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Thema Elia

Elia war Gottes Prophet, der Baal-Kult öffentlich herausforderte.

1. Könige 17 | Vers 1-14

Elija, ein Tischbiter aus Tischbe in Gilead, kündigte Ahab an: »So gewiss der Herr, der Gott Israels, lebt, in dessen Dienst ich stehe! Es wird in diesen Jahren weder Tau noch Regen geben – es sei denn, dass ich es befehle.« Danach kam das Wort des Herrn zu Elija: »Geh weg von hier in Richtung Osten! Versteck dich am Bach Kerit, der in den Jordan fließt! Aus dem Bach kannst du trinken. Den Raben habe ich befohlen, dich dort zu versorgen.« Da ging er los und tat, was der Herr befohlen hatte. Er ging und setzte sich an den Bach Kerit, der in den Jordan fließt. Morgens und abends brachten Raben ihm Brot und Fleisch. Trinken konnte er aus dem Bach. Aber nach einiger Zeit trocknete der Bach aus, denn es gab keinen Regen im Land. Da kam das Wort des Herrn zu Elija: »Auf, geh nach Sarepta, das bei Sidon liegt! Bleib dort! Denn ich habe einer Witwe befohlen, dich dort zu versorgen.« Da machte sich Elija nach Sarepta auf. Als er an das Stadttor kam, war dort eine Witwe, die Holz auflas. Elija sprach sie an und sagte: »Hol mir doch bitte einen kleinen Krug mit Wasser. Ich möchte etwas trinken.« Als sie wegging, um es zu holen, rief er ihr nach: »Bring mir doch bitte auch ein Stück Brot mit.«

1. Könige 18 | Vers 20-40

Ahab schickte Boten zu allen Israeliten und versammelte alle Propheten am Berg Karmel. Elija trat vor das ganze Volk und rief: »Wie lange schwankt ihr noch hin und her und könnt euch nicht zwischen beiden entscheiden? Ist der Herr Gott? Dann folgt ihm nach! Oder ist Baal Gott? Dann folgt ihm nach!« Doch das Volk gab ihm keine Antwort. Da fuhr Elija fort und forderte das Volk auf: »Ich allein bin als Prophet des Herrn übrig, die Propheten des Baal sind dagegen 450. Gebt uns zwei Stiere. Sie sollen einen Stier aussuchen, ihn zerteilen und auf das Holz legen. Nur Feuer sollen sie noch nicht machen. Ich werde den anderen Stier nehmen und ihn auf das Holz legen. Feuer werde ich auch keins machen. Dann sollen sie den Namen ihres Gottes anrufen. Auch ich werde den Namen des Herrn anrufen. Welcher Gott wird antworten und Feuer schicken? Dieser ist der wahre Gott.« Da rief das ganze Volk: »Das ist ein guter Vorschlag!« Danach wandte sich Elija an die Propheten des Baal: »Sucht euch einen Stier aus und bereitet ihn zu. Ihr seid zuerst dran, denn ihr seid so viele. Ruft ruhig den Namen eures Gottes an, aber ihr dürft kein Feuer machen!« Da nahmen sie den Stier, den man ihnen übergab, und bereiteten ihn zu. Sie riefen den Namen Baals an. Vom Morgen bis zum Mittag schrien sie: »Baal, antworte uns!« Aber nichts war zu hören, keine Antwort. Dann tanzten sie hüpfend um den Altar, den sie gemacht hatten. Als es Mittag wurde, verspottete Elija sie: »Ruft lauter! Er ist doch Gott, oder? Vielleicht muss er gerade etwas erledigen, ist kurz weggegangen oder verreist. Vielleicht schläft er auch. Ruft also lauter, dann wacht er auf!« Sie riefen lauter. Mit Messern und Dolchen ritzten sie sich selbst, bis das Blut an ihnen herabfloss. So war es bei ihnen Brauch. Als der Mittag vorbei war, waren sie außer sich wie in einem Rausch. Das ging so bis zur Zeit des Speiseopfers. Immer noch war nichts zu hören. Es gab keine Antwort, nichts geschah. Schließlich forderte Elija das ganze Volk auf: »Tretet her zu mir!« Da trat das ganze Volk zu ihm. Zuerst baute Elija den Altar des Herrn wieder auf, der zerstört war.

1. Könige 18 | Vers 41-46

Danach sagte Elija zu Ahab: »Geh wieder hinauf an den Berg, iss und trink! Das Rauschen des Regens ist schon zu hören!« Da ging Ahab hinauf, aß und trank. Elija aber stieg bis zum Gipfel des Karmel hinauf. Dort kauerte er sich auf den Boden und legte seinen Kopf zwischen die Knie. Dann befahl er seinem Diener: »Geh noch höher und halte Ausschau! Beobachte, was sich am Meer tut!« Da stieg er hoch, hielt Ausschau und meldete: »Da ist nichts!« Elija aber befahl: »Geh noch einmal hinauf!« – insgesamt sieben Mal musste er hinaufgehen. Beim siebten Mal meldete der Diener: »Da ist eine Wolke, klein wie die Hand eines Mannes. Die steigt gerade aus dem Meer auf.« Darauf sagte Elija: »Geh zu Ahab und richte ihm aus: Spann den Wagen an und fahr los, sonst hält dich der Regen noch auf!« Dann ging es Schlag auf Schlag: Wolken verdunkelten den Himmel und Wind kam auf. Plötzlich fiel starker Regen. Ahab bestieg seinen Wagen und fuhr nach Jesreel. Da kam die Kraft des Herrn über Elija. Er band seinen Mantel hoch, lief vor Ahab her und kam zuerst in Jesreel an.

Jakobus 5 | Vers 16-18

Darum sollt ihr einander eure Sünden bekennen und füreinander beten, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines Menschen, der nach dem Willen Gottes lebt, hat große Kraft und bewirkt viel. Elija – ein Mensch genau wie wir – flehte Gott im Gebet an, es nicht mehr regnen zu lassen. Da fiel drei Jahre und sechs Monate lang kein Regen mehr auf das Land. Dann betete er noch einmal und der Himmel schenkte Regen. Da brachte das Land wieder seine Frucht hervor.

1. Könige 19 | Vers 1-18

Ahab erzählte Isebel alles, was Elija getan hatte – auch dass Elija alle Propheten des Baal getötet hatte. Daraufhin schickte Isebel einen Boten zu Elija und drohte ihm: »Die Götter sollen mir antun, was immer sie wollen, wenn ich deinem Leben nicht ein Ende setze! Morgen um diese Zeit soll es dir ergehen wie den Propheten, die du getötet hast!« Da geriet Elija in große Angst. Er sprang auf und lief um sein Leben. So kam er nach Beerscheba an die Grenze von Juda. Dort ließ er seinen Diener zurück. Er selbst ging noch einen Tag lang weiter – tiefer in die Wüste hinein. Dann setzte er sich unter einen Ginsterstrauch und wünschte sich den Tod. »Es ist genug!«, sagte er. »Herr, nimm mir doch das Leben! Denn ich bin nicht besser als meine Vorfahren.« Schließlich legte er sich hin und schlief unter dem Ginsterstrauch ein. Plötzlich berührte ihn ein Engel und forderte ihn auf: »Steh auf und iss!« Als Elija um sich blickte, fand er etwas neben seinem Kopf: frisches Fladenbrot und einen Krug mit Wasser. Er aß und trank, dann legte er sich wieder schlafen. Doch der Engel des Herrn erschien ein zweites Mal. Wieder berührte er ihn und sprach: »Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir!« Da stand Elija auf, aß und trank und ging los. Durch das Essen war er wieder zu Kräften gekommen. 40 Tage und 40 Nächte war er unterwegs, bis er den Horeb, den Berg Gottes, erreichte. Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch da kam das Wort des Herrn zu ihm: »Was tust du hier, Elija?« Elija antwortete: »Bis zum Äußersten bin ich für dich gegangen. Alles habe ich für dich getan, für den Herrn, den Gott Zebaot! Denn die Israeliten haben deinen Bund verlassen. Sie haben deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert getötet. Ich allein bin übrig geblieben. Doch jetzt wollen sie auch mich umbringen!« Da sprach Gott zu ihm: »Komm heraus! Stell dich auf den Berg vor den Herrn!« Und wirklich, der Herr ging vorüber: Zuerst kam ein gewaltiger Sturm, der Berge sprengte und Felsen zerbrach. Der zog vor dem Herrn her, aber der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Aber der Herr war nicht im Erdbeben.

1. Könige 19 | Vers 19-21

Nachdem Elija vom Gottesberg weggegangen war, traf er unterwegs Elischa, den Sohn des Schafat. Sie waren gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen. Elischa ging hinter dem zwölften Paar Rinder her. Elija trat zu ihm hin und warf seinen Mantel über ihn. Da ließ Elischa die Rinder stehen, lief dem Propheten Elija nach und bat ihn: »Ich will meinen Eltern noch einen Abschiedskuss geben. Dann will ich dir folgen.« Elija antwortete ihm: »Geh nur und kehre um! Aber vergiss nicht, was ich für dich getan habe.« Elischa wandte sich von ihm ab, nahm seine zwei Rinder und brachte sie als Opfer dar. Mit dem Holz des Jochs kochte er das Fleisch und gab es den Leuten zum Essen. Danach stand er auf, folgte Elija und trat in seinen Dienst.

1. Könige 21 | Vers 17-23

Doch das Wort des Herrn kam zu Elija aus Tischbe: »Auf! Geh Ahab entgegen, dem König von Israel, der in Samaria regiert! Er hält sich gerade im Weinberg Nabots auf. Er ist dort hingegangen, um ihn in Besitz zu nehmen. Das sollst du zu ihm sagen: ›So spricht der Herr: Du hast gemordet! Jetzt willst du dich auch noch bereichern?‹ Und weiter sollst du zu ihm sagen: So spricht der Herr: Wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, dort sollen sie auch dein Blut lecken.« Ahab sagte zu Elija: »Hast du mich gefunden, mein Feind?« Er antwortete: »Ja, ich habe dich gefunden! Denn du selbst hast dich in diese Lage gebracht. Du hast getan, was der Herr verurteilt. Darum lässt er dir sagen: ›Ich bringe großes Unglück über dich. Ich werde mit eisernem Besen auskehren. Alle Männer in Israel, die zu Ahab gehören, werde ich ausrotten, Sklaven und Freie. Ich werde mit deinem Königshaus verfahren wie mit dem Haus Jerobeam, des Sohnes von Nebat. Ich werde es vernichten wie das Haus Bascha, des Sohnes von Ahija. Denn du hast meinen Zorn herausgefordert und Israel zur Sünde verführt.‹ Auch über Isebel hat der Herr etwas gesagt: ›Die Hunde werden den Leichnam Isebels fressen an der Palastmauer in Jesreel.‹

2. Chronik 21 | Vers 12

Da bekam Joram ein Schreiben von dem Propheten Elija: »So spricht der Herr, der Gott deines Vorfahren David: Du bist weder dem Beispiel deines Vaters Joschafat noch dem Beispiel Asas, des Königs von Juda, gefolgt.

2. Könige 2 | Vers 1-12

Es war an dem Tag, als der Herr Elija zu sich holen wollte. Im Sturm sollte er in den Himmel auffahren. Gerade ging Elija mit Elischa aus Gilgal fort. Da sagte Elija zu Elischa: »Bleib hier, der Herr schickt mich nach Bet-El.« Doch Elischa antwortete: »So gewiss der Herr lebt und so gewiss du lebst: Ich verlasse dich auf keinen Fall!« So gingen sie nach Bet-El. Die Propheten aus der Gemeinschaft von Bet-El kamen Elischa entgegen und fragten ihn: »Weißt du, was der Herr heute tun wird? Er wird deinen Herrn Elija zu sich holen, von dir weg, hinauf in den Himmel.« Er antwortete: »Ich weiß das auch, seid still!« Erneut sagte Elija zu ihm: »Bleib hier, Elischa, der Herr schickt mich nach Jericho.« Doch der antwortete wieder: »So gewiss der Herr lebt und so gewiss du lebst: Ich verlasse dich auf keinen Fall!« So kamen sie nach Jericho. Die Propheten aus der Gemeinschaft von Jericho kamen Elischa entgegen und fragten ihn: »Weißt du, was der Herr heute tun wird? Er wird deinen Herrn Elija zu sich holen, von dir weg, hinauf in den Himmel.« Wieder antwortete er: »Ich weiß das auch. Seid still!« Noch einmal sagte Elija zu ihm: »Bleib hier, der Herr schickt mich zum Jordan.« Doch der antwortete wieder: »So gewiss der Herr lebt und so gewiss du lebst: Ich verlasse dich auf keinen Fall!« Also gingen die beiden gemeinsam weiter. Es folgten ihnen die 50 Propheten, die zur Gemeinschaft von Jericho gehörten. Sie blieben in einiger Entfernung stehen. Nun traten die beiden an den Jordan. Elija nahm seinen Mantel, wickelte ihn zusammen und schlug damit aufs Wasser. Da teilte es sich, und die beiden schritten trockenen Fußes hindurch. Als sie drüben angekommen waren, sagte Elija zu Elischa: »Was kann ich noch für dich tun, bevor ich von dir weggenommen werde? Sprich eine Bitte aus!« Elischa antwortete: »Zwei Anteile von deinem Geist sollen auf mich übergehen!« Elija entgegnete: »Diese Bitte ist schwer zu erfüllen. Doch wenn du siehst, wie ich von dir weggenommen werde, wirst du die beiden Anteile bekommen. Siehst du das nicht, bekommst du sie nicht.« Während sie miteinander gingen und redeten, erschien plötzlich ein Wagen aus Feuer mit Pferden aus Feuer. Die schoben sich zwischen die beiden und trennten sie. Und Elija fuhr im Sturm in den Himmel auf.

Lukas 9 | Vers 30-36

Da redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija, die in Herrlichkeit erschienen. Sie sprachen mit Jesus über den Tod, der ihm nach Gottes Plan in Jerusalem bevorstand. Aber Petrus und die anderen waren fast eingeschlafen. Trotzdem hielten sie sich wach. So sahen sie Jesus in seiner Herrlichkeit und die zwei Männer, die bei ihm standen. Als die beiden sich von Jesus trennen wollten, sagte Petrus zu ihm: »Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Zelte aufschlagen: eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.« Aber er wusste nicht, was er da sagte. Während Petrus noch redete, zog eine Wolke auf, und ihr Schatten legte sich über sie. Die Wolke hüllte sie ganz ein, und sie fürchteten sich. Eine Stimme erklang aus der Wolke: »Das ist mein Sohn, ihn habe ich erwählt. Hört auf ihn!« Während die Stimme noch erklang, war Jesus plötzlich wieder allein. Die Jünger behielten das alles für sich. Sie erzählten damals niemandem, was sie gesehen hatten.

Maleachi 3 | Vers 23-24

Seht, der große und fürchterliche Tag des Herrn kommt! Doch zuvor schicke ich euch den Propheten Elija. Er wird dafür sorgen, dass Eltern und Kinder wieder aufeinander zugehen. Dann muss ich nicht kommen und das Land dem Untergang weihen.

Matthäus 11 | Vers 10-14

Johannes ist derjenige, von dem es in der Heiligen Schrift heißt: ›Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her. Der wird dir den Weg bereiten.‹ Amen, das sage ich euch: Kein Mensch, der je von einer Frau geboren wurde, war bedeutender als Johannes der Täufer. Aber selbst der Unbedeutendste im Himmelreich ist bedeutender als er. Seit der Zeit von Johannes dem Täufer bis heute wird dem Himmelreich mit Gewalt Widerstand geleistet. Gewalttätige Menschen wollen es an sich reißen. Alle Propheten, das Gesetz und auch Johannes haben es im Auftrag Gottes gesagt: Ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht – Johannes ist tatsächlich der Prophet Elija, dessen Kommen angekündigt ist.

Matthäus 17 | Vers 10-13

Die drei Jünger fragten Jesus: »Warum sagen die Schriftgelehrten, dass vor dem Ende Elija wiederkommen muss?« Jesus antwortete: »Es stimmt zwar, dass Elija vor dem Ende kommt und alles für Gott bereit macht. Aber ich sage euch: Elija ist schon gekommen. Sie haben ihn aber nicht erkannt, sondern haben mit ihm gemacht, was sie wollten. Genauso wird auch der Menschensohn unter ihnen leiden.« Da begriffen die Jünger, dass Jesus mit ihnen über Johannes den Täufer gesprochen hatte.

Markus 9 | Vers 12

Jesus antwortete: »Es stimmt zwar, dass Elija vor dem Ende kommt und alles für Gott bereit macht. Aber wieso heißt es dann in der Heiligen Schrift vom Menschensohn: ›Er muss viel leiden und wird verachtet werden‹?

Lukas 1 | Vers 17

Er wird dem Herrn als Bote vorausgehen – im gleichen Geist und mit der gleichen Kraft wie der Prophet Elija. Die Herzen der Väter wird er den Kindern zuwenden. Ungehorsame wird er dazu bringen, vor Gott gerecht zu handeln und zu denken. So wird er ein Volk zum Herrn bringen, das für ihn bereit ist.«

2. Könige 1 | Vers 1-17

Nachdem Ahab gestorben war, fielen die Moabiter von Israel ab. Ahasja hatte damals einen Unfall in Samaria: Er fiel durch ein Gitter im oberen Stock seines Palastes und verletzte sich schwer. Deshalb schickte er Boten los mit dem Auftrag: »Geht und befragt den Baal-Sebub, den Gott von Ekron! Ich will wissen, ob ich diese Verletzung überlebe!« Doch der Engel des Herrn sprach zu Elija, der aus Tischbe stammte: »Auf, geh den Boten des Königs von Samaria entgegen. Sag zu ihnen: Gibt es in Israel denn keinen Gott? Müsst ihr also fortgehen, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? Deshalb spricht der Herr so: Von deinem Krankenbett wirst du nicht mehr aufstehen. Du wirst ganz sicher sterben!« Dann ging Elija fort. Die Boten kehrten daraufhin zu Ahasja zurück. Der fragte sie: »Warum kommt ihr schon zurück?« Sie antworteten ihm: »Ein Mann kam uns entgegen und forderte uns auf: Kehrt um zum König, der euch geschickt hat! Sagt ihm: So spricht der Herr: Gibt es denn keinen Gott in Israel? Musst du also Boten aussenden, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? Deshalb wirst du nicht mehr aufstehen von deinem Krankenbett. Du wirst ganz sicher sterben!« Er fragte sie: »Wie sah der Mann aus, der euch begegnet ist und so zu euch geredet hat?« Sie antworteten ihm: »Er trug einen Mantel aus Ziegenhaaren und einen Ledergürtel um seine Hüften.« Da rief Ahasja: »Das war Elija aus Tischbe!« Sofort schickte er einen Hauptmann los, zusammen mit seinen 50 Männern. Er stieg auf den Berg hinauf und fand Elija, der auf dem Gipfel des Berges saß. Er forderte ihn auf: »Gottesmann, der König befiehlt dir herunterzukommen!« Doch Elija antwortete dem Hauptmann der 50 Männer: »Wenn ich ein Gottesmann bin, soll Feuer vom Himmel fallen und dich und deine 50 Männer vernichten!« Sofort fiel Feuer vom Himmel und vernichtete ihn und seine 50 Männer. Also schickte Ahasja einen anderen Hauptmann los, zusammen mit seinen 50 Männern. Der forderte Elija auf: »Gottesmann, der König befiehlt dir, sofort herunterzukommen!«

1. Könige 17 | Vers 17-24

Die Witwe nahm Elija in ihr Haus auf. Doch nach einiger Zeit wurde ihr Sohn krank. Seine Krankheit wurde so schlimm, dass er nicht mehr atmete. Da sprach sie zu Elija: »Was soll das, Gottesmann? Bist du gekommen, um mich an eine Schuld zu erinnern? Lässt du meinen Sohn deshalb sterben?« Er antwortete ihr: »Gib mir deinen Sohn!« Da nahm Elija ihn aus ihrem Schoß und brachte ihn hinauf ins Dachgeschoss, wo er wohnte. Dort legte er ihn auf sein Bett. Er rief zum Herrn und sprach: »Herr, mein Gott, meinst du es böse mit der Witwe? Ich bin doch bei ihr zu Gast. Willst du ihren Sohn wirklich sterben lassen?« Dann legte er sich dreimal auf das tote Kind und rief zum Herrn und flehte: »Herr, mein Gott, lass das Leben zurückkehren! Lebenskraft soll wieder in dem Kind sein!« Der Herr hörte auf das Gebet des Elija: Die Lebenskraft kehrte in das Kind zurück, und es wurde wieder lebendig. Elija nahm das Kind und trug es vom Dachgeschoss hinab ins Haus. Dann gab er es seiner Mutter mit den Worten: »Sieh doch: Dein Sohn lebt!« Da sagte die Frau zu Elija: »Jetzt weiß ich sicher, dass du ein Gottesmann bist. Wenn du im Auftrag des Herrn etwas ankündigst, dann ist das die Wahrheit!«

1. Könige 18 | Vers 1-2

Mittlerweile dauerte die Dürre schon drei Jahre. Da kam das Wort des Herrn zu Elija: »Geh und zeig dich Ahab! Ich will Tau auf den Ackerboden fallen lassen.« Da ging Elija, um sich Ahab zu zeigen. Der Hunger in Samaria war groß.

1. Könige 18 | Vers 7-8

Als Obadja unterwegs war, kam ihm plötzlich Elija entgegen. Obadja erkannte ihn, warf sich vor ihm nieder und fragte: »Bist du es, mein Herr Elija?« Der antwortete ihm: »Ich bin es. Geh und melde deinem Herrn: Elija ist da!«

Matthäus 17 | Vers 3-8

Da erschienen Mose und Elija vor ihnen und redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: »Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich drei Zelte aufschlagen: eins für dich, eins für Mose und eins für Elija.« Noch während Petrus redete, legte sich eine Wolke aus Licht über sie. Da erklang eine Stimme aus der Wolke: »Das ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude. Hört auf ihn!« Als die drei Jünger das hörten, warfen sie sich nieder und fürchteten sich sehr. Jesus ging zu ihnen und berührte sie. Er sagte: »Steht auf. Fürchtet euch nicht!« Als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus.

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