[{"data":1,"prerenderedAt":308},["ShallowReactive",2],{"topic-entrueckung":3,"rockc-questions-for-topic-entrueckung":275},{"name":4,"id":5,"slug":6,"definition":7,"altText":8,"bibleReferences":9},"Entrückung","rapture","entrueckung","Die Sammlung und Verherrlichung aller Gläubigen bei der Wiederkunft Christi.","",[10,26,39,50,61,71,78,90,101,111,121,130,143,154,161,174,183,196,204,213,224,233,241,249,257,266],{"book":11,"chapter":12,"bookName":20,"text":21,"truncated":25},"1TH",{"single":13},{"index":14,"verses":15},4,[16],{"range":17},{"min":18,"max":19},15,17,"1. Thessalonicher",[22,23,24],"Denn das sagen wir euch mit einem Wort, das vom Herrn kommt: Wir, die noch leben, wenn der Herr wiederkommt, haben den Verstorbenen nichts voraus.","Der Herr selbst wird vom Himmel herabsteigen – wenn der Befehl ergeht, die Stimme des Erzengels erklingt und die Trompete Gottes ertönt. Dann werden zuerst die Toten auferweckt, die zu Christus gehören.","Und danach werden wir, die dann noch am Leben sind, zusammen mit ihnen weggeführt. Wir werden auf Wolken in die Höhe emporgetragen, um dem Herrn zu begegnen. Dann werden wir für immer beim Herrn bleiben.",false,{"book":27,"chapter":28,"bookName":35,"text":36,"truncated":25},"1CO",{"single":29},{"index":18,"verses":30},[31],{"range":32},{"min":33,"max":34},51,52,"1. Korinther",[37,38],"Seht doch, ich weihe euch hier wirklich in ein Geheimnis ein: Wir werden nicht alle sterben, wir werden aber alle verwandelt werden.","Das geschieht ganz plötzlich, in einem Augenblick, beim letzten Trompetenstoß. Die Trompete wird erschallen – da werden die Toten zu unvergänglichem Leben erweckt. Wir aber werden verwandelt.",{"book":40,"chapter":41,"bookName":47,"text":48,"truncated":25},"REV",{"single":42},{"index":43,"verses":44},3,[45],{"single":46},10,"Offenbarung",[49],"Du hast dich an mein Wort gehalten, standhaft zu bleiben. Deshalb halte ich auch in der Stunde zu dir, wenn alles auf die Probe gestellt wird. Sie wird über die ganze Welt hereinbrechen, um die Bewohner der Erde zu prüfen.",{"book":51,"chapter":52,"bookName":58,"text":59,"truncated":25},"TIT",{"single":53},{"index":54,"verses":55},2,[56],{"single":57},13,"Titus",[60],"Gleichzeitig warten wir auf die Erfüllung unserer Hoffnung, die uns glückselig macht: das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus.",{"book":62,"chapter":63,"bookName":68,"text":69,"truncated":25},"2TH",{"single":64},{"index":54,"verses":65},[66],{"single":67},1,"2. Thessalonicher",[70],"Wir haben aber eine Bitte an euch, Brüder und Schwestern. Sie steht im Zusammenhang mit dem Kommen unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm.",{"book":11,"chapter":72,"bookName":20,"text":76,"truncated":25},{"single":73},{"index":67,"verses":74},[75],{"single":46},[77],"Ihr wartet darauf, dass sein Sohn vom Himmel her kommt – Jesus, den er von den Toten auferweckt hat. Der rettet uns vor dem zukünftigen Zorn Gottes.",{"book":79,"chapter":80,"bookName":86,"text":87,"truncated":25},"JHN",{"single":81},{"index":82,"verses":83},14,[84],{"range":85},{"min":54,"max":43},"Johannes",[88,89],"Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: ›Ich gehe dorthin, um für euch einen Platz vorzubereiten‹?","Und wenn ich dorthin gegangen bin und für euch einen Platz vorbereitet habe, werde ich wiederkommen. Dann werde ich euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.",{"book":91,"chapter":92,"bookName":98,"text":99,"truncated":25},"MAT",{"single":93},{"index":94,"verses":95},24,[96],{"single":97},31,"Matthäus",[100],"Zum Klang der Trompeten wird er seine Engel ausschicken. Die bringen alle zusammen, die Gott erwählt hat. Wie die vier Winde kommen sie aus allen Himmelsrichtungen, vom einen Ende des Himmels bis zum anderen.«",{"book":102,"chapter":103,"bookName":108,"text":109,"truncated":25},"GEN",{"single":104},{"index":105,"verses":106},5,[107],{"single":94},"1. Mose",[110],"Nachdem er in enger Beziehung zu Gott gelebt hatte, war er plötzlich nicht mehr da. Denn Gott hatte ihn von der Erde weggenommen.",{"book":112,"chapter":113,"bookName":118,"text":119,"truncated":25},"HEB",{"single":114},{"index":115,"verses":116},11,[117],{"single":105},"Hebräer",[120],"Aufgrund seines Glaubens ist Henoch von der Erde weggenommen worden, sodass er nicht sterben musste. Niemand konnte ihn finden, weil Gott ihn weggenommen hatte. Bevor das geschah, hat Gott ihm schon das Zeugnis ausgestellt, dass er Gefallen an ihm gefunden hat.",{"book":122,"chapter":123,"bookName":127,"text":128,"truncated":25},"2KI",{"single":124},{"index":54,"verses":125},[126],{"single":115},"2. Könige",[129],"Während sie miteinander gingen und redeten, erschien plötzlich ein Wagen aus Feuer mit Pferden aus Feuer. Die schoben sich zwischen die beiden und trennten sie. Und Elija fuhr im Sturm in den Himmel auf.",{"book":131,"chapter":132,"bookName":139,"text":140,"truncated":25},"LUK",{"single":133},{"index":19,"verses":134},[135],{"range":136},{"min":137,"max":138},34,35,"Lukas",[141,142],"Das sage ich euch: In dieser Nacht werden zwei Menschen in einem Bett liegen. Den einen wird der Menschensohn zu sich holen und den anderen zurücklassen.","Zwei Frauen werden zusammen Korn mahlen – die eine wird er zu sich holen, aber die andere zurücklassen.«",{"book":91,"chapter":144,"bookName":98,"text":151,"truncated":25},{"single":145},{"index":94,"verses":146},[147],{"range":148},{"min":149,"max":150},40,41,[152,153],"Dann werden zwei Männer zusammen auf dem Feld arbeiten. Den einen wird der Menschensohn zu sich holen und den anderen zurücklassen.","Zwei Frauen werden mit der Mühle Korn mahlen. Die eine wird er zu sich holen und die andere zurücklassen.",{"book":40,"chapter":155,"bookName":47,"text":159,"truncated":25},{"single":156},{"index":82,"verses":157},[158],{"single":18},[160],"Dann kam aus dem Tempel ein anderer Engel. Er rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: »Schick deine Sichel los und ernte! Denn die Stunde der Ernte ist da. Ja, die Erde ist reif für die Ernte.«",{"book":162,"chapter":163,"bookName":170,"text":171,"truncated":25},"PHP",{"single":164},{"index":43,"verses":165},[166],{"range":167},{"min":168,"max":169},20,21,"Philipper",[172,173],"Wir dagegen haben schon jetzt Bürgerrecht im Himmel. Von dort erwarten wir auch den Retter, den Herrn Jesus Christus!","Er wird unseren unansehnlichen Leib verwandeln, sodass er seinem eigenen Leib gleicht. An diesem Leib wird die Herrlichkeit Gottes sichtbar. Dazu hat er die Macht – wie er auch die Macht hat, sich alles zu unterwerfen.",{"book":175,"chapter":176,"bookName":180,"text":181,"truncated":25},"ZEC",{"single":177},{"index":82,"verses":178},[179],{"single":105},"Sacharja",[182],"Dann werdet ihr durch mein Gebirgstal fliehen, denn das Gebirgstal wird bis Azal reichen. Ihr werdet fliehen, wie ihr damals vor dem Erdbeben geflohen seid, als Usija König von Juda war. Dann wird der Herr, unser Gott, in Jerusalem einziehen und mit ihm alle Heiligen.",{"book":184,"chapter":185,"bookName":191,"text":192,"truncated":25},"ACT",{"single":186},{"index":67,"verses":187},[188],{"range":189},{"min":190,"max":115},9,"Apostelgeschichte",[193,194,195],"Nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Eine Wolke nahm ihn auf, und er verschwand.","Die Apostel starrten wie gebannt zum Himmel und schauten ihm nach. Da standen plötzlich zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen.","Die sagten: »Ihr Männer aus Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird wiederkommen – genauso wie ihr ihn habt in den Himmel gehen sehen.«",{"book":91,"chapter":197,"bookName":98,"text":202,"truncated":25},{"single":198},{"index":57,"verses":199},[200],{"single":201},30,[203],"Lasst beides bis zur Ernte wachsen. Dann werde ich den Erntearbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut ein! 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In ihnen wird Gerechtigkeit herrschen.",[276,284,292,300],{"cluId":277,"questionNr":278,"slug":279,"question":280,"shortAnswer":281,"longAnswer":282,"image":283,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000174","174","ist-jesus-christus-im-paradies","Ist Jesus Christus im Paradies?","\u003Cp>Am Kreuz versprach Jesus dem Verbrecher: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"43\">Lukas 23,43\u003C\u002Fspan>). Das heißt: Nach seinem Tod war er dort. Ob er jetzt im Paradies ist, hängt von der Bedeutung des Wortes „Paradies“ ab. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"4\">2. Korinther 12,4\u003C\u002Fspan> wird „Paradies“ wie „Himmel“ verstanden. Nach diesem Verständnis ist Jesus im Paradies, denn das Neue Testament sagt mehrfach, dass er heute zur Rechten Gottes im Himmel sitzt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Epheser 1,20\u003C\u002Fspan> u. a.).\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Jesus Christus ist im Himmel\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Am Anfang sollten wir festhalten, dass die Bibel eindeutig davon spricht, dass Jesus im Himmel ist. Mindestens zwanzig Bibelstellen bezeugen ausdrücklich, dass sich Jesus nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt zur Rechten des Vaters gesetzt hat. Diese Formulierung bezeichnet einen Platz der Macht und Autorität (siehe u. a. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"69\">Lukas 22,69\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ACT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"33\">Apostelgeschichte 2,33\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"34\">Römer 8,34\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"20\">Epheser 1,20\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1\">Kolosser 3,1\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"3\">Hebräer 1,3\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"1\">8,1\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"12\">10,12\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2\">12,2\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22\">1. Petrus 3,22\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Am Kreuz versprach Jesus jedoch dem gläubigen Verbrecher, dass sie noch am selben Tag zusammen im Paradies sein würden (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"43\">Lukas 23,43\u003C\u002Fspan>). Wo oder was auch immer das Paradies genau ist – Jesus war nach seinem Tod und vor seiner Auferstehung dort. Diese Aussage bezieht sich selbstverständlich auf seinen Geist, denn sein Körper ruhte im Grab (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"27\" data-verse=\"57-61\">Matthäus 27,57-61\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"42-47\">Markus 15,42-47\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"50-56\">Lukas 23,50-56\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"38-42\">Johannes 19,38-42\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Was ist das Paradies?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Um die Frage zu beantworten, ob Jesus sich jetzt im Paradies befindet, müssen wir zunächst klären, ob „Paradies“ mit dem „Himmel“ gleichzusetzen ist. An dieser Stelle wird es schwieriger, mit Sicherheit zu sprechen, denn das Neue Testament verwendet das Wort „Paradies“ insgesamt nur dreimal. Und was genau damit bezeichnet wird, ist nicht völlig eindeutig.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies in 2. Korinther 12,2-4\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Der erste weitere Gebrauch des Wortes „Paradies“ (neben \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"23\" data-verse=\"43\">Lukas 23,43\u003C\u002Fspan>) findet sich in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2-4\">2. Korinther 12,2-4\u003C\u002Fspan>. Dort berichtet Paulus von einem Mann, den er kennt, der bis in den dritten Himmel entrückt wurde – ja, ins Paradies selbst. An diesem Ort empfing er unaussprechliche Offenbarungen, die von Gott gegeben waren.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Hier der Bibeltext:\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>„Ich weiß von einem Menschen, der zu Christus gehört. Der wurde vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel emporgehoben. Ich weiß nicht, ob er sich dabei in seinem Körper befand. Genauso wenig weiß ich, ob er außerhalb seines Körpers war. Gott allein weiß es!\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ich weiß auch nicht, ob ihm das zusammen mit seinem Körper geschah oder ohne seinen Körper. Das weiß nur Gott allein.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ich weiß aber, dass er in das Paradies emporgehoben wurde. Dort hörte er unsagbare Worte, die kein Mensch aussprechen darf.“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Fast alle Bibelgelehrten sind sich einig, dass Paulus in dieser Passage in Wirklichkeit von sich selbst spricht. Er wählt jedoch eine demütige Ausdrucksweise und berichtet in der dritten Person.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies und der dritte Himmel\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"4\">Vers 4\u003C\u002Fspan> verwendet Paulus den Begriff „Paradies“ parallel zum „dritten Himmel“ (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CO\" data-chapter=\"12\" data-verse=\"2\">Vers 2\u003C\u002Fspan>). Manche Ausleger vertreten die Ansicht, es habe sich dabei um zwei Stufen in der mystischen Entrückung gehandelt: zunächst in den dritten Himmel und dann in das Paradies. Doch der Text lässt sich ebenso gut – und vielleicht sogar überzeugender – verstehen, wenn „dritter Himmel“ und „Paradies“ als Bezeichnungen für ein- und denselben Ort verstanden werden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Ausdruck „dritter Himmel“ bedeutet nicht, dass es im heutigen Sinn drei oder mehrere Himmel (also drei Wohnsitze Gottes) gäbe. Vielmehr wird hier das Wort „Himmel“ in unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht. Es kann den Bereich bezeichnen, in dem die Vögel fliegen, also die Atmosphäre (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"9\" data-verse=\"58\">Lukas 9,58\u003C\u002Fspan>). Es kann sich auch auf den Bereich der Sterne und Planeten, also den Weltraum, beziehen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"12\">Hebräer 11,12\u003C\u002Fspan>). Der „dritte Himmel“ schließlich ist im Gegensatz zu diesen beiden nicht mit physikalischen Mitteln erkennbar: Er ist weder mit dem bloßen Auge noch mit Teleskopen oder Raumsonden zugänglich. Vielmehr ist er der geistliche Bereich, in dem Gott in besonderer Weise wohnt – auch wenn Gott zugleich allgegenwärtig ist. Dort sind seine Engel und andere himmlische Wesen gegenwärtig (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"43\">Lukas 22,43\u003C\u002Fspan>; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"51\">Johannes 1,51\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Man kann sagen: Der „dritte Himmel“ ist das, was wir heute gewöhnlich unter „Himmel“ verstehen – die Gegenwart Gottes selbst. Wenn Paulus also in 2. Korinther 12 „Paradies“ und „dritter Himmel“ gleichsetzt, dann meint er damit nichts anderes als die unmittelbare Gegenwart Gottes.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies als Wartezimmer für den Himmel\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Können wir diese Bedeutung des Wortes einfach auf die Worte Jesu am Kreuz zurückführen?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Vielleicht. Doch es gibt in der christlichen Theologie, mit Wurzeln im jüdischen Denken, eine lange Tradition, die „Paradies“ nicht völlig mit dem „Himmel“ gleichsetzt. Zumindest galt dies für die Zeit vor dem Tod Jesu Christi am Kreuz. Denn sein Tod hat den Weg in den Himmel eröffnet.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Nach dieser Vorstellung war der Weg zu Gott vor dem Kreuz selbst für gläubige und gerechte Menschen nicht frei. Auch sie gelangten nicht unmittelbar in die Gegenwart Gottes, sondern befanden sich an einem Zwischenort der Glückseligkeit, während sie darauf warteten, dass Christus die Barriere zum Himmel beseitigte. Dieser Ort wurde „Paradies“ genannt. Wo genau dieses Paradies zu verorten ist, lässt sich in diesem Verständnis nicht mit Sicherheit sagen – doch man stellte es sich als eine Art Bereich im dritten Himmel vor oder als eine Vorstufe des Himmels selbst.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies und Abrahams Schoß\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Eine besondere Herausforderung bei diesem Thema liegt darin, dass die Bibel nur sehr wenig über den Zustand zwischen Tod und Auferstehung aussagt. Dennoch sehen viele in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"19-31\">Lukas 16,19-31\u003C\u002Fspan> eine Unterstützung für diese Sichtweise. Dort erzählt Jesus von zwei Männern, die gestorben sind: einem ungenannten Reichen und einem armen Mann namens Lazarus (nicht zu verwechseln mit dem Lazarus aus \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"1-54\">Johannes 11\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Seele des reichen Mannes gelangt in den Hades – ein Begriff, der allgemein den Aufenthaltsort der Toten bezeichnen kann, in dieser Erzählung jedoch ausdrücklich als Ort des Leidens dargestellt wird. Die Seele des Lazarus hingegen wird an einen Ort gebracht, der „Abrahams Schoß“ genannt wird. Dieser Ort erscheint als eine Stätte des Trostes und der Freude, verbunden mit Abraham, dem großen Vorbild all jener, die Gottes Verheißungen im Glauben annehmen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Obwohl in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"19-31\">Lukas 16,19-31\u003C\u002Fspan> das Wort „Paradies“ nicht vorkommt, begegnen wir dort doch dem Gedanken, dass gerechte Menschen nach dem Tod ihres Leibes an einen Ort des Trostes gelangen – einen Ort, der jedoch noch nicht ausdrücklich „Himmel“ genannt wird. Die Ungerechten dagegen finden sich an einem Ort des Leidens wieder. Zwischen diesen beiden Bereichen besteht ein tiefer, unüberbrückbarer Abgrund (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"16\" data-verse=\"26\">Vers 26\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Viele Ausleger sind daher der naheliegenden Auffassung, dass „Abrahams Schoß“ lediglich ein anderer Name für das „Paradies“ ist.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Seit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi jedoch dürfen Gläubige erwarten, dass sie mit dem Tod unmittelbar in die Gegenwart Christi eingehen (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"23\">Philipper 1,23\u003C\u002Fspan>). Und da Christus im Himmel ist (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"COL\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1\">Kolosser 3,1\u003C\u002Fspan>), richtet sich diese Hoffnung nun direkt auf den Himmel selbst. In diesem Zusammenhang begegnet uns der Begriff „Paradies“ nicht mehr.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Was ist also mit Abrahams Schoß beziehungsweise mit dem Paradies geschehen? Die naheliegende Schlussfolgerung lautet: Christus hat den Weg in den Himmel, den Weg zum Vater, endgültig frei gemacht. Alle Gläubigen des Alten Testaments befinden sich nun im Himmel, in der Gegenwart Gottes, dank des vollbrachten Werkes von Jesu Tod und Auferstehung.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Zwar finden wir in der Bibel keine Stelle, die diesen Übergang ausdrücklich beschreibt, doch ergibt sich diese Folgerung logisch aus den Angaben, die uns die Schrift gibt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Manche Ausleger sehen eine Stütze für diesen Gedanken in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"EPH\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"7-10\">Epheser 4,7-10\u003C\u002Fspan>. Dort ist von den „Gefangenen“ die Rede, die Christus mit sich geführt hat. Darunter verstehen manche die Menschen, die im Paradies auf den Himmel warteten. Das ist zwar eine mögliche Interpretation, doch der Text legt nicht ausdrücklich fest, wer mit den „Gefangenen“ gemeint ist. Zudem erscheint es ungewöhnlich, Menschen an einem Ort des Trostes mit diesem Begriff zu bezeichnen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Andere verweisen auf \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"18-20\">1. Petrus 3,18-20\u003C\u002Fspan> als Bestätigung der Vorstellung, dass Christus nach seinem Tod die im Paradies befindlichen Menschen in den Himmel geführt habe. Allerdings ist die Bedeutung dieser schwierigen Passage stark umstritten und lässt sich nicht eindeutig festlegen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies und der Baum des Lebens\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Die dritte neutestamentliche Stelle, in der das Wort „Paradies“ vorkommt, findet sich in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"7\">Offenbarung 2,7\u003C\u002Fspan>. Johannes überliefert dort die Worte Jesu an die Gemeinde in Ephesus und schließt mit folgendem Satz: „Wer ein Ohr dafür hat, soll gut zuhören, was der Geist Gottes den Gemeinden sagt: ‚Wer siegreich ist und standhaft im Glauben, dem gebe ich vom Baum des Lebens zu essen. Das ist der Baum, der in Gottes Paradies steht.‘“\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Verbindung des Baumes des Lebens mit dem Paradies offenbart einen weiteren Aspekt der Frage, wo oder was das Paradies ist. Zugleich wird hier die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs deutlich: „Paradies“ ist ein Lehnwort aus dem Persischen und bedeutet so viel wie „Garten“ oder „umzäunter Park“. Als griechischsprachige Juden das Alte Testament ins Griechische übersetzten, verwendeten sie dieses Wort, um den Garten Eden zu bezeichnen (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-25\">1. Mose 2\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-24\">–3\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch4>Das Paradies und der Garten Eden\u003C\u002Fh4>\n\u003Cp>Meinte Jesus damit, dass er und der Verbrecher neben ihm zusammen im Garten Eden sein würden?\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Nein. Der Garten Eden war ein physischer Ort auf der Erde, wie in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"1-25\">1. Mose 2\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"1-24\">-3\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan> beschrieben. Jesus spricht hier jedoch von einem nichtkörperlichen Ort, was deutlich wird, da ihre beiden Körper begraben wurden. Zudem wäre der ursprüngliche Garten Eden, unabhängig von seinem Standort, durch die Sintflut (vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"1-24\">1. Mose 7\u003C\u002Fspan>) zerstört worden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Es gibt jedoch eine geistliche Dimension von Eden als dem verlorenen Paradies. Wie oben beschrieben, gehen manche Ausleger davon aus, dass das Paradies zu einem Zwischenaufenthalt für diejenigen geworden ist, die durch den Glauben an Gottes Wort gerecht wurden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Manches deutet darauf hin, dass Eden eines Tages wiederhergestellt wird. Tatsächlich begegnet uns ein entsprechendes Bild am Ende der Bibel: In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"21\" data-verse=\"1-27\">Offenbarung 21\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"22\" data-verse=\"1-21\">–22\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan> wird beschrieben, wie der Himmel auf die Erde kommt und Gott mit seinem Volk zusammen wohnt. In diesem Zusammenhang lesen wir erneut vom Baum des Lebens, der in dem Himmel wächst, der auf die Erde kommen wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Daraus ergibt sich: In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"REV\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"7\">Offenbarung 2,7\u003C\u002Fspan> verspricht Jesus denen, die siegen, dass sie am Ende im Paradies teilhaben werden, im vollendeten Zusammenhang von Himmel und Erde.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Das Paradies als Zwischenort\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Was war also das Paradies, von dem Jesus am Kreuz sprach? Mit einiger Sicherheit lässt sich sagen, dass es sich um einen geistlichen Zwischenort der Glückseligkeit handelte. Jesus, der durch seinen Tod am Kreuz die Sünde besiegt hatte, konnte den gläubigen Verbrecher mit sich in dieses Paradies aufnehmen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Höchstwahrscheinlich durften anschließend auch die Menschen, die dort warteten, mit Jesus in die Gegenwart Gottes gelangen, also in den Himmel. Das Paradies war somit, wenn auch nicht unbedingt eins zu eins, mit dem Himmel identisch. Es war also ein Ort, der in direktem Zusammenhang mit der Gegenwart Gottes stand.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Ist Jesus Christus also im Paradies?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Es ist bemerkenswert, dass Jesus das Wort „Paradies“ niemals verwendete, als er über seine Himmelfahrt sprach. Stattdessen sagte er, er gehe zurück zu seinem Vater, zur Rechten Gottes des Vaters. Auch die Bibelstellen, die Jesu gegenwärtigen Aufenthaltsort beschreiben, verwenden das Wort „Paradies“ nicht.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wir haben keine eindeutige biblische Erklärung dafür, warum dies so ist. Wenn das Paradies jedoch jetzt im Himmel ist oder möglicherweise mit ihm vereint wurde, wird verständlich, warum die Schrift eher betont, dass Jesus im Himmel ist.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ist Jesus also im Paradies? Ja, man kann das so sagen. Wer jedoch eine Ausdrucksweise wählen möchte, die näher an der biblischen Terminologie liegt, betont besser, dass Jesus im Himmel ist und zur Rechten Gottes sitzt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Können wir ins Paradies gelangen?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Ja! In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"22-24\">1. Mose 3,22-24\u003C\u002Fspan> lesen wir, dass sündhafte Menschen nicht in das Paradies gelangen dürfen. Doch genauso wie für den Verbrecher am Kreuz gilt: Wer an Jesus glaubt und darauf vertraut, dass sein Werk am Kreuz den Weg zu Gott geöffnet hat, darf ebenfalls mit Jesus ins Paradies.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Scott Way\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Theologisches Seminar Rheinland\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.tsr.de\u002F\">www.tsr.de\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>","images\u002F174\u002Fist-jesus-christus-im-paradies.webp",{"cluId":285,"questionNr":286,"slug":287,"question":288,"shortAnswer":289,"longAnswer":290,"image":291,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000297","297","kann-man-heute-noch-an-gott-glauben","Kann man heute noch an Gott glauben?","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW245464730 BCX0\">Ja, man kann auch heute noch an Gott glauben. Es gibt viele verschiedene Argumente und Hinweise, die dafür sprechen – etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Entstehung der Welt oder übersinnliche Erfahrungen. Die entscheidende Frage ist jedoch, ob man an Gott glauben \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW245464730 BCX0\">möchte\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW245464730 BCX0\"> und bereit ist, sich auf die Suche zu machen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW245464730 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW245464730 BCX0\">Herzliche Einladung an dich: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW245464730 BCX0\">Mach dich auf die Suche!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW245464730 BCX0\"> Jesus verspricht: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW245464730 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW245464730 BCX0\">„Sucht\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW245464730 BCX0\"> und ihr \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW245464730 BCX0\">werdet finden.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"7\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW245464730 BCX0\">Matthäus 7,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW245464730 BCX0\">7\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW245464730 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Wissenschaften und Technik können nicht alles erklären\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Wenn die Frage „Kann man heute noch an Gott glauben?“ gestellt wird, schwingt oft der Gedanke mit, dass die Wissenschaft mittlerweile so viele Erklärungen biete\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">t\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">, dass Gott nicht mehr benötigt wird. Es herrscht der Irrglaube, dass die Naturwissenschaften alle Fragen des Lebens beantworten können. Auch die schnelle Entwicklung der Technik kann den Eindruck vermitteln, dass wir alles wüssten und nur noch künstliche Intelligenz befragen müssten, um Antworten zu finden. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Denn wenn wir ehrlich sind, stellen wir fest, dass viele Fragen nicht so leicht zu beantworten sind. Wir leben in einer hochkomplexen Welt, in der vieles noch unklar ist. Es gibt viele Phänomene, die uns nicht vollständig klar sind und die wir noch lange nicht erforscht haben. Oftmals wissen wir nicht, wie viele Dinge in unserem Leben wirklich funktionieren – wir vertrauen darauf, dass andere Menschen dieses Wissen haben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Dabei gab es in der Kirchengeschichte immer wieder den Fehler, bei schwierigen Fragen einfach zu sagen: „Das wissen wir nicht, das war Gott.“ Doch wenn wir Wissenslücken schließen, bedeutet das nicht, dass Gott dadurch „überflüssig“ wird.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Philosophische oder \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">t\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">heologische \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Betrachtung der Welt\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Wissenschaft und Technik können die grundlegenden Fragen nach dem Sinn des Lebens oder dem Grund für unsere Existenz auf der Erde nicht beantworten. Um diese Fragen zu ergründen, bedarf es einer philosophischen oder theologischen Betrachtung der Fakten und der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Realität\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">. Jede Gesellschaft hat dabei ihre eigenen philosophischen Konstrukte – Annahmen, die sie für wahr hält.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Jahrhunderte\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">lang galt der Glaube an Gott als selbstverständlich, und nur wenige stellten diese Annahme infrage. Oft war es sogar mit Konsequenzen und Strafen verbunden, solche Fragen zu stellen. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Doch in der Moderne und der Aufklärung wuchs die Frage, ob es Gott wirklich gibt und ob wir ihn noch brauchen. Es gab Religionskritiker wie \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">b\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">eispielsweise\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> Ludwig Feuerbach, der behauptete, dass Gott eine Projektion menschlicher Wünsche sei, erschaffen, um die unvollständige menschliche Existenz zu idealisieren. Auch Nietzsche formulierte mit \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">seine\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">r Aussage \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">„Gott ist tot“ eine zentrale Kritik\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Seiner Meinung nach hatte\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> die moderne Welt Gott durch Vernunft, Wissenschaft und Säkularisierung abgelöst\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Nach dieser Sichtweise kann der Mensch sich selbst zum Sinngeber machen und eigene Werte und Überzeugungen schaffen. Diese Gedanken prägen viele Menschen und Vorstellungen und beeinflussen unser Denken bis heute.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Jeder Mensch glaubt an etwas\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">So gesehen hat jeder Mensch einen Glauben. Die Frage ist nur: Woran glaube ich? Und hier ist es wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Ein Atheist zum Beispiel glaubt, dass es keinen Gott gibt, und muss daher auch annehmen, dass alles aus Zufall entstanden ist und es keine höhere Macht gibt, vor der er sich zu verantworten hat. In dieser Sichtweise ist der Mensch oder die Erde das höchste Gut. Man muss die Sinnfragen des Lebens beantworten und annehmen, dass alles ohne wirklichen Sinn ist, außer im menschlichen Miteinander. Der Mensch ist der Maßstab aller Dinge.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Religiöse Menschen dagegen glauben, dass es einen Gott gibt, der der Schöpfer des Universums ist, dem Leben Sinn gibt und uns liebevoll erschaffen hat. Als Christen glauben wir, dass Gott der Ursprung des Universums ist – der das Leben erschaffen hat und jeden \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">E\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">inzelnen von uns liebevoll erdacht hat.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen führen dazu, dass viele sich fragen: „Wie sieht Gott aus? Welcher Gott ist der Richtige? Brauchen wir \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW225913741 BCX0\">ihn überhaupt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> noch?“ Diese \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Überlegungen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">sind verständlich und entstehen durch Fragen, die wir uns alle irgendwann mal stellen: \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Warum existiert der Mensch? Warum haben wir das Gefühl, dass da mehr ist, als wir sehen können? Wer bin ich wirklich? Wer liebt mich? Warum gibt es mich?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Diese Fragen werden im christlichen Glauben beantwortet.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">ie Vorstellung, dass Glauben gleichbedeutend mit „Nicht-Wissen“ sei\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW225913741 BCX0\">ist \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW225913741 BCX0\">übrigens \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">ein Irrtum\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Man muss nicht einfach auf\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> irgendetwas vertrau\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">en\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> oder hoff\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">en\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">, ohne so genau zu wissen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> worauf eigentlich. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">as Gegenteil \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">ist \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">der Fall: Der christliche Glaube ist immer konkret und basiert auf einer persönlichen Erfahrung, die ich selbst oder andere mit Gott oder Jesus gemacht haben. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">ie Geschichten der Bibel\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> berichten von\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> Erfahrungen und Erlebnisse, die Menschen mit Gott gemacht haben. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Christen bezeugen d\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">iese Erfahrungen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">bis heute \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">und bestätig\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">en\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">, dass sie wahr sind. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">W\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">ir \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">sind \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">eingeladen, immer wieder neu nach Gott zu suchen, denn er verspricht uns, dass wir ihn finden werden.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">10 Gründe, warum es sinnvoll ist, heute noch an Gott zu glauben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">1. Glaube schenkt Sinn, Moral und Orientierung\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Glaube gibt meinem Leben einen tieferen Sinn und bietet mir moralische Werte sowie Orientierung in allen Lebensbereichen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">2. Die Entstehung der Welt und ihre Einzigartigkeit\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Die Welt, ihre Gesetzmäßigkeiten, die Details und die Schönheit der Natur und der Menschen ergeben keinen Sinn, wenn es keinen Schöpfer gibt. Solche Perfektion kann unmöglich aus dem Nichts und Zufall entstanden sein. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">3. Der Urknall und der Glaube an einen Schöpfer\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Die Annahme, dass \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW225913741 BCX0\">Urknall\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> aus dem Nichts entstanden ist \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">(\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">auch wenn es sehr lange Zeit gedauert hat), \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">braucht viel mehr Glauben \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">als \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">die Überzeugung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">, dass ein Schöpfergott das Universum ins Leben gerufen hat.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">4. Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod trägt mich sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten und gibt mir eine Perspektive über den Tod hinaus.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">5. Die Liebe Gottes erfüllt meine Sehnsucht\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Jeder Mensch ist auf der Suche nach der perfekten Liebe. Oftmals können Menschen diese Sehnsucht nicht vollständig erfüllen. Die Liebe Gottes füllt meine Identität und Sehnsucht nach Liebe tiefer und umfassender aus, als es je ein Mensch könnte.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">6. Wissenschaft und Glaube ergänzen sich\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Wissenschaft und Glaube stehen nicht im Widerspruch zueinander\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> Die wissenschaftliche Entdeckung der Welt stärkt unser Verständnis der Schöpfung, während der Glaube helfen kann, die tieferen Fragen des Lebens zu beantworten, die über die Naturgesetze hinausgehen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">7. Vergebung als göttliche Gabe\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Durch Jesus Christus und seinen Tod am Kreuz wird uns deutlich gemacht, dass wir einen Neuanfang mit Gott wagen dürfen. Gott schenkt uns seine Vergebung durch Jesus\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\"> und Vergebung ist eine wunderbare Gabe, die uns befreien kann.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">8. Die Botschaft von Jesus Christus gibt meinem Leben Sinn\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Die Botschaft von Jesus Christus zeigt mir, dass Gott uns Menschen für Beziehung geschaffen hat und mit uns in eine lebendige Beziehung treten möchte.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">9. Das universelle Streben nach Gott\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Kulturen aller Art suchen nach Gott und dem Übersinnlichen. Dieses tief angelegte Bedürfnis im Menschen ist für mich ein klarer Beweis dafür, dass es mehr gibt als nur uns selbst.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch5>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">10. Gott \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">ist erlebbar\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh5>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Meine persönlichen Erfahrungen mit Gott haben mir gezeigt, dass ich ihn immer wieder erleben kann – durch Gebetserhörungen, Wunder, Frieden im Herzen und vieles mehr. Wenn wir unser Herz für Gott öffnen und ihn einladen, dürfen wir ihn erleben. In der Bibel sagt Gott in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JER\" data-chapter=\"29\" data-verse=\"13-14\">Jeremia 29,13-14\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">: „Ihr werdet mich suchen, und ihr werdet mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, dann lasse ich mich von euch finden.“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW225913741 BCX0\">\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Bettina Auerswald\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Pfarrerin ELKW\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">Initiatorin Gemeinsam Beten &amp; Bewegen, 168-Gebetsbande\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW225913741 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW225913741 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW225913741 BCX0\">Plattform \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW225913741 BCX0\">Managerin c\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW225913741 BCX0\">reedle p\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW225913741 BCX0\">rayerc\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F297\u002Fkann-man-heute-noch-an-gott-glauben.webp",{"cluId":293,"questionNr":294,"slug":295,"question":296,"shortAnswer":297,"longAnswer":298,"image":299,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000170","170","warum-ist-in-rio-de-janeiro-jesus-christus","Warum ist in Rio de Janeiro Jesus Christus?","\u003Cp>Über Rio de Janeiro ragt seit 1931 eine riesige Statue in den Himmel. Sie ist 30 m hoch und steht auf einem 8 m hohen Sockel, in dem sich eine Kapelle befindet. Da sie auf dem 710 m hohen Berg Corcovado steht, ist sie weithin sichtbar. Die Statue soll an die 1822 erreichte Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal erinnern. In der Landessprache (portugiesisch) heißt sie Cristo Redentor, Christus, der Erlöser und klingt somit an Bibelstellen über die Erlösung an wie \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"TIT\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14\">Titus 2,14\u003C\u002Fspan> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"130\" data-verse=\"7-8\">Psalm 130,7-8\u003C\u002Fspan>.\u003C\u002Fp>","\u003Ch2>Die Ausbeutung Brasiliens\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Rio de Janeiro liegt an der Südostküste Brasiliens, an einer großen Bucht. Als der erste Segler am 1. Januar 1501 am Horizont auftauchte, begann eine beispiellose Zeit der Entdeckung, Eroberung und Plünderung dieses größten Landes in Südamerika. Es begann die bedrückende Kolonialgeschichte Brasiliens. Portugiesen, Holländer und Franzosen kämpften um die Herrschaft. Portugal gewann den Streit.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW99162302 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">Abenteuerlust, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">Zugewinn an Macht und die Gier nach Reichtum\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> brachte die Kolonialisten dazu,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> fremde Länder zu überfallen und zu unterdrücken\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">. Die neu entdeckten Länder besaßen große Schätze\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">:\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> Gold, Gewürze\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">, Holz, exotische\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> Tiere\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> und Pflanzen, Zuckerrohr u\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">nd \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">v\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">iele\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">s \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">m\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">ehr\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">A\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">ll\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> diese\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> Dinge\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> waren\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> im heimatlichen Europa hochwillkommen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">. Die Eroberer, Abenteurer und Soldaten, die sich für brutale Raubzüge anheuern ließen, schleppten zudem viele Krankheiten ins Land\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">Da die\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\"> ursprüngliche Bevölkerung \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">dagegen nicht immun war, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">wurde sie \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">stark dezimiert\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW99162302 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Christen als Eroberer und Missionare\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die Eroberer kamen aus Europa, aus christlichen Ländern. Wer sich die Frage stellt, warum die Christen sich so grausam benahmen, findet in der Bibel Antworten. Die Fixierung auf Reichtum kann den guten Samen des Wortes Gottes, das man vielleicht täglich hört, ersticken: „\u003Cspan class=\"TextRun SCXW34030777 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW34030777 BCX0\">Noch ein anderer Teil fällt zwischen die Disteln. Er steht für die Menschen, die das Wort zunächst hören. Aber dann kommen die Alltagssorgen und der Reiz des Geldes. Sie ersticken das Wort, und es bringt keinen Ertrag. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>Noch ein anderer Teil fällt zwischen die Disteln. Er steht für die Menschen, die das Wort zunächst hören. Aber dann kommen die Alltagssorgen und der Reiz des Geldes. Sie ersticken das Wort, und es bringt keinen Ertrag.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"13\" data-verse=\"22\">Matthäus 13,22\u003C\u002Fspan>; vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"20\" data-verse=\"25\">Matthäus 20,25\u003C\u002Fspan> und \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TI\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"9\">1. Timotheus 6,9\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Könige Frankreichs, Spaniens, Portugals usw. trugen stolz ihre Ehrentitel wie Allerchristlichster König, Allerkatholischster König, Allergläubigster König. Deshalb schickten sie mit den Seefahrern und Eroberern auch Priester und Missionare ins Land. Viele von ihnen versuchten die Bevölkerung vor den üblen Übergriffen der Eroberer zu schützen. Manchmal gelang es ihnen, oft auch nicht.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Missionare brachten den heidnischen Völkern den christlichen Glauben nahe. Denn Jesus hatte nach seiner Auferstehung seinen Jüngern folgendes ins Stammbuch geschrieben, was wir heute noch in der Bibel nachlesen können: „\u003Cspan class=\"TextRun SCXW187319618 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW187319618 BCX0\">Gott hat mir alle Macht gegeben, im Himmel und auf der Erde. Geht nun hin zu allen Völkern und ladet die Menschen ein, meine Jünger und Jüngerinnen zu werden. Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Und lehrt sie, alles zu tun, was ich euch geboten habe! Seid gewiss: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>Gott hat mir alle Macht gegeben, im Himmel und auf der Erde. Geht nun hin zu allen Völkern und ladet die Menschen ein, meine Jünger und Jüngerinnen zu werden. Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Und lehrt sie, alles zu tun, was ich euch geboten habe! Seid gewiss: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"18-20\">Matthäus 28,18-20\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW81903827 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">In diesem sog\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">enannten\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\"> Missionsbefehl lesen wir nichts davon, Menschen zu unterdrücken, auszurauben und zu versklaven. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">Vielmehr sollen s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">eine \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">Boten \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">die Menschen durch \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">Worte\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\"> zu Jesus Christus einladen. Und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">wer \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">die Einladung ann\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">immt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">, soll\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\"> durch entsprechenden Unterricht (Lehre) immer mehr von Gottes Gedanken verstehen. Die frohe Botschaft, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">das Evangelium, wird auch als \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">„\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">lebendige\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\"> Wort, das Leben schafft\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\"> bezeichnet. Es\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\"> erlöst aus der Versklavung von Furcht und Angst, z.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">B.:\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW81903827 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">vor bösen Geistern,\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW81903827 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">vor Katastrophen,\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW81903827 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">vor Krankheiten und Tod,\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW81903827 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW81903827 BCX0\">vor unbeherrschbaren eigenen Trieben und vielen anderen Sünden \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"HEB\" data-chapter=\"2\" data-verse=\"14-15\">Hebräer 2,14-15\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW81903827 BCX0\">; vgl. \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"8\" data-verse=\"34-36\">Johannes 8,34-36\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Ch2>Die Christusstatue als Erinnerungs-Zeichen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW129549434 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">Wir kehren zur Christus-Statue über Rio zurück. Sie ist ein Erinnerungs-Zeichen an die 1822 erlangte politische Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Portugal. Die Initiatoren wollten aber, dass sie auch an die christlichen Wurzeln des Landes erinnert. Denn das Wort Gottes, das die Missionare verkündigt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\"> hatt\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">en, hatte sich trotz aller Not in vielen Herzen „eingenistet“ und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">ausgebreitet. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">Es waren etliche \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">christliche Gemeinschaft\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">en \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">entstanden. Auf diese Weise kam Christus aber nicht nur nach Rio, nicht nur nach Brasilien, sondern in viele Länder der ganzen Welt. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">Und \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW129549434 BCX0\">auf diese Weise kommt er auch heute noch zu Menschen, die seinem Wort glauben. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ich habe mir ein Foto von Cristo Redentor angesehen: Die Figur, die auf der Höhe des Corcovado steht, ist strategisch sehr geschickt platziert. Ganz Rio liegt ihr zu Füßen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW172071455 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW172071455 BCX0\">Der \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW172071455 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW172071455 BCX0\">Zuckerhut\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW172071455 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW172071455 BCX0\"> ragt steil in der Ferne auf\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW172071455 BCX0\">. Er wirkt wie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW172071455 BCX0\"> ein mahnend erhobener Steinfinger, der an die Gewinnung von Zuckerrohr und d\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW172071455 BCX0\">ie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW172071455 BCX0\"> damit verbundene\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW172071455 BCX0\"> Ausbeutung vieler Menschen in der Kolonialzeit erinnert.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW172071455 BCX0\">\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW168314325 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW168314325 BCX0\">Das \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW168314325 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW168314325 BCX0\">Maracana-Stadion\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW168314325 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW168314325 BCX0\"> ist deutlich zu erkennen. Viele brasilianische Sportler glauben an Jesus Christus und scheuen sich nicht, das öffentlich zu bekennen. Ein solches Bekenntnis hat wunderbare Folgen: „Wenn du also mit deinem Mund bekennst: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW168314325 BCX0\">Jesus ist der Herr! Und wenn du aus ganzem Herzen glaubst: Gott hat ihn von den Toten auferweckt! Dann wirst du gerettet werden.“ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW168314325 BCX0\">(\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"10\" data-verse=\"9\">Römer 10,9\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW168314325 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW168314325 BCX0\"> Viele der Sportler stammen aus Elendsquartieren, aus den berühmt-berüchtigten \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW56870920 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW56870920 BCX0\">Favelas\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW56870920 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW56870920 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW56870920 BCX0\">D\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW56870920 BCX0\">as sind die Viertel der Armen in Rio\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW56870920 BCX0\">. Dort herrschen \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW56870920 BCX0\">Drogen, Gewalt, Vernachlässigung von Kindern, Alten und Kranken, Prostitution und Ausweglosigkeit\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW56870920 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp>Die ausgebreiteten Arme (28 m Spannweite) wirken wie eine einzige Einladung: Kommt alle her zu mir! Ich empfange euch herzlich. Dies erinnert an ein Wort Jesu: „\u003Cspan class=\"TextRun SCXW79193266 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW79193266 BCX0\">Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Ich will euch Ruhe schenken. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Ich will euch Ruhe schenken.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"11\" data-verse=\"28\">Matthäus 11,28\u003C\u002Fspan>)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die Christusstatue und ihr Betrachter\u003C\u002Fh2>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">Was bewirkt der Blick oder die Wanderung hinauf zum \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">Cristo \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW130429139 BCX0\">Redentor\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">, zum Christus, der ein Erlöser ist? Zunächst gar nichts. Es ist mit dieser Statue wie mit allen anderen. Niemand wird Bismarck begegnen, nur weil der z.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">B. als riesiges Denkmal an den Landungsbrücken in Hamburg steht. In einem Geschichtsbuch kann ich nachlesen, was es mit dem preußischen Kanzler auf sich hat. Aber er ist tot. Er wird mir nicht begegnen. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">Bei der Christus-Statue über Rio blicken wir auf ein mit Beton ummanteltes Stahlgestell, das mit Tausenden kleinen Speckstein-Mosaike verschönert wurde. Kein Mensch weiß, wie Christus ausgesehen hat. Sein Bild wurde nirgendwo in Stein gemeißelt oder auf eine Münze geprägt. Es gibt keine Akte mit Angaben zu seiner Körpergröße, zu Haar- und Augenfarbe, auch nicht über besondere äußere Merkmale. Aber wir wissen aus der Bibel, dass er ein Mensch und zugleich Gottessohn war (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MRK\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"39\">Markus 15,39\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">; \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1TI\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"16\">1. Timotheus 3,16\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">). \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">Dies ist einzigartig im ganzen Kosmos. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">Doch, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">eine\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\"> besondere Angabe zu seiner Person haben wir! Sie steht im Buch Jesaja, im ersten Teil der Bibel. Dort lesen wir:\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">„Er hatte keine Gestalt, die schön anzusehen war. Sein Anblick war keine Freude für uns. Er wurde von den Leuten verachtet und gemieden. Schmerzen und Krankheit waren ihm wohl vertraut. Er war einer, vor dem man das Gesicht verhüllt. Alle haben ihn verachtet, auch wir wollten nicht von ihm wissen.” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ISA\" data-chapter=\"32\" data-verse=\"2-3\">Jesaja 53,2b.3\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">Dieser Text aus dem Buch Jesaja weist uns auf die Leiden von Jesus Christus hin. Durch sein unschuldiges Leiden und Sterben wurde er zum Erlöser, zum Heiland für die ganze Welt. Er nahm alle Schuld, alles Hässliche, alle Bosheit auf sich und starb am Kreuz einen elenden Tod. Und wer an diesen Jesus glaubt, der bekommt das ewige Leben geschenkt (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"36\">Johannes 3,36\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">An Christus als unseren Erlöser können wir deshalb glauben, weil er auferstanden ist und lebt. Einige Frauen wollten dem toten Jesus die letzte Ehre erweisen und haben das ganz konkret erfahren. Es lohnt sich, zwei Minuten Lesezeit einzusetzen und die ganze Geschichte aufmerksam zu lesen: \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MAT\" data-chapter=\"28\" data-verse=\"1-10\">Matthäus 28,1-10\u003C\u002Fspan>.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">Die Bibel bezeugt uns an vielen Stellen: Der dreieinige Gott sprengt alle Vorstellungen von Größe, Macht und Hoheit (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"2CH\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"18-20\">2. Chronik 6,18-20\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">Doch dieser große Gott hört unsere Gebete, die ausgesprochenen oder die stummen. Er hört die am Fuße der Christus-Statue in Rio gemurmelten oder in einer Kirche oder Kathedrale gesprochenen Worte. Denn: „Schau, Gott ist überaus mächtig. Er hat es nicht nötig, Menschen zu verwerfen. Er ist mächtig, stark und überaus klug. Er lässt die Frevler nicht am Leben. Den Unterdrückten verhilft er zum Recht.” (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JOB\" data-chapter=\"36\" data-verse=\"5-6\">Hiob 36,5-6\u003C\u002Fspan>).\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">In dieser Hinsicht kann auch der \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">Cristo \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW130429139 BCX0\">Redentor\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\"> in Rio de Janeiro\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\"> eine Einladung für alle sein:\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">für alle Besucher, die ihn erblicken, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">die\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">jenigen, die\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\"> sich auf der Plattform zu seinen Füßen den Hals verrenken, um ihn zu sehen, \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">für alle Menschen, die in Rio in Not und Verzweiflung sind,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">für alle, die eine Postkarte mit seinem Bild in Händen halten\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW130429139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW130429139 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">Er kann ein \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">Fingerzeig, eine Erinnerung\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\"> für sie\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\"> sein: Lasst Christus zu euch kommen! \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">Jesus \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">Christus lebt. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">Er \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW130429139 BCX0\">erlöst von Schuld und Sünde. Christus hat den Tod überwunden.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW47969550 BCX0\">Sr. Heidemarie Führer\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW47969550 BCX0\">\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW47969550 BCX0\">Diakonissenmutterhaus Aidlingen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW47969550 BCX0\">\u003Cbr>\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de\">\u003Cspan class=\"TextRun Underlined SCXW47969550 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW47969550 BCX0\">https:\u002F\u002Fwww.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW47969550 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F170\u002Fwarum-ist-in-rio-de-janeiro-jesus-christus.webp",{"cluId":301,"questionNr":302,"slug":303,"question":304,"shortAnswer":305,"longAnswer":306,"image":307,"imageAlt":-1,"publishedAt":-1,"editors":-1},"rockc-0000330","330","gibt-es-gott","Gibt es Gott?","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW18592139 BCX0\">Gibt es Gott? Ja!\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW18592139 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW18592139 BCX0\">Er hat sich im Besonderen durch Jesus Christus offenbart. Das heißt: Wer Gott wirklich ist, wird durch Jesus sichtbar. Wir können eine persönliche Beziehung zu ihm haben und Gott so selbst kennenlernen. Darüber gibt es verschiedene philosophische und naturwissenschaftliche Argumente, die für die Existenz Gottes sprechen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Die Frage nach der Existenz Gottes ist wohl eine der ältesten und wichtigsten Fragen der Menschheit. Wie können wir Menschen Gott erkennen? Können wir wissen, dass Gott existiert? \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Wie können wir Gott erkennen, wenn wir ihn nicht mit unseren Sinnen sehen oder fühlen können? Wir können ihn nur dann erkennen, wenn er sich selbst offenbart. Gott hat sich zu erkennen gegeben. Zunächst \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">ganz allgemein\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> durch seine \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Schöpfung aber\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> dann\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> auch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> ganz einzigartig und persönlich in Jesus Christus und durch seine Auferstehung. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">In Jesus ist Gott sichtbar geworden. An ihm können wir nicht nur erkennen, dass Gott existiert, sondern auch, wie er ist und wie er zu uns steht. Wenn wir Gott verstehen wollen, müssen wir unseren Blick auf Jesus richten. Jesus selbst sagte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen!“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"9\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Johannes 14,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">9\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">) \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">In den Evangelien in der Bibel können wir viele glaubwürdige und gut überlieferte Berichte über Jesus und sein Leben nachlesen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Wie offenbarte sich Gott in Jesus Christus?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott der Liebe\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Jesus zeigt uns durch seine Taten, wie Gott ist. Jesus hat Kranke geheilt, den Armen und Schwachen geholfen, sich Bedürftigen und Ausgegrenzten zugewandt. Jesus hat nie jemanden abgewiesen, sondern ist allen Menschen mit Liebe und Mitgefühl genau in ihrer Situation begegnet.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Daraus können wir erkennen, dass Gott ein liebender und gnädiger Gott ist, der unsere Sorgen und Ängste ernst nimmt. Daher sagte Jesus auch: „Das ist mein Gebot: Ihr sollt einander lieben – so wie ich euch geliebt habe.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"15\" data-verse=\"12\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Johannes 15,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">12\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott der Gnade\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Jesus hat immer wieder Menschen vergeben, die Fehler gemacht haben. Egal ob es eine Ehebrecherin war, ein Zöllner oder ein Dieb am Kreuz. Jesus zeigte, dass Gottes Gnade keine Grenzen hat. Er sagte zu den Sündern: „Deine Sünden sind dir vergeben.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"LUK\" data-chapter=\"7\" data-verse=\"48\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Lukas 7,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">48\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> Dadurch erkennen wir, dass Gott ein gnädiger Gott ist, der uns unsere Sünden vergibt. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott des Friedens\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Jesus spricht oft vom Frieden und bietet uns diesen an. Er sagte zu seinen Jüngern: „Zum Abschied schenke ich euch Frieden. Ich gebe euch meinen Frieden.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"27\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Johannes 14,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">27\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> Gott ist also nicht ein Gott des Kampfes oder der Unruhe und er steht uns auch in schwierigen Zeiten zur Seite. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott der Wahrheit\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"JHN\" data-chapter=\"14\" data-verse=\"6\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Johannes 14,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">6\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> Er hat immer die Wahrheit gesprochen und gelehrt, egal wie unbequem sie war. Durch Jesus erfahren wir, dass Gott ein Gott der Wahrheit ist, der uns die Erkenntnis und Weisheit schenkt und uns den Weg für unser Leben zeigt. Ebenso sollen auch wir in der Wahrheit leben und uns nicht der Lüge hingeben.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein Gott der Stärke\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Gott ist nicht nur der Schöpfer der Welt, jedes Menschen und aller Galaxien, er hat auch den Tod selbst besiegt durch die Auferstehung von Jesus nach seinem Tod am Kreuz. Jesus ist der Sieger über alles Leid in der Welt und Ursprung aller Stärke und Macht. Wenn wir schwach sind, können wir uns an Gott wenden, der uns Kraft und Mut schenkt. Der Apostel Paulus schrieb: „Ich bin allem gewachsen durch den, der mich stark macht.“ (\u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PHP\" data-chapter=\"4\" data-verse=\"13\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Philipper 4\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">13\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">) \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Diese Stärke kommt nicht aus uns selbst, sondern durch den Glauben an einen allmächtigen Gott, der uns nie verlässt.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Gott hat sich also durch Jesus Christus offenbart als ein Gott der Liebe, der Gnade, des Friedens, der Wahrheit und der Stärke. Im Leben von Jesu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">s\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> sehen wir, dass Gott gerecht und mitfühlend ist, unsere Sorgen kennt und unser Freund und Retter sein will. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Gibt es auch Argumente für die Existenz Gottes? \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh2>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"1PE\" data-chapter=\"3\" data-verse=\"15\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">1. Petrus 3,15\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> werden wir aufgefordert, bereit zu sein, unseren Glauben zu begründen. In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"ROM\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"19\">Römer 1,19\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> heißt es: „Denn sein unsichtbares Wesen ist seit der Erschaffung der Welt erkennbar geworden – und zwar an dem, was er geschaffen hat.“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Die Bibel sagt uns also, dass sich unsere Überzeugung für die Existenz Gottes auf Gründe stützen kann, die durch Vernunft und Erfahrung erkannt werden können. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein gutes Argument hat wahre Voraussetzungen (auch Prämissen genannt) und eine logisch zwingende Schlussfolgerung (auch Konklusion genannt). Ziel von Argumenten ist es, strittige Aussagen auf unstrittige zurückzuführen. Sie können uns helfen, unsere Gedanken gemeinsam zu erforschen und zu diskutieren. In den folgenden Abschnitten wollen wir uns die drei wichtigsten Argumente für die Existenz Gottes anschauen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch3>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">1. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das Kosmologische Argument\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh3>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das kosmologische Argument beschäftigt sich mit der Frage nach dem Ursprung des Universums. Es geht davon aus, dass alles, was anfängt zu existieren, eine Ursache haben muss. Das Universum hat angefangen zu existieren, also braucht auch das Universum eine Ursache. Diese Ursache ist Gott. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Etwas formaler sieht das Argument wie folgt aus: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Alles, was anfängt zu existieren, hat eine Ursache.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das Universum hat angefangen zu existieren.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das Universum hat eine Ursache. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Diese Ursache ist Gott.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Dieses Argument wurde von dem \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Theologen Thomas von Aquin formuliert. Es fängt in der ersten These mit der Idee an, dass alles, was anfängt zu existieren, eine Ursache braucht. Das scheint einleuchtend, denn in unserer Erfahrung gibt es kein Gegenbeispiel, bei dem Dinge gänzlich ohne Ursache auftreten. Wenn man glaubt, dass Dinge einfach aus dem Nichts kommen können, wäre das schlimmer, als einem Zauberkünstler zu glauben. Wenn ein Zauberkünstler einen Hasen aus dem Hut zieht, dann hat man immerhin noch den Zauberkünstler und den Hut. Aber selbst da sind wir zumindest mal skeptisch, ob der Hase tatsächlich aus dem Nichts kam. Warum sollten wir dann einfach glauben, dass Dinge gänzlich ohne Ursache aus dem Nichts kommen sollten? Nein, wir lernen aus unserer Erfahrung: Von nichts kommt nichts. Wenn das Universum angefangen hat zu existieren, braucht es auch eine Ursache.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Hat das Universum angefangen zu existieren oder existiert es schon seit aller Ewigkeit? Zwei verschiedene Gedankengänge können wir hier gehen: einen philosophischen und einen wissenschaftlichen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch4>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Philosophischer Gedankengang\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh4>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Wenn wir uns Gedanken über die Unendlichkeit machen, können wir etwas Spannendes erkennen. In unserer Lebenserfahrung finden wir keine abgeschlossene Unendlichkeit. Wir können zwar zum Beispiel unendlich viele Zahlen nach oben zählen (1, 2, 3, 4\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">, \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">…), aber wir können nie sagen: „Jetzt bin ich bei unendlich angekommen.“ Eine Unendlichkeit findet sich in unserer Erfahrung immer nur als ein Potenzial und nie als eine Tatsache wieder.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Stellen wir uns vor, dass wir im Supermarkt an der Kasse stehen und vor uns erstreckt sich eine unendlich lange Schlange. Das würde bedeuten, dass wir niemals ankommen und bezahlen könnten. Es wäre eine endlose Warteschleife, in der wir nie die Gelegenheit hätten, selbst zu bezahlen, ganz egal, wie lange wir anstehen. Denn es gäbe immer eine weitere Person, die vor uns steht. Das \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">ist geradezu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> unvorstellbar. Eine tatsächliche Unendlichkeit kommt in unserer Erfahrung nicht vor. Wenn wir jedoch behaupten würden, dass das Universum unendlich alt ist, müssten wir annehmen, dass bereits unendlich viele Tage vergangen sind. Um bei unserem Beispiel zu bleiben, wäre das so, als hätten wir bereits unendlich viele Tage in einer endlosen Warteschlange erlebt und wären jetzt endlich an der Reihe zu zahlen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Ein weiteres Beispiel: Stellen wir uns zwei Planeten vor, die um die Sonne kreisen. Der eine Planet A umkreist die Sonne fünfmal im Jahr, während der andere Planet B zehnmal im Jahr kreist. Mit jedem Jahr wird der Unterschied also größer. Nach 10 Jahren hat Planet A 50 Umläufe vollendet\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> und Planet B bereits 100.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Was passiert jedoch, wenn unendlich viele Jahre vergehen? Interessanterweise verschwindet der Unterschied. Planet A hat unendlich viele Umläufe\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> und Planet B ebenfalls. Das scheint doch ein komischer Widerspruch zu sein.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Durch solche Absurditäten wirkt es sinnvoll, dass eine tatsächliche Unendlichkeit unmöglich ist. Dadurch könnten wir solche Widersprüche vermeiden. Aber dann ist auch das Universum nicht unendlich alt und braucht einen wirklichen Anfang. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch4>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wissenschaftlicher Gedankengang\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh4>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wir haben auch wissenschaftliche Gründe anzunehmen, dass das Universum nicht seit Ewigkeit existiert, sondern einen Anfang hat. Der zweite Satz der Thermodynamik besagt, dass in einem abgeschlossenen System die Unordnung immer zunimmt. Im Universum bedeutet das, dass Energie sich zunehmend verteilt und weniger nutzbar wird. Wenn das Universum unendlich alt wäre, müsste die Energie bereits völlig verteilt und die Unordnung maximal sein. Da wir aber immer noch Energiequellen wie Sterne haben, kann das Universum nicht unendlich alt sein. Es muss also einen Anfang gehabt haben.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Edwin Hubble entdeckte, dass das Licht von fernen Galaxien ins Rötliche verschoben ist. Das nennt man „Rotverschiebung“. Diese Rotverschiebung zeigt uns, dass sich die Galaxien von uns wegbewegen. Das Universum dehnt sich also aus. Wenn das Universum sich ausdehnt, bedeutet das, dass es früher kleiner und dichter war. Das würde bedeuten, dass es einen Anfang hatte. Hubbles Entdeckung der Rotverschiebung unterstützt also die Idee, dass das Universum nicht unendlich alt ist, sondern einen konkreten Startpunkt hatte.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Damit haben wir sowohl wissenschaftliche als auch philosophische Gründe, die den Anfang des Universums glaubwürdig machen. Wenn die ersten beiden Prämissen richtig sind, dann folgt die dritte zwingend, nämlich, dass das Universum eine Ursache hat.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wie können wir uns diese Ursache des Universums vorstellen? Die Ursache des Universums kann schon mal nicht selbst ein Teil des Universums sein. Denn sonst hätte sich das Universum, das noch nicht existiert, selbst erschaffen. Das heißt, dass die Ursache außerhalb des Universums sein muss. Also raumlos, zeitlos und materielos. Dazu muss diese Ursache außerordentlich mächtig sein, um das Universum zu erschaffen, und es muss ein persönliches Wesen sein, um die Entscheidung fassen zu können, ein Universum überhaupt erst zu kreieren. Wir haben also ein raum-, zeit- und materieloses Wesen, das überaus mächtig ist und persönlich. Diese Ursache nennen wir Gott.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Die Bibel sagt in \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"GEN\" data-chapter=\"1\" data-verse=\"1\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">1.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Mose 1,1\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">: „Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.“ \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch3>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">2. Das teleologische Argument\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh3>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Das teleologische Argument, auch als Design-Argument bekannt, weist auf die Ordnung und Komplexität des Universums hin. Diese Ordnung kann drei verschiedene Gründe haben: Notwendigkeit, Zufall und Design. Wie wir gleich sehen werden, sind Notwendigkeit und Zufall keine glaubwürdigen Theorien. Deswegen ist es wahrscheinlich Design.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Formal: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Die Feinabstimmung des Universums ist entweder das Ergebnis von Notwendigkeit, Zufall oder Design.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Es ist nicht das Ergebnis von Notwendigkeit oder Zufall\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Daher ist die Feinabstimmung des Universums das Ergebnis von Design.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Dieses Argument wurde schon von Sokrates und Platon diskutiert. Welcher der drei möglichen Gründe ist nun der sinnvollste?\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">„Notwendig“ bedeutet, dass das Universum gar nicht anders hätte sein können. Es musste einfach genauso existieren. Punkt. Wie realistisch ist das aber wirklich? Hätte es nicht auch anders sein können? Hätten wir uns nicht auch in einer anderen Galaxie befinden können? Hätte es nicht einen Planeten mehr oder weniger geben können, der unsere Umlaufbahn verändert? Hätte die Erde nicht etwas größer oder kleiner sein können? Das alles sind Möglichkeiten, die zwar nicht das tatsächliche Universum beschreiben, aber trotzdem nicht undenkbar scheinen. Dass das Universum also nur genauso sein konnte, wie es ist, ist nicht besonders überzeugend. Solange es keine klaren Gründe gibt, anzunehmen, dass das Universum notwendigerweise existiert, ist diese Erklärung nicht ausreichend.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">„Dass es Leben im Universum gibt, ist purer Zufall.“ So etwas hört man häufiger. Aber wie hoch sind denn die Chancen, dass das Leben auf der Erde zufällig entstanden ist? Das Universum ist wie ein Uhrwerk abgestimmt. Das zeigt sich in Systemen der Natur und in physikalischen Konstanten. Wäre die Schwerkraft nur ein Bruchteil kleiner oder größer als 9,81 m\u002Fs², würde das ganze Universum entweder zu einem unendlich dichten und schweren Klumpen zusammenfallen oder sich so weit ausdehnen, dass sich nicht einmal Umlaufbahnen um anderen Planeten oder Sonnen bilden könnten. Leben wäre dann nicht möglich. Berechnungen zeigen, dass das Leben auch unmöglich wäre, wenn die starke Kernkraft, die Protonen und Neutronen im Atomkern zusammenhält, auch nur um 5\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">% stärker oder schwächer wäre. Auch die Stärke der Kernkräfte scheint aufs Genaueste abgestimmt zu sein. Diese Kräfte bestimmen die Stabilität von Atomkernen und die Art und Weise, wie Atome miteinander reagieren. Wenn diese Kräfte nicht genau richtig eingestellt wären, könnten keine stabilen Elemente entstehen. Die Chance, dass Leben zufällig entsteht, ist verschwindend gering. Wenn es tatsächlich nur Zufall war, gleicht \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">das geradezu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> schon wieder einem Wunder\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Schließlich bleibt Design als Erklärung. Wenn Gott der Schöpfer des Universums ist, ist es nicht überraschend, dass Leben im Universum möglich ist. Es ist nicht überraschend, dass das Universum \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">geradezu\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> wie ein Uhrwerk abgestimmt ist. Design ist also nicht nur die Theorie, die die meiste Erklärungskraft hat, sondern auch die sinnvollste Erklärung, vor allem im Vergleich zu den Alternativen. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Es ist also vernünftig anzunehmen, dass das Universum einen Designer hat. Dieser Designer ist Gott.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"PSA\" data-chapter=\"19\" data-verse=\"1\">Psalm 19,1\u003C\u002Fspan> heißt es: „Die Himmel erzählen von Gottes Herrlichkeit. Das Sternenzelt verkündet das Werk seiner Hände.“\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch3>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">3. Das moralische Argument \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fh3>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wenn Gott nicht existiert, gibt es keine objektiven moralischen Werte und Verpflichtungen. Es gibt aber objektive moralische Werte und Verpflichtungen. Deswegen können wir schlussfolgern: Gott existiert.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Formal: \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Der amerikanische Religionsphilosoph William Lane Craig formuliert das moralische Argument in der Regel folgendermaßen:\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Wenn Gott nicht existiert, gibt es keine objektiven moralischen Werte und Verpflichtungen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Es gibt jedoch objektive moralische Werte und Verpflichtungen.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Daher existiert Gott.\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">„Das ist doch unfair!“ „Das ist nicht gerecht!“ Das hat jeder von uns schon einmal gesagt. Aber wer bestimmt eigentlich, was fair ist, was gerecht ist? Darf das jeder selbst entscheiden? Worin sollte man eine objektive Moral gründen können, wenn nicht in Gott? Ist es so wie bei Eiscreme, wo der eine \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW215999314 BCX0\">eben Erdbeere\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">, der andere Schokolade mag, aber es keine objektiv „beste“ Eissorte gibt? Muss man sagen, dass Moral und Gerechtigkeit tatsächlich nur ein Nebenprodukt von sozialen und evolutionären Entwicklungen sind? Dass \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">alles eigentlich\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> nicht wirklich, nicht objektiv\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> richtig oder falsch ist, sondern höchstens kulturell nicht angebracht? \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">So wäre Sklaverei zum Beispiel gar nicht \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun AdvancedProofingIssueV2Themed SCXW215999314 BCX0\">wirklich moralisch\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> falsch, sondern lediglich heute nicht mehr in Mode. Müsste man dann sagen, dass für die Menschen im Jahr 1820 Sklaverei eigentlich in Ordnung war? Kann man sagen, dass Moral eben von der Kultur, der Zeit oder der Religion abhängt? \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Nein! Der Wissenschaftsphilosoph Michael Ruse sagte zu Recht: „Der Mann, der sagt, dass es moralisch akzeptabel ist, kleine Kinder zu vergewaltigen, irrt sich genauso wie der Mann, der sagt, 2+2=5.“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Aber woher wissen wir überhaupt, dass es eine objektive Moral gibt? Jeder von uns hat ein Empfinden für Gerechtigkeit. Wenn wir Böses in der Welt sehen, können wir es oft kaum ertragen und wollen einschreiten. Gute Taten belohnen und fördern wir, Verbrecher stellen wir vor Gericht, um Gerechtigkeit zu bekommen. Wenn wir Aussagen über Gerechtigkeit treffen, sagen wir nicht nur, dass wir jetzt gerade eine Laune empfinden, die eine gewisse Neigung hat, sondern dass hier etwas Allgemeingültiges beansprucht wird. Dieses starke Gefühl für eine objektive, für alle gültige Moral begegnet uns jeden Tag und wird uns vor allem dann vor Augen geführt, wenn wir Ungerechtigkeit hautnah erleben. Solange es kein überzeugendes Argument gibt, nicht auf diese Intuition zu vertrauen, ist der Glaube an eine objektive Moral gerechtfertigt. Vielmehr ist dieser Glaube an eine Moral, die für alle Menschen gültig ist, notwendig, um wirklich moralisch gut zu leben und sein Verlangen nach Gerechtigkeit auch für andere geltend zu machen. Ohne Gesetzgeber kann es auch kein Gesetz geben. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Dann ist durch dieses Argument auch der Glaube an Gott gerechtfertigt, denn nur durch Gott können wir einen objektiven Standard für Moral festlegen. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">In \u003Cspan class=\"bref\" data-book=\"MIC\" data-chapter=\"6\" data-verse=\"8\">\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Micha 6,8 \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">steht: „\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Es wurde dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: das Rechte tun, Nachsicht mit anderen haben und bewusst den Weg mit deinem Gott gehen.“\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Es gibt also tatsächlich gute Gründe zu glauben, dass Gott existiert\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">. \u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">Aber Glaube ist mehr als nur Theorie. Deswegen möchte ich dazu einladen, Gott ganz persönlich kennenzulernen und durch sein Wort, Lobpreis, Gemeinschaft und Gebet mit ihm in eine lebendige Beziehung zu kommen. Sprich mit Menschen\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">, die schon Erfahrungen mit Gott gemacht haben\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\">,\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"NormalTextRun SCXW215999314 BCX0\"> und öffne dein Herz für Gottes Wirken und seine Liebe zu dir.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Cspan class=\"EOP SCXW215999314 BCX0\"> \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp> \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cspan class=\"TextRun SCXW215999314 BCX0\">Cornelius Doll\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fdiv>","images\u002F330\u002Fgibt-es-gott.webp",1785842060692]