang. Sein Haar soll niemals geschnitten werden.«","So betete sie lange vor dem Herrn. Eli beobachtete dabei ihren Mund.","Hanna redete nämlich leise vor sich hin. Nur ihre Lippen bewegten sich, doch ihre Stimme war nicht zu hören. Da meinte Eli, sie sei betrunken.","Also schimpfte Eli mit ihr: »Wie lange soll das noch gehen, so betrunken wie du bist? Schlaf erst mal deinen Rausch aus!«","Hanna antwortete ihm: »Nein, mein Herr! Ich bin eine verzweifelte Frau. Wein und Bier habe ich nicht getrunken. Mein Herz habe ich ausgeschüttet vor dem Herrn.","Halte deine Magd nicht für eine verkommene Frau! Ich habe doch die ganze Zeit nur gebetet, weil ich Kummer habe und ganz traurig bin.«","Da antwortete ihr Eli: »Geh in Frieden! Der Gott Israels wird dir geben, was du von ihm erbeten hast.«","Und sie sagte: »So soll es geschehen. Sei so gut und denke an deine Magd!« Dann ging die Frau ihres Wegs und aß wieder. Ihr Gesicht war nicht mehr traurig.","Am anderen Morgen standen sie früh auf und fielen vor dem Herrn auf die Knie und beteten. Dann kehrten sie heim nach Rama. Elkana schlief mit seiner Frau Hanna, und der Herr dachte an sie.",true,{"book":11,"chapter":52,"bookName":19,"text":59,"truncated":29},{"single":53},{"index":14,"verses":54},[55],{"range":56},{"min":57,"max":58},21,28,[60,61,62,63,64,65,66,67],"Elkana ging mit der ganzen Familie wieder nach Schilo, um dem Herrn das jährliche Schlachtopfer darzubringen. Auch wollte er ein weiteres Opfer darbringen, zu dem er sich durch ein Gelübde verpflichtet hatte.","Hanna aber war nicht mitgekommen. Sie hatte nämlich zu ihrem Mann gesagt: »Solange der Kleine noch gestillt wird, bleibe ich zu Hause. Danach bringe ich ihn zum Heiligtum. Dort soll er vor dem Herrn erscheinen und für immer in seinem Dienst stehen.«","Und ihr Mann Elkana hatte geantwortet: »Tu, was du für richtig hältst! Bleib, bis er nicht mehr gestillt werden muss! Wenn nur der Herr sein Wort hält.« So blieb seine Frau zu Hause. Sie stillte ihren Sohn, bis er drei Jahre alt war.","Als sie ihn nicht mehr stillte, machte sie sich mit ihm auf den Weg. Sie nahm einen dreijährigen Stier mit, dazu einen Sack Mehl und einen Krug Wein. Sie brachte ihren Sohn nach Schilo hinauf zum Haus des Herrn. Der Junge war wirklich noch sehr jung.","Nachdem sie den Stier geschlachtet hatten, brachten sie den Jungen zum Priester Eli.","Seine Mutter sagte: »Verzeih mir, mein Herr! Bei deinem Leben, mein Herr: Ich bin die Frau, die damals neben dir stand und zum Herrn betete.","Ich habe diesen Jungen erbeten, und der Herr hat mir gegeben, was ich von ihm erbeten habe.","Ja, ich habe ihn für den Herrn erbeten! Sein ganzes Leben soll er dem Herrn dienen als einer, der dafür erbeten worden ist.« Und sie fiel dort vor dem Herrn auf die Knie.",{"book":11,"chapter":69,"bookName":19,"text":76,"truncated":29},{"single":70},{"index":71,"verses":72},2,[73],{"range":74},{"min":14,"max":75},10,[77,78,79,80,81,82,83,84,85,86],"Damals betete Hanna mit diesen Worten: Mein Herz ist voll Freude über den Herrn. Der Herr hat mich wieder stark gemacht. Mein Mund lacht über meine Feinde. Denn ich freue mich über deine Hilfe.","Keiner ist so heilig wie der Herr, denn es gibt keinen Gott außer dir. Kein Fels steht so fest wie unser Gott.","Redet nicht so viel und hoch daher! Kein freches Wort komme aus eurem Mund. Denn der Herr ist ein Gott, der alles weiß. Schändliche Taten duldet er nicht.","Der Bogen der Starken wird zerbrochen, die Schwachen aber bekommen neue Kraft.","Die Satten müssen sich ihr Brot verdienen, die Hungrigen aber sind den Hunger los. Die Unfruchtbare bringt sieben Kinder zur Welt, doch das Glück der Kinderreichen schwindet.","Der Herr tötet und macht lebendig, er führt ins Totenreich und wieder heraus.","Der Herr macht arm und macht reich. Er drückt nieder und richtet wieder auf.","Den Geringen zieht er aus dem Staub, den Armen holt er aus dem Dreck. Seinen Platz gibt er ihm bei den Fürsten und lässt ihn mit Würde auf einem Thron sitzen. Denn die Säulen der Erde sind von dem Herrn, er hat die Welt auf sie gegründet.","Die Schritte seiner Frommen lenkt er sicher, die Frevler aber kommen um in der Finsternis. Denn kein Mensch siegt aus eigener Kraft.","Wer gegen den Herrn kämpft, wird unterliegen. Der Höchste im Himmel lässt es donnern, der Herr hält Gericht über die ganze Erde. Seinem König verleiht er Macht, seinen Gesalbten macht er stark.",{"book":11,"chapter":88,"bookName":19,"text":93,"truncated":29},{"single":89},{"index":71,"verses":90},[91],{"single":92},11,[94],"Danach kehrte Elkana nach Rama heim. Der Junge aber blieb dort im Tempel des Herrn und diente ihm unter der Aufsicht des Priesters Eli.",[96,104,112,120,128,136,144,152,160,168,176,184,192,200,208,216,224,232,238,246,254,262,270,278,286],{"cluId":97,"questionNr":98,"slug":99,"question":100,"shortAnswer":101,"longAnswer":102,"image":103,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000114","114","warum-hat-jesus-christus-diesen-namen","Warum hat Jesus Christus diesen Namen?","\u003Cp>Jesus Christus hat seinen Namen von Gott selbst bekommen. „Jesus“ drückt seinen besonderen Auftrag als ultimativer Retter (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"21\">Matthäus 1,21\u003C/span>) aus. Als Retter ist Jesus die vollkommene Erfüllung der alttestamentlichen Verheißung eines von Gott „Gesalbten“ („Christus“). In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"36\">Apostelgeschichte 2,36\u003C/span> heißt es, dass Gott selbst Jesus zu dem einen Christus gemacht hat. Der Name „Jesus Christus“ zeigt seine Erhabenheit, Vollkommenheit und Einzigartigkeit und verdient höchste Anbetung.\u003C/p>","\u003Ch2>Warum „Jesus“?\u003C/h2>\n\u003Cp>„Jesus“ bedeutet „Gott rettet“. Der deutsche Name entstammt dem Lateinischen und ist auf die griechische Version „Iesous“ zurückzuführen. Diese wiederum kommt vom hebräischen Namen „Jeschua“ – „Gott rettet“. In vielen Kulturen ist es üblich, dass Vater und Mutter ihrem Kind seinen Namen geben. Das trifft auch auf die meisten Familien zu, von denen die Bibel berichtet. Wer den Namen bestimmt, drückt damit aus, dass er in einem Autoritätsverhältnis zum Kind steht (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2SA\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"24-25\">2. Samuel 12,24-25\u003C/span>). Als Jesus geboren wurde, hatten seine Eltern eine Vielzahl an Namen zur Auswahl. Im Geburtsbericht von Jesus im Matthäusevangelium lesen wir jedoch, dass ihnen die Namensgebung von Gott abgenommen wurde. Josef, dem Mann der Maria, Mutter von Jesus, erschien ein Gottesbote im nächtlichen Traum. Dieser befahl ihm ausdrücklich, dem Kind den Namen „Jesus“ zu geben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"21\">Matthäus 1,21\u003C/span>). Josef folgte gehorsam dem Auftrag (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"24-25\">Matthäus 1,24-25\u003C/span>). Auch Maria wurde von einem Engel beauftragt, ihren Sohn „Jesus“ zu nennen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"31\">Lukas 1,31\u003C/span>). Die Bibel berichtet also, dass Gott selbst Jesus Christus den Rufnamen „Jesus“ gab. Josef als der gesellschaftlich anerkannte Vater von Jesus (Autoritätsposition) gab ihm zwar praktisch gesehen seinen Namen. Doch weil Gott selbst der „biologische“ Vater war (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Matthäus 1,20\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"35\">Lukas 1,35\u003C/span>), war er es, der Jesus in seiner Autorität wirksam benannte.\u003C/p>\n\u003Cp>Wir lesen im selben Abschnitt auch, warum es dieser Name sein sollte. Zur Zeit der Geburt von Jesus und in den Jahrtausenden zuvor gab es einige Männer, die mit „Jesus“ oder einer Variante des Namens benannt waren. In der Bibel lesen wir immer wieder davon, dass der Name eines Menschen etwas über sein Leben oder seinen Lebensauftrag aussagt (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"1-8\">1. Mose 17,1-8\u003C/span>). Männer, die „Jesus“ hießen, verwiesen also auf die Verheißung „Gott rettet“. Jesus Christus unterschied sich jedoch von den anderen. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"21\">Matthäus 1,21\u003C/span> lesen wir, dass er nicht nur auf Gottes Rettung verweisen sollte, sondern „er wird sein Volk retten“. Diese Aussage konnte getroffen werden, weil Jesus Christus selbst Gott war und Gott in ihm nun eine besondere Rettung vorhatte. Sein Name proklamierte folglich seinen Auftrag: Er kam auf die Erde, um Menschen von Sünden zu retten. Diesen Auftrag erfüllte er treu bis zum Ende. Deshalb kann nun sogar jeder Mensch durch den Glauben an ihn die Freiheit von seinen Sünden finden (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Johannes 3,16\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22-26\">Römer 3,22-26\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Warum „Christus“?\u003C/h2>\n\u003Cp>„Christus“ bedeutet „Gesalbter“. Der lateinische Begriff entstammt dem griechischen „Christos“. Das wiederum ist die Übersetzung des hebräischen „Maschiach“ – „Gesalbter“. Dieser „Name“ ist also eigentlich ein Titel. Im Gegensatz zum Rufnamen wurde dieser Titel nicht speziell für Jesus Christus ausgewählt, sondern Jesus Christus war der Ausgewählte für diesen Titel. Seinen biblischen Ursprung hat der Titel im Alten Testament. Dort wurden Menschen als Gesalbte bezeichnet, die von Gott für einen besonderen Auftrag berufen worden waren (als König, als Priester oder als Prophet). Dieser Auftrag stand im Dienst von Gottes ultimativem Plan, ihn auf der Erde zu repräsentieren und sein Volk aus Sündennot zu erretten (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"17-32\">Lukas 2,17-32\u003C/span>). Meist wurden diese Personen buchstäblich mit Öl gesalbt (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"1\">2. Mose 29,1\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"7\">.7\u003C/span>\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"1\">1. Samuel 16,1\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">.13\u003C/span>\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1KI\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"16\">1. Könige 19,16\u003C/span>). Dieser Auftrag galt entweder für eine von Gott festgelegte Zeitdauer (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"1\">1. Samuel 16,1\u003C/span>) oder – wie in den meisten Fällen – auf Lebzeit. Auch Jesus war ein Gesalbter Gottes, allerdings auf besondere Weise. Seine Salbung fand nicht mit Öl statt, sondern mit dem Heiligen Geist, symbolisiert in einer Taube (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"13-17\">Matthäus 3,13-17\u003C/span> mit \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"61\" data-verse=\"1\">Jesaja 61,1\u003C/span>). Im Alten Testament wurde die Vorstellung geprägt, dass es einen Christus geben würde, der Gottes Auftrag vollkommen ausführen würde (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DAN\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"25-26\">Daniel 9,25-26\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"41\">Johannes 1,41\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"16\">Matthäus 16,16\u003C/span>). Ein Retter wurde bereits in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"15\">1. Mose 3,15\u003C/span> verheißen. Der Begriff „Christus“ verkörpert also einen Hoffnungsträger für Gottes Volk. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"36\">Apostelgeschichte 2,36\u003C/span> lesen wir, dass Gott selbst Jesus von Nazareth zu dem einen Christus gemacht hat. Im Gegensatz zu den vorigen Gesalbten endete der gottgegebene Auftrag von Jesus nicht mit seinem Tod, sondern überdauert bis in Ewigkeit (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"18\">1. Petrus 3,18\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22\">.22\u003C/span>\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Das „Wozu“ des Namens „Jesus Christus“ für heute\u003C/h2>\n\u003Cp>Mit dem Namen Jesus Christus wird ausgedrückt, dass dieser Mann aus Nazareth der von Gott verheißene Retter für sein Volk war, der die Menschen von Sündennot erretten sollte. Vor seiner Geburt war er nur als „der Christus“ bekannt, sein Rufname war unbekannt. Während seines Lebens wurde er gebräuchlich mit „Jesus“ angesprochen und beschrieben. Einige betitelten ihn auch als Christus, doch zeigen die Evangelien, die Lebens- und Leidensberichte von Jesus, dass der Name „Jesus Christus“ kaum verwendet wurde (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"16\">Matthäus 16,16\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">Markus 1,1\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"41\">Johannes 1,41\u003C/span>). Erst nach seiner Himmelfahrt wurde der Sohn Gottes als Jesus Christus bekannt und auch häufig so benannt. In der Apostelgeschichte oder den folgenden Briefen an die Gemeinden verweist die Verwendung von „Jesus Christus“ auf die Erhabenheit des Gottessohnes nach seiner Erniedrigung im Leben und Tod (vgl.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"6-11\"> Philipper 2,6-11\u003C/span>), die Vollkommenheit seines Erlösungswerkes (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22-26\">Römer 3,22-26\u003C/span>) und seine Einzigartigkeit, die ihn würdig macht, angebetet zu werden (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"25-27\">Römer 16,25-27\u003C/span>). Es gibt nur eine einzige Person mit diesem Namen, weil nur einer den Auftrag als „Jesus Christus“ vollkommen erfüllen konnte: der Sohn Gottes (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"1-11\">Römer 5,1-11\u003C/span>). Er ist die ultimative Erfüllung der ewig gültigen Rettung Gottes und ist würdig, von den Erlösten, die seinen Namen bekennen, angebetet zu werden (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"2\">1. Korinther 1,2\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Hannah Naomi Dobner\u003C/p>\n\u003Cp>Alumni der FTH Gießen\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"http://www.xn--fth-gieen-m1a.de/\">www.fth-gießen.de\u003C/a>\u003C/p>","images/114/warum-hat-jesus-christus-diesen-namen.webp",{"cluId":105,"questionNr":106,"slug":107,"question":108,"shortAnswer":109,"longAnswer":110,"image":111,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000351","351","welche-faehigkeiten-hat-der-heilige-geist","Welche Fähigkeiten hat der Heilige Geist?","\u003Cp>Der Heilige Geist ist Gott selbst, der Leben schafft, erneuert und verändert. Seine Fähigkeiten sind oft nicht klar und eindeutig zu erkennen. Wer jedoch unvoreingenommen und offenherzig die Berichte von seinem Wirken zur Kenntnis nimmt, bekommt ein Gespür für sein Wirken. Das Wirken des Heiligen Geistes führt zum dankbaren Staunen.\u003C/p>","\u003Cp>Der Heilige Geist ist nicht verfügbar und man kann ihn nicht für sich vereinnahmen, auch nicht durch bestimmte Techniken oder Methoden (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"18-21\">Apostelgeschichte 8,18-21\u003C/span>). Jesus vergleicht ihn mit dem Wind: „Auch der Wind weht, wo er will. Du hörst sein Rauschen. Aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"8\">Johannes 3,8\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist ist beteiligt an den Wundern der Schöpfung\u003C/h2>\n\u003Cp>In den ersten Sätzen der Bibel wird das Wirken des Heiligen Geistes in der Schöpfungsgeschichte erwähnt: „Die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag über dem Urmeer. Über dem Wasser schwebte Gottes Geist.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"2\">1. Mose 1,2\u003C/span>) Der Heilige Geist war also bei der Erschaffung der Welt als schöpferische Kraft dabei.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist befähigt Leitungspersonen für ihre Aufgaben\u003C/h2>\n\u003Cp>Im Alten Testament wurden vor allem Könige, Priester und Propheten mit Gottes Geist erfüllt. Er befähigte sie, ihre Leitungsaufgaben zur Ehre Gottes und zum Segen für Gottes Volk auszuüben. Als z. B. Samuel David zum König salbte, „kam der Geist des Herrn zu David, an diesem Tag und auch in Zukunft” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">1. Samuel 16,13\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist hat die Fähigkeit, Menschen zu verändern\u003C/h2>\n\u003Cp>Schon im Alten Testament zeichnet sich eine neue Entwicklung ab. Gott verhieß, dass der Heilige Geist seine Fähigkeiten nicht nur den Würdenträgern zukommen lassen würde. Er würde auch im Leben von einfachen Menschen Neues schaffen. So prophezeite Hesekiel im Namen Gottes (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"36\" data-verse=\"25-26\">36,25+26\u003C/span>): „Ich wasche die Schuld von euch ab ... Dann gebe ich euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Das tote Herz aus Stein nehme ich aus eurem Leib. An seiner Stelle gebe ich euch ein lebendiges Herz aus Fleisch. Meinen Geist gebe ich euch.“\u003C/p>\n\u003Cp>Menschen zu verändern oder neu zu machen, ist eine der elementaren Fähigkeiten des Heiligen Geistes. Im Neuen Testament nimmt dieses Wirken einen breiten Raum ein. Jesus spricht in Johannes 3 von der neuen Geburt, die nur der Heilige Geist bewirken kann: „Nur wenn jemand aus Wasser und Geist geboren wird, kann er das Reich Gottes sehen. Was von Menschen geboren wird, ist ein Menschenkind. Was vom Geist geboren wird, ist ein Kind des Geistes.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"5-6\">Johannes 3,5+6\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Die spektakulärste Geschichte, wie Gottes Geist eine ganz neue Persönlichkeit schafft, ist die Umkehr des Apostels Paulus (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"1-22\">Apostelgeschichte 9,1-22\u003C/span>). Der lebendige Christus begegnete Paulus auf seinem Weg nach Damaskus. Paulus war unterwegs, um Christen zu verfolgen und sie zu verhaften. Doch dann lesen wir: „Er stürzte zu Boden.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"4\">Apostelgeschichte 9,4\u003C/span>) Nicht nur äußerlich, sondern auch in seinem Herzen. Der Heilige Geist bewirkte, dass Paulus zu einem mutigen Verkündiger des Evangeliums wurde.\u003C/p>\n\u003Cp>Auf seinen Reisen wurde Paulus vielfach bedrängt, geschlagen, inhaftiert. Im 5. Kapitel des Römerbriefs geht er auf seine Bedrängnisse ein. Er bekennt, was ihn hat durchhalten lassen: „Gott hat seine Liebe in unsere Herzen hineingegossen. Das ist durch den Heiligen Geist geschehen, den Gott uns geschenkt hat.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"5\">Römerbrief 5,5\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Im Rückblick auf seine umwälzende Erfahrung bekennt Paulus: „Wenn jemand zu Christus gehört, gehört er schon zur neuen Schöpfung. Das Alte ist vergangen, etwas Neues ist entstanden.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"17\">2. Korinther 5,17\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Der Heilige Geist kann auch heute Menschen zum Guten verändern. Deshalb dürfen wir keinen Menschen als hoffnungslosen Fall abschreiben. Der Heilige Geist kann immer noch jeden umgestalten und erneuern.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist hat die Fähigkeit, christliche Gemeinden ins Leben zu rufen\u003C/h2>\n\u003Cp>Aufsehenerregend zeigte der Heilige Geist einem breiten Publikum seine Fähigkeiten, Neues zu schaffen, bei der Entstehung der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem. Dieses Ereignis wird auch das erste Pfingstfest genannt. Der Bericht dazu steht in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-13\">Apostelgeschichte 2\u003C/span>. Im ersten Kapitel erzählt Lukas, dass die Jünger zurückgezogen lebten: „In Jerusalem gingen die Apostel in den Raum im oberen Stockwerk ihres Hauses, wo sie von nun an immer wieder zusammenkamen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"13\">Apostelgeschichte 1,13\u003C/span>) Dabei waren auch andere Männer und auch Frauen, darunter auch Maria, die Mutter von Jesus.\u003C/p>\n\u003Cp>Ihnen fehlte noch eine Initialzündung zur Verkündigung des Evangeliums von Jesus. Dies änderte sich schlagartig, als Gottes Sohn Jesus Christus den Heiligen Geist über sie ausschüttete. Lukas berichtet das so: „Plötzlich kam vom Himmel her ein Rauschen wie von einem starken Wind. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich aufhielten. ... Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"2-4\">Apostelgeschichte 2,2-4\u003C/span> in Auszügen)\u003C/p>\n\u003Cp>Die erste Wirkung des Heiligen Geistes war, dass die Jünger das Haus verließen und auf den Tempelplatz strömten. Dieser war voller Menschen. Im jüdischen Festkalender begann das Wochenfest. Pilger aus aller Herren Länder waren dazu angereist. Es müssen mehrere Tausend gewesen sein. Durch den Heiligen Geist bewegt, fingen sie an, unerschrocken das Evangelium zu verkündigen. Und sie bekamen eine Fähigkeit, die sie vorher nicht hatten: „Sie begannen, in fremden Sprachen zu reden – ganz so, wie der Geist es ihnen eingab.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"4\">Apostelgeschichte 2,4\u003C/span>) Die Zuhörenden verstanden alles in ihrer Muttersprache. Unglaublich!\u003C/p>\n\u003Cp>Die meisten Anwesenden waren vom Wirken des Heiligen Geistes tief bewegt: „Erstaunt und ratlos sagte einer zum andern: Was hat das wohl zu bedeuten?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"12\">Apostelgeschichte 2,12\u003C/span>) Interessant ist, dass nicht alle Zuhörenden vom Heiligen Geist berührt wurden. Manche hatten nur Spott übrig: „Die haben zu viel süßen Wein getrunken.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"13\">Apostelgeschichte 2,13\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Der Heilige Geist befähigte den Apostel Petrus, vor die große Menschenmenge hinzutreten und zu verkündigen, was geschehen war. Petrus erkannte, dass das Wehen des Heiligen Geistes der Auslegung der Schrift bedarf. Ohne seine Predigt wäre das Wehen des Heiligen Geistes nichts weiter als ein spektakuläres Ereignis. Es bliebe offen, wozu Jesus ihn gesandt hatte. Deshalb gehören das Wehen des Heiligen Geistes und die Auslegung der Schrift untrennbar zusammen.\u003C/p>\n\u003Cp>In der Predigt des Petrus wird eine zentrale Wirkung des Heiligen Geistes offenbar. Er stellt Jesus in die Mitte der Verkündigung. Er macht Jesus groß, er verherrlicht ihn. Durch ihn zog Petrus die Herzen der Menschen hin zu Jesus, indem er folgendes predigte:\u003C/p>\n\u003Cp>„Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"21\">Apostelgeschichte 2,21\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>„Ihr habt ihn von den Heiden ans Kreuz schlagen und umbringen lassen. Aber Gott hat ihn auferweckt und aus der Gewalt des Todes befreit.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"23-24\">Apostelgeschichte 2,23+24\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>„Diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, hat Gott zum Herrn und Christus gemacht.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"36\">Apostelgeschichte 2,36\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Der gekreuzigte, auferweckte und erhöhte Christus ist die Lebensmitte des christlichen Glaubens. In ihm hat der christliche Glaube seine unverwechselbare Identität. Wo Jesus nicht mehr der Pulsschlag der Kirche und des Glaubens ist, zieht der Heilige Geist sich zurück.\u003C/p>\n\u003Cp>Nach der Predigt des Petrus wird von einer weiteren Fähigkeit des Heiligen Geistes berichtet: „Mit seinen Worten traf Petrus die Zuhörer mitten ins Herz.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"37\">Apostelgeschichte 2,37\u003C/span>) Dass die verkündigte Botschaft das Herz der Zuhörer berührt, kann nur der Heilige Geist bewirken. Auch eine brillante rhetorische Predigt erreicht die Herzen nicht, wenn der Heilige Geist nicht am Wirken ist. Niemand kann‘s machen, dass die Herzen berührt werden, aber wir dürfen in Demut darum bitten.\u003C/p>\n\u003Cp>Der Heilige Geist befähigt zum Bekenntnis: Jesus ist mein Herr. Ich zitiere Paulus: „Niemand kann sagen: ‚Jesus ist der Herr!‘ wenn nicht der Heilige Geist in ihm wirkt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"3\">1. Korinther 12,3\u003C/span>) Oder andersherum gesagt: Ohne den Heiligen Geist findet niemand zu Jesus.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist hat die Fähigkeit, Gemeinschaft zu schaffen\u003C/h2>\n\u003Cp>Beim ersten Pfingstfest nahmen etwa 3000 Menschen Jesus in ihr Leben auf und ließen sich taufen. So wurde die erste christliche Gemeinde ins Leben gerufen. Die gemeinsame Basis war, dass alle Jesus als ihren Retter aufgenommen hatten und der Heilige Geist ganz unterschiedliche Menschen bewegte.\u003C/p>\n\u003Cp>Im Weiteren ist zu erkennen, dass der Heilige Geist nicht in die Isolation, sondern in die Gemeinschaft der Glaubenden führt. Er weckt die Sehnsucht, mit Glaubensgeschwistern zusammenzukommen: Sie „trafen sich regelmäßig und ließen sich von den Aposteln unterweisen. Sie lebten in enger Gemeinschaft, brachen das Brot miteinander und beteten.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"42\">Apostelgeschichte 2,42\u003C/span>) Außerdem trafen sie sich zum gemeinsamen Essen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"46\">Apostelgeschichte 2,46\u003C/span>). Das also bewirkt der Heilige Geist neben der Sehnsucht nach Gemeinschaft: gemeinsame Beschäftigung mit Gottes Wort, miteinander das Heilige Abendmahl feiern und miteinander und füreinander beten.\u003C/p>\n\u003Cp>Der Heilige Geist hat auch die Fähigkeit, Zeichen und Wunder geschehen zu lassen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Sie ereignen sich vermehrt in Ländern, in denen die medizinische Versorgung sehr schlecht ist. Durch Heilungswunder finden Menschen zum Glauben an Jesus. Auch wir dürfen Zeichen und Wunder erbitten und erwarten. Aber wir können sie nicht erzwingen, auch nicht durch intensives Beten und einen starken Glauben. Auch hier gilt, was Jesus vor seiner Gefangennahme im Garten Gethsemane betete: „Es soll geschehen, was du willst.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"42\">Matthäus 26,42\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Zeichen und Wunder haben keinen Selbstzweck. Sie machen Jesus groß und führen zum Glauben an ihn. Auf keinen Fall dienen sie dem Selbstruhm des Menschen oder einer Gemeinde.\u003C/p>\n\u003Cp>Eine weitere Fähigkeit des Heiligen Geistes ist, Menschen zu veranlassen, dass sie Hab und Gut miteinander teilen: Die Mitglieder der ersten Gemeinde „verfügten gemeinsam über ihren Besitz. Immer wieder verkauften sie Grundstücke oder sonstiges Eigentum. Den Erlös verteilten sie an die Bedürftigen – je nachdem, wie viel jemand brauchte.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"44-45\">Apostelgeschichte 2,44+45\u003C/span>) Das Teilen der Güter in dieser Intensität dauerte nicht lange an. Doch geblieben ist der innere Antrieb: Gott gibt, damit wir geben können. Jesus gab dazu keine konkreten Anweisungen. Paulus mahnt dazu: „Wer spärlich sät, wird spärlich ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten. Jeder soll so viel geben, wie er sich selbst vorgenommen hat. Er soll es nicht widerwillig tun ...“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"6-7\">2. Korinther 9,6+7\u003C/span>) Paulus verknüpft das Teilen mit der Zusage Gottes: Wer reichlich gibt, wird reichlich ernten.\u003C/p>\n\u003Cp>Bleiben wir offen und gespannt, wo und wie der Heilige Geist auch heute noch Gemeinschaft im Namen von Jesus schafft, innerhalb von verfassten Kirchen und überraschenderweise auch immer wieder jenseits von gegebenen Strukturen.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist hat die Fähigkeit, Menschen in bestimmte Aufgaben zu senden\u003C/h2>\n\u003Cp>Für den Evangelisten Lukas ist der Heilige Geist der Impuls- und Kraftgeber für die Missionsreisen, von denen er in der Apostelgeschichte berichtet. Zum Auftakt zur ersten Missionsreise hält Lukas fest: „Der Heilige Geist schickte Barnabas und Saulus auf den Weg.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"4\">Apostelgeschichte 13,4\u003C/span>) Vor der Sendung hatten die Gemeindeleiter in Antiochia bei Beten und Fasten den Ruf des Heiligen Geistes vernommen: „Da sprach der Heilige Geist zu ihnen: ‚Stellt mir Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei, zu der ich sie berufen habe.‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"2\">Apostelgeschichte 13,2\u003C/span>) Geistlich ratsam ist, dass bei solchen großen Vorhaben auch andere miteinbezogen werden. Denn es ist nicht einfach zu unterscheiden, ob eine Sendung wirklich vom Heiligen Geist angestoßen ist oder von menschlichen Begierden und Vorlieben. Vorsicht ist geboten, wenn jemand auftritt und sagt: „Der Heilige Geist hat mir mitgeteilt ...”, und keine kritischen Rückfragen zulässt.\u003C/p>\n\u003Cp>In der Apostelgeschichte berichtet Lukas auch, dass der Heilige Geist menschliche Pläne durchkreuzen kann. Auf ihrer zweiten Missionsreise wollten Paulus und seine Begleiter in der Provinz Asia und in Bithynien das Evangelium verkündigen. Diese Provinz und diese Region liegen in der heutigen Türkei. Lukas schreibt: „Doch der Geist, durch den Jesus sie führte, ließ das nicht zu.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"7\">Apostelgeschichte 16,7\u003C/span>) Dafür öffnete der Heilige Geist ihnen die Tür nach Europa.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist hat die Fähigkeit, verschiedene Gaben zu wecken\u003C/h2>\n\u003Cp>Schon im Alten Testament wird berichtet, wie der Heilige Geist schöpferische Gaben entwickelt. In 2. Mose 31 wird berichtet, dass Gott besondere Fachleute zum Bau der Stiftshütte berief und sie durch seinen Geist begabte: „Der HERR sagte zu Mose: Siehe, ich habe Bezalel für alle diese Arbeiten berufen. ... Ich habe ihn mit meinem Geist erfüllt. Für seine Aufgabe habe ich ihm Weisheit, Verstand und alle nötige Kenntnis gegeben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"31\" data-verse=\"1-3\">2. Mose 31,1-3\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Vielfach haben Menschen erfahren, dass Gott sie zu einem Dienst berief und sie meinten, ihnen fehlten dazu die nötigen Gaben. Wer gehorsam Gottes Ruf folgt, erlebt jedoch, wie der Heilige Geist die dazu nötigen Gaben entwickelt. Das ist ein Schritt des Vertrauens.\u003C/p>\n\u003Cp>Im \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"4-31\">12. Kapitel\u003C/span> des ersten Briefs an die Korinther zählt Paulus auf, welche Gaben bzw. Fähigkeiten der Heilige Geist erwecken kann. Es war wohl eine Unsitte in der christlichen Gemeinde, sich der Gaben zu rühmen und sie gegeneinander auszuspielen.\u003C/p>\n\u003Cp>Dagegen stellt Paulus fest: „Es gibt zwar verschiedene Gaben, aber es ist immer derselbe Geist. Es gibt verschiedene Aufgaben, aber es immer derselbe Herr. … Er bewirkt das alles in allen Menschen. Das Wirken des Geistes zeigt sich bei jedem auf andere Weise. Es geht aber immer um den Nutzen für alle.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"4-7\">1. Korinther 12,4-7\u003C/span> in Auszügen) Damit macht Paulus klar, dass jede Gabe ein Geschenk des Heiligen Geistes ist und keine Leistung des Begabten. Sie ist gegeben, damit sie anderen und dem Bau der Gemeinde dient. Auf diesem Hintergrund sollte jeder Selbstruhm ausgeschlossen sein.\u003C/p>\n\u003Cp>Den menschlichen Körper benutzt Paulus als Bild für die Gemeinde: „Es ist wie beim menschlichen Körper: Er bildet eine Einheit und besteht doch aus vielen Körperteilen. Aber obwohl es viele Teile sind, ist es doch ein einziger Leib. So ist es auch mit Christus.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"12\">1. Korinther 12,12\u003C/span>) Alle Gaben sollen zusammenwirken, um Jesus zu ehren und sein Reich zu bauen. Kapitel 12 des Korintherbriefs endet mit einer ironischen Bemerkung: „Ihr strebt ja nach höheren Gaben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"31\">1. Korinther 12,31\u003C/span>) Im darauffolgenden \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"1-3\">13. Kapitel\u003C/span> benennt Paulus die höchste Gabe: die Liebe!\u003C/p>\n\u003Cp>Im 12. Kapitels des ersten Korintherbriefes führt Paulus Gaben an, die der Heilige Geist schenken kann. Ich zähle sie stichwortartig auf. Bei Einzelnen füge ich eine kurze Erklärung an:\u003C/p>\n\u003Cul>\n\u003Cli>Mit Weisheit reden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"8\">1. Korinther 12,8\u003C/span>) Jesus verheißt: „Der Heilige Geist wird euch in dem Augenblick eingeben, was ihr sagen müsst.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"12\">Lukas 12,12\u003C/span>) \u003C/li>\n\u003Cli>Einsicht vermitteln (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"8\">1. Korinther 12,8\u003C/span>) Lukas erzählt im zweiten Kapitel seines Evangeliums, dass der Heilige Geist dem hochbetagten Simeon zugesagt hatte: „Durch den Heiligen Geist hatte Gott ihn wissen lassen: Du wirst nicht sterben, bevor du den Christus des Herrn gesehen hast. Jetzt drängte ihn der Heilige Geist, in den Tempel zu gehen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"26-27\">Lukas 2,26+27\u003C/span>) Er gehorchte und der Heilige Geist gab ihm die Einsicht: Das Baby auf den Armen von Maria und Josef ist der kommende Retter. Voller Freude und Dankbarkeit nahm er ihn auf seine Arme. Die gleiche Freude erlebte zur gleichen Zeit die Prophetin Hanna.\u003C/li>\n\u003Cli>Einen besonders starken Glauben bewirken (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"9\">1. Korinther 12,9\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Gabe, zu heilen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"9\">1. Korinther 12,9\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Fähigkeit, Wunder zu tun (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"10\">1. Korinther 12,10\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Prophetisch reden. (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"10\">1. Korinther 12,10\u003C/span>) Das heißt: Ansagen können, was jetzt dran ist, um Zukünftiges zu gestalten.\u003C/li>\n\u003Cli>Die Geister unterscheiden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"10\">1. Korinther 12,10\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>In unbekannten Sprachen sprechen (Zungenrede; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"10\">1. Korinther 12,10\u003C/span>) Paulus kennt die Gabe des Zungenredens. Sie spielte in Korinth eine herausragende Rolle. Paulus ordnet sie ein: Sie ist eine Gabe wie jede andere auch. Nicht alle haben sie. Sie soll aber öffentlich in der Gemeinde nur dann ausgeübt werden, wenn auch folgende Gabe vorhanden ist:\u003C/li>\n\u003Cli>Gabe, diese Sprachen zu deuten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"10\">1. Korinther 12,10\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003C/ul>\n\u003Cp>Paulus schließt diese Aufzählung ab mit den Worten: „Aber das alles bewirkt ein und derselbe Geist. Er teilt jedem eine Fähigkeit zu, ganz so, wie er es will.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"11\">1. Korinther 12,11\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"28\">1. Korinther 12,28\u003C/span> fügt er noch zwei weitere Gaben an:\u003C/p>\n\u003Cul>\n\u003Cli>Hilfe leisten\u003C/li>\n\u003Cli>Leitungsaufgaben übernehmen\u003C/li>\n\u003C/ul>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Was konnten wir lernen über den Heiligen Geist?\u003C/h2>\n\u003Cp>Über den heiligen Geist kann man nur staunen. Er wirkte bereits bei der Schöpfung der Welt. Später befähigte er Menschen für besondere Aufgaben und Leitungsverantwortung. Im Alten Testament lesen wir dann von zukünftigen, noch darüber hinausgehenden Fähigkeiten, die der Heilige Geist selbst gewöhnlichen Menschen einmal bringen würde.\u003C/p>\n\u003Cp>Diese Versprechen erfüllten sich in der Zeit von Jesus Christus und den Aposteln. An Pfingsten erhielten alle Gläubigen den Heiligen Geist und damit besondere Fähigkeiten und Gaben. Davon profitierten sowohl die einzelnen Gläubigen als auch die Gemeinschaft der Nachfolger von Jesus Christus. Denn die Gaben des Geistes Gottes sind kein Selbstzweck, sondern zum Wohle der Gemeinschaft der Gläubigen gegeben.\u003C/p>\n\u003Cp>Bis heute gilt: Wer sich Gott durch Jesus Christus nähert, empfängt den Heiligen Geist. Die Bitte um den Heiligen Geist ist und bleibt für jeden Menschen grundlegend wichtig, weil Jesus dieser Bitte in besonderer Weise die Erhörung versprochen hat: „Ihr Menschen seid böse. Trotzdem wisst ihr, was euren Kindern guttut, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn darum bitten.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"13\">Lukas 11,13\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Hermann Strecker\u003C/p>\n\u003Cp>Pfr. i.R. in der Württembergischen Landeskirche\u003C/p>","images/351/welche-faehigkeiten-hat-der-heilige-geist.webp",{"cluId":113,"questionNr":114,"slug":115,"question":116,"shortAnswer":117,"longAnswer":118,"image":119,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000329","329","warum-beten-manche-zu-jesus-und-maria-und-nicht-direkt-zu-gott","Warum beten manche zu Jesus und Maria und nicht direkt zu Gott?","\u003Cp>\u003Cspan>Gebet und Anbetung sind ausschließlich an Gott zu richten. Da Jesus Gott ist, kann man zu ihm, wie auch zum Heiligen Geist beten. Der christliche Gott wird als ein Gott in drei Personen geglaubt. Die drei Personen sind Vater, Sohn (Jesus) und Heiliger Geist. Genau genommen ist die Anrufung Mariens kein Gebet, sondern eine Bitte um das Gebet. Es gibt christliche Konfessionen, in denen die Anrufung von Maria und auch anderer Personen, den sogenannten „Heiligen“, mit der Bitte um Gebet üblich ist.\u003C/span>\u003C/p>","\u003Ch2>Jesus empfängt als Gott Anbetung\u003C/h2>\n\u003Cp>Im biblischen Verständnis kommt Gebet und Anbetung nur Gott zu. Nach christlichem Verständnis trat Jesus von Nazareth mit dem Anspruch auf, Gott zu sein. Für die Juden der damaligen Zeit war die Anerkennung der Gottheit von Jesus eine große Herausforderung. Dennoch gibt es schon im Neuen Testament Formen der Anbetung und des Gebets zu Jesus. Zwei Beispiele für Anbetung:\u003C/p>\n\u003Cp> „Die Jünger im Boot warfen sich vor Jesus nieder. Sie sagten: ‚Du bist wirklich der Sohn Gottes!‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"33\">Matthäus 14,33\u003C/span>). Das Niederwerfen ist ein deutlicher körperlicher Ausdruck der Anbetung. Wenn die Jünger Jesus nur als Mensch angesehen hätten, wäre diese Geste absolut unpassend.\u003C/p>\n\u003Cp>„Dann sagte er“ (der auferstandene Jesus) „zu Thomas: ‚Leg deinen Finger hierher und sieh meine Hände an. Streck deine Hand aus und leg sie in die Wunde an meiner Seite. Sei nicht länger ungläubig, sondern komm zum Glauben!‘ Thomas antwortete: ‚Mein Herr und mein Gott!‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"27-28\">Johannes 20,27-28\u003C/span>) Mit dieser Aussage bestätigte Thomas, dass er die Gottheit von Jesus anerkannte.\u003C/p>\n\u003Cp>Ein Beispiel für Gebet als Bitte an Jesus: Paulus schrieb an die Korinther: „Dreimal habe ich deswegen zum Herrn gebetet, dass er ihn wegnimmt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"8\">2.Korinther 12,8\u003C/span>) Mit „Herr“ meinte Paulus Jesus.\u003C/p>\n\u003Cp>Christliches Gebet ist an den einen Gott gerichtet, der als dreifaltiger Gott, in Vater, Sohn (Jesus) und Heiligem Geist geglaubt wird. Wer also zu Jesus betet, betet zu Gott, nicht zu einem Menschen. Anders verhält es sich mit Maria.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Ansprache / Anrufung Marias ist kein Gebet\u003C/h2>\n\u003Cp>Auch wenn umgangssprachlich von Gebet an bzw. zu Maria gesprochen wird, ist es genau genommen kein Gebet. Es ist eine Anrufung / Ansprache mit der Bitte um Fürbitte-Gebet. Als Beispiel sei hier das sogenannte „Ave Maria“ zitiert: „Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.“\u003C/p>\n\u003Cp>Die Anrufung setzt sich aus zwei Bibelzitaten zusammen, wobei im ersten Zitat der Name Maria und im zweiten der Name Jesus ergänzt wird. Das erste stammt aus der Anrede des Engels an Maria, als ihr die Schwangerschaft angekündigt wird: „Sei gegrüßt! Gott hat dir seine Gnade geschenkt. Der Herr ist mit dir.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"28\">Lukas 1,28\u003C/span>) Und das zweite aus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"42\">Lukas 1,42\u003C/span>, aus dem Ausruf Elisabeths, als Maria sie besucht: „Gesegnet bist du unter allen Frauen und gesegnet ist das Kind in deinem Bauch!“ „Gebenedeit“ ist ein altertümlicher Ausdruck für „gesegnet“, der vom lateinischen Wort „benedicere“ (segnen) stammt. Am Ende der Anrufung wird das Anliegen formuliert, dass Maria jetzt und in der Todesstunde für uns bitten soll. Es handelt sich also um eine Aufforderung zu einer Fürbitte, die von Maria an Gott gerichtet werden soll. Vor allem in der katholischen und orthodoxen Tradition des Christentums gibt es vielfältige weitere Anrufungen an sogenannte Heilige.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Warum nicht direkt zu Gott beten?\u003C/h2>\n\u003Cp>Wir lesen in der Bibel, dass der Apostel Paulus in seinen Briefen an verschiedenen Stellen um Gebet für sich bittet. „Betet auch für mich, dass Gott mir die richtigen Worte in den Mund legt. Dann kann ich offen und unverhüllt das Geheimnis der Guten Nachricht bekannt machen. Auch in Ketten bin ich ein Botschafter für sie. Betet also dafür, dass ich die Gute Nachricht offen und unverhüllt verkünden kann – so wie mein Verkündigungsauftrag es erfordert.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"19-20\">Epheser 6,19-20\u003C/span>) Für Paulus war es anscheinend kein Problem, zusätzlich zum direkten Gebet an Gott auch das Fürbittgebet seiner Glaubensgenossen zu erbitten. Weitere Stellen, in denen er das tut, finden wir in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"30\">Römer 15,30\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"11\">2.Korinther 1,11\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"25\">1.Thessalonicher 5,25\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2TH\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-2\">2.Thessalonicher 3,1-2\u003C/span>.\u003C/p>\n\u003Cp>Eine Bitte um Fürbitte bei anderen Gläubigen ist biblisch gesehen also in Ordnung. Auch wenn die Frage offen bleibt, warum diese Bitte ausgesprochen wird. Um aber die Praxis der Anrufung von Verstorbenen verstehen zu können, braucht es zwei Voraussetzungen. Zum einen die Vorstellung, dass ein verstorbener Christ nicht gänzlich tot ist. Zum anderen, dass er ansprechbar und in Bezug auf Gott sprachfähig ist. In den christlichen Kirchen haben sich zu diesem Fragenkreis unterschiedliche Glaubensvorstellungen entwickelt. Um uns diesen anzunähern, schauen wir uns biblische Aussagen zu dem Thema an.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Sicht vom Leben nach dem Tod\u003C/h2>\n\u003Cp>Im Alten Testament wird von einem Aufenthaltsort der Toten geredet, auf hebräisch Scheol. In den älteren Schriften scheint diese Vorstellung noch wenig differenziert. Dieser Ort ist ein Sammelplatz, an dem der Mensch keine Handlungsmöglichkeiten mehr hat; teils wird er als ein Ort ohne Wiederkehr beschrieben. Es gibt Andeutungen, dass dies der Ort des Versagens bzw. der Strafe ist, analog der Vorstellung der Hölle. „Ein Mensch, der den Weg der Vernunft verlässt, wird bald den Toten Gesellschaft leisten“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PRO\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"16\">Sprüche 21,16\u003C/span>). Beim Propheten Daniel ist es ein Ort der Zwischenzeit, an dem die Toten schlafen; erst danach erfolgt die Belohnung bzw. Strafe. „Von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden viele vom Tod aufwachen – die einen zu ewigem Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DAN\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2\">Daniel 12,2\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Im geschichtlichen Buch Samuel wird eine Situation berichtet, die voraussetzt, dass die Toten nicht ganz tot sind. An dieser Stelle sucht der König Saul eine Totenbeschwörerin auf, die für ihn den Geist des verstorbenen Samuels herbeiruft. „Samuel sagte zu Saul: ‚Warum störst du mich in meiner Ruhe und lässt mich aus der Erde heraufsteigen?‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"15\">1. Samuel 28,15\u003C/span>) Diese Art, mit Toten in Kontakt zu treten, ist im Gesetz des damaligen Volkes Israel ausdrücklich verboten. „Auch darf niemand Beschwörungen sprechen, Vorfahren oder Geister befragen oder sich überhaupt an die Toten wenden. Denn der Herr verabscheut jeden, der so etwas tut.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"11-12\">5.Mose 18,11-12\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Es gibt im Alten Testament auch die Vorstellung des direkten Eingangs in die göttliche Gegenwart im Himmel: „Und wenn mein Leben zu Ende geht, nimmst du mich in deine Herrlichkeit auf. Wen habe ich denn im Himmel? Bei dir zu sein, ist alles, was ich mir auf der Erde wünsche. Auch wenn mein Leib und mein Leben vergehen, bleibst du, Gott, trotz allem mein Fels und mein Erbteil für immer! (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"73\" data-verse=\"24-26\">Psalm 73,24-26\u003C/span>) Aus der Lektüre des Alten Testaments erhalten wir kein klares Bild, wie es sich mit dem Menschen nach dem Tod verhält.\u003C/p>\n\u003Cp>Das Neue Testament erzählt ein Gleichnis (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"19-31\">Lukas 16,19-31\u003C/span>), in dem die weitere Geschichte von zwei Gestorbenen beschrieben wird. Der arme Lazarus wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, der Reiche wird begraben und leidet in der Unterwelt qualvolle Schmerzen. Der Reiche kann Abraham und Lazarus über sich sehen und mit ihnen sprechen. Er bittet, Abraham möge Lazarus schicken. Dieser solle ihm mit seinem Finger und kaltem Wasser Linderung verschaffen. Abraham antwortet ihm, dass ein unüberwindlicher Abgrund die beiden Bereiche trennt und niemand von einem in den anderen gelangen kann. Außerdem soll sich der Reiche erinnern, dass er schon zu Lebzeiten seine Wohltaten erhalten habe, aber Lazarus nur Schlechtes. Es gibt also zwei Bereiche, einen der Qual und einen des Trostes. Inwieweit diese Geschichte Abrahams Schoß als Endzustand Himmel und die Unterwelt als Hölle versteht, bleibt deutungsoffen. Hauptaussage ist, dass man auf die Schrift (Mose und die Propheten) hören soll.\u003C/p>\n\u003Cp>Im Johannesevangelium lesen wir in der Übersetzung der Basisbibel: „Amen, amen, das sage ich euch: Wer an meinem Wort festhält, wird in Ewigkeit nicht von Gott getrennt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"51\">Johannes 8,51\u003C/span>) Im griechischen Urtext heißt es, dass derjenige den Tod nicht schauen wird. Daraus lesen manche, dass es für die Glaubenden keine zwischenzeitliche Nichtexistenz gibt und sie mit ihrem leiblichen Tod direkt bei Gott sind.\u003C/p>\n\u003Cp>Paulus schreibt über seinen Wunsch bei Gott zu sein: „So sind wir in jeder Lage zuversichtlich. Wir sind uns zwar bewusst: Solange wir in unserem Körper wohnen, leben wir noch nicht beim Herrn. Unser Leben ist vom Glauben bestimmt, nicht vom Schauen dessen, was kommt. Trotzdem sind wir voller Zuversicht. Am liebsten würden wir unseren Körper verlassen und beim Herrn leben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"6-8\">2.Korinther 5,6-8\u003C/span>) Es bleibt offen, wie er sich dieses „beim Herrn leben“ vorstellt, ob es körperlos oder mit neuem Körper ist.\u003C/p>\n\u003Cp>In der Offenbarung des Johannes wird eine Szene beschrieben, in der die „Seelen“ der Märtyrer sich zu Wort melden: „Als das Lamm das fünfte Siegel öffnete, sah ich einen Altar und darunter Seelen. Es waren die Seelen der Menschen, die hingeschlachtet wurden, weil sie an das Wort Gottes glaubten – und weil sie als Zeugen dafür eingetreten sind. Sie riefen mit lauter Stimme: ‚Wie lange dauert es noch, du heiliger und wahrhaftiger Herrscher? Wann sprichst du das Urteil? Wann ziehst du die Bewohner der Erde zur Rechenschaft, weil sie unser Blut vergossen haben?‘ Jede einzelne Seele erhielt ein weißes Gewand.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"9-11\">Offenbarung 6,9ff\u003C/span>) In dieser Vision werden Seelen beschrieben, die vor der allgemeinen Auferstehung schon in Gottes Gegenwart sind und als sprachfähig wahrgenommen werden. Dass jede Seele ein weißes Gewand bekommt, übersteigt wohl unsere Vorstellungskraft.\u003C/p>\n\u003Cp>Die Bibel gibt also verschiedene Hinweise, aber keine klare Beschreibung, was mit dem Menschen nach dem leiblichen Tod passiert. Die christlichen Konfessionen haben daher verschiedene Vorstellungen zu diesem Fragenkreis entwickelt. Manche betrachten die Seele als unsterblich, sodass diese nach dem Tod des Leibes weiter existiert. Andere gehen davon aus, dass die Seele mit einem Zwischenleib für die Zeit im Himmel bis zur Auferstehung versehen wird. Bei wiederum anderen gibt es keine „Zwischenexistenz“ vor der Auferstehung aller Toten (am Ende der Welt).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Anrufung von Heiligen\u003C/h2>\n\u003Cp>Einige christliche Kirchen haben das Verständnis, dass die Verstorbenen nicht ganz tot sind und die Seelen der Gläubigen schon bei Gott sind. Davon ausgehend haben sie eine Sicht der Kirche als Leib Christi, die über die Todesgrenze hinausgeht. In ihrem Verständnis bilden die aktuell lebenden Menschen in der Kirche die sogenannte „pilgernde Kirche“. Die Gläubigen, die nach ihrem Tod in irgendeiner Weise schon bei Gott sind, werden „glorifizierte Kirche“ genannt. In diesem Verständnis ist die Bitte um Gebet an einen Gläubigen, der bereits bei Gott ist, für diese christliche Konfessionen nachvollziehbar.\u003C/p>\n\u003Cp>Entsprechend empfiehlt die Katholische Kirche ihren Gläubigen die Bitte an die sogenannten „Heiligen“ um Gebet: „Wir können und sollen sie (die Heiligen) bitten, für uns und für die ganze Welt einzutreten.“ (Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 2683) „Die pilgernde Kirche ist in ihrem Beten mit dem Gebet der Heiligen verbunden, deren Fürsprache sie erbittet.“ (Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 2692) Der Titel „Heiliger“ wird einem Christen posthum verliehen, der von der römisch-katholischen Kirche offiziell heiliggesprochen wird. In der römisch-katholischen Kirche wird der Prozess der Heiligsprechung zentral geregelt. In den Orthodoxen Kirchen ist jede Teilkirche selbst dafür verantwortlich.\u003C/p>\n\u003Cp>Andere christliche Konfessionen, insbesondere im Protestantismus, sehen die Möglichkeit der Bitte um Fürbitte an einen verstorbenen und somit verherrlichten Gläubigen nicht gegeben. In protestantischen Kirchen werden alle Christen als Heilige gemäß ihrer Stellung durch den Glauben an Jesus Christus betrachtet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"2\">1.Korinther 1,2\u003C/span>). Deshalb ist es ihrer Überzeugung nach nicht Sache der Kirche, einzelne Personen hervorzuheben. Die Anrufung von verstorbenen Gläubigen ist für sie nicht mit der Bibel vereinbar und sie teilen die hier dargelegten Argumente nicht. Am Gebet der Christen füreinander wird festgehalten, aber nur diesseits der Todesgrenze.\u003C/p>\n\u003Cp>Für katholische und orthodoxe Christen ist die Praxis der Anrufung der Heiligen kein Akt, der die Größe Gottes mindert. Sie sehen diese Art der Frömmigkeit nicht im Widerspruch zum biblischen Zeugnis.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Roland Abt  \u003C/p>","images/329/warum-beten-manche-zu-jesus-und-maria-und-nicht-direkt-zu-gott.webp",{"cluId":121,"questionNr":122,"slug":123,"question":124,"shortAnswer":125,"longAnswer":126,"image":127,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000289","289","wie-kann-gott-ueberall-sein-und-wir-sehen-ihn-nicht","Wie kann Gott überall sein und wir sehen ihn nicht?","\u003Cp>Gott existiert außerhalb menschlicher Wahrnehmungsfähigkeit. Er ist ein Geistwesen und nicht ohne Weiteres erkennbar. Wir Menschen sind so geschaffen, dass wir eine Ahnung von ihm haben. Wir können ihn als allmächtigen Schöpfer in der Schöpfung wahrnehmen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-20\">Römer 1,19-20\u003C/span>). Gott macht sich durch seinen Sohn, Jesus Christus, erkennbar. Unsere Aufgabe: an ihn glauben! In ihm haben wir Gott mit seinen Eigenschaften, seinen Worten und Taten überall vor Augen.\u003C/p>","\u003Ch2>Gott existiert außerhalb menschlicher Erkenntnis\u003C/h2>\n\u003Cp>Es ist nachvollziehbar, dass ein spiritueller Mensch, dem Gott wichtig ist, den Wunsch hat, Gott zu sehen. Aufgrund dieser Sehnsucht will dieser Mensch mehr von Gott wissen und ihm begegnen. Die Frage, mit der wir uns in diesem Artikel beschäftigen, dürfte schon tausendfach gestellt worden sein.\u003C/p>\n\u003Cp>Der biblische Gott ist aber nicht substanziell, kein Wesen, kein Alien, keine Projektion unserer Wünsche oder Unzulänglichkeiten. Er sagt von sich: „Ich werde sein, der ich sein werde.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"14\">2. Mose 3,14\u003C/span>) Dies ist eine Selbstaussage Gottes, um grundsätzlich deutlich zu machen, dass er wirklich existiert. Er ist ein Teil der objektiven Wirklichkeit, unabhängig davon, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Er ist der, der er ist, ob wir ihn uns vorstellen können oder nicht, ob er mit den menschlichen Sinnen wahrnehmbar ist oder nicht (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">Johannes 1,18\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Es gibt wesentliche und trennende Unterschiede zwischen Mensch und Gott\u003C/h2>\n\u003Cp>Gott ist Geist, aber kein Gespenst, kein menschlicher Gedanke oder eine Traumfigur, sondern ganz anders als die sichtbare Schöpfung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"24\">Johannes 4,24\u003C/span>); ganz anders als seine Geschöpfe mit oder ohne Intelligenz und Selbsterkenntnis – nämlich absolut heilig (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"99\" data-verse=\"3\">Psalm 99,3\u003C/span>). Er existiert außerhalb unserer physischen und psychischen Möglichkeiten und Vorstellungskräfte, weil er der Schöpfer der Welt und der Lebewesen ist und wir „nur“ ein Teil seiner Kreativität und seines schöpferischen Willens sind (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"139\" data-verse=\"13-16\">Psalm 139,13-16\u003C/span>). Somit ist er auch überall im Weltraum und erfüllt diesen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"139\" data-verse=\"7-8\">Psalm 139,7-8\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Trotz der Ebenbildlichkeit Gottes sind wir als seine Geschöpfe von ihm zunächst weit entfernt. Wir sind beschränkt, fehlerhaft, unzulänglich, lieblos, in vielen Bereichen des Lebens und dessen Umstände machtlos und schließlich der Vergänglichkeit preisgegeben. Diese von Gott festgelegten Tatsachen sind ersichtlich und unverrückbar, müssen aber von uns Menschen zuerst akzeptiert werden, bevor wir uns der eigentlichen Frage zuwenden können.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Gott hat Zugänge zur Erfahrbarkeit geschaffen\u003C/h2>\n\u003Cp>Noch eine weitere wesentliche geistliche Tatsache möchte ich meiner Antwort vorausschicken: Der Mensch kann laut der Bibel in der Tat Gott sehen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"32\" data-verse=\"31\">1. Mose 32,31\u003C/span>), wahrnehmen und erkennen, wenn er ein Auge – einen besonderen Sinn – dafür entwickelt und biblische Aussagen über Gott ernst und für sich in Anspruch nimmt. Er kann Gott in seiner unfassbar komplexen, stimmigen und fantastischen Schöpfung und den Geschöpfen, wie auch in jedem seiner Mitmenschen jederzeit entdecken und wahrnehmen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-20\">Römer 1,19-20\u003C/span>). Denn der Mensch ist tatsächlich ein Gedanke und eine Ausführung Gottes in Körper, Seele und Geist und nach seinen Vorstellungen geschaffen bzw. gestaltet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"27\">1. Mose 1,27\u003C/span>). Gott hat ausschließlich dem Menschen als dem Besten seiner Schöpfung\u003Cspan class=\"MsoCommentReference\"> \u003C/span>eine Seele, außergewöhnliche Intelligenz, Logik, Ordnungssinn, Neugier, Forschungswillen und Kreativität geschenkt – ebenso wie vielfältige Gefühle mit der außerordentlichen Fähigkeit, tiefgründig und bewusst zu lieben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"7\">1. Johannes 4,7\u003C/span>). Gott hat dem Menschen die Möglichkeit geschenkt, Schönheit zu sehen, sie differenziert, rein und gut ganz tief in der Seele zu empfinden.\u003C/p>\n\u003Cp>Auch die Naturgesetze an sich und die Gegebenheiten im Weltall sind so gestaltet, dass wir Gottes genialen Schöpfergeist erkennen können. Unser Sonnensystem ist so unfassbar stimmig und exakt geschaffen, dass wir Rückschlüsse vom Weltraum her über unseren Planeten ziehen können. Aus diesem Grunde sind wir eben nicht „lost in space“; nicht unterwegs im Nirgendwo.\u003C/p>\n\u003Cp>In alldem ist letztlich Gott sichtbar und erlebbar. Vorausgesetzt, man lässt sich auf den Gedanken ein, dass man nicht nur biologisch existiert, sondern „geistlich veranlagt“ ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOB\" data-chapter=\"32\" data-verse=\"8\">Hiob 32,8\u003C/span>), eine unsterbliche Seele hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"28\">Matthäus 10,28\u003C/span>) und dass es einen allmächtigen, ewigen Gott (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"48\" data-verse=\"15\">Psalm 48,15\u003C/span>), einen Schöpfer und Erhalter des Lebens gibt.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Die menschliche Erkenntnis von Gott ist begrenzt\u003C/h2>\n\u003Cp>Dennoch ist Gott selbst ausschließlich transzendent. Er ist übernatürlich, geistig und geistlich. Er ist kraft seiner Weisheit, seiner Allmacht und seiner ewigen Existenz immer da und kann überall zur gleichen Zeit sein und eingreifen. Er ist vollkommen; vollkommene Heiligkeit, Schönheit, Licht und Liebe (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"32\" data-verse=\"4\">5. Mose 32,4\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"2\">1. Samuel 2,2\u003C/span>). Er kennt die Gedanken aller Menschen gleichzeitig, nimmt Teil an jedem Schicksal und vergisst nichts (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"6\">Lukas 12,6\u003C/span>). Das ist für uns Menschen nur ansatzweise vorstellbar, aber nicht wirklich zu verstehen. Aber deswegen ist Gott eben (ein) Gott. Er will auch nicht „leibhaftig“ (substanziell) gesehen werden, weil der Mensch diese Begegnung nicht ertragen könnte. Einigen Menschen (Mose, Jakob, Elia u. a.) hat Gott ermöglicht, mit ihm durch ein „Medium“ (brennender Dornbusch, engelähnliche Männer usw.) zu reden, zu verhandeln und sogar zu kämpfen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"1\">1. Mose 17,1\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"35\" data-verse=\"1\">1. Mose 35,1\u003C/span>)! Darüber hinaus zeigt er sich in übernatürlichen Erscheinungen, bei denen Beteiligte aber sofort wissen, dass Gott in dieser Erscheinung vorhanden ist und eine Botschaft für sie hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CH\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"3\">2. Chronik 7,3\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Mensch besitzt ein Wissen um Gott\u003C/h2>\n\u003Cp>Gott bleibt also ein Stück weit geheimnisvoll und schützt sich selbst\u003Cspan class=\"MsoCommentReference\"> \u003C/span>und uns Menschen vor einer direkten Begegnung, setzt aber darauf und rechnet fest damit, dass unsere „Antenne“ für ihn Signale erkennen und aufnehmen kann. Dieser „siebte (achte oder neunte) Sinn“, diese „Antenne“, diese besondere Ahnung hat er von Urzeiten an in jedem Menschen angelegt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JER\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"13-14\">Jeremia 29,13-14a\u003C/span>). Deshalb ist die Frage nach ihm und der Wunsch, ihn zu erfahren – ihn mit allen Sinnen zu erkennen – in uns allen vorhanden. Die ersten Menschen der Schöpfung durften sogar, als alles noch in bester (göttlicher) Ordnung war, Gottes direkte und leibliche Gegenwart hautnah erleben.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Gott muss sich zu uns aufmachen\u003C/h2>\n\u003Cp>Doch inzwischen sind wir Menschen von Geburt an von Gott getrennt, nicht „auf einer Wellenlänge“ mit ihm. Wir sind der Sünde und Schuld unterworfen, unheilig und mit eigener Möglichkeit und Anstrengung nicht fähig, uns ihm zu nähern und ihn zu erleben. Er ist viel zu heilig, als dass wir ihn mit unseren Sinnen erfassen könnten. Deshalb sind wir auf seine Gnade angewiesen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"8-9\">Epheser 2,8-9\u003C/span>). Er muss sich uns in Jesus Christus offenbaren, sich in unserem Leben bemerkbar machen und uns eine Einsicht in unsere Verlorenheit schenken (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">1. Korinther 1,18\u003C/span>). Diese Einsicht bewirkt normalerweise anschließende Reue und Buße mit einer Umkehr (Bekehrung) zu Gott. Die Bibel spricht dann von einer „Wiedergeburt zu einem neuen Leben“.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Gott wird sichtbar durch Jesus Christus …\u003C/h2>\n\u003Cp>Trifft dies ein, so wird Gott in unser Leben einkehren und Platz in uns einnehmen. Wer dieses neue Leben besitzt, kann Gottes Spuren in der persönlichen Biografie und sein Wirken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erkennen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"50\" data-verse=\"20\">1. Mose 50,20\u003C/span>). Gott ist mit all seinen Absichten und Eigenschaften, in seinen wunderbaren Taten, seiner Zugewandtheit zum sündigen Menschen, seiner vorbehaltlosen Liebe und Geduld sichtbar geworden durch seinen Sohn Jesus Christus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"7-9\">Johannes 14,7-9\u003C/span>). So lebt Gott durch die An- und Aufnahme von Jesus in jedem echten Christen und ist durch ihn geistig und geistlich erkennbar und in diesem Sinne „sichtbar“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"20\">Galater 2,20\u003C/span>). Wir können ihn also nicht mit unseren Sinnen sehen, aber erfahren. Selbstverständlich ist Gott aber vor allem (und überall) da sichtbar, wo wir sein Leben und seine Worte vor Augen haben und in der Bibel von ihm lesen und in einer Predigt von ihm hören.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>… und durch unseren Glauben an ihn\u003C/h2>\n\u003Cp>Gott möchte, dass wir durch den Glauben an ihn seine Allmacht und Liebe erleben. Mit anderen Worten: Uns Menschen wird die Verantwortung nicht abgenommen, uns willentlich auf Gott einzulassen und an ihn zu glauben. Wäre er für alle Menschen sichtbar, müsste man nicht an ihn glauben. Der Glaube und die Hinwendung zu Jesus als meinen und deinen Erretter aber ist der Schlüssel zur Erfahrbarkeit, zur Erkennbarkeit seiner Einzigartigkeit und Heiligkeit. Und der Glaube ist der Schlüssel zur tieferen Selbsterkenntnis, zu einer göttlichen Sichtweise der Weltgeschichte und des Menschseins – zum Sinn meines und deines Lebens.\u003C/p>\n\u003Cp>Noch einmal: Der Glaube an Gott, den Vater, und ein Leben mit einer engen Bindung an Jesus sind die Vorgaben Gottes, sind seine Bedingungen, die er dem Ebenbild Mensch auferlegt. Ohne deren Erfüllung bleibt der Mensch in der Ferne von Gott – kann ihn möglicherweise ein Leben lang suchen, ihn aber trotzdem nicht „sehen“ bzw. finden. Er sucht das Licht, bleibt aber in der Dunkelheit. Das Magazin P.M. hat 2006 die Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes auf 62 % „berechnet“. Warum sollte man sich wegen 38 % berechneter Unwahrscheinlichkeit in der Dunkelheit verlieren und schließlich verloren gehen?\u003C/p>\n\u003Cp>Der Moderator und Entertainer, Thomas Gottschalk, ein gläubiger Katholik, meint dazu ganz schlicht und pragmatisch: „Mit dem Glauben an Gott sterbe ich lieber, wenn ich schon muss.“\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Dietmar Tober\u003C/p>","images/289/wie-kann-gott-ueberall-sein-und-wir-sehen-ihn-nicht.webp",{"cluId":129,"questionNr":130,"slug":131,"question":132,"shortAnswer":133,"longAnswer":134,"image":135,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000223","223","was-bedeutet-jesus-christus-ist-der-hirte","Was bedeutet Jesus Christus ist der Hirte?","\u003Cp>I\u003Cspan class=\"TextRun SCXW83721555 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">n der Bibel werden Hirten als Menschen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">vorgestellt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">, die ihre Herde beschützen, sie anführen und versorgen. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">In\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\"> \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"11\">Johannes 10,11 \u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW83721555 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">bezeichnet Jesus sich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">als den \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">uten Hirten \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">und\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\"> überträgt \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">diese Eigenschaften auf sich selbst. Er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">ist \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">der Beschützer, Versorger und Anführer seiner Nachfolger\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW83721555 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW83721555 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">Wer zu ihm gehört, kann sich darauf verlassen, dass Jesus ihn beim Namen kennt. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">setzt \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">sein Leben für seine Nachfolger ein\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">, weil jede\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\"> und jede\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW83721555 BCX0\">r Einzelne ein solch wertvoller Teil seiner Herde ist.\u003C/span>\u003C/span>\u003C/div>","\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Das Bild des Hirten ist \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">in der Bibel \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">sehr verbreitet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Allerdings entsteht d\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">abei \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">schon inner\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">halb der verschiedenen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">biblisch\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">en Texte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> eine\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> gewisse\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> Spannung\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">:\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> Einerseits wird mit dem Bild eine vertrauenswürdige Person \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">beschrieben\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">, die sich dafür einsetzt, die Schwachen zu verteidigen. Andererseits \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">wird betont, wie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">niedrig\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> und wenig angesehen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> die\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> Hirten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> waren\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">, die Gott \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">mithilfe eines Engels über die Geburt von Jesus Christus informiert\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">. Jesus selbst bezeichnet sich als den \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">uten Hirten, der für seine Schafe kämpft, sie beschützt und versorgt.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv> \u003C/div>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">Der Hirte im Alten Testament\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Der Hirtenberuf war zur Zeit des Alten Testament ein sehr verbreiteter Beruf. Schon in den frühen Erzählungen der fünf Bücher Mose waren die Hauptpersonen Hirten. Abraham, Isaak, Jakob und ihre Nachkommen besaßen viele Tiere (vgl. z.B.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"16\">1. Mose 12,16\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">).\u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Besonders wichtig wird die Hirtenrolle dann in der Königszeit des Volkes Israel. Das erste \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW171738686 BCX0\">Samuelbuch\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> erzählt in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"1\">Kapitel 16\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> davon, dass der alte König Saul sich falsch verhielt und so gegen Gott sündigte. Somit brauchte das Volk einen neuen Anführer. Und Gott sandte den Propheten Samuel\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> zu einer Familie mit vielen Söhnen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">, um einen neuen König zu salben. Samuel \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> erstaunt, dass \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">gerade \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">der unscheinbarste und jüngste der Brüder, die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">potenziell\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> für das Amt des Königs zur Verfügung s\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">tanden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">, von Gott erwählt w\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">u\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">rd\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">. Dieser junge Mann \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">war \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">ein \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Schafhirte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">namens \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">David (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"11-13\">1. Samuel 16,11-13\u003C/span>)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">. Er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">zeichnete \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">sich dadurch aus, dass er seine Schafherde gegen wilde Tiere verteidigt und sie beschützt hat\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">te\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">G\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">enauso \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">soll\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">te\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> er nun \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">das Volk Israel als König verteidigen und beschützen. \u003C/span>\u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"1\">Psalm 23,1\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> wird Gott selbst als \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">uter Hirte bezeichnet, der sich um die Menschen kümmert, die sich auf ihn verlassen. König David\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">, der Schreiber dieses\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> Psalm\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">s, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">spricht Gott \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">als den \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">uten Hirten an, der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">ihn so \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">ver\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">sorgt, dass er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">im Leben keinen Mangel haben muss. Gott wird dabei als derjenige beschrieben, der sein Volk versorgt, die Herzen erfrischt, es leitet und führt. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">A\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">ls \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">uter Hirte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">tröstet er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">sein Volk im Dunkeln\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">überschüttet \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">es mit Gutem \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">sorgt \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">dafür\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">, dass sich seine Herde sicher in seiner Nähe geborgen weiß. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Häufig \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">werden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> Hirte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">n\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> im Alten Testament als Bezwinger von Gefahren und Chaos \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">v\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">orgestellt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Sie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">sind\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> aber auch Versorger, Anführer und Tröster. Verbunden \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">ist \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">damit \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">schon im Alten Testament die Vorstellung, dass Gott seinem Volk in der Zukunft einen guten Hirten schicken wird, der dem Volk ein für alle Mal Frieden bringen wird\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"40\" data-verse=\"11\">Jesaja 40,11\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Der Hirte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">im Umfeld \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">des Alten Testaments\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Auch in anderen Religionen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">im Umfeld\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> des Volkes Israel war der Beruf des Hirten bekannt und verbreitet. Schafe und Ziegen wurden im Mittleren Osten und im Mittelmeerraum zur Fleisch- und Milchversorgung gehalten. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">Besonders in Vorderasien gehörte die Rolle des Hirten schon früh zum Bild eines guten Herrschers. Er versorgte seine Herde (Untertanen) und verteidigte sie heldenhaft gegen Gefahren und Chaos. \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Häufig wurde das Bild des Hirten auch religiös gedeutet: Ein Priester wachte über seine ihm Anbefohlenen wie ein Hirte über seine Herde\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">Der Hirte im Neuen Testament \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Es sind Hirten, d\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">ie\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> im Neuen Testament als \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">E\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">rste\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> die gute Nachricht von der Geburt eines Kindes \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">hören,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> das der Retter der Welt sein soll (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"8\">Lukas 2,8ff\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Der Beruf des Hirten wird hier als\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> hart\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> und beschwerlich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">dargestellt. Nachts mussten die Hirten bei Wind und Wetter außerhalb der Dörfer ihre Schafe hüten. Hier wird deutlich, dass Gott sich besonders den Kleinen und Schwachen unter den Menschen zuwendet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">. So \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">wird er\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> selbst der göttliche Hirte für die menschlichen Hirten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">Im Lukasevangelium erzählt Jesus eine Geschichte über ein verlorenes Schaf (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"3-7\">Lukas 15,3-7\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">). Er sagt, dass ein Hirte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> der 100 Schafe besitzt, 99 seiner Schafe zurücklässt, um das eine verlorene Schafe wiederzufinden. Der Hirte freut sich sehr, wenn er das verlorene Schaf wiedergefunden hat\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> und bringt auch andere dazu, sich mit ihm zu freuen. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Jesus – der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">ute Hirte für seine Herde\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Das Bild des \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">uten Hirten findet seine Vollendung in den Worten, die Jesus im Johannesevangelium über sich selbst \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">sagt. Er bezeichnet sich in einer Rede selbst als den guten Hirten. Dabei grenzt er sich als echter Besitzer der Schafherde gegen diejenigen ab, die sich wie Diebe und Räuber gegenüber der Herde verhalten. Die Schafe (seine Nachfolger) hören auf die Stimme ihres Hirten Jesus und kennen seine Stimme genau. Der gute Hirte Jesus wiederum kennt alle seine Schafe beim Namen und führt sie aus dem Stall auf die Weide. Jesus selbst sagt in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"11\">Johannes 10,11\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> über sich: \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte setzt sein Leben ein für die Schafe.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">“\u003C/span>\u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Mit dieser Aussage verweist Jesus Christus schon auf seinen späteren Tod und seine Auferstehung. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Er war \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">wirklich bereit\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">, sein Leben für seine Nachfolger einzusetzen, für sie zu sterben und sein Leben zu lassen. Er l\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">ieß\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> seine Herde nicht im Stich, wie es die tun, die keine wirklichen Hirten sind, sondern die Schafherde nur für Geld hüten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"12\">Johannes 10,12ff\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">Jesus verspricht in seiner Rede auch, dass er nicht nur die Herde des Volkes Israel, sondern noch andere Herden auf seine Weide führen wird. Er ist der Hirte, der die unterschiedlichen Herden (Völker) miteinander zu einer großen Herde vereint und sie sicher und liebevoll weidet.\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv> \u003C/div>\n\u003Cdiv> \u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW171738686 BCX0\">Katharina Sophia \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW171738686 BCX0\">Trostel\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW171738686 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW171738686 BCX0\">Evangelische Landeskirche Württemberg\u003C/span>\u003C/div>","images/223/was-bedeutet-jesus-christus-ist-der-hirte.webp",{"cluId":137,"questionNr":138,"slug":139,"question":140,"shortAnswer":141,"longAnswer":142,"image":143,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000366","366","wann-kommt-der-heilige-geist","Wann kommt der Heilige Geist?","\u003Cp>Der Heilige Geist, der auch Geist Gottes genannt wird, ist schon gekommen und immer noch da. Seit der Schöpfung redet die Bibel einige hundert Male von ihm (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"2\">1. Mose 1,2\u003C/span>). In der Zeit vor Jesus Christus kam der Heilige Geist aber nur zu einzelnen Menschen. Das änderte sich am ersten Pfingstfest nach der Auferstehung von Christus. Seitdem kann jeder Mensch das Kommen des Heiligen Geistes an sich selbst erfahren, sobald er an Jesus Christus glaubt und ihn verbindlich als seinen Herrn akzeptiert.\u003C/p>","\u003Ch2>Vom Kommen des Heiligen Geistes vor Christus\u003C/h2>\n\u003Cp>Mose war der erste Mensch, von dem die Bibel berichtet, dass er den Geist Gottes empfangen hatte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"17\">4. Mose 11,17\u003C/span>). Damals hatte Gott von dem Geist, der auf Mose ruhte, etwas auf die 70 Ältesten Israels übertragen, die daraufhin für kurze Zeit wie Propheten redeten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"25\">4. Mose 11,25\u003C/span>). Ja, es war der Heilige Geist, der in Mose wirkte, wie der Prophet Jesaja später ausdrücklich bestätigte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"63\" data-verse=\"11\">Jesaja 63,11\u003C/span>). Zu Moses Zeit erhielt auch ein Kunsthandwerker den Geist Gottes, um die Arbeiten am heiligen Zelt Israels auszuführen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"31\" data-verse=\"2-6\">2. Mose 31,2-6\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Andere Führer des Volkes (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JDG\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"9-10\">Richter 3,9-10\u003C/span>) und spätere Könige Israels erhielten zeitweise wie Saul (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"6\">1. Samuel 11,6\u003C/span>) oder dauerhaft wie König David (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"51\" data-verse=\"13\">Psalm 51,13\u003C/span>) den Heiligen Geist. Vor allem die Propheten Israels konnten ihren Auftrag nur in der Kraft des Geistes Gottes tun, wie Micha in seinem Buch schrieb (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MIC\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"8\">Micha 3,8\u003C/span>). Ein anderer hatte sogar schon das Kommen des Heiligen Geistes für alle Menschen angekündigt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1-3\">Joel 1,1-3\u003C/span>). Diese Weissagungen hatte er um 800 v. Chr. erhalten.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Die Sendung des Heiligen Geistes durch Christus\u003C/h2>\n\u003Cp>Der unmittelbare Bote und Wegbereiter für Jesus Christus wurde ca. im Jahr 8 v. Chr. geboren. Später nannte man ihn Johannes den Täufer. Er sollte schon von Mutterleib an mit dem Heiligen Geist erfüllt werden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"15\">Lukas 1,15\u003C/span>). Manche Israeliten vermuteten schon, dass er der Messias wäre, aber er kündigte an, dass ein Mächtigerer nach ihm kommen würde: „Er wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"15-16\">Lukas 3,15-16\u003C/span>). Einige Zeit später sah Johannes den Geist Gottes, der wie eine Taube auf Jesus herabkam (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Matthäus 3,16\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Als Jesus seinen Dienst auf der Erde schon fast vollendet hatte, kündigte er seinen Jüngern an, dass er ihnen nach seinem Weggang zum Vater im Himmel einen Beistand senden würde: den „Geist der Wahrheit“, der als sein Stellvertreter immer bei ihnen bleiben würde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"16-17\">Johannes 14,16-17\u003C/span>). Er sagte: „Der Vater wird euch in meinem Namen den Beistand senden: den Heiligen Geist. Der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich selbst euch gesagt habe.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"26\">Johannes 14,26\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>An dem Tag, der heute „Christi Himmelfahrt“ genannt wird, erinnerte Jesus seine Jünger noch einmal: „Wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr Kraft empfangen. Dann werdet ihr meine Zeugen sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis ans Ende der Erde.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"8\">Apostelgeschichte 1,8\u003C/span>) Als er das gesagt hatte, sahen die Jünger, wie Jesus emporgehoben wurde. Dann verhüllte ihn eine Wolke vor ihren Augen. Zehn Tage später erfüllte Jesus seine Versprechen aus dem Himmel heraus.\u003C/p>\n\u003Cp>Für die Jünger und Nachfolger von Jesus geschah das an Pfingsten, dem 50. Tag nach der Auferstehung ihres Herrn. Als dieser Tag anbrach, waren alle, die zu Jesus gehörten, wieder beisammen. „Plötzlich kam vom Himmel her ein Rauschen wie von einem starken Wind. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich aufhielten. Dann erschien ihnen etwas wie züngelnde Flammen. Die verteilten sich und ließen sich auf jedem Einzelnen von ihnen nieder. Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"2-4\">Apostelgeschichte 2,2-4\u003C/span>) Von diesem Rauschen angelockt, strömten die Leute zusammen. Zu dieser Zeit hielten sich gottesfürchtige jüdische Männer aus aller Welt in Jerusalem auf und wunderten sich darüber. Da trat Petrus vor die Menge und erklärte das Geschehen. Er hatte verstanden, dass sich gerade erfüllte, was Gott schon durch den Propheten Joel angekündigt hatte. „Das wird in den letzten Tagen geschehen: Ich werde meinen Geist über alle Menschen ausgießen …“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14-17\">Apostelgeschichte 2,14-17\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Dann redete Petrus von den wunderbaren Dingen, die Jesus getan hatte und wie die Juden ihn durch gesetzlose Menschen ans Kreuz nageln und töten ließen. Aber dann hatte Gott, der schon alles vorausgesehen hatte, ihn wieder auferweckt. Und schließlich dies: „Er ist emporgehoben worden, sodass er an der rechten Seite Gottes sitzt. Er hat vom Vater die versprochene Gabe erhalten: den Heiligen Geist. Den hat er über uns ausgegossen. Und genau das ist es, was ihr hier seht und hört.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"33\">Apostelgeschichte 2,33\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Die Zuhörer waren von der Predigt im Innersten getroffen und fragten, was sie nun tun sollten. Petrus erklärte der Menge, dass sie zu Gott umkehren und ihre Einstellung zu Jesus Christus grundlegend ändern müssten, um Vergebung für ihre Sünden zu erhalten. Und sie sollten sich im Namen von Jesus Christus taufen lassen. So würde Gott nicht nur den Jüngern, sondern auch allen versammelten Menschen bis hin zu uns, den Heiligen Geist schenken. „Diese Zusage gilt für euch und eure Kinder. Und sie gilt für alle in den fernen Ländern – so viele der Herr, unser Gott, noch zum Glauben an Jesus hinzurufen wird.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"39\">Apostelgeschichte 2,39\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Empfang des Heiligen Geistes nach Christus\u003C/h2>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-41\">Apostelgeschichte 2,1-41\u003C/span> beschreibt also, was damals geschah, als der Heilige Geist für alle Menschen kam. Ich empfehle, das ganze Kapitel noch einmal zu lesen, vor allem das, was Petrus den versammelten Menschen sagte. Damals entstand die erste christliche Gemeinde.\u003C/p>\n\u003Cp>Dass der Heilige Geist an diesem Pfingsttag für alle Menschen kam, heißt aber nicht, dass jeder Mensch ihn automatisch erhält. Petrus hatte deutlich gesagt, was der Erfüllung mit dem Heiligen Geist vorausgeht. Auch heute noch ist eine Umkehr zu Gott und ein Bekenntnis zu Jesus Christus notwendig. Auf diese Weise hatten die Gläubigen in allen christlichen Gemeinden den Heiligen Geist empfangen, zum Beispiel in Korinth (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"19-20\">1. Korinther 6,19-20\u003C/span>), in Ephesus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"13\">Epheser 1,13\u003C/span>) oder in Rom (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"5\">Römer 5,5\u003C/span>). So war es in allen christlichen Gemeinden bis heute und so kommt er auch zu dir, wenn du Jesus als deinen Retter annimmst.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Karl-Heinz Vanheiden\u003C/p>\n\u003Cp>Theologischer Referent des Bibelbundes\u003Cbr>Bibelübersetzer und Bibellehrer im Reisedienst\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"https://www.derbibelvertrauen.de/\">https://www.derbibelvertrauen.de\u003C/a>\u003C/p>","images/366/wann-kommt-der-heilige-geist.webp",{"cluId":145,"questionNr":146,"slug":147,"question":148,"shortAnswer":149,"longAnswer":150,"image":151,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000412","412","welche-bedeutung-hat-der-heilige-geist","Welche Bedeutung hat der Heilige Geist?","\u003Cp>Der Heilige Geist hat eine große Bedeutung in der Bibel. Am Anfang der Schöpfung schwebt er über dem Wasser (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"2\">1. Mose 1,2\u003C/span>). Er befähigt Menschen, Außerordentliches zu tun, er gibt Kraft (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JDG\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"14-15\">Richter 15,14-15\u003C/span>), Weisheit (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"31\" data-verse=\"3\">2. Mose 31,3\u003C/span>) und prophetische Visionen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"37\" data-verse=\"1-4\">Hesekiel 37,1\u003C/span>). Wenn ein Mensch Christ wird, spielt der Heilige Geist eine zentrale Rolle. Von entscheidender Bedeutung ist er auch im praktischen Glaubensleben und im Wachstum als Christ. Er wird als dritte Person des dreieinen Gottes angebetet.\u003C/p>","\u003Cp>Der Heilige Geist oder Geist Gottes (Geist des HERRN) wird auf hebräisch als „Ruach Elohim“ bezeichnet. Ruach (im Hebräischen ein grammatikalisch weiblicher Begriff) bedeutet „Hauch, Wind, Geist“. Der Heilige Geist findet sich im zweiten Vers der Bibel und in einem der letzten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"17\">Offenbarung 22,17\u003C/span>) und wird an vielen Stellen im Alten und Neuen Testament erwähnt.\u003C/p>\n\u003Cp>Im Glauben der Christen ist der Heilige Geist eine der drei göttlichen Personen der Trinität (Dreieinigkeit Gottes). Entsprechend wird der Heilige Geist in den altkirchlichen Bekenntnissen als Gott bekannt. Wenn Menschen Christen werden und sich taufen lassen, werden sie mit dem Heiligen Geist erfüllt. Laut Paulus sind die Christen „bewohnt“ durch den Heiligen Geist: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und Gottes Geist darin wohnt?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">1. Korinther 3,16\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist im Alten Testament\u003C/h2>\n\u003Cp>Schon ganz am Anfang der Bibel wird berichtet, dass Gottes Geist über der Urflut schwebte. Danach wird er erst wieder in der Josefsgeschichte erwähnt. Der Pharao von Ägypten sah in Josef den Geist Gottes; er fragte: „Können wir einen besseren Mann finden als diesen, in dem der Geist Gottes ist?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"41\" data-verse=\"38\">1. Mose 41,38\u003C/span>). Einige Kapitel später lernen wir den ersten Mensch kennen, der konkret mit Gottes Geist erfüllt wurde: Bezalel. Er sollte durch den Geist Gottes die Befähigung erhalten, das Offenbarungszelt, die Bundeslade, die Altäre und Leuchter sowie alle heiligen Geräte und Priestergewänder kunstvoll herzustellen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"31\" data-verse=\"1-11\">2. Mose 31,1-11\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Obwohl keine Situation berichtet wird, in der der Geist Gottes auf Mose herabkam, heißt es: „Da kam der Herr in einer Wolke herab und redete mit Mose. Auf die 70 Ältesten übertrug er etwas von dem Geist, den er Mose gegeben hatte.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"25\">4. Mose 11,25\u003C/span>). Weiter kam der Geist Gottes auf Seher, Richter und Könige herab (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"2\">4. Mose 24,2\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JDG\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"34\">Richter 6,34\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"10\">1. Samuel 10,10\u003C/span>). Über König Saul wird gesagt, dass der Geist des Herrn ihn wieder verließ, nachdem er sich über Gottes Gebot hinweggesetzt hatte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"14\">1. Samuel 16,14\u003C/span>). In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"51\" data-verse=\"13\">Psalm 51,13\u003C/span> betete König David, dass Gott den Heiligen Geist nicht von ihm nehme. Beim Propheten Jesaja wird beschrieben, was der Geist in einem Menschen bewirkt, auf dem er ruht: Er schenkt Weisheit und Einsicht, Rat und Stärke sowie Erkenntnis und Ehrfurcht vor dem Herrn (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"2\">Jesaja 11,2\u003C/span>). An einer anderen Stelle im Buch Jesaja steht: „Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"61\" data-verse=\"1\">Jesaja 61,1\u003C/span>). Dieser Vers wurde schon lange vor Jesus als Messias-Verheißung verstanden; ihn las Jesus im Lukasevangelium in der Synagoge von Nazaret vor (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"18\">Lukas 4,18\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Verheißung der Ausgießung des Heiligen Geistes im Alten Testament\u003C/h2>\n\u003Cp>An mehreren Stellen im Alten Testament wird verheißen, dass der Geist Gottes auf die Menschen ausgegossen werden wird:\u003C/p>\n\u003Cp>„Denn ich gieße Wasser auf den ausgetrockneten Boden, im dürren Land lasse ich Bäche fließen. Ich gieße meinen Lebensgeist auf deine Nachkommen und meinen Segen auf deine Sprösslinge.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"44\" data-verse=\"3\">Jesaja 44,3\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>„Dann gebe ich euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Das tote Herz aus Stein nehme ich aus eurem Leib. An seiner Stelle gebe ich euch ein lebendiges Herz aus Fleisch. Meinen Geist gebe ich euch.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"36\" data-verse=\"26-27\">Hesekiel 36,26-27\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>„Danach wird es geschehen: Ich gieße meinen Geist über alle Sterblichen aus. Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden. Eure Alten werden von Gott gesandte Träume haben und eure jungen Männer Visionen schauen. Auch über die Sklaven und Sklavinnen werde ich in den letzten Tagen meinen Geist ausgießen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-2\">Joel 3,1-2\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist in den Evangelien und der Apostelgeschichte\u003C/h2>\n\u003Cp>Das Neue Testament in seiner ursprünglichen Sprache ist griechisch. Dort werden verschiedene Begriffe für den Geist verwendet: pneuma; h\u003Cspan class=\"msoDel\">h\u003C/span>agios pneumatos (Heiliger Geist) und p\u003Cspan class=\"msoDel\">p\u003C/span>neuma tou theu (Geist Gottes).\u003C/p>\n\u003Cp>Da es sehr viele Berichte über den Heiligen Geist im neuen Testament gibt, hier einige exemplarische Stellen: In zwei Evangelien wird die Vorgeschichte der Geburt von Jesus berichtet. Übereinstimmend wird ausgeführt, dass die Schwangerschaft Marias (der Mutter von Jesus) auf das Wirken des Heiligen Geistes zurückzuführen ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">Matthäus 1,18\u003C/span>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">20\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"35\">Lukas 1,35\u003C/span>). In allen Evangelien wird beschrieben, dass der Heilige Geist bei seiner Taufe auf Jesus herabkam (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Matthäus 3,16\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"10\">Markus 1,10\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22\">Lukas 3,22\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"32\">Johannes 1,32\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Im Johannesevangelium wird die Erfüllung von Jesus mit dem Heiligen Geist von einem Augenzeugen, Johannes dem Täufer, beschrieben. Ebenfalls in allen Evangelien kündigt Johannes der Täufer einen Mächtigeren an und verspricht: „Er wird euch mit Heiligem Geist taufen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"8\">Markus 1,8\u003C/span>, entsprechend \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"33\">Johannes 1,33\u003C/span>) Bei Matthäus und Lukas ist die Formulierung ergänzt: „Er wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"11\">Matthäus 3,11\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Lukas 3,16\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Im Markusevangelium finden sich die wenigsten Hinweise auf den Geist Gottes. Neben der bereits erwähnten Taufe von Jesus, der folgenden Wüstenzeit und der Ankündigung des Täufers sind dies folgende: die Verheißung, dass bei einer Anklage der Heilige Geist eingibt, was man sagen soll (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"11\">Markus 13,11\u003C/span>); die etwas unklare Aussage, dass die Lästerung des Heiligen Geistes eine unvergebbare Sünde sei (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"29\">Markus 3,29\u003C/span>); und dass der Psalmist David im Heiligen Geist eine Aussage getroffen hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"36\">Markus 12,36\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Eine Besonderheit findet sich im Matthäusevangelium. Im sogenannten Missionsbefehl wird der Heilige Geist in der trinitarischen Taufformel erwähnt: „Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"19\">Matthäus 28,19\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Im Lukasevangelium kommt der Heilige Geist an vielen Stellen vor. Über Johannes den Täufer wird in der Ankündigung seiner Geburt geschrieben, dass er schon im Mutterleib mit Heiligem Geist erfüllt werden wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"15\">Lukas 1,15\u003C/span>). Zacharias, der Vater von Johannes, wurde vom Heiligen Geist erfüllt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"67\">Lukas 1,67\u003C/span>). Der alte Simeon hat durch den Heiligen Geist eine Offenbarung erhalten und wurde von ihm geleitet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"25-26\">Lukas 2,25-26\u003C/span>). Auch von Jesus wird neben der Erfüllung bei seiner Taufe eine weitere Erfüllung berichtet, die ihn zu einem Jubelruf veranlasste (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"21\">Lukas 10,21\u003C/span>). Eine Besonderheit bei Lukas ist, dass er im Evangelium und in der Apostelgeschichte folgende Anweisung von Jesus wiedergibt: „Ich werde den Geist zu euch senden, den mein Vater versprochen hat. Bleibt hier in der Stadt, bis ihr diese Kraft von oben empfangen habt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"49\">Lukas 24,49\u003C/span>; entsprechend \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"4-5\">Apostelgeschichte 1,4-5\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Am Anfang der Apostelgeschichte wird die Ausgießung des Heiligen Geistes über die Jünger in der Predigt von Petrus als Erfüllung der alttestamentlichen Verheißung aus Joel 3 interpretiert (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"16-21\">Apostelgeschichte 2,16-21\u003C/span>). Auch in den weiteren Kapiteln ist häufig vom Geist und seinem Wirken die Rede. Besonders ist die Geschichte von Philippus, der in Samaria Menschen taufte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"12\">Apostelgeschichte 8,12\u003C/span>). Die Apostel in Jerusalem schickten Petrus und Johannes, um den Getauften die Hände aufzulegen, damit der Heilige Geist auf sie herabkäme. Sie waren nämlich nur auf den Namen Jesus getauft worden und hatten den Geist nicht empfangen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"14-17\">Apostelgeschichte 8,14-17\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Auch im Johannesevangelium gibt es viele Hinweise auf den Heiligen Geist. In einer zentralen Stelle wird die Notwendigkeit des Geborenwerdens durch den Geist für ein Eintreten in das Reich Gottes benannt: „Amen, amen, das sage ich dir: Nur wenn jemand aus Wasser und Geist geboren wird, kann er in das Reich Gottes hineinkommen. Was von Menschen geboren wird, ist ein Menschenkind. Was vom Geist geboren wird, ist ein Kind des Geistes.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"5-6\">Johannes 3,5-6\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>In den sogenannten Abschiedsreden von Jesus werden einige Wirkungsweisen des Heiligen Geistes genannt. Der Geist lehrt und erinnert an das, was Jesus seinen Jüngern gesagt hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"26\">Johannes 14,26\u003C/span>). Mehrfach wird dieser Beistand „Geist der Wahrheit“ genannt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"17\">Johannes 14,17\u003C/span>). Er hilft, die ganze Wahrheit zu verstehen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">Johannes 16,13\u003C/span>). Der Geist legt Zeugnis für Jesus ab (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"26\">Johannes 15,26\u003C/span>) und öffnet die Augen der Welt „für ihre Schuld, für die Gerechtigkeit und das Gericht“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"8\">Johannes 16,8\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Nach seiner Auferstehung trat Jesus in die Versammlung seiner Jünger, hauchte sie an und sagte: „Empfangt den Heiligen Geist!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"22\">Johannes 20,22\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Außerdem lesen wir im Johannesevangelium, dass Jesus seine Jünger auf sein Weggehen vorbereitete und dabei die Sendung eines Beistands (Parakletos) ankündigte. Er sagte, dass es gut sei, dass er weggehe, damit dieser Geist der Wahrheit zu ihnen geschickt werden könne (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"7\">Johannes 16,7\u003C/span>). Wie schon die Propheten im Alten Testament verhieß Jesus seinen Jüngern die Ausgießung des Heiligen Geistes, „der für immer bei euch bleibt“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"16\">Johannes 14,16\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist im restlichen Neuen Testament\u003C/h2>\n\u003Cp>Auch in den anderen Schriften des Neuen Testaments gibt es viele Hinweise auf den Heiligen Geist, besonders in den Briefen des Paulus. Im ersten Brief an die Korinther führt Paulus aus, dass es verschiedene Gaben gibt, die der Geist Gottes den Einzelnen gibt. Im 12. Kapitel zählt er viele Gaben auf, betont aber sehr stark, dass sie alle von dem einen Geist stammen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"4-11\">1. Korinther 12,4-11\u003C/span> und\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"28-30\"> 28-30\u003C/span>). Im Brief an die Galater schreibt er von der Frucht des Geistes, die er mit neun Begriffen umschreibt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"22-23\">Galater 5,22-23\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Für Paulus ist die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ein zutiefst inneres Geschehen. So schreibt er im Römerbrief: „Gott hat seine Liebe in unsere Herzen hineingegossen. Das ist durch den Heiligen Geist geschehen, den Gott uns geschenkt hat.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"5\">Römer 5,5\u003C/span>) Für einen Christen soll nach Paulus der Geist Gottes die bestimmende Kraft sein, nicht mehr seine menschliche Natur (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"4\">Römer 8,4\u003C/span>). Der Empfang des Heiligen Geistes macht einen Menschen zum Kind Gottes und er kann zu Gott „Abba“ (vertrauliche Anrede des Kindes an seinen Vater, entspricht: Papa, Daddy) rufen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"15\">Römer 8,15\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Außerdem mahnt Paulus, dass man das Wirken des Geistes nicht unterdrücken soll (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"19\">1.Thessalonicher 5,19\u003C/span>). Wenn die Christen durch den Geist Gottes das Leben haben, so sollen sie auch aus diesem Geist heraus ihr Leben führen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"25\">Galater 5,25\u003C/span>). Der Geist Gottes ist kein Geist der Verzagtheit, sondern der Kraft, Liebe und Besonnenheit (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2TI\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"7\">2. Timotheus 1,7\u003C/span>). Er ist der Motor, der Verwandlung, dass der „alte Mensch“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"22\">Epheser 4,22\u003C/span>) immer mehr zum „neuen Menschen“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"24\">Epheser 4,24\u003C/span>) werden kann: „Lasst euch dadurch erneuern, dass Gottes Geist in eurem Verstand wirkt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"23\">Epheser 4,23\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Heiliger Geist als Geist Christi bzw. Geist Jesus\u003C/h2>\n\u003Cp>Im Neuen Testament gibt es Stellen, die Gottes Geist unbekümmert als „Geist Christi“ oder „Geist Jesu“ bezeichnen. In der Apostelgeschichte wird beschrieben, dass der Gruppe um Paulus ein bestimmter Weg durch den Geist Jesu untersagt wurde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"7\">Apostelgeschichte 16,7\u003C/span>). An die Philipper schrieb Paulus, dass er durch die Hilfe ihres Gebets und durch die Hilfe des „Geistes Jesu Christi“ Rettung erfahren wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19\">Philipper 1,19\u003C/span>). Unmittelbar nachdem Paulus im Römerbrief schrieb, dass der Geist Gottes in den Gläubigen wohnt, fuhr er fort: „Wer dagegen diesen Geist nicht hat, den Christus gibt, gehört auch nicht zu ihm.” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"9\">Römer 8,9\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Zusammenfassung\u003C/h2>\n\u003Cp>Die vielfältigen Belege über den Heiligen Geist in der Bibel zeigen seine zentrale Bedeutung. Das bringt auch das wichtige nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis zum Ausdruck. Dort wird betont, dass der Heilige Geist Gott ist und zusammen mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird. Von seinen vielfältigen Wirkungen wird dort das „Lebendig machen“ und seine Offenbarungstätigkeit durch die Propheten genannt.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Wenn man die Aussagen des Neuen Testaments zusammennimmt, kann man also festhalten: Christsein ist ohne Heiligen Geist nicht möglich.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Roland Abt\u003C/p>","images/412/welche-bedeutung-hat-der-heilige-geist.webp",{"cluId":153,"questionNr":154,"slug":155,"question":156,"shortAnswer":157,"longAnswer":158,"image":159,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000254","254","kennt-jesus-die-wahrheit-ueber-mein-leben","Kennt Jesus die Wahrheit über mein Leben?","\u003Cp>Ja, Jesus kennt die Wahrheit über dein Leben. Während Menschen oft lügen und sich verstellen, ist Gott immer ehrlich und wahrhaftig (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"19\">4. Mose 23,19\u003C/span>). Jesus ist der wahre Sohn Gottes. Er offenbart die Lügen in unserem Leben und befreit uns von ihnen. Der Heilige Geist hilft uns, diese Wahrheit zu verstehen und in unserem Leben anzunehmen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">Johannes 16,13\u003C/span>).\u003C/p>","\u003Cp>Wenn Filmstars bei einer Rolle so richtig neben sich stehen, haben sie gute Chancen, die „Goldene Himbeere“ für die schlechteste Schauspielleistung zu erhalten. Spricht das Neue Testament über „Lüge“ und „Wahrheit“, dann zielt es auf etwas ganz Ähnliches wie diese gefürchtete Auszeichnung ab. Denn eines der häufigsten Wörter für „Lügen“ im griechischen Urtext kommt ursprünglich aus dem Bereich des Theaters und meint, dass ein Spieler nicht mit seiner Rolle identisch ist. Schein und Sein klaffen auseinander.\u003C/p>\n\u003Ch2>Die Lüge aller Lügen\u003C/h2>\n\u003Cp>Für die Bibel gibt es nur einen, der mit sich selbst immer identisch ist: Gott selbst. Der, der ist, der er ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"14\">2. Mose 3,14\u003C/span>). Ihn bekennen Bileam (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"19\">4. Mose 23,19\u003C/span>) und Samuel (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"29\">1. Samuel 15,29\u003C/span>) als einen Gott, der gerade kein Mensch ist und deshalb auch niemals lügt. Bei Gott stimmen Wollen, Reden und Tun immer überein: „Ja, das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt für alle Zeit“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"40\" data-verse=\"8\">Jesaja 40,8\u003C/span>). Deshalb kann der durch Menschen in Kritik geratene Apostel Paulus auch gar nicht anders, als die Wahrheit seiner Verkündigung vor Gott – und gerade nicht vor Menschen – zu beteuern (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Galater 1,20\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"31\">2. Korinther 11,31\u003C/span>). Was Gott verspricht, hält er. Gott ist immer mit sich selbst identisch, deshalb ist auf ihn Verlass.\u003C/p>\n\u003Cp>Doch genau hier beginnt die große Lüge der Menschheitsgeschichte. „Sollte Gott wirklich gesagt haben …?“ Mit dieser Frage der Schlange hält der Zweifel an Gottes Wahrhaftigkeit Einzug in Adams und Evas Herzen. Sollte er wirklich gesagt haben, dass er alles für mich bereithält, was ich brauche? Sollte er wirklich gesagt haben, dass ich ohne eine Beziehung zu ihm niemals ich selbst sein werde? Sollte er wirklich gesagt haben, dass ein Leben ohne ihn vergeudet ist? Diese Zweifel stecken seitdem in jedem von uns. „Sollte er …?“ „Nein, hat er nicht …“ so lautet die Lüge der Schlange, der Adam und Eva Glauben schenken.\u003C/p>\n\u003Cp>Und hier wird etwas sehr Wichtiges deutlich: Bei der großen Lebenslüge des Menschen geht es aus biblischer Sicht nicht zuerst um „richtig“ oder „falsch“. Es geht um Beziehung. Denn die Folge dieser Lüge ist ein tiefer Riss zwischen Gott und Mensch. Ein Beziehungsriss, der auch alle anderen Beziehungen infrage stellt: meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen, zu meiner Umwelt und vor allem zu mir selbst (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"17-19\">1. Mose 3,17-19\u003C/span>). Ich schreibe mir selbst eine Rolle zu, die allein derjenige vollkommen auszufüllen vermag, der mich geschaffen hat: Herr und Meister über mein Lebensgeschick zu sein. Ich kann mich mühen, wie ich will – das Publikum spürt, dass ich in meiner Lebensrolle immer wieder versage, und sei es einzig mein inneres Publikum, wenn ich allein in den Spiegel schaue. Mein Sein ist nur Schein.\u003C/p>\n\u003Ch2>In der Zwangsjacke\u003C/h2>\n\u003Cp>Diese Lüge bestimmt das Leben wie eine Zwangsjacke und kommt dabei auf ganz unterschiedliche Weise zum Vorschein. Im Neuen Testament gilt sie deshalb nicht als situationsbezogene Entscheidung, sondern als ein ganzheitlicher Lebensvollzug. Von Hananias wird aufgrund seiner (wirtschaftlich motivierten) Lüge gesagt, der Teufel habe sein Herz erfüllt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"3\">Apostelgeschichte 5,3\u003C/span>). Und wessen das Herz voll ist, dessen geht der Mund bekanntlich über (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"45\">Lukas 6,45\u003C/span>). In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"44\">Johannes 8,44\u003C/span> bezeichnet Jesus diesen Teufel als „Vater der Lügen“. Seinem Samen gebe ich beim Lügen einen fruchtbaren Nährboden in meinem Leben. Die Lüge gibt vor anderen bewusst vor, wahr zu sein. So wie die heuchlerischen Spione, die von den Schriftgelehrten zu Jesus geschickt wurden, um ihn bei einer Gotteslästerung zu erwischen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"20\">Lukas 20,20\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Aber es kommt noch unheimlicher. Die Lüge kann den Lügner sogar selbst belügen, indem er tatsächlich glaubt, dass er dabei gerecht ist. Deshalb ruft Jesus denjenigen Pharisäern, die meinen, Gott zu ehren, aufgebracht zu: „Ihr Heuchler! Was der Prophet Jesaja gesagt hat, trifft genau auf euch zu: \u003Cspan>‚\u003C/span>\u003Cspan>Dieses Volk ehrt mich mit seinen Lippen, aber im Herzen ist es weit weg von mir.\u003C/span>\u003Cspan>‘\u003C/span>\u003Cspan>“ (\u003C/span>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"7-8\">Matthäus 15,7-8\u003C/span>\u003Cspan> und \u003C/span>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"13\">Jesaja 29,13\u003C/span>\u003Cspan>) Die Lüge ist wie eine Selbst-Blindheit – ein riesengroßer Balken in meinem Auge, der meinen Blick weg von meiner eigenen Lebenslüge hin zu dem Splitter in den Augen aller anderen lenkt. \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Cspan>Doch bevor ich jetzt aufatme und kopfschüttelnd auf jene Pharisäer blicke, sollte ich darüber nachdenken, wann und wo bei mir Wollen, Denken, Reden und Handeln nicht deckungsgleich sind. Selbst Petrus war nicht davor gefeit, in Antiochia ein falsches Spiel zu treiben. Obwohl er Juden und Nichtjuden das Evangelium verkünden sollte und wollte, versuchte er den Schein vor seinen jüdischen Mitstreitern zu wahren, die den Umgang mit Nichtjuden ablehnten. Als sie ihn in Antiochia besuchten, wusste er auf einmal nichts mehr davon, mit eben jenen Nichtjuden gegessen zu haben. Und dabei brachte er andere, wie Barnabas, sogar mit in Misskredit, weil sie seinem Beispiel folgten. Erst Paulus erinnerte Petrus daran, dass er sich hier nicht aufrichtig verhielt (\u003C/span>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"11-14\">Galater 2,11-14\u003C/span>\u003Cspan>). Wie schnell kann der Blindenführer zum „blinden Führer“ (\u003C/span>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"24\">Matthäus 23,24\u003C/span>\u003Cspan>) werden?!\u003C/span>\u003C/p>\n\u003Ch2>Alles steht Kopf\u003C/h2>\n\u003Cp>Daran zeigt sich einer der teuflischsten Wesenszüge der Lüge: Sie liebt das Versteckspiel. Als Adam und Eva die Lüge über Gott in ihre Herzen gelassen hatten, spürten sie eine erdrückende Scham vor ihm. Deshalb versteckten sie sich (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"8\">1. Mose 3,8\u003C/span>). So ist das mit der Lüge. Sie will im Verborgenen bleiben und mich nicht rauslassen. Die Lüge hat dann gewonnen, wenn sie für mich zur Wahrheit wird. „Wir machen sogar Gott zum Lügner, wenn wir behaupten: \u003Cspan>‚\u003C/span>\u003Cspan>Wir haben noch nie etwas getan, wodurch wir schuldig geworden sind!\u003C/span>\u003Cspan>‘ \u003C/span>\u003Cspan>Dann wirkt sein Wort nicht in uns.“ (\u003C/span>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"10\">1. Johannes 1,10\u003C/span>\u003Cspan>) Wenn ich, mit welcher Motivation auch immer, das für „gut“ erkläre, was Gott ablehnt, gelangt die Lüge an ihr Ziel: Ich werde blind für die Lüge über meinem Leben und bin gezwungen, mich immer dann gegen Gott aufzulehnen, wenn sein Wort mich infrage stellt. Die Wahrheit wird zur Lüge und die Lüge zur Wahrheit (\u003C/span>\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"25\">Römer 1,25\u003C/span>\u003Cspan>). Deshalb nennt das Neue Testament den Teufel den Lügner schlechthin, auf Griechisch „diabolos“ – den Durcheinanderbringer. Hier steht alles auf dem Kopf. Ich weiß von allein nicht mehr, wo oben und unten ist. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus kopfschüttelnd.\u003C/span>\u003C/p>\n\u003Ch2>Die Wahrheit kommt ans Licht\u003C/h2>\n\u003Cp>Doch wie soll die Wahrheit aus dem Schatten der Lüge ans Licht kommen? Wie kann Paulus von uns fordern, die Lügenzwangsjacke „abzulegen“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"25\">Epheser 4,25\u003C/span>)? Die wesentliche Eigenschaft einer Zwangsjacke liegt ja gerade darin, dass der Gefangene sich selbst nicht befreien kann. Letztlich gibt es nur einen Weg. Nicht allein die Lüge müssen wir ablegen. Paulus schreibt: „Belügt einander nicht. Denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Gewohnheiten ausgezogen und den neuen Menschen angelegt wie ein neues Gewand. Der Schöpfer hat ihn nach seinem Bild erneuert, damit er zur Erkenntnis gelangt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"9\">Kolosser 3,9-10\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Zwei Dinge sind hier besonders wichtig: Wer alle Lüge in seinem Leben ablegen will, muss das ablegen, was allen Lügen in seinem Leben Raum gibt: den Zweifel an Gottes Bedeutung für mein Leben. Dadurch kann ich Gott wieder als den kennenlernen, der er ist, der wahre Sinn meines Lebens. Doch dahin komme ich nicht aus eigener Kraft. Diesen neuen Menschen erschafft Gott selbst. Er hat uns in seinem Sohn Jesus Christus demonstriert, wie ein Leben in Beziehung mit ihm aussieht, das nicht von Lüge, sondern Wahrhaftigkeit bestimmt ist. Von Jesus heißt es im Hebräerbrief, dass er das wahre Ebenbild Gottes ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"3\">Hebräer 1,3\u003C/span>). Jesus ist genau das, was jeder Mensch von Beginn an sein sollte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"27\">1. Mose 1,27\u003C/span>), aber durch den Glauben an die Lüge über Gott verloren hat. In Jesu Beziehung zu Gott gibt es kein „Jein“. Jesus kennt nur ein uneingeschränktes „Ja“ zu Gottes Willen, der ihn um unseretwillen sogar bis in den Tod am Kreuz führt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"8\">Philipper 2,8\u003C/span>). Der ohne Lüge war, wird für meine Lüge bestraft. Der Durcheinanderbringer feiert seinen größten Sieg.\u003C/p>\n\u003Cp>Doch ironischerweise hat sich der „Vater der Lügen“ damit selbst belogen. Durch die Wahrheit Jesu wird die Lüge über meinem Leben aufgedeckt. Und ihre Macht wird dann gebrochen, wenn ich der Wahrheit von Jesus folge. Anstelle der Lüge über Gott und mich selbst lasse ich ihn in mein Herz und meinen Verstand. Was Wahrheit und was Lüge ist, entscheidet sich im Neuen Testament allein an der Person Jesus Christus. Er ist die Wahrheit (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C/span>) und der unumstößliche Beweis für Gottes Treue (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">2. Korinther 1,20\u003C/span>). Sehe ich ihn an, sehe ich nicht einen Schauspieler, der sich mit seiner unspielbaren Rolle als Gott plagt. Ich sehe Gott selbst im wahren Leben. Aus Schein wird Sein. Und um Jesus immer klarer zu sehen, haben wir den Heiligen Geist bekommen, der nicht umsonst – im Gegensatz zum „Vater der Lügen“ – der „Geist der Wahrheit“ genannt wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">Johannes 16,13\u003C/span>). Er erinnert mich an die Wahrheit in Jesus, wenn die Lüge mich wieder blenden will. Deshalb darf ich immer wieder dieses wunderbare Pfingstlied zu meinem täglichen Gebet machen: „O komm, du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein, verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein.“\u003C/p>\n\u003Cp>Andreas-Christian Heidel\u003Cbr>Albrecht-Bengel-Haus (\u003Ca href=\"http://www.bengelhaus.de\">http://www.bengelhaus.de\u003C/a>)\u003C/p>\n\u003Cp>(Erschien ursprunglich in Theologische Orientierung Nr. 192, S. 10-12 mit dem Titel \"Der Anfang und das Ende der Lüge: wie Jesus die Wahrheit über mein Leben aufgedeckt\")\u003C/p>","images/254/kennt-jesus-die-wahrheit-ueber-mein-leben.webp",{"cluId":161,"questionNr":162,"slug":163,"question":164,"shortAnswer":165,"longAnswer":166,"image":167,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000115","115","wie-war-der-nachname-von-jesus-christus","Wie war der Nachname von Jesus Christus?","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW166291593 BCX0\">In der Zeit und Kultur von Jesus war ein Rufname im Allgemeinen ausreichend.\u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW166291593 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">Musste\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\"> eine Person genauer identifizier\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">t werden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">, hatte sich die Praxis durchgesetzt, den Namen des Vaters beizufügen. Nach dem Muster: XY, Sohn/Tochter \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">von\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\"> [Name des Vaters]. Diesem Brauch folgen die jüdischen Zeitgenossen von Jesus und fragen daher: \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">Ist das nicht Jesus, der Sohn von Josef? \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">Wir kennen doch seinen Vater und seine Mutter!” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"42\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">Johannes 6,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW166291593 BCX0\">42\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW166291593 BCX0\">) \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW166291593 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">Der Nachname von Jesus ist sein Beiname \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">der Sohn Josefs\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW166291593 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>","\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">Der historische Hintergrund von Nachnamen\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Alle Kulturen dieser Welt verwenden Namen, um Personen, Orte und Sachen zu bezeichnen. Diese Eigennamen dienen der Identifizierung einer Sache oder eines Lebewesens. Bei Lebewesen verstärkt der Name \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">die\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> Individualisierung.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">Um eine Person von anderen zu unterscheiden, haben die jeweiligen Kulturen unterschiedliche Namenssysteme entwickelt. Die Römer zur Zeit von Jesus bevorzugten für römische Bürger ein Drei-Namen-System (lateinisch \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">tria\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">nomina\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Das Drei-Namen-System beinhaltet Vorname-Familienname-Beiname. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Bekannt ist uns z.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">B. der römische Politiker und Philosoph Marcus Tullius Cicero (106\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">–\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">43 v\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Chr.; Vorname-Familienname-Beiname).\u003C/span>\u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv> \u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">In den kleinen und übersichtlichen Städten von Palästina im ersten Jahrhundert n.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Chr. war es meist ausreichend, eine Person mit \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">ihrem \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Rufnamen zu \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">benennen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">. Wenn eine konkrete Identifizierung notwendig war, hatte sich seit der alttestamentlichen Zeit die Praxis durchgesetzt, den Namen des Vaters beizufügen. Zum Beispiel:\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Abimelech, der Sohn \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">Jerubbals\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JDG\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"1\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Richter 9,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">1\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Michal, die Tochter Sauls (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2SA\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"13\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">2.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Samuel 3,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">13\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/li>\n\u003C/ul>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Eine solche Praxis wird in der Namensforschung \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">als \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">patrilineare \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Filiation \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">bezeichnet.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">Der Nachname von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Jesus wuchs in einer traditionellen jüdischen Kleinfamilie auf. Wie jeder jüdische Junge wurde \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">er\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> am achten Tag nach seiner Geburt beschnitten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"21\">Lukas 2,21\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">).\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\"> Dabei erhielt er seinen Rufnamen Jesus, auf Hebräisch \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">Jeschua\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\"> bzw. \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">Jehoschua\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Die vier Evangelisten, die Autoren der Lebensgeschichte von Jesus, verwende\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">te\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">n meistens nur diesen Rufnamen (ca. 547\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">-m\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">al\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">).\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Wenn an einigen ausgewählten Lebensstationen eine genauere Identifizierung notwendig erscheint, wird \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> und der Name seines Vaters Josef verwendet. Zum Beispiel:\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Jesus war etwa 30 Jahre alt, als er sein Werk begann. Er galt als Sohn Josefs. Josef war der Sohn von Eli\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">.“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"23\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Lukas 3,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">23\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Philippus sucht Natanael auf und sagt zu ihm: \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">‚\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz geschrieben hat und den die Propheten angekündigt haben. Es ist Jesus, der Sohn Josefs. Er kommt aus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">‘\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"45\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Johannes 1,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">45\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Sie sagten:\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> ‚\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Ist das nicht Jesus, der Sohn von Josef? Wir kennen doch seinen Vater und seine Mutter! Wie kann er behaupten: \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Ich bin vom Himmel herabgekommen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">?\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">‘“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"42\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Johannes 6,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">42\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003C/ul>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">Andere Möglichkeiten der Identifizierung\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Daneben war es auch möglich, den Rufnamen mit dem Herkunftsort zu verbinden, wie z.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">B. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Jesus von \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Maria Magdalena\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\"> bzw. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Maria aus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW17747389 BCX0\">Magdala\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">Fazit\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">Wie lautet der Nachname von Jesus? Jesus lebte in einer Kultur, in der beim Nachnamen ein Rückbezug auf den Vater üblich war. Der Nachname von Jesus ist also sein Beiname \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">der Sohn Josefs\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17747389 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">Dr. Alexander Drews\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">Forum Wiedenest  \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW17747389 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/div>\n\u003Cdiv>\u003Ca href=\"http://www.wiedenest.de\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17747389 BCX0\">www.wiedenest.de\u003C/span>\u003C/a>\u003C/div>","images/115/wie-war-der-nachname-von-jesus-christus.webp",{"cluId":169,"questionNr":170,"slug":171,"question":172,"shortAnswer":173,"longAnswer":174,"image":175,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000147","147","noten-jesus-christus-ist-der-sieger","Noten Jesus Christus ist der Sieger","\u003Cp>Bei „Jesus Christus ist der Sieger“ handelt es sich um ein von Wolf Rahn geschriebenes Lied, das sich sehr lose an die Bibelstellen \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"54-57\">1. Korinther 15,54-57\u003C/span> sowie \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"8\">Hebräer 13,8\u003C/span> anlehnt. In dem Kanon geht es um den Sieg von Jesus über die Mächte, die Gott entgegenstehen. Außerdem beschreibt das Lied die Berufung einer jeden Christin und jedes Christen, Jesus mit dem eigenen Leben zu dienen. Die Noten zum Kanon sind in verschiedenen Liederbüchern abgedruckt und finden sich auch im Internet.\u003C/p>","\u003Cp>Bei dem besagten Stück wurde ein neuer Text auf eine traditionelle hebräische Melodie gedichtet. Sie ist als Kanon konzipiert; es kann also harmonisch an verschiedenen Stellen eingesetzt werden.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Liedtext von „Jesus Christus ist der Sieger“\u003C/h2>\n\u003Cp>Jesus Christus ist der Sieger\u003C/p>\n\u003Cp>über Sünde, Tod und Teufel,\u003C/p>\n\u003Cp>darum wähl ich ihn.\u003C/p>\n\u003Cp>Er gab meinem Leben Sinn\u003C/p>\n\u003Cp>und ewges neues Leben,\u003C/p>\n\u003Cp>darum sing ich froh von ihm.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Jesus Christus gestern und auch heute\u003C/p>\n\u003Cp>und derselbe auch in Ewigkeiten.\u003C/p>\n\u003Cp>Fasse seine Hand, er will dich führen.\u003C/p>\n\u003Cp>Er hält dich für alle Zeiten.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Text: Wolf Rahn\u003C/p>\n\u003Cp>Melodie: aus Israel\u003C/p>\n\u003Cp>© (Text) 1991 SCM Hännsler, Holzgerlingen\u003C/p>\n\u003Cp>bei creedle veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlags\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Inhalt des Lieds\u003C/h2>\n\u003Cp>Inhaltlich basieren die ersten beiden Zeilen lose auf der Erläuterung zum Sieg von Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung, wie ihn Paulus in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"1-58\">1. Korinther 15\u003C/span> beschreibt. Dabei ist der theologische Gedanke maßgeblich, dass Jesus am Kreuz nicht einfach einen grausamen Tod gestorben ist, sondern stellvertretend für uns Menschen dieses Leiden erduldet hat. Er hat den Tod angenommen und ihm dadurch die Macht über die Menschen genommen. Paulus selbst beschreibt den physischen Tod des Menschen als „der letzte Feind“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"25\">1. Korinther 15,26\u003C/span>) und stellt den Christinnen und Christen in der griechischen Stadt Korinth in Aussicht, dass der Tod zum Ende der Zeiten besiegt sein wird. Ja, in der Auferstehung ist er schon besiegt. Deswegen ruft Paulus auch triumphierend am Ende des Abschnittes aus: „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"55\">1. Korinther 15,55\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Für Paulus ist nämlich klar: Der Tod hat nur Macht über den Menschen durch die Schuld, die der Mensch im Laufe seines Lebens auf sich lädt. Doch Jesus hat die Schuld – gegenüber Gott wie gegenüber Menschen – am Kreuz in vollem Umfang abbezahlt. Durch die Auferstehung ist klargestellt, dass die Bezahlung vollständig war. Deshalb hat der Tod seine Macht verloren. Die Angst vor dem Tod und dem darauffolgenden Gericht ist nicht nur weniger geworden, sie ist vollständig verschwunden. Das ist der Kern der guten Nachricht, wie sie Paulus verkündigt hat und die Christinnen und Christen seit 2000 Jahren glauben. Und darin ist dann auch der Sieg begründet, der im Kanon besungen wird.\u003C/p>\n\u003Cp>Der zweite Teil des Liedes lehnt sich eher an \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"8\">Hebräer 13,8\u003C/span> an, der die Ewigkeit von Jesus besingt: dass er nicht veränderbar ist, nicht den Veränderungen der Zeit unterworfen ist. Wenn dem so ist, so die Logik, kann ein Mensch sich auch vollkommen auf ihn verlassen mit seinem Leben. Wer ewig unveränderbar ist, der ist auch absolut zuverlässig. Auch diese Botschaft des Liedes lässt sich ausgesprochen gut von der „guten Nachricht“ ableiten, die im ersten Teil des Liedes besungen wird: Der Tod ist die größte und tiefgreifendste Veränderung des Lebens, die nach der Geburt bzw. Zeugung auf den Menschen zukommt. Alle anderen Veränderungen, die uns vielleicht Angst machen können, sind dieser Veränderung untergeordnet.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Interessanterweise erkennt in der Bibel auch der Teufel als großer Widersacher und Stammhalter des Bösen selbst diese Wirklichkeit an: Der Tod ist die größte und angsteinflößendste Veränderung des Lebens. Im Buch Hiob bekommt der Teufel literarisch die Erlaubnis, einem Menschen alles zu nehmen, was sein Leben lebenswert macht, mit einer Einschränkung: „Nur gegen ihn selbst darfst du die Hand nicht ausstrecken.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOB\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"12\">Hiob 1,12b\u003C/span>) Als diese Veränderungen nicht das vom Teufel gewünschte Ergebnis liefern, die Abkehr Hiobs von seiner Treue zu Gott, sagt er: „Haut für Haut! Ein Mensch gibt alles her, wenn er nur die eigene Haut retten kann.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOB\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"4\">Hiob 2,4\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Entsprechend gilt es in diesem Lied zu besingen: Jesus ist der Sieger über den Tod selbst und der Tod hat damit seine Macht verloren. Deswegen sind alle Veränderungen unseres Lebens, die uns vielleicht Angst machen oder vor unlösbare Herausforderungen stellen, zu bewältigen. Die Einfachheit eines Lebens im Vertrauen auf die Unveränderbarkeit und die Gnade Gottes wird ausgedrückt durch das Bild, an der „Hand“ von Jesus unterwegs zu sein. Das weckt die Vorstellung von einem Kind, das neugierig, aber in vollem Vertrauen auf die Fürsorge des Vaters oder der Mutter die Welt mit ihren Herausforderungen entdeckt.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Noten des Lieds\u003C/h2>\n\u003Cp>Die Noten zum Text finden sich in verschiedenen Liederbüchern abgedruckt. Die Homepage \u003Ca href=\"https://www.evangeliums.net/lieder/\">evangeliums.net\u003C/a> stellt viele davon zusammen. Exemplarisch sei hier das Liederbuch „Ich will dir danken. Lieder für die Gemeinde“ genannt, in dem das Lied sich unter der Nummer 193 finden lässt. Dieses Liederbuch ist weit verbreitet. Auch das beliebte Liederbuch „Wiedenester Jugendliederbuch“ enthält das Lied unter der Nummer 98.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>An verschiedenen Stellen kann man auch online die Noten zum Lied finden. Exemplarisch sei hier die Seite \u003Ca href=\"https://www.sermon-online.com/de/home\">sermon-online.com\u003C/a> genannt, die in der entsprechenden Eintragung neben einer Bilddatei mit den Noten auch verschiedene MP3-Dateien mit Aufnahmen des Liedes zur Verfügung stellt. Da die Rechte am Liedtext, den Noten sowie dem Notensatz (mehrlagige Stimmen z. B. für Chöre) noch nicht zur allgemeinen Verfügung stehen, sondern noch einem Verlag gehören, ist das Abdrucken der Noten im Internet nicht einfach so möglich.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Marcus-Benjamin Hübner\u003C/p>","images/147/noten-jesus-christus-ist-der-sieger.webp",{"cluId":177,"questionNr":178,"slug":179,"question":180,"shortAnswer":181,"longAnswer":182,"image":183,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000014","14","ist-jesus-christus-der-messias","Ist Jesus Christus der Messias?","\u003Cp>„Christus“ wird weitgehend als zweiter Eigenname von Jesus verstanden, ist aber eigentlich ein Bekenntnis. Denn das griechische Wort „christos“ ist die Übersetzung des hebräischen Begriffs „Messias“. Wer also Jesus den Christus nennt, sagt aus, dass er der im Alten Testament erwartete Messias ist. Deshalb wurden die Schüler und Nachfolger von Jesus schon bald „Christen“ genannt, d. h. Messias-Gläubige. Die Kritiker von Jesus allerdings lehnten diesen Anspruch von Anfang an ab.\u003C/p>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Ursprünge der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW261966862 BCX0\">Messiaserwartungen\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Die Vorstellung von einem Messias (wörtlich: einem Gesalbten) wurzelt tief im Alten Testament. Gesalbt wurden Personen, die von Gott für eine besondere Aufgabe ausgewählt und dafür mit Gottes Geist begabt worden waren. Es waren Propheten, Priester und Könige wie z.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">B. Mose oder David. Aus ihrem Beispiel und in der Gewissheit, dass Gott mit seiner Weltgeschichte ans Ziel kommen wird, erwuchs \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">im \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Judentum \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">die Erwartung eines Gesalbten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Dies\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">würde \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">endgültig für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit sorgen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">, gesandt von Gott und mit seinem Geist begabt. Schon zu König Davids Zeiten wurde diese Erwartung ausgesprochen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2SA\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"12\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">2.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Samuel 7,12\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">f\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">. Der Prophet Jesaja wiederholte dies Versprechen über 200 Jahre später mehrfach\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"5\">Jesaja 9,5f\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"1\">Jesaja 11,1f\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\"> Darüber hinaus gibt es in der Gesamtheit der Prophetenbücher und in den Psalmen zahlreiche weitere Beschreibungen des Messias und seiner Zeit. Sie erzählen von den Wundern, die er tut, von einer friedvollen Welt, von seinem Sieg über die Feinde des Volkes Gottes und ein gerechtes Gericht. \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW261966862 BCX0\">Messiaserwartungen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> zur Zeit von Jesus\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Die Erwartung eines messianischen Reiches überdauerte im Judentum auch die Zeit zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Als Jesus in Bet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">lehem geboren wurde, hatte sich die Erwartung der meisten allerdings auf einen Herrscher konzentriert, der den Menschen in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW261966862 BCX0\">Juda\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> die politische Freiheit bringen würde. Entsprechend \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">enttäuscht\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> waren sie, dass Jesus, von dem manche sagten, er sei der Messias, ganz unpolitisch handelte. Bei seinem triumphalen Einzug in Jerusalem etwa\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> ritt er auf einem Esel, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">wie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">über den Messias vorausgesagt. Doch er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">zog \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">nicht zum Palast des römischen Statthalters\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> sondern in den Tempel\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"1-10\">Markus 11,1-10\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ZEC\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"9\">Sacharja 9,9f\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> Entsprechend umstritten war in der Folgezeit das Bekenntnis zu Jesus als Messias. Er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">h\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">eilte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Menschen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">tat \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Wunder\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">, aber es herrschte nach wie vor kein Friede\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"2-6\">Matthäus 11,2-6\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Die Frage der Erfüllung der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW261966862 BCX0\">Messiaserwartungen\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Ist Jesus nun der Christus, also der Messias? Jesus selbst hat sich so verstanden. Er hielt diese Überzeugung zwar zurück, weil er die Menschen zu einer eigenen Entscheidung bringen wollte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"16\">Matthäus 16,16\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Aber in zahllosen Zusammenhängen unterst\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">rich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> er, dass sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung längst in den alten Schriften beschrieben \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">sind \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"31\">Lukas 18,31\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"37\">Lukas 22,37\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Oft bezeichnet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> er sich dann als Menschensohn, ein weiterer Name für den Messias, die aus dem Buch Daniel stammt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DAN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"13\">Daniel 7,13f\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Die Freunde und Schüler von Jesus haben in ihm den Verheißenen erkannt. Die Parallelität von alttestamentlichen Vorhersagen und dem Leben von Jesus haben \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">sie überzeugt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"36\">Apostelgeschichte 2,36\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">Sie haben anerkannt, dass Jesus zwar keinen politischen Auftrag \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">hatte, aber eine andere Freiheit\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> brachte:\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> die\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> Freiheit\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\"> von Schuld und die Versöhnung \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">mit Gott\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW261966862 BCX0\">. Sie haben mit dieser Überzeugung den Grundstein des christlichen Glaubens gelegt. Dass Jesus eines Tages wiederkommt und seine Aufgabe umfassend zu Ende führt, diese Erwartung gehört mit zum Bekenntnis, dass Jesus Christus der Messias ist. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW261966862 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">Maike Sachs \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW261966862 BCX0\">Pfarrerin und Studienleiterin am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen (\u003Ca href=\"https://www.bengelhaus.de/\">www.bengelhaus.de\u003C/a>)\u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>","images/14/ist-jesus-christus-der-messias.webp",{"cluId":185,"questionNr":186,"slug":187,"question":188,"shortAnswer":189,"longAnswer":190,"image":191,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000117","117","wer-war-die-familie-von-jesus-christus","Wer war die Familie von Jesus Christus?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW71776061 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">Gott hatte entschieden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">, in der Person von Jesus richtig Mensch zu werden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">Also \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">wurde\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\"> Jesus Teil einer Familie\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">: Maria \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">brachte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">ihn zur Welt \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"5-7\">Lukas 2,5-7\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW71776061 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">), Josef w\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">u\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">rde sein (Adoptiv-)Vater \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"23\">Lukas 3,23\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW71776061 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"22\">Lukas 4,22\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW71776061 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">). Es werden auch \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">vier \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">Brüder namentlich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">sowie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">mehrere Schwestern erwähnt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"55-56\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">Matthäus 13,55\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">56\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW71776061 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">Zumindest \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">die Brüder waren nicht immer \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">einverstanden mit dem, was \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\"> sagte und tat\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"3-5\">Johannes 7,3-5\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW71776061 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">Das \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">änderte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">sich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">jedoch \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">nach \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">seiner \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">Auferstehung\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW71776061 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003C/p>","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Auf manchen mittelalterlichen Gemälden \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">hält \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> auffällig zwei Finger vor sich. Das könnte das Victory-Zeichen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">V\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> sein, das den Auferstandenen als den Sieger über den Tod darstellt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">V\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">on den Malern \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> es aber \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">vor allem \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">als\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Bekenntnis zur sog\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">enannten \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Zwei-Naturen-Lehre\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> gemeint\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">as bedeutet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">:\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Jesus war zugleich Gott und Mensch. Er gab sich ganz hinein in unsere Lebenswelt, kannte Schmerzen, Trauer\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Freude wie wir\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Er\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> hatte Freunde und auch Feinde, die ihn zu beseitigen suchten. Und er wuchs im sozialen Verband einer Familie auf, über die wir leider nur wenig wissen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Tragen wir die bekannten Fakten einmal zusammen.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Maria und Josef\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Maria\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">die\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Mutter\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, könnte nach damaliger Sitte zwischen 15 und 20 Jahre alt gewesen sein. Sie lebte in dem Gebirgsort \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW1712194 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"26\">Lukas 1,26\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">) in der Landschaft Galiläa, ca. 100\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">km Luftlinie nördlich von Jerusalem. Möglicherweise stammte sie aus priesterlicher Familie. Maria war (wie damals üblich) dem Bauhandwerker \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Josef \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">versprochen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"55\">Matthäus 13,55\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"5\">Lukas 2,5\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">h. die Ehe war fest vereinbart, aber noch nicht vollzogen. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Josef war ein Nachkomme des israelitischen Königs David (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"4\">Lukas 2,4\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">) aus dem Stamm \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW1712194 BCX0\">Juda\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"33\">Lukas 3,33\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">) mit familiären Wurzeln und vielleicht auch Grundbesitzanspruch in Bet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">lehem (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"4\">Lukas 2,4\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">er Evangelist Matthäus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">beschreibt ihn \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">als \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">gerecht\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“ \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19\">Matthäus 1,19\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. Dennoch\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> bekam \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">offenbar, als Maria ihm ihre einzigartige Schwangerschaft mitteilte, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">kalte Füße\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> und dachte über eine \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Trennung\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> nach, die nach jüdischem Recht damals recht einfach zu erreichen war. Ein Engel Gottes klärte ihn aber über das auf, was mit Maria geschehen war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Da\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">raufhin \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">besann \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Josef sich eines Besseren \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">nahm \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Maria ganz offiziell zu sich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20-24\">Matthäus 1,20-24\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">). Damit galt er in den Augen seiner jüdischen Zeitgenossen als Vater von Jesus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"23\">Lukas 3,23\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"22\">Lukas 4,22\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"45\">Johannes 1,45\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Dass \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Josef \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">vor seiner Ehe mit Maria bereits verheiratet gewesen war und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">es aus dieser Ehe Kinder gab, die dann für Jesus ältere Stiefgeschwister gewesen wären, ist un\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">sicher\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Josef\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> wird\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> nach den\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Ereignissen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"41-52\">Lukas 2,41-52\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> in den Evangelien nicht mehr \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">erwähnt \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">und Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> wird\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"3\">Markus 6,3\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> entgegen d\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">amalig\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">er Gewohnheit als \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Sohn von Maria\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> bezeichnet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Deshalb \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">darf \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">man davon ausgehen, dass Josef relativ früh \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">starb\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Halb\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">b\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">rüder und Halb\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">s\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">chwestern von Jesus\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Tr\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">effen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> dies\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">e Annahmen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> zu, dann handelt es sich bei den z.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">B. in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"3\">Markus 6,3\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\"> erwähnten \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Brüdern Jakobus, Joses/Josef, Judas und Simon\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\"> und den wiederum nach damaliger Sitte namentlich nicht genannten Schwestern \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">um Halbgeschwister von Jesus, also um gemeinsame eheliche Kinder von Josef und Maria. Diese Rekonstruktion entspricht nicht der traditionellen römisch-katholischen Lehre von der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ewigen Jungfrauschaft Marias\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. Nac\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">h diesem \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Verständnis der biblischen Texte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">w\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ä\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ren diese\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> erwähnten Geschwister\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> lediglich nahe Verwandte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Naheliegender und deshalb überzeugender ist jedoch die Annahme\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, dass es jüngere Halbgeschwister von Jesus gab, die teilweise in der frühen Christenheit eine Rolle gespielt haben (Jakobus, Judas).\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Religiöse Sozialisation\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Nach den uns verfügbaren Informationen lebten \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Eltern \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">von Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ihren lebendigen jüdischen Glauben in einem religiös traditionell-konservativen Milieu. Darauf deuten die Kontakte, die vor allem Maria \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">zu Priesterfamilien \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">hatte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"39-56\">Lukas 1,39-56\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"25-39\">Lukas 2,25-39\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">s\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">owie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ihre\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Loblieder hin. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">A\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ber auch ihre Einhaltung der im Lebenslauf einer jungen Mutter bzw. eines jüdischen Jungen damals vorgeschriebenen Rituale (\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">di\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">e \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">kult\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ische \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Reinigung Marias \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"22\">Lukas 2,22\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">; Beschneidung \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">von \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jesu\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">s in\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"21\">Lukas 2,21\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">; \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Darstellung\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"27\">Lukas 2,27\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">) sowie ihre (häufige) Anwesenheit im Tempel (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"41\">Lukas 2,41\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> sprechen dafür\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Muttersprache\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Die in der Familie gesprochene Sprache war mit großer Wahrscheinlichkeit aramäisch. In Galiläa wie i\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">n\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> ganz\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Israel\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> spielte aber \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">auch das \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Griechische \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">im alltäglichen Umgang eine wichtige Rolle, zumal für eine Handwerkerfamilie mit ihren vielen Kontakten zu wechselnden Kunden. Es ist deshalb davon auszugehen, dass \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">zumindest \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jesus und seine Brüder sich auch griechisch verständigen konnten. Diese Frage ist deshalb von Bedeutung, weil die in gutem Griechisch verfassten Jakobus- und Judasbriefe den beiden gleichnamigen Brüdern von Jesus zugeschrieben werden (s.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">u.). In seiner späteren Leitungsfunktion\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> in der Gemeinde \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">hat J\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">akobus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">vermutlich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ebenfalls die griechische Sprache gebraucht\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Distanz und Nähe\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Halbgeschwister\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> von Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">waren sicher\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> über das ungewöhnliche Wesen ihres ältesten Bruders informiert\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. Dennoch \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">gehörten \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">zumindest \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">seine\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Brüder vor Ostern nicht unbedingt \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">zu \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">sein\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">em \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Fan-Club\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. Es spricht für die historische Glaubwürdigkeit der Evangelien, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">dass \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">nicht beschönigt oder verschwiegen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">wird, wie distanziert \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">die Führungspersönlichkeiten d\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">er\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> frühen Christenheit \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jesus gegenüber \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">zweitweise \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">waren. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Mit\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">samt \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ihrer \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Mutter Maria\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> wollten sie\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> nicht nur mit \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">reden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"31-35\">Markus 3,31-35\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">), sondern \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">sie wollten ihn mit Gewalt dort wegholen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, weil sie sagten: \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Er ist verrückt geworden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"21\">Markus 3,21\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. Ebenso wird erwähnt,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> dass seine Brüder nicht an ihn glaubten und vor allem mit seiner abwartenden Haltung offenbar nicht einverstanden waren (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"3-5\">Johannes 7,3-5\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Herrenbrüder\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Jakobus und Judas in der frühen Gemeinde\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Dies änderte sich wohl \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">zumindest\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">für \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Jakobus und Judas\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> mit der Erfahrung der Auferstehung an Ostern. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Petrus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">musste \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jerusalem \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">kurz darauf \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">wegen staatlicher Verfolgung verlassen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"17\">Apostelgeschichte 12,17\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">) und König Herodes Agrippa I. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ließ \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jakobus, den Sohn des Zebedäus und Bruder des Johannes, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">enthaupten \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2\">Apostelgeschichte 12,2\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. Damit\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> ging die Leitungsverantwortung für die Jerusalemer, aber auch für die bereits bestehenden christlichen Gemeinden außerhalb der Stadt von Petrus an den sog\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">enannten \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Herrenbruder\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Jakobus\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> über (\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"17\">Apostelgeschichte 12,17 \u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">wird er ausdrücklich genannt). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">B\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ei der Apostelversammlung, als es um die Einheit der Gemeinde aus Juden- und Heidenchristen ging, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">machte er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">den entscheidenden Kompromissvorschlag\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"13-21\">Apostelgeschichte 15,13-21\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">). Für \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">den bekannten Missionar \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Paulus war Jakobus neben Petrus erster und wichtiger Ansprechpartner (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19\">Galater 1,19\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"9\">Galater 2,9\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Judenchristen, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">welche \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">die gesetzesfreie Heidenmission des Paulus zu torpedieren versuchten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, beriefen sich auf Jakobus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"12\">Galater 2,12\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Auch in dem von \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ihm\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> verfasste\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">n\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Jakobusbrief schimmert die Verantwortung für die Judenchristen außerhalb des Israel-Landes durch. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Judas\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, der andere \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Herrenbruder\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, bezog sich in seinem Brief ebenfalls auf \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jakobus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JUD\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">Judas 1\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Tragisch ist das Ende des irdischen Lebens von Jakobus: Er wurde wohl auf Betreiben des damals amtierenden Hohenpriesters Hannas vom Hohen Rat zum Tode durch Steinigung verurteilt. Nach anderen Berichten wurde er von einer hohen Zinne des Jerusalemer Tempels gestürzt und dann erschlagen. Dies war möglich, weil im Jahr 62 die Stelle des römischen Statthalters in der Provinz Judäa gerade unbesetzt war.\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Die\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Texte der beiden \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Herrenbrüder\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Obwohl der Autor \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Judas \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">selbst (wie sein Bruder Jakobus!) sich in seinem Brief nicht auf die verwandtschaftliche Verbindung zu Jesus bezieht, kann man doch davon ausgehen, dass der Judasbrief von ihm stammt. Wie Jakobus in dessen Brief nimmt auch er darin seelsorglich-leitend seine Verantwortung für eine Gemeinde in schwierigem Konflik\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">t\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> wahr. Der Judasbrief erlaubt zudem einen tiefen Einblick in die Frömmigkeit der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Familie\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Beim Jakobusbrief l\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">ie\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">t\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> der Akzent \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">in erster Linie im \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW1712194 BCX0\">weisheitlich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">-seelsorglichen Bereich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">I\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">m Judasbrief\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> bil\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">den sich dagegen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> noch Erinnerungen an die jüdisch-apokalyptische Spiritualität ab\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">E\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">twa \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">indem eine\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Stelle aus der äthiopischen Henoch-Tradition\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> aufgenommen wurde\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">, aus Texten also, die auch von Judenchristen als Erbauungsliteratur genutzt wurden. Beide Briefe dürften wenige Jahre vor Ausbruch des jüdischen Aufstands gegen die Römer, also vor 66\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">n.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Chr., entstanden sein.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Eine Anekdote, die viel sagt\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Die \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Nachfahren der Jesus-Brüder\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> spielten in der frühen Christenheit eine Rolle. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">S\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">elbst die römische Staatsmacht \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">fürchtete \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Jahrzehnte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> später ihren Einfluss\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">. D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">as \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">zeigt ein Bericht des Schriftstellers \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW1712194 BCX0\">Hegesipp\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> (Mitte 2. Jh.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">n.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Chr.), überliefert in der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Kirchengeschichte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> des Eusebius von Caesarea (h.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">e. 3,20,1-6). Demnach wurden während der Regierung von Kaiser Domitian (81\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">–\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">96 n.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">Chr.) zwei Enkel des Herrenbruders Judas dem Kaiser vorgeführt. Als Nachfahren von König David waren sie in seinen Augen offensichtlich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\">potenzielle\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW1712194 BCX0\"> Konkurrenten für ihn. Er befragte sie nach ihrer Herkunft, ihrem Landbesitz und ihrem Vermögen, aber auch nach Jesus und seinem Reich. Als sie ihm schließlich die Schwielen an ihren Händen zeigten, die sie als einfache Bauern auswiesen, verachtete Domitian sie und ließ sie laufen.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW1712194 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW1712194 BCX0\">Dr. Heinz-Werner Neudorfer\u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>","images/117/wer-war-die-familie-von-jesus-christus.webp",{"cluId":193,"questionNr":194,"slug":195,"question":196,"shortAnswer":197,"longAnswer":198,"image":199,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000418","418","ist-der-heilige-geist-eine-taube","Ist der Heilige Geist eine Taube?","\u003Cp>\u003Cspan>Nein, der Heilige Geist ist keine Taube, allerdings ist die Taube ein weit verbreitetes Symbol für den Heiligen Geist. Dies geht auf die Taufe von Jesus zurück, bei der der Heilige Geist erschien wie eine Taube. Der Heilige Geist ist die dritte Person der Trinität und damit wesensgleich mit Gott Vater und Jesus. In der Bibel finden sich noch weitere Symbole für den Heiligen Geist.\u003C/span>\u003C/p>","\u003Ch2>Der Heilige Geist bei der Taufe von Jesus\u003C/h2>\n\u003Cp>Die Annahme, dass der Heilige Geist eine Taube ist, geht auf die Taufe von Jesus zurück. In den vier Berichten über das Leben von Jesus – Evangelien genannt – können wir von diesem Ereignis lesen. Zu Beginn seines öffentlichen Auftretens ließ sich Jesus taufen. Der Evangelist Markus beschreibt das Ereignis folgendermaßen:\u003C/p>\n\u003Cp>„Zu dieser Zeit kam Jesus aus Nazaret in Galiläa zu Johannes. Er ließ sich von ihm im Jordan taufen. Dann stieg Jesus aus dem Wasser. In diesem Moment sah er, wie der Himmel aufriss. Der Geist Gottes kam auf ihn herab wie eine Taube. Dazu erklang eine Stimme aus dem Himmel: ‚Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"9-11\">Markus 1,9-11\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Wichtig ist, dass es heißt „wie eine Taube“. Auch die anderen Evangelisten nutzen diese Formulierung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Matthäus 3,16\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22\">Lukas 3,22\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"32\">Johannes 1,32\u003C/span>). Das Erscheinen des Heiligen Geistes wird verglichen mit einer Taube, aber er ist keine Taube. Er ist nicht wesensgleich mit ihr, sondern sie ist nur ein Symbol.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Wer ist der Heilige Geist?\u003C/h2>\n\u003Cp>Wenn der Heilige Geist keine Taube ist, wer oder was ist er dann?\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch4>Die dritte Person der Trinität\u003C/h4>\n\u003Cp>Der Heilige Geist ist die dritte Person der Trinität, das heißt, er ist Gott, genauso wie Jesus und Gott der Vater, er ist wesensgleich mit ihnen. Daher hat er auch alle göttlichen Eigenschaften: ewig, allgegenwärtig, allwissend, allmächtig, heilig, wahr, Liebe usw.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch4>Aufgaben des Heiligen Geistes\u003C/h4>\n\u003Cp>An seinem Tun kann man jemanden kennenlernen. Dies sind die Aufgabenbereiche des Heiligen Geistes:\u003C/p>\n\u003Cul>\n\u003Cli>Schöpfer und Lebensspender (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"2\">1. Mose 1,2\u003C/span> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"104\" data-verse=\"30\">Psalm 104,30\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Prophetisches Reden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"5\">Hesekiel 11,5\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Tröster und Beistand (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"26\">Johannes 14,26\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Auferstehungskraft (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"37\" data-verse=\"14\">Hesekiel 37,14\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Einheitsstifter der Kirche (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"3-4\">Epheserbrief 4,3-4\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Kraft zur Verkündigung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"8\">Apostelgeschichte 1,8\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Gabenschenker (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"1\">1. Korintherbrief 12,1\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003Cli>Heiligender (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"22-23\">Galaterbrief 5,22-23\u003C/span>)\u003C/li>\n\u003C/ul>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Gott wirkt also durch den Heiligen Geist in Menschen und in der Welt.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch4>Weitere Symbole für den Heiligen Geist\u003C/h4>\n\u003Cp>Wie oben gesagt, ist die Taube ein Symbol für den Heiligen Geist. Die Bibel kennt aber noch weitere Symbole und Bilder für den Heiligen Geist:\u003C/p>\n\u003Cul>\n\u003Cli>Wind – Die Worte für Geist im Hebräischen (ruach) und Griechischen (pneuma) können auch Wind bedeuten. Jesus vergleicht in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"8\">Johannes 3,8\u003C/span> den Heiligen Geist mit dem Wind. Und an Pfingsten kam der Geist mit einem rauschenden Wind.\u003C/li>\n\u003Cli>Atem/Hauch – Auch Atem und Hauch liegen im Bedeutungsspektrum der Wörter ruach und pneuma. Außerdem gibt es auch explizite Verbindung dazu, z. B. wird der Geist in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EZK\" data-chapter=\"37\" data-verse=\"9\">Hesekiel 37,9\u003C/span> aufgefordert, Leben in Tote zu hauchen, oder in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"22\">Johannes 20,22\u003C/span> haucht Jesus die Jünger mit dem Heiligen Geist an.\u003C/li>\n\u003Cli>Wasser – Der Heilige Geist wird oftmals auch mit Wasser, mit lebendigem Wasser, in Verbindung gebracht, z. B. in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"44\" data-verse=\"3\">Jesaja 44,3\u003C/span> oder auch \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"38-39\">Johannes 7,38-39\u003C/span>. Dort wird direkt erklärt, dass Jesus mit dem lebendigen Wasser den Heiligen Geist meint.\u003C/li>\n\u003Cli>Feuer – Als die Jünger den Heiligen Geist an Pfingsten empfingen, erschien er in Form von Feuerzungen über ihren Köpfen. Nachzulesen in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"3-4\">Apostelgeschichte 2,3-4\u003C/span>.\u003C/li>\n\u003Cli>Salböl – Auch das Salböl steht in enger Verbindung mit dem Heiligen Geist. So bekam David den Heiligen Geist, nachdem er von Samuel gesalbt worden war (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">1. Samuel 16,13\u003C/span>). Auch die berühmte Prophezeiung in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"61\" data-verse=\"1\">Jesaja 61,1\u003C/span> setzt die Salbung mit dem Geist in Verbindung.\u003C/li>\n\u003C/ul>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Rolle der Taube in der Bibel\u003C/h2>\n\u003Cp>Die Taube als Tier kommt immer wieder in der Bibel vor. Als erstes in der Sintflutgeschichte: Noah, der Erbauer der Arche, ließ nach der Sintflut immer wieder die Taube fliegen, um zu schauen, ob das Wasser sich schon zurückgezogen hatte. Als die Taube nicht mehr wiederkam, war das ein Zeichen für ihn, dass die Erde wieder trocken war. Dies ist in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"8-12\">1. Mose 8,8-12\u003C/span> beschrieben. Hier ist die Taube also der Überbringer einer frohen Botschaft.\u003C/p>\n\u003Cp>Ansonsten taucht die Taube meistens als Opfertier auf, das erste Mal in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"9\">1. Mose 15,9\u003C/span> beim Bundesschluss zwischen Gott und Abram. Die Taube wird explizit als Opfer der Armen genannt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LEV\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"7\">3. Mose 5,7\u003C/span>), also für diejenigen, die sich kein größeres Tier leisten können. Neben dem Sündopfer konnte die Taube als Reinigungsopfer nach Geburt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LEV\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"6\">3. Mose 12,6\u003C/span>), Aussatz (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LEV\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"22\">3. Mose 14,22\u003C/span>) und ähnlichem dargebracht werden. Diese Rolle hat die Taube auch im Neuen Testament; so bringen etwa die Eltern von Jesus nach seiner Geburt Tauben im Tempel dar (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"22-24\">Lukas 2,22-24\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Daneben kommt die Taube in der Poesie vor, also vor allem in den Psalmen und im Hohelied.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Heilige Geist als Taube in der Kunst\u003C/h2>\n\u003Cp>Durch die Verbindung von Taube und Heiligem Geist bei der Taufe von Jesus fand die Taube als Symbol des Heiligen Geistes schon früh Eingang in die christliche Kunst. Die ersten bildlichen Darstellungen des Heiligen Geistes als Taube finden sich in den römischen Katakomben (z. B. Katakombe des hl. Kallixtus) und gehen damit zurück ins 2. Jahrhundert.\u003C/p>\n\u003Cp>Die Taufe Jesus ist auch das Motiv, auf dem der Heilige Geist am meisten als Taube zu sehen ist. Ein berühmtes Bild stammt von Andrea del Verrocchio und Leonardo da Vinci (ca. 1475) und findet sich in den Uffizien in Florenz.\u003C/p>\n\u003Cp>Ein ebenfalls beliebtes Bildmotiv, wo der Heilige Geist als Taube zu sehen ist, sind Trinitätsdarstellungen wie „Die Dreifaltigkeit“ von El Greco (1541–1614), zu sehen im Prado, Madrid.\u003C/p>\n\u003Cp>Auch auf Pfingstbildern ist der Heilige Geist oftmals als Taube dargestellt, z. B. im Rabbula Evangeliar von 586.\u003C/p>\n\u003Cp>Der Heilige Geist ist, wie erwähnt, die Kraft der Verkündigung, daher findet sich oftmals eine Taube unter dem Schalldeckel einer Kanzel.\u003C/p>\n\u003Cp>Natürlich ist der Heilige Geist noch an vielen anderen Orten als Taube dargestellt. Aber das ist eben nur die Darstellung – wie wir gesehen haben, ist er keine Taube. \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Jonathan Granzin\u003C/p>","images/418/ist-der-heilige-geist-eine-taube.webp",{"cluId":201,"questionNr":202,"slug":203,"question":204,"shortAnswer":205,"longAnswer":206,"image":207,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000255","255","was-ist-wahrheit-fuer-jesus-christus","Was ist Wahrheit für Jesus Christus?","\u003Cp>Für Jesus Christus ist Wahrheit nicht relativ oder diskutierbar. Vielmehr ist sie klar und eindeutig. Er sagte über sich selbst: „Ich bin [...] die Wahrheit“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C/span>). Diese Wahrheit übersteigt menschliches Wissen und wissenschaftliche Objektivität. Sie fordert jeden Menschen heraus, sich zu entscheiden, ob er Jesus glaubt oder nicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass unsere persönlichen Glaubensüberzeugungen ebenso absolut wahr sind.\u003C/p>","\u003Cp>Die bekannte Frage des Pilatus: „Was ist Wahrheit“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"38\">Johannes 18,38\u003C/span>), scheint aktueller denn je. Immer schwerer erscheint es, unter den verschiedenen Informationsquellen aus dem Internet, der Presse, den Medien das herauszufinden, was der Wahrheit entspricht. Eindimensionale Schlagwörter wie „Fake News“, „postfaktisch“ oder „Lügenpresse“ erschüttern das Vertrauen der Leser – was kann man denn noch glauben? Welcher Informationsquelle kann ich hundertprozentig vertrauen? Auch im geistlichen Bereich scheint die Frage nach der Wahrheit immer schwieriger zu werden. Kann man denn überhaupt noch klare biblische Aussagen treffen? Ist eine Auseinandersetzung um die Wahrheit denn noch zeitgemäß? Jeder Christ hat doch seine eigene Wahrheit – durchaus biblisch begründet! Wer bin ich, dass ich dir deine persönliche Glaubenswahrheit bestreite? Gerade auch in kirchenpolitischen Fragen geht es nicht immer um das Ringen nach der (biblischen) Wahrheit und deren Umsetzung, sondern um ein möglichst friedliches Nebeneinander sich widersprechender Überzeugungen.\u003C/p>\n\u003Ch2>Wahrheit und Objektivität\u003C/h2>\n\u003Cp>In der Geschichtswissenschaft wird grundsätzlich zwischen Objektivität und Wahrheit unterschieden. Eine wissenschaftliche Aussage muss dem Kriterium der Objektivität entsprechen, d. h., es müssen möglichst alle verfügbaren Quellen zusammengetragen und unter Absehung der eigenen Voreingenommenheit gesichtet, bewertet und dargestellt werden. Dadurch entsteht ein wissenschaftlicher Beitrag zu einem historischen Zusammenhang, der sich nun der wissenschaftlichen Diskussion stellen muss. Andere Forscher bringen günstigenfalls neue Quellen ans Tageslicht, die die Aussage bekräftigen, ergänzen oder verwerfen. Diese wissenschaftliche Diskussion sollte möglichst vorurteilsfrei und auch herrschaftsfrei sein: Der jeweilige Forscher sollte sich also zum einen seiner Vorprägung bewusst sein und diese offenlegen, sei diese theologisch, biographisch, politisch oder regional begründet. Zum anderen sollte sein Beitrag ohne irgendwelche für den Leser unerkennbaren finanziellen, persönlichen, familiären oder (kirchen-)politischen Abhängigkeiten erfolgen.\u003C/p>\n\u003Cp>Doch wie steht eine solche wissenschaftliche Diskussion im Verhältnis zu dem Begriff der „Wahrheit“? Aus geschichtswissenschaftlicher Sicht lässt sich dazu sagen, dass eine wissenschaftliche Diskussion, die der Objektivität verpflichtet ist, nie zur vollständigen Erkenntnis der „Wahrheit“ führen kann. Sie kann der „Wahrheit“ – oder historisch gesprochen: dem Ereignis, das es darzustellen gilt – nur in verschiedener Hinsicht näherkommen, mit ihr aber nie in Gänze übereinstimmen. Von daher muss sich der einzelne Forscher immer der Vorläufigkeit seiner Ergebnisse bewusst sein. Würde man hingegen Objektivität und Wahrheit bzw. die eigene wissenschaftliche Erkenntnis mit der Wahrheit gleichsetzen, müsste man alle Forschungen, die zu abweichenden Ergebnissen führen, als „falsch“ bezeichnen. Damit würde allerdings eine Diskussion unmöglich gemacht werden und das Feld der Wissenschaft zugunsten der Ideologie verlassen. Wissenschaftliche oder objektive Argumente könnten dann kein Gehör mehr finden, die eigene Meinung müsste ja als „Wahrheit“ mit anderen Mitteln durchgesetzt werden.\u003C/p>\n\u003Cp>Die Diskussion verließe somit den Bereich der Objektivität und würde schnell moralisch aufgeladen, d. h.: Wer nicht meine Meinung hat (die ja für mich mit der Wahrheit übereinstimmt), muss nicht mehr durch Argumente überzeugt werden, sondern ist als Leugner der Wahrheit seiner Lüge zu überführen und damit als moralisch schlechter Mensch zu entlarven. Damit käme es zu einer Spaltung der Diskussionsteilnehmer in Bekenner der Wahrheit und Leugner derselben. Wozu eine solche (bewusste) Abkehr von dieser Unterscheidung zwischen Objektivität und Wahrheit führen kann, konnte man insbesondere im zurückliegenden Jahrhundert in der Ausbildung von Unrechtssystemen verschiedener politischer Ausrichtungen sehen. So ist es z. B. bezeichnend, dass der Name der von Lenin bereits 1912 aus dem Exil gegründeten und in der späteren Sowjetunion als Propagandaorgan der kommunistischen Partei dienenden russischen Zeitung „Prawda“ [zu deutsch: „Wahrheit“] hieß.\u003C/p>\n\u003Ch2>Jesus ist die Wahrheit – ein Wechsel der Perspektive\u003C/h2>\n\u003Cp>Die Frage des Pilatus entspricht diesem wissenschaftlichen Ansatz. Angesichts vieler selbsternannter Heilsbringer, angesichts der vielfältigen Ideologien und Weltanschauungen wird er zum Skeptiker. Seine Frage ist eine rhetorische Frage – er will damit sagen: Betrachtet man die vielen widersprüchlichen Meinungen, dann kann es doch gar keine Wahrheit geben. Jesu Anspruch jedoch ändert die Perspektive auf die Frage nach der Wahrheit: Nicht der Mensch beurteilt, was Wahrheit ist, sondern er selbst wird durch die Wahrheit beurteilt. Jesus erhebt den Anspruch: „Ich bin […] die Wahrheit“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C/span>), und: „Jeder, der selbst von der Wahrheit ergriffen ist, hört auf das, was ich sage“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"37\">Johannes 18,37\u003C/span>). Hier geht es nicht um eine objektive Abwägung verschiedener Perspektiven, sondern um die Entscheidung: Will ich dieser Wahrheit, Jesus, seinem göttlichen Wort, vertrauen oder nicht?\u003C/p>\n\u003Cp>Hier geht es nicht um eine objektive Abwägung, um eine Diskussion verschiedener Sichtweisen, sondern um das Bekenntnis zur Wahrheit in Jesus Christus, die an uns in Anspruch und Zuspruch ergeht. Diese Wahrheit ist größer als menschliche Wissenschaft und Objektivität – sie spricht die Wahrheit aus über mich, jenseits aller menschlich sichtbaren und wissenschaftlich erhebbaren Fakten. Diese Wahrheit übersteigt als Offenbarung Gottes das menschliche Fassungsvermögen und kann auch durchaus als widersprüchlich wahrgenommen werden. Martin Luther sieht gerade in dieser (für menschliches Denken) Widersprüchlichkeit das Wesen der göttlichen Offenbarung, wenn er in seiner Streitschrift „De servo arbitrio“ („Vom unfreien Willen“) von 1520 feststellt: „Damit also dem Glauben Raum gegeben wird, ist es nötig, dass alles, was geglaubt wird, verborgen wird. Es ist aber nichts tiefer verborgen, als [wenn es] unter dem gegenteiligen Gegenstand, der gegenteiligen Sinneswahrnehmung und Erfahrung [verborgen wird]. Und so handelt Gott: Wenn er lebendig macht, tut er dies, indem er tötet; wenn er rechtfertigt, tut er dies, indem er schuldig spricht; wenn er in den Himmel führt, tut er dies, indem er in die Hölle hinabführt, wie die Schrift sagt: ‚Der Herr tötet und macht lebendig, er führt in die Hölle und aus ihr heraus‘ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"6\">1. Samuel 2,6\u003C/span>).“ Es ist daher nach Luther nicht angemessen, der in Jesus Christus offenbarten und in der heiligen Schrift bezeugten göttlichen Wahrheit mit (wissenschaftlicher) Skepsis zu begegnen. Erasmus von Rotterdam, der im Hinblick auf eine „biblische Wahrheit“ vorsichtiger und abwägender argumentieren wollte, indem er immer wieder auf die Widersprüchlichkeit einzelner biblischer Aussagen hinwies, begegnete Luther mit seinem schroffen Urteil: „Der Heilige Geist ist kein Skeptiker.“\u003C/p>\n\u003Ch2>Der Christ zwischen Objektivität und Wahrheit\u003C/h2>\n\u003Cp>Für uns Christen gilt es auf der einen Seite, diese göttliche Wahrheit über unser Leben zu hören und Jesus Christus als „Gottes kräftige[n] Anspruch auf unser ganzes Leben“ (Zweite These der Barmer Theologischen Erklärung von 1934, eG, S. 1507) gelten zu lassen. Auf der anderen Seite müssen wir uns immer wieder klarmachen, dass unser Wissen und unsere Erkenntnis Stückwerk ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"9\">1. Korinther 13,9\u003C/span>). Das gilt auch und insbesondere für unsere theologische Einsicht. Jesus Christus ist die Wahrheit – das bedeutet nicht, dass ich meine theologische Überzeugung absolut setzen darf. Hier gilt es sowohl im Sinne der (wissenschaftlichen) Objektivität und auch dem Hören auf Gottes Wort offen zu bleiben für Korrektur auf dem Boden der Heiligen Schrift. Ob in persönlichem, politischen oder im geistlichen Kontext sollten wir Christen immer unterscheiden zwischen der (göttlichen) Wahrheit und dem menschlichen Versuch, dieser Wahrheit möglichst nahe zu kommen, um nicht für Ideologien oder geistliche Abhängigkeiten anfällig zu werden. Im Sinne des Priestertums aller Gläubigen ist es deshalb an jedem Einzelnen von uns, durch fortwährendes gründliches Studium der Heiligen Schrift immer mehr in Gottes Wort zuhause zu sein, um alles zu prüfen und das Gute zu behalten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"21\">1. Thessalonicher 5,21\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Wenn wir Rechenschaft über unseren Glauben ablegen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"15\">1. Petrus 3,15\u003C/span>), sollten wir dies immer im Bewusstsein zweier Pole tun: Zum einen im Wissen, dass wir Gottes Wahrheit bezeugen und nicht bezweifeln sollen und dass uns der Heilige Geist in der Bezeugung der Wahrheit leiten will (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13\">Johannes 16,13\u003C/span>). Zum anderen in einer Haltung der Demut, dass unsere eigene (menschliche) Erkenntnis nur vorläufig und vielleicht auch fehlerhaft und korrekturbedürftig ist. In diesem Spannungsfeld gilt es, nicht wie Pilatus oder Erasmus zum Skeptiker zu werden, der sich scheut, klare (biblische) Positionen zu beziehen, sondern mutig und entschlossen die erkannte biblische Wahrheit zu bezeugen – dies aber immer im Bewusstsein der eigenen Vorläufigkeit und Begrenztheit.\u003C/p>\n\u003Cp>Dr. Jörg Breitschwerdt\u003Cbr>Albrecht-Bengel-Haus (\u003Ca href=\"https://www.bengelhaus.de/\">https://www.bengelhaus.de/\u003C/a>)\u003C/p>\n\u003Cp>(Erschien ursprünglich in Theologische Orientierung Nr. 192, S. 24-26 mit dem Titel \"Was ist Wahrheit?\")\u003C/p>","images/255/was-ist-wahrheit-fuer-jesus-christus.webp",{"cluId":209,"questionNr":210,"slug":211,"question":212,"shortAnswer":213,"longAnswer":214,"image":215,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000020","20","was-bedeutet-der-name-jesus-christus","Was bedeutet der Name Jesus Christus?","\u003Cp>Der Name Jesus bedeutet “Gott rettet” und der Name Christus bedeutet “der Gesalbte”. Während Jesus der Rufname ist, handelt es sich bei Christus um einen Ehrennamen bzw. Titel. Beide Namen haben eine Bedeutung: Der Rufname Jesus verweist auf die Rettung, die Gott den Menschen in Jesus von Nazareth bringt (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"21\">Matthäus 1,21\u003C/span>). Der Titel Christus verweist darauf, dass sich in der Person Jesus Christus die Verheißungen Gottes erfüllen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"26\">Lukas 24,26\u003C/span>).\u003C/p>","\u003Ch2>Die Bedeutung des Namens Jesus\u003C/h2>\n\u003Cp>Der Name Jesus wurde mehrfach von einer in eine andere Sprache übertragen und dabei sprachlich angepasst. Wir verfolgen die sprachliche Kette einmal rückwärts. Die deutsche Version Jesus ist abgeleitet von der lateinischen Version Iesus. Diese wiederum kommt vom griechischen \u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\">Iēsûs\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\"> (\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\">Ἰ\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\">ησο\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\">ῦ\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\">ς\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>. Seine Eltern sprachen ihn aber am ehesten mit dem aramäischen Namen Jeschua \u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\">(\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW17490916 BCX0\">ישוע\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW17490916 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW17490916 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span> an. Dieser ist angelehnt an die längere hebräische Namensversion Jehoschua (יהושוע). Das ist die ursprüngliche, hebräische Variante des Namens und bedeutet “Gott rettet”. In dem hebräischen Namen stecken der alttestamentliche Gottesnamen Jahwe (יהוה) und das hebräische Verb retten (\u003Cspan class=\"TextRun SCXW39453013 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW39453013 BCX0\">ישע\u003C/span>\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Der Name Jesus bzw. Jehoschua verweist also auf die Rettung, die Jahwe bringt. Diese Rettung findet ihren Höhepunkt in der Person Jesus von Nazareth. Darum lesen wir im Matthäusevangelium: “Sie wird einen Sohn hervorbringen. Dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden retten” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"21\">Matthäus 1,21\u003C/span>, eigene Übersetzung). Diese Namensgebung hat somit eine tiefere Bedeutung. Wie sein Name Jesus besagt, sollte dieses Kind den Menschen die Rettung Gottes bringen. Genau so geschah es dann auch. Jesus von Nazareth ist Gottes versprochener Retter für jeden Menschen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Johannes 3,16\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Die Bedeutung des Titels Christus\u003C/h2>\n\u003Cp>Der Jünger Simon Petrus bezeichnete Jesus von Nazareth noch während seines Lebens als den erwarteten Christus. Damit verbindet er seine göttliche Herkunft mit seinem Auftrag: “Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"16\">Matthäus 16,16;\u003C/span> gemäß der Bibelübersetzung Schlachter 2000). Wir verfolgen diese zweite Namensgebung erneut rückwärts. Der deutsche Begriff Christus ist abgeleitet vom gleichlautenden lateinischen Begriff, der wiederum vom griechischen Christos (\u003Cspan class=\"TextRun SCXW247263789 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW247263789 BCX0\">Χριστός\u003C/span>\u003C/span>) kommt. Dieser griechische Begriff ist eine Übersetzung des hebräischen Maschiach (\u003Cspan class=\"TextRun SCXW247263789 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW247263789 BCX0\">משיח\u003C/span>\u003C/span>) und bedeutet “Gesalbter”. Die Wörter Christus und Messias bedeuten also das Gleiche und bezeichnen eine gesalbte Person. Eine Salbung mit Öl empfingen im Alten Testament insbesondere Priester und Könige, später auch Propheten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"7\">Exodus 29,7\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"1\">1. Samuel 10,1\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1KI\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"16\">1. Könige 19,16\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Mit der Salbung wurde ein Mensch für einen herausgehobenen Auftrag markiert. Genau das traf nun auch auf Jesus von Nazareth zu. Er wurde bei seiner Taufe im Jordan öffentlich mit dem Heiligen Geist gesalbt (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"13-17\">Matthäus 3,13-17\u003C/span> mit \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"61\" data-verse=\"1\">Jesaja 61,1\u003C/span>). Jesus verhielt sich in seinem Leben und Dienst sowohl wie ein Prophet als auch ein Priester und sogar ein König. Er erfüllte also die Erwartungen an einen Gesalbten (Christus bzw. Messias) gemäß der hebräischen Bibel.\u003C/p>\n\u003Cp>Als er z. B. einen toten jungen Mann zurück ins Leben rief, erkannten die Anwesenden, dass Gott ihnen nahegekommen war. Ihnen wurde klar: Jesus war wirklich ein großer Prophet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"11-17\">Lukas 7,11-17\u003C/span>). Ebenso verwies das vollmächtige Reden von Jesus auf seine prophetische Autorität (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"28-29\">Matthäus 7,28-29\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"37\">Markus 7,37\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Wie ein Priester handelte Jesus, als er sich selbst am Kreuz als Opfer für die Sünden der Menschen darbrachte: “Selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"45\">Markus 10,45\u003C/span> gemäß der Bibelübersetzung Neues Leben Bibel; vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"21\">Matthäus 16,21\u003C/span>). Damit griff Jesus die Versprechungen Gottes über einen besonderen kommenden Gesalbten (Christus bzw. Messias) auf und erfüllte sie selbst (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"26\">Lukas 24,26\u003C/span> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"46\">Vers 46\u003C/span>). Dessen war er sich vollkommen bewusst.\u003C/p>\n\u003Cp>Jesus war der kommende Herrscher in der Nachfolge des großen alttestamentlichen jüdischen Königs David. Deshalb wurde seine Geburt schon seiner Mutter Maria angekündigt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"30-33\">Lukas 1,30-33\u003C/span>, vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"2\">Matthäus 2,2\u003C/span>). Gegenüber Pilatus outete sich Jesus selbst als König. Er erklärte aber, dass sein Königreich zu diesem Zeitpunkt nicht von dieser Welt war (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"36-37\">Johannes 18,36-37\u003C/span>). Jesus lehrte stattdessen seine Jünger, regelmäßig für die Verwirklichung des Reiches Gottes auf Erden zu beten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"9-10\">Matthäus 6,9-10\u003C/span>). Und sie sollten ausdauernd auf seine leibhafte Wiederkunft als “König der Könige und Herr der Herren” warten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"16\">Offenbarung 19,16\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Die bleibende Bedeutung des Namens Jesus Christus\u003C/h2>\n\u003Cp>Die Nachfolger von Jesus waren überzeugt: Jesus von Nazareth war der in den Schriften der hebräischen Bibel verheißene Gesalbte (Christus bzw. Messias). Diese Überzeugung war für sie zentral. Darum begannen die Menschen früh, die neue Gruppe der Jesus-Nachfolger als “Christen” zu bezeichnen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"26\">Apostelgeschichte 11,26\u003C/span>). Bis zum heutigen Tag erkennen, glauben und erleben Menschen auf der ganzen Welt, dass Jesus Christus seinem Namen gerecht wird:\u003C/p>\n\u003Cp>Jesus Christus rettet Menschen von aller Schuld und Hoffnungslosigkeit.\u003C/p>\n\u003Cp>Jesus Christus erfüllt die guten Versprechungen Gottes.\u003C/p>\n\u003Cp>Jesus Christus schenkt Menschen ein neues Leben in der Gemeinschaft mit Gott.\u003C/p>\n\u003Cp>Jesus Christus gibt Menschen Anteil an dem ewigen Auferstehungsleben, das er selbst in sich hat.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Tomislav Jerkovic\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"https://www.kontaktmission.de/\">Kontaktmission\u003C/a>\u003C/p>","images/20/was-bedeutet-der-name-jesus-christus.webp",{"cluId":217,"questionNr":218,"slug":219,"question":220,"shortAnswer":221,"longAnswer":222,"image":223,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000035","35","woher-weiss-man-die-geburtsgeschichte-von-jesus-christus","Woher weiß man die Geburtsgeschichte von Jesus Christus?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW194208471 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">Die Geburtsgeschichte von Jesus Christus erzählt von vielen verschiedenen Ereignissen rund um die Geburt von Jesus. Diese \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">Ereignisse \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">stehen in den Evangelien \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">Matthäus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\"> 1\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">–\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1\">2\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW194208471 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\"> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">Lukas\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\"> 1\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">–\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1\">2\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW194208471 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\"> in der Bibel. Die historische Erforschung dieser Geschichten erlaubt uns zu sagen, dass manche \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">der dort beschriebenen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">Ereignisse wahrscheinlich stattgefunden haben. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">Auch die a\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">nderen Ereignisse haben möglicherweise \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW194208471 BCX0\">stattgefunden, wir können darüber aber kein endgültiges Urteil fällen.\u003C/span>\u003C/span>\u003C/p>","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Eigentlich gibt es \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">nicht die eine \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Geburtsgeschichte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">, sondern eine ganze Menge Geburtsgeschichten. Die Evangelien Matthäus und Lukas berichten von vielen Ereignissen rund um die Geburt von Jesus. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">Der biblische Befund zur Geburt von Jesus Christus\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">Folgende Geschichten erzählt Matthäus: \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Col>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Maria, eine Jungfrau, wird durch das Wirken Gottes schwanger \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Matthäus 1,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">18\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Ein Engel teilt ihrem Mann Jose\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">f\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> mit, dass das Kind von Gott kommt und sie es Jesus nennen sollen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20-21\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Matthäus 1,20-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">21\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Jesus wird in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> geboren\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Matthäus 2,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">1\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Eine Gruppe von \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Sterndeutern\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> kommt aus einem östlichen Land zum jüdischen König Herodes. Sie teilen Herodes mit, dass sie einen Stern gesehen haben. Aufgrund einer \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun CommentStart SCXW251236322 BCX0\">Prophezeiung \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">(\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">siehe\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"17\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">4. Mose 24,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">17\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">) \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">erwarten sie, dass in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> ein König geboren werden soll und dieser Stern sie dorthin führt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"2-6\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Matthäus 2,2-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">6\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Herodes schickt sie nach \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> und bittet sie, ihm Bericht zu erstatten. Sie folgen dem Stern nach \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">, finden Jesus, bringen ihm Geschenke und beten ihn an\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"9-11\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Matthäus 2,9-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">11\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Sterndeuter\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> kehren nicht zu Herodes zurück\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"12\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Matthäus 2,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">12\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Ein Engel warnt Maria und Jose\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">f\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">: Sie sollen nach Ägypten ziehen, denn der jüdische König Herodes will Jesus töten. Maria und Jose\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">f\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> fliehen nach Ägypten.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"13-15\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Matthäus 2,13-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">15\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Herodes lässt alle kleinen Kinder in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> ermorden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"16-18\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Matthäus 2,16-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">18\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003C/ol>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">Folgende Geschichten erzählt Lukas:\u003C/span>\u003C/p>\n\u003Col>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Ein Engel kündigt Maria an, dass sie schwanger werden und einen Sohn gebären wird, obwohl sie noch Jungfrau ist. Sie soll das Kind Jesus nennen. Dieses Kind ist der Sohn Gottes und König über Israel.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"26-35\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Lukas 1,26-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">35\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Es findet eine Volkszählung in Israel statt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-3\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Lukas 2,1-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">3\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Zu diesem Zweck reisen Jose\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">f\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> und Maria in die Geburtsstadt Jose\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">fs\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">. Maria gebiert Jesus in einer Herberge in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"4-7\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Lukas 2,4-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">7\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Zur gleichen Zeit erscheint ein Engel einer Gruppe von Hirten auf einem Feld. Er teilt den Hirten mit, dass Jesus in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> geboren wurde. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> ist der Retter, der in den jüdischen Heiligen Schriften angekündigt wurde, der sogenannte Messias.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"8-14\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Lukas 2,8-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">14\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Die Hirten besuchen Jesus in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> und erzählen von ihrem Erlebnis\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"15-20\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Lukas 2,15-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">20\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Nach jüdischer religiöser Praxis lassen Maria und Jose\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">f\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Jesus an seinem achten Lebenstag beschneiden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"21-24\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Lukas 2,21-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">24\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Das heißt, dass die Vorhaut von seinem Penis entfernt wird.\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Im Tempel, wo Jesus beschnitten werden soll, befinden sich zwei Personen, Simeon und Hanna. Beide\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">n\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> hatte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Gott mitgeteilt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">, wer Jesus ist. Sie erkennen ihn und preisen Gott.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"25-38\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Lukas 2,25-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">38\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003C/ol>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">Die historische Wahrscheinlichkeit der überlieferten Erzählungen\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">Die Weihnachtsgeschichte, die man vielleicht aus dem Krippenspiel in der Kirche kennt, kombiniert all diese Erzählungen zu einer Geschichte.\u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">Aber haben diese Ereignisse auch tatsächlich stattgefunden?\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">Natürlich können wir zu manchen der Geschichten wenig sagen. Ein Historiker kann nicht beweisen oder widerlegen, dass ein Engel vor 2000 Jahren einer Gruppe von Hirten oder einem jungen jüdischen Paar begegnete. Genau so wenig kann bewiesen werden, ob Jesus als Baby bei seiner Beschneidung im Tempel von zwei Menschen erkannt wurde. Natürlich kann man behaupten, dass diese Erzählungen komplett fiktiv sind. Man kann allerdings auch einige Argumente finden, die diesen Berichten eine gewisse Wahrscheinlichkeit verleihen.\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Diese Argumente beziehen sich vor allem auf die Überlieferung dieser Berichte: Wer hat den Autoren der Evangelien von diesen Geschichten erzählt? Es ist möglich, die Überlieferung auf Maria zurückzuführen. Schließlich wird von Maria zweimal berichtet, dass sie sich die Ereignisse merkte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"19\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">L\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">u\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">k\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">as\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> 2,19\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"51\">51\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">). Und es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass die Jünger Maria nicht nach Jesus und seiner Kindheit gefragt hätten. Als die Mutter von Jesus hatte sie schließlich viel zu berichten. Außerdem ist \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">bekannt, dass einige Mitglieder der Familie von Jesus eine wichtige Rolle in der frühen Kirche einnahmen. Es gab also noch mehr Ansprechpartner für die frühen Christen, die Geschichten aus der Kindheit von Jesus kannten. Möglicherweise haben die Autoren der Evangelien also ihre Erzählungen von anderen Christen erhalten, die mit Maria oder anderen Familienmitgliedern von Jesus Kontakt hatten. In diesem Fall wären die Berichte mit hoher Wahrscheinlichkeit zutreffend, weil sie ja auf \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Augenzeug\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">n zurückgehen.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Nun gibt es aber auch einige \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Angaben \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">innerhalb der Geburtsgeschichten, über die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Historiker ein etwas sichereres Urteil fällen k\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">önnen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">. Dazu \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">gehören\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> die Volkszählung, die Geburt von Jesus in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">, der Kindermord durch Herodes und die Beschneidung von Jesus.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Einige Theologen glauben, dass Jesus eigentlich in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> und nicht in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> geboren wurde. Sie beziehen sich dabei auf das Markusevangelium, in dem beschrieben wird, dass \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> die Heimatstadt von Jesus war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"1\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Markus 6,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">1\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Das Markusevangelium ist das älteste Evangelium und es erzählt keine Geburtsgeschichten von Jesus. Dachte Markus, der als \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">E\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">rstes ein Evangelium schrieb, dass Jesus eigentlich in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> geboren wurde? Vermutlich nicht. Denn bei dieser Argumentation wird übersehen, dass auch Matthäus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"57\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">13,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">57\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">) \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">und Lukas\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"24\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">4,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">24\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">)\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> beide von \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> als der Heimatstadt Jesu sprechen. Diese beiden Evangelien \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">überliefern\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">aber voneinander unabhängige Berichte über \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Geburt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">. Sie gehen also fest davon aus, dass Jesus in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> geboren \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">wurde\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Tro\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">tzdem \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">bezeichnen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">sie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">Nazaret \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">als seine Heimatstadt, weil er dort die meiste Zeit seines Lebens verbracht\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">. Dass \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> als die Heimatstadt von Jesus bezeichnet wird, stellt also seine Geburt in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> nicht in Frage.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Manche Geschichtswissenschaftler meinen, dass der Kindermord durch Herodes wohl nicht stattgefunden hat. Denn der wichtige jüdische Geschichtsschreiber Josephus erwähnt dieses Ereignis nicht. Das ist richtig. Aber wir sollten auch nicht erwarten, dass er dieses Ereignis erwähnt. In einem kleinen Dorf wie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> wird es wohl bloß eine Handvoll von Jungen unter \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">zwei\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> Jahren gegeben haben. Der Mord an diesen Kindern war tragisch und bösartig. Aber \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">er\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> hätte in der Antike wohl kaum für großartige Schlagzeilen gesorgt. Er wäre für Josephus vermutlich nicht wichtig genug gewesen, um eine Erwähnung wert zu sein. Auf der anderen Seite teilt uns Josephus einiges über Herodes (den sogenannten „Großen“) mit. Herodes war ein brutaler und paranoider Mensch: Er ließ seine eigenen beiden Söhne ermorden, weil er glaubte, dass sie Verschwörer seien. Er machte Pläne, bei seinem Tod alle führenden jüdischen Männer töten zu lassen, damit das Volk ordentlich trauerte. Und er ließ eine Gruppe von jüdischen Schriftgelehrten hinrichten, weil sie eine Prophezeiung über das Ende seiner Herrschaft kannten. Die Erzählung vom Kindermord in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> passt also \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">zu\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\"> dem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">, was wir sonst über Herodes wissen: Er schreckte nicht vor Mord zurück, um seine Interessen durchzusetzen. Und er unterdrückte jede Art von religiöser Prophezeiung, die seine Herrschaft gefährdet hätte. Dementsprechend ist es wahrscheinlich, dass der Kindermord durch Herodes stattgefunden hat.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Schließlich ist es auch wahrscheinlich, dass Jesus am achten Tag nach seiner Geburt beschnitten wurde. Die Familie von Jesus war nämlich stark traditionell jüdisch geprägt. Die Einhaltung der religiösen Vorschriften h\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">a\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">tte für sie also \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">aller Wahrscheinlichkeit \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">nach \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">eine sehr \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW251236322 BCX0\">hohe Priorität\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">. Es ist daher anzunehmen, dass Jesus – wie beinahe alle jüdischen Jungen seiner Zeit – als Baby beschnitten wurde. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">Fazit: Wir kennen die Geburtsgeschichte von Jesus aus den biblischen Evangelien Matthäus und Lukas. Diese Erzählungen wirken aus geschichtswissenschaftlicher Sicht glaubwürdig, insofern wir etwas darüber sagen können\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW251236322 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">Tim Spahn \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW251236322 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW251236322 BCX0\">evangelische Landeskirche in Württemberg (\u003Ca href=\"https://www.elk-wue.de/\">https://www.elk-wue.de/\u003C/a>)\u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>","images/35/woher-weiss-man-die-geburtsgeschichte-von-jesus-christus.webp",{"cluId":225,"questionNr":226,"slug":227,"question":228,"shortAnswer":229,"longAnswer":230,"image":231,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000248","248","wer-traegt-die-verantwortung-fuer-den-verrat-von-jesus-christus","Wer trägt die Verantwortung für den Verrat von Jesus Christus?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW204296319 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW204296319 BCX0\">Jesus wurde von einem seiner eigenen Schüler namens Judas Iskariot verraten. Die Frage der Verantwortung und Schuld im Fall Judas wurde viel diskutiert.\u003C/span>\u003C/span>\u003C/p>","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Schon relativ am Anfang seines Dienstes hatte Jesus vorhergesagt, dass einer seiner Jünger ihn verraten würde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"64\">Johannes 6,64\u003C/span>). Viele stellen sich die Frage: Warum hat er Judas dann trotzdem erwählt? War Judas oder letztlich Jesus damit für den Verrat verantwortlich?\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW201020562 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Judas hatte genauso wie alle anderen 11 Jünger die Möglichkeit, Jesus nachzufolgen, alle seine Wunder mitzuerleben und seine Lehren zu vernehmen. Dass Jesus seinen Verrat vorhersah, zeigt lediglich, dass Jesus in seiner Göttlichkeit auch allwissend war, aber nicht, dass er mitschuldig an dem Verrat war. Jesus wusste bei seiner Wahl zwar alles (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) über die Jünger, doch er ließ ihnen einen freien Willen.\u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Judas selbst trägt die Verantwortung für seine Tat  \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW201020562 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Der biblische Bericht keine Zweifel offen: Judas von Iskariot war definitiv der Verräter von Jesus. Matthäus und Lukas nennen Judas bei ihrer Aufzählung der 12 Jünger als den, der „ihn verraten hat“, bzw. „den Verräter“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"4\">Matthäus 10,4\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"16\">Lukas 6,16\u003C/span>). Im Johannesevangelium nennt Jesus Judas sogar „Teufel“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"70\">Johannes 6,70\u003C/span>). Hatte Judas die Wahl, anders zu entscheiden? Wäre es eine Option für ihn gewesen, Jesus nicht zu verraten? Die Bibel macht uns deutlich, dass jeder Mensch mit einem freien Willen von Gott geschaffen worden ist. Gott kann zwar Einfluss auf das Herz des Menschen nehmen, unterdrückt dabei aber nie den Willen des Menschen. Genau deshalb hat Judas eigenverantwortlich gehandelt und trägt zu 100 % die Verantwortung für den begangenen Verrat.\u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Die Habgier wurde Judas zum Verhängnis\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW201020562 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Während des letzten Abendmahles erwähnte Jesus nochmals, dass ihn einer von den Jüngern verraten würde. Mit dieser Nachricht hatten die Jünger wahrscheinlich nicht gerechnet und so fragte Petrus stellvertretend für alle: „Herr, wer ist es, der dich verraten wird?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"20\">Johannes 21,20\u003C/span>) Und da keiner von ihnen sich das vorstellen konnte, fragte jeder von ihnen ihren Meister: „Doch nicht etwa ich, Herr?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"22\">Matthäus 26,22\u003C/span>) Interessant dabei ist, dass auch Judas selbst diese Frage stellte und in den Grundtenor der anderen Jünger einstimmte, wohl wissend, dass er den Verrat schon in seinem Herzen beschlossen hatte. „Da sagte Judas, der ihn verraten wollte, zu Jesus: ‚Doch nicht etwa ich, Rabbi?‘ Jesus antwortete: ‚Du sagst es!‘“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"25\">Matthäus 26,25\u003C/span>) Da die anderen Jünger offenbar nicht verstanden, was Jesus sagte, offenbarte er seinen engsten Vertrauten, wer es sein würde: „Der sein Brot mit mir in die Schale taucht, der wird mich verraten.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"20\">Markus 14,20\u003C/span>) Und genau so geschah es auch. Nachdem sie ihr Brot gleichzeitig eingetaucht hatten, stand Judas auf, um seiner Habgier zu frönen. Judas war verantwortlich für die Verwaltung der gemeinsamen Kasse der Jünger (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"29\">Johannes 13,29\u003C/span>). In der Bibel wird uns die Habgier als eine von vielen Sünden des menschlichen Herzens aufgezählt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"21-22\">Markus 7,21-22\u003C/span>). Jesus hatte die Jünger öfter von ihrer zerstörerischen Gefahr gewarnt und dies auch mit einem Gleichnis untermauert (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"13-21\">Lukas 12,13-21\u003C/span>). Doch Judas musste diese Warnungen in den Wind geschlagen haben und so verriet er Jesus für 30 Silberstücke an die Priester und Schriftgelehrten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"15-16\">Matthäus 26,15-16\u003C/span>). Diesen war Jesus schon immer ein Dorn im Auge gewesen und so kam ihnen Judas mit seiner Habsucht ganz gelegen.\u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Ein schlechtes Gewissen allein reicht nicht aus\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW201020562 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Kurz nachdem er Jesus verraten hatte, paradoxerweise mit einem Kuss (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"44-45\">Markus 14,44-45\u003C/span>), quälte Judas sein schlechtes Gewissen. Anstatt Jesus aufzusuchen und ihn um Vergebung für seine Sünde zu bitten, entschloss er sich, zu den Priestern und Schriftgelehrten zu gehen. Er wollte seine Tat vor ihnen bereuen und ihnen das Geld zurückgeben. Sie sahen allerdings sowohl seine Reue als auch die Rückgabe des Geldes als überflüssig an (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"3-4\">Matthäus 27,3-4\u003C/span>). Das Geschäft war für sie abgewickelt, sie hatten ihr Ziel erreicht und so gab es gab kein Zurück mehr. Doch hätte Judas sein Herz vor Jesus bereinigt und die Tat vor Gott selbst bereut, hätte sein Leben bestimmt eine andere Wende genommen. Gott ist bereit, jede Sünde zu vergeben, und Jesus ist am Kreuz für alle Sünden der Menschen gestorben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"4\">Galater 1,4\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Johannes 3,16\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"10\">Römer 6,10\u003C/span>). Judas hätte das auch in Anspruch nehmen können. Doch sein Versuch, sein schlechtes Gewissen mit seinem Gang zu Menschen loszuwerden, wurde ihm zum Verhängnis. Nachdem ihn die Priester und Pharisäer abgelehnt hatten, beging er Selbstmord (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"5\">Matthäus 27,5\u003C/span>).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW201020562 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW201020562 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW201020562 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cbr>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">Nachdem Jesus auferstanden und in den Himmel aufgefahren war, entschieden sich die Jünger, die Lücke, die Judas hinterlassen hatte, zu schließen. Die übrigen 11 Jünger legten Kriterien an den neuen Kandidaten an, beteten und entschieden sich schließlich für Matthias (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"21-26\">Apostelgeschichte 1,21-26\u003C/span>).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW201020562 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW201020562 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW201020562 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW201020562 BCX0\">WiGi\u003C/span>\u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>","images/248/wer-traegt-die-verantwortung-fuer-den-verrat-von-jesus-christus.webp",{"cluId":233,"questionNr":234,"slug":187,"question":188,"shortAnswer":235,"longAnswer":236,"image":237,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000124","124","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130431267 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\">Jesus hatte eine leibliche Familie\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\">. Dazu gehörten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\"> seine\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\"> Mutter Maria, Brüder\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\"> und Schwester\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\">. Aber \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\">für ihn sind alle\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\">, die auf Gott hören, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\">Teil seiner Familie, unabhängig von der leiblichen Verwandtschaft (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"46-50\">Matthäus 12,46-50\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130431267 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130431267 BCX0\">).\u003C/span>\u003C/span>\u003C/p>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">Die Abstammung von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">In den Berichten von Matthäus und Lukas in der Bibel finden wir einen ausführlichen Stammbaum von Jesus. Bereits lange vor seiner Geburt wurde\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> diese \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">einige\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">n\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> seiner Vorfahren vorhergesagt. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Zum Beispiel\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> Abraham (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"17-18\">1. Mose 18,17-18\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">), Isaak (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"19\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">1. Mose 17\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">19\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">), Jakob (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"17\">4. Mose 24,17\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">) und König David (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"1\">Jesaja 11,1\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">urch Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">wurde das Versprechen Gottes erfüllt, dass \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">der Retter der Menschen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">aus dem Stamm \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW109992314 BCX0\">Juda\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> kommen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"49\" data-verse=\"10\">1. Mose 49,10\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">) und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">immer\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> ein Nachkomme Davids \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">auf dem Thron sitzen wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2SA\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"16\">2. Samuel 7,16\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">l\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">eibliche Familie von Jesus\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">Die Mutter von Jesus war Maria. Jesus hatte keinen weltlichen Vater, da er durch das Wirken des Heiligen Geistes geboren wurde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"35\">Lukas 1,35\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">). Dennoch wird Josef als sein Familienvater bezeichnet. Aus den Evangelien wissen wir, dass Jesus einige Geschwister hatte. Die Namen seiner Schwestern werden nicht genannt, seine Brüder waren Jakobus, Josef, Judas und Simon (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"55\">Matthäus 13,55\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Die Familie lebte in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW109992314 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, einer Stadt im Westen des Sees Ge\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">nnesaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> in der Provinz Galiläa.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">Über Josef und Simon erfahren wir nicht viel. Anfangs stand die Familie von Jesus seiner Arbeit kritisch gegenüber (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"21\">Markus 3,21\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">). Nach seiner Auferstehung erschien Jesus neben den Aposteln auch seinem Halbbruder Jakobus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"7\">1. Korinther 15,7\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">). Später gehörte Jakobus zu den Aposteln, war jedoch keiner der zwölf Jünger (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19\">Galater 1,19\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">). Er spielte eine führende Rolle in der Gemeinde in Jerusalem (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"9\">Galater 2,9\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">) und ist wahrscheinlich der Autor des Jakobusbriefs. Seine Rede über den Umgang mit nichtjüdischen Christen wurde in der Apostelgeschichte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"13-21\">15,13-21\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">) festgehalten. Der Historiker Josephus berichtet, dass Jakobus im Jahr 60 n. Chr. auf Anweisung des amtierenden Hohepriesters \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW109992314 BCX0\">Ananus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> gesteinigt wurde.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Von Judas nehmen wir an\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, dass er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">der Verfasser des \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Judasbrief\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">s \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JUD\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">Judas 1\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Er ist \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">wahrscheinlich der Halbbruder von Jesus und der einzige Judas, von dem berichtet wird, dass er einen Bruder namens Jakobus hatte.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Außerdem \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">war Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">mit Elisabet \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">und ihrem Sohn Johannes \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">verwandt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"36\">Lukas 1,36\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">. Das genaue Verwandtschaftsverhältnis wird nicht genannt. Einige Jahre \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">vor dem öffentlichen Wirken von \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">kündigt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> Johannes Jesus bereits an. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Als Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">mit seinem Dienst begann\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> tauft\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> Johannes \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">ihn\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> am Jordan\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">. Eine kurze Zeit \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">waren\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> beide gleichzeitig tätig, bevor Johannes \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">von Herodes aufgrund seiner unbequemen Botschaften umgebracht w\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">urde\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"16-29\">Markus 6,16-29\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">Leben und Lernen in der Familie\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Kurz nach \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Geburt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> lie\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">ß\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> Herodes alle neugeborenen Kinder\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> in Betlehem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> umbringen und die Familie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">konnte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> gerade \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">nach Ägypten \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">fliehen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"13-18\">Matthäus 2,13-18\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Einige Jahre später \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">zogen sie nach \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW109992314 BCX0\">Nazaret\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, wo Jesus groß wurde. Zur damaligen Zeit war der Vater für die Erziehung der Söhne verantwortlich. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Dazu gehörte zum einen die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Unterweisung in der jüdischen Tora\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">. Auch wenn der Sohn auf eine Tora\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">-Schule ging, war der Vater \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">für die geistliche Erziehung des Sohnes\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> verantwortlich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">. Zum anderen beinhaltete es \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Jesus wurde von Josef\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> zu einem Handwerker \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">ausgebildet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, der verschiedene Materialien verarbeiten konnte (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"55\">Matthäus 13,55\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"3\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Markus 6\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">3\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Der Alltag \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">der Familie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">von Jes\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">us \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">war durch eine religiöse jüdische Lebensweise geprägt. Das zeigt sich durch die verschiedenen Bräuche, die das jüdische Gesetz vorschrieb und\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> die\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> von der Familie eingehalten wurden. So wird zum Beispiel berichtet, dass Jesus nach seiner Geburt als Erstgeborener zum Tempel gebracht wurde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"22-24\">Lukas 2,22-24\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\"> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"2\">2. Mose 13,2\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">), zusammen mit den dazugehörigen Opfern (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LEV\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"1\">3. Mose 12\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Zudem gingen sie jedes Jahr nach Jerusalem, um dort am Passa\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">fest teilzunehmen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"41\">Lukas 2,41\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\"> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"14-17\">2. Mose 23,14-17\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Dort w\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">u\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">rd\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> einmal \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW109992314 BCX0\">ganz \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW109992314 BCX0\">deutlich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, dass Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">die Zugehörigkeit\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> zu\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> Gott als seinem Vater \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">wichtiger \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> als\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> die zu\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> seiner leiblichen Familie.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">Gott als Vater\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Für Jesus war es \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW109992314 BCX0\">ganz natürlich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> an dem Ort zu sein, wo auch sein leiblicher Vater \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">– \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Gott \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">–\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, nämlich im Tempel in Jerusalem (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"49\">Lukas 2,49\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Ihm war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> sehr deutlich bewusst, dass er von seinem Vater einen Auftrag erhalten hat\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">te\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"49\">Johannes 12,49\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">vollbr\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">achte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">während seiner Wirkungszeit nach seiner Taufe viele Zeichen und Wunder. Diese Zeichen legitimier\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">t\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">en ihn als direkten Sohn Gottes, da nur Gott Wunder in diesem Umfang und mit dieser Vollmacht wirken kann (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"36\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Johannes 5\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">36\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Dazu gehört\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> auch die absolute Macht über sein Leben und seinen Tod (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"17-18\">Johannes 10,17-18\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Zudem hat\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">te\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> er die Vollmacht, diese Autorität auch anderen zu übertragen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"1\">Matthäus 10,1\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">macht\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">e \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">deutl\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">ich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, dass er selbst nicht nur ein Mensch \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, der von Gott legitimiert wurde, sondern\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> seit Ewigkeit bereits Gott ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"58\">Johannes 8,58\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Mit \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">diese\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">r\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> Autorität\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> verlieh er\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> seiner Aussage \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Nachdruck\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">, dass niemand zu Gott kommen kann, außer durch ihn \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">–\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> die Person Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">–\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> selbst (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"40\">Johannes 6,40\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Durch seine Abstammung und Natur ist \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> ein perfektes Abbild von Gottes Wesen und Herrlichkeit selbst (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1-3\">Hebräer 1,1-3\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">eistliche Familie von Jesus\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Vor diesem Hintergrund führt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> Jesus ein neues Familienverständnis ein. Eigentlich können wir nicht zu Jesus und seiner geistlichen Familie gehören, da wir nicht seinen moralischen Maßstäben entsprechen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"59\" data-verse=\"1-2\">Jesaja 59,1-2\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">). Deshalb braucht es jemanden, der die Verbindung zwischen den beiden Parteien wiederherstellt. Und als Mensch und Gott gleichzeitig hat Jesus genau das getan (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"19\">2. Korinther 5,19\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">). Jeder, der an ihn glaubt und den Willen seines Vaters tut, zählt für ihn zu seiner engsten Familie (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"21\">Lukas 8,21\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Dieses Verhältnis ist komplett unabhängig von biologischer Verwandtschaft, Ethnizität oder anderen physischen Merkmalen. Sie beruht allein darauf, ob die persönliche Beziehung zu Gott wiederhergestellt ist oder nicht. Jeder, der auf \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">hört und sich Gott unterordnet, wird von ihm als Mitglied seiner Familie angenommen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"12\">Johannes 1,12\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Teilhabe an der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">g\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">eistlichen Familie Gottes\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Die Vergebung, die Jesus bewirkt hat, zieht sich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">als Charakterzug durch diese neue Familie. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Liebe und Hingabe soll\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">en \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">d\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">ie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">Erkennungszeichen der neuen Gemeinschaft sein (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"34-35\">Johannes 13,34-35\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Sie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">gründe\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">n \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">sich in dem Beispiel, da\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">s Jesus selbst vorgelebt hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"11-12\">1. Johannes 4,11-12\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">). Ganz konkret heißt das, dass diese Familienmitglieder Anteil am gegenseitigen Leben haben (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"15\">Römer 12,15\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">), in den schweren Momenten des Lebens füreinander da sind (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"2\">Galater 6,2\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">), sich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">gegenseitig dienen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"26-28\">Matthäus 20,26-28\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">) und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">bereit sind, einander zu vergeben\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"32\">Epheser 4,32\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">). Jesus lädt jeden ein\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> Teil dieser neuen Familie Gottes zu werden (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"28-29\">Matthäus 11,28-29\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\"> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"46-50\">Matthäus 12,46-50\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">Nathanael Schneider\u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW109992314 BCX0\">BibelStudienKolleg\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\"> - \u003C/span>\u003C/span>\u003Ca href=\"https://bibelstudienkolleg.de/\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW109992314 BCX0\">https://bibelstudienkolleg.de/\u003C/span>\u003C/span>\u003C/a>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW109992314 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW109992314 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW109992314 BCX0\">GFC-Bissingen - \u003C/span>\u003Ca href=\"https://gfc-bissingen.de/\">https://gfc-bissingen.de/ \u003C/a>\u003C/p>\n\u003C/div>","images/124/wer-war-die-familie-von-jesus-christus.webp",{"cluId":239,"questionNr":240,"slug":241,"question":242,"shortAnswer":243,"longAnswer":244,"image":245,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000118","118","warum-hatte-jesus-christus-keine-frau","Warum hatte Jesus Christus keine Frau?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">Späte Anknüpfungen an d\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">a\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">s Pseudo-Philippus-Evangelium wollen in Maria Magdalena die herausg\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">ehobene \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">Gefährtin oder gar \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">Partnerin\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\"> von Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">erkennen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">Die Texte, die uns \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">früh und verlässlich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">über Jesus informieren, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">berichten \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">allerdings \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">nichts\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\"> von einer Frau von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">. Wahrscheinlich gibt es aber in einem von ihnen (\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\">1.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW134876917 BCX0\"> Korintherbrief) einen Hinweis darauf, dass Jesus unverheiratet war.\u003C/span>\u003C/p>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">Die ältesten Berichte\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Eine Schülerin von Jesus, Maria Magdalena (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"1-18\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Johannes 20,1\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">18\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">), wird in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">den Evangelien\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> erwähnt. Jesus hatte sie von „bösen Geistern“ befreit (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"2\">Lukas 8,2\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">). Sie war Zeugin seiner Kreuzigung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"25\">Johannes 19,25\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"40\">Markus 15,40\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">). Jesus erschien ihr als Auferstandener (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"1-8\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Markus 16,1\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">-\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">8\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">). Das verkündigte sie (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"18\">Johannes 20,18\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">). Und das ist alles, was wir über sie aus den ältesten Quellen erfahren\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">von Zeitzeugen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">aus dem\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> 1. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">J\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">h\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">. n. Chr.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> stammen.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">Spätere Fantasien\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">In einem Text (Evangelium des Philippus) aus dem 2.–4. Jh. wird Maria Magdalena \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Gefährtin\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">“ \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">von \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Jesu\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">s\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> genannt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">. Dort\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> heißt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> es\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">: \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Der Herr liebte Maria mehr als alle seine Schüler (Jünger) und küsste sie häufig auf den Mund\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">...\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Der Text gehört zu einer ganzen Reihe von Texten ohne historischen Wert\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, die 1945 gefunden wurden\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">. In ihnen wird Maria statt Petrus bisweilen zur „Chefin“ über alle Schüler von Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> –\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> aber nie zu seiner Geliebten oder Frau! \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Die Texte wurden lange nach den vier Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes verfasst\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Die Evangelien der Bibel entstanden \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">zwischen 40–90 n. Chr. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Viel später schufen sich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Menschen, welche die Lehre und das Vorbild von Jesus in diesen vier Schriften ablehnten, neue Heilige Texte. Sie meinten, der Heilige Geist habe ihnen dafür „höhere Erkenntnisse“ eingegeben. Vielleicht versuchten sie sogar, unter falschem Namen christliche Gemeinden zu „unterwandern.“ Sie benutzten jedenfalls Namen von bekannten Jesusschülern (wie Philippus), um ihre eigenen Ansichten \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">wie Informationen von\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Augenzeugen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> wirken zu lassen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">. Da aber die vier Bücher von Matthäus bis Johannes \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">damals \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">allen Christen längst bekannt waren, mussten spätere Autoren andere Verfassernamen wie eben „Philippus“ wählen, um Eindruck zu schinden.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">Was wollte der Pseudo-Philippus?\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Jesus war der Herr und das Vorbild aller Christen. Wer die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">christlichen Gemeinden nun \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">mit neuen Jesusgeschichten aufs Glatteis führen wollte, musste schon echte Stars als Augenzeugen für Jesus aufbieten. Und\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> genau so einer wäre\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Philippus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">gewesen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">– hätte er seine echten Erfahrungen aufgeschrieben\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">! \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">S\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">ollte Jesus tatsächlich mit Maria so umgegangen sein, wie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">es \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">behauptete\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">würde sich das sicher wie ein Lauffeuer unter den christlichen Gemeinden verbreiten.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> E\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">ine Sache\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> war den Fans des Philippusevangeliums total wichtig\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">G\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">enau dies war von Jesus selbst vorgelebt worden – behaupteten sie: Das Ritual des „Schlafzimmers von Mann und Frau“ (wörtlich: Das Sakrament des Brautgemachs)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Dabei ging es zum Beispiel um das Küssen aller „Jünger“ und eine rituelle „Wiedervereinigung“ von Mann und Frau zum Schutz vor Geistern und Tod. Und – \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW70620793 BCX0\">tada\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">! \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">– \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Jesus und Maria M\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">agdalena \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">waren \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">die\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Vorbilder dafür! \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">So wird es zumindest in diesem angeblichen Evangelium behauptet.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">Bastle dir deinen eigenen Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Seit 2000 Jahren gibt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">s das: Menschen sind von Jesus fasziniert, aber den Jesus der Bibel mögen sie nicht. Sie schaffen sich ihren eigenen Jesus! Der dritte Präsident der USA, Thomas Jefferson, glaubte nicht an Wunder. Er schnitt alle Wunder von Jesus aus seiner Bibel \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">he\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">raus, klebte den Text wieder zusammen – und behauptet\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, er glaube an Jesus als Lehrer weiser Worte.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Und genauso gibt es bis heute Menschen, die glauben möchten, Jesus „\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW70620793 BCX0\">hätte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> was mit Maria Magdalena gehabt“, einschließlich Kindern, vielleicht sogar als Ehemann – oder\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">heute noch besser: ohne Trauschein! 2006 wurde das 40 Millionen Mal verkaufte Buch \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Sakrileg\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> von Dan Brown verfilmt (Tom Hanks in der Hauptrolle – das weckt Neugier, wie einst der Name Philippus!). Brown nimmt die spärlichen Worte des Philipp\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">us\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">evangeliums über Jesus und Maria, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">mischt sie zusammen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">mit anderen Maria-Legenden, etwas Bibel und Fantasy – und es wird ein Kassenschlager in kirchenkritischen Zeiten! Weg mit Kirche und ihren „verstaubten“ Traditionen – aber ein bisschen Jesus darf´s schon noch sein\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Viele Jesusbücher verraten seit 200 Jahren viel über das Denken ihrer Verfasser, aber nichts über Jesus.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Was sagt das\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Neue Testament\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">?\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Jesus schätzt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> die Ehe (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"27-32\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Matthäus 5\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">,27-32\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"1-12\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Markus 10\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">,1-12\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">), hat\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">te\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> aber selbst durch seinen „Fulltimejob“ als Wanderprediger keine Zeit für Frau und Kinder. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">A\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">uch \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">die\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Beziehung zu\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> seiner\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> leiblichen Familie \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">trat hinter seinen Dienst \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">zurück. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Meine Familie sind die, die Gottes Willen tun wollen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">“, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">s\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">agt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">seiner \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Mutter und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">seinen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Geschwistern, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">als \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">sie ihn bei der Arbeit stör\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">t\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">en (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"31-35\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Markus 3\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">,31-35\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-5\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Johannes 2\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">,1-5\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Im\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> ältesten und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">zuverlässigsten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Text (54 n. Chr.)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> berichtet \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Paulus, der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">ein Bekannter der Familie von Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, dass die Hochschätzung der Ehe, die Jesus lehrt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, von allen seinen engsten Schülern und leiblichen Brüdern vorgelebt w\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">u\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">rd\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"5\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">1.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Korinther\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> 9,5\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Das Spannende ist: Paulus berichtet nicht nur dies, sondern fährt fort, er selbst habe für seinen „Fulltimejob“ (Reise-Prediger) die Ehelosigkeit gewählt. Die\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">s\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> bedeute aber nicht, so Paulus, dass er nicht dasselbe Recht zu heiraten habe wie alle Kollegen! Er habe sich nur freiwillig anders entschieden als sie. Dies schr\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">ieb\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Paulus wohl, weil es einige Christen in Korinth gab, die anderen die Ehelosigkeit aufzwingen wollten und womöglich Paulus als Vorbild hätten verkünden können. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Für unsere Fragestellung ist aber wichtiger: W\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">äre\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Jesus verheiratet gewesen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, dann\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> hätte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Paulus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">ganz sicher diesen Ehemann Jesus \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">statt\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> bloß dessen Brüder und Jünger als Beispiele dafür angeführt, dass er als Prediger \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">von \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Jesu\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">s\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> ganz sicher heiraten durfte, es aber nicht woll\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">t\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">e. Denn im selben Text vertr\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">it\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">t Paulus außerdem die Auffassung, er habe zwar dasselbe Recht wie alle Schüler und Brüder von Jesus auf finanzielle und sonstige Unterstützung, weil „der \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Herr“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> höchstpersönlich, also\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\"> Jesus\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, dies sogar bef\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">ahl\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">! Aber er, Paulus, verzichte freiwillig auf \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">die \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Bezahlung seiner Predigtarbeit. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">Wir sehen: Wenn Paulus es kann, weist er auf die höchste Autorität für alle Christen als Vorbild hin, auf Jesus! Aber er, der die Familienangehörigen und Schüler von Jesus und ihre Ehefrauen noch persönlich k\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">a\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">nnt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">konnte\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\"> Jesus selbst nicht als Muster-Ehemann vor Augen führen („Ich könnte Ehemann sein – wie Jesus!“). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">ies bedeutet: Paulus wusste, dass Jesus unverheiratet war\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">Rüdiger Fuchs\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW70620793 BCX0\">Pastor der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Jürgen\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW70620793 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"http://www.kirche-grube.de/\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW70620793 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW70620793 BCX0\">www.kirche-grube.de\u003C/span>\u003C/span>\u003C/a>\u003C/p>\n\u003C/div>","images/118/warum-hatte-jesus-christus-keine-frau.webp",{"cluId":247,"questionNr":248,"slug":249,"question":250,"shortAnswer":251,"longAnswer":252,"image":253,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000098","98","wie-kann-ich-auf-jesus-christus-hoeren","Wie kann ich auf Jesus Christus hören?","\u003Cp>Auf Jesus Christus zu hören, beginnt mit dem Lesen der Bibel! Durch die gesamte Bibel redet Jesus Christus zu uns (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"27\">Lukas 24,27\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"44\">.44\u003C/span>\u003C/span>). Anhand der biblischen Lehren und Prinzipien muss ich alle anderen Aussagen von Menschen sowie die mich umgebenden Umstände und eigenen Eindrücke überprüfen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"20-21\">1. Thessalonicher 5,20-21\u003C/span>). Sind sie im Einklang mit oder widersprechen sie der Bibel? Manchmal spricht Jesus zwar auch auf anderem Weg, doch die Aussagen der Bibel sind immer der entscheidende Maßstab.\u003C/p>","\u003Ch2>Spricht Jesus noch heute?\u003C/h2>\n\u003Cp>Ich kann nur auf Jesus hören, wenn er auch spricht. Damals, als er auf der Erde lebte, war das einfach. Er lehrte und predigte. Die Leute hörten ihm zu. Aber heute? Als Gottessohn hat er zunächst einmal alle Möglichkeiten, zu mir zu sprechen. Er kann das heute noch genauso tun, wie er es damals gemacht hat: akustisch hörbar (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"4-5\">Apostelgeschichte 9,4-5\u003C/span>), durch eine Vision (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"9-10\">Apostelgeschichte 16,9-10\u003C/span>) oder auch durch andere Menschen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"10-11\">Apostelgeschichte 21,10-11\u003C/span>). Er ist Gott, deshalb kann ihn nichts einschränken. Ihm ist nichts unmöglich.\u003C/p>\n\u003Cp>‌\u003C/p>\n\u003Cp>Aber woher weiß ich, dass es ganz sicher Jesus war, der zu mir gesprochen hat? Wie oft hört man Christen, die behaupten: „Jesus hat mir gesagt …”, oder: „Jesus hat mir ein Bild für dich gegeben”, was ja nichts anderes bedeutet als: „Jesus hat mir bezüglich dir etwas gesagt, und das sage ich dir jetzt weiter.” Wie lässt sich das überprüfen? Gibt es etwas, woran ich all die Worte prüfen kann, die angeblich Jesus zu mir sagt?\u003C/p>\n\u003Cp>‌\u003C/p>\n\u003Ch2>Wir hören Jesus durch die Bibel\u003C/h2>\n\u003Cp>Ich bin so dankbar, dass Gott uns ein wirklich zuverlässiges Prüfinstrument zur Verfügung gestellt hat: die Bibel. Sie ist wie ein Meterstab, an dem ich prüfen kann, ob ein Meter tatsächlich ein Meter ist. Wenn jemand zu mir sagt: „Die Breite des Schrankes ist 1,37 m”, dann kann ich den Meterstab nehmen und nachmessen, ob derjenige die Wahrheit gesagt hat oder nicht. So ist es mit der Bibel, dem Wort Gottes. Mit ihr kann ich prüfen, ob das Gehörte tatsächlich von Gott stammt oder nicht. So wertvoll der Ratschlag von anderen Christen ist, die das Wort Gottes in meine Situation hinein verkündigen wollen, am Ende muss ich ihre Worte überprüfen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"20-21\">1. Thessalonicher 5,20-21\u003C/span>). Wie prüfe ich? Anhand der Bibel! Sie ist Gottes Wahrheit (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"17\">Johannes 17,17\u003C/span>). Ich wende mich im Gebet an Jesus und bitte ihn, mir durch sein Wort klarzumachen, was richtig ist.\u003C/p>\n\u003Cp>‌\u003C/p>\n\u003Cp>Aber warum ist die Bibel ein so zuverlässiger Maßstab? Woher kann ich sicher sein, dass die Bibel tatsächlich Gottes Wort ist? Nur weil im Alten Testament Propheten aufgetreten sind und an mehr als 250 Stellen behauptet haben: „So spricht der HERR …” (z. B. Mose in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"1\">2. Mose 5,1\u003C/span>, Nathan in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2SA\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"5\">2. Samuel 7,5\u003C/span> oder Jesaja in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2KI\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"20\">2. Könige 19,20\u003C/span>), muss diese Aussage doch nicht automatisch der Wahrheit entsprechen. Das kann ja jeder behaupten! Genau, deshalb legte Gott selbst den Maßstab für einen Propheten ganz hoch. Was dieser im Namen Gottes redete, musste sich immer zu hundert Prozent erfüllen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"21-22\">5. Mose 18,21-22\u003C/span>). Selbst wenn ein Prophet etwas in der Zukunft Liegendes korrekt vorausgesagt hatte, hieß das nicht automatisch, dass ihm ab jetzt alles ungeprüft geglaubt werden sollte. Seine Worte mussten im Einklang mit Gottes Wort und seinen Geboten sein (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"2-6\">5. Mose 13,2-6\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>‌\u003C/p>\n\u003Cp>Doch schon Mose hat von einem zukünftigen Propheten gesprochen, der absolut zuverlässig sein würde, deswegen sollte man ihm auch gehorchen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"18\" data-verse=\"15\">5. Mose 18,15\u003C/span>). Er hat damit auf Jesus als Prophet hingedeutet; das wird im Neuen Testament mehrmals bestätigt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"45\">Johannes 1,45\u003C/span>, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"14\">Johannes 6,14\u003C/span>, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"40\">Johannes 7,40\u003C/span>, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22-26\">Apostelgeschichte 3,22-26\u003C/span>). Natürlich war Jesus weit mehr als nur ein Prophet – er ist Gott! –, aber er hat das Wort Gottes in Wahrheit verkündigt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1-2\">Hebräer 1,1-2\u003C/span>). Mehr noch, er selbst war das Fleisch gewordene und damit das sichtbare Wort Gottes (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"14\">Johannes 1,14\u003C/span>). Das, was im Alten Testament über den kommenden Messias vorausgesagt wurde, hatte sich in Jesus sichtbar erfüllt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"27\">Lukas 24,27\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"44\">.44\u003C/span>\u003C/span>, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"39\">Johannes 5,39\u003C/span>). Das bedeutet, dass die ganze Bibel – das Alte und das Neue Testament – von Jesus spricht! Die Propheten des Neuen Testaments sind die Apostel, die Abgesandten, die Boten Jesu (so die wörtliche Bedeutung von Apostel). Sie wurden von Jesus beauftragt, der gesamten Menschheit die gute Botschaft zu bringen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"19-20\">Matthäus 28,19-20\u003C/span>). Auch sie haben von Jesus geredet und geschrieben. Dabei gilt: Es war Gott, der durch sie geredet hat (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"11-12\">Galater 1,11-12\u003C/span>, \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2PE\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"21\">2. Petrus 1,21\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>‌\u003C/p>\n\u003Cp>Jesus redet durch sein Wort, die Bibel, zu mir. Da steht es schwarz auf weiß geschrieben! Es ist nachlesbar, ich kann ihn darauf festnageln und seine Worte überprüfen. Da ist seine Stimme verlässlich hörbar, weil lesbar!\u003C/p>\n\u003Cp>‌\u003C/p>\n\u003Ch2>Wir hören Jesus durch andere Christen\u003C/h2>\n\u003Cp>Manchmal redet Jesus zusätzlich durch andere Christen und enge Wegbegleiter zu mir. Ich darf sie um Rat und ihre Meinung fragen. Ich höre gerne auf diejenigen, die schon lange Zeit mit Jesus unterwegs sind, sich gut in der Bibel auskennen, sich durch geistliche Reife auszeichnen und diese auch immer wieder in ihrem täglichen Leben gezeigt haben. Diese Menschen hat mir Jesus bewusst an die Seite gestellt. Deshalb ist es nicht überraschend, dass das Neue Testament sehr viel von Gemeinde und christlicher Gemeinschaft spricht. Manchmal sind es auch die Umstände, die mich leiten und durch die Jesus zu mir redet. Bildhaft gesprochen: Manche Türen bleiben zu, manche schließen sich, manche tun sich auf und manche stehen sperrangelweit offen. Dabei mit dem Kopf durch die Wand (oder hier: durch die Tür) zu rennen, tut weh. Davon ist abzuraten; stattdessen sollte ich mich fragen: Will mir Jesus eventuell einen anderen Weg aufzeigen? Manche Christen sagen, Jesus redet in ihrem Inneren mit ihnen, sie hören seine Stimme, wie er ihnen ganz konkret etwas sagt. Natürlich spricht Jesus auch in konkrete Situationen hinein, aber seine Worte stehen niemals im Gegensatz zur Bibel. Seine Stimme muss immer im Einklang mit dem Wort Gottes sein. Bestätigen die Wahrheiten und Prinzipien der biblischen Lehre, was ich höre und wahrnehme?\u003C/p>\n\u003Cp>‌\u003C/p>\n\u003Cp>Ein konkretes Beispiel: Ich bin in eine Person verliebt, leider ist sie kein Christ. Soll ich versuchen, eine Beziehung anzufangen? Wie spricht da Jesus ganz konkret zu mir? Mein Bauchgefühl sagt Ja. Vielleicht bestätigt mich sogar ein guter Freund in diesem Ja. Ist das vielleicht die Stimme Jesu? Jetzt gilt es, anhand der Bibel zu prüfen. Darin sagt Jesus Nein! Das Prinzip, dass wir keinen Nichtchristen heiraten sollen, wird schon im Alten Testament angedeutet: Den Israeliten war es verboten, Menschen aus den Völkern des verheißenen Landes zu heiraten, weil Gott wusste, dass dies zur Abkehr von ihm führen würde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"3-4\">5. Mose 7,3-4\u003C/span>). Salomo hatte zum Beispiel nicht darauf gehört (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1KI\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"1-2\">1. Könige 11,1-2\u003C/span>). Es endete im Abfall von Gott (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1KI\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"4\">1. Könige 11,4\u003C/span>). Auch im Neuen Testament finden wir die klare Aufforderung: Zieht nicht mit den Ungläubigen an einem Strang (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"14\">2. Korinther 6,14\u003C/span>). Das gilt ganz besonders für die engste aller menschlichen Beziehungen, die Ehe! Jesus spricht also ein klares Nein auf meine Frage, ob ich eine Liebesbeziehung mit einem Nichtchristen eingehen soll.\u003C/p>\n\u003Cp>‌\u003C/p>\n\u003Cp>Es ist wichtig, auf Jesu Stimme zu hören. Dieses Hören geschieht durch das Lesen und Nachforschen in der Bibel. Anhand von ihr sollte ich alles prüfen, weil ich sonst in der Gefahr stehe, vom Glauben an Gott abzufallen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GAL\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"6-9\">Galater 1,6-9\u003C/span>). Wo ich aber auf Jesu Botschaft höre, entsteht und wächst der Glaube (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"17\">Römer 10,17\u003C/span>). Um auf Jesus hören zu können, muss ich ganz nah beim ihm sein. Wenn jemand zu mir reden will, ich aber einen Kilometer vom anderen entfernt bin, werde ich ihn nicht hören. Um Jesus hören zu können, muss ich ihm persönlich nachfolgen. Wenn ich immer in seiner Nähe bleibe, dann höre ich auch seine Stimme, wie er zu mir spricht (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"27\">Johannes 10,27\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Michael König\u003C/p>\n\u003Cp>Kontaktmission (\u003Ca href=\"http://www.kontaktmission.de\">www.kontaktmission.de\u003C/a>)\u003C/p>","images/98/wie-kann-ich-auf-jesus-christus-hoeren.webp",{"cluId":255,"questionNr":256,"slug":257,"question":258,"shortAnswer":259,"longAnswer":260,"image":261,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000009","9","warum-nennt-man-jesus-auch-christus","Warum nennt man Jesus auch Christus?","\u003Cp>\u003Cspan>Jesus wird Christus genannt, weil er einzigartig war. Sein Leben und seine Taten unterschieden ihn von allen anderen Menschen. Christus ist ein Titel, der diese Besonderheiten deutlich macht. Jesus war schlicht Mensch und Gott zugleich. Weil er eine einzigartige Person ist, lebte er ein einzigartiges Leben und tat Dinge, die für andere Menschen unmöglich waren.\u003C/span>\u003C/p>","\u003Ch2>Was bedeutet der Begriff Christus?\u003C/h2>\n\u003Cp>Christus ist ein Titel und kein Nachname. Mit dem Begriff Christus werden im Neuen Testament die Person und Taten von Jesus beschrieben.\u003C/p>\n\u003Cp>Der Begriff Christus ist griechisch und eine Übersetzung des hebräischen Begriffs „Maschiach“. Er bedeutet „der Gesalbte“. In vielen deutschen Bibeln wird „Christus“ mit „Messias“ wiedergegeben.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Durch die Bezeichnung von Jesus als Christus im Neuen Testament wird eine Verknüpfung zum Alten Testament aufgebaut. Menschen, die im Alten Israel mit Öl gesalbt wurden, waren besonders. Durch die Salbung wurde ihr besonderer Stellenwert öffentlich anerkannt. Gleichzeitig wurde von ihnen ein Leben erwartet, das sie auch von der allgemeinen Bevölkerung abgrenzte. Im Alten Testament werden drei Personengruppen genannt, die gesalbt wurden: Könige (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1SA\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"1-13\">1. Samuel 16,1-13\u003C/span>), Priester (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"30\" data-verse=\"30-33\">2. Mose 30,30-33\u003C/span>) und Propheten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1KI\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"16\">1. Könige 19,16\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Wer verstehen will, was Christus bedeutet, muss sich mit der Bedeutung dieser drei Personengruppen im Alten Testament auseinandersetzen.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Hintergrund im Alten Testament\u003C/h2>\n\u003Cp>Ein König übernahm vor allem eine politische Funktion. Er achtete darauf, dass in seinem Reich ein gutes Leben möglich war. Dabei ging es vor allem um die menschlichen Grundbedürfnisse: Schutz vor Feinden und eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln. Im Alten Testament werden aber auch besondere Anforderungen an einen König formuliert. Ein König in Israel musste, unter anderem, von Gott für die Aufgabe bestimmt sein (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"15\">5. Mose 17,15\u003C/span>) und sein Leben lang intensiv das Gesetz, das Gott durch den Propheten Mose übermittelt hat, lesen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"19\">5. Mose 17,19\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Ein Priester übernahm eine besondere religiöse Aufgabe, indem er zwischen den Menschen und Gott vermittelte. Sie hatten die Aufgabe, den Menschen zu erklären, welche Bedeutung der Glauben für das alltägliche Leben hat und wie sie sich entsprechend verhalten sollten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LEV\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"10-11\">3. Mose 10,10-11\u003C/span>). Wenn Menschen versagten und die Gebote Gottes brachen, hatten Priester die Aufgabe, zwischen Gott und Mensch zu vermitteln. Sie opferten unterschiedliche Tiere, um so die Beziehung zwischen Gott und Menschen wieder in Ordnung zu bringen.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Ein Prophet erfüllte sein Amt, indem er predigte und Menschen mit Gottes Willen konfrontierte. Ein Prophet oder eine Prophetin begegnete den Menschen im Alltag und verkündete den Willen Gottes für die jeweilige, konkrete Lebenssituation. Wer in das Prophetenamt berufen wurde, hatte damit auch die Aufgabe, ermutigende und gute Nachrichten weiterzugeben oder Menschen zu kritisieren und herauszufordern.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Der Begriff Christus im Neuen Testament\u003C/h2>\n\u003Cp>Mit dem Begriff Christus wird Jesus im Neuen Testament als gesalbter König, Priester und Prophet vorgestellt. Die Person Jesus vereint alle drei Personengruppe in sich.\u003C/p>\n\u003Cp>Als Jesus auf wundersame Art und Weise einer großen Gruppe von Menschen zu essen gab, wollten sie ihn zum König machen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"15\">Johannes 6,15\u003C/span>). Gleichzeitig waren seine Predigten so kraftvoll, dass sie ihn auch als Prophet anerkannten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"14\">Johannes 6,14\u003C/span>). Menschen, die die vielen Wunder von Jesus sahen und seine Predigten hörten, waren begeistert und irritiert. Er war so anders, dass sie ihn nicht einfach in eine Kategorie einordnen konnten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"27-28\">Markus 8,27-28\u003C/span>). Also fragte Jesus seine Jünger, die über Jahre mit ihm unterwegs waren, für wen sie ihn hielten. Petrus sagte: „Du bist der Christus.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"29\">Markus 8,29\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Die Antwort von Petrus war ein Glaubensbekenntnis. Er erkannte an, dass Jesus eine von Gott beauftragte Person war. Er war König, Priester und Prophet. Jesus füllte seine Rollen aber anders aus, als viele seiner Mitmenschen es erwarteten. Er verstand sich nicht als kriegerischer Herrscher, der politische Ungerechtigkeit mit Gewalt überwand. Er war gewaltlos und stattdessen bereit, für seine Mitmenschen Gewalt zu erleiden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"31\">Markus 8,31\u003C/span>). Jesus wurde schließlich für sein Reden und Handeln zum Tode verurteilt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"71\">Lukas 22,71\u003C/span>). Als er gekreuzigt wurde, hing über ihm ein Schild mit der Aufschrift: „Das ist Jesus, der Juden König.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"37\">Matthäus 27,37\u003C/span>) An anderen Stellen im Neuen Testament wird dann ein direkter Bezug zwischen der Kreuzigung und dem Dienst der Priester hergestellt: Jesus ist der Christus, der als fehlerloses Lamm geopfert wurde (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"7\">1. Korinther 5,7\u003C/span>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18-19\">1. Petrus 1,18-19\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Mit „Jesus“ wird also die historische Person benannt, mit „Christus“ seine religiöse Bedeutung bekannt. Der gesamte christliche Glaube hängt an der Person und den Taten von Jesus. Sie sind untrennbar miteinander verbunden. Die Identität von Jesus ist der alles entscheidende Punkt. Wenn Jesus der Christus ist, dann ist mit ihm und durch ihn der Himmel auf die Erde gekommen. Für Christen gilt: Entweder ist Jesus der Christus, der Messias, oder er ist schlicht unbedeutend.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Dr. Jürgen Schulz\u003C/p>\n\u003Cp>Theologisches Seminar Adelshofen (\u003Ca href=\"https://www.tsadelshofen.de/\">www.TSAdelshofen.de)\u003C/a>\u003C/p>","images/9/warum-nennt-man-jesus-auch-christus.webp",{"cluId":263,"questionNr":264,"slug":265,"question":266,"shortAnswer":267,"longAnswer":268,"image":269,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000281","281","ist-jesus-gott","Ist Jesus Gott?","\u003Cp>\u003Cspan>Ja, Jesus ist Gott. Das ist ein Bekenntnis, das aber bei vielen Menschen massiven Anstoß erregt. Die Aussage „Jesus ist Gott” lässt sich anhand verschiedener Texte aus der Bibel ableiten. Dabei kann unterschieden werden, ob andere sagen, dass Jesus Gott ist, oder ob er es selbst durch seine Worte und Taten unterstrichen hat.\u003C/span>\u003C/p>","\u003Ch2>Jesus ist Gott! Ist das nicht Gotteslästerung?\u003C/h2>\n\u003Cp>In der Tat wäre diese Aussage eine Gotteslästerung, wenn Jesus von Nazareth, geboren von der Jungfrau Maria, nur Mensch gewesen wäre. In den Augen der frommen Juden beging Jesus genau diese Gotteslästerung, indem er sich Gott gleichstellte. Dieser Vorwurf kam zum ersten Mal auf, als Jesus einem gelähmten Menschen die Sünde vergab (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-12\">Markus 2,1-12\u003C/span>), bevor er ihn geheilt hatte. Die jüdischen Schriftgelehrten waren deshalb überzeugt: Jesus muss beseitigt werden.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Sünden kann nur Gott vergeben\u003C/h2>\n\u003Cp>Wer einem Menschen die Sünde vergibt, muss entweder Gott oder ein Gotteslästerer sein. Die jüdischen Theologen wussten sofort: Wenn ein Mensch vor Gott gerecht dastehen möchte, dann muss Gott dem Menschen seine Sünde vergeben. Ein Mensch kann dies niemals tun. Deswegen erhoben sie den Vorwurf der Gotteslästerung, als Jesus Sünden vergab. Denselben Vorwurf der Gotteslästerung erhoben sie, als Jesus von seinem Vater im Himmel sprach, denn damit stellte er sich Gott gleich (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"18\">Johannes 5,18\u003C/span> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"15\">10,15\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"17\">+17\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"25\">+25\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Doch um den Schriftgelehrten zu beweisen, dass er Sünden vergeben kann – und damit Gott ist – sprach Jesus zu dem Gelähmten, dass er aufstehen solle, und der Mann wurde geheilt (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"11-12\">Markus 2,11-12\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Ich bin, der ich bin, sagt Gott\u003C/h2>\n\u003Cp>Viele Jahre vor Jesus stellte Mose Gott die Frage, wer er sei. Er fragte ihn nach seinem Gottesnamen, als er den Auftrag bekam, zum ägyptischen Pharao zu gehen. Und Gott antwortete ihm: „Ich bin, der ich bin“, oder auch übersetzt: „Ich werde sein, der ich sein werde” (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EXO\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"13-14\">2. Mose 3,13-14\u003C/span>). So wird der Name „Jahwe” gedeutet. Jesus kam als Jude in die Welt. Er kannte die Heiligen Schriften. An verschiedenen Stellen hat Jesus nun Aussagen, die über Jahwe ausgesagt wurden, eins zu eins auf sich bezogen. Dazu gehören u. a. die sogenannten Ich-bin-Worte aus dem Mund von Jesus. Zwei Beispiele:\u003C/p>\n\u003Cul>\n\u003Cli>Jahwe wird als Hirte Israels bezeichnet (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"80\" data-verse=\"2-4\">Psalm 80,2-4\u003C/span>). Auch der König David spricht von Jahwe als seinem guten Hirten (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"1\">Psalm 23,1\u003C/span>). Jesus nahm diese Aussagen auf und sagte von sich: „Ich bin der gute Hirte.“ \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"11\">Johannes 10,11\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>Gott wird als Licht bezeichnet, in dem keine Dunkelheit vorhanden ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2SA\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"29\">2. Samuel 22,29\u003C/span> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"5\">1. Johannes 1,5\u003C/span>). Jesus sagte von sich, dass er das Licht der Welt ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"12\">Johannes 8,12\u003C/span>).\u003C/li>\n\u003C/ul>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Gott ist der Retter\u003C/h2>\n\u003Cp>Jahwe sagt von sich, dass es außer ihm keinen wahren Retter für Israel gibt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"43\" data-verse=\"11\">Jesaja 43,11\u003C/span>). Jesus wird durchgehend im Neuen Testament von den Aposteln als Retter Israels bekannt (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"23\">Apostelgeschichte 13,23\u003C/span>) und auch damit unterstreichen sie, dass Jesus Gott ist. Beim Propheten Joel heißt es: „Wer den Namen des Herrn anruft, wird dem Untergang entkommen“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"5\">Joel 3,5\u003C/span>). Petrus zitiert Joel und bezieht diese Aussage auf Jesus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"21\">Apostelgeschichte 2,21\u003C/span>) und ebenso der Apostel Paulus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"13\">Römer 10,13\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Jesus, Gott und Weltenherrscher\u003C/h2>\n\u003Cp>Das letzte Buch der Bibel ist die Offenbarung von Jesus Christus. Dem Apostel Johannes wird von Jesus erzählt, was in der Zukunft passieren wird. Johannes begegnet Jesus in einer göttlichen Schau. Dabei ist Johannes so tief betroffen, als er Jesus sieht, dass er wie tot umfällt. Jesus richtet ihn wieder auf. Dabei stellt Jesus sich Johannes vor, und zwar in einer Sprache und mit Worten, die sonst in den Heiligen Schriften nur auf Gott bezogen sind. Jesus sagt, dass er der Erste und der Letzte ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"17-18\">Offenbarung 1,17-18\u003C/span>). Er ist Gott, der Allmächtige, der war, der ist und der kommen wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"8\">Offenbarung 1,8\u003C/span>). Johannes unterstreicht sowohl in seinem Evangelium als auch im Buch der Offenbarung, dass die Aussagen über Jesus wahr sind. Er wollte damit den damaligen Empfängern seiner Schriften deutlich machen, dass die Berichte über Jesus und die Berichte von Jesus echt, nicht gefälscht sind und Jesus kein Verführer und Gotteslästerer war, sondern Gott in Person.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Jesus hat Macht über den Tod\u003C/h2>\n\u003Cp>Im Evangelium des Johannes wird Jesus an verschiedenen Stellen als Gott bezeichnet. Im Eingangskapitel des Evangeliums wird die Gottheit von Jesus hervorgehoben und mündet in dem zentralen Satz, dass Jesus, der Sohn Gottes, selbst Gott ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"18\">Johannes 1,18\u003C/span>). Die in den vier Evangelien beschriebenen Wunder sind ein Hinweis darauf, dass Jesus Gott sein muss. Denn die Wunder, die Jesus getan hat, haben alles menschlich Vorstellbare überstiegen. Dazu gehört, dass Jesus über 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen satt gemacht hat (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"10-11\">\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"10\">Johannes 6,10\u003C/span>+11\u003C/span>). Jesus konnte auf dem Wasser gehen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"25-26\">Matthäus 14,25+26\u003C/span>). Er hat Kranke durch sein Wort geheilt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"23\">Matthäus 4,23\u003C/span>). Er hat Wasser in Wein verwandelt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"6-9\">Johannes 2,6-9)\u003C/span> und Tote auferweckt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"43-44\">Johannes 11, 43-44\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Ein zentrales Erlebnis ist die Auferweckung des Lazarus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"1-57\">Johannes 11\u003C/span>). Dieser Freund von Jesus war gestorben. Man hatte ihn ins Grab gelegt und der Verwesungsprozess hatte schon begonnen. Jesus rief in das Grab: „Lazarus, komm heraus.” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"43\">Johannes 11,43\u003C/span>) Dass der verstorbene Lazarus tatsächlich aus dem Grab kam, war für die Freunde von Jesus ein großer Beweis, dass Jesus Gott ist. Denn nur Gott hat die Macht, durch sein Reden – wie bei der Schöpfung – Leben aus dem Nichts hervorzubringen. Kein Mensch ist dazu in der Lage.\u003C/p>\n\u003Cp>Der Apostel Thomas begegnete Jesus nach dessen Auferstehung. Damit alle seine Zweifel, ob Jesus wirklich von den Toten auferstanden sei, beseitigt werden konnten, zeigte Jesus Thomas seine Wunden von der Kreuzigung. Daraufhin bekannte Thomas zu Jesus: „Mein Herr und mein Gott!” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"28\">Johannes 20,28\u003C/span>) Jesus ließ diese Aussage stehen und wies sie nicht zurück. Dies hätte er aber getan, wenn er nicht Gott wäre.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Für mich sprechen alle Anzeichen dafür, dass Jesus Christus wirklich Gott ist. Und wenn das so ist, dann hat er einen Anspruch auf das Leben von uns Menschen. Diesen Anspruch Gottes an uns Menschen drückt Jesus in einer einfachen Aufforderung aus: „Komm und folge mir.” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"21\">Matthäus 19,21\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Detlef Garbers\u003C/p>\n\u003Cp>Missionsgemeinschaft „DMG interpersonal e.V“. Sinsheim, \u003C/p>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"http://www.dmgint.de/\">www.dmgint.de\u003C/a>\u003C/p>","images/281/ist-jesus-gott.webp",{"cluId":271,"questionNr":272,"slug":273,"question":274,"shortAnswer":275,"longAnswer":276,"image":277,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000341","341","was-sagt-gott-fuer-mich","Was sagt Gott für mich?","\u003Cp>\u003Cspan>Gott stellt sich dir als Schöpfer des Universums vor. Er sagt dir, dass du ihn als solchen anerkennen und ehren sollst (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-20\">Römerbrief 1,19-20\u003C/span>). Er gebraucht dazu dein Denken, aber auch dein Gewissen, welches dir persönliche Schuld signalisiert. Gott sagt dir auch, dass du seine Vergebung brauchst – und er zeigt dir, wie du sie bekommst. Wenn du schon von der Vergebung durch Jesus Christus weißt, verhalte dich so, dass es Gott und den Menschen Ehre macht.\u003C/span>\u003C/p>","\u003Cp>Die Frage ist sehr persönlich. Weil ich dich aber nicht kenne, muss ich sie etwas pauschal beantworten. So ähnlich macht es die Bibel auch. Sie spricht alle Menschen an, auch die, die nicht an Gott glauben. Und sie hat denen viel zu sagen, die schon eine persönliche Beziehung über Jesus Christus zu Gott haben.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Glaubst du (noch) nicht an Gott?\u003C/h2>\n\u003Ch3>Denken wir ein wenig miteinander\u003C/h3>\n\u003Cp>Du weißt ja: Aus nichts kommt nichts. Etwas philosophischer: „Warum ist überhaupt etwas da und nicht vielmehr nichts?“ Aber es ist etwas da! Du bist eine Person und hast um dich herum andere Menschen. Du lebst mit ihnen auf der Erde und mit dieser irgendwo in einem unfassbar großen Kosmos. Schon immer haben sich Menschen gefragt, woher das alles kommt und warum es so präzise funktioniert. Insoweit waren sie sich schon in alten Zeiten einig: Dahinter muss eine gewaltige Intelligenz stehen. Denn die Aussage „Niemand hat aus nichts alles gemacht“ ist nicht sehr glaubhaft, selbst wenn man den Beginn des Universums als „singulären Punkt” erklärt, aus dem heraus mit dem sogenannten Urknall alles entstand. Es muss auch dafür einen Urheber geben. Gott stellt sich dir als der einzige Urheber vor. Er sagt über sich: „Ich bin der, dem du dein Leben und alles um dich herum verdankst.“\u003C/p>\n\u003Cp>Laut der Bibel ist das, was man von Gott erkennen kann, unter den Menschen bekannt. Selbst seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung, wenn sie ihn nicht als Schöpfer anerkennen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19-21\">Römer 1,19-21\u003C/span>). Als der Apostel Paulus in Athen auf dem Areopag predigte, erklärte er: „Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist. Er ist der Herr über Himmel und Erde. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand errichtet wurden. Er ist auch nicht darauf angewiesen, von Menschen versorgt zu werden. Er ist es doch, der uns allen das Leben, den Atem und alles andere schenkt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"17\" data-verse=\"24-25\">Apostelgeschichte 17,24-25\u003C/span>) Die ganze Bibel bestätigt das in allen ihren Büchern. Man bedenke dabei, dass die Bibel in einem Zeitraum von etwa 1500 Jahren entstand!\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch3>Achte einmal auf dein Gewissen\u003C/h3>\n\u003Cp>Jeder Mensch hat eine besondere Instanz in sich, die bestimmt, was richtig oder falsch, gut oder böse ist. Das ist unser Gewissen. Es wirkt oft wie ein persönlicher Störenfried. Im positiven Sinn sagt die Bibel es so: „Die Völker kennen das Gesetz zwar nicht. Trotzdem tun sie von sich aus, was das Gesetz verlangt. Obwohl sie das Gesetz nicht kennen, tragen sie es offensichtlich in sich. Sie zeigen damit, dass das vom Gesetz geforderte Handeln in ihr Herz geschrieben ist. Ihr Gewissen bestätigt das. So streiten in ihren Gedanken Anklage und Verteidigung miteinander.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14-15\">Römer 2,14-15\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Dein Gewissen hat dir mit Sicherheit schon oft signalisiert, dass du etwas Böses gesagt oder getan hast. Die Bibel nennt das Sünde. Ein biblisches Beispiel finden wir bei König David. Ihm schlug einmal das Gewissen, weil er gegen Gottes Willen das Volk gezählt hatte. Dann betete er zu Gott: „Es war ein großes Unrecht, was ich getan habe. Doch jetzt, HERR, vergib deinem Knecht die Schuld! Denn ich habe ohne Sinn und Verstand gehandelt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2SA\" data-chapter=\"24\" data-verse=\"10\">2. Samuel 24,10\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Schuld kann einen Menschen sehr schwer belasten. Die Bibel erklärt, dass viele Menschen, die unter dieser Last leiden, Gott suchen. Zu seinem Volk Israel hatte Gott gesagt: „In der Verbannung wirst du, Israel, den HERRN, deinen Gott, suchen. Und du wirst ihn finden, wenn du ihn wirklich suchst – mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"DEU\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"29\">5. Mose 4,29\u003C/span>) Hier kommt auch der Glaube ins Spiel: „Wer nicht glaubt, für den ist es unmöglich, dass Gott an ihm Gefallen findet. Denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt – und dass er die Menschen belohnt, die ihn suchen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"6\">Hebräer 11,6\u003C/span>) Das gilt grundsätzlich für alle Menschen.\u003C/p>\n\u003Cp>Du hast schon gemerkt: Wenn du wissen willst, was Gott zu dir sagt, brauchst du nicht nur dein eigenes Denken und dein Gewissen. Du benötigst noch eine andere Quelle für die Wahrheit. Das ist die Bibel.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Du hast schon eine Beziehung zu Gott?\u003C/h2>\n\u003Cp>In diesem Fall weißt du, dass Gott dein Schöpfer ist und hast auch verstanden, dass die Welt durch Gottes Wort entstand, dass also das Sichtbare aus dem Unsichtbaren kam (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"3\">Hebräer 11,3\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Dann glaubst du auch, dass Jesus Christus, der als Sohn Gottes auf die Erde kam, der einzige Weg zu Gott ist. So hat es Jesus gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">Johannes 14,6\u003C/span>) Deshalb ist Jesus Christus für unsere Sünden gestorben, wie es die biblischen Schriften vorausgesagt haben. Er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift steht (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"3-4\">1. Korinther 15,3-4\u003C/span>). Der Apostel Johannes formuliert am Ende seines Briefes eine erstaunliche Gewissheit: „Dies alles habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst: Ihr habt das ewige Leben. Denn ihr glaubt an den Sohn Gottes.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1JN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"13\">1. Johannes 5,13\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp>Was Gott dann für dich sagt, findet sich alles im Neuen Testament. Nur einige Beispiele: Dann wirst du den Namen des Herrn bekennen, das heißt, anderen gegenüber aussagen, dass Jesus Christus dein Herr geworden ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"32\">Matthäus 10,32\u003C/span>). Dann sagt dir Gott, dass du heilig leben sollst. Das bedeutet, so zu leben, dass es Gott und den Menschen gefällt. Gott sagt dir auch, dass du dich nicht von Leidenschaften und Begierden beherrschen lässt wie Menschen, die Gott nicht kennen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"3-5\">1. Thessalonicher 4, 3-5\u003C/span>). Und noch eins sagt er dir: „Freut euch immerzu! Betet unablässig! Dankt Gott für alles! Denn das ist Gottes Wille, und das hat er durch Christus Jesus für euch möglich gemacht.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TH\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"16-18\">1. Thessalonicher 5,16-18\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Karl-Heinz Vanheiden\u003C/p>\n\u003Cp>Theologischer Referent des Bibelbundes\u003Cbr>Bibelübersetzer und Bibellehrer im Reisedienst\u003Cbr>\u003Cbr>\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"https://www.derbibelvertrauen.de\">www.derbibelvertrauen.de\u003C/a>\u003C/p>","images/341/was-sagt-gott-fuer-mich.webp",{"cluId":279,"questionNr":280,"slug":281,"question":282,"shortAnswer":283,"longAnswer":284,"image":285,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000136","136","hatte-jesus-christus-freunde","Hatte Jesus Christus Freunde?","\u003Cp>Man kann begründet davon ausgehen, dass Jesus Freunde hatte. An einer Stelle spricht er über Lazarus als „unser Freund“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"11\">Johannes 11,11\u003C/span>). Als er von Judas verraten wird, begrüßt er ihn mit der Anrede: „Freund, dazu bist du gekommen?“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"26\" data-verse=\"50\">Matthäus 26,50\u003C/span>). Einer seiner Jünger wird im Johannesevangelium mit der Formulierung „der Jünger, den Jesus besonders liebte“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"7\">Johannes 21,7\u003C/span>) hervorgehoben. Auch da kann man von einer Freundschaft ausgehen.\u003C/p>","\u003Ch2>Jesus nahm am gesellschaftlichen Leben teil\u003C/h2>\n\u003Cp>Nach allem, was wir durch das Neue Testament aus Jesu Leben wissen, war er jemand, der am gesellschaftlichen Leben teilnahm. Es wird von einer Hochzeitsfeier in Kana berichtet, bei der er und seine Jünger mitfeierten, ebenso seine Mutter (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"2\">Johannes 2,2\u003C/span>). Es gibt einige Berichte darüber, dass er bei verschiedenen Leuten zum Essen war. Beim Zollpächter Zachäus aus Jericho lud er sich selbst ein (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"5-10\">Lukas 19,5-10\u003C/span>). Als er beim Pharisäer Simon zum Essen war, wurde er mit kostbarem Öl gesalbt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"3-9\">Markus 14,3-9\u003C/span>).\u003C/p>\n\u003Cp>Von seinen Gegnern wurde Jesus als der „Freund der Zöllner und Sünder“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"19\">Matthäus 11,19\u003C/span>) bezeichnet. Damit ist wohl nicht im engeren Sinn Freundschaft gemeint. Es zeigt aber doch, dass Jesus keine Berührungsängste hatte und sich auf Beziehungen eingelassen hat. Er suchte auch die Nähe von Menschen, die für seine Gegner unrein und anstößig waren.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Enge Freunde von Jesus in Betanien\u003C/h2>\n\u003Cp>Jesus war auch zu Gast bei Marta und Maria, den Schwestern von Lazarus, und wurde dort bewirtet (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"38-41\">Lukas 10,38-41\u003C/span>). Mit diesen Dreien war er in besonderer Weise freundschaftlich verbunden und offenbar mehr als einmal Gast in ihrem Haus. Als Lazarus ernsthaft erkrankte, sandten die Schwestern die Nachricht von der Krankheit zu Jesus: „Herr, sieh doch! Der, den du lieb hast, ist krank.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"3\">Johannes 11,3\u003C/span>) Im griechischen Text steht das Wort \"phileis\", das die Liebe unter Freunden, also Freundschaft, ausdrückt. Kurz darauf heißt es: „Jesus liebte Marta und ihre Schwester und auch Lazarus.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"5\">Johannes 11,5\u003C/span>) Hier wird ein anderes griechisches Wort für Liebe verwendet, das sich von \"Agape\" herleitet, der bedingungslosen Liebe. Jesus selbst nannte Lazarus gegenüber seinen Jüngern „unser Freund“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"11\">Johannes 11,11\u003C/span>). Nach dessen Tod in Betanien angekommen, weinte Jesus mit den Trauernden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"35\">Johannes 11,35\u003C/span>). Das wurde von den Beobachtern folgendermaßen kommentiert: „Seht doch, wie sehr er ihn geliebt hat!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"36\">Johannes 11,36\u003C/span>)\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Enge Freunde von Jesus unter seinen Schülern\u003C/h2>\n\u003Cp>Als jüdischer Rabbi (Lehrer der Heiligen Schrift) hatte Jesus Schüler. Diese werden Jünger genannt. Von den zwölf Jüngern aus dem engeren Kreis um Jesus wird ein Jünger im Johannesevangelium besonders hervorgehoben. Er wird an drei Stellen mit „der Jünger, den Jesus besonders liebte“ (z. B. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"23\">Johannes 13,23\u003C/span>) bezeichnet. Damit ist eindeutig eine besondere Beziehung markiert; ob Freundschaft hier die passende Charakterisierung ist, bleibt offen. An anderen Stellen werden die Jünger Petrus, Jakobus und Johannes durch Bevorzugung hervorgehoben. Nur sie dürfen mit zu dem verstorbenen Mädchen des Synagogenvorstehers Jairus (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"37\">Markus 5,37\u003C/span>). Ebenso dürfen nur diese drei mit auf den sogenannten Berg der Verklärung (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"2\">Markus 9,2\u003C/span>). Diese Bevorzugung könnte Ausdruck einer freundschaftlichen Beziehung sein.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Ch2>Eine neue Perspektive auf Beziehungen\u003C/h2>\n\u003Cp>In den damaligen Gesellschaftsformen war die Zugehörigkeit zu Familie und Sippe sehr zentral und hatte eine vorrangige Bedeutung in den Beziehungen. Auf diesem Hintergrund ist eine Äußerung von Jesus besonders bemerkenswert. Als seine Mutter und weitere Verwandte vor der Tür standen und ihn herausrufen ließen, fragte er: „Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"33-35\">Markus 3,33-35\u003C/span>) Damit stellte er den Vorrang der Blutsverwandtschaft infrage und legte den Glauben bzw. das Tun von Gottes Willen als Grundlage für neue Beziehungsverhältnisse. Gleichzeitig öffnete er damit den Horizont für frei gewählte Beziehungen, die unserem heutigen Verständnis von Freundschaft eher entsprechen.\u003C/p>\n\u003Cp>Für viele Christen ist Jesus heute ihr Freund. Er lebt und hat zugesagt, dass er immer bei seinen Anhängern sein wird (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"20\">Matthäus 28,20\u003C/span>). So kann man sich in jedem Augenblick an ihn wenden und diese Freundschaft leben.\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003Cp>Roland Abt\u003C/p>","images/136/hatte-jesus-christus-freunde.webp",{"cluId":287,"questionNr":288,"slug":289,"question":290,"shortAnswer":291,"longAnswer":292,"image":293,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000213","213","wie-erkannten-die-menschen-jesus-christus","Wie erkannten die Menschen Jesus Christus?","\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW260655125 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">Jesus selbst gibt sich \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">Menschen zu erkennen. Dies geschieht \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">heute \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">in \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW260655125 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">vielfältiger Weise durch sein Wort und den Heiligen Geist. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">In der Bibel steht\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">: \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">N\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">iemand kann \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">sagen: \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW260655125 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">Jesus ist \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW260655125 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">der Herr\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">!\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW260655125 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\"> wenn nicht der Heilige Geist in ihm wirkt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">“\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\"> (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"3\">1. Korinther 12,3b\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW260655125 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW260655125 BCX0\">).\u003C/span>\u003C/span>\u003C/p>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Wofür\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> wir nicht gemacht\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> sind\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Gott hat den Menschen wunderbar gemacht und mit vielen Gaben ausgestattet: Ingenieure konstruieren unentwegt neue Dinge wie Überschallflugzeuge oder selbstfahrende Autos\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> Ärzt\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">innen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> suchen mit dem „Stethoskop der Wissenschaft“ nach neuen medizinischen Erkenntnissen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> Eltern bemühen sich, ihre Kinder zu verstehen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">,\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> und fördern sie nach Kräften. So geschehen in vielen Sektoren unseres menschlichen Lebens Fortschritte, Nachdenken, Neu-Denken und neue Erkenntnisse.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Dass wir so viel können, dafür können wir Gott loben: „Ich danke dir und staune, dass ich so wunderbar geschaffen bin. Ich weiß, wie wundervoll deine Werke sind“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"139\" data-verse=\"14\">Ps 139,14\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Doch etwas können wir nicht. Das ist uns abhandengekommen: Jesus Christus zu erkennen als gekreuzigten und auferstandenen Gottessohn. Das geht nicht mit den \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">M\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">itteln \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">unseres Geistes, mit denen wir z.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">B. den Vorgang der Photosynthese erkennen können. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Martin Luther hat dies in der Erklärung zum 3. Glaubensartikel eindrücklich formuliert:\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">„Ich glaube, dass ich nicht … aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann, sondern der Heilige Geist hat mich durchs Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet und erhalten\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">…“ \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Viele Erkenntnisse im Kopf, wenig Licht im Herzen\u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Warum ist das so, dass wir zum Mond fliegen, aber nicht selbstverständlich Jesus Christus und seinen himmlischen Vater erkennen können? \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">O\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">bwohl \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">die Bibel doch sagt, dass \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">mit Jesus ein helles Licht in die Finsternis der Welt gekommen ist. Davon lesen wir z.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">B. in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"5\">Johannes 1,5\u003C/span>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"7\">7\u003C/span>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"9\">9\u003C/span>.\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"10\">10\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Um die Antwort besser zu verstehen, brauchen wir eine kurze Rückblende ins Paradies:\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Die ersten Menschen konnten mit Gott, der sie abends besuchte, von Angesicht zu Angesicht sprechen. Es war zwar nicht allzu viel los im Paradies, sie waren nur zu zweit, aber sie erlebten die ungetrübte Schönheit der Schöpfung Gottes. Es war alles sehr gut, sehr vollkommen, sehr genial, wie wir es im 1. Kapitel der Bibel nachlesen können: \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">1. Mose 1\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> Und damit hatten sie genügend Gesprächsstoff beim abendlichen \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Talk im Paradies\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> mit dem Schöpfer der Welt. \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">och d\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">ann ereignete sich der verheerende Absturz, der Sündenfall, der ab sofort eine direkte Verständigung mit dem lebendigen Gott unmöglich machte. Der Mensch musste das Paradies verlassen und von da an ohne Gott zurechtkommen in einer Welt, in die \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">das Böse \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">einzog. Eine finstere Macht, die den Menschen immer aufs Neue anstachelte, gegen Gott und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">die Mitmenschen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> zu sein. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"8\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">1. Mose 3,8\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">ff\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"3\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">4,3\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">ff\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> wird davon berichtet.\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Dieses Böse – der Satan oder der Teufel – verfinsterte unseren angeborenen, natürlichen Verstand. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Der Apostel \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Paulus formuliert\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> es so: „Ihre Erkenntnisfähigkeit ist getrübt. Ihnen ist das Leben fremd, das Gott schenkt. Denn sie sind unwissend und haben ihr Herz verschlossen.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"18\">Epheser 4,18\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">)\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Die zweite Chance\u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Jesus Christus hat uns Menschen eine zweite Chance eröffnet, mit unserem himmlischen Vater wieder ins vertraute Gespräch zu kommen. Dazu musste er – \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Gottes\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">einziger Sohn – den Himmel verlassen, ein Mensch werden, die Sünde \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">aus dem Weg räumen\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">, indem er sie auf sich nahm, und den Menschen Gottes Einladung zustellen: „Amen, amen, das sage ich euch: Wer mein Wort hört, und dem glaubt, der mich beauftragt hat, hat das ewige Leben“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"5\" data-verse=\"24\">Johannes 5,24\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">). „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hingab. Jeder, der an ihn glaubt, soll nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">Johannes 3,16\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Logisch! Und doch nichts begriffen?\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Es scheint alles logisch. Unsere grauen Zellen können die \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Worte\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> erfassen. Und doch fehlt noch etwas, um persönlich an Jesus Christus zu glauben. Wie können wir Jesus Christus als Retter und Heiland der Welt erkennen? Wie \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">funkt\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> es zwischen Christus und mir? Tatsache ist, dass es seit Jahrhunderten auf allen Kontinenten immer wieder \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">funkt\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> zwischen einem Menschen und Jesus. Tatsache ist auch, dass es bei diesem einzigartigen Aha-Erlebnis der Christus-Erkenntnis kein Schema gibt. \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Vier Beispiele aus dem Neuen Testament:\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Col>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Jesus fragte seine Freunde bei einer Wanderung: „Für wen haltet ihr mich?“ Da ging Petrus plötzlich ein Licht auf und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">er \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">antwortete spontan: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Da beglückwünschte ihn Jesus und stellte fest: „Diese Erkenntnis hast du nicht aus dir selbst, sondern von meinem Vater im Himmel“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"15-17\">Matthäus 16,15-17\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">).\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Eine Unternehmerin hörte mit anderen Frauen eine Predigt. Die fand nicht in einer Kirche statt, sondern an einem beschaulichen Ort an einem Fluss, außerhalb der Stadt. Sie war Jüdin und glaubte an den Gott Israels, den Gott der Bibel. Während der Predigt, öffnete \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Gott\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> ihr „das Herz, sodass sie den Worten von Paulus aufmerksam zuhörte. Sie ließ sich taufen zusammen mit ihrer ganzen Hausgemeinschaft“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"13-15\">Apostelgeschichte 16,13-15\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">).\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>Ein Mann war bei seiner Arbeit. Er nahm vorbeikommenden Leuten die fällige Zollsteuer ab, schlug noch etwas drauf – er lebte schließlich davon. Da kam Jesus vorbei, hatte nichts zu verzollen, aber er schaute ihn an und sagte: „Komm, folge mir!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"9\">Matthäus 9,9\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">) \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Matthäus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW20900731 BCX0\">stand\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> ohne zu zögern auf, schloss seinen Laden und folgte Jesus.\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003C/li>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Saul, ein junger Mann, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">war \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">ein kluger Kopf, dual ausgebildet: Theologe und Teppichweber. Er war radikal gegen Jesus und seine Nachfolger eingestellt und verfolgte sie bis aufs Blut. \u003C/span>Bei so einer Strafexpedition passierte es: Kurz vor dem Zielort Damaskus blendete ihn ein greller Lichtkegel und warf ihn zu Boden. Eine Stimme ertönte: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ Der junge Mann fragte entgeistert: „Wer bist du, Herr?“ „Ich bin Jesus, den du verfolgst“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"3-9\">Apostelgeschichte 9,3-9\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Die Antwort machte \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Saul \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">sprachlos.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW20900731 BCX0\">\u003Cbr>\u003Cbr>\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Er\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> berappelte sich, kam wieder auf die Beine, konnte aber nichts mehr sehen. Seine Leute führten den Hilflosen in die Stadt und in sein Quartier. \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Er\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> ging\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> in sich. Erschüttert erkannte er, dass Jesus lebt. Drei Tage lang aß und trank Saul nichts. Aber er betete leidenschaftlich und flehentlich.\u003C/span>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW20900731 BCX0\">\u003Cbr>\u003Cbr>\u003Cbr>\u003C/span>\u003C/span>Jesus schickte ihm einen freundlichen Christen in seine Unterkunft. Der kam gleich zur Sache: „Saul, mein Bruder, der Herr hat mich gesandt – Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist. Du sollst wieder sehen können und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"17-19\">Apostelgeschichte 9,17-19\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">). \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003Cbr>\u003Cbr>\u003Cbr>\u003C/span>Dieser junge Mann nannte sich danach Paulus. Er verkündigte in der damaligen Welt das Evangelium, oft unter großen Strapazen, Verfolgungen und Misshandlungen. Im Originalton klingt das bei ihm so: \u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">„\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Wir verkünden nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, den Herrn. … Gott hat einst gesagt: ‚Aus der Dunkelheit soll ein Licht aufleuchten!‘ Genauso hat er es in unseren Herzen hell werden lassen. Durch uns sollte das Licht der Erkenntnis aufleuchten: Die Herrlichkeit Gottes sollte sichtbar werden, die uns in Jesus Christus begegnet“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"5-6\">2. Korinther 4,5-6\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/li>\n\u003C/ol>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Gott ruft bis heute\u003C/span>\u003C/h2>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Die kleine Auswahl von vier Beispielen zeigt uns, dass Jesus Männer und Frauen, reiche und arme, gebildete und einfache Leute in den Lichtkreis seiner Gegenwart ruft. Dies geschieht bis heute sehr oft durch ein Wort Gottes, das uns besonders berührt \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">und\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> dem \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">wir uns \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">zu stellen haben. Dabei wird keinem Menschen die Freiheit genommen, \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">N\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">ein \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">zu sagen oder die Tür des Herzens nicht zu öffnen, wenn Christus anklopft und das ewige Leben mit ihm teilen will (siehe \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"16-22\">Matthäus 19,16-22\u003C/span>\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"20\">Offenbarung 3,20\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">).\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">„Im Wort kommt der Geist und gibt den Glauben, wo und welchem er will“ (Martin Luther). D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">a\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">s kann sich unkompliziert ereignen. Ein Kind kann es verstehen. Und \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">gleichzeitig \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">kann \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">es \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">sehr kompliziert sein. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Stellen wir uns vor, ein Glas Wasser steht vor uns. Wir haben Durst. Aber wir überlegen uns, wie das Wasser zusammengesetzt ist, ob es mich verändert, wenn ich es trinke, ob es mir schadet, ob es gar nicht da ist, weil ich\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> mir\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> nur\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> einbilde, dass in dem Glas etwas \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">D\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">urstlöschendes drin ist – ich geh lieber meiner Wege und lasse es stehen. Oder: Ich trinke es und geh\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">e\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> erfrischt hinter dem her, der es mir (ein)geschenkt hat. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Vater, Sohn und Heiliger Geist wirken unermüdlich, um\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> Menschen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">die Rettung\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\"> in \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Jesus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Christus \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">erkennen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">zu lassen und ihnen das ewige Leben zu schenken. \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Eine unvorstellbare Zahl von Biografien in der Bibel und in zwei\u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">tausend Jahren Kirchengeschichte erzählen uns davon, wie individuell und zum Teil \u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">wundersam \u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">Menschen \u003C/span>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW20900731 BCX0\">zur Christus-Erkenntnis kamen. Lassen wir uns davon inspirieren und offen sein, wenn uns Christus in „Wort und Tat und Leben“ begegnet und berührt.\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Um Gottes Humor nicht außer Acht zu lassen: Selbst ein Esel stoppte, als ihm die Gegenwart Gottes in der Gestalt eines Engels in den Weg trat. Dagegen kapierte sein Reiter nichts, was tödlich hätte enden können. Er verdankte dem aufgeweckten Esel sein Leben. Nachzulesen in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"NUM\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"22-35\">4. Mose 22,22-35\u003C/span>\u003C/span>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">.\u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003Cp> \u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Sr. Heidemarie Führer \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">Diakonissenmutterhaus Aidlingen \u003C/span>\u003Cspan class=\"EOP SCXW20900731 BCX0\"> \u003C/span>\u003C/p>\n\u003C/div>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"https://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW20900731 BCX0\">https://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de\u003C/span>\u003C/a>\u003C/p>\n\u003C/div>","images/213/wie-erkannten-die-menschen-jesus-christus.webp",1776253415490]