creedle wordc Logo
Menu
In Zwischenablage kopiert!

Thema David

Zweiter König von Israel, der Gott liebte. Er besiegte mehrere Feinde und gründete den regelmäßigen Gottesdienst. Vorfahre von Jesus.

1. Samuel 16 | Vers 1-13

Der Herr sprach zu Samuel: »Wie lange willst du noch traurig sein wegen Saul? Ich habe ihn doch verworfen. Er soll nicht mehr König sein über Israel. Jetzt füll dein Horn mit Öl und geh! Ich schicke dich zu Isai nach Betlehem. Unter seinen Söhnen habe ich einen gesehen, den ich als König haben will.« Samuel sagte: »Ich kann das nicht tun! Wenn Saul davon hört, bringt er mich um!« Der Herr aber antwortete: »Nimm eine junge Kuh mit dir auf den Weg! Und sag einfach, dass du gekommen bist, um dem Herrn ein Schlachtopfer darzubringen. Zu dieser Opferfeier sollst du Isai einladen. Dann lass ich dich wissen, was du tun sollst. Du sollst mir den zum König salben, den ich dir nennen werde.« Samuel tat, was der Herr ihm aufgetragen hatte. Als er in Betlehem eintraf, kamen ihm die Ältesten der Stadt aufgeregt entgegen. Sie fragten: »Bedeutet dein Kommen etwas Gutes?« Er antwortete: »Ja, etwas Gutes! Ich will dem Herrn ein Schlachtopfer darbringen. Bereitet euch vor, heilig vor Gott zu treten! Dann kommt und feiert mit mir!« Samuel lud auch Isai und seine Söhne zum Opfer ein und sorgte dafür, dass sie heilig vor Gott traten. Als sie kamen, sah Samuel den Eliab und dachte: »Ja, das ist er! Vor dem Herrn steht sein Gesalbter!« Doch der Herr sagte zu Samuel: »Sieh nicht auf sein Aussehen und seine große Gestalt! Ich habe ihn nicht in Betracht gezogen. Denn bei mir zählt nicht, was ein Mensch sieht. Der Mensch sieht nur auf das Äußere, der Herr aber sieht auf das Herz.« Nun rief Isai den Abinadab und ließ ihn an Samuel vorbeigehen. Doch der schüttelte den Kopf: »Auch den hat der Herr nicht erwählt.« Dann ließ Isai den Schima vorbeigehen. Wieder schüttelte er den Kopf: »Auch den hat der Herr nicht erwählt.« So ließ Isai sieben seiner Söhne an Samuel vorbeigehen. Aber Samuel schüttelte jedes Mal den Kopf: »Keinen von ihnen hat der Herr erwählt.« Daraufhin fragte Samuel bei Isai nach: »Sind das jetzt alle deine Söhne?« Er antwortete: »Es fehlt noch der jüngste, der hütet gerade die Schafe.« »Schick einen, der ihn holt!«, sagte Samuel zu Isai. »Wir wollen uns nicht vorher um den Tisch setzen, bis er hierhergekommen ist.«

In Zwischenablage kopiert!

1. Samuel 16 | Vers 14-23

Der Geist des Herrn hatte Saul verlassen. Von Zeit zu Zeit quälte ihn aber ein böser Geist, der seine Stimmung verfinsterte. Auch der kam vom Herrn. Da sprachen Sauls Leute zu ihm: »Du weißt, dass es ein böser Geist ist, durch den Gott deine Stimmung verfinstert. Unser Herr braucht nur etwas zu sagen, deine Knechte stehen bereit. Wenn du es willst, suchen wir einen Mann, der auf der Harfe spielen kann. Wenn dann der böse Geist Gottes über dich kommt, gleitet seine Hand über die Saiten. Und gleich wird es dir besser gehen.« Saul antwortete seinen Leuten: »Also gut! Seht euch um nach einem Harfenspieler und bringt ihn zu mir!« Da meldete sich einer von den jungen Leuten und sagte: »Ich weiß von einem! Es ist der Sohn Isais aus Betlehem. Der kann Harfe spielen. Er ist mutig und ein guter Soldat. Klug ist er auch und sieht gut aus. Ja, der Herr ist mit ihm!« Saul ließ Isai durch Boten ausrichten: »Schick deinen Sohn David zu mir – den, der die Schafe hütet!« Daraufhin nahm Isai einige Laibe Brot, einen Krug Wein und ein Ziegenböckchen. Damit schickte er seinen Sohn David zu Saul. So kam David zu Saul und trat in seinen Dienst. Saul liebte ihn und machte ihn zu seinem Waffenträger. Darum ließ er Isai die Botschaft überbringen: »Lass doch David in meinem Dienst bleiben. Denn mir gefällt, wie er seine Aufgaben erfüllt.« Sooft aber der böse Geist Gottes über Saul kam, nahm David die Harfe zur Hand und spielte. Da konnte Saul befreit aufatmen und es ging ihm besser. Denn der böse Geist hatte ihn verlassen.

In Zwischenablage kopiert!

1. Samuel 17 | Vers 37-50

Und David sagte: »Der Herr war es, der mich aus den Tatzen des Löwen und des Bären gerettet hat. Er wird mich auch aus der Hand des Philisters retten!« Darauf sagte Saul zu David: »Geh hin, der Herr wird mit dir sein!« Saul wollte David seine eigene Rüstung anlegen. Er setzte ihm den Helm aus Bronze auf den Kopf und zog ihm den Brustpanzer an. Sein Schwert trug David über der Rüstung. Dann versuchte er zu gehen, aber so war er es nicht gewohnt. David sagte zu Saul: »Ich kann damit nicht gehen, denn so bin ich es nicht gewohnt!« Also musste er alles wieder ausziehen. David nahm nur einen Stock in seine Hand und suchte sich fünf glatte Steine aus dem Bachbett. Die steckte er ein und tat sie in seine Hirtentasche. Dann zog er mit der Schleuder in seiner Hand dem Philister entgegen. Auch der Philister ging los und kam immer näher an David heran. Vor ihm lief der Soldat, der seinen Schild trug. Als der Philister sah, wer ihm da entgegenkam, hatte er nur Verachtung für David übrig. Denn der war ja noch ganz unerfahren. Er hatte helle Haut und ein schönes Aussehen. Der Philister schrie David an: »Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stöcken zu mir kommst?« Dann verfluchte er David bei seinen Göttern. Und der Philister schrie David zu: »Komm nur her zu mir! Ich gebe dein Fleisch den Aasgeiern am Himmel und den Raubtieren auf dem Feld zu fressen.« David aber erwiderte dem Philister: »Du kommst zu mir mit Schwert, Lanze und Speer. Ich aber komme zu dir im Namen des Herrn Zebaot. Er ist der Gott der Schlachtreihen Israels, die du lächerlich gemacht hast. Heute wird der Herr dich in meine Gewalt geben. Ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen. Auch das Heer der Philister wird heute erschlagen. Ich gebe ihre Leichen den Aasgeiern am Himmel und den Raubtieren auf der Erde zu fressen. Dann wird die ganze Welt erkennen: Es gibt einen Gott, der für Israel kämpft. Dann werden alle feindlichen Heere erkennen: Der Herr rettet nicht durch Schwert und Lanze. Denn der Herr bestimmt den Ausgang der Schlacht. Und er wird euch in unsere Gewalt geben.«

In Zwischenablage kopiert!

1. Samuel 24 | Vers 3-11

Da nahm Saul 3000 Mann mit sich, es waren die besten Soldaten aus ganz Israel. Mit ihnen machte er sich auf die Suche nach David, der mit seinen Leuten bei den Steinbock-Felsen war. Dort waren auch Pferche für die Schafe. Als Saul an ihnen vorbeikam, sah er eine Höhle und ging hinein. Denn er musste sich dringend erleichtern. In der hintersten Ecke der Höhle aber hielten sich David und seine Männer versteckt. Da flüsterten Davids Männer ihm zu: »Es ist so weit! Das ist der Tag, von dem der Herr zu dir gesagt hat: Ich gebe deinen Feind in deine Hand. Tu mit ihm, was du für richtig hältst!« Da stand David auf, schlich sich heran und schnitt einen Zipfel von Sauls Mantel ab. Hinterher bekam David ein schlechtes Gewissen, weil er Saul den Mantelzipfel abgeschnitten hatte. Daher sagte er zu seinen Männern: »Nie und nimmer, das schwöre ich beim Herrn, werde ich Hand an den Gesalbten des Herrn legen. Ich werde Saul, meinen Herrn, nicht antasten. Denn er ist der Gesalbte des Herrn!« So wies David seine Leute in die Schranken und verbot ihnen, sich an Saul zu vergreifen. Saul hatte sich erhoben und die Höhle verlassen. Als er schon ein Stück gegangen war, trat David aus der Höhle und rief Saul hinterher: »Mein Herr und König!« Als Saul sich nach ihm umschaute, sank David auf die Knie und verneigte sich. Dann sagte David zu Saul: »Warum hörst du auf das Gerede der Leute, die sagen, David habe Böses gegen dich im Sinn? Heute hast du mit eigenen Augen sehen können, dass das nicht stimmt. Als du heute dort in der Höhle warst, hat der Herr dich in meine Hand gegeben. Man wollte mich dazu drängen, dass ich dich töte. Doch ich habe dich verschont, ich habe gesagt: ›Ich werde Saul, meinen Herrn, nicht antasten. Denn er ist der Gesalbte des Herrn!‹

In Zwischenablage kopiert!

1. Samuel 18 | Vers 1-9

Als David sein Gespräch mit Saul beendet hatte, begann eine Freundschaft zwischen Jonatan und David. Denn Jonatan liebte ihn wie sein eigenes Leben. Saul holte David an diesem Tag an den Königshof und ließ ihn nicht mehr in sein Vaterhaus zurückkehren. Jonatan und David schlossen einen Bund, der ihre Freundschaft festigte. Jonatan liebte ihn ja wie sein eigenes Leben. Jonatan trug einen Mantel. Den zog er aus und gab ihn David. Er schenkte ihm auch seine Rüstung, dazu sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel. David zog in den Kampf und hatte überall Erfolg, wohin Saul ihn schickte. Deshalb machte ihn Saul zum Truppenführer. Das gefiel nicht nur dem ganzen Volk, sondern auch den Leuten Sauls. Wenn die Soldaten siegreich heimkehrten, verließen die Frauen die Städte Israels und zogen dem König Saul entgegen. Dazu sangen und tanzten sie voller Freude nach dem Takt von Handtrommeln und Zimbeln. So war es auch, als David den Philister erschlug. Und während die Frauen fröhlich tanzten, sangen sie das folgende Siegeslied: »Saul hat tausend erschlagen, David aber zehntausend!« Das gefiel Saul ganz und gar nicht. Er kochte vor Wut und dachte bei sich: »David lassen sie zehntausend Feinde erschlagen. Aber bei mir reicht es nur für tausend. Jetzt fehlt nur noch, dass er das Königtum bekommt.« So wurde Saul misstrauisch gegenüber David. Das begann an diesem Tag und so blieb es auch.

In Zwischenablage kopiert!

2. Samuel 5 | Vers 1-5

Alle Stämme Israels kamen zu David nach Hebron und sprachen: »Wir sind ja doch dein Fleisch und Blut! Früher war Saul unser König gewesen. Aber schon damals hast du Israel ins Feld geführt und siegreich wieder zurückgebracht. Darum hat der Herr dir verheißen: Du sollst über mein Volk Israel herrschen, als königlicher Hirte sollst du es weiden.« Da kamen alle Ältesten Israels zum König nach Hebron. David schloss mit ihnen einen Vertrag vor dem Herrn. Dann salbten sie ihn in Hebron zum König über Israel. David war 30 Jahre alt, als er König wurde, und regierte 40 Jahre. In Hebron regierte er siebeneinhalb Jahre über Juda und in Jerusalem 33 Jahre über ganz Israel und Juda.

In Zwischenablage kopiert!

2. Samuel 6 | Vers 11-19

Drei Monate war die Lade des Herrn bereits im Haus von Obed-Edom aus Gat. Und der Herr segnete Obed-Edom mit seinem ganzen Haus. Davon berichtete man König David: »Der Herr hat das Haus Obed-Edoms gesegnet mit allem, was dazugehört. Und das hat mit der Lade Gottes zu tun.« Da ging David los und holte die Lade Gottes aus dem Haus Obed-Edoms. Voller Freude brachte er sie in die Stadt Davids. Die Träger führten die Lade des Herrn mit sich. Nachdem sie sechs Schritte gegangen waren, brachte er einen Stier und ein Mastkalb als Opfer dar. David tanzte voller Hingabe vor dem Herrn. Dabei hatte David nur einen leinenen Priesterschurz an. So brachten David und alle Israeliten die Lade des Herrn in die Hauptstadt. Dabei jubelten sie und die Widderhörner erschallten. Die Lade des Herrn kam in die Stadt Davids. Michal aber, Sauls Tochter, schaute durchs Fenster. Und sie sah König David, wie er vor dem Herrn hüpfte und tanzte. Da verachtete sie ihn in ihrem Herzen. Als die Lade des Herrn angekommen war, stellte man sie an ihren Platz in der Mitte des Zeltes. David hatte es für sie aufgeschlagen. Dann brachte David Brand- und Schlachtopfer dar vor dem Herrn. Als David mit dem Darbringen der Opfer fertig war, segnete er das Volk im Namen des Herrn Zebaot. Er gab allen im Volk, jedem Israeliten, Männern wie Frauen, jeweils einen Laib Brot, einen Dattelkuchen und einen Rosinenkuchen. Dann ging das Volk heim, jeder in sein Haus.

In Zwischenablage kopiert!

2. Samuel 7 | Vers 8-16

Jetzt aber sollst du zu meinem Knecht David sagen: So spricht der Herr Zebaot: Ich habe dich vom Weideland von den Schafen weggeholt. Du solltest der königliche Hirte sein, der über mein Volk Israel herrscht. Ich bin überall mit dir gewesen, wohin du gingst, und habe vor dir alle Feinde ausgerottet. Ich will dir einen großen Namen verschaffen, dass man dich zu den Größten auf der Erde zählt. Ich will meinem Volk Israel einen Platz geben und es einpflanzen, dass es dort sicher wohnen kann. Dann muss es nicht mehr zittern vor Angst. Niemand wird es mehr unterdrücken wie früher – seit ich Richter über mein Volk Israel eingesetzt habe. Ich habe dir Ruhe verschafft vor allen deinen Feinden. Und so verkündet dir jetzt der Herr, dass der Herr dir ein Haus bauen wird: Wenn dein Leben erfüllt ist und du stirbst, will ich einen Nachkommen an deine Stelle treten lassen. Dein eigener Sohn wird es sein. Und ich werde dafür sorgen, dass das Königtum fest in seiner Hand bleibt. Er wird für meinen Namen ein Haus bauen. Und ich werde seine Herrschaft festigen, dass sein Thron für immer bestehen bleibt. Ich werde sein Vater sein und er mein Sohn: Wenn er Unrecht tut, werde ich ihn bestrafen – mit einem Stock und mit Schlägen, so wie es Menschen tun. Aber meine Güte will ich ihm nicht entziehen, wie ich es bei Saul getan habe. Ihm habe ich das Königtum entzogen und es dir gegeben. Dein Haus und dein Königtum sollen für immer bestehen, dein Thron soll für alle Zeit fest gegründet sein.«

In Zwischenablage kopiert!

2. Samuel 11 | Vers 1-15

Es kam der Jahreswechsel und damit die Zeit, in der die Könige wieder Feldzüge unternahmen. David schickte Joab und seine Soldaten ins Feld zusammen mit dem ganzen Heer Israels. Sie verwüsteten das Land der Ammoniter und legten um Rabba einen Belagerungsring. David selbst blieb in Jerusalem. Eines Abends erhob sich David von seinem Bett und ging auf dem Dach seines Palastes auf und ab. Da sah er vom Dach aus eine Frau, die badete. Die Frau war sehr schön. David schickte jemanden, der sich nach der Frau erkundigen sollte. Der meldete: »Es ist Batseba, die Tochter des Eliam! Sie ist verheiratet mit dem Hetiter Urija!« David schickte Boten und ließ sie holen. Sie kam zu ihm und er schlief mit ihr. Ihre monatliche Blutung war da gerade vorbei. Dann kehrte sie in ihr Haus zurück. Als die Frau merkte, dass sie schwanger war, schickte sie jemanden und ließ David sagen: »Ich bin schwanger!« Daraufhin sandte David eine Botschaft an Joab: »Schick den Hetiter Urija zu mir!« So schickte Joab Urija zu David. Urija kam zu ihm und David fragte: »Geht es Joab und dem Kriegsvolk gut? Wie ist die Lage an der Front?« Danach sagte David zu Urija: »Geh hinab in dein Haus und erhole dich!« Da verließ Urija den Palast, und königliche Speisen wurden hinter ihm hergetragen. Doch Urija legte sich am Palasteingang schlafen, wo auch die Soldaten seines Herrn schliefen. Er ging nicht in sein Haus hinab! Man meldete David: »Urija ist nicht in sein Haus hinabgegangen!« Da sagte David zu Urija: »Du bist doch von der Front heimgekehrt! Warum bist du nicht in dein Haus hinabgegangen?« Urija antwortete David: »Die Lade, Israel und Juda haben nur Laubhütten. Und Joab, mein Herr, und die Soldaten meines Herrn lagern auf dem offenen Feld! Wie sollte ich da in mein Haus hinabgehen, essen, trinken und mit meiner Frau schlafen? Bei deinem Leben, ja wirklich: Das mache ich auf keinen Fall!«

In Zwischenablage kopiert!

2. Samuel 12 | Vers 5-23

David wurde sehr zornig über den Mann und sagte zu Natan: »So gewiss der Herr lebt! Ein Kind des Todes ist der Mann, der das getan hat! Und das Lamm muss er vierfach ersetzen – zur Strafe dafür, dass er das getan hat und das Lamm des Armen nicht verschonte.« Doch Natan entgegnete David: »Du bist der Mann! So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe dich zum König über Israel gesalbt und dich aus der Hand Sauls gerettet. Den Besitz deines Herrn habe ich dir gegeben und die Frauen deines Herrn dir in den Schoß gelegt. Ich habe dir das Haus Israel und Juda gegeben. Und wenn das zu wenig gewesen ist, dann will ich dir noch dies und das dazugeben! Warum hast du das Wort des Herrn verachtet? Warum hast du getan, was er verurteilt: Den Hetiter Urija hast du mit dem Schwert getötet und dann seine Frau geheiratet. Ja, du hast ihn durch das Schwert der Ammoniter aus dem Weg geräumt. So soll jetzt das Schwert für alle Zeit gegen dein Haus gerichtet sein – zur Strafe dafür, dass du mich verachtet hast: Du hast dir die Frau des Hetiters Urija genommen und sie zu deiner Frau gemacht. So spricht der Herr: Ich werde dafür sorgen, dass aus deinem eigenen Haus Unheil über dich kommt. Vor deinen Augen nehme ich dir die Frauen weg und gebe sie einem, der dir nahesteht. Der wird mit deinen Frauen schlafen im hellen Licht der Sonne. Du hast es im Geheimen getan. Ich aber lasse es im hellen Licht der Sonne geschehen, sodass ganz Israel zuschauen kann.« Da bekannte David vor Natan: »Ich habe Unrecht getan gegenüber dem Herrn!« Und Natan antwortete David: »Der Herr sieht über deine Schuld hinweg, sodass du nicht sterben musst. Doch der Sohn, der dir geboren ist, muss sterben. Denn du hast den Herrn dadurch verhöhnt, dass du ein solches Unrecht begangen hast.« Und Natan ging nach Hause. Der Herr ließ das Kind krank werden, das die Frau des Urija dem David geboren hatte. Es stand sehr schlecht um das Kind.

In Zwischenablage kopiert!

Psalm 51 | Vers 1-12

FÜR DEN CHORLEITER. EIN PSALM, VON DAVID, ALS IHN DER PROPHET NATAN ZUR REDE STELLTE. DAVID HATTE NÄMLICH MIT BATSEBA EHEBRUCH BEGANGEN. Hab Erbarmen mit mir, Gott! Das entspricht doch deiner Güte. Vergib mir meine Vergehen! So groß ist deine Barmherzigkeit. Wasch mich rein von meiner Schuld, reinige mich von meiner Sünde! Denn meine Vergehen kenne ich genau, meine Sünde ist mir ständig bewusst. Dir allein habe ich mich widersetzt. Ich tat, was in deinen Augen böse ist. Du behältst recht mit deinem Schuldspruch. Du bist vollkommen in deinem Urteil. Ja, in Sünde bin ich geboren. Die Sünde bestimmt mein Dasein, seit meine Mutter mich empfangen hat. Ja, du hast Gefallen an der Wahrheit, die ein Mensch in seinem Inneren sucht. Forsche ich nach ihr im Verborgenen, soll deine Weisheit mich dabei leiten. Reinige mich mit einem Büschel Ysop, dass ich von meiner Schuld frei werde. Wasch mich rein, weißer als Schnee! Lass mich wieder Jubel und Freude erleben. Meine Glieder sollen sich fröhlich regen, die du mit Schmerzen geschlagen hast. Schau nicht auf meine Sünden und vergib mir all meine Schuld!

In Zwischenablage kopiert!

Psalm 23 | Vers 1-6

EIN PSALM, VON DAVID. Der Herr ist mein Hirte. Mir fehlt es an nichts. Auf saftig grünen Weiden lässt er mich lagern. Er leitet mich zu Ruheplätzen am Wasser, dort erfrischt er meine Seele. Er führt mich gerecht durchs Leben. Dafür steht er mit seinem Namen ein. Und muss ich durch ein finsteres Tal, fürchte ich kein Unglück. Denn du bist an meiner Seite! Dein Stock und dein Stab schützen und trösten mich. Du deckst für mich einen Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haar mit duftendem Öl und füllst mir den Becher bis zum Rand. Nichts als Liebe und Güte begleiten mich alle Tage meines Lebens. Mein Platz ist im Haus des Herrn. Dort möchte ich mein Leben lang sein.

In Zwischenablage kopiert!

2. Samuel 9 | Vers 1-8

David fragte sich: »Könnte es sein, dass noch einer vom Königshaus Sauls am Leben ist? Dann will ich ihm etwas Gutes tun. Das habe ich Jonatan versprochen.« Zum Königshaus Sauls gehörte damals noch ein Knecht, der Ziba hieß. Den riefen sie zu David. Der König fragte ihn: »Bist du Ziba?« Er antwortete: »Ja, hier ist dein Knecht!« Der König fragte weiter: »Ist denn keiner mehr vom Königshaus Sauls am Leben? Ich würde ihm in Gottes Namen etwas Gutes tun.« Ziba sagte zum König: »Doch, es gibt noch einen Sohn von Jonatan! Der ist an beiden Beinen gelähmt.« Der König fragte ihn weiter: »Wo ist er?« Ziba antwortete dem König: »In Lo-Dabar! Er ist im Haus von Machir, dem Sohn des Ammiel.« Da ließ König David ihn aus Lo-Dabar holen, aus dem Haus von Machir, dem Sohn des Ammiel. So kam Mefi-Boschet zu David, sein Vater war Jonatan und Saul sein Großvater. Mefi-Boschet verneigte sich und warf sich mit dem Gesicht auf den Boden. David fragte: »Bist du Mefi-Boschet?« Er antwortete: »Ja, hier ist dein Knecht!« Da sagte David zu ihm: »Fürchte dich nicht! Ich will dir etwas Gutes tun. Das habe ich deinem Vater Jonatan versprochen. Ich will dir alle Felder zurückgeben, die deinem Großvater Saul gehört haben. Und du sollst täglich an meinem Tisch essen.« Da verneigte er sich nochmals und erwiderte: »Dein Knecht ist es nicht wert, dass du so großzügig zu ihm bist. Ich bin doch nicht mehr als ein toter Hund!«

In Zwischenablage kopiert!

2. Samuel 24 | Vers 1-15

Noch einmal packte den Herrn der Zorn über Israel. Da stachelte er David an, dem Volk zu schaden. Er verlangte von ihm: »Auf, zähle Israel und Juda!« Der König sagte zu Joab und zu den Truppenführern, die bei ihm waren: »Zieht durch alle Gebiete der Stämme Israels, von Dan bis Beerscheba! Dort mustert die kriegstüchtigen Männer! Ich will wissen, wie viele es sind.« Joab aber widersprach dem König: »Der Herr, dein Gott, wird schon dafür sorgen, dass das kriegstüchtige Volk groß genug ist. Er kann ihm hundertmal mehr Männer zufügen, als es jetzt schon sind. Mein Herr und König wird es mit eigenen Augen sehen. Warum also verlangt mein Herr und König danach, diese Volkszählung durchzuführen?« Doch der König setzte seinen Befehl durch gegen Joab und gegen die Truppenführer. So gingen Joab und die Truppenführer vom König weg, um das kriegstüchtige Volk, um Israel zu mustern. Sie überquerten den Jordan und machten Halt bei Aroer. Südlich der Stadt, die mitten im Bachtal liegt, begannen sie mit der Zählung. Sie zogen weiter nach Gad und Jaser. Dann kamen sie nach Gilead und ins Land der Hetiter nach Kadesch. Danach gelangten sie nach Dan und Ijon und bogen ab in Richtung der Stadt Sidon. Sie erreichten die Festung Tyros und alle Städte der Hiwiter und Kanaaniter. Dann zogen sie hinab in den Süden von Juda nach Beerscheba. So kamen sie im ganzen Land herum. Es dauerte neun Monate und zwanzig Tage, bis sie wieder in Jerusalem zurück waren. Joab gab dem König bekannt, was bei der Musterung des Volkes herausgekommen war: Israel zählte 800.000 kriegstüchtige Männer, die mit dem Schwert umgehen konnten, die Judäer kamen auf 500.000 Mann. Hinterher hatte David ein schlechtes Gewissen, weil er das Volk gemustert hatte. David sagte zum Herrn: »Es war ein großes Unrecht, was ich getan habe. Doch jetzt, Herr, vergib deinem Knecht die Schuld! Denn ich habe ohne Sinn und Verstand gehandelt.« Als David am nächsten Morgen aufstand, hatte der Prophet Gad ein Wort des Herrn erhalten. Er war Seher und stand im Dienst Davids. Es lautete:

In Zwischenablage kopiert!

Hebräer 11 | Vers 32-34

Was soll ich noch sagen? Mir fehlt die Zeit, auch noch von Gideon, Barak, Simson, Jiftach, David oder Samuel zu erzählen – oder gar von den Propheten. Aufgrund ihres Glaubens haben sie Königreiche besiegt. Sie haben Gerechtigkeit geübt und erfahren, dass Gott seine Versprechen erfüllt. Löwen haben sie den Rachen gestopft und gewaltiges Feuer gelöscht. Sie sind der Klinge des Schwertes entkommen. Wenn sie schwach waren, schenkte Gott ihnen Kraft. Sie wurden stark im Kampf und schlugen feindliche Heere in die Flucht.

In Zwischenablage kopiert!

Apostelgeschichte 2 | Vers 25-33

Deshalb sagt schon David über ihn: ›Der Herr steht mir immer vor Augen. Mit ihm an meiner Seite falle ich nicht. Darum ist mein Herz so fröhlich, und mein Mund jubelt vor Freude. Selbst wenn mein Körper im Grab liegt, gibt es noch Hoffnung. Ja, du gibst mich nicht dem Totenreich preis. Du lässt nicht zu, dass dein treuer Diener verwest. Du zeigst mir Wege zum Leben. Große Freude finde ich in deiner Gegenwart.‹ Ihr Brüder und Schwestern! Lasst mich ganz offen zu euch sprechen: Unser großer Vorfahre David ist damals gestorben und wurde begraben. Sein Grab ist noch heute bei uns zu sehen. Er war ein Prophet und wusste: Gott hatte ihm feierlich geschworen, einen seiner Nachkommen auf seinen Thron zu setzen. Weil David das vorausgesehen hat, konnte er über die Auferstehung von Christus sagen: ›Er wurde nicht dem Totenreich preisgegeben, und sein Körper verweste nicht.‹ David hat hier von Jesus gesprochen. Den hat Gott auferweckt. Dafür sind wir alle Zeugen. Er ist emporgehoben worden, sodass er an der rechten Seite Gottes sitzt. Er hat vom Vater die versprochene Gabe erhalten: den Heiligen Geist. Den hat er über uns ausgegossen. Und genau das ist es, was ihr hier seht und hört.

In Zwischenablage kopiert!

1. Könige 2 | Vers 1-4

Kurz vor seinem Tod rief David seinen Sohn Salomo zu sich und gab ihm die folgenden Anweisungen: »Ich gehe den Weg aller Menschen und muss diese Welt verlassen. Sei stark und steh deinen Mann! Halte dich an das, was der Herr, dein Gott, von dir verlangt: Geh auf seinen Wegen! Halte seine Gesetze und Gebote, seine Rechtsordnungen und Vorschriften, wie sie im Gesetzbuch des Mose stehen. Dann wirst du Erfolg haben, was immer du tust und an jedem Ort, dem du dich zuwendest. Dann wird der Herr erfüllen, was er mir versprochen hat: ›Nie soll es dir an einem Nachkommen fehlen, der auf dem Thron Israels sitzt.‹ Aber deine Söhne müssen darauf achten, wie sie ihr Leben führen. Sie müssen treu zu mir halten, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele.«

In Zwischenablage kopiert!

Matthäus 22 | Vers 41-45

Als die Pharisäer bei Jesus zusammengekommen waren, stellte er ihnen eine Frage: »Was denkt ihr über den Christus? Wessen Sohn ist er?« Sie antworteten: »Der Sohn Davids.« Jesus fragte weiter: »Wie kann David ihn dann ›Herr‹ nennen? Er wurde doch vom Heiligen Geist geleitet, als er sagte: ›Gott, der Herr, sagte zu meinem Herrn: Setz dich an meine rechte Seite, bis ich deine Feinde unterwerfe! Ich mache sie zum Schemel für deine Füße.‹ David selbst nennt den Christus also ›Herr‹. Wie kann dieser dann sein Sohn sein?«

In Zwischenablage kopiert!

Matthäus 1 | Vers 1-6

Das Buch vom Ursprung und der Geschichte von Jesus Christus, der ein Sohn Davids und ein Nachkomme Abrahams war. Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern. Juda war der Vater von Perez und Serach – ihre Mutter war Tamar –, Perez von Hezron, Hezron von Ram. Ram war der Vater von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon. Salmon war der Vater von Boas – seine Mutter war Rahab –, Boas war der Vater von Obed – seine Mutter war Rut –, Obed der Vater von Isai. Isai war der Vater von David, dem König, David von Salomo – seine Mutter war die Frau von Urija.

In Zwischenablage kopiert!

Offenbarung 22 | Vers 16

Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt. Er soll all das bezeugen, was die Gemeinden betrifft. Ich bin der Spross aus der Wurzel Davids, sein Nachkomme. Ich bin der helle Morgenstern.«

In Zwischenablage kopiert!

creedle rockc logo

Finde eine Antwort auf komplexe Fragen rund um Jesus Christus – klar erklärt und gut verständlich. Auf unserer Plattform creedle rockc erwarten Dich fundierte Impulse, die Dir helfen, Jesus noch besser zu verstehen und Deinem Glauben mehr Tiefe zu geben.

Antworten finden

Deine Suchergebnisse nochmals ansehen?


Kein Problem, so einfach gehts!

Deine zuletzt angesehenen Bibelstellen findest Du jederzeit wieder – so musst du nicht lange suchen.

Markiere Deine Favoriten, speichere sie ab und teile sie direkt in Deinem mycreedle-Profil. So hast du die Verse, die Dir wichtig sind, immer griffbereit. Finde direkt zu mycreedle.

creedle ist Dein Netzwerk für christliche Inhalte. Entdecke Jesus und lerne die christliche Welt, die echte Welt! mit creedle kennen.Erfahre mehr über die Funktionen von creedle.io
© 2026 creedle | Inspired by Jesus