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Thema Elisa

Der Nachfolger von Elia, Prophet mit vielen Wundern.

1. Könige 19 | Vers 16-21

Auch Israel soll einen neuen König bekommen: Salbe Jehu, den Sohn des Nimschi, zum König. Setze außerdem einen Nachfolger für dich ein: Salbe Elischa, den Sohn des Schafat, aus Abel-Mehola zum Propheten. Und so wird es kommen: Wer dem Schwert Hasaels entkommt, den wird Jehu töten. Und wer dem Schwert Jehus entkommt, den wird Elischa töten. Aber ich werde 7000 Mann in Israel übrig lassen: die, die ihre Knie nicht vor Baal gebeugt haben und ihn nicht mit dem Mund geküsst haben.« Nachdem Elija vom Gottesberg weggegangen war, traf er unterwegs Elischa, den Sohn des Schafat. Sie waren gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen. Elischa ging hinter dem zwölften Paar Rinder her. Elija trat zu ihm hin und warf seinen Mantel über ihn. Da ließ Elischa die Rinder stehen, lief dem Propheten Elija nach und bat ihn: »Ich will meinen Eltern noch einen Abschiedskuss geben. Dann will ich dir folgen.« Elija antwortete ihm: »Geh nur und kehre um! Aber vergiss nicht, was ich für dich getan habe.« Elischa wandte sich von ihm ab, nahm seine zwei Rinder und brachte sie als Opfer dar. Mit dem Holz des Jochs kochte er das Fleisch und gab es den Leuten zum Essen. Danach stand er auf, folgte Elija und trat in seinen Dienst.

2. Könige 2 | Vers 9-15

Als sie drüben angekommen waren, sagte Elija zu Elischa: »Was kann ich noch für dich tun, bevor ich von dir weggenommen werde? Sprich eine Bitte aus!« Elischa antwortete: »Zwei Anteile von deinem Geist sollen auf mich übergehen!« Elija entgegnete: »Diese Bitte ist schwer zu erfüllen. Doch wenn du siehst, wie ich von dir weggenommen werde, wirst du die beiden Anteile bekommen. Siehst du das nicht, bekommst du sie nicht.« Während sie miteinander gingen und redeten, erschien plötzlich ein Wagen aus Feuer mit Pferden aus Feuer. Die schoben sich zwischen die beiden und trennten sie. Und Elija fuhr im Sturm in den Himmel auf. Elischa sah es und schrie laut: »Mein Vater, mein Vater! Du bist doch der Wagen Israels mit seinen Pferden!« Als er nichts mehr sehen konnte, fasste er seine Kleider und zerriss sie in zwei Teile. Dann hob er den Mantel Elijas auf, der heruntergefallen war. So kehrte er an das Ufer des Jordan zurück. Er nahm den Mantel Elijas und schlug damit aufs Wasser. Dabei rief er: »Wo ist der Herr, der Gott des Elija?« Da teilte es sich, und Elischa ging wieder ans andere Ufer. Das sahen die Propheten aus der Gemeinschaft von Jericho, die in der Nähe standen. Sie sagten: »Der Geist Elijas ruht nun auf Elischa!« Sie liefen ihm entgegen und fielen vor ihm auf die Knie.

2. Könige 2 | Vers 16-25

Dann schlugen sie ihm vor: »Unter deinen Knechten gibt es 50 kräftige Männer. Die sollen losgehen und deinen Herrn suchen. Vielleicht hat ihn der Geist des Herrn fortgetragen. Und er hat ihn auf einen der Berge gesetzt oder in eines der Täler.« Aber Elischa entgegnete: »Schickt sie nicht!« Doch sie ließen nicht locker, bis er schließlich nachgab und sagte: »Dann schickt sie halt los!« Also schickten sie 50 Männer los. Die suchten Elija drei Tage lang, fanden ihn aber nicht. Dann kehrten sie zu Elischa zurück. Der war noch in Jericho und sagte zu ihnen: »Habe ich euch nicht gesagt: Ihr braucht nicht zu gehen?« Die Männer der Stadt Jericho sagten zu Elischa: »Wie du siehst, mein Herr, kann man in dieser Stadt gut wohnen. Nur das Wasser ist schlecht, sodass es in der Gegend zu Fehlgeburten kommt.« Da befahl er: »Bringt mir eine neue Schale und tut Salz hinein.« Man brachte sie ihm. Damit ging er zur Wasserquelle, schüttete das Salz hinein und sagte: »So spricht der Herr: Hiermit mache ich dieses Wasser trinkbar. Es wird weder Tod noch Fehlgeburt verursachen!« So wurde das Wasser trinkbar bis zum heutigen Tag, und es erfüllte sich, was Elischa gesagt hatte. Von Jericho aus ging Elischa nach Bet-El. Während er nun den Weg hinaufstieg, kam aus der Stadt eine Horde Kinder. Sie machten sich über ihn lustig und riefen: »Komm rauf, Glatzkopf, komm rauf, Glatzkopf!« Er drehte sich zu ihnen um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und rissen 42 von den Kindern in Stücke. Elischa aber ging von dort weiter zum Berg Karmel. Dann kehrte er nach Samaria zurück.

2. Könige 4 | Vers 8-17

Eines Tages kam Elischa nach Schunem. Dort lebte eine reiche Frau, die unbedingt wollte, dass er bei ihr aß. Immer wenn er durch Schunem kam, führte ihn sein Weg zu ihr, um dort zu essen. Die Frau hatte zu ihrem Mann gesagt: »Eins weiß ich ganz genau: Der Gottesmann, der immer zu uns kommt, ist heilig. Lass uns doch ein kleines Zimmer für ihn herrichten. Dort stellen wir für ihn ein Bett auf, einen Tisch mit einem Stuhl und eine Lampe. Wenn er zu uns kommt, kann er sich dort zurückziehen.« Eines Tages kam Elischa wieder in den Ort. Er ging in das Zimmer und übernachtete dort. Dann befahl er seinem Diener Gehasi: »Ruf die Frau aus Schunem.« Er rief sie, und sie ging zu ihm. Elischa ließ sie durch Gehasi fragen: »Wegen uns hast du dir all diese Mühe gemacht. Was kann ich für dich tun? Soll ich beim König ein Wort für dich einlegen oder beim Hauptmann des Heeres?« Sie antwortete: »Mir geht es gut. Ich bin von Menschen umgeben, die es gut mit mir meinen.« Später fragte Elischa seinen Diener Gehasi: »Was könnte ich sonst für sie tun?« Gehasi antwortete: »Ach, sie hat keinen Sohn, und ihr Mann ist schon alt.« Da sprach Elischa: »Ruf sie!« Gehasi rief sie, und sie trat in den Eingang. Dann wandte sich Elischa an sie: »In einem Jahr um diese Zeit liegt ein Sohn in deinen Armen.« Sie antwortete: »O nein, mein Herr, du Gottesmann! Mach deiner Magd keine falschen Hoffnungen!« Die Frau wurde tatsächlich schwanger. Sie bekam einen Sohn genau zu der Zeit im Jahr, die Elischa ihr angekündigt hatte.

2. Könige 4 | Vers 20-36

Der nahm ihn und brachte ihn zu seiner Mutter. Bis zum Mittag saß er auf ihrem Schoß. Dann starb er. Sie ging hoch, legte ihn auf das Bett des Gottesmannes, ging hinaus und schloss hinter sich ab. Dann rief sie ihren Mann und bat ihn: »Schick mir einen der Diener und einen Esel! Ich will zum Gottesmann gehen und bald wieder zurück sein.« Der fragte: »Warum willst du heute zu ihm gehen? Es ist doch weder Neumond noch Sabbat!« Sie antwortete nur: »Bis später, Friede sei mit dir!« Schon sattelte sie den Esel und befahl ihrem Diener: »Treib den Esel immer wieder an! Hör mit dem Antreiben nicht auf, bis ich es dir sage!« So ritt sie los und kam zum Gottesmann auf dem Berg Karmel. Als er sie von Weitem sah, sagte er zu seinem Diener Gehasi: »Da kommt die Frau aus Schunem! Los, lauf ihr entgegen und frag sie: Geht es dir, deinem Mann und dem Kind gut?« Zunächst antwortete sie: »Es geht uns gut.« Als sie aber zum Gottesmann auf den Berg kam, umfasste sie seine Füße. Gehasi trat sofort hinzu, um sie wegzustoßen. Aber der Gottesmann sagte: »Lass sie in Ruhe! Sie ist ja ganz verzweifelt. Doch der Herr hat den Grund vor mir verborgen und hat ihn mir nicht mitgeteilt.« Sie fragte verbittert: »Habe ich dich, mein Herr, etwa um einen Sohn gebeten? Sagte ich nicht: Mach mir keine falschen Hoffnungen?« Darauf sagte Elischa zu Gehasi: »Lauf sofort los! Nimm meinen Stab in deine Hand und geh! Wenn du jemandem begegnest, grüß ihn nicht. Und wenn dich jemand grüßt, grüß ihn nicht zurück. Leg meinen Stab auf das Gesicht des Jungen!« Aber die Mutter des Jungen sagte: »So gewiss der Herr lebt und so gewiss du lebst: Ohne dich gehe ich nicht von hier weg!« Da stand Elischa auf und folgte ihr.

2. Könige 4 | Vers 38-44

Danach kehrte Elischa zurück nach Gilgal. Damals herrschte gerade eine Hungersnot im Land. Die Propheten, die zur dortigen Gemeinschaft gehörten, versammelten sich bei Elischa. Als sie vor ihm saßen, befahl er seinem Diener: »Setz einen großen Topf auf und koche für die Propheten hier etwas zu essen!« Da ging einer von ihnen aufs Feld, um Gemüse zu holen. Dabei fand er etwas, das aussah wie ein wilder Kürbis. Er sammelte die Früchte ein, so viele, wie er in seinem Mantel tragen konnte. Dann kam er zurück, schnitt alles klein und warf das unbekannte Gemüse in den Topf. Das bekamen die Männer zu essen. Doch als sie das Gemüse probierten, schrien sie entsetzt: »Der Tod ist im Topf, Gottesmann!« Sie konnten es nicht essen. Da sagte er: »Bringt mir etwas Mehl!« Er tat das Mehl in den Topf und sagte dann: »Teil es den Leuten aus, damit sie davon essen!« Jetzt war das Essen im Topf genießbar. Ein anderes Mal kam ein Mann aus Baal-Schalischa. Der brachte dem Gottesmann 20 Brote, gebacken aus dem Mehl der ersten Gerste, die er geerntet hatte. Dazu gab er ihm noch einen Beutel mit frischem Korn. Wieder befahl Elischa seinem Diener: »Gib es den Leuten zu essen!« Doch sein Diener erwiderte: »Wie soll ich das bisschen an 100 Männer verteilen?« Elischa antwortete: »Gib es den Leuten zu essen! Denn so spricht der Herr: Esst und es wird noch davon übrig bleiben!« Da teilte er es ihnen aus und sie aßen. Am Ende war noch einiges übrig. So erfüllte sich das Wort des Herrn.

2. Könige 5 | Vers 8-10

Elischa, der Gottesmann, hörte davon, dass der König von Israel seine Kleider zerrissen hatte. Deshalb schickte er eine Botschaft zum König: »Warum hast du deine Kleider zerrissen? Naaman soll zu mir kommen. Dann wird er erkennen, dass es in Israel einen Propheten gibt!« So kam Naaman mit Pferden und Wagen zu Elischa und hielt vor der Tür seines Hauses. Elischa schickte einen Boten zu ihm hinaus: »Geh und wasch dich siebenmal im Jordan! Dann wird deine Haut gesund und du giltst wieder als rein.«

2. Könige 5 | Vers 16-27

Elischa aber antwortete: »So gewiss der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe: Ich werde nichts annehmen!« Naaman versuchte ihn zu überreden, aber Elischa weigerte sich. Schließlich sagte Naaman: »Wenn du das nicht willst, dann soll man mir, deinem Knecht, Erde mitgeben – so viel wie zwei Maultiere tragen können. Denn ich will keine anderen Götter mehr anbeten. Nur noch dem Herrn will ich Opfer darbringen, Brandopfer und Schlachtopfer sollen es sein. Nur das eine soll der Herr deinem Knecht verzeihen: Mein Herr, der König, besucht den Tempel des Rimmon, um dort zu beten. Dabei stützt er sich auf meinen Arm. Also muss auch ich dort auf die Knie fallen und mit ihm Rimmon anbeten. Der Herr soll es deinem Knecht verzeihen!« Elischa antwortete: »Geh hin in Frieden!« Als Naaman schon ein Stück Weg zurückgelegt hatte, dachte sich Gehasi, der Diener des Elischa: »Mein Herr hat diesen Aramäer Naaman geschont. Er hat nichts von dem angenommen, was dieser mitgebracht hatte. So gewiss der Herr lebt: Ich will ihm nachlaufen und mir etwas von ihm holen.« Also rannte Gehasi dem Naaman hinterher. Als Naaman ihn kommen sah, sprang er sofort von seinem Wagen, lief ihm entgegen und fragte: »Ist alles in Ordnung?« Gehasi antwortete: »Ja! Mein Herr schickt mich mit einer Bitte zu dir: Gerade sind zwei junge Propheten gekommen, von der Gemeinschaft auf dem Gebirge Efraim. Gib mir doch etwas für sie: einen Barren Silber und zwei kostbare Kleider.« Naaman antwortete: »Sei so gut: Nimm das Doppelte an Silber!« Er drängte es ihm regelrecht auf und tat die doppelte Menge Silber in zwei Beutel. Dazu legte er noch zwei kostbare Kleider und übergab alles an seine beiden Diener. Die trugen es vor Gehasi her. Als Gehasi den Hügel Ofel am Stadtrand erreichte, nahm er ihnen die Geschenke ab. Er schickte die Männer weg und brachte alles heimlich ins Haus. Als die Männer fort waren, ging er zu seinem Herrn ins Haus und trat vor ihn hin. Elischa fragte ihn: »Gehasi, woher kommst du?« Er antwortete: »Dein Knecht ist nirgends gewesen.« Aber Elischa sagte: »Ich war im Geist dabei, als Naaman vom Wagen sprang und dir entgegenlief. Es war falsch, Silber und Kleider von ihm anzunehmen. Du willst dir davon Olivenbäume und Weinberge kaufen. Du willst Rinder, Schafe, Knechte und Mägde haben.

2. Könige 6 | Vers 1-6

Bei Elischa war eine Gruppe junger Propheten. Eines Tages klagten sie: »Der Raum zum Wohnen ist zu eng für uns. Wir wollen zum Jordan gehen, und jeder soll von dort einen Baumstamm holen. Dann wollen wir für uns eine größere Unterkunft bauen, in der wir zusammen wohnen können.« Elischa sagte: »Geht nur.« Einer aber bat ihn: »Geh doch mit deinen Knechten!« Elischa antwortete: »Gut, ich komme mit.« Und er ging mit ihnen. Sie kamen zum Jordan und fällten Bäume. Beim Fällen löste sich das Eisen von der Axt und fiel ins Wasser. Da rief einer der Männer laut: »O nein, mein Herr! Die Axt war doch geliehen!« Der Gottesmann aber sagte: »Wo ist sie hineingefallen?« Da zeigte der Mann ihm die Stelle. Elischa schnitt ein Stück Holz ab, warf es hinein und brachte so das Eisen zum Schwimmen.

2. Könige 6 | Vers 8-14

Der König von Aram befand sich im Krieg mit Israel. Daher beriet er sich mit seinen Offizieren und sagte: »An diesem Ort bringen wir uns in Stellung.« Daraufhin schickte der Gottesmann einen Boten und ließ dem König von Israel ausrichten: »Hüte dich davor, dich diesem Ort zu nähern! Denn dort liegen die Aramäer in Stellung.« Also war der König von Israel vorsichtig und schickte Boten los. Die sollten den Ort auskundschaften, vor dem sie der Gottesmann gewarnt hatte. Das geschah öfter, nicht nur ein- oder zweimal. Das beunruhigte den König von Aram. Er rief seine Offiziere und sprach seinen Verdacht aus: »Einer von uns hält sich zum König von Israel. Sagt mir, wer das ist!« Darauf antwortete einer seiner Offiziere: »Nein, mein Herr und König. So ist es nicht. Elischa, der Prophet in Israel, ist an allem schuld. Er kann dem König von Israel sogar sagen, was du in deinem Schlafzimmer sprichst.« Also befahl der König: »Geht und findet heraus, wo er sich aufhält. Ich werde ihn holen lassen.« Und es wurde ihm gemeldet: »Er ist in Dotan.« Da schickte er eine größere Truppe Soldaten dorthin, gut ausgestattet mit Pferden und Streitwagen. Bei Nacht erreichten sie die Stadt und umstellten sie.

2. Könige 6 | Vers 15-23

Am nächsten Morgen stand der Diener des Gottesmannes nichts ahnend auf. Er ging hinaus und sah die Truppen, Pferde und Wagen: Die Stadt war umstellt! Da sagte der Diener zu seinem Herrn: »O weh, mein Herr! Was sollen wir nur tun?« Er aber sagte: »Fürchte dich nicht! Wir haben mehr Beistand als sie!« Dann betete Elischa und sprach: »Herr, öffne seine Augen, damit er es sieht.« Da öffnete der Herr die Augen des Dieners und er konnte es sehen: Der Berg, auf dem Elischa stand, war von Pferden und Wagen aus Feuer umgeben! Als die Aramäer vorrückten, betete Elischa zum Herrn: »Schlag diese Leute mit Blindheit!« Da schlug er sie mit Blindheit, wie Elischa es erbeten hatte. Elischa aber rief den vorrückenden Soldaten zu: »Ihr seid hier falsch. Das ist nicht die Stadt. Ihr müsst einen anderen Weg nehmen. Folgt mir! Ich bringe euch zu dem Mann, den ihr sucht.« Und er führte sie nach Samaria. Als sie in Samaria angekommen waren, betete Elischa: »Herr, öffne ihnen die Augen, damit sie es sehen!« Da öffnete der Herr ihnen die Augen und sie sahen, dass sie mitten in Samaria waren. Auch der König von Israel hatte sie bemerkt und fragte Elischa: »Soll ich sie töten, mein Herr?« Der aber antwortete: »Töte sie nicht! Was tust du mit denen, die du im Kampf besiegst? Tötest du diese Gefangenen etwa auch? Setz ihnen lieber Brot und Wasser vor, damit sie essen und trinken und zu ihrem Herrn zurückgehen.« Also richtete er ein großes Essen aus, bei dem sie aßen und tranken. Dann ließ er sie gehen, und sie kehrten in ihre Heimat zurück. Seitdem hörten die Überfälle der Aramäer auf, und sie mieden das Land Israel.

2. Könige 6 | Vers 31-33

Dann rief er: »Gott soll mir antun, was immer er will! Elischa, der Sohn von Schafat, soll dafür zahlen! Sein Kopf wird heute nicht auf seinem Hals bleiben!« Elischa aber war in seinem Haus, und die Ältesten saßen bei ihm. Der König hatte einen Mann vorgeschickt. Noch bevor dieser Bote eintraf, sagte Elischa zu den Ältesten: »Seht ihr, dass dieser Mörder einen Henker schickt, der mir den Kopf abschlagen soll? Seht, da kommt schon sein Bote! Verschließt die Tür und lasst ihn nicht herein! Hinter ihm hört man schon die Schritte seines Herrn.« Noch während Elischa mit ihnen redete, kam der König dazu und rief: »Dieses Elend kommt vom Herrn! Was kann ich noch vom Herrn erwarten?«

2. Könige 7 | Vers 1-2

Elischa aber sagte: »Hört das Wort des Herrn! So spricht der Herr: Morgen um diese Zeit ist in Samaria alles anders. Dann kann man im Tor wieder Lebensmittel kaufen: einen Eimer Mehl für ein Silberstück, zwei Eimer Gerste auch für ein Silberstück.« Der Offizier, der dabeistand, widersprach. Er war es, auf dessen Arm sich der König stützte. Dieser Offizier sagte zum Gottesmann: »Wie soll das gehen? Selbst wenn der Herr Fenster am Himmel öffnet und so die Stadt versorgt, geht das nicht.« Doch Elischa entgegnete: »Du wirst es mit eigenen Augen sehen, aber nichts mehr davon essen!«

2. Könige 7 | Vers 17-20

Dann gab es da noch den Offizier, auf dessen Arm sich der König gestützt hatte. Ihn hatte der König als Aufsicht ans Tor geschickt. Doch das Volk trampelte ihn dort zu Tode. So erfüllte sich, was der Gottesmann gesprochen hatte. Er hatte es vorausgesagt, als der König zu ihm kam. Der Gottesmann hatte zum König gesagt: »Morgen um diese Zeit ist in Samaria alles anders. Dann kann man im Tor wieder Lebensmittel kaufen: einen Eimer Mehl für ein Silberstück, zwei Eimer Gerste auch für ein Silberstück.« Der Offizier hatte dem Gottesmann widersprochen: »Wie soll das gehen? Selbst wenn der Herr Schleusen am Himmel öffnet und so die Stadt versorgt, ändert sich doch nichts.« Doch Elischa hatte entgegnet: »Du wirst es mit eigenen Augen sehen, aber nichts mehr davon essen!« Genauso erging es ihm jetzt: Das Volk trampelte ihn im Tor zu Tode.

2. Könige 13 | Vers 14-21

Elischa war schwer krank. An dieser Krankheit sollte er auch sterben. Da ging König Joasch von Israel zu ihm, weinte vor ihm und rief: »O mein Herr! Du bist doch der Wagen Israels mit seinen Pferden!« Elischa antwortete ihm: »Hol Bogen und Pfeile!« Und Joasch holte ihm Bogen und Pfeile. Dann befahl Elischa dem König von Israel: »Spann den Bogen mit deiner Hand!« Und er spannte ihn mit seiner Hand. Da legte Elischa seine Hand auf die Hände des Königs und sagte: »Öffne das Fenster nach Osten!« Joasch öffnete es. Dann befahl Elischa: »Schieß!« Und Joasch schoss. Dabei rief Elischa: »Dieser Pfeil steht für den Sieg, den der Herr dir schenken wird. Er steht für den Sieg über Aram. Bei Afek wirst du die Aramäer schlagen.« Weiter sagte er: »Nimm die Pfeile!«. Joasch nahm sie. Dann befahl er dem König von Israel: »Schlag damit auf den Boden!« Und Joasch schlug damit dreimal, dann hörte er auf. Der Gottesmann wurde zornig auf ihn und sagte: »Warum hast du nicht fünfmal oder sechsmal geschlagen? Dann hättest du die Aramäer vernichtend geschlagen! Jetzt wirst du sie nur dreimal schlagen können.« Elischa starb und wurde begraben. Wie jedes Jahr, so geschah es auch in diesem Jahr: Räuber aus Moab fielen im Land ein. Gerade begruben die Leute einen Mann, als sie eine solche Schar Räuber erblickten. Da warfen sie den Mann schnell in das Grab des Elischa, sodass er die Gebeine des Elischa berührte. Dann liefen sie fort. Der Mann aber wurde wieder lebendig und stand auf.

2. Könige 8 | Vers 1-6

Elischa hatte den Sohn der Frau aus Schunem wieder lebendig gemacht. Damals hatte er ihr folgenden Rat gegeben: »Zieh mit deiner Familie fort und halte dich irgendwo in der Fremde auf! Denn der Herr schickt eine siebenjährige Hungersnot. Schon kommt sie über das Land.« Da machte sich die Frau auf und befolgte den Rat des Gottesmannes. Sie und ihre Familie lebten im Land der Philister, sieben Jahre lang blieben sie dort als Fremde. Als die sieben Jahre vorbei waren, kehrte sie aus dem Land der Philister zurück. Sie ging zum König, um ihn um Hilfe zu bitten. Sie wollte ihr Haus und ihren Acker zurückbekommen. Der König sprach gerade mit Gehasi, dem Diener des Gottesmannes. Er sagte: »Erzähl mir doch von all den großen Taten, die Elischa vollbracht hat.« Also erzählte Gehasi dem König, dass Elischa ein totes Kind lebendig gemacht hatte. Genau in diesem Moment kam die Frau dazu, deren Sohn wieder lebendig geworden war. Sie wollte dem König die Bitte vortragen wegen ihres Hauses und ihres Ackers. Da rief Gehasi: »Mein Herr und König, das ist die Frau! Und das ist ihr Sohn, den Elischa wieder lebendig gemacht hat.« Nun fragte der König die Frau, und sie erzählte ihm alles. Da gab der König ihr einen Beamten mit und befahl: »Sorge dafür, dass sie alles bekommt, was ihr gehört! Ihren Besitz und den ganzen Ertrag des Ackers – seit damals, als sie wegging, bis heute.«

Lukas 4 | Vers 27

Ebenso gab es zur Zeit des Propheten Elischa viele Aussätzige in Israel. Aber Elischa hat keinen von ihnen geheilt, sondern nur den Syrer Naaman.«

2. Könige 8 | Vers 1-14

Elischa hatte den Sohn der Frau aus Schunem wieder lebendig gemacht. Damals hatte er ihr folgenden Rat gegeben: »Zieh mit deiner Familie fort und halte dich irgendwo in der Fremde auf! Denn der Herr schickt eine siebenjährige Hungersnot. Schon kommt sie über das Land.« Da machte sich die Frau auf und befolgte den Rat des Gottesmannes. Sie und ihre Familie lebten im Land der Philister, sieben Jahre lang blieben sie dort als Fremde. Als die sieben Jahre vorbei waren, kehrte sie aus dem Land der Philister zurück. Sie ging zum König, um ihn um Hilfe zu bitten. Sie wollte ihr Haus und ihren Acker zurückbekommen. Der König sprach gerade mit Gehasi, dem Diener des Gottesmannes. Er sagte: »Erzähl mir doch von all den großen Taten, die Elischa vollbracht hat.« Also erzählte Gehasi dem König, dass Elischa ein totes Kind lebendig gemacht hatte. Genau in diesem Moment kam die Frau dazu, deren Sohn wieder lebendig geworden war. Sie wollte dem König die Bitte vortragen wegen ihres Hauses und ihres Ackers. Da rief Gehasi: »Mein Herr und König, das ist die Frau! Und das ist ihr Sohn, den Elischa wieder lebendig gemacht hat.« Nun fragte der König die Frau, und sie erzählte ihm alles. Da gab der König ihr einen Beamten mit und befahl: »Sorge dafür, dass sie alles bekommt, was ihr gehört! Ihren Besitz und den ganzen Ertrag des Ackers – seit damals, als sie wegging, bis heute.« Elischa war unterwegs nach Damaskus, als Ben-Hadad, der König von Aram, krank war. Man meldete ihm: »Der Gottesmann kommt hierher!« Da sagte der König zu Hasael: »Nimm Geschenke mit und geh dem Gottesmann entgegen. Befrage den Herrn durch ihn, ob ich von dieser Krankheit genesen werde.« Hasael ging ihm entgegen und nahm Geschenke mit: Kostbarkeiten aus Damaskus, die 40 Kamele trugen. So kam er zu Elischa, trat vor ihn hin und sprach: »Dein Sohn Ben-Hadad schickt mich zu dir. Der König von Aram möchte wissen, ob er von dieser Krankheit genesen wird.« Elischa antwortete ihm: »Geh und sag ihm, dass er wieder gesund wird! Doch der Herr hat mir gezeigt, dass er sterben muss.« Der Gottesmann starrte lange vor sich hin, dann fing er an zu weinen.

2. Könige 3 | Vers 11-16

Joschafat aber fragte: »Gibt es hier einen Propheten des Herrn, durch den wir den Herrn befragen können?« Einer der Soldaten des Königs von Israel antwortete: »Elischa, der Sohn des Schafat, ist hier, der im Dienst von Elija stand. Er war sein engster Vertrauter.« Joschafat sagte: »Ja, er verkündet das Wort des Herrn.« Also gingen die drei Könige zu ihm, der König von Israel, Joschafat und der König von Edom. Doch Elischa sagte zum König von Israel: »Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh doch zu den Propheten deines Vaters oder zu den Propheten deiner Mutter!« Darauf entgegnete der König von Israel: »Nicht doch! Es geht um den Herrn! Hat er uns drei Könige nur gerufen, um uns in die Gewalt Moabs zu geben?« Elischa erwiderte: »So gewiss der Herr Zebaot lebt, in dessen Dienst ich stehe: Ich mache das nur für Joschafat, den König von Juda. Du wärst mir das nicht wert! Und nun holt mir jemand, der auf der Harfe spielen kann!« Als der Mann die Harfe erklingen ließ, kam die Hand des Herrn über Elischa. Da sagte Elischa: »So spricht der Herr: Grabt überall Gruben in diesem trockenen Flussbett!

2. Könige 4 | Vers 1-7

Eines Tages wandte sich eine Frau an Elischa. Ihr Mann gehörte zu einer Gruppe junger Propheten und war kürzlich gestorben. Jetzt fleht sie Elischa an: »Mein Mann, dein Knecht, ist gestorben. Du weißt, dass er Ehrfurcht vor dem Herrn hatte. Nun kommt der Mann, der uns Geld geliehen hat. Er will meine beiden Söhne holen und sie zu seinen Sklaven machen.« Elischa fragte sie: »Was kann ich für dich tun? Sag mir: Was hast du im Haus?« Sie antwortete: »Deine Magd hat nur einen kleinen Krug Öl, sonst ist nichts im ganzen Haus.« Darauf sagte er: »Auf, bitte deine Nachbarn um weitere leere Gefäße, besorge aber nicht zu wenig! Dann komm wieder zurück und verschließ die Tür hinter dir und deinen Söhnen. Gieß Öl aus deinem kleinen Krug in alle Gefäße! Was voll ist, stell beiseite!« Da ging sie von ihm weg und besorgte die Gefäße. Dann schloss sie die Tür hinter sich und ihren Söhnen. Sie reichten ihr die Gefäße, und sie goss das Öl hinein. Als alle Gefäße voll waren, fragte sie einen ihrer Söhne: »Gibt es noch ein Gefäß?« Er antwortete ihr: »Es gibt keins mehr.« Da hörte das Öl auf zu fließen. Nun ging sie zum Gottesmann, zu Elischa, und berichtete es ihm. Der sprach: »Geh und verkaufe das Öl! Bezahle davon deine Schulden! Vom Rest könnt ihr dann leben, du und deine Söhne.«

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