
Thema Esau
Thema Esau
Jakobs Zwillingsbruder, der Erstgeburtsrecht für Essen verkaufte.
1. Mose 25 | Vers 23-26
Der Herr antwortete ihr: »Zwei Nationen sind in deinem Schoß, zwei Völker kommen aus deinem Bauch. Das eine Volk ist stärker als das andere, das ältere wird dem jüngeren dienen.« Als die Zeit der Geburt kam, brachte Rebekka Zwillinge zur Welt. Der erste, der herauskam, war am ganzen Körper mit rotbraunen Haaren bedeckt. Er wurde Esau genannt. Danach kam sein Bruder heraus. Mit seinem Händchen hielt er Esaus Ferse fest. Er wurde Jakob genannt. Als die Zwillinge zur Welt kamen, war Isaak 60 Jahre alt.
1. Mose 25 | Vers 27-29
Die Jungen wurden erwachsen. Esau kannte sich mit der Jagd aus und war ein Mann des freien Feldes. Jakob dagegen war ein ruhiger Mann, der bei den Zelten blieb. Weil Isaak gerne Wild aß, liebte er Esau. Rebekka aber liebte Jakob. Eines Tages kochte Jakob ein Linsengericht. Da kam Esau müde vom Feld
1. Mose 25 | Vers 29-34
Eines Tages kochte Jakob ein Linsengericht. Da kam Esau müde vom Feld und sagte zu seinem Bruder Jakob: »Ich bin so müde. Lass mich doch von deinem roten Zeug essen!« Darum trägt er den Beinamen Edom, das heißt: der Rote. Da sagte Jakob: »Erst musst du mir dein Vorrecht überlassen, das du als Erstgeborener besitzt.« Esau erwiderte: »Ich sterbe fast vor Hunger! Wozu brauche ich da mein Erstgeburtsrecht?« Jakob sagte: »Dann schwöre es jetzt sofort!« Esau schwor es ihm. So verkaufte er Jakob sein Erstgeburtsrecht. Jakob gab Esau Brot und gekochte Linsen. Esau aß und trank. Dann stand er auf und ging weg. So wenig war ihm sein Erstgeburtsrecht wert.
1. Mose 27 | Vers 1-10
Isaak war alt geworden und konnte kaum noch sehen. Er rief seinen älteren Sohn Esau zu sich und sagte zu ihm: »Mein Sohn!« Der antwortete: »Ja, Vater?« Isaak sagte: »Ich bin alt und weiß nicht, wie lange ich noch lebe. Bitte, nimm jetzt deine Jagdausrüstung, deinen Köcher und deinen Bogen. Geh hinaus aufs Feld und jag ein Wildtier für mich. Dann bereite mir ein leckeres Essen zu, so wie ich es liebe, und bring es zu mir. Ich will es essen und dich segnen, bevor ich sterbe.« Rebekka hatte gehört, was Isaak zu seinem Sohn Esau gesagt hatte. Esau ging hinaus aufs Feld, um Wild zu jagen und es heimzubringen. Da sagte Rebekka zu ihrem Sohn Jakob: »Ich habe gehört, wie dein Vater zu deinem Bruder Esau gesagt hat: ›Bring mir ein Wildtier und bereite mir ein leckeres Essen zu. Ich will dich vor dem Herrn segnen, bevor ich sterbe.‹ Mein Sohn, hör jetzt auf mich und tu, was ich dir sage! Lauf zur Herde und bring mir von dort zwei schöne Ziegenböckchen. Daraus will ich für deinen Vater ein leckeres Essen zubereiten, so wie er es liebt. Das sollst du deinem Vater bringen, damit er es isst und dich vor seinem Tod segnet.«
1. Mose 27 | Vers 30-40
Nachdem Isaak den Segen über Jakob beendet hatte, verließ Jakob seinen Vater. Da kam sein Bruder Esau von der Jagd zurück. Auch er bereitete ein leckeres Essen zu, brachte es seinem Vater und sagte zu ihm: »Mein Vater, setz dich auf und iss vom Wild deines Sohnes, damit du mich segnen kannst!« Sein Vater Isaak fragte ihn: »Wer bist du?« Er antwortete: »Ich bin dein erstgeborener Sohn Esau.« Da erschrak Isaak sehr und zitterte am ganzen Körper. Entsetzt fragte er: »Wer war dann der, der das Wild erlegt und mir vorhin gebracht hat? Bevor du gekommen bist, habe ich von seinem Wildgericht gegessen und ihn gesegnet. Er wird für immer gesegnet bleiben.« Als Esau die Worte seines Vaters hörte, klagte er laut und verbittert: »Segne auch mich, mein Vater!« Doch der sagte: »Mit einer List hat sich dein Bruder deinen Segen erschlichen.« Da erwiderte Esau: »Zu Recht heißt er Jakob! Jetzt hat er mich schon zum zweiten Mal überlistet! Erst hat er mir mein Erstgeburtsrecht weggenommen, nun hat er mich auch um meinen Segen gebracht!« Dann fragte er seinen Vater: »Hast du für mich denn keinen Segen mehr übrig?« Isaak sagte zu Esau: »Ich habe Jakob als Herrscher über dich eingesetzt. Alle seine Brüder habe ich ihm als Knechte übergeben. Mit Korn und Wein habe ich ihn versorgt. Was kann ich da noch für dich tun, mein Sohn?« Esau fragte ihn: »Mein Vater, hast du denn nur einen einzigen Segen? Segne auch mich, mein Vater!« Dann erhob Esau seine Stimme und weinte. Da sagte sein Vater Isaak: »Fern von guten Feldern wirst du wohnen und fern vom Tau, der vom Himmel fällt. Von deinem Schwert wirst du leben und deinem Bruder wirst du dienen. Wenn du dich aber losreißt, wirst du sein Joch von deinem Hals abwerfen.«
Hebräer 12 | Vers 16-17
Niemand soll unmoralisch oder ohne Gott leben wie Esau. Der hat für eine einzige Mahlzeit sein Recht als Erstgeborener verkauft. Ihr wisst ja: Als er später den Segen und damit sein Erbe haben wollte, wurde er verworfen. Er fand keine Möglichkeit, sein Leben zu ändern, obwohl er unter Tränen danach suchte.
1. Mose 27 | Vers 41
Esau hasste Jakob, weil der Vater ihn gesegnet hatte. Da nahm er sich vor: »Schon bald wird man um meinen Vater trauern. Dann werde ich meinen Bruder Jakob umbringen.«
1. Mose 28 | Vers 5-9
Isaak schickte Jakob fort. Der zog nach Mesopotamien zu Laban, dem Sohn des Aramäers Betuel. Laban war ein Bruder von Rebekka, der Mutter von Jakob und Esau. Esau erfuhr, was geschehen war: Isaak hatte Jakob gesegnet und ihn nach Mesopotamien geschickt, damit er sich dort eine Frau suchte. Denn als Isaak Jakob segnete, hatte er ihm verboten, eine Frau aus Kanaan zu heiraten. Jakob hatte auf seine Eltern gehört und war nach Mesopotamien gegangen. Da erkannte Esau, dass seinem Vater Isaak die Ehen mit den Frauen aus Kanaan missfielen. Deshalb ging er zu Abrahams Sohn Ismael und heiratete dessen Tochter Mahalat. Die war eine Schwester von Nebajot und wurde seine dritte Frau neben den beiden anderen.
Hebräer 11 | Vers 20
Aufgrund seines Glaubens gab Isaak Jakob und Esau seinen Segen – und zwar für etwas, das noch in der Zukunft lag.
1. Mose 26 | Vers 34-35
Im Alter von 40 Jahren heiratete Esau zwei Hetiterinnen: Jehudit, die Tochter des Beeri, und Basemat, die Tochter des Elon. Die Frauen bereiteten Isaak und Rebekka großen Kummer.
Römer 9 | Vers 11-13
Ihre Kinder waren noch nicht geboren, und keines hatte irgendetwas Gutes oder Böses getan. Aber Gott hatte schon seine Wahl getroffen und bestimmt, was geschehen sollte. Dabei kam es nicht auf irgendwelche Taten an, sondern es war allein Gottes Entscheidung. Damals sagte Gott zu Rebekka: »Der Ältere wird dem Jüngeren dienen.« So steht es auch an einer anderen Stelle: »Jakob habe ich geliebt, Esau dagegen habe ich gehasst.«
1. Mose 33 | Vers 1-16
Als Jakob aufblickte, sah er Esau kommen, zusammen mit seinen 400 Mann. Da verteilte er die Kinder auf Lea, Rahel und die beiden Mägde. Er ließ die Mägde mit ihren Kindern vorangehen. Dahinter kamen Lea und ihre Kinder und zum Schluss Rahel und Josef. Er selbst zog vor ihnen her. Dabei verneigte er sich siebenmal bis zum Boden, bis er bei seinem Bruder angekommen war. Esau lief ihm entgegen, umarmte ihn, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Beide fingen an zu weinen. Als Esau schließlich aufblickte, sah er die Frauen und Kinder und fragte: »Wer ist das da bei dir?« Jakob antwortete: »Das sind die Kinder, die Gott deinem Knecht geschenkt hat.« Da kamen die Mägde und ihre Kinder näher und verneigten sich. Auch Lea und ihre Kinder kamen dazu und verneigten sich. Zuletzt kamen Josef und Rahel hinzu und verneigten sich. Esau fragte: »Was hast du mit all dem Vieh vor, das mir unterwegs entgegenkam?« Jakob antwortete: »Mein Herr, damit wollte ich bei dir Gnade finden.« Doch Esau erwiderte: »Ich habe genug, mein Bruder. Behalte, was dir gehört.« Jakob sagte: »Wenn ich Gnade bei dir gefunden habe, nimm mein Geschenk an. Ich sah dein Gesicht, und es war, als würde ich Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. So freundlich hast du mich aufgenommen. So nimm meine Gabe doch an, die dir überbracht worden ist! Denn Gott ist gütig zu mir gewesen. Deshalb habe ich alles, was ich brauche.« Jakob drängte Esau so lange, bis er das Geschenk annahm.
1. Mose 36 | Vers 1-5
Das ist die Familiengeschichte von Esau, der auch Edom genannt wird: Er hatte drei Frauen geheiratet, die aus Kanaan stammten. Sie hießen Ada, Oholibama und Basemat. Ada war die Tochter des Hetiters Elon. Oholibama war die Tochter des Ana und die Enkelin des Hiwiters Zibon. Basemat war eine Tochter von Ismael und die Schwester von Nebajot. Ada war die Mutter von Esaus Sohn Elifas und Basemat die Mutter seines Sohnes Reguel. Oholibama war die Mutter von Jeusch, Jalam und Korach. Das sind Esaus Söhne, die in Kanaan geboren wurden.
1. Mose 36 | Vers 6-8
Aber dann verließ Esau das Land. Er nahm seine Frauen, Söhne und Töchter mit, ebenso alle Leute, die sonst zu ihm gehörten. Er nahm auch seinen ganzen Besitz mit: seine Viehherden und all sein Hab und Gut, das er im Land Kanaan erworben hatte. Esau zog in ein anderes Land, weit weg von seinem Bruder Jakob. Denn die Brüder waren so wohlhabend geworden, dass sie nicht mehr an einem Ort wohnen konnten. Das Land, in dem sie als Fremde lebten, hatte nicht genügend Weide für ihre großen Herden. Darum ließ sich Esau im Bergland Seir nieder. Esau steht für Edom.
1. Mose 36 | Vers 9-19
Das ist der Familienstammbaum von Esau: Er ist der Stammvater der Edomiter, die im Bergland Seir leben. So lauten die Namen von Esaus Söhnen: Elifas war der Sohn von Esaus Frau Ada, Reguel der Sohn von Esaus Frau Basemat. Die Söhne von Elifas waren Teman, Omar, Zefo, Gatam und Kenas. Außerdem hatte Elifas von seiner Nebenfrau Timna noch einen Sohn, der Amalek hieß. Sie alle stammen von Esaus Frau Ada ab. Die Söhne von Reguel waren Nahat, Serach, Schamma und Misa. Sie alle stammen von Esaus Frau Basemat ab. Esaus dritte Frau Oholibama war die Tochter des Ana und die Enkelin von Zibon. Sie bekam von Esau drei Söhne: Jeusch, Jalam und Korach. Auf Esaus Söhne gehen die Stämme der Edomiter zurück. Deshalb entsprechen ihre Namen denen von Esaus Söhnen. Auf Esaus ältesten Sohn Elifas gehen folgende Stämme zurück: Teman, Omar, Zefo, Kenas, Korach, Gatam und Amalek. Das sind die Stämme im Land Edom, die auf Elifas und damit auch auf Ada zurückgehen. Auf Esaus zweiten Sohn Reguel gehen folgende Stämme zurück: Nahat, Serach, Schamma und Misa. Das sind die Stämme im Land Edom, die auf Reguel zurückgehen. Damit sind sie zugleich die Nachkommen von Esaus Frau Basemat. Auf die Nachkommen von Esaus Frau Oholibama gehen folgende Stämme zurück: Jeusch, Jalam und Korach. Diese Stämme gehen auf Oholibama zurück. Sie war die Tochter des Ana und Esaus Frau. Sie alle sind Nachkommen Esaus und zugleich die Stämme der Edomiter.
1. Mose 35 | Vers 29
dann starb er. Nach einem langen und erfüllten Leben wurde er im Tod mit seinen Vorfahren vereint. Seine beiden Söhne Esau und Jakob begruben ihn.
Maleachi 1 | Vers 2-3
Der Herr sagt: »Ich liebe euch.« Ihr aber fragt: »Wodurch zeigt sich, dass du uns liebst?« So lautet der Ausspruch des Herrn: Ist Esau nicht der Bruder von Jakob? Jakob liebe ich, Esau aber hasse ich. Ich habe sein Gebirge zu einer Wüste gemacht. Seinen Erbbesitz überließ ich den Schakalen.
1. Mose 27 | Vers 11
Jakob erwiderte seiner Mutter Rebekka: »Du weißt doch, mein Bruder Esau ist am ganzen Körper behaart, und ich bin es nicht.
Josua 24 | Vers 4
Und dem Isaak schenkte ich Jakob und Esau. Esau überließ ich das Gebirge Seir, das er in Besitz nehmen sollte. Jakob aber und seine Söhne zogen nach Ägypten.
5. Mose 2 | Vers 4-5
Gib dem Volk die Anweisung: Ihr werdet jetzt durch das Gebiet eurer Brüder ziehen. Es sind die Nachkommen Esaus, die auf dem Seir leben. Sie fürchten sich zwar vor euch, aber seid vorsichtig: Lasst euch bloß nicht auf Kämpfe mit ihnen ein! Keinen Fußbreit ihres Landes werde ich euch überlassen, weil ich Esau den Seir zum Besitz gegeben habe.
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