
Thema Esra
Thema Esra
Esra war ein Bibellehrer, der Gottes Volk auf Gottes Wort ausrichtete.
Esra 7 | Vers 10
Esra widmete sich ganz der Aufgabe, das Buch mit der Weisung des Herrn zu erforschen. Er hielt sich an Recht und Gesetz und lehrte es in Israel.
Esra 7 | Vers 1
Nach diesen Ereignissen war einige Zeit vergangen. In Persien herrschte inzwischen König Artaxerxes. Da machte sich ein Mann namens Esra auf den Weg. Esra war ein Sohn des Seraja, Enkel von Asarja und Urenkel von Hilkija.
Esra 7 | Vers 6-7
Esra war ein Schriftgelehrter und kam aus Babylon. Er kannte sich gut aus im Gesetz, das der Herr, der Gott Israels, Mose gegeben hatte. Weil der Herr seine Hand schützend über ihn hielt, erfüllte ihm der König all seine Bitten. Im siebten Regierungsjahr von König Artaxerxes zog Esra mit einer großen Anzahl Israeliten nach Jerusalem. Dazu kamen Priester, Leviten, Tempelsänger, Torwächter und Tempeldiener.
Esra 7 | Vers 9-28
Esra hatte beschlossen, am ersten Tag des ersten Monats in Babylon aufzubrechen. Weil Gott seine Hand schützend über ihn hielt, kamen sie vier Monate später in Jerusalem an. Esra widmete sich ganz der Aufgabe, das Buch mit der Weisung des Herrn zu erforschen. Er hielt sich an Recht und Gesetz und lehrte es in Israel. König Artaxerxes ließ ein Schreiben verfassen, das er dem Priester und Schriftgelehrten Esra mitgab. Denn Esra kannte sich aus in den Geboten des Herrn und in seinen Bestimmungen für Israel. Das ist die Abschrift des Schreibens: »Von Artaxerxes, dem König der Könige. An den Priester Esra! Er ist der Beauftragte für das Gesetzbuch, in dem die Gebote verzeichnet sind. Der Gott des Himmels hat sie gegeben. Ich grüße dich! Hiermit gebe ich die Erlaubnis: Jeder in meinem Königreich, der das will, darf mit dir nach Jerusalem ziehen. Diese Erlaubnis gilt für das ganze Volk Israel, seine Priester und Leviten. Als Gesandter des Königs und seiner sieben Ratgeber sollst du in Juda und Jerusalem nachforschen: Wie steht es mit dem Gesetz deines Gottes, für das du zuständig bist? Außerdem sollst du das Silber und Gold hinbringen, das der König und seine Ratgeber gespendet haben. Es ist für den Gott Israels bestimmt, der in Jerusalem wohnt. Ebenso sollst du das Silber und Gold mitnehmen, das du von der Provinz Babylonien bekommst. Dazu kommt das, was Volk und Priester spenden für das Haus ihres Gottes in Jerusalem. Du bist für dieses Geld verantwortlich. Kaufe davon junge Stiere, Widder und Lämmer sowie die dazugehörigen Speiseopfer und Trankopfer. Die sollst du als Opfer darbringen auf dem Altar im Haus eures Gottes in Jerusalem. Das übrige Geld dürft ihr so verwenden, wie es dem Willen eures Gottes entspricht. Tut damit, was dir und den anderen Priestern richtig erscheint. Für den Dienst im Tempel werden dir auch die nötigen Geräte überlassen. Alles sollst du in Jerusalem für deinen Gott abliefern.
Esra 8 | Vers 15-29
Ich versammelte sie alle am Kanal, der zur Stadt Ahawa fließt. Dort blieben wir drei Tage lang. Dabei stellte ich fest, dass keine Leviten anwesend waren. Nur Leute aus dem Volk und Priester waren da. Deshalb ließ ich einige der Familienoberhäupter zu mir kommen. Das waren Elieser, Ariel, Schemaja, Elnatan, Jarib, Elnatan, Natan, Secharja und Meschullam. Dazu gehörten auch die erfahrenen Berater Jojarib und Elnatan. Ich sandte sie zu Iddo, dem Ortsvorsteher von Kasifja, mit einer Botschaft für ihn und seine Brüder. Aus Kasifja sollten sie Tempeldiener zu uns bringen, die am Haus unseres Gottes dienen konnten. Weil Gott seine schützende Hand über uns hielt, schickten sie uns einen einsichtigen Mann. Er hieß Scherebja und war ein Nachkomme des Machli, dem Sohn von Levi und Enkel von Israel. Scherebja kam mit seinen Söhnen und Brüdern, zusammen waren es 18 Männer. Außerdem schickten sie Haschabja und Jeschaja, zwei Nachkommen von Merari. Auch sie brachten ihre Brüder und Söhne mit, zusammen waren es 20 Männer. Dazu kamen noch 220 Tempeldiener, die alle namentlich erfasst wurden. Ihre Vorfahren waren einst dem Tempel übergeben worden, um die Leviten zu unterstützen. Das wurde von David und seinen Beamten veranlasst. Dort, am Kanal Ahawa, ließ ich die Leute fasten und zu Gott beten. Wir wollten Gott um eine sichere Reise bitten – für uns, unsere Familien und unseren ganzen Besitz. Um bewaffnete Männer und Reiter wollte ich den König nicht bitten. Sie hätten uns unterwegs beschützen können. Aber ich scheute davor zurück, weil wir doch zum König gesagt hatten: »Gott hält seine schützende Hand über alle, die ihn suchen. Doch sein mächtiger Zorn richtet sich gegen alle, die sich von ihm abwenden.« So fasteten wir. Wir baten unseren Gott, uns zu beschützen – und er erhörte uns. Dann wählte ich zwölf von den führenden Priestern aus, dazu Scherebja, Haschabja und zehn ihrer Brüder. In ihrer Gegenwart wog ich die Geschenke ab, die man für das Haus unseres Gottes gegeben hatte: das Silber, das Gold und die Gefäße – gespendet vom König, seinen Ratgebern und Beamten sowie allen Israeliten im Perserreich.
Nehemia 8 | Vers 1-6
Das ganze Volk versammelte sich geschlossen auf dem Platz vor dem Wassertor. Sie sagten zu dem Schriftgelehrten Esra: »Bring uns doch das Gesetzbuch des Mose, das der Herr Israel gegeben hat.« Das war am ersten Tag des siebten Monats. Da brachte der Priester Esra das Gesetzbuch vor die Versammlung. Sie bestand aus Männern, Frauen und allen, die mit Verstand zuhören konnten. Vom Morgen bis zum Mittag las Esra auf dem Platz vor dem Wassertor daraus vor. Die Männer, Frauen und alle, die es verstehen konnten, hörten aufmerksam zu. Das ganze Volk folgte gespannt den Worten der Schrift. Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Holztribüne, die man für diese Gelegenheit errichtet hatte. Rechts neben ihm standen Mattitja, Schema, Anaja, Urija, Hilkija und Maaseja. Links neben ihm standen Pedaja, Mischael, Malkija, Haschum, Haschbaddana, Secharja und Meschullam. Der Schriftgelehrte Esra öffnete das Buch. Weil er erhöht stand, konnten es alle gut sehen. Als er das Buch öffnete, stand das ganze Volk auf. Esra pries den Herrn, den großen Gott, und das Volk rief mit erhobenen Händen: »Amen! Amen!« Sie knieten nieder und beteten den Herrn an, das Gesicht zur Erde geneigt.
Nehemia 8 | Vers 9-18
Als das Volk die Worte der Weisung hörte, fingen die Menschen an zu weinen. Da ermutigten sie der Statthalter Nehemia und der Priester und Schriftgelehrte Esra. Zusammen mit den Leviten, die das Gelesene erklärten, sagten sie zum Volk: »Heute ist ein heiliger Tag für den Herrn, euren Gott! Seid nicht traurig und hört auf zu weinen! Geht, esst fette Speisen und trinkt süße Getränke! Gebt auch denen etwas, die nichts haben. Denn dies ist ein heiliger Tag für unseren Herrn. Seid nicht traurig, denn die Freude am Herrn gibt euch Kraft!« Auch die Leviten redeten dem Volk gut zu: »Beruhigt euch, denn dies ist ein heiliger Tag. Seid nicht traurig!« Da ging das Volk los, um zu essen und zu trinken. Man gab auch denen etwas, die nichts hatten. Sie feierten ein großes Freudenfest, denn sie hatten die Worte verstanden, die man ihnen verkündet hatte. Am zweiten Tag versammelten sich die Familienoberhäupter des Volkes, die Priester und Leviten beim Schriftgelehrten Esra. Sie wollten die Schrift noch besser verstehen. Dabei stießen sie auf folgende Bestimmung in der Weisung, die der Herr ihnen durch Mose gegeben hatte: Während des Festes im siebten Monat sollen die Israeliten in Laubhütten wohnen. Daraufhin ließen sie öffentlich verkünden in allen Städten und in Jerusalem: »Geht hinaus auf die Berge! Holt Zweige von edlen und wilden Olivenbäumen, von Myrte, Palmen und dicht belaubten Bäumen. Baut daraus Laubhütten – so wie es vorgeschrieben ist.« Das Volk ging hinaus und holte die Zweige. Alle bauten sich daraus Laubhütten: Einige bauten sie auf ihren Dächern, andere in ihren Höfen. Auch in den Vorhöfen zum Haus Gottes wurden Laubhütten errichtet. Weitere Hütten baute man auf den Plätzen am Wassertor und am Efraim-Tor. Die ganze Gemeinde der Heimkehrer baute Laubhütten und wohnte darin. Das hatten die Israeliten bis zu diesem Tag lange nicht mehr so gemacht. Seit der Zeit von Josua, dem Sohn des Nun, hatten sie solche Hütten nicht gebaut. Entsprechend groß war ihre Freude. Jeden Tag las Esra aus dem Buch mit der Weisung Gottes vor – vom ersten bis zum letzten Tag. Sieben Tage lang feierte man das Fest. Am achten Tag fand die Festversammlung statt, so wie es im Gesetz vorgeschrieben ist.
Esra 9 | Vers 1-15
Nachdem ich meinen Auftrag ausgeführt hatte, traten die Obersten des Volkes an mich heran und sagten: »Das Volk Israel, die Priester und die Leviten haben sich schuldig gemacht. Denn sie haben sich nicht ferngehalten von den Völkern im Land, die Götzen verehren: den Kanaanitern, Hetitern, Perisitern, Jebusitern, Ammonitern, Moabitern, Ägyptern und Amoritern. Sie und ihre Söhne gingen sogar so weit, sich Frauen aus den Nachbarvölkern zu nehmen. So vermischte sich das Volk Gottes mit anderen Völkern. Dabei sind die Obersten des Volkes und die führenden Männer mit schlechtem Beispiel vorangegegangen. Sie waren die Ersten, die Gott untreu geworden sind.« Als ich diese Worte hörte, zerriss ich mein Gewand und meinen Mantel. Ich raufte mir die Haare und den Bart. Dann setzte ich mich in stummer Trauer auf den Boden. Wie betäubt blieb ich sitzen, bis am Abend im Tempel das Opfer dargebracht wurde. Inzwischen hatten sich viele Leute um mich versammelt. Sie fürchteten sich vor dem Urteil, das ihnen vom Gott Israels drohte. Denn die Heimgekehrten waren ihm nicht treu geblieben. Zur Zeit des Abendopfers erhob ich mich aus meiner Trauerhaltung. In meinem zerrissenen Gewand und Mantel fiel ich vor Gott auf die Knie. Ich breitete die Hände aus und betete zum Herrn: »Mein Gott, ich schäme mich und wage nicht, meine Augen zu dir, meinem Gott, zu erheben. Denn unsere Schuld ist uns über den Kopf gewachsen, sie reicht bis zum Himmel. Wir haben großes Unrecht begangen von der Zeit unserer Vorfahren an bis heute. Wegen dieser Schuld hat uns Gott in die Gewalt fremder Herrscher gegeben – zusammen mit unseren Königen und Priestern. Wir wurden durch das Schwert getötet, kamen in Gefangenschaft, wurden ausgeraubt und mit Schande überschüttet. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Jetzt aber hat der Herr, unser Gott, uns für kurze Zeit seine Gnade geschenkt. Er hat einen Rest von uns übrig gelassen, den er gerettet hat. Er hat uns Halt gegeben an diesem heiligen Ort. So brachte Gott unsere Augen zum Leuchten und ließ uns aufleben in der Gefangenschaft. Denn wir sind immer noch Knechte. Aber auch in der Gefangenschaft hat unser Gott uns nicht verlassen. Er ließ uns die Gunst der Könige von Persien finden. Daher konnten wir wieder aufleben und das Haus unseres Gottes aufbauen. Aus Trümmern haben wir es wieder aufgerichtet. So hat Gott uns einen sicheren Ort gegeben in Juda und Jerusalem. Und jetzt, unser Gott, was sollen wir nach alldem noch sagen? Wir haben gegen deine Gebote verstoßen, die du uns gegeben hast durch deine Knechte, die Propheten. Du hast gesagt: ›Das Land, in das ihr kommt, um es in Besitz zu nehmen, ist ein unreines Land. Die Nachbarvölker haben es unrein gemacht: Durch ihren Götzendienst ist das ganze Land unrein geworden.
Esra 10 | Vers 1-16
Als Esra betete und die Schuld des Volkes bekannte, kniete er vor dem Tempel und weinte. Da versammelten sich viele Israeliten bei ihm, Männer, Frauen und Kinder. Das Volk weinte heftig. Schechanja, der Sohn des Jehiel und Nachkomme von Elam, sagte zu Esra: »Wir sind unserem Gott untreu geworden. Wir haben fremde Frauen geheiratet, die aus den Nachbarvölkern stammen. Doch es gibt noch eine Hoffnung für Israel! Wir wollen uns nun unserem Gott gegenüber feierlich dazu verpflichten, alle unsere fremden Frauen wegzuschicken. Ihre Kinder sollen sie mitnehmen. Du selbst hast uns das geraten und ebenso alle, die das Gebot unseres Gottes ernst nehmen. Diese Weisung muss nun umgesetzt werden. Steh auf! Es ist deine Sache, das in Ordnung zu bringen. Wir stehen hinter dir! Sei entschlossen und handle!« Da stand Esra auf. Die führenden Priester, die Leviten und ganz Israel ließ er schwören, diesen Vorschlag umzusetzen. Sie schworen es. Esra erhob sich von seinem Platz vor dem Haus Gottes. Er ging in den Tempel, in die Kammer von Johanan, dem Sohn des Eljaschib. Dort blieb er die Nacht über, ohne zu essen und zu trinken. Denn er war sehr traurig darüber, dass die Heimkehrer Gott untreu geworden waren. Dann ließ man in Juda und Jerusalem alle Heimkehrer dazu aufrufen, sich in Jerusalem zu versammeln. Die Obersten und Ältesten hatten beschlossen: Jeder, der nicht innerhalb von drei Tagen kommt, wird aus der Gemeinde der Heimkehrer ausgeschlossen. Außerdem soll er seinen gesamten Besitz verlieren. So versammelten sich die Männer aus den Stämmen Juda und Benjamin innerhalb von drei Tagen in Jerusalem. Am 20. Tag des neunten Monats waren alle beisammen. Die Leute aus dem Volk saßen auf dem Platz vor dem Haus Gottes. Sie zitterten vor Angst, was da kommen sollte, und wegen des strömenden Regens. Da stand der Priester Esra auf und sagte zu ihnen: »Ihr seid Gott untreu geworden. Denn ihr habt fremde Frauen geheiratet und so die Schuld Israels noch vergrößert. Nun bekennt euch wieder zum Herrn, dem Gott eurer Vorfahren! Handelt nach seinem Willen! Trennt euch von den Nachbarvölkern und schickt die fremden Frauen weg!«
Esra 8 | Vers 1
Während der Regierungszeit von König Artaxerxes ging ich von Babylon nach Jerusalem. Auf meiner Reise wurde ich begleitet von den Familienoberhäuptern. Das ist die Liste meiner Begleiter und ihrer Vorfahren:
Nehemia 12 | Vers 1
Es folgt ein Verzeichnis der Priester und Leviten, die aus der Verbannung heimkehrten. Angeführt wurden sie von Serubbabel, dem Sohn des Schealtiel, und Jeschua. Die Priester waren: Seraja, Jirmeja, Esra,
Nehemia 12 | Vers 13
Meschullam in der Familie des Esra, Johanan in der Familie des Amarja,
Nehemia 12 | Vers 26
Diese Männer lebten zur selben Zeit wie Jojakim, der Sohn des Jeschua und Enkel von Jozadak. Auch waren sie Zeitgenossen des Statthalters Nehemia und des Priesters und Schriftgelehrten Esra.
Nehemia 12 | Vers 31-36
Anschließend ließ ich die führenden Männer Judas auf die Mauer steigen. Die Sänger teilte ich in zwei große Festchöre ein. Der eine zog auf der Mauer nach rechts, zum Misttor hin. Dahinter ging Hoschaja, gefolgt von einem Teil der führenden Männer Judas. Dann kamen die Priester Asarja, Esra und Meschullam, Juda, Benjamin, Schemaja und Jirmeja. Sie bliesen die Trompeten. Es folgte Secharja, der Sohn des Jonatan, Enkel von Schemaja und Urenkel des Mattanja. Die Linie lässt sich zurückverfolgen über Micha und Sakkur bis zu Asaf. Secharja wurde von seinen Brüdern begleitet: Schemaja, Asarel, Milalai, Gilalai, Maai, Netanel, Juda und Hanani. Sie hatten Musikinstrumente dabei, wie einst David, der Mann Gottes, sie gespielt hatte. Der Schriftgelehrte Esra ging vor ihnen her.
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